Internationale Kundgebung auf der Begräbnisstätte Esterwegen zum Tag der Befreiung

Flyer zur Kundgebung am 9. Mai 2026

Auch in diesem Jahr lädt die Deutsch-Niederländische Initiative 8. Mai zu einer internationalen Gedenkkundgebung auf der "Begräbnisstätte Esterwegen" ein. Die Veranstaltung findet am 9. Mai um 15 Uhr statt.

Der 8. Mai 1945 ist als Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus in die Geschichte eingegangen. An diesen Tag zu erinnern ist uns wichtig, weil die Befreiung die Voraussetzung für die Entwicklung von Demokratie und ein friedliches
Zusammenleben der Menschen ist.

Die Niederlande gedenken alljährlich am 4. Mai, dem Vortag des Jahrestages der Befreiung ihres Landes von deutscher Besatzung, ihrer Opfer. Die endgültige Kapitulation des NS-Regimes am 8. Mai 1945 mag von wenigen Deutschen als Tag des Zusammenbruchs und der Niederlage empfunden worden sein.

Doch für alle bedeutet der 8. Mai: Befreiung und Neubeginn, besonders für diejenigen, die im Widerstand oder in der Emigration waren, in Konzentrationslagern litten, die als Soldaten an der Front kämpfen mussten oder die tagtäglich unter dem Faschismus zu leiden hatten.

Die deutsch-niederländische Initiative 8. Mai betrachtet es als ihre Aufgabe, mit der alljährlichen Veranstaltung auf der Begräbnisstätte Esterwegen der Opfer des Faschismus zu gedenken und gleichzeitig gegenwärtige undemokratische und neofaschistische Entwicklungen, Diktaturen und Kriege anzuklagen. [PM]

Wetter im April ohne Extremwerte – trocken, tagsüber mild, nachts kühl bis frostig

Der vergangene April brillierte wie der März mit viel Sonnenschein. Lange Hochdruckphasen in Verbindung mit trockener Festlandsluft sorgten nicht nur für außergewöhnlich viele Sonnenstunden, sondern in vielen Regionen auch für wenig Niederschlag, so auch in Dörpen. Die Temperaturen waren vor allem tagsüber frühlingshaft mild, wohingegen sie nachts deutlich abfielen. So ergaben sich bei den Tagesmitteltemperaturen keine Extremwerte nach oben.

Temperaturen und Niederschläge im April nach Daten der DWD-Wetterstation Dörpen.

In Niedersachsen lag das Monatsmittel im April bei 9,0 °C – für die Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Dörpen wurden 9,6 °C errechnet. (Diese Werte lagen über 1 °C unter den Vergleichswerten für 2024 und 2025.) Dabei wurde im April 2026 der Wert von 20 °C an keinem Tag erreicht.

Der klimatologische Referenzwert (7,5 °C) wurde in Niedersachsen um 1,5 Grad übertroffen. Frühlingshaft mild war es dabei besonders zur Monatsmitte, als die 20-Grad-Marke wiederholt in den Fokus rückte. Verbreiteter Nachtfrost spielte besonders zu Monatsbeginn noch eine größere Rolle, während später nur noch ganz vereinzelt der Gefrierpunkt unterschritten wurde.

Beim Pflügen trockener Böden kam es im April zur Staubentwicklung.

In puncto Niederschlag zeigte sich der zweite Frühlingsmonat nicht besonders spendabel. Bis Monatsende fielen mit rund 25 l/m²; in Dörpen waren es nur 21,5 l/m². Der Klimareferenzwert (52 l/m²) wurde also sowohl in ganz Niedersachsen, also auch lokal in Dörpen weit unterschritten. In der dritten Dekade blieb es dabei nahezu komplett trocken.

Die Sonne schien in Niedersachsen mit 240 Stunden ungewöhnlich lange, in Dörpen mit 245,6 Stunden sogar noch länger also im Landesmittel. Extreme Vergleichswerte gab es in den letzten zehn Jahren mit nur 131,9 Stunden im April 2024 und 291,8 Stunden im Jahr 2020. [HM mit Informationen vom DWD/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Verkehrsüberwachung

Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 04.05.2026: Lingen
Dienstag, 05.05.2026: Hilkenbrook
Mittwoch, 06.05.2026: Bückelte
Donnerstag, 07.05.2026: Meppen
Freitag, 08.05.2026: Wesuwe
Samstag, 09.05.2026: Emsbüren
Sonntag, 10.05.2026: Esterwegen
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]

Sperrungen Schießgebiet

Das Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91) wird zur Durchführung von Erprobungen wie folgt gesperrt: Vom Montag, dem 04.05.2026 bis Freitag 08.05.2026 von 08:00 – 16:30 Uhr werden die Straßen Schlagbrückener Weg, Lathen – Sögel (L53) und Renkenberge – Wahn (K168) zeitweise an den Schießplatzgrenzen gesperrt. [jdm]

Maikundgebung: Alle gegen Sozialabbau – Rüstungsausgaben bleiben tabu

Gruppenfoto statt Demo
Gruppenfoto statt Demo

Weil um zehn Uhr noch zu wenig Menschen anwesend waren, verzichteten die Organisatoren der Maikundgebung des DGB auf die Demonstration am Hauptkanal. Um 11 Uhr zum Beginn der Kundgebung hatten sich aber ca. 250 Menschen auf dem Mühlenplatz in Papenburg eingefunden.

