Die Bücherei bleibt in den Osterferien geschlossen.
Danach aber geht es weiter. Und dafür sucht das Büchereiteam Unterstützung! [Kathrin Richert]
Trotz leichtem Nieselregens fanden sich am vergangenen Samstag pünktlich um 9:00 Uhr 47 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, um an der Müllsammelaktion teilzunehmen. Der landwirtschaftliche Ortsverein war mit 4 Treckergespannen erschienen und so machten sich alle auf den Weg, die vorher aufgeteilten Gebiete abzuarbeiten.
Neben jeder Menge kleinem Unrat wie z.B. Papier oder Plastiktüten wurden über ein Dutzend Altreifen gefunden. Der wohl spektakulärste Fund war jedeoch eine halbe Keramik-Toilette.
Nach drei Stunden intensiver Arbeit mit einer kleinen Pause fanden sich alle Gespanne am Sportplatz ein, um sich im Schutz der Tribüne bei kühlen Getränken und Grillwurst zu Stärken. Wer in diesen Tagen aufmerksam durchs Dorf fährt, dem wird auffallen: die Aktion hat sich gelohnt, es liegt kaum Müll und Unrat entlang der Wege.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen kleinen und großen Helferinnen und Hefern, die sich die Zeit für diese sinnvolle Aktion genommen haben. Besonderer Dank gilt außerdem den örtlichen Landwirten: wenn sie gefragt sind, ist wie immer Verlass! [Martin Hempen]

Die Kreisstraßenmeisterei will in diesem Jahr 335 Nistkästen entlang von Kreisstraßen und dortigen Fuß- und Radwegen aufhängen, um gegen den Eichenprozessionsspinner (EPS) vorzugehen. Meisen sind wichtige natürliche Fressfeinde des EPS und sollen bei dessen Bekämpfung mit eigens angefertigten Brutkästen unterstützt werden. "Die Brutästen sollen dafür sorgen, dass sich Meisen zahlreich ansiedeln, um den Baumschädling biologisch zu bekämpfen. Das ist umweltgerecht und nachhaltig", wird Landrat Marc-André Burgdorf in einer Pressemitteilung des Landkreises zitiert. Hergestellt werden die Kästen in Kooperation mit der St. Lukas Qualifizierung und der Arbeit Caritas GmbH.
Der EPS gehört zur Leibspeise unterschiedlicher Vogelarten, allen voran Meisen, die insbesondere die Raupen im frühen Larvenstadium an ihre Jungtiere verfüttern. Bereits seit 2020 installiert der Landkreis Emsland daher an seinen Kreisstraßen Nistkästen für Meisen. Von der Kreisstraßenmeisterei Bawinkel, die für das südliche und mittlere Emsland zuständig ist, waren bislang 235 Nistkästen angebracht worden, von der Kreisstraßenmeisterei Dörpen mit Wirkungsbereich im nördlichen Emsland weitere 100 Kästen.
Das Vorkommen der Raupe ist durch das Fortschreiten der Klimaerwärmung mittlerweile gleichmäßig auf das gesamte Kreisgebiet verteilt. Kontakte mit den Brennhaaren der Raupe können zu Hautrötungen verbunden mit starkem Juckreiz führen. Darüber hinaus kann es zu Reizungen der Atemwege und der Augen kommen.

Zusätzlich zu den Meisen-Nistkästen werden zur Bekämpfung des EPS weiterhin die Raupennester bei starkem Befall durch Fachfirmen abgesaugt. Biozideinsätze, heißt es in der Pressemitteilung, wie sie im geringen Umfang ausschließlich in den Jahren 2020 und 2021 im südlichen Emsland erfolgt waren, würden hingegen nicht mehr durchgeführt. Das ist wohl nicht ganz richtig, denn in der Samtgemeinde Dörpen wurden 2021 auch Biozide eingesetzt. 2021 hängte die Kreisstraßenmeisterei allerdings auch in Wippingen Nistkästen auf. [jdm]
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee (WSA) bereitet in Ahlen-Siedlung nördlich des breiten Abschnitts des Seitenkanals Gleesen-Papenburg eine Ausgleichsmaßnahme für Baumfällungen im Rahmen des „Dammnachsorgeprojekts am Küstenkanal in Dörpen“ vor; gemeint sein dