Generalversammlung des Fördervereins der Grundschule Renkenberge-Wippingen und Kita St. Bartholomäus Wippingen e.V.

Am 30. November 2021 wurde Hermann Josef-Pieper auf der Generalversammlung als 1. Vorsitzender und Gründungsmitglied nach 23 Jahren außerordentlich erfolgreicher Arbeit verabschiedet. Im Namen der gesamten Schulgemeinschaft der GS Renkenberge-Wippingen sagen wir Herrn Hermann-Josef Pieper Danke für seinen bedingungslosen Einsatz für unsere Schulgemeinschaft.

Mit Herz und Hand hat er unzählige Stunden in die Organisation und Umsetzung von Projekten und Veranstaltungen investiert und uns bei all unseren Vorhaben jederzeit tatkräftig unterstützt. Dies ist alles andere als selbstverständlich und wir alle wissen: Die beste pädagogische Idee hat keinen Wert, wenn ihre Umsetzung mangels der Bereitstellung von Mitteln scheitert.

Außerdem verabschiedet aus dem Vorstand wurden Stefanie Hackmann und Thomas Stein. Vielen Dank für Ihren Einsatz und Ihr Engagement.

Gleichzeitig bedanken wir uns bei den neuen Vorstandsmitgliedern für die Übernahme ihres neuen Amtes. Wir wünschen uns allen eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir gratulieren Juliane Kleinekathöfer ganz herzlich zur Wahl der neuen Vereinsvorsitzenden, Birgit Kuper-Gerdes zur Wahl der Kassenwartin, Claudia Brüggemann, Lena Jansen, Torsten Connemann, Katrin Telenga, Heiko Behrens und Matthias Kleine-Bohnhorst zur Wahl als BeisitzerIn. [Ellen Wilkens]

Der Nikolaus war doch da

Was für eine Überraschung: Am Montagvormittag erwartete unsere Schülerinnen und Schüler, aber auch unsere Lehrerinnen eine riesige Überraschung: Der Nikolaus war da. Was für eine Freude.

Und dann hatte er auch noch eine süße Kleinigkeit für jeden von uns mitgebracht. Vielen Dank an den Nikolausverein, besonders an Frau und Herrn Kuper, die unseren Kindern mit ihrem Besuch ein Leuchten in die Augen zauberten.

Eine weitere Überraschung hielt unser Förderverein bereit: Für jeden gab es einen leckeren Stutenkerl, den sich alle haben schmecken lassen. Auch dafür sagen wir alle herzlich „Danke“. [Ellen Wilkens]

Besuch außerschulischer Lernorte im Sachunterricht (Klasse 3 und 4)

Passend zum Herbstanfang und mit großer Vorfreude im Gepäck erkundeten unsere Dritt- und Viertklässler*innen heute landwirtschaftliche Maschinen und moderne Erntegeräte beim Lohnunternehmen Speller (Michael Klapprott) in Wippingen.

Michael Klapprott zeigte und erklärte uns zunächst draußen auf dem Betriebsgelände die Funktionsweise der modernen Mähdrescher und Maishäcksler. Anschließend ging es in die riesige Maschinenhalle. Dort bestaunten wir Landmaschinen zum Dreschen, Pressen, für den Getreidetransport, …

Nachdem wir uns auch noch die riesigen Strohballen angeschaut hatten, durften alle 34 Grundschüler*innen ihre vorbereiteten Fragen stellen. Zum Schluss konnten die begeisterten Kinder sogar einmal am Steuer der großen Erntegeräte Platz nehmen. Herzlichen Dank für die interessante Betriebsbesichtigung! [Hiltrud Belke]

Ems-Zeitung berichtete

Über die wegen Corona verspätete offizielle Einführung von Ellen Wilkens als neue Schulleiterin der Grundschule Wippingen-Renkenberge berichtete heute die Ems-Zeitung. [Ems-Zeitung vom 17.07.2021]

Der Plattdeutsche Lesewettbewerb trotzt Corona: Mia Johanning beim digitalen Landesentscheid prämiert

Der traditionsreiche, alle zwei Jahre stattfindende Plattdeutsche Lesewettbewerb hat wie gewohnt mit dem Landesentscheid seinen Abschluss gefunden; unter den derzeit gültigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurde dabei aber Neuland betreten: Statt der aufeinander aufbauenden Schul-, Kreis- und Bezirksentscheide, deren Siegerinnen und Sieger auf einem abschließenden, von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ausgerichteten Landesentscheid in Hannover die besten Plattleserinnen und Plattleser Niedersachsens ermittelten, waren in diesem Jahr größere Präsenzveranstaltungen nicht möglich. Stattdessen waren die Schulen aufgerufen, soweit unter den geltenden Einschränkungen möglich intern in fünf Altersgruppen Schulsiegerinnen und Schulsieger zu ermitteln, deren Lesebeiträge aufzunehmen und bis zum 1. Juni 2021 digital einzureichen.

