Laura Valentukeviciute, Sprecherin von Gemeingut in BürgerInnenhand, zur Veröffentlichung des Videos:
„Die zunehmenden Klinikschließungen passieren nicht einfach, sie sind die Folge einer gezielten Politik. Krankenhäuser werden geschlossen, weil ihnen die benötigten Gelder verweigert werden oder weil sie für private Träger nicht mehr genug Rendite bringen. Vor allem aber werden sie geschlossen, weil eine Lobby aus privaten Stiftungen dafür wirbt – auch in der Pandemie. “
Sonderzeitung zu den Klinikschließungen
Das Bündnis Klinikrettung möchte mit dem Video eine Auseinandersetzung über die Hintergründe von Klinikschließungen anstoßen. Zu den Details von Klinikschließungen wurden vom Bündnis und von Gemeingut in BürgerInnenhand bereits zahlreiche Texte veröffentlicht, zuletzt in einer eigenen Sonderzeitung sowie kontinuierlich auf www.klinikrettung.de. Der jüngste Beitrag widerlegt gängige Argumente pro Klinikschließungen. Das aktuelle Video bringt nun die wichtigsten Fakten anschaulich und einprägsam auf den Punkt. Die ansprechende Visualisierung lädt zum Weiterleiten ein. Wer in den fortlaufenden Schließungen einen Skandal sieht, erhält Hinweise, wie er aktiv werden kann.
Laura Valentukeviciute weiter:
„Mit dem Video werben wir auch für eine Unterschriftensammlung: Jens Spahn muss endlich garantieren, dass kein Krankenhaus mehr geschlossen wird.“ [PM GiB]
In einem Flyer der Jäger der Wippinger Reviere werden die Landwirte gebeten, bei der Wiesenmahd auf die Schutzmaßnahmen für Kitze, Junghasen und Gelege zu achten. Eine der Maßnahmen, die die Jäger durchführen können, wenn sie über den Zeitpunkt der Mahd informiert wurden, ist das Absuchen des Feldes mit einer Drohne mit Wärmebildkamera.
Heute fand auf Einladung der Wippinger Jäger eine Vorführung von mit Wärmebildkamera ausgestatteten Drohnen statt. Helmut Felthaus aus Lathen zeigte, was er und sein Verein Tierrettung-Emsland e. V. mit diesem Gerät leisten können.
Helmut Felthaus
Die Erntezeit ist für Jungtiere, wie Rehkitze, Hasen oder Gelege eine gefährliche Zeit. Denn wenn die Riesenmaschinen über die Wiese zur Grasmahd fahren, haben die Jungtiere keine Chance, sich in Sicherheit zu bringen. Kitze sind darauf programmiert, auf jeden Fall liegen zu bleiben (Drückinstinkt). Denn so sind sie vor Raubtieren wie Wölfen oder Hunden am sichersten. Auch den Hasen hat die Evolution beigebracht, sich zu ducken und still zu halten. Und die Fasanenhenne kann sich vor der Maschine vielleicht noch selbst retten, aber ihre Eier nicht mitnehmen. Die Jungtiere laufen auch bei großer Gefahr nicht weg. Zusätzlich fahren Maschinen mit einer Arbeitsbreite bis zu 14 Metern mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 Kilometern pro Stunde über die Felder. Selbst ältere Tiere haben oftmals keine Chance mehr und werden vom Mähwerk erfasst.
An die Bauern ergeht deshalb die Bitte, von innen nach außen zu mähen, die Schnitthöhe anzuheben und das Tempo zu drosseln. Ohne Vorwarnungen darf keine Wiese und kein Getreidefeld, wo man Wildtiere vermutet, gemäht werden, weil dies ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz wäre. Neben dem Leid der Tiere spielt für die Landwirte auch der hygienische Aspekt eine Rolle. Denn das zerkleinerte Fleisch oder der verweste Kadaver können auf diese Weise mit Erregern ins Grünfutter gelangen und bei Nutztieren kostspielige und tödliche Krankheiten auslösen.
Die Jägerschaft ruft die Bauern jährlich dazu auf, ihnen den Zeitpunkt der Ernte mitzuteilen, damit die Tiere kurz vor dem Maschineneinsatz gerettet werden können. Traditionell werden dazu die Felder in mehreren Reihen mit Hundbegleitung begangen. Oder das Feld wird von einer erhöhten Position mit Wärmebildkameras abgesucht. Akustische Signalgeber sollen das Wild vergraulen und verhindern, dass es auf die abgesuchte Fläche zurückkehrt. Diese Methoden sind aufwendig und nicht immer erfolgreich.
Heute stellten Helmut Felthaus vom Tierrettung-Emsland e.V. und seine Mitstreiter Tobias Kemper, sowie Carsten de Boer, eine High-Tech-Variante der Wildrettung vor. Mit Hexa- und Quadrokopter, auch Drohnen genannt, werden die für die Mahd vorgesehenen Flächen einige Stunden vorher abgeflogen. Es kann auch am Computer eine feste Flugroute für das Feld erzeugt werden. Mit Wärmebildkameras wird die Fläche dabei gescannt. Der Copterflieger kann das Bild der Copterkamera auf einem Bildschirm am Boden verfolgen. Das Bild ist in schwarz-weiß zu sehen, wobei die helleren Flächen die wärmeren Flächen darstellen. Besonders warme Stellen können auch mit rot dargestellt werden. Auf einem kalten morgendlichen Feld sind die Kontraste deutlicher zu sehen, als auf einem nachmittäglich aufgeheizten Feld.
Die im Feld versteckten Tiere strahlen Wärme ab und erscheinen auf dem Monitor als weiße Flecken. Der Copterflieger kann diese Stellen zoomen und auf Klarbild umschalten. Die Kameraauflösungen lassen es zu, dass die Tiere dann trotz einer Flughöhe von 50 Metern erkannt werden können. Helfer des Copterfliegers werden dann per Funkgerät zu dem Tier gelotst. Rehkitze werden vom Helfer in eine Kiste gepackt und am Feldrand im Schatten abgelegt. Gelege werden entnommen und in einem Brutkasten weiter bebrütet. Manche Tiere flüchten. Die in Kisten abgelegten Tiere werden nach der Mahd wieder freigelassen und finden ihre Muttertiere wieder.
Helmut Kuper, der diese Vorführung organisiert hatte, und die anderen anwesenden Jäger zeigten sich begeistert von dieser Möglichkeit. Kuper versprach, sich jeweils sofort um den Einsatz der Copter der Tierrettung zu bemühen, wenn er von einem Landwirt einen Zeitpunkt und Ort für einen Ernteeinsatz gemeldet bekomme.
Felthaus berichtet, dass die Tierrettung-Emsland zurzeit 8 Copter und auch acht ausgebildete Copterflieger habe. Copterflieger müssen einen Führerschein machen; die Copter bekommen Registrierungsnummern. Ein Copter der neuesten Generation koste bis zu 6000 €. Mit einem Akku kann ungefähr eine halbe Stunde geflogen werden; die maximal erlaubte Höhe beträgt 120 Meter. Geflogen wird bis zur Windstärke 5; bei Regen ist der Einsatz nicht möglich.
Im Jahr 2020 hat der Verein 95 Kitze mit dem Copter vor dem Mähtod gerettet. Mit der Werbung für den Einsatz der Copter hofft Felthaus in Zukunft deutlich mehr Tiere retten zu können. Der Verein arbeitet ehrenamtlich. Für Einsätze wird kein Geld verlangt, auch wenn man natürlich auf Spenden hofft, um das teure Equipement pflegen und erweitern zu können. [jdm]
Auch in diesem Jahr werden viele Blaumeisen gemeldet, die krank wirken und schnell sterben. Verantwortlich ist das Bakterium Suttonella ornithocola. Wenn im Garten verendete Blaumeisen gefunden werden, empfiehlt der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) auf Hygiene bei der Vogelfütterung zu achten, bzw. die vorhandene Futterstelle nicht mehr zu bestücken, um eine Verbreitung der Krankheit zu vermeiden. Außerdem ruft der Nabu dazu auf, verendete Vögel zu melden.
Das nebenstehende Foto einer verstorbenen Blaumeise wurde beim Buswartehäuschen im Wippinger Ortskern gemacht. [jdm/ Foto Birgit Kuper-Gerdes]
In der vergangenen Nacht ist wohl jemand in Wippingen unterwegs gewesen, um einige Statements gegen Rassismus öffentlich zu machen. Leider zum Leidwesen der Gemeinde und der Kirchengemeinde mit Hilfe von Farbsprühdosen in Form von Graffiti an öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen.
