Vereine warben heute auf dem Heimathof für sich

Kirchenchor auf dem Tag der Vereine 03.05.2026
Tag der Vereine 03.05.2026

Mit dem Tag der Vereine gaben Wippinger Vereine Einblicke in ihre Aktivitäten und warben um neue Mitglieder. Das funktionierte auch ganz gut, obwohl der Wetterumschwung einen Teil der Besucher verscheuchte.

Der Kirchenchor trug einige Pop-Songs,aber auch kirchliche Lieder und Gospels vor, um einen Eindruck vom Repertoire zu geben. Interessenten wurden eingeladen, einfach an einem Montag von 19:30 – 21:00 Uhr mal bei einer Probe im Gemeindezentrum vorbei zu schauen.

Tag der Vereine 03.05.2026
Tag der Vereine 03.05.2026

Die Landjugend präsentierte sich mit einer Diaschau und die Aktiven des SV Wippingen waren einfach nicht zu übersehen, waren sie doch für Kaffee und Kuchen und die Bratwürstchen vom Grill verantwortlich.

Bei der Veranstaltung handelte es sich um einen ersten Versuch, in diesem Rahmen sowohl Neubürger, als auch Alteingesessene auf die Aktivitäten im Dorf aufmerksam zu machen. [jdm]

Tag der Vereine 03.05.2026

Kommission hat Bedenken beim Joint Venture zwischen UPM und Sappi

Die geplante Gründung eines Joint Ventures (JV) zwischen der UPM-Kymmene Corporation (UPM) und der Sappi Limited (Sappi) wird durch die europäische Kartellbehörde eingehender untersucht. Man befürchtet, dass die Transaktion den Wettbewerb auf bestimmten Märkten grafischer Papiere und Spezialpapiere im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) beeinträchtigen und zu höheren Preisen, geringerer Auswahl oder niedrigerer Qualität führen könnte. Das Joint Venture würde einen erheblichen Teil der Produktionskapazität im EWR kontrollieren. Bisher seien die beiden Unternehmen die Hauptkonkurrenten auf den Märkten dieser Papiere im EWR. Dieser Wettbewerb könnte durch das Joint Venture aufgehoben werden.

UPM erklärte dagegen in einem Statement, das JV stärke die Widerstandsfähigkeit der europäischen Versorgung mit grafischen Papieren in rückläufigen Märkten. In einer „Investor news“ bezieht UPM am 28. April Stellung zur aktuellen Situation. Die Entscheidung der Kartellbehörde dürfte sich auch auf UPM Nordland Papier in Dörpen auswirken.

Parallel zu diesem Vorgang geht die Umstrukturierung im Konzern weiter. Der UPM-Verwaltungsrat stimmte dem Plan zu, das Sperrholzgeschäft des Konzerns mit Sitz in Helsinki als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen aus dem Konzern auszugliedern. Am 31. Oktober soll die Ausgliederung abgeschlossen sein, berichtet das Holz-Zentralblatt am 29. April 2026. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Gemeinsamer Veranstaltungsflyer der Heimatvereine Werpeloh und Wippingen

Flyer Heimatvereine Werpeloh und Wippingen 2026

Die Heimatvereine Wippingen und Werpeloh haben wieder ihren gemeinsamen Flyer für die Veranstaltungen in diesem Jahr herausgebracht.

Die nächsten Veranstaltungen in Wippingen sind Kaffee und Kuchen am 1. Mai im Heimathaus und der Tag der Vereine auf dem Heimathof.

In Werpeloh steht am 31. Mai ab 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen im Heimathaus auf dem Plan. [jdm]

„Und Federn überall“ – Ein Roman über Arbeit, Würde und Erinnerung

Buchcover Und überall Federn

Passend zum „UNESCO Welttag des Buches“ eine Empfehlung: „Und Federn überall“ – Ein Roman über Arbeit, Würde und Erinnerung.

Die Kälte von Ausbeutungsverhältnissen ist kein abstraktes Phänomen – sie zeigt sich ganz konkret im persönlichen Umfeld, oft in unmittelbarer Nähe. Der für den Deutschen Buchpreis 2025 nominierte Roman „Und Federn überall“ von Nava Ebrahimi eröffnet einen fiktiven Blick auf eine Stadt im Emsland, deren Vorbild unverkennbar Haren (Ems) ist.

Im Zentrum steht eine gigantische Hähnchenzerlegungsanlage, die das Leben und Arbeiten in der Region prägt. Zugleich verknüpft der Roman die Geschichten seiner Hauptfiguren mit der Vergangenheit des fiktiven Ortes Lasseren, in der nach dem Zweiten Weltkrieg für drei Jahre deutsche Einwohner:innen den Ort verlassen mussten und Vertriebene aus Polen dort lebten – so wie tatsächlich in Haren/Ems.

Diese historische Ebene verbindet die Autorin mit heutigen Lebensrealitäten: Sie schildert die Schicksale von Arbeiter:innen und Migrant:innen, die unter harten Bedingungen in der Fleischverarbeitung tätig sind und sich ihren Lebensunterhalt mühsam verdienen müssen. Dabei zeigt sie eindringlich, wie Menschen trotz permanenter Bedrohung durch Ausbeutung und Rohheit um Würde und Selbstbestimmung kämpfen.

In den Geschichten der sechs Hauptfiguren spiegeln sich die brutalen Zwänge der Lohnarbeit, die Angst vor Abschiebung und existenzielle menschliche Nöte. Doch nicht nur jene am unteren Rand der sozialen Pyramide ringen darum, angesichts dieser Verhältnisse nicht zu verhärten – auch diejenigen, die eher zu den Profiteuren des Systems zählen. Nichts daran wirkt konstruiert; vieles erinnert an reale Verhältnisse. Der Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises Nava Ebrahimi ist es gelungen, in einer poetischen Sprache einen klugen und spannenden Roman zu schreiben. [Joop Deters]

Wir kümmern uns um eure Schulbücher

Flyer Bücherei
Nutzt unseren Service für einen entspannten Schulstart

... ob Bücher für die Grundschule, weiterführende Schulen, Studium, Ausbildung.. – Ganz egal.

Wir kümmern uns gerne!

Einfach die Buchlisten mit Namen, Handy-Nr. oder E-Mail- Adresse abgeben. [Kathrin Richert]

Gemeinde Renkenberge überreicht Spende an Zeltlagerteam

Gretel Frericks

Am Samstag, den 18.04.2026, hat das Zeltlager Team den Erlös vom renkenberger Osterfeuer in Höhe von 250€ erhalten.

Die Vorbereitungen fürs diesjährige Zeltlager laufen bereits. Die Gemeinde Renkenberge ist stolz auf das Zeltlager Team, welches jedes Jahr in den Ferien für spannende Erlebnisse für unsere Kindern sorgt.

Stellvertretend hat Gretel Frericks die Spende entgegengenommen. [Marcel Ganseforth]

Tag der Wippinger Vereine am 3. Mai

Tag der Vereine 2026

Viele Wippinger Vereine stellen sich am Sonntag, den 3. Mai, ab 14 Uhr auf dem Heimathof vor und werben um neue Mitglieder oder geben Einblicke in das Leben der Vereine oder Gruppen.

Diese Veranstaltung gibt die Möglichkeit zum Austausch und zu netten Gesprächen. Außerdem findet wieder "Kaffee und Kuchen" im Heimathaus statt. Für musikalische Unterhaltung sorgt der Kirchenchor St. Cäcilia Wippingen [Andre Wester]

Dörpen: Ratssitzung mit Haushaltplan – Pro-Kopf-Verschuldung von 2.107 € erwartet

Am Donnerstag, dem 23. April 2026, findet um 18:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses der Samtgemeinde Dörpen eine Sitzung des Rates der Gemeinde Dörpen statt. Zu Beginn der Sitzung haben Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde wieder die Möglichkeit, Fragen an den Bürgermeister und an die Verwaltung zu stellen.

Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung steht unter TOP 7.a der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2026. Der Entwurf des Haushaltsplans kann bereits im Rats- und Bürgerinformationssystem der Samtgemeinde Dörpen eingesehen werden. Im Vorbericht zum Haushaltsplan für 2026 ist auch ein vorläufiger Jahresabschluss für das Jahr 2025 aufgeführt. Hier ist zu lesen, dass die Haushaltsplanung im Jahr 2025 im zweiten Jahr hintereinander durch einen erwarteten hohen Gewerbesteuerrückgang bei einer gleichzeitig noch überproportional hohen Umlagelast aus dem Finanzausgleich geprägt war. Der Gewerbesteuerrückgang sei dem Grunde nach auch tatsächlich eingetreten, aber geringer ausgefallen als befürchtet. Insbesondere durch diese Verbesserungen bei der Gewerbesteuer habe sich der Ergebnishaushalt daher gegen über der Planung um rund 1,57 Mio. € verbessert. Trotzdem schließt der Ergebnishaushalt immer noch mit einem Defizit von rund 800.000 € ab.

Der Schuldenstand der Gemeinde Dörpen belief sich zum 31.12.2025 auf 6.116.410 € Die Pro-Kopfverschuldung beträgt aktuell 1.105 € und liegt damit schon jetzt deutlich über dem Landesdurchschnitt für Gemeinden zwischen 5.000 und 10.000 Einwohnern von 447 €. Durch geplante Tilgungen in Höhe von 185.000 € und eine geplante Kreditaufnahme von 5.735.600 € (davon 3.666.400 € aus einem Haushaltseinnahmerest des Vorjahres) erhöht sich der Schuldenstand bis zum Jahresende auf 11.667.100 €. Daraus ergibt sich eine Pro-Kopf-Verschuldung von 2.107 €. Als entscheidender Hintergrund für den Anstieg der Verschuldung werden Aktivitäten am Grundstücksmarkt für den Ankauf von Industrieerwartungsflächen angeführt.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der öffentlichen Sitzung ist ein Antrag zu einer Anschaffung einer Wärmebildkamera zur kostenlosen Ausleihe an die Bürger der Gemeinde Dörpen. Begründet wird der Antrag damit, dass eine Wärmebildkamera Wärmestrahlung sichtbar macht, indem sie Oberflächentemperaturen misst und bildlich darstellt. Hiermit können auch Laien Wärmelecks am eigenen Gebäude aufspüren. Die Kamera ist ein geeignetes Hilfsmittel für die Menschen, selbst beim Energiesparen tätig zu werden, indem sie Schwachstellen an ihren Gebäuden feststellen und erforderlichenfalls fachliche Unterstützung einholen, um Wärmeverluste zu vermeiden. Zudem könnte die Wärmebildkamera auch zur Untersuchung der gemeindeeigenen Gebäude eingesetzt werden. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Am 1. Mai Kaffee und Kuchen durch Schützenverein – Erlös soll Preise auf Schützenfest für Kinder senken

Der Schützenverein Wippingen veranstaltet am 01.05.26 das Kaffee und Kuchenessen beim Heimathaus mit Bier + Würstchen etc.

Flyer Schützenverein

Der gesamte erzielte Gewinn des Tages kommt 1 zu 1 dann den Wippinger Kindern beim Schützenfest zugute. Hintergrund sind die deutlich gestiegenen Preise, bspw. bei den Fahrgeschäften oder anderen Sachen. Hier will der Schützenverein (auch aufgrund des Hinweises über die gestiegenen Preise bei der Generalversammlung) eine Kompensation schaffen.

Wir hoffen auf rege Beteiligung. Ab heute (oder am Wochenende) hängt eine Liste beim Dorfladen aus, da kann man sich dann bzgl. Kuchengabe eintragen. Mehr Infos im Flyer. [Eike Schwering]

Fundsache: Fahrrad

Wem gehört dieses Fahrrad? Es steht in der Herzogstraße zwischen Wester und Hackmann. [Birgit Kuper-Gerdes]

Eiersuche mit Fehlstart!

Die Ostereiersuche im Pfarrgarten begann in diesem Jahr mit einem Fehlstart. Die Kinder konnten das Startsignal nicht abwarten und stürmten schon vor dem Startsignal los. Für einen kurzen Moment herrschte ein fröhliches Durcheinander ehe es dann offiziell losging.

Bei frischem, aber sonnigem Wetter wurde eifrig gesucht und mitunter auch etwas geschummelt...

Benno mit dem Goldenen Ei
Herzlichen Glückwunsch Benno!

Besonders spannend war die Suche nach dem goldenen Ei, welches vom Osterhasen besonders gut versteckt war. Schließlich wurde das Ei von Benno Hackmann gefunden. Herzlichen Glückwunsch Benno! Am Ende waren die Körbchen gut gefüllt und alle Kinder (und Erwachsenen) begeistert von der wieder einmal gelungenen Aktion. 

Ob wirklich alle Eier gefunden wurden, kann an den Ostertagen gerne überprüft werden. [Kathrin Richert]

Sporttombola 2026 – Lose ab sofort erhältlich.

Claudia Ganseforth

Der SV Wippingen verkauft wieder Lose für die Sporttombola. Der Verkauf findet an allen Heimspielen der 1ten Herren statt. Zwischendurch werden wir auch auf diversen öffentlichen Veranstaltungen anwesend sein.

Solltet Ihr uns dennoch verpassen, ruft doch gerne bei Sophie Schwering unter Tel. 015207949753 an. [Claudia Ganseforth]

Kein Krieg ohne die US-Air Base Ramstein

Militärschlag gegen Iran: Ohne diese US-Basis in Deutschland wäre der Angriff nicht möglich gewesen.

Eine unvollständige Zusammenstellung von Reiner Braun (IPB)

Schon Wochen vor dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran am 28.02.2026 hat es vielfältige Hinweise auf seine Vorbereitung gegeben. So herrschte auf der Ramstein Air Base ein intensiver Betrieb. Transportmaschinen vom Typ Boeing C-17 Globemaster III und Lockheed C-130 Hercules landeten und starteten „im Minutentakt“, so das Portal austrianwings.info; dazwischen zivile Boeing-747-Frachter der Atlas Air im Auftrag des amerikanischen Militärs.

Dies war die logistische Choreografie eines Krieges, der Tausende Kilometer entfernt geführt wird – aber ohne das pfälzische Drehkreuz in dieser Form kaum denkbar wäre.

In den Tagen vor dem Angriff wurde immer deutlicher: Ein Flughafen im Ausnahmezustand. Flugdatenauswertungen und Beobachtungen von Luftfahrtexperten dokumentierten einen drastischen Anstieg der Flugbewegungen. Personal und Material wurden über Ramstein in Richtung Naher Osten verlegt – etwa über Al Udeid (Katar) und andere Basen. Ramstein fungierte dabei als das, was es seit Jahrzehnten ist: das zentrale Scharnier zwischen dem amerikanischen Heimatkontinent und den Einsatzgebieten jenseits des Mittelmeers.

Ein Flugzeug stach besonders hervor. Am 25. Januar 2026 landete eine EA-37B Compass Call auf der Ramstein Air Base – der erste beobachtete Einsatz dieses Flugzeugtyps auf europäischem Boden überhaupt, so das Portal defensenetwork.com. Die Maschine, die auf dem Rumpf einer Gulfstream G550 basiert und die veraltete EC-130H ersetzt, ist kein gewöhnliches Militärflugzeug. Sie ist das modernste Werkzeug der U.S. Air Force für elektronische Kriegsführung. Die EA-37B ist darauf spezialisiert, feindliche Radar-, Kommunikations- und Navigationssysteme zu stören und zu unterdrücken. Ihr Herzstück ist das Saber-System – ein hoch entwickeltes Paket für elektronische Angriffe. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 767 mph und einer im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich reduzierten Besatzung operiert die EA-37B schneller und flexibler als das Vorgängermodell.

Dass ausgerechnet dieses Flugzeug nach Ramstein verlegt wurde, ist aus militärischer Perspektive hoch signifikant. Jeder Angriff auf iranische Nuklearanlagen würde nach militärischer Logik zunächst die Unterdrückung gegnerischer Luftverteidigungssysteme erfordern. Die Ankunft der EA-37B könnte auf eine Ausbildung, Tests oder eine mögliche Positionierung für Operationen im Nahen Osten hindeuten.

Ramstein diente dabei nicht nur als Tankstation, sondern als Koordinationspunkt – ein Ort, an dem Einsatzplanung, Logistik und elektronische Kampfführung zusammenlaufen. Die Air Base Ramstein ist das Nervenzentrum für die Kriegsführung. Die Funktion Ramsteins für die Operationen der USA gegen Iran geht weit über sichtbare Flugbewegungen hinaus. Die Air Base beherbergt eine Infrastruktur, die in ihrer strategischen Bedeutung kaum zu überschätzen ist: ein Feld von Satellitenantennen, das als Relaisstation für die Steuerung unbemannter Luftfahrzeuge dient.

