Kochkurs „griechische Küche“ fällt aus

Die KEB Sögel teilte mit, dass der Kochkurs "griechische Küche", geplant am 15.02.2023 in Wippingen, ausfällt. Die Dozentin hat für dieses Halbjahr 2023 alle Termine abgesagt. [Birgit Kuper-Gerdes]

Erinnerung: Morgen Treffen wegen Kaffee-und-Kuchen-Terminen

Am Mittwoch, dem 01.02.23 um 19:00 Uhr, findet im Heimathaus ein Treffen für alle interessierten Personen und Gruppen statt, die an einzelnen Sonn- und Feiertagen Kaffee und Kuchen im Heimathaus anbieten möchten. [Heinz Schulte]

Abholzung von Wegrändern im Schießgebiet – WTD 91 sieht für Natur keine Nachteile

Anfang letzter Woche wurden an einer Abzweigung der Fleerstraße auf Gemeindegebiet von Neubörger an den Straßenrändern die Büsche und auch ausgewachsene Bäume auf 50 cm heruntergeschnitten. Dies führte zu Unmut, weil hier die Sensibilität für die Erfordernisse des Naturschutzes vermisst wurde. Der negative Eindruck wurde noch erhöht durch die starke Verschmutzung der Straße durch die Arbeiten. Die Wegrandvegetation ist der Lebensraum von vielen Tieren, z. B. der Rebhühner. Die hiesige Jägerschaft hält sich zurzeit an ein freiwilliges Abschussverbot, um den hier bedrohten Rebhuhnbestand wieder zu erhöhen.

Der Bürgermeister von Neubörger, Ulrich Müller, war über die Art und Weise der Durchführung sichtlich nicht erfreut. Er erklärte auf Nachfrage am letzten Mittwoch, dass er von der WTD 91 eigentlich erwarte, dass die Gemeinde im Vorfeld einer solchen Maßnahme informiert werde und das Vorgehen dann an Ort und Stelle besprochen werde. Das sei hier nicht passiert.

Die Pressesprecherin der WTD 91, Jennifer Frerichs, hat Hallo-Wippingen heute auf eine Anfrage hin mitgeteilt, dass die WTD 91 den Sachverhalt intern geprüft habe. Derzeit fänden im Auftrag der WTD 91 Arbeiten des Bundeswehrdienstleistungszentrums (BwDLZ) im Bereich Wippingen/Fleerstraße statt. Die Arbeiten dienten dazu, Sichtschneisen in die Vegetation zu schneiden, die in den letzten Jahren zugewuchert waren. Eine Freilegung der Sichtachsen sei für den dort stattfindenden Schieß- und Erprobungsbetrieb zwingend zur Datenaufnahme erforderlich.

Die Arbeiten fänden in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesforst statt. Der zuständige Mitarbeiter des Bundesforsts habe auf unsere Anfrage hin die Örtlichkeit erneut in Augenschein genommen. Er habe bestätigt, dass die Vegetation erheblich zurückgeschnitten worden sei. Dies bringe aus naturschutzfachlicher und auch jagdfachlicher Sicht keinerlei Nachteile mit sich, sondern sei eher von Vorteil für Flora und Fauna, insbesondere für die angeführten Rebhühner. Die Strukturen der zurückgeschnittenen Nieder- und Kopfweiden würden sich innerhalb des Jahres anpassen und neu bilden. [jdm/Fotos: Birgit Kuper-Gerdes]

KFD-Schlagerparty

Flyer der KFD zur Schlagerparty

Anmeldungen für die Schlagerparty der KFD sind noch bis Mittwoch möglich! [Monika Wester]

Samtgemeinde Dörpen lässt prüfen, ob die Wohngebiete bei Waldbränden geschützt werden können

Waldbrände gehörten in 2022 zu den nicht vorhersehbaren und vor allem intensiven Herausforderungen in Europa und in Deutschland. Auf Anregung der Grünen befassten sich der Feuerwehrausschuss und der Samtgemeinderat Dörpen mit einem Antrag der SPD/Grüne/FDP-Gruppe und UW Gruppe zu den Gefahren für die Baugebiete in der Samtgemeinde. In Wippingen könnten Teile der Waldstraße, der Eichenstraße und des Gewerbegebiets auf Haskamps Esch von einem Waldbrand betroffen sein.

Im Beschlussvorschlag heißt es, gerade der verheerende Waldbrand im Harz in 2022 habe gezeigt, dass aufgrund des nicht mehr aufhaltenden Klimawandels (allenfalls eine Bremse des Klimawandels bei 1,5 bis 2 Grad) in allen waldreichen Regionen Deutschlands in Zukunft mit wesentlich mehr Waldbränden zu rechnen sei.

Der Samtgemeinderat Dörpen hat deshalb die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob alle Feuerwehren der Samtgemeinde aktuell und nach heutigem Stand auf derlei Szenarien vorbereitet bzw. geschult sind. Außerdem soll geprüft werden, ob insbesondere in den Besiedlungsgebieten naher Wälder ausreichend Löschwasserkapazitäten vorhanden und mit den erforderlichen Einsatzfahrzeugen erreichbar sind, um überhaupt die Basis einer erfolgreichen großflächigen Brandbekämpfung zu gewährleisten. Gegebenenfalls sollen die Klärung der Zuständigkeit (Samtgemeinde oder Waldbesitzer) und die erforderlichen Maßnahmen sofort und in Abstimmung mit Berufsfeuerwehren umgesetzt werden. [jdm]

Gemeinderatssitzung: Bouleplatz beschlossen – Wippingen-App ist freigeschaltet

Drei Themen standen heute auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung der Gemeinde Wippingen. Beim Antrag des Kreisheimatvereins auf die Übernahme der Hälfte der Versicherungskosten für die Durchfahrtsmühle wurde vom Gemeinderat hinterfragt, was sich denn geändert habe, dass jetzt dieser Antrag gestellt wurde. Weil die Bedeutung der Mühle als Wahrzeichen Wippingens nicht in Frage gestellt wurde, bewilligte der Gemeinderat abweichend vom Antrag einen festen Zuschuss in Höhe von 1000 €. Sollte mehr gebraucht werden, erwarte man eine genauere Begründung vom Kreisheimatverein.

Der Anregung von Bürgern auf einer Gemeinderatssitzung vom 24.10.2022 folgend stieß Bürgermeister Martin Hempen auf ein Jugend-Förderprogramm "Startklar in die Zukunft", das das niedersächsische Sozialministerium aufgelegt hatte, aus dem jetzt eine Förderung für den Bau eines Bouleplatzes beantragt werden konnte. Der Gemeinderat beschloss den Eigenanteil zu tragen. Geklärt werden müssen noch der genaue Ort der Anlage und die Ausgestaltung. Fest steht aber schon, dass die beiden Bouleplätze zusammen das Maß 15 mal 18 Meter haben, eine Umzäunung und eine Sitzgelegenheit haben werden. Im Rat wurde diskutiert, welche Ausmaße der Zaun haben soll (vielleicht Gestaltung als Rundum-Sitzgelegenheit?) und wogegen er schützen soll (vor Motorrad-/Mopedfahrern und Hundekot). Die vorhandenen Plätze in den Dörfern rundum werden sehr unterschiedlich von intensiv bis gar nicht angenommen.

Jonas Schwering und Marlies Berling stellten die Wippingen APP vor, die ab heute in den AppStores heruntergeladen werden kann. Schwering sagte, man habe versucht die App schlank zu halten. Dennoch hat sie eine Vielzahl von Funktionen. Zentral sind der Terminkalender und die Belegungskalender für die Mehrzweckhalle und das Gemeindezentrum. Weitere Punkte sind: Möglichkeit der Vereine zur Selbstdarstellung, Angebotsflyer des Dorfladens, Anzeigen-Marktplatz, Mängelmelder, Notdienste. Die Wippingen-App solle keine Konkurrenz zu Hallo-Wippingen darstellen, sondern eine Ergänzung.

Der Ausbau der Kreisstraße 114 im Ortsbereich soll nach neuester Meldung des Landkreises am 6. März beginnen und bis zum 30.06.2023 dauern. Die Umleitung wird weiträumig über Neubörger/Börger nach Werpeloh führen. Ortskundige PKW-Fahrer würden natürlich über die kleinen Straßen zu ihren Häusern fahren. Wichtig sei es hier, beim Begegnungsverkehr auch mal zu warten, um die Schäden in den Straßenseitenräumen klein zu halten. Vier Bauabschnitte sind geplant: BA 1 Einmündung Kluser Straße bis Kindergarten, BA 2 Kindergarten bis Eichenkamp, BA 3 Eichenkamp bis Einfahrt Harpel, BA 4 das kurze Stück von der Einfahrt Harpel bis zum bereits fertiggestellten Teil der K114 beim Sandpoelgraben.

Der Bürgermeister berichtete, dass der "Herzog" an die Samtgemeinde Dörpen vermietet wurde und als Flüchtlingsunterkunft dienen soll.

In der Bürgerfragestunde wurde von Jan Deters gefragt, warum die Blumenwiese im Baugebiet Sonderburgstraße gemäht wurde und das Mähgut nicht entfernt wurde. Eine Blumenwiese könne nur funktionieren, wenn sie nach der ersten Blüteperiode im Spätsommer gemäht werde und im Herbst ein zweites Mal und wenn das Mähgut jeweils entfernt werde, um den Nährstoffgehalt des Bodens zu verringern. Das ehrenamtliche Engagement werde durch das jetzige Vorgehen nicht gerade wertgeschätzt. Hempen erklärte, die Fläche sei nach Beschwerden von Anwohnern über die Unansehnlichkeit der Fläche gemäht worden. Leider sei hier nicht fachlich vorgegangen worden und das Mähgut gemulcht worden. Er werde sicherstellen, dass in Zukunft fachgerecht vorgegangen werde. [jdm]

Plakettenschießen läuft noch

Das Plakettenschießen des Schützenvereins findet noch bis zum 21. Februar dienstags um 19:30 Uhr und sonntags von 10-12 Uhr statt. Es gibt also noch die Gelegenheit, mal vorbei zu schauen. [jdm]

Familie Ganseforth organisierte Glühwein-Treffen für den guten Zweck

Am 17.Dezember ging es bei Alex Ganseforth hoch her. Viele Nordmanntannen wurden geschlagen und an den Mann oder die Frau gebracht. An diesem Abend wurden auch die Cliquen von Alex und den Kindern Christoph, Bärbel, Marcel, Georg und Marina zum Glühwein Umtrunk eingeladen, mit der Bitte um eine Spende für den Förderverein der Grundschule Renkenberge / Wippingen und der Kita St.  Bartholomäus e.V..

Familie Ganseforth hat nun den Betrag in Höhe von 455,-- € an den Förderverein übergeben. Der Förderverein sagt Herzlichen Dank und wird diese Spende für die Finanzierung des Mitmach-Zirkus' für unsere Kinder im März 2024 sehr gut gebrauchen können. [Birgit Kuper-Gerdes

150 Menschen demonstrierten, damit das AKW am 15.04.2023 wirklich abgeschaltet wird

Demo vor dem AKW Lingen am 23.01.2023
Die Kundgebungsteilnehmer vor dem Tor des AKW Lingen
Alexander Vent
Alexander Vent

Etwa 150 Demonstranten fanden sich heute, am Samstag, den 21.01.2023, vor dem Tor des Atomkraftwerks Emsland ein, um gegen die Laufzeitverlängerung zu demonstrieren. Alexander Vent von der Lingener Gruppe AgiEl drückte bei der Begrüßung schon seine Enttäuschung darüber aus, dass man nicht wie ursprünglich im Ausstiegsgesetz vorgesehen am 31.12.2022 das Abschalten der letzten drei Atommeiler in Deutschland feiern konnte. Jetzt müsse man hier wieder dafür demonstrieren, damit der neue Abschalttermin am 15. 04.2023 auch eingehalten werde. Lingen mit dem Brennelementewerk sei ein Zentrum der bundesweiten Atomindustrie mit europäischer Bedeutung. Deshalb hatten sich auch Vertreter vieler Antiatominitiativen in Lingen eingefunden.

Wladimir Sliwjak

Wladimir Sliwjak, Co-Vorsitzender und Mitbegründer von Ecodefense aus Russland legte den Schwerpunkt seiner Rede auf die Geschäftsbeziehungen des russischen Konzerns Rosatom zu den westeuropäischen Atomkraftbetreibern. Trotz allen Sanktionsgeredes werde weiterhin Uran aus Russland importiert und damit indirekt der Krieg gegen die Ukraine finanziert.

Cecile Lecomte

Die französische Umweltaktivistin Cecile Lecomte, die sich am Montagmorgen noch mit ihrem Rollstuhl mit anderen Klimaaktivisten von einer Brücke beim Autobahn-Dreieck Jackerath abgeseilt und so die L241 als Zufahrtsstraße nach Lützerath für mehrere Stunden blockiert hatte, prangerte in ihrer Rede den französischen Konzern Framatome an, der nicht nur das Lingener Brennelementewerk betreibt, sondern für die ganze Misere mit den Atomkraftwerken in Frankreich verantwortlich ist. Nur die Hälfte der Atomkraftwerke laufe u. a. auch, weil im Sommer das Wasser für deren Kühlung fehlte.