Vanessa Gattung

In ihrem Grußwort sprach sich Papenburgs Bürgermeisterin Vanessa Gattung gegen den geplanten Sozialabbau auf verschiedenen Feldern und gegen den Angriff auf den 8-Stunden-Tag aus.

Der Hauptredner des Tages, Dominique Lembke von der IG Metall Bezirk Küste, stellte fest, dass sich die Industrie in einem Umbruch befinde. Von der Industrie gingen kaum Innovationen aus und von der Politik gebe es keine aktive Industriepolitik. In der Industrie gebe es vor allem kurzfristiges Renditedenken. Arbeitgeber müssten endlich Verantwortung übernehmen: In die Zukunft investieren, Arbeitsplätze sichern und sich zum Standort bekennen. Die Arbeit schaffe den Wohlstand – „also müssen unsere Jobs an erster Stelle stehen.“

Um dem derzeitigen Angriff auf den Sozialstaat etwas entgegen zu setzen, brauche es vor allem aktive Gewerkschafter. Der 8-Stunden-Tag, die Regelungen bei Krankheit oder die Urlaubsregelungen seien alle hart erkämpft. „Wenn das Arbeitszeitgesetz fällt, bestimmt der Chef über unsere Zeit. Das lassen wir nicht zu.“ Die Arbeiter hätten das Recht auf Teilhabe an dem Erwirtschafteten. Er forderte, bei öffentlichen Aufträgen müsse gelten „erst Tarifbindung, dann Staatsknete!“

CDU und AFD seien immer dabei, zu spalten und einzelne Gruppen herauszupicken, aber wenn es um die Rente gehe, höre man nur Schweigen. Die großen Rüstungsausgaben sprach Lembke zwar an, aber nicht um diese zu krtitisieren, sondern um sie als eine unveränderliche Rahmenbedingung zu nennen.

Andreas Kuper

DGB-Kreisverbandsvorsitzender Andreas Kuper lud in einem weiteren Programmpunkt Lena Gumnior, Bundestagsabgeordnete der Grünen, Thomas Gelder, 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Leer-Papenburg, Jan Deters, Die Linke, und  Anja Troff-Schaffarzyk, SPD-Bundestagsabgeordnete für den hiesigen Wahlkreis, zu einer Talkrunde auf der Bühne ein, um vier Fragen zu beantworten.

v.l.: Lena Gumnior, Jan Deters, Thomas Gelder, Anja Troff-Schaffarzyk, Andreas Kuper

Die Aussage von Merz, die Arbeitskräfte in Deutschland seien zu teuer und ineffizient, wurde von allen auf der Bühne als falsch abgelehnt. Während Troff-Schaffarzyk und Gumnior Innovationen von der Industrie forderten und die Arbeitgeber in der Pflicht sahen, wiesen Gelder und Deters vor allem daraufhin, dass es angesichts der schwachen Exportwirtschaft darauf ankomme, die Binnenkonjunktur durch höhere Löhne zu stärken. Deters kritisierte zudem die Sanktionspolitik Deutschlands und der EU, die zum Ende des Exports beigetragen hätten. Es bräuchte eine Umlenkung der für Rüstung ausgegebenen Gelder in Bildung und Infrastruktur. Geld für Waffen und Militär generiere keine weitere Wertschöpfung.

Kuper stellte in seiner zweiten Frage das Motto des Tages „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ zur Diskussion. Troff-Schaffarzyk wünschte sich eine Abschöpfung der Extraprofite durch eine Übergewinnsteuer. Gelder und Deters forderten angesichts der riesigen Zahlungen der Konzerne für Managergehälter und Dividenden die Wiederinkraftsetzung der Vermögenssteuer und eine Erbschaftssteuer auf Millionenvermögen. Deters wies auf den hohen Investionsbedarf  der Gesellschaft für z. B. Investitionen in die Bahn und den öffentlichen Wohnungsbau hin. Dort sei das Geld besser angelegt, als auf den Konten der Aktionäre.