Auf der Schautafel beim Heimathof prangt "Kampf dem Sexismus", der Spruch "Leave no one behind" auf der Rückseite des Wartehäuschens auf dem Schulhof bedeutet "Niemanden zurücklassen!". Das ist das Motto der Organisationen, die sich gegen die von der EU seit Jahren verfolgten menschenverachtenden Politik an Europas Außengrenzen wenden, z. B. gegen die menschenunwürdigen Zustände im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos.
Die mehrfach gesprühten Sprüche "Fuck Nazis" und "All colours are beautiful" bzw. dessen Abkürzung ACAB verweisen allgemein auf Antirassismus und Antifaschismus. ACAB wird aber häufig auch interpretiert als "All cops are bastards", was übersetzt "Alle Polizisten sind Bastarde" heißt und sich gegen Polizeigewalt wendet. Das eingekreiste A als sogenanntes Anarcho-Zeichen wäre dann vermutlich die Selbstbeschreibung des Sprayers.
Dass zweimal - auf die Kirchenmauer und auf eine Glaswand des Buswartehäuschens an der Schulstraße - "Kunstfreiheit" gesprüht wurde, dürfte die Geschädigten nur mäßig beeindrucken bzw. besänftigen. Denn da diese Graffiti allgemein als Schmiererei verstanden werden und wieder entfernt werden sollen, was nicht leicht ist, ist ein Sachschaden entstanden. Bürgermeister Hermann Gerdes kündigte jedenfalls an, morgen Strafanzeige zu erstatten. [jdm/ Fotos: Birgit Kuper-Gerdes]
Die Erklärung, die zum großen Teil nur das Verfahren zum Endlagersuchverfahren darstellt, nennt im Schlussabsatz drei Argumente: 1. seien Salzstöcke grundsätzlich nicht geeignet, 2. seien die Gemeinden durch verschiedene Projekte mit "unbequemen Aufgaben", wie Stromtrassen oder der Teststrecke für die Magnetschwebebahn belastet (gewesen) und 3. sei die WTD 91 ein Hindernis für ein Atommüll-Endlager.
v.l. Helmut Wilkens (Lathen), Günter Wigbers (Sögel) und Hermann Wocken (Dörpen)
Die SG-Bürgermeister Helmut Wilkens (Lathen), Günter Wigbers (Sögel) und Hermann Wocken (Dörpen) unterstützen ausdrücklich die Bemühungen des Landkreises Emsland, der mit der Einrichtung des Begleitforums den Austausch und die Bündelung der regionalen Kräfte betreibe.
Am 20. April findet in Wippingen in der Mehrzweckhalle von 17 bis 20 Uhr der nächste Blutspendetermin statt. Er findet in der Verantwortung des DRK Ortsvereins Sögel statt, der auch einen tollen Imbiss serviert.
Am 08.04.2021 wurde im Deutschlandfunk die Frage "Wohin mit dem Atommüll? – Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Endlagersuche" dikutiert. Die Gäste waren Wolfram König, Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), Steffen Kanitz, Geschäftsführer, Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE), Jochen Stay, Sprecher von ausgestrahlt, Olaf Lies, Umweltminister Niedersachsen und Marion Durst, Bürgervertreterin im nationalen Begleitgremium. Die Sendung, die von Britta Fecke moderiert wurde, kann im Podcast nachgehört werden. [jdm]
Der schottische Briefträger Nathan Evans hatte mit dem Shanty-Song „The Wellermen“, einem Song über Walfischfänger, die sehnsüchtig auf den Nachschub von Proviant wie Zucker, Rum und Tee warten, auf TikTok einen Internet-Hit.
Umgedichtet zum Schützenfest-Blues 2021 wird das Lied derzeit auf WhatsApp und Co. zum lokalen Hit. Vorgetragen wird es vom Vorsitzenden des Tambourcorps Nordborchen bei Paderborn, Andreas Rensing, der auch Querflöte spielt. Es begleitet ihn Robin Risse auf der Trommel. Das Lied berichtet von einer ganz speziellen Variante der Corona-Vereinsamung.
„Bin ein Spielmann ganz allein, spiel für mich Tag aus, Tag ein. Nerve Nachbarn und die Frau, wenn ich auf die Trommel hau.“
Im Refrain wird dann klar, wie diese missliche Situation verändert werden kann: „Wann geht der Virus weg? Ich brauche wieder Schützenfest!“
Und auch die Feststellung der zweiten Strophe werden Wippinger als aus der Seele gesprochen empfinden:
„Manch Fortgezogener kehrt zurück, das Heimatfest, es ist sein Glück.“ [jdm]
Hallo zusammen! Auch diesen Monat ist "Zusammen FIT" wieder da. Wir wollen diesen Monat als Gemeinschaft 3.500 km zusammen abliefern. Außerdem werden wir auch diesen Monat den Aktivsten des Monats in den Altersklassen bis 16 (einschließlich Jahrgang 2004) und über 16 küren.
Hierbei geht es diesen Monat darum, dass wir die Workoutzeiten addieren. Unter Workouts sind alle Übungen zuhause, Joggen, Inlinerfahren, Rennradfahren, Reiten etc. zu verstehen. Wenn Fragen auftreten, sprecht gerne Marcel Ganseforth an. Die Aktivitäten können, wie die letzten Monate, an Marcel via Kurznachricht, Mail oder ähnliches eingehen. Wir freuen uns über jede Teilnahme und hoffen, dass ihr auch diesen Monat so motiviert seid und zahlreich mitmacht! Lasst es uns zusammen schaffen.
P.S.: Das Ergebnis vom März wird die Tage folgen, inklusive der Verkündung der Aktivsten des Monats. Kontakt: marcel.ganseforth@ewe.net - Handy: 0179-4625282 [Marcel Ganseforth]
Wir haben in den Gremien mit dem Pastoralteam entschieden, dass bis einschließlich 18.04.2021 keine Messen stattfinden. Wir bitten um euer Verständnis, und warten die nächste Konferenz ab. Unsere Kirche ist aber offen!
Herzliche Grüße von PGR,KV und Gemeindeteam [Änne Hempen]
Das ist heute anders. Heute berichtete die Ems-Zeitung über die Pläne des SV Wippingen zur Sanierung der Sportplätze. [jdm/ Ems-Zeitung vom 06.04.2021]
Die Kirchengemeinde weist mit einem Plakat darauf hin, dass trotz der Absage der Präsenzgottesdienste die Türen der Kirche geöffnet sind. [Änne Hempen]
Am Wochenende haben sich alle Gremien der Pfarreiengemeinschaft dafür ausgesprochen, wegen der aktuellen Coronalage (Inzidenzwert von 218 am Montag, 29.03.21) alle Gottesdienste und Andachten von Gründonnerstag bis einschließlich Ostermontag ausfallen zu lassen. Mehr dazu in der Sonderausgabe des Osterpfarrbriefes. [Änne Hempen]
Wir, das Team der Kita in Wippingen, haben rund um die Kirche eine „Hasenrallye“ für die Kinder der Kindertagesstätte aus Renkenberge und Wippingen und den Grundschulkindern der 1. und 2. Klasse aufgebaut. Ab Donnerstag können die Familien dann, hoffentlich bei schönem Wetter, an dieser Rallye teilnehmen. Natürlich können auch alle anderen Gemeindemitglieder auf Ostereiersuche gehen und versuchen, das Lösungswort herauszufinden.
Es gibt folgende Stationen: Pfarrer-Schniers-Haus, Schule, Mühle, Dorfladen, Kirche, Schützenhaus, Niederkasselerweg (am Teich) und die Kita.
Viel Spaß, liebe Grüße und frohe Ostern wünscht Euch das Team der Kita St.Bartholomäus. [Sylvia Wilkens]
Äußerlich macht die Baustelle des Heimathauses keine Fortschritte, aber im Inneren lohnt sich ein Blick an die Decke: die ist nämlich weg. Die Decke aus rohen Eichenplanken wurde entfernt, um in Zukunft den Blick bis in die Dachspitze möglich zu machen, was den Raum höher macht. Es werden dann aber nicht die Ziegel zu sehen sein, sondern der Blick wird an einer schrägen energetisch sanierten Decke enden. [jdm]
Im Bistum Osnabrück gibt es zwei neue Pfarrbeauftragte: Christian Griep-Raming wird Pfarrbeauftragter in der Pfarreiengemeinschaft St. Vitus, Lathen / St. Antonius, Lathen-Wahn / St. Antonius von Padua, Renkenberge und St. Bartholomäus, Wippingen, Achim Klein übernimmt diese Aufgabe in der Pfarrei Heilig Kreuz im Osnabrücker Stadtteil Schinkel.