Helge Bauer

Helge Bauer von der Antiatomorganisation ausgestrahlt, der auch schon in Wippingen am 18. Juli 2022 auf dem Sportplatz für die Teilnehmer der Anti-Atom-Radtour sprach, kritisierte die Laufzeitverlängerung des Lingener Kraftwerkes nicht nur grundsätzlich, sondern attestierte dem Kraftwerk, dass es einfach „keinen TÜV“ mehr habe. Die letzten vorgeschriebenen Untersuchungen seien mit Blick auf den Abschalttermin 31.12.2022 schon nicht mehr durchgeführt worden. Zudem seien in den anderen Kraftwerken Risse in den Dampferzeugerheizrohren festgestellt worden. Entgegen den Erwartungen seien die Risse nicht nur an den heißen Enden der Rohre aufgetreten, sondern mehr noch an den kalten Enden. Die kalten Enden seien in Lingen noch nie untersucht worden, obwohl ein geborstenes Dampferzeugerrohr einen GAU auslösen könne. Bauer warb für die Teilnahme an einer Blockadeaktion beim AKW Lingen in der nächsten Woche.

Günter Hermeyer

Günter Hermeyer von “Dont nuke the Climate” setzte sich mit den Aussagen von Rafael Mariano Grossi, Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde, auseinander, der auf den Klimakonferenzen die Atomkraft als Klimaretter verkaufen will. Atomkraft sei keineswegs klimaneutral, wenn die Urangewinnung und weitere Schritte mit einbezogen werden. Die Atomkraft hat trotz der immensen Geldsummen, die investiert werden, nur eine geringe Bedeutung in Bezug auf die globale Energieversorgung. Nur 10% des Strombedarfs und 5 % des weltweiten Energieverbrauchs werden durch die Atomkraft zur Verfügung gestellt. Die Uranproduktion vergiftet Land und Wasser und ignoriert die Menschenrechte in den betroffenen Ländern. Die Lösung der Klima- und Energiekrise liegt nicht in der Atomkraft, sondern in einem schnellen und gerechten Übergang zu einem kohlenstoffarmen und atomfreien Energiesystem.

Marianne Neugebauer

Marianne Neugebauer, von der AG Schacht Konrad richtete ironisch Grüße aus dem Weltatomerbe Braunschweiger Land aus. Die Aktivistin, die übrigens auch in Wippingen dabei war, konnte berichten, dass das Konrad-Konzept schon bei der Genehmigung 2000 überholt und sich nach zahlreichen Änderungen die Realisierung immer mehr von der Genehmigung entferne. Eigentlich werde hier eine nicht genehmigte Anlage realisiert. Die AG habe eine Anfrage an den neuen niedersächsischen Umweltminister Meyer gerichtet. Sie sei gespannt, wie dieser, den sie bei vielen Aktionen gegen die Atomkraft gesehen habe – auch in Lingen – sich heute positioniere.

Katja mit Transparent für nächste Woche

Katja von der Aktion „Runterfahren " sagte, in ihrer Lebensplanung habe der Kampf gegen die Atomkraft nach dem Ausstiegsbeschluss eigentlich keinen Platz mehr gehabt. Sie habe sich auf Friedensarbeit und die Flüchtlingshilfe konzentrieren wollen. Und jetzt müsse sie wieder an einem kalten Wintertag vor einem Atomkraftwerk stehen und gegen einen möglichen Weiterbetrieb demonstrieren. Ihre Gruppe plant am Wochenende vom 28.-29.01.23 eine mehrstündige Sitzblockade am AKW in Lingen. Die Aktiven, die unter anderem aus dem Spektrum von X-tausendmal quer stammen, möchten mit dieser Warnblockade klar mache, dass der gesellschaftliche Konflikt um die Atomkraft mit dem Zurücknehmen des vereinbarten Ausstiegs wieder aktuell wird. Die Anti-AKW-Bewegung wird sich gegen den lebensbedrohlichen Betrieb von Atomanlagen einsetzen – notfalls mit massenhaftem zivilem Ungehorsam.

Bernd Redecker
Bernd Redecker

Für Bernd Redecker vom BUND spielte es letztlich keine Rolle, ob das Uran aus Russland oder aus den anderen Abbaugebieten, wie dem Niger, Kanada oder Australien, stamme. In allen Fällen sei die Uranproduktion mit Zerstörung der Umwelt und einer zerstörerischen Energieproduktion verbunden. Der BUND plane zum Fukushima Jahrestag am 11. März bundesweite Aktionen um den endgültigen Ausstieg sicher zu stellen. Er sei optimistisch und  wolle am 15 April den Atomausstieg feiern. Das Angehen der ungelösten Atommüllfrage sei ja jetzt um einige Jahre verschoben worden und er frage sich, ob den Menschen eigentlich bewusst sei, was dies für die Zwischenlagerung bedeute. Die Zwischenlager – auch beim Atomkraftwerk Lingen – hätten eine zeitlich begrenzte Genehmigung. Jetzt, wo das Endlager in Deutschland womöglich erst im nächsten Jahrhundert zur Verfügung stehe, sei die Frage, wie der Atommüll bis dahin an den jetzigen Standorten gelagert werde. Um hier eine Diskussion über die Sicherheit in Gang zu bringen, überlege der BUND einen Stilllegungsantrag zu stellen.

Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen erklärte, dass RWE nicht nur seit Jahren einer der führenden Atomkonzerne sei, sondern ebenso im Braunkohle- und Erdgasgeschäft aktiv sei. Der Konzern sei mitverantwortlich dafür, dass den Menschen im Niger für den Uranabbau buchstäblich das Wasser abgegraben werde, er sei mitverantwortlich für die Klimakrise und die Zerstörungen im Braunkohleabbaugebiet und ebenso für die Klimakrise allgemein.

Gerd Schinkel
Tanzgruppe Lützerath

Der Liedermacher Gerd Schinkel begleitete die Kundgebung mit seinen Liedern; eine Tanzgruppe, die sich in Lützerath gebildet hatte, führte einen Tanz auf. [jdm]

Generalversammlung des Fördervereins der Grundschule Renkenberge-Wippingen und Kita St. Bartholomäus Wippingen e.V.

Am 17.01.2023 fand die Jahreshauptversammlung der Grundschule Renkenberge-Wippingen und Kita St. Bartholomäus Wippingen e.V. im Renkenberger Hus statt. Im Fokus stand der in Planung stehende Mitmachzirkus. Der Mitmachzirkus soll unseren Kindern (ab 3 Jahren) aus dem Kindergarten und der Grundschule Renkenberge/Wippingen zugute kommen. Er wird in der 2. Märzwoche 2024 als Projektwoche stattfinden.

Logo Zirkus Zapp Zarap

Nach mehreren Angebotssichtungen bekam der Cirkus ZappZarap (weitere Informationen bei https://zappzarap.de) aus Leverkusen den Zuschlag. Die Kinder werden von Zirkuspädagogen in den Einheiten Einrad, Zauberei, Feuerschlucken, Akrobatik, Clownerie etc. trainiert. Am Ende der Woche werden zwei bis drei Vorstellungen aufgeführt, damit auch die Eltern und Großeltern staunen können, wozu unsere Kinder fähig sind. Diese Zirkuswoche bedeutet viel Organisation, viel Arbeit und auch hohe Kosten. Der Fördervein ist aber davon überzeugt, dass dieses Projekt den Kindern nach der Corona Pandemie Selbstvertrauen und Lebensfreude zurückgeben wird. Außerdem werden die Gemeinschaft und das soziale Miteinander gestärkt und der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz.

Markus Kock, Patrick von Hebel, Bürgermeister Heiner Bojer, Kassenwartin Birgit Kuper-Gerdes, 2. Vorsitzender Torsten Connemann, 1. Vorsitzende Juliane Kleinekathöfer, Carina Düttmann, Maria Rammert, Mathias Niehoff, Markus Meyer, Heiko Behrens, Matthias Kleine-Bonhorst, Katrin Telenga, Schriftführer Hermann Rammert, Heike Schmitz und Detlef Scheel. Es fehlen vom Vorstand Melanie Johanning, Lena Jansen und Claudia Brüggemann.

Finanziert wird ein Teil aus dem Eigenkapital und den Mitgliedsbeiträgen vom Förderverein. Außerdem wird um neue Mitglieder geworben. Es wurde festgestellt, dass nicht alle Eltern, deren Kinder in der Kita und der Grundschule sind,  Mitglied im Förderverein sind. Der Bürgermeister aus Renkenberge Heiner Bojer versprach Unterstützung seitens der Gemeinde.

Um weitere Gelder zu generieren, ist ein Tag der offenen Tür, mit einem Flohmarkt sowie Kaffee und Kuchen in der Grundschule in Wippingen geplant. Beteiligen wird sich der Förderverein an der Jubiläumsfeier der Samtgemeinde Dörpen in Wippingen Ende Juli und an der Gewerbeschau im September in Wippingen.

Zur Wahl standen der 2. Vorsitzende Markus Kock, die Schrifführerin Heike Schmitz und die Beisitzer Detlef Scheel und  Matthias Niehoff. Nur Matthias Niehoff nahm die Wiederwahl an und wurde einstimmig gewählt. Neu vorgeschlagen wurden Patrick von Hebel und Josef Rammert. Beide wurden einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Torsten Connemann und zum Schriftführer wurde Josef Rammert einstimmig gewählt; beide nahmen die Wahl an.