Zum Thema 8-Stunden-Tag sagte Troff-Schaffarzyk, dass die SPD mit der Flexibilisierung der Arbeitszeitregelung in den Koalitionsverhandlungen leider eine Kröte hätte schlucken müssen. Gelder forderte, dass es keine Aufweichung der 8-Stunden-Regelung geben dürfe. Das Arbeitszeitgesetz enthalte jetzt schon jede Menge Flexibilität. Gumnior vermisste Gitta Connemann auf der Maikundgebung, damit diese sich zu ihrer Lifestyle-Aussage hätte erklären können. Deters forderte angesichts der zunehmenden Arbeitslosigkeit die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich wieder auf die Tagesordnung zu nehmen.

Zuhörer 1. mai 2026

Die zahlreichen Angriffe auf den Sozialstaat wurden von Gelder zurückgewiesen. Der Sozialstaat beruhe auf den vielen Kämpfen der Gewerkschaften. Deters kritisierte, dass weder der Maiaufruf des DGB noch das gemeinsame Papier der Sozialverbände im Sozialstaatsbündnis ein Wort darüber verloren hätten, wofür das Geld, das im Sozialbereich eingespart werde, ausgegeben werde. Mit dem jetzigen Bundeshaushalt gebe man schon ein Fünftel für Waffen und Rüstung aus. Das 5%-Ziel der Nato bedeute, dass mittelfristig die Hälfte des Bundeshaushaltes für todbringende Waffen ausgegeben werde. Solange sich die Arbeiterbewegung nicht gegen diese Rüstung und diesen Kriegskurs wende, werde sie den Sozialkürzungen wehrlos gegenüber stehen. Es brauche jetzt beim Ukrainekrieg Diplomatie und Verhandlungen. [jdm/Foto (1) HM]

Transparenzhinweis: Der im Artikel genannte Jan Deters ist der Autor des obigen Artikels

Neues Projekt macht Orte nationalsozialistischer Verfolgung in Papenburg digital erfahrbar

Das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager in Papenburg entwickelt ein neues hybrides Vermittlungsangebot, das Orte nationalsozialistischer Verbrechen und Verfolgung im Alltag sichtbar macht. Eine interaktive, mehrsprachige Lern-App verbindet dabei historische Schauplätze mit multimedialen Inhalten.

In den kommenden Monaten werden fünf Standorte in Papenburg erschlossen: Die ehemalige Synagoge, die Antoniuskirche, der Bahnhof, das Firmengelände ehem. Höveler und Dieckhaus sowie die ehemalige Kommandantur, in der sich heute die Polizei befindet. Sie stehen exemplarisch für unterschiedliche Aspekte nationalsozialistischer Verfolgung. Stelen im öffentlichen Raum werden diese historischen Schauplätze markieren und einen direkten Zugang zur Thematik ermöglichen. Die Entwicklung der Lern-App beginnt parallel dazu; ein erster Prototyp soll im Laufe des Jahres mit Schulklassen und jungen Erwachsenen erprobt werden. Perspektivisch ist eine Erweiterung um weitere Orte geplant.

Über die digitale Anwendung können Nutzer*innen die Orte eigenständig erkunden und ihr Wissen durch Archivmaterialien, Karten, digitale Rekonstruktionen und Schüler*innenprojekte vertiefen. So entsteht eine Verbindung zwischen physischem Raum und digitaler Information, die historische Ereignisse nachvollziehbar und erfahrbar macht.

Das Vorhaben wurde Mitte April vom Kulturausschuss der Stadt einstimmig befürwortet. Diese breite Unterstützung unterstreicht die lokale Bedeutung des Vorhabens und stärkt seine langfristige Verankerung im Stadtraum.

Viele dieser Orte liegen heute unscheinbar im Alltag – und doch sind sie Schauplätze von Verfolgung und Gewalt gewesen. Dass wir sie nun sichtbar machen können und dabei auch die Unterstützung der Stadt erfahren, ist für uns ein wichtiges Signal. Es zeigt, dass die Auseinandersetzung mit der Geschichte auch heute als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe verstanden wird“, sagt Tessa Hesener, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager.

Das Projekt verbindet digitale Bildung mit historischer Verantwortung. Es greift die zunehmende Bedeutung digitaler Lernformate auf und eröffnet neue Zugänge zur Auseinandersetzung mit der NS-Zeit – insbesondere für jüngere Generationen. Indem historische Orte im Alltag sichtbar werden, leistet das Vorhaben einen Beitrag dazu, Erinnerungskultur zeitgemäß weiterzuentwickeln und dauerhaft im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „SWITCH – Digitale Museumsangebote“ der Stiftung Niedersachsen mit 60.000 € gefördert. Ziel des Programms ist es, innovative digitale Vermittlungsformate in Museen und Gedenkstätten zu stärken." [PM]

Emsland Care: Neues Beratungsangebot im Rathaus Dörpen

Im Rahmen des Projekts EmslandCare wird im Rathaus Dörpen zukünftig jeden 2. und 4. Freitag im Monat von 8 bis 12 Uhr eine Beratungssprechstunde in Zimmer 116 stattfinden. Es handelt sich um eine kompetente Unterstützung bei Fragen zu Pflege, Demenz und psychosozialen Belastungen, das sich an hilfs- und pflegebedürftige Menschen aller Altersstufen sowie deren Angehörige und Betreuende, Organisationen und Institutionen sowie Haupt- und Ehrenamtliche aus dem Gesundheits- und Pflegebereich richtet.