Das Prinzip ist dabei so simpel wie folgenreich: Dronhnenpiloten sitzen in den USA. Ihre Steuerbefehle laufen über Glasfaserkabel nach Ramstein, werden dort an Satelliten weitergeleitet und von diesen an die Drohnen in den Einsatzgebieten übertragen. Umgekehrt fließen Live-Videobilder und Sensordaten auf dem gleichen Weg zurück. Aufgrund der Erdkrümmung ist eine direkte Satellitenverbindung zwischen dem amerikanischen Kontinent und dem Nahen Osten technisch kaum realisierbar. Ramstein ist die einzige Satelliten-Relaisstation der USA in der erforderlichen Reichweite. Ohne diesen Zwischenschritt kämen Steuerbefehle zu langsam an, präzise Flugmanöver und Zielerfassung wären stark eingeschränkt.

In Ramstein ist zudem ein Teil des „Distributed Common Ground System“ (DCGS) angesiedelt – jenes Analysenetzwerks, in dem Echtzeit-Bilddaten von Drohnen und Aufklärungsflugzeugen ausgewertet werden. Teams von Analysten sichten dort laufend Videomaterial, unterstützen die Zielauswahl und speisen ihre Erkenntnisse in die Entscheidungskette ein.

Ehemalige Drohnenoperatoren haben in Aussagen vor Untersuchungsausschüssen und gegenüber investigativen Medien bestätigt, dass praktisch alle Videofeeds und Missionsdaten zunächst in Ramstein ankommen, bevor sie an Piloten, Auswerter und Entscheidungsträger weitergeleitet werden.

Für die Iran-Operationen bedeutet das: Selbst wenn kein einziger Kampfjet von Ramstein aus gestartet ist und keine einzige Bombe dort beladen wurde (beides kann mit Recht bezweifelt werden angesichts des gigantischen Munitionslagers in Ramstein), lief ein erheblicher Teil der Kommunikations- und Datenströme, die den Angriff ermöglichten, über pfälzischen Boden.

Die Debatte über die Rolle Ramsteins in der Kriegsführung der USA besonders bei der Drohnensteuerung ist nicht neu. Sie begann mit den Enthüllungen über das amerikanische Drohnenprogramm im Jemen, in Somalia und in Pakistan, als Whistleblower und investigative Journalisten die technische Architektur hinter den „gezielten Tötungen“ offenlegten. Doch mit den Angriffen auf Iran hat diese Debatte eine neue Dimension erreicht.

Denn während die Drohnenangriffe im Jemen sich gegen nichtstaatliche Akteure richteten – Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel, später die Huthis –, handelt es sich bei den Angriffen auf Iran um militärische Operationen gegen einen souveränen Staat, gegen dessen reguläre Streitkräfte und dessen Nuklearinfrastruktur. Die völkerrechtlichen Implikationen sind fundamental andere. Deutschland wird durch die Bereitstellung der Ramstein-Infrastruktur zum Mittäter, trägt Mitverantwortung an völkerrechtswidriges Handeln

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die amerikanischen und israelischen Angriffe auf das iranische Atomprogramm politisch unterstützt. Iran dürfe „niemals Atomwaffen erwerben“, erklärte er – eine offenkundige Falschaussage. Die Nutzung von Ramstein wird von ihm nicht thematisiert – ein Schweigen, mit dem die Bundesregierung Schuld auf sich lädt.

Es bleibt bei der zentralen Forderung der Kampagne: die Air Base muss geschlossen werden – um des Friedens willen. [Pressenza]

Der Ehrentag. Für dich. Für uns. Für alle

Ehrenamtstag Dörpen 2026

Am Freitag den 29. Mai 2026 lädt die Servicestelle Ehrenamt der Samtgemeinde Dörpen zum Ehrenamtstag ein. Das Event findet von 16 bis 22 Uhr auf dem Gelände des Heimathauses in Dörpen statt. Besucher dürfen sich auf den Markt des Ehrenamtes, die Würdigung verdienter Ehrenamtlicher und einen gemeinsamen Ausklang mit Live-Musik freuen.

„Für dich. Für uns. Für alle.“ - Unter diesem Motto findet der Ehrenamtstag in der Samtgemeinde Dörpen statt. Alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Gruppen und Engagierte sind herzlich zu der öffentlichen Veranstaltung eingeladen.

Programm

  • 16 bis 18 Uhr: "Markt des Ehrenamtes"
    • Vereine und Organisationen stellen sich und ihre Arbeit vor
  • 18 bis 18:30 Uhr: "Gemeinschaftsaktion Ehrenamt"
    • Gemeinsames Foto mit den Ehrenamtlichen aus allen Mitgliedsgemeinden
  • 18:30 Uhr: Feierliche Ehrung Ehrenamtlicher in 4 Kategorien
    • Junges Ehrenamt (bis 27)
    • Stiller Held im Hintergrund
    • Team des Jahres
    • Zeitschenker - Engagement für Senioren und einsame Menschen
  • Im Anschluss: Ausklang mit Live-Musik und 200 L Freibier

Wichtige Dokumente zum Ehrenamtstag

Einladung der KLJB zum Kreuzweg mit anschließender Agapefeier

An Gründonnerstag laden wir herzlich zum Kreuzweg mit anschließender Agapefeier ein. Wir treffen uns um 20:00 Uhr an der Kirche, um gemeinsam den Kreuzweg zu gehen.

Anschließend gehen wir zusammen in den Treff, wo wir in gemeinschaftlicher Runde Brot und Wein teilen und den Abend ausklingen lassen. Die ganze Gemeinde ist dazu herzlich eingeladen. [Gretel Frericks]

Hermann Hackmann als stellv. Vorsitzender des CDU Ortsverbandes feierlich verabschiedet – Bürgermeister Martin Hempen kündigt erneute Kandidatur an

Hermann Hackmann (m.) mi den neugewählten CDU-Ortsvorstand und Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (r.).
Hermann Hackmann (m.) mit dem neugewählten CDU-Ortsvorstand und Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (r.).