Maskottcheneule

Es gibt immer wieder Firmen, Vereine, Cliquen und Gönner, die mit Spenden den Förderverein unterstützen. Hier an dieser Stelle dafür ein dickes Dankeschön.

Zum guten Schluss wurden die ausscheidenden Vorstandsmitglieder zum Dank mit der Maskottcheneule, aus Holz geschnitzt und überreicht von Markus Meyer, verabschiedet. [Birgit Kuper-Gerdes]

KEB-Kursabend: Die griechische Küche neu entdecken

Neue Ideen entdecken? Schnelle und gute Küche? Sich und andere verwöhnen? Neue Seiten an sich entdecken?

Vorspeisenteller Pikilia, Foto gemeinfrei Wikipedia

Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) bietet am Mittwoch, dem 15.02.2023 von 19:00 Uhr bis 21:15 Uhr einen Abend an, bei dem man die griechische Küche entdecken kann.

Panagiota Weihrauch zeigt in der Küche der Mehrzweckhalle Wippingen, Zum Turm, was die griechische Küche ausmacht. Die Kursgebühr beträgt 11 €. Anmeldungen können nur telefonisch erfolgen unter 05952/1556. [jdm/Foto gemeinfrei Wikipedia]

Reinerlös des Weihnachtsmarktes wird gespendet

Zipfelmützen

Die Zipfelmützen hatten heute eine Nachbesprechung des Weihnachtsmarktes 2022.

Aufgrund der sehr guten Beteiligung beim Weihnachtsmarkt können gleich drei Vereine bzw. Einrichtungen von den Zipfelmützen unterstützt werden. Dabei sollen 200 € dem Nikolausverein zugute kommen. Mit jeweils 100 € werden der Förderverein der Grundschule Renkenberge-Wippingen & Kita St. Bartholomäus Wippingen e. V., sowie die Bücherei Wippingen unterstützt. Die Zipfelmützen. [Antonius Richert]

Heimatkalender können wieder gekauft werden

Heimatkalender 2023

Der Heimatverein hat noch Veranstaltungskalender 2023 nachdrucken lassen. Diese können in der Wippinger Volksbankfiliale gekauft werden. [Klaus Abeln]

Gemeinderatssitzung am 27. Januar im Heimathaus

Einladung zur Gemeinderatssitzung 1/2023

Am Freitag, dem 27. Januar 2023, findet um 19:30 Uhr im Heimathaus Wippingen, Zur Mühle 1, 26892 Wippingen, eine Sitzung des Rates der Gemeinde Wippingen statt. Auf der Tagesordnung stehen außer den Regularien drei Tagesordnungspunkte.

Der Kreisheimatverein hat einen Antrag auf Bezuschussung der Versicherungskosten für die Wippinger Durchfahrtsmühle gestellt. Außerdem soll über die Einrichtung eines Bouleplatzes auf dem Heimathof (Förderung eines Jugendplatzes) beraten werden.

Der dritte Tagesordnungspunkt betrifft die Einrichtung einer Wippingen-App. Hierfür gibt es im Ratsinformationssystem noch keine Beschlussvorlage. [jdm/Marlies Berling]

Schülerlotsen seit 70 Jahren in Deutschland, seit 20 Jahren in Wippingen

Wippinger Schülerlotsendienst 2002
Gruppenfoto der Elternlotsen nach der Gründungsversammlung 2002

Am 14. Januar 1953, vor 70 Jahren, wurde der erste Schülerlotsendienst in Deutschland eingeführt.

Der Wippinger "Verkehrshelfer"-Dienst, wie er im Behördendeutsch heißt, traf sich am 25.09.2002 zum ersten Mal im Gemeindezentrum, um darüber zu sprechen, wie die Elternlotsen für die Schüler der Grundschule zwischen Friedhof und Kirche für einen sicheren Übergang über die Kreisstraße sorgen konnten.

Wippinger Schülerlotsendienst 2002
Wippinger Schülerlotsendienst 2002

Ab Mitte Oktober 2002 nach den Herbstferien sorgten die Verkehrshelfer dreimal am Vormittag für einen sicheren Schulweg für die Kleinsten. Die Polizeikommissare Hermann Lüken und Eduard Sandmann waren in der ersten Woche täglich anwesend, um die jeweils 6 Helfer des Tages in ihre Arbeit einzuweisen. [jdm]

Erinnerung: Weihnachtsbaumsammelaktion

Morgen findet die Weihnachtsbaum-Sammelaktion der Landjugend statt. Wenn ihr euren Weihnachtsbaum abgeben wollt, dann sollte er zu 9 Uhr an der Straße stehen. Die kleine Spende bitte in einer Tüte am Baum befestigen. Eure KLJB Wippingen [Gretel Frericks]

Wippinger Schlager Wahnsinn nur für Frauen mit DJ Frank Krummen

Flyer zum Schlager Wahnsinn der KFD Wippingen 02/2022

Die KFD lädt alle Frauen (ab 18 Jahren) zum Wippinger Schlager Wahnsinn in der Mehrzweckhalle, am 17. Februar 2023, um 19:30 Uhr, ein.