Trotz Corona beteiligten sich am Lesewettbewerb mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler aus allen Regionen Niedersachsens. 140 Schulen – 93 Grundschulen und 47 weiterführende Schulen, darunter erstmals auch drei Berufsbildende Schulen – sendeten 277 Lesebeiträge ein (Grundschulen: 173; weiterführende Schulen: 104). Die Jury, die sich aus Plattdeutsch-Beraterinnen und -Beratern der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung (RLSB) zusammensetzte, hatte bei der Sichtung der Einsendungen alle Hände voll zu tun. „Schnell war klar, dass wir in diesem Jahr nicht den einen Siegerbeitrag pro Altersgruppe küren können, sondern eine Vielzahl hervorragender Beiträge gleichrangig prämieren wollen“ sagte Jurymitglied Andrea Schwarz, bei den RLSB für die Koordination des Lesewettbewerbs zuständig.

Die Niedersächsische Sparkassenstiftung prämiert daher in diesem Jahr 32 Beiträge – inklusive dreier erstmals erlaubter Gruppenbeiträge – mit jeweils 200,- €. „Wir freuen uns, auf diese Weise viele Leserinnen und Leser für ihre tollen Leistungen auszeichnen und gleichzeitig das außergewöhnliche Engagement vieler Schulen würdigen zu können,“ so Dr. Arne Butt von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.

Mia Johanning aus Wippingen, die in die dritte Klasse der Grundschule Renkenberge-Wioppingen geht, ist eine von sieben PreisträgerInnen im Emsland bzw. aus der Sprachregion Westliches Niedersachsen. Auch Hallo-Wippingen gratuliert herzlich. [PM Niedersächsische Sparkassenstiftung/jdm]

Besuch außerschulischer Lernorte (Sachunterricht Klasse 3) – Holländische Durchfahrtsmühle in Wippingen

Grundschule in der Durchfahrtsmuhle Wippingen 2019

Im Rahmen der Perspektive Natur erkundeten unsere Drittklässler am Dienstag unter Anleitung des Mühlenwartes des Heimatvereins Wippingen, Heinz Schulte, die Holländische Durchfahrtsmühle und den Mühlenhof mit seinem Backhaus in Wippingen.

Grundschule in der Durchfahrtsmuhle Wippingen 2019

Nachdem wir im Unterricht das Thema Getreideernte früher und heute erarbeitet hatten, sollten die Kinder vor Ort noch stärker für die Lebensweise ihrer Vorfahren sensibilisiert werden.

Grundschule in der Durchfahrtsmuhle Wippingen 2019

Herr Schulte erklärte uns zunächst in der Tenne die alten Erntegeräte und zeigte uns dann, wie man früher Getreide mit dem Dreschflegel gedroschen hat. Anschließend folgte die Mühlenbesichtigung.

Grundschule in der Durchfahrtsmuhle Wippingen 2019
Grundschule in der Durchfahrtsmuhle Wippingen 2019

Dort gab Herr Schulte den Schülern Einblicke in die schwere Arbeit des Windmüllers, vom Hochhieven der Kornsäcke bis zum Mahlen des Korns. Außerdem erzählte er uns vom Bau der Mühle 1860 in Wippingen. Herzlichen Dank dafür! [Hiltrud Belke]

Grundschullandschaft in Niedersachsen – Entwicklung 2004 – 2018

Grundschule Renkenberge/ Wippingen, Standort Wippingen 2018
Grundschulstandort Wippingen

Seit dem 1. August 2008 bilden die beiden Grundschulen in Renkenberge und Wippingen im Rahmen des Schulzweckverbands Grundschule Renkenberge/ Wippingen eine Schule. Diese samtgemeindeübergreifende Kooperation (SG Lathen / SG Dörpen) hat trotz rückläufiger Schülerzahlen den Erhalt beider Schulen auf Dauer gewährleistet. Die aktuelle Ausgabe der Emslandstatistik zeigt, dass dies kein schlechter Schachzug war.

Von 2004 bis 2018 sank in Niedersachsen die Zahl der Grundschulen (reine Grundschulen und andere Typen im Primarbereich) von 1.861 um 8,7 % auf 1.699 bei einem gleichzeitigen Rückgang der Schülerzahlen von 346.296 um 19,4 % auf 278.984. Die durchschnittliche Anzahl der Klassen ging im gleichen Zeitraum weniger stark um 9,6 % zurück, so dass sich die mittlere Klassenbelegung von 21,2 auf 18,8 Schüler verringerte.

In 280 der 945 Gemeinden in Niedersachsen gab es 2004 keine Grundschule (29,6 %); bis 2018 stieg dieser Anteil mit 310 Gemeinden ohne Grundschule auf 32,8 % an. Bis auf eine Ausnahme (Flecken Bodenfelde) handelt es sich bei den Gemeinden ohne Grundschule ausschließlich um Mitgliedsgemeinden von Samtgemeinden, d. h. grundsätzlich verfügt jede Einheits- und Samtgemeinde über mindestens eine Grundschule.

59 Grundschulen (3,5 %) waren in 2018 Kleinstschulen mit weniger als 4 Klassen, die nicht jede Jahrgangsstufe mit einer separaten Klasse abdecken konnten (2004 = 51; 2008 = 72; 2013 = 73). [Quelle Landkreis Emsland/jdm]