Baustelle Heimathaus

Äußerlich macht die Baustelle des Heimathauses keine Fortschritte, aber im Inneren lohnt sich ein Blick an die Decke: die ist nämlich weg. Die Decke aus rohen Eichenplanken wurde entfernt, um in Zukunft den Blick bis in die Dachspitze möglich zu machen, was den Raum höher macht. Es werden dann aber nicht die Ziegel zu sehen sein, sondern der Blick wird an einer schrägen energetisch sanierten Decke enden. [jdm]

Gemeinderat plant wieder Schulden – und wieder erstmals

Die auffälligste Zahl bei den Beratungen zum Haushalt 2021 der Gemeinde Wippingen war heute abend die geplante Verschuldung von 530.000 €. Etwas Ähnliches hatte man auch schon 2020 gehört: Da wurden 480.000 € Schulden geplant. Aber durch die Verschiebung der Erweiterung der Kinderkrippe und durch Minderausgaben beim neuen Baugebiet war dies dann doch nicht erforderlich. Es mussten nur 50.000 € bei der Samtgemeinde geliehen werden, die in diesem Jahr durch reguläre Kreditaufnahme zurückgezahlt werden müssen.

2020 musste die Gemeinde mit Mindereinnahmen bei der Einkommensteuer (-32.000 €)  und bei der Gewerbesteuer (-184.000 €) umgehen. Kämmerer Heinz-Hermann Lager führte die Entwicklung bei der Einkommensteuer auf die Corona-Pandemie zurück. Das Minus bei der Gewerbesteuer sei seines Erachtens nicht auf die Pandemie zurückzuführen. Kompensiert werden konnten diese Mindereinnahmen zum großen Teil durch die Corona-Beihilfe des Bundes in Höhe von 172.000 €.

Bei den laufenden Ausgaben bilden Kindergarten und –krippe immer mehr einen Haushaltsschwerpunkt. Musste 2017 noch ein Defizit der Kita von 54.000 € ausgeglichen werden, sind es 2021 schon 115.000 €. Hermann Gerdes verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass das Land bei der Diskussion um die dritte Kraft in der Gruppe immer im Auge haben müsse, dass eine solche Verbesserung des Betreuungsschlüssels nicht zu Lasten der Gemeinde gehen dürfte. Lager führte den steigenden Betrag darauf zurück, dass alle anderen Zuschussgeber zu Kitas ihre Zuschüsse gedeckelt hätten, so dass die Restkosten bei der Gemeinde blieben.

Die größten Investitionen in 2021 sind die Kinderkrippe, für deren Ausbau 323.000 € veranschlagt werden, der Ausbau des Heimathauses, bei dem 410.000 € bei 170.000 € Zuschüssen ausgegeben werden, und die Sanierung des Sportplatzes, bei der die Gemeinde allerdings nur 22.000 € von den Gesamtkosten in Höhe von 110.000 € übernehmen will. [jdm]

Eichenbalken für Heimathaus gesucht

Für den Umbau des Heimathauses sucht der Heimatverein kurzfristig 6 Eichenbalken mit den Maßen: Länge 7,5 Meter, 20 x 20 cm.

Wer solche Balken zu verschenken oder zu verkaufen hat, möge sich bei Klaus Abeln, Tel. 04966 277, oder Heinz Schulte, Tel 04966 480, melden. [Heinz Schulte]

Baufortschritt

Hier einige Bilder vom Baufortschritt am Heimathaus. [jdm]

Heimathaus Baubeginn

Bodenplatte für den Anbau des Heimathauses.

Die Bodenplatte für den Anbau des Heimathauses wurde erstellt. [Heinz Schulte]

Arbeiten beim Heimathaus haben begonnen

Erdarbeiten nach dem Abriss
Erdarbeiten nach dem Abriss

Mit dem Abriss des Toilettenhäuschens haben die Arbeiten für den Anbau am Heimathaus begonnen.

Ems-Zeitung vom 17.12.2020
Ems-Zeitung vom 17.12.2020

Die Ems-Zeitung berichtete heute über die Planungen des Heimatvereins und der Gemeinde. [Heinz Schulte/ Ems-Zeitung vom 17.12.2020]

So sieht das Heimathaus nach dem Umbau aus

Südansicht des Heimathauses (Plan)
Südansicht des Heimathauses (Plan)

Bürgermeister Hermann Gerdes hat uns heute die Planungen der Gemeinde Wippingen für die Sanierung und Erweiterung des Heimathauses zur Verfügung gestellt.

Plan des Umbaus am Heimathaus
Plan des Umbaus

Es sei vorgesehen, das vorhandene Gebäude, welches derzeit einer Kalt-Scheune gleiche, winterfest zu machen, d.h. zu isolieren und mit einer Heizung zu versehen. In dem geplanten Anbau werden die Toiletten, eine Teeküche und der Technikraum untergebracht. Das derzeitige separate Toilettengebäude wird abgerissen.

Die kalkulierten Gesamtkosten betragen 400.000,- €. Der Finanzierungsplan sieht einen Zuschuss von 211.000,- € vom Amt für regionale Landesentwicklung, von 30.000,- €  von der Sparkassenstiftung, von 15.000,- € vom Landkreis Emsland, sowie eine Beteiligung der Gemeinde Wippingen in Höhe von 144.000,- € vor.

Ostansicht des Heimathauses (Plan 2020)
Ostansicht

Derzeit befinden sich die einzelnen Gewerke im Ausschreibungsverfahren. Ergebnisse seien noch nicht bekannt. [jdm/Zeichnungen: Architekturbüro Hans Kuper, Dörpen]

Erweiterung des Heimathauses

Ausschreibung in der Ems-Zeitung vom 30.10.2020
Ausschreibung in der Ems-Zeitung vom 30.10.2020

Die Gemeinde Wippingen hat Rohbauarbeiten für die Erweiterung und Teilsanierung des Heimathauses ausgeschrieben.

Geplant ist der Abbruch des Sanitärgebäudes und das Heimathaus um einen neuen Sanitärtrakt zu erweitern. Dieser 7 m lange Trakt soll vor den nördlichen Giebel gesetzt werden und ist etwa 4 Meter breiter als das 8 m breite Hauptgebäude. Diese Überbreite des Anbaus wird durch zwei Schleppdächer im Westen und Osten hergestellt. Im Anbau wird auch eine Küche integriert. Das eigentliche Heimathaus soll kernsaniert werden und energetisch saniert werden. Ziel des An- und Umbaus ist es, das Gebäude ganzjährig nutzen zu können. Bisher wird das Gebäude in der kalten Jahreszeit praktisch nur für den Weihnachtsmarkt genutzt. [jdm/Ems-Zeitung vom 30.10.2020]