Christian Griep-Raming
Mit der Einführung von hauptamtlichen Laien als Pfarrbeauftragten an einzelnen Standorten soll die weitere Zusammenlegung von Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften zu noch größeren Einheiten im Bistum Osnabrück vermieden werden. Das Kirchenrecht ermöglicht diesen Schritt, wenn es nicht genügend Priester zur Leitung der Gemeinden gibt. Den Pfarrbeauftragten steht in ihren Aufgaben ein „moderierender Priester“ zur Seite, der nicht vor Ort lebt.
Ein Pfarrbeauftragter ist ein hauptamtlicher Laie, der eine Pfarrei oder Pfarreiengemeinschaft leitet. Es gibt in der Pfarreiengemeinschaft wohl Priester, jedoch keinen Pfarrer. Der Pfarrbeauftragte ist dem pastoralen Team in der Pfarreiengemeinschaft vorgesetzt– bislang war das die Aufgabe eines Pfarrers. Außerdem arbeitet er im Pfarrgemeinderat und im Kirchenvorstand mit und übernimmt eventuell die Leitung. Er ist Dienstvorgesetzter für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarreien und den Kindertagesstätten. Er leitet auch Wortgottesdienste und Beerdigungen. Die Verpflichtung eines Pfarrbeauftragten ist eine von vielen Formen der „Kirche der Beteiligung“ im Bistum Osnabrück.
Christian Griep-Raming ist derzeit Gemeindereferent und Pastoraler Koordinator in der Kirchengemeinde St. Laurentius in Oberlangen und außerdem Dekanatsreferent für das Dekanat Emsland-Nord. Er wird ab dem 1. Oktober als Pfarrbeauftragter in die Pfarreiengemeinschaft nach Lathen gehen. Die Aufgabe als moderierender Priester übernimmt Matthias Schneider. Zum Team gehört dann auch Pastor Jose George Mundanchirayil, der derzeit noch in Haren tätig ist.
Der bisherige Pfarrer von Lathen, Maria-Francis Sanjeevi, wurde von Bischof Franz-Josef Bode zum 1. Juni zum Pastor der Pfarreiengemeinschaft Meppen-Süd ernannt.
Achim Klein ist Gemeindereferent und derzeit als pastoraler Koordinator in der Osnabrücker St. Elisabeth-Gemeinde tätig. Mit Kleins Amtsantritt als Pfarrbeauftragter in Schinkel zum 1. Oktober wird Domkapitular Hermann Wieh die Funktion des moderierenden Priesters übernehmen.
Ems-Zeitung vom 24.03.2021
Bisher werden im Bistum Osnabrück folgende Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften von einem Pfarrbeauftragten oder einer Pfarrbeauftragten geleitet: Pfarreiengemeinschaft Bad Iburg/Glane, Pfarrei zu den hl. Schutzengeln auf Juist, Pfarrei St. Nikolaus auf Langeoog, Pfarrei St. Ludgerus auf Norderney und Pfarreiengemeinschaft Wellingholzhausen/Gesmold.
Die Ems-Zeitung berichtete heute auch. [jdm/PM Bistum OS/ Ems-Zeitung vom 24.03.2021]
Gerade bei kleineren Vereinen, die hauptsächlich vom ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder leben, hat die DSGVO für große Verunsicherung gesorgt. Viele der ehrenamtlich tätigen Mitglieder opfern ihre Freizeit und müssen sich nun in dieser Zeit auch mit den umfangreichen Vorgaben der DSGVO beschäftigen, was bei vielen Vereinsverantwortlichen die Sorge auslöst, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Wolfgang Heyen gibt am 31. März 2021 in der Zeit von 19.00-20.30 Uhr in einer kostenfreien Datenschutzschulung einen Überblick über die wichtigsten Punkte und zeigt, wie Sie mit bereits veröffentlichten Hilfen den Datenschutz umsetzen können. Im Kurs erhalten Sie Klarheit über die Aufnahme, Verarbeitung und Nutzung von Daten und Fotos. Sie erfahren, wie Sie sich rechtlich absichern können. Inhalte: Wer ist im Verein für den Datenschutz zuständig? Müssen Mitgliederdaten geschützt werden? Welche Informationspflichten hat der Verein und wie muss er informieren? Unter welchen Voraussetzungen dürfen Fotos, insbesondere von Minderjährigen, aufgenommen und veröffentlicht werden? Dürfen Mitgliederlisten, Chroniken und Ergebnislisten von Turnieren veröffentlicht werden? Wie sind die Regelungen für Aushänge am "schwarzen Brett"? Welche Daten müssen zu welchem Zeitpunkt gelöscht werden?
Anmeldung und Linkvergabe erfolgt über die servicestelle-ehrenamt@doerpen.de. Weitere Informationen über den Kurs und über eventuelle Leihgeräte erhalten Sie bei Isabelle Martial 04961-9223 76 oder Andreas Garrelts 04961-9223 26. [Samtgemeinde Dörpen]
Der Eichenprozessionsspinner soll in Wippingen jetzt in publikumsintensiven Bereichen der Gemeinde mit dem Biozid NeemProtect bekämpft werden. Dazu zählen der Heimathof, der Schulhof, der Sportplatz und der Niederkasseler Weg. Das kündigte Bürgermeister Gerdes auf der letzten Gemeinderatssitzung an.
Die bisher praktizierte Methode der Absaugung der Gespinste sei sehr aufwendig und sehr teuer. Die Gemeinde Wippingen schließe sich jetzt der bereits von einigen Gemeinden der Samtgemeinde Dörpen praktizierten Bekämpfung mit dem Biozid an, weil diese gute Erfahrungen damit gemacht hätten. Laut Wikipedia handelt es sich bei NeemProtect um einen auch für den biologischen Landbau zugelassenen Extrakt aus Bestandteilen des Neembaumes. Das Pflanzenschutzgift wird mit einer Sprühkanone in die Kronen von befallenen Bäumen gesprüht. Der Bereich, der vom Sprühnebel betroffen sein kann, muss während der Aktion gesperrt werden, kann aber sofort danach frei gegeben werden. Eine Abdrift des Sprühnebels soll verhindert werden; es gelten deshalb mehrere Vorschriften für den Zeitpunkt der Ausbringung.
Die Aussage auf der Gemeinderatssitzung, es handele sich beim Besprühen der Bäume um eine vorbeugende Maßnahme, stimmt nicht überein mit der Aussage im Produktbeschreibungsblatt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Dort heißt es: "Eine vorsorgliche Ausbringung des Biozidprodukts ohne einen zuvor festgestellten Befall auf Grundlage von Monitoringdaten ist nicht zulässig." Damit das Gift wirksam ist, muss es während des ersten und zweiten Larvenstadiums direkt nach dem Massenschlupf der EPS-Larven von April bis Mai ausgebracht werden.
Fahrradweg an der K114 wird im Zuge des Straßenausbaus erneuert
Auf der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, den 17.3.2021, berichtete Bürgermeister Hermann Gerdes über die Ausbaupläne für die K114 (Straße von der Kluser Straße bis nach Werpeloh). Die Pläne über die Gestaltung der Anbindung an die Zufahrten im Ortskern sind noch nicht endgültig fertig. Vom Dorfladen bis zur Abzweigung Harpel wird der Fahrradweg erhöht und verbreitert.
Im Bericht über den Wahlvorstand hob Gerdes hervor, dass die langjährigen Wahlleiterinnen Bettina Jansen und Magdalena Nehe sich auch weiterhin zur Ausübung deses Amtes bereit erklärt hätten.
Johannes Grote erinnerte an seine Anfrage, die er schon in der Ratssitzung vom 24.Oktober 2019 gestellt hatte. Die Markierungen bei der Querung Kiefernweg, die den Lastwagen des Kieswerks anzeige, dass sie hier die Vorfahrt der Fahrradfahrer zu beachten haben, fehlten immer noch. Gerdes antwortete, man habe diese Arbeiten im letzten halben Jahr nicht geschafft, was leichte Irritation hervorrief, aber zeigt, wie schnell die Zeit gefühlsmäßig vergeht. Grote mahnte auch eine Erneuerung des Fahrradweges auf dem Harpel an.
Zu den Ausbauplänen des Kieswerks Smals antwortete Gerdes nur, dass Smals im Dezember 2020 einen Antrag auf Abbauverlängerung gestellt habe. Mehr wisse er auch nicht.
Der Rat beschloss, eine Änderung des Bebauungsplans für das neue Baugebiet Sonderburgstraße auf den Weg zu bringen. Die bisherige Fassung verhindert, dass Holzhäuser gebaut werden können; dies soll geändert werden. [jdm]
Auf der Tagesordnung des Gemeinderates stand am Mittwochabend auch die Bewilligung des Zuschusses für die Sanierung des Sportplatzes. Der alte Sportplatz soll umfassend saniert werden. Die Grasnarbe soll abgetragen werden, der Unterbau und die Drainage sollen erneuert werden, eine Beregnungsanlage soll eingebaut werden und der Zau zur Schützenstraße wird erneuert.
Auch der neue Sportplatz soll eine Beregnungsanlage erhalten, die aber anders gestaltet wird, weil hier die Grasnarbe nicht angefasst wird. Ein Tiefbrunnen auf dem Gelände des Sportvereins soll eine Unabhängigkeit von dem Wasserverband schaffen. Diese Investition komme auch der Gemeinde bei der Bewässerung der Straßenbäume zugute.
Der vom Sportverein vorgelegte Finanzierungsplan sieht wie folgt aus: Förderung Landkreis Emsland: 22.000,-€, Förderung Kreissportbund Emsland: 33.000,-€, Zuschuss Gemeinde Wippingen:22.000,-€, Spenden: 22.000,-€, Eigenanteil Sportverein: 11.000,-€. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen somit 110.000.-€.
Hermann-Josef Pieper verwies darauf, dass der Sportplatz vor etwa 70 Jahren angelegt worden sei. Eine Sanierung sei daher durchaus angebracht. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
SV Wippingen-Vorsitzender Andreas Schwering berichtete am Rande der Sitzung, dass der SVW bei den Spenden auf den Erfolg von Anträgen bei öffentlichen Stiftungen hoffe.
Der Sportverein hat durch den Lockdown bisher keine Mitglieder verloren. Man habe im Gegenteil neue Mitglieder durch die Reaktivierung der Tennisabteilung gewonnen. [jdm]
Die auffälligste Zahl bei den Beratungen zum Haushalt 2021 der Gemeinde Wippingen war heute abend die geplante Verschuldung von 530.000 €. Etwas Ähnliches hatte man auch schon 2020 gehört: Da wurden 480.000 € Schulden geplant. Aber durch die Verschiebung der Erweiterung der Kinderkrippe und durch Minderausgaben beim neuen Baugebiet war dies dann doch nicht erforderlich. Es mussten nur 50.000 € bei der Samtgemeinde geliehen werden, die in diesem Jahr durch reguläre Kreditaufnahme zurückgezahlt werden müssen.
2020 musste die Gemeinde mit Mindereinnahmen bei der Einkommensteuer (-32.000 €) und bei der Gewerbesteuer (-184.000 €) umgehen. Kämmerer Heinz-Hermann Lager führte die Entwicklung bei der Einkommensteuer auf die Corona-Pandemie zurück. Das Minus bei der Gewerbesteuer sei seines Erachtens nicht auf die Pandemie zurückzuführen. Kompensiert werden konnten diese Mindereinnahmen zum großen Teil durch die Corona-Beihilfe des Bundes in Höhe von 172.000 €.
Bei den laufenden Ausgaben bilden Kindergarten und –krippe immer mehr einen Haushaltsschwerpunkt. Musste 2017 noch ein Defizit der Kita von 54.000 € ausgeglichen werden, sind es 2021 schon 115.000 €. Hermann Gerdes verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass das Land bei der Diskussion um die dritte Kraft in der Gruppe immer im Auge haben müsse, dass eine solche Verbesserung des Betreuungsschlüssels nicht zu Lasten der Gemeinde gehen dürfte. Lager führte den steigenden Betrag darauf zurück, dass alle anderen Zuschussgeber zu Kitas ihre Zuschüsse gedeckelt hätten, so dass die Restkosten bei der Gemeinde blieben.
Die größten Investitionen in 2021 sind die Kinderkrippe, für deren Ausbau 323.000 € veranschlagt werden, der Ausbau des Heimathauses, bei dem 410.000 € bei 170.000 € Zuschüssen ausgegeben werden, und die Sanierung des Sportplatzes, bei der die Gemeinde allerdings nur 22.000 € von den Gesamtkosten in Höhe von 110.000 € übernehmen will. [jdm]