Es handelt sich hier um eine allgemeine kostenlose Sozialberatung. Sie müssen keine Voraussetzungen erfüllen, um diese in Anspruch nehmen zu können.

Hintergrund dieses Angebotes ist der Gedanke, dass viele Menschen mit somatischen Beschwerden zum Arzt gehen, obwohl es eigentlich darum geht, dass sie durch ein soziales, pflegerisches oder gesundheitlich präventiv zu behandelndes Problem unter Stress stehen. Die genial e. G. , eine ärztliche Genossenschaft, hat deshalb mit dem Landkreis und den 19 Kommunen im Emsland ein allgemeines Angebot zur Sozialberatung installiert, um die Arztpraxen zu entlasten (alle Beratungstermine auf einen Blick).

Die Sprechstunden in den neuen Anlaufstellen werden jeweils zur Hälfte durch Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes und Demenz-Servicezentrums Emsland sowie der genial eG übernommen. Wenn die Berater selbst die Hilfe nicht bieten können, vermitteln sie die Beratungssuchenden gegebenenfalls an die entsprechende Facheinrichtung.

Alle weiteren Informationen rund um EmslandCare sowie Kontakt zu den Ansprechpersonen sind dem Flyer sowie der Homepage des Landkreises Emsland zu entnehmen. [jdm]

Flächenbrand auf Gelände vom WTD 91

Gestern gegen 11:00 Uhr kam es in Meppen bei der Straße "Schießplatz" auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 zu einem Flächenbrand. Betroffen war eine etwa 50 Meter breite und 200 Meter lange Fläche.

Nach Angaben der Polizei führten drei Forstarbeiter im Rahmen ihrer Tätigkeit Arbeiten an einem im Moor stehenden Hochsitz durch. Dabei trennten sie mit einem Winkelschleifer eine Schraube. Der hierbei entstandene Funkenflug entzündete zunächst den oberflächlichen Bewuchs der Moorfläche. Aufgrund der Trockenheit sowie des vorherrschenden Windes breitete sich das Feuer in der Folge zügig aus.

Durch das schnelle Eingreifen der Betriebsfeuerwehr der Wehrtechnischen Dienststelle sowie mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Klein Berßen konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden. Gegen 18:00 Uhr war das Feuer vollständig gelöscht, sodass keine Gefahr einer weiteren Ausbreitung bestand.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Es entstand Sachschaden an der Moorfläche sowie an mehreren Bäumen. Die Schadenshöhe ist derzeit noch unklar.

Die NOZ berichtete, ein Sprecher der WTD 91 habe betont, dass das Feuer nicht aufgrund von Erprobungstätigkeit der WTD ausgebrochen sei. Es sei auch keine Munition eingesetzt worden. Die Bundeswehr sei in diesem Fall selbst Betroffene. [PM/jdm]

Verkehrsüberwachung

Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 27.04.2026: Herbrum
Dienstag, 28.04.2026: Wesuwermoor
Mittwoch, 29.04.2026: Baccum
Donnerstag, 30.04.2026: Geeste
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]

Sperrungen Schießgebiet

Das Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91) wird zur Durchführung von Erprobungen wie folgt gesperrt: Vom Montag, dem 27.04.2026 bis Freitag 30.04.2026 von 08:00 – 16:30 Uhr werden die Straßen Schlagbrückener Weg, Lathen – Sögel (L53) und Renkenberge – Wahn (K168) zeitweise an den Schießplatzgrenzen gesperrt. [jdm]

DGB Kreisverband Nördliches Emsland, Verbände und Initiativen aus Papenburg laden zum Tag der Arbeit auf den Hauptkanal ein

Plakat Maikundgebung Papenburg 2026

Unter dem Motto Erst unsere Jobs, dann eure Profite.“ wollen die Gewerkschaften in diesem Jahr ein klares Zeichen für sichere Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven für Beschäftigte setzen.