Nach vielen Jahren engagierter Arbeit im Vorstand des Ortsverbandes erklärte Hackmann, der im vergangenen Jahr seinen 81. Geburtstag feierte, aus Altergründen seinen Rückzug. Sein Nachfolger wird Heinz-Hermann Düthmann, der einstimmig zum neuen stellvertretenden Ortsvorsitzenden gewählt wurde.

Ebenfalls einstimmig bestätigt für eine weitere Wahlperiode wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Hermann Gerdes (1. Vorsitzender), Hubert Jansen (stv. Vorsitzender & Schriftführer), Johannes Hempen, Gerd Klaas und Johannes Kuper (Besitzer) sowie Martin Hempen (Mitgliederbeauftragter).

In seiner Würdigung hob Ortsvorsitzender Gerdes hervor, dass Hermann Hackmann in seiner Zeit als Bürgermeister (1996 – 2006) den Ort nachhaltig und positiv geprägt habe, so z. B. mit dem Erwerb und der Erschließung des Baugebietes „Herzogstraße“. In seiner jahrelangen Funktion als Mitglied des Ortsvorstandes habe er sich mit seinem Engagement und seiner Verlässlichkeit um den Bestand und die Entwicklung der Wippinger CDU große Verdienste erworben. Sein Ausscheiden werde eine Lücke reißen.

So ließ es sich der Ortsvorstand auch nicht nehmen, Hermann Hackmann mit einem Präsent für seine Arbeit zu danken.
Im Bericht des Vorsitzenden resümierte Hermann Gerdes zum einem die Arbeit des Ortsverbandes des letzten Jahres. Highlight war der gemeinsame Besuch der Fa. „HempFlax“ mit Mitgliedern der niederländischen CDA-Verbände Pekela & Veendam.

Zum anderen wagt er einen Ausblick auf die kommenden Wochen und Monate: Prägendes Ereignis werde die Kommunalwahl am 13. September sein. Daher gelte es, wie bei den vergangenen Gemeindewahlen, wieder eine überzeugende CDU-Kandidatenliste aufzustellen, damit „die CDU auch weiterhin der Garant für das Wohl der Gemeinde Wippingen und der Region bleiben könne“, so Gerdes. Hervorgehoben wurde dabei von den Anwesenden die ausgezeichnete Arbeit des Gemeinderates um BM Martin Hempen und Marlies Berling (1. Stv. Bürgermeisterin).

Bürgermeister Martin Hempen berichtete sodann über aktuelle Themen der Gemeindepolitik und lobte die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb des Rates. Zudem gab er einen kleinen Ausblick auf die Zukunftsprojekte der kommenden Wahlperiode, auf deren Realisierung er seine ganze Energie richten würde.

SG-Bürgermeister Hermann Wocken rundete den Abend mit Informationen aus der Samtgemeinde ab, bevor dieser mit Wortbeiträgen zur „Lage der Welt“ und in geselliger Runde seinen Abschluss fand.
Bildunterschrift: Hermann Hackmann (m.) mi den neugewählten CDU-Ortsvorstand und Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (r.). [PM CDU-Ortsverband Wippingen]

Erinnerung: Sträucherabgabe für Osterfeuer an diesem Samstag

Flyer Osterfeuer 2026

Die KLJB Wippingen lädt auch 2026 wieder herzlich zum traditionellen Osterfeuer ein. Dieses findet am 05. April ab 19:00 Uhr auf dem Feld bei Haskamp (neben der Mühle) statt. Gemeinsam möchten wir einen schönen Abend am Feuer verbringen und freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher.

Für das Osterfeuer werden wieder Sträucher gesammelt, die vorab abgegeben werden können. Die Sträucherabgabe findet am Samstag, den 28.03.2026, sowie am Samstag, den 04.04.2026, jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr statt. Bitte beachtet, dass ausschließlich Sträucher angenommen werden. [Gretel Frericks]

Generalversammlung des Fördervereins der Grundschule Renkenberge / Wippingen und der Kita St. Bartholomäus Wippingen e.V.

Der neue Vorstand.
v. l.: Katrin Telenga (Schatzmeisterin), Josef Rammert (Schriftführer), Markus Meyer, Heiko Behrens, Matthias kleine Bornhorst, Birgit Kuper-Gerdes (Vorsitzende), Thorsten Konnemann (2. Vorsitzender), Maria Rammert, Patrick von Hebel, Johanna Niehoff, Alice Krieger und Rene Träger. Es fehlt Conny Sebers,

Am 19.03.2026 fand die jährliche Generalversammlung des Fördervereins im Gemeindehaus Wippingen statt. Die Vorsitzende Birgit Kuper-Gerdes begrüßte alle Vorstandsmitglieder sowie Frau Daniela Wecke (Bürgermeisterin Gemeinde Renkenberge), Herrn Martin Hempen (Bürgermeister Gemeinde Wippingen), Frau Sylvia Wilkens  (Leiterin Kita St. Bartholomäus) und Frau Ellen Wilkens (Leiterin Grundschule Renkenberge-Wippingen).

Der Schriftführer Josef Rammert verlas den Jahresbericht, der einige besonders erwähnenswerte Ereignisse auflistete. Unter anderem wurde der erfolgreiche Flohmarkt in Renkenberge hervorgehoben, der mit Kaffee und Kuchen zahlreiche Besucher anlockte – knapp 300 Menschen folgten der Einladung und genossen den Tag in geselliger Runde.
Außerdem fand das gemütliche Beisammensein, welches im Anschluss der Weihnachtsvorführung der Grundschule im Außenbereich stattfand, großen Anklang. Hier versorgte der Förderverein die Eltern mit heißem Glühwein, die Kinder mit warmen Apfelsaft. Außerdem wurden Bratwürste gegrillt und das weihnachtlich geschmückte Lichtermeer führte zu einer angenehmen, fröhlichen Atmosphäre.