Es gibt Karaoke, Verlosung und eine Fotobox!!! Die Kosten für den Abend betragen für Mitglieder 35 Euro, für Nichtmitglieder 38 Euro. (incl. Getränke bis 1 Uhr).

Damit die Party stattfinden kann, brauchen wir eure Anmeldung bis spätestens Mittwoch, den 1. Februar! Gerlinde Hempen Tel.: 912493 oder Christel Gerdes Tel.: 256. [Monika Wester]

Blut spenden in Renkenberge am 6. Februar

Der nächste Blutspendetermin des SV Renkenberge ist am Montag, den 06. Febr. 2023 ab 16:30 Uhr im Gemeindehaus.

Die Blutspende wird wieder unter besonderen Hygienevorschriften und Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt. Da die Versorgungslage mit Blutpräparaten immer noch sehr angespannt ist, werden immer dringend Blutkonserven benötigt. Wir bitten daher um zahlreiche Teilnahme.  

Ab dem 18. Lebensjahr darf jeder Blut spenden. Bitte bringen Sie einen gültigen Personalausweis mit. Wir freuen uns, wenn wir wieder viele Spender begrüßen können! [Alwin Illenseer]

Hört mal alle zu!

Kinder ab 5 Jahren sind am Donnerstag, den 19. Januar von 15.30 bis 17.00 Uhr in der Wippinger Bücherei (KÖB) eingeladen zu einem Erzähltheater.

Damit alle, die kommen, Platz finden, ist eine Anmeldung erforderlich - entweder persönlich in der Bücherei oder per E-Mail an buechereiwippingen@gmx.de. [Kathrin Richert]

Wer bietet Kaffee und Kuchen im Heimathaus an?

Am Mittwoch, dem 01.02.23 um 19:00 Uhr, findet im Heimathaus ein Treffen für alle interessierten Personen und Gruppen statt, die an einzelnen Sonn- und Feiertagen Kaffee und Kuchen im Heimathaus anbieten möchten. [Heinz Schulte]

Ehrentunschere für Anne Baalmann

v. li.: Rita Düttmann, Klaus Abeln,Wilfried Schmunkamp, Anne Baalmann, Andre Wester, Otto Gerdes, Heinz Schulte

Der Heimatverein Wippingen hat die Ehrentunschere in diesem Jahr an Anne Baalmann vergeben. Damit wurde das langjährige Wirken von Baalmann im Vorstand des Heimatvereins gewürdigt.

Anne Baalmann wurde 1993 in den Gründungsvorstand des Heimatvereins Wippingen gewählt. 15 Jahre gestaltete sie die Arbeit des Heimatvereins aktiv mit, immer an vorderster Stelle, wenn es galt, Karneval, Fahrradtouren oder auch Spendenveranstaltungen für die Arbeit von Schwester Engeline Lammers und Maria Bicker zu organisieren.

Anne Baalmann gehörte auch zum Team des Heimatvereins, das viele Besuchergruppen betreute, die neben einer Fahrt mit dem Transrapid auch den Wippinger Mühlenhof besuchten. [Klaus Abeln]

Sternsinger heute unterwegs

Heute sind die Sternsinger unterwegs und sammeln Geld für Kinderhilfsprojekte in rund 100 Ländern der Welt. In der Werbung für die Sternsingeraktion wurde in diesem Jahr die Situation von Kindern und Kinderhilfsprojekten in Indonesien in den Mittelpunkt gestellt.

Die Sternsinger, bestehend aus den Heiligen Drei Königen Kaspar, Melchior und Balthasar, sowie der SternträgerIn und der SchreiberIn, ziehen singend in die Häuser ein und bringen an den Türen von Häusern und Wohnungen den Sternsingersegen an. Nach Entgegennahme der Spende geht es dann weiter zum nächsten Haus.

Durch die Eichenstraße zogen heute: v. li.: Julian Witkowski, Niklas Hempen, Lukas Behrens, Henry Hackmann und Michael Wolters. [jdm]

KLJB sammelt Weihnachtsbäume am Samstag, den 14.01.2023, ein

Flyer zur Weihnachtsbaum-Sammelaktion der KLJB 2023

Auch dieses Jahr findet wieder die Weihnachtsbaum-Sammelaktion der Landjugend statt. Sie ist am 14.01.2023.

Wenn ihr euren Weihnachtsbaum abgeben wollt, dann sollte er zu 9 Uhr an der Straße stehen. Wir würden uns über eine kleine Spende freuen. Diese bitte in einer Tüte am Baum befestigen. Eure KLJB Wippingen [Gretel Frericks]

Die Bundesregierung plant Rüstungskontrollgesetz als Exportförderung

Die EU beschloss 2008 „Die Mitgliedstaaten verweigern eine Ausfuhrgenehmigung für Militärtechnologie oder Militärgüter, die im Endbestimmungsland bewaffnete Konflikte auslösen bzw. verlängern würden oder bestehende Spannungen oder Konflikte verschärfen würden.“ (Gemeinsamer Standpunkt betreffend gemeinsame Regeln für die Kontrolle der Ausfuhr von Militärtechnologie und Militärgütern, 13. Dezember 2008)

Jetzt plant die Bundesregierung ein neues Gesetz, dass die deutschen Waffenausfuhren erhöhen soll und die Exportkontrolle zu einem Nichts verblassen lässt.

Mit den Waffenexporten in die Ukraine hat die Bundesregierung schon alle diesbezüglichen Gesetze, Richtlinien und Absichtserklärungen missachtet.

Der Trend ist eindeutig und zeigt nach oben. Zwischen 2005 und 2014 wurden im Schnitt jährlich Genehmigungen im Wert von 4,76 Mrd. Euro erteilt, von 2015 bis 2022 waren es 7,12 Milliarden Euro, 2021 waren es 9,35 Milliarden Euro.

Der Ex-Attac-Aktivist und heutige Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Sven Giegold, der auch für das geplante Rüstungsexportkontrollgesetz federführend ist, will diese Zahlen als vollen Erfolg verkaufen: “Die Bilanz der Bundesregierung im ersten Jahr ihrer Amtszeit zeigt die Ergebnisse wertegeleiteter Rüstungsexportpolitik im Angesicht der Zeitenwende. […] Die Bundesregierung setzt sich auf dieser Grundlage auch für eine stärkere Zusammenarbeit in Europa ein und bringt zugleich die Arbeiten für das erste Rüstungsexportkontrollgesetz weiter voran.“

Nur vor dem 1. und 2. Weltkrieg hat es derartige öffentliche Erörterungen über die Zerstörungsfähigkeiten von Waffen gegeben. Wenn sich die Kriegsministerin Lambrecht und die Tagesnachrichten über die Zerstörungsfähigkeiten von Puma-Panzern äußern und ihre technischen Fehler im Zentrum der allgemeinen Sorge stehen und nicht ihre Bedrohlichkeit für die Friedenssicherung, zeigt das, dass der Krieg als vorrangiges Mittel der Politik betrachtet wird. Über die Möglichkeit, den Krieg in der Ukraine sofort zu stoppen und das elendige Sterben der Soldaten und das Leiden der Bevölkerung durch die Kriegseinwirkungen zu beenden wird nicht gesprochen. Es wird nur darüber gesprochen, ob der Krieg „gewonnen“ werden könne oder ob er verloren wird. So, als ob es für die Toten einen Unterschied machen würde, ob sie für den einen oder anderen Fall erschossen würden.

Das neue Exportkontrollgesetz hat wie das alte nichts anders im Sinn, als die internationalen Exportchancen der deutschen Rüstungsindustrie zu erhöhen. Das Geschwafel der grün-gelb-rosaroten Bundesregierung über Werte kann man getrost in die Tonne kloppen. [jdm]

Sternsinger kommen am Samstag

Nach dem Aussendungsgottesdienst am Samstag, dem 07.01.2023, um 10.30 Uhr in der Kirche besuchen die Sternsinger anschließend die Häuser und bringen den Neujahrssegen.

Unter dem Motto "Kinder stärken – Kinder schützen!" sammeln die Könige für die Kinder dieser Welt. In diesem Jahr besonders für Kinder in Indonesien.

Im Gottesdienst zeigen wir wieder einen Film von Willy Weitzel zur diesjährigen Sternsingeraktion und die Saitenspieler gestalten den Gottesdienst musikalisch mit. [Maria Schröer]

Friedensgebet am 08.01.2023

Das Friedensgebet  für alle von Krieg betroffene Menschen findet am 08. Januar auch wieder in Wippingen statt. [Maria Schröer]