Dazu sagt Andreas Kuper als DGB-Kreisverbandsvorsitzender: „Die gegenwärtige Krise darf nicht dazu genutzt werden, Arbeitsplätze abzubauen oder ins Ausland zu verlagern.“ Neben dem Kampf um gute Arbeitsplätze steht auch der Erhalt der sozialen Sicherung von Arbeitnehmer*innen im gewerkschaftlichen Fokus. „Einer Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit, Verschlechterung bei der Rente oder im Gesundheitssystem sagen wir als Gewerkschaftsbewegung ganz klar den Kampf an“, führt er weiter aus. „Darum freuen wir uns, dass auch in diesem Jahr wieder viele unterschiedliche Gruppen, Verbände und Parteien mit Eigeninitiative an der Maifeier teilnehmen“, so der DGB-Kreisverbandsvorsitzende.

Sonic & Smoke
Sonic & Smoke

Die Maifeier des DGB findet von 11 bis 14 Uhr auf dem Hauptkanal rechts statt. Ab 10 Uhr rufen der DGB und viele Verbände zur Demo auf. Als Hauptredner spricht Dominique Lembke von der IG Metall Bezirk Küste. Zudem wird die Veranstaltung musikalisch begleitet von Sonic & Smoke.

Weiterhin erwarten die Besucher vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten für Groß und Klein, sowie diverse kulinarische Leckereien an den unterschiedlichen Ständen. [PM]

25 Jahre Leher Pünte

Am 1. Mai 2026 feiert die Leher Pünte zum Saisonstart mit einem Frühschoppen das 25-jährige Jubiläum. Mehr im Flyer. [jdm]

POL-EL: Gewerbekontrolle deckt zahlreiche Verstöße auf

Am Freitag, den 17.04.2026, führten Einsatzkräfte der Polizei gemeinsam mit dem Hauptzollamt Emden, dem Finanzamt Papenburg, dem Landkreis Emsland sowie örtlichen Kommunen umfangreiche Kontrollen im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Papenburg durch. Die Maßnahmen erstreckten sich nach Angaben der Polizeiinspektion Emsland insbesondere auf die Bereiche Papenburg, Dörpen und Werlte.

Im Fokus der Kontrollen standen mögliche Verstöße im Steuer-, Bau- und Arbeitsrecht sowie strafrechtliche Delikte im Zusammenhang mit illegalem Glücksspiel. Darüber hinaus wurden mehrere bereits bestehende Durchsuchungsbeschlüsse umgesetzt.

Im Verlauf des Einsatzes wurden insgesamt 47 gewerbliche Objekte - darunter Gastronomiebetriebe, Dienstleister und kleinere Versorgungsbetriebe - überprüft. Dabei konnten zahlreiche Verstöße festgestellt werden: Unter anderem stellten die Einsatzkräfte in Papenburg illegale Pyrotechnik in einem Lebensmittelhandel sicher. In einem Imbissbetrieb in Dörpen wurden mehrere Verdachtsfälle der Schwarzarbeit sowie ein gefälschtes Ausweisdokument festgestellt. Zudem wurde Bargeld in fünfstelliger Höhe sichergestellt, dessen Herkunft derzeit geprüft wird.

In einem Friseursalon in Werlte wurden Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sowie weitere gefälschte Ausweisdokumente festgestellt. In weiteren Objekten, überwiegend im Bereich Papenburg, ahndeten die Einsatzkräfte unter anderem Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz. Darüber hinaus konnten eine verbotene Waffe (Elektroimpulsgerät) sowie weitere Beweismittel sichergestellt werden. In einem Fall wurden Personen in einem bereits behördlich gesperrten Objekt in Papenburg angetroffen und des Geländes verwiesen.

Insgesamt wurden zahlreiche Identitätsfeststellungen durchgeführt sowie mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Polizei bewertet die Kontrolle als wichtigen Beitrag zur Bekämpfung illegaler Strukturen und zur Stärkung der Sicherheit im gewerblichen Bereich. [PM PI Emsland]

DIZ erhält Digitalförderung der Stiftung Niedersachsen

Impression Archiv DIZ Emslandlager

Die Stiftung Niedersachsen hat einen Antrag des Dokumentations- und Informationszentrums Emslandlager in Papenburg (DIZ) für einen hybriden Stadtrundgang in Papenburg als einen von drei Anträgen im Rahmen des Förderprogramms „SWITCH – Digitale Museumsangebote”  angenommen und somit in voller Höhe (60.000 Euro) bewilligt.

Nach Ansicht der Jury des Förderprogramms „SWITCH – Digitale Museumsangebote” überzeugte das DIZ mit seinem Konzept für ein interaktives Lernformat zur Erkundung historischer Orte der nationalsozialistischen Verfolgung.

Das Dokumentations- und Informationszentrum Emslandlager erforscht die Geschichte der 15 Emslandlager, die die Nationalsozialisten als Konzentrations-, Straf- und Kriegsgefangenenlager nutzten. Mit einer neuen multimedialen und interaktiven Lernapp soll die Verfolgung insbesondere Schüler*innen und jungen Erwachsenen besser vermittelt werden. Robuste Stelen im Stadtraum werden historisch relevante Orte der lokalen NS-Geschichte markieren und im Alltag sichtbar machen. Über die barrierearme, mehrsprachige App wird der Ort mit Archivmaterial, Karten und digitalen Rekonstruktionen vertieft und kontextualisiert.