Ein weiteres wichtiges Ereignis war der kürzlich durchgeführte Workshop zur Freundebank, der in beiden Standorten der Grundschule unter der Initiative und Leitung von Claudia Brüggemann durchgeführt wurde. Dieser Workshop bot wertvolle Impulse im sozialen Miteinander der Schüler und Schülerinnen. 

Schatzmeisterin Katrin Telenga informierte allen Teilnehmenden ausführlich über die Einnahmen und Ausgaben. Die Richtigkeit der Kasse wurde von der Kassenprüferin Sabine Hempen bestätigt. 

Im Rahmen der Versammlung gab es auch personelle Veränderungen im Vorstand. Claudia Brüggemann, Karina Düttmann und Melanie Johanning verabschiedeten sich nach jahrelanger Tätigkeit aus ihren Ämtern. Neu gewählt wurden Conny Sebers, Johanna Niehoff und Rene Träger, die nun frischen Wind in den Vorstand bringen.

Wir freuen uns auf die kommenden Projekte und danken allen Mitgliedern und Unterstützern für ihre wertvolle Mitarbeit zur Förderung unserer Kindergarten- und Grundschulkinder. Es gibt nichts schöneres als strahlende Kinderaugen (Zitat Torsten Konnemann). Na dann, packen wir es an, denn nur gemeinsam sind wir stark. [Birgit Kuper]

Freundschaft sichtbar gemacht: Neue „Freundschaftsbänke“ stärken Gemeinschaft an der Grundschule Renkenberge-Wippingen

Ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Aufmerksamkeit und gelebte Gemeinschaft setzt die Grundschule Renkenberge-Wippingen gemeinsam mit dem Förderverein und der Kita St. Bartholomäus: Mit dem Projekt „Freundschaftsbänke“ sind auf den beiden Schulhöfen in Renkenberge und Wippingen besondere Orte entstanden, die Kindern helfen, miteinander in Kontakt zu kommen und neue Freundschaften zu knüpfen. Die farbenfrohen Bänke sind dabei weit mehr als Sitzgelegenheiten – sie stehen symbolisch für Hilfsbereitschaft, Offenheit und das Miteinander im Schulalltag.

Die Idee hinter den Freundschaftsbänken ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Kinder, die sich allein fühlen oder einen Spielpartner suchen, können sich auf die Bank setzen heißt es in einer Presseinformation der Schulleitung. Andere Kinder erkennen dieses Signal und gehen aktiv auf sie zu. So entstehen Begegnungen, Gespräche – und nicht selten neue Freundschaften. Schulleiterin Ellen Wilkens zeigt sich begeistert von der Initiative: „Die Freundschaftsbänke sind ein wunderbares Projekt, das unseren Schulalltag bereichert. Sie machen sichtbar, was uns wichtig ist: dass niemand allein bleibt und jeder dazugehört.“ Gerade im oft lebhaften Schulbetrieb sei es wichtig, solche niederschwelligen Angebote zu schaffen, die Kinder dabei unterstützen, aufeinander zu achten.

Ein besonderer Dank der Schulgemeinschaft gilt dem Förderverein der Grundschule Renkenberge-Wippingen, der das Projekt organisiert und die Bänke großzügig gespendet hat. Ohne dieses Engagement wäre die Umsetzung in dieser Form nicht möglich gewesen. „Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung. Der Förderverein zeigt einmal mehr, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement für unsere Schule ist“, betont Wilkens.

Neben der praktischen Umsetzung spielte auch die pädagogische Begleitung eine wichtige Rolle. Hier engagierte sich Claudia Brüggemann, Mitglied des Fördervereins und von Beruf Psychoanalytikerin. Sie führte das Projekt gemeinsam mit den Kindern ein und vermittelte die Idee hinter den Freundschaftsbänken auf anschauliche Weise. In Geschichten, Gesprächen und kleinen Übungen wurde den Schülerinnen und Schülern nähergebracht, wie wichtig es ist, aufeinander zu achten und niemanden auszuschließen.

Die Resonanz der Kinder auf das Projekt ist durchweg positiv. Das Projekt stärkt wichtige soziale Kompetenzen: Empathie, Rücksichtnahme und die Fähigkeit, auf andere zuzugehen. Auch die Zusammenarbeit mit der Kita St. Bartholomäus unterstreicht den ganzheitlichen Ansatz des Projekts. Bereits die jüngeren Kinder werden frühzeitig an die Idee von Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung herangeführt. So entsteht ein verbindendes Konzept, das über den Schulalltag hinauswirkt.

„Unsere Freundschaftsbänke sind ein Zeichen dafür, dass an unserer Schule jeder dazugehört“, fasst Schulleiterin Wilkens zusammen. „Wir möchten, dass sich alle Kinder bei uns wohlfühlen – und genau dazu leisten diese Bänke einen wichtigen Beitrag.“

Mit dem Projekt setzt die Grundschule Renkenberge-Wippingen ein starkes Zeichen für ein respektvolles Miteinander und zeigt eindrucksvoll, wie mit einfachen Mitteln große Wirkung erzielt werden kann. Die Freundschaftsbänke sind ein kleines Detail auf dem Schulhof – aber ein großer Schritt für mehr Gemeinschaft im Alltag der Kinder. [Lambert Brand]

Frühjahrsputz auf dem Heimathof

Frühjahrsputz auf dem Heimathof 2026. v. l. Frank Does, Willi Kaiser, Alex Ganseforth, Heinz Schulte, Josef Kaiser, Rudi Poker

Bei schönem, aber kühlen Frühlingswetter trafen sich heute Frank Goes, Willi Kaiser, Alex Ganseforth, Heinz Schulte, Josef Kaiser und Rudi Poker auf dem Heimathof, um Frühjahrsputz zu machen.

Frühjahrsputz auf dem Heimathof 2026

Im Einzelnen gehörten dazu die Reinigung der gepflasterten Flächen von Laub und Dreck, der sich im Laufe des Winters angesammelt hat. Die Rasenflächen wurden gemäht – auch auf dem Mühlenhügel – und auch Sträucher mussten beschnitten werden. Das auf dem Heimathof vorhandene Werkzeug ergänzte Alex Ganseforth mit seinen eigenen Geräten und seinem auffälligen Lastenfahrzeug.

Frühjahrsputz auf dem Heimathof 2026

Der Heimathof präsentiert sich den Besuchern dank dieser ehrenamtlichen Helfer wieder in gepflegtem Zustand und der Frühling und die neue Saison können kommen. [jdm]

Gemeinderat verabschiedete Haushalt 2026

Präsentation Haushaltsplan 2026

Heinz-Hermann Lager, Finanzchef der Samtgemeinde Dörpen, begann seine Präsentation des Gemeindehaushaltsplans auf der Ratssitzung am Mittwoch mit einer Rückschau auf das Jahr 2025. Im Jahresergebnis habe man einen Überschuss von 40.444 € erwirtschaftet, was nicht viel sei, aber man habe keine Darlehensaufnahme nötig gehabt. Am 31.12.2025 hatte die Gemeinde 844,639 € Schulden, aber auf der anderen Seite auch über 1 Mio. € liquide Mittel, so dass man theoretisch die Schulden bar bezahlen könnte.

320.995 € wurden in einen Kommunalfonds eingezahlt. Diesen hatten die Gemeinden der Samtgemeinde seit 2021 genutzt, um Negativzinsen auf zu hohe Kontostände zu vermeiden. Leider habe dieser Fonds zunächst Verluste eingefahren, sich aber wieder erholt, so dass jetzt ein minimaler Gewinn zu verzeichnen sei. Die Samtgemeinde habe deshalb beschlossen, diesen Fonds wieder zu kündigen. Die liquiden Mittel werden somit wieder vollständig auf Bankkonten gehalten.

Bei den Einnahmen wurden 489.958 € Gewerbesteuern verzeichnet, das waren 70.642 € weniger als man geplant hatte. Das wird sich auch 2026 fortsetzen, wo nur noch mit 398.200 € Gewerbesteuern gerechnet wird. Die Gewerbesteuern sind wegen der damit zusammenhängenden Umlagen für den Gemeindehaushalt nicht so bedeutend, wie die Einkommensteuern.

Das Investitionsvolumen in 2026 beträgt 1.215.600 €  (Vorjahr 1.263.600 €). 910.000 € sind für den Ankauf von Wohnbau-, Gewerbe- und Ausgleichsflächen geplant. 90.000 € gehen in den 2. Bauabschnitt für die Erneuerung des Radwegs Harpel. 35.000 € gehen in die Sanierung einer Brücke auf der Sonderburg. Die  Brücke hat als Besonderheit, dass sie auch Wasserleitungen von Nordlandpapier überbrückt, woraus die relativ hohen Kosten für die kleine Brücke resultieren. Für eine PV-Anlage auf dem Schützenhaus sind 21.000 € eingeplant.

Bei den laufenden Ausgaben finden sich 47.700 € für die Straßenunterhaltung und 79.200 für die Unterhaltung der öffentlichen Gebäude. Mit 179.900 bildet der Zuschuss für den Kindergarten wieder den größten Posten, der durch die erhöhten Kosten für den Kindergartenverbund gegenüber dem Vorjahr noch einmal um 23.500 € gestiegen ist.

Die Personalaufwendungen sind mit 65.600 € weiter moderat. Hier flocht Bürgermeister Martin Hempen ein Dankschön an die ehrenamtlichen Helfer in Wippingen ein, ohne die es erheblich höhere Personalaufwendungen geben würde.

Das Fazit von Heinz-Hermann Lager lautete: Die steuerliche Situation in Wippingen ist schlechter geworden, aber dennoch steht die Gemeinde finanziell solide da, zumal ein großer Teil der Ausgaben in den Ankauf von Grundstücken fließe.

Auf Nachfrage von Hermann-Josef Pieper erläuterte Hempen, dass er angesichts des abzusehenden Rückgangs der Gewerbesteuer einige Straßenunterhaltungsmaßnahmen zurück gehalten habe. Aber jetzt nach Abschluss des Vertrages mit der Firma Smals könne man diese Maßnahmen beruhigt angehen. Pieper stellte einen großen Bedarf in diesem Bereich fest. Christian Koers hoffte in seiner Wortmeldung, dass es sich bei dem Gewerbesteuerrückgang nur um eine momentane Schwäche handele. Jonas Schwering betonte, dass es ihm wichtig sei, dass die Unterhaltung der Gebäude in ausreichendem Maße stattfinde. Der Haushalt wurde einstimmig vom Rat beschlossen. [jdm]

Glasfaseranschluss kostenlos und ohne Verpflichtungen legen lassen – Jetzt Antrag stellen

Bürgermeister Martin Hempen berichtete auf der heutigen Gemeinderatssitzung, dass auf der Informationsveranstaltung der Telekom in Neulehe zum Breitbandausbau die Sorge geäußert wurde, dass viele Berechtigte noch keinen Anschluss beantragt hätten.

Es geht hierbei darum, dass die Telekom dort, wo noch kein Glasfaseranschluss vorhanden ist, einen solchen auf Antrag herstellt. Die vollständigen Kosten dafür werden durch Zuschüsse gedeckt. Der Antrag auf einen Glasfaseranschluss bedeutet nicht, dass man einen Internetvertrag mit der Telekom abschließen müsse. Man kann den Anschluss auch ungenutzt lassen.

