Emsland-Statistik 11/2021

Die Novemberausgabe der Emsland-Statistik zeigt, dass die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe im Emsland seit 1980 von 9483 auf 2591 gesunken ist und dass die Beschäftigtenzahl in diesem Bereich ebenfalls bis 2005 von 12.000 auf 6.000 gesunken ist, aber seitdem wieder auf über 8.000 gestiegen ist.

Das Emsland ist bezogen auf die absolute Zahl der Bauern in Weser-Ems an der Spitze. Die Zahl der Betriebe mit wenigen Hektaren ist stetig gesunken, die Zahl der Betriebe mit mehr als 50 ha hat sich seit 1980 verdreifacht. Die Landwirtschaft spielt gemessen an der Bruttowertschöpfung mit 3,7 % nur eine geringe Rolle, was sich aber seit 2000 kaum geändert hat.

Weitere Zahlen zur Briefwahlbeteiligung und zu den Arbeitslosenzahlen finden Sie in der Emsland-Statistik 11/21. [jdm/landkreis Emsland]

Emsland-Statistik Ausgabe 10/2021

Die Emsland-Statistik 10/2021 beschäftigt sich in ihrer aktuellen Ausgabe mit der Erwerbstätigenstruktur im Emsland. Die Gesamtzahl der Erwerbstätigen im Emsland nimmt seit Jahrzehnten stetig zu, was angesichts der Bevölkerungszunahme wenig überraschend ist.

Sehr auffällig ist der Strukturwandel in der Erwerbstätigkeit. Die Zahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft hat sich auf einem niedrigen Niveau von unter 7000 Personen mit leicht abnehmender Tendenz eingependelt. Im produzierenden Gewerbe (Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe, Energie- und Wasserwirtschaft) gab es eine gegenläufige Entwicklung und mit ca. 55000 Menschen werden die Werte der Landwirtschaft in den 1950er Jahren übertroffen.

Der größte Anteil der Erwerbstätigen (ca. 130000 Menschen) arbeitet aber im Dienstleistungsbereich. Auch das Emsland ist eine Dienstleistungsgesellschaft geworden. 2020 hat es wohl als Folge der Pandemie einen starken Rückgang der Erwerbstätigenzahl von 194.000 auf 137,800 gegeben. [jdm]

Emsland Statistik 08 + 09 2021

Mit einem Fun Fact beginnt die Emsland-Statistik Ausgabe 08+09/21: Im Jahr 2020 wurden in niedersächsischen Betrieben mit mindestens 20 tätigen Personen mehr als 221 Mio. Liter Speiseeis hergestellt. Diese Menge entspricht in etwa dem Fassungsvermögen von über 1 Mio. Badewannen (mehr als ein Drittel der bundesweiten Produktion von knapp 642 Mio. Liter). Im Ranking der 27 EU-Staaten nimmt Niedersachsen hinter dem Erstplatzierten Deutschland und nachfolgend Italien, Frankreich, Spanien, Vereinigtes Königreich und Polen den 7. Platz ein.

Im übrigen beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe mit der Zahl der Menschen und Rindviecher im Emsland. [jdm/Landkreis Emsland]

Emsland-Statistik 07/2021

Unterbeschäftigte im Emsland

Die Juli-Ausgabe der Emsland-Statistik beschäftigt sich mit den Beschäftigungsverhältnissen im Handwerk und mit der Leiharbeit. Die Leiharbeit hat demnach seit drei Jahren abgenommen.

Zwei Diagramme beleuchten die Arbeitslosenquote im Emsland, die mit 3,1 im Emsland nicht schlecht ist. Aber mit den gesetzlichen Statistikmanipulationen in der Folge der Hartz IV-Gesetze fielen viele Menschen, die auf Arbeitssuche sind, aber noch über einen Minijob verfügen, aus der Statistik heraus. Diese werden jetzt in der Statistik als "unterbeschäftigte" Menschen geführt. Wenn man jetzt die Zahl der "Unterbeschäftigten" von 4,4 mit den Arbeitslosen addiert kommt man nach früherer Zählweise auf eine Arbeitslosenquote von 7,5 % Arbeitslosen; in ganz Niedersachsen kommt man dann auf eine Quote von 13,5 %. Und das sind Zahlen, die gegenüber den geschönten Zahlen der Arbeitsagentur die Situation deutlich realistischer beschreiben. [jdm/ Landkreis Emsland]

Emsland Statistik Ausgabe 06/2021

2020 waren ca 44 % der Emsländer sozialversicherungspflichtig beschäftigt (in Niedersachsen ca. 37%). Und seit 1997 sind auch im Emsland mehr Beschäftigte im Dienstleistungbereich tätig, als im produzierenden Gewerbe. Der Trend hält weiter an. Das sind zwei statistische Angaben, die die Juni-Ausgabe der Emsland-Statistik bereit hält. [Landkreis Emsland/jdm]

Emsland-Statistik 05/2021

Beschäftigte bei der Kreisverwaltung

Drei Aspekte zur Beschäftigung im Emsland zeigt die Ausgabe 05/2021 der Emsland-Statistik auf: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat sich seit 1980 mehr als verdoppelt und liegt damit weit über der Entwicklung auf Landes- oder Bundesebene. Das könnte der nachholenden Entwicklung in unserem Landkreis geschuldet sein.

Die Leiharbeit hatte 2017 mit 4138 Arbeitern einen Höhepunkt. Die geringere Zahl von 3088 im Jahr 2020 dürfte eine Folge der Werftkrise im Zuge der Corona-Pandemie sein, wo auf der Meyer-Werft die Arbeit reduziert wurde.

2018 waren bei der Kreisverwaltung des Emslandes 1190 Mitarbeiter beschäftigt. Damit war die Kreisverwaltung die größte im Weser-Ems-Gebiet. Bezogen auf die Mitarbeiter je Einwohner ist die Meppener Verwaltung allerdings die drittkleinste in der Region. Auf die Einwohner bezogen hat der Landkreis Wittmund die größte Verwaltung; absolut ist sie mit 390 Mitarbeitern die kleinste. Umgekehrt hat der Landkreis Osnabrück mit 1035 Mitarbeitern die drittgrößte Verwaltung im Bezirk, ist aber auf die Einwohnerzahl bezogen die kleinste Kreisverwaltung. Das könnte ein Hinweis sein, dass größere Verwaltungseinheiten tatsächlich gewisse Rationalisierungsvorteile bieten. [jdm/Landkreis Emsland]

Emsland-Statistik 04/2021

Emsland-Statistik 04/2021
Emsland-Statistik 04/2021

Die neue Ausgabe der Emsland-Statistik 4/2021 informiert über die steigenden Preise und die Zahl der Verkehrsunfälle. Die Diagramme zeigen, dass die Zahl der Verkehrstoten sinkt, die Zahl der Menschen im Emsland steigt, aber die Kinderzahl sinkt und dementsprechend die Schülerzahl auch. [jdm/Landkreis Emsland]

Emslandstatistik 3/2021

Emslandstatistik 3/2021

Die neue Emslandstatistik 03/2021 zeigt in mehreren Diagrammen die lockdownbedingten Auswirkungen auf die Beherbergungsbetriebe im Emsland. Die Arbeitslosenstatistik zeigt zwar nicht die dramatische Abwärtskurve, aber Auswirkungen der Pandemie sind auch hier zu erkennen. [jdm/ Landkreis Emsland]

Emsland-Statistik 12/2020

Lohn- und Gehaltshöhe im Verarbeitenden Gewerbe
Lohn- und Gehaltshöhe im Verarbeitenden Gewerbe

Die Emsland-Statistik, Ausgabe 12/2020 beschäftigt sich mit der Zahl der Betriebe und der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe im Emsland. Ein Schaubild macht deutlich, dass die Jahreslöhne und -gehälter im Emsland sich nach einer Annäherung Anfang der 2000er Jahre dauerhaft 5000 € unter den Durchschnittslöhnen in Niedersachsen bewegen. Die offizielle Arbeitslosenquote liegt immer noch unter 4%; die Zahl der Unterbeschäftigten sank seit März 2017 stetig, nimmt aber seit September 2019 wieder zu.

Die Statistik wirft auch wieder ein kurzes Schlaglicht auf die Situation der Gastronomie in Niedersachsen. [jdm/Landkreis Emsland]

Emsland-Statistik 11/2020

Eigenheim-Quote 2018 im Vergleich
Eigenheim-Quote im Vergleich

Die neueste Ausgabe der Emsland-Statistik 11/2020 beleuchtet die überdurchschnittlich hohe Eigenheimquote im Emsland. Weitere Themen sind die Beschäftigtenzahlen und Umsätze in den einzelnen Wirtschaftsbereichen. Angehängt sind u. a. Informationen über den Seniorenstützpunkt Landkreis Emsland und das Netzwerk der ehrenamtlichen Wohnberatung. [jdm/Landkreis Emsland]

Emsland-Statistik 06/2020: Dienstleistungssektor wächst auch hier

Bruttowertschöpfung im Emsland 2017 nach Sektoren, Quelle Landkreis Emsland

Die Juni-Ausgabe der Emsland-Statistik beschäftigt sich mit den Veränderungen der Wirtschaftsstruktur des Emslandes.

Das Emsland hat Anteil am ständig wachsenden Bruttoinlandsprodukt, es zeigt sich auch hier ein Strukturwechsel weg von der Land- und Forstwirtschaft und dem produzierenden Gewerbe hin zu einer wachsenden Bedeutung des Dienstleistungssektors.

Die Bruttowertschöpfung liegt im landesweiten Bereich über dem Durchschnitt und hat damit Anschluss zu anderen Standorten mit Großbetrieben. Absolute Spitzenreiter in Niedersachsen sind hier allerdings die Stadt Wolfsburg, die Stadt Salzgitter und die Stadt Emden. [jdm/ Quelle Landkreis Emsland]

Emslandstatistik Mai 2020: Nicht alle Treibhausgase sinken

Spezifische Emissionen Pkw (Quelle Umweltbundesamt)

Die Mai-Ausgabe der Emslandstatistik stellt eingangs fest, dass in Niedersachsen der Ausstoß der Treibhausgase CO2 und Methan bis 2016 gesunken sind, aber die Stickstoffemissionen absolut, wenn auch nicht auf Pro-Kopf umgerechnet, gestiegen sind. Das sei problematisch, weil die Treibhausgaswirkung von Di-Stickstoffoixiden 298mal schädlicher sei, als CO2. Woher diese Stickstoffoxide kommen, zeigt ein Diagramm des Bundesumweltamtes, das die spezifische Emissionen von Pkw auflistet und dabei aufzeigt, dass ein Pkw von heute immer noch etwa 58,7 % der Stickstoffoxide eines Pkw von 1995 ausstößt.

Kfz-Bestand im Emsland

Die Statistiken in der EL-Statistik über den ständig steigenden Bestand an Kfz geben ebenfalls einen Hinweis darauf, wie die Emissionen zustande kommen.

Eine ganz andere Folge des Straßenverkehrs beleuchten die Schaubilder der Emsland-Statistik 5/2020 über die Entwicklung von Verkehrsunfällen mit Personenschäden und die Entwicklung der Zahl der Verkehrstoten. [jdm/ Quellen Landkreis Emsland und Umweltbundesamt]

Neue Emsland-Statistik erschienen

Löhne aus Emsland-Statistik 04/20
Lohnentwicklung im Verarbeitenden Gewerbe des Emslands

Die April-Ausgabe der Emsland-Statistik zeigt u. a., wie die Höhe der Löhne und Gehälter sich im Verarbeitenden Gewerbe im Emsland im Vergleich mit Weser-Ems und Niedersachsen entwickelt haben.

Schwerpunkt der Ausgabe aber ist die Entwicklung der Anzahl von ehelich und nichtehelich geborenen Kindern, sowie die Entwicklung der Scheidungszahlen im Emsland. [jdm/ Emsland-Statistik 04/20]

Neue Ausgabe der Emsland-Statistik

Emsland-Statistik 1/2020

1970 hatte das Emsland 228.001 Einwohner und es wurden 4785 Kinder geboren. 2018 bei einer Bevölkerung von 325.657 waren es 3212 Kinder.

Weitere Daten in der "Emsland-Statistik 1/2020":
- Geburten- und Wanderungssalden
- Durchschnittsalter
- Schüler an allgemeinbildenden Schulen

Und weitere Informationen. [jdm/ Landkreis Emsland]

Emsland-Statistik

Früher gab es eine Zahl zur Charakterisierung der Beschäftigungslage: die Arbeitslosenzahl. Seit der systematischen Verfälschung der Arbeitslosenstatistiken in der Folge der Hartz IV-Gesetze muss man sich die Zahl der "Unterbeschäftigten" immer zur Zahl der Arbeitslosen hinzudenken. Unterbeschäftigte sind definiert als Menschen, die unfreiwillig weniger als die normale Arbeitszeit gearbeitet haben und nach einer zusätzlichen Arbeit suchen, also Menschen ohne einen vollen Arbeitsplatz und ohne ausreichendes Einkommen.

Unterbeschäftigte im Emsland, Quelle Emsland-Statistik 12/19
Quelle Emsland-Statistik 12/19

In Deutschland sind das alle, die als Teilnehmer von Maßnahmen oder unfreiwillig Teilzeitbeschäftigte aus der Arbeitslosenstatistik herausgerechnet wurden. Alle die, die wegen des Einkommens von Haushaltsangehörigen keine Ansprüche an Arbeitslosengeld haben und sich deshalb nirgendwo melden werden von der Statistik z. B. nicht erfasst.

Der Prozentanteil der Unterbeschäftigten betrug im Juni 2019 im Emsland 3,8 % und ist damit im Vergleich mit den Städten und Landkreisen in der Region Weser-Ems sehr niedrig. Im Vergleich mit der Entwicklung seit Juni 2011 handelt es sich um die niedrigste absolute Zahl an Betroffenen.

In der aktuellen Ausgabe der Emsland-Statistik finden Sie weiter u. a. Zahlen zum Ausländeranteil im Emsland, sowie die Zahl der Beschäftigten in der Kreisverwaltung. [jdm/Landkreis Emsland]