Die drei geförderten Institutionen setzten sich mit ihren Digitalkonzepten gegen sieben weitere Museen aus Niedersachsen durch. Insgesamt hatten zehn Museen im Dezember 2025 eine Förderung in Form einer professionellen Digitalberatung erhalten, um ein langfristig tragbares und auf die Häuser zugeschnittenes digitales Vermittlungsangebot zu entwickeln.

Die Stiftung Niedersachsen als Landeskulturstiftung stärkt durch die Förderung gemeinnütziger Projekte die Vielfalt der Kultur in Niedersachsen und trägt zur Profilierung des Kulturstandortes bei. Pro Jahr fördert die Stiftung rund 200 Projekte und ist selbst operativ tätig. [PM/jdm/Grafik: © Dokumentation- und Informationszentrum Emslandlager, Foto: Tessa Hesener | Impression Archiv DIZ Emslandlager]

Verkehrsüberwachung

Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 20.04.2026: Meppen
Dienstag, 21.04.2026: Börger
Mittwoch, 22.04.2026: Lingen
Donnerstag, 23.04.2026: Haselünne
Freitag, 24.04.2026: Schöninghsdorf
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]

Sperrungen Schießgebiet

Die WTD 91 meldet für den 22.04.2026 bis 24.03.2026 außer auf dem Schlagbrückener Weg keine Sperrungen. [jdm]

Gedenkstätte Esterwegen: Graphic-Novel-Ausstellung „Picturing the Unimaginable“

Zehn zeitgenössische Zeichner*innen aus den Niederlanden, aus Deutschland und Belgien haben zu dem Graphic Novel-Projekt „Das Unvorstellbare zeichnen“ beigetragen. Sie haben Geschichten aus drei ehemaligen Konzentrationslagern gezeichnet – dem KZ Neuengamme in Deutschland, der Kazerne Dossin in Belgien und dem Lager Westerbork in den Niederlanden. Die Kazerne Dossin und das Lager Westerbork waren Sammellager, in denen die jüdischen Bürger*innen der Niederlande und Belgien vor der Deportation leben mussten.

Startpunkt des Graphic-Novel-Projektes war ein achtzig Jahre alter Comic, den der niederländische Historiker Kees Ribbens vom Amsterdamer „Institute for War, Holocaust and Genocide Studies“ neu entdeckt hat: Der Künstler August M. Fröhlich schilderte bereits 1944 in Form einer gezeichneten Geschichte in sechs Bildtafeln, was nach der Ankunft eines Deportationszuges in einem Vernichtungslager geschah. Die brutale Darstellung von Szenen auf dem Weg in Gaskammern zeigt nicht explizit ein bestimmtes Lager, vermutlich kannte Fröhlich Berichte von der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Majdanek am 23. Juli 1944 durch sowjetische Truppen.

Der Comic „Nazi Death Parade“ wurde Anfang 1945 in den USA veröffentlicht, als die meisten Konzentrationslager noch in vollem Betrieb waren. Aus der Beschäftigung mit diesem Format, einer kurzen Bilderzählung, und zusätzlich mit verschiedenen Biografien aus den Konzentrationslagern entwickelten zehn Zeichner*innen eigene Comics, die vom 17. Mai bis zum 6. Dezember 2026 in der Gedenkstätte Esterwegen gezeigt werden.

Die Sonderausstellung wird eröffnet am Sonntag, 17. Mai 2026, um 15 Uhr. Eintritt ist frei. Das Projekt „Picturing the Unimaginable“ wurde initiiert von der Gedenkstätte Kamp Westerbork und ist eine Zusammenarbeit zwischen Gedenkstätte Kamp Westerbork, der Kazerne Dossin, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, dem NIOD Institute for War, Holocaust and Genocide Studies und dem Verlag Scratch Books. Es wurde realisiert mit Unterstützung von Dutch Culture, Mondriaan Fund, Creative Industries F und NL und der niederländischen Botschaft in Belgien. Folgende Künstler*innen haben mitgewirkt: Erik de Graaf, Melanie Kranenburg, Sterric, Jennifer Daniel, B. Carrot, Wide Vercnocke, Milan Hulsing, Tobi Dahmen, Jeroen Janssen & Arezoo Moradi, Guido van Driel. [PM]

Gefiederte Frühlingsboten wieder im Emsland angekommen

Am vergangenen Samstag wurden im Bereich zwischen Neudörpen und Wippingen erstmalig in diesem Jahr Schwalben gesehen. Insbesondere an der Wippinger Dever waren die wendigen Flieger unterwegs. Vermutlich haben sie hier oberhalb des Wasser Insekten gejagt oder sich am Ufer mit feuchtem Boden für den Nestbau versorgt.