Für die 44 betroffenen Haushalte bedeutet das Verlegen eines solchen Anschlusses eine Wertsteigerung der Immobilie, ohne dass irgendeine Verpflichtung eingegangen werden muss. Die Beantragung eines Anschlusses ist weiterhin online bei der Telekom möglich. [jdm]

Einladung zum Gottesdienst mit Krankensalbung

Flyer Seniorenausschuss 03/2026

Am Donnerstag, den 19.03.2026 laden wir zum einem Gottesdienst mit Krankensalbung ein. Wir beginnen um 14:30 Uhr im Gemeindehaus. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde.

Wir freuen uns auf Euch. Wer einen Fahrdienst benötigt, bitte bei Theresia Schmunkamp melden (04966/1256). Euer Seniorenausschuss. [Theresia Schmunkamp]

Müllsammelaktion: Danke an 47 HelferInnen!

Müllsammelaktion 2026

Trotz leichtem Nieselregens fanden sich am vergangenen Samstag pünktlich um 9:00 Uhr 47 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, um an der Müllsammelaktion teilzunehmen. Der landwirtschaftliche Ortsverein war mit 4 Treckergespannen erschienen und so machten sich alle auf den Weg, die vorher aufgeteilten Gebiete abzuarbeiten.

Müllsammelaktion 2026

Neben jeder Menge kleinem Unrat wie z.B. Papier oder Plastiktüten wurden über ein Dutzend Altreifen gefunden. Der wohl spektakulärste Fund war jedeoch eine halbe Keramik-Toilette.

Nach drei Stunden intensiver Arbeit mit einer kleinen Pause fanden sich alle Gespanne am Sportplatz ein, um sich im Schutz der Tribüne bei kühlen Getränken und Grillwurst zu Stärken. Wer in diesen Tagen aufmerksam durchs Dorf fährt, dem wird auffallen: die Aktion hat sich gelohnt, es liegt kaum Müll und Unrat entlang der Wege.

Müllsammelaktion 2026

Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helferinnen und Hefern, die sich die Zeit für diese sinnvolle Aktion genommen haben. Besonderer Dank gilt außerdem den örtlichen Landwirten: wenn sie gefragt sind, ist wie immer Verlass! [Martin Hempen]

Einladung zur Generalversammlung der Schützenkapelle

Am Freitag, den 20. März 2026 findet um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum die diesjährige Generalversammlung der Schützenkapelle statt.

Alle aktiven und passiven Mitglieder sind recht herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf euer Kommen.

Mit musikalischen Grüßen, der Vorstand [Marlies Berling]

Nistkästen sollen Bruttätigkeit von Meisen unterstützen – Natürlicher Feind des Eichenprozessionsspinners

 An den Eichen entlang der Versener Straße wurden einige der insgesamt 335 Nistkästen angebracht. Im Hintergrund ist ein bereits installierter Nistkasten zu sehen. (Fotos: Landkreis Emsland)
An den Eichen entlang der Versener Straße wurden einige der insgesamt 335 Nistkästen angebracht. (Foto Landkreis Emsland)

Die Kreisstraßenmeisterei will in diesem Jahr 335 Nistkästen entlang von Kreisstraßen und dortigen Fuß- und Radwegen aufhängen, um gegen den Eichenprozessionsspinner (EPS) vorzugehen. Meisen sind wichtige natürliche Fressfeinde des EPS und sollen bei dessen Bekämpfung mit eigens angefertigten Brutkästen unterstützt werden. "Die Brutästen sollen dafür sorgen, dass sich Meisen zahlreich ansiedeln, um den Baumschädling biologisch zu bekämpfen. Das ist umweltgerecht und nachhaltig", wird Landrat Marc-André Burgdorf in einer Pressemitteilung des Landkreises zitiert. Hergestellt werden die Kästen in Kooperation mit der St. Lukas Qualifizierung und der Arbeit Caritas GmbH.

Eichenprozessionsspinner am Eichenstamm
Eichenprozessionsspinner am Eichenstamm

Der EPS gehört zur Leibspeise unterschiedlicher Vogelarten, allen voran Meisen, die insbesondere die Raupen im frühen Larvenstadium an ihre Jungtiere verfüttern. Bereits seit 2020 installiert der Landkreis Emsland daher an seinen Kreisstraßen Nistkästen für Meisen. Von der Kreisstraßenmeisterei Bawinkel, die für das südliche und mittlere Emsland zuständig ist, waren bislang 235 Nistkästen angebracht worden, von der Kreisstraßenmeisterei Dörpen mit Wirkungsbereich im nördlichen Emsland weitere 100 Kästen.

Das Vorkommen der Raupe ist durch das Fortschreiten der Klimaerwärmung mittlerweile gleichmäßig auf das gesamte Kreisgebiet verteilt. Kontakte mit den Brennhaaren der Raupe können zu Hautrötungen verbunden mit starkem Juckreiz führen. Darüber hinaus kann es zu Reizungen der Atemwege und der Augen kommen.

Spezialfirma bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners an der Neudörpener Straße am 19.06.2020
Spezialfirma bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners an der Neudörpener Straße am 19.06.2020

Zusätzlich zu den Meisen-Nistkästen werden zur Bekämpfung des EPS weiterhin die Raupennester bei starkem Befall durch Fachfirmen abgesaugt. Biozideinsätze, heißt es in der Pressemitteilung, wie sie im geringen Umfang ausschließlich in den Jahren 2020 und 2021 im südlichen Emsland erfolgt waren, würden hingegen nicht mehr durchgeführt. Das ist wohl nicht ganz richtig, denn in der Samtgemeinde Dörpen wurden 2021 auch Biozide eingesetzt. 2021 hängte die Kreisstraßenmeisterei allerdings auch in Wippingen Nistkästen auf. [jdm]