Gestern war dann erstmals ein Kuckuck in Neudörpen zu hören. Es geht also in Richtung Sommer, schließen wir daraus. Nach einigen Nächten mit Bodenfrost am Anfang des Monats liegen die Temperatur nun auch nachts deutlich über Null, gefolgt von Tageshöchsttemperaturen bis an die 17 °C, beispielsweise am 8. und am 11. April. Heute wurde ein Wert von 16 °C an der DWD-Station in Dörpen gemessen.

Rekordwerte für den April haben wir damit allerdings noch nicht erreicht, denn im vergangenen Jahr lagen die Tageshöchstwerte für die erste Aprilhälfte sogar an vier Tagen über 20 °C mit einem Höchstwert von 24 °C am 15. April. Ähnlich war es im April 2024. Damals wurden am 6. April sogar 25 °C gemessen. Es bleibt also abzuwarten, ob sich bis zum Schützenfest in Neudörpen am 24. und 25. April ähnlich hohe Temperaturen einstellen. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Emsländische Krankenhauslandschaft wird weiter zentralisiert

Die Ems-Zeitung berichtete heute, dass das Schlaflabor des Bonifatius-Hospitals Lingen nach Meppen verlagert wird. Der Geschäftsführer der Johannes Kliniken Emsland, Martin Diek, wird von der Ems-Zeitung zitiert, man wolle durch die Bündelung und Konzentration der spezialisierten, komplexen Pneumologie und Thoraxchirurgie an einem Standort unter Einhaltung der Strukturvorgaben des Gesetzgebers zukünftig für die Region eine hochwertige und leistungsfähige pneumologische Versorgung an einem Standort im Emsland sicherstellen. Es geht darum, die Vorgaben des im März 2026 vom Bundestag beschlossenen Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) umzusetzen.

Für uns Nordemsländer rückt das Schlaflabor damit näher. Festzuhalten bleibt jedoch, dass hier ein weiterer Schritt zu einer zentralisierten Krankenhausstruktur zu beobachten ist. Die pneumologische Grundversorgung im Rahmen der Inneren Medizin bleibe selbstverständlich auch weiterhin am Standort Lingen sichergestellt, sagte der Geschäftsführer. Das Ziel des Gesetzes ist aber auch die Zentralisierung der Grundversorgung, während dezentral nur MVZ's übrig bleiben sollen. Die Beruhigungspille bezüglich der pneumologischen Grundversorgung wird auf Dauer wohl keine Wirkung entfalten. [jdm]

Regionalbahn hält zukünftig auch in Neermoor

Die Regionalbahn RE 15 (Münster – Emden) hält ab Anfang Mai auch in Neermoor (Gemeinde Moormerland). Der neue Haltepunkt gehe am 1. Mai 2026 in den Betrieb, teilt der Betreiber Westfalenbahn auf seiner Homepage mit – und zwar in beide Richtungen, kann man der Mitteilung entnehmen. Dies sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, aber was ist schon beim Schienennetzbetreiber DB InfraGO AG selbstverständlich. Ursprünglich war die Inbetriebnahme des Haltepunkts Neermoor bereits zum Fahrplanwechsel 2025/2026 geplant. Die DB InfraGO hatte den Termin jedoch verschoben.

Mit dem Halt in Neermoor bieten sich auch neue Möglichkeiten für Fahrradtouren vom Emsland nach Ostfriesland. Bisher muss man sich für einen Ein- oder Ausstieg in Leer oder Emden entscheiden. Neermoor bietet nun eine neue Option für das Ende oder den Anfang einer Radtour, bzw. für die Hin- oder Rückreisen mit der Bahn. Wer sich also den Straßenverkehr in der Stadt Emden ersparen möchte, kann bald ab dem neuen Haltepunkt direkt in die Landschaft fahren. Im aktuellen Prospekt zum Emsland-Touren-Ticket ist Neermoor übrigens schon aufgenommen.

Den neuen Fahrplan mit den genauen Abfahrtszeiten findet man hier. Wir konnten allerdings keine Veränderung gegenüber dem bisherigen Fahrplan feststellen. Vielleicht will man die beim Stopp in Neermoor entstehende Verzögerung durch mehr Tempo wieder reinholen. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/form-d]

Gymnasialkirche Meppen seit Ostern wieder geöffnet

Die Gymnasialkirche in Meppen ist seit Ostern wieder an den Sonn- und Feiertagen geöffnet und kann bis in den Oktober hinein von 15 bis 18 Uhr besucht werden.

Ehrenamtlich tätige Meppener Bürgerinnen und Bürger ermöglichen den Zutritt. Sie beaufsichtigen die Kirche, während Besucherinnen und Besucher das barocke Kleinod besichtigen oder es für eine Andacht aufsuchen. Sie ist auch u. a. am Freitag, 1. Mai, an Christi Himmelfahrt, 14. Mai, Pfingstmontag, 25. Mai, und dem Tag der deutschen Einheit, 3. Oktober. Der letzte Besuchstermin ist Sonntag, 4. Oktober geöffnet.

Die heutige Schulkirche des Windthorst-Gymnasiums steht im Eigentum des Landkreises Emsland. Sie ist ein Kleinod barocker Baukunst und wurde von 1743 bis 1746 im Auftrag von Clemens August, Landesherr, Erzbischof und Kurfürst von Köln, Fürstbischof von Münster, Osnabrück, Hildesheim und Paderborn, als Jesuitenkirche und Schulkirche des 1642 gegründeten Gymnasiums Meppen erbaut. Das denkmalgeschützte Bauwerk mit kostbarer Innenausstattung hat in den vergangenen Jahren jeden Sonntag im Schnitt 100 Besucher angelockt. [Landkreis Emsland]

Verkehrsüberwachung

Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 13.04.2026: Lorup
Dienstag, 14.04.2026: Lehrte
Mittwoch, 15.04.2026: Lathen
Donnerstag, 16.04.2026: Meppen
Freitag, 17.04.2026: Bückelte
Samstag, 18.04.2026: Dörpen
Sonntag, 19.04.2026: Sögel
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]

Verkehrsüberwachung

Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Dienstag, 07.04.2026: Esterwegen
Mittwoch, 08.04.2026: Lingen
Donnerstag, 09.04.2026: Bersede
Freitag, 10.04.2026: Geeste
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]

STARCHILD & MEGALIZZ – Metal Night am 18. April 2026 in Börger

STARCHILD & MEGALIZZ – Metal Night am 18. April 2026

Ein besonderer Abend für alle ‚Metalheads‘ kündigt sich an: Am Samstag, den 18. April 2026, bringt der Kulturverein Pro Börger e.V. mit den Bands STARCHILD und MEGALIZZ zwei absolute Power-Acts auf die Bühne des Gemeinde- und Kulturzentrums Börger. 

Die Power Metal Band STARCHILD, 2014 von Sandro Giampietro gegründet, hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll Fahrt aufgenommen. Ihr drittes Album „Battle of Eternity“ wurde sowohl Fans als auch der Fachpresse gefeiert. 

Außerhalb der Metal-Szene ist Giampietro insb. durch seine Zusammenarbeit mit Helge Schneider. Bereits 1995 wurde er von Schneider entdeckt und spielte zunächst bis 1997 sowie seit 2006 dauerhaft in dessen Band. Zudem hat er am Film „The Klimperclown“ (2025), anlässlich von Schneiders 70. Geburtstag, u. a.  als Co Regisseur mitgewirkt. In Sögel und Umgebung hat er sich zudem als Teil der Gruppe „Allegro“ einen Namen gemacht. 

Die Band MEGALIZZ steht für modernen Metal ohne stilistische Einschränkungen und wurde dafür in Fachmagazinen wie dem ‚Metal Hammer‘ oder ‚Rock Hard‘ gelobt. Live konnte sich MEGALIZZ bereits auf zahlreichen lokalen Festivals beweisen.

Der Vorverkauf ist bereits gestartet: Tickets für das Konzert am 18. April 2026 sind ab sofort erhältlich bei:  Janinas Nahkauf, Börger; im Gemeindebüro Börger oder online unter www.pro-boerger.de. [Gemeinde Börger]

Nabu-Angebot im April: Unterwassererkundung und Wiesenvögel

Jahresprogramm Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzgruppen im nördlichen Emsland

Im April bietet die Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzgruppen im nördlichen Emsland zwei Veranstaltungen an.

Am Samstag, 25.04.2026, von 10.00 – 13.00 Uhr trifft man sich am Seitenkanal Gleesen, Bokeler Straße, Aschendorf, zur „Unterwassererkundung mit der Tauchdrohne“. Gemeinsam erforschen die Teilnehmer mit zwei Tauchdrohnen das Gewässer am Seitenkanal Gleesen an der Bokeler Straße und bekommen spannende Einblicke in die Welt unter Wasser
Ansprechpartner: Thomas Großmann 0151/16943092

Ebenfalls am Samstag, 25.04.2026, von 09.00 – 12.00 Uhr findet das Treffen am Klärwerk in den Leher Wiesen statt. Thema sind die „Wiesenvögel in den Leher Wiesen“. Hier handelt es sich um eine gemeinsame Veranstaltung der AG Naturschutz mit den Leher/Dörpener Bauern und dem Hof Lampen in den Emsauen (Solawi).
Ansprechpartner: Kalle Augustin 04961/71852 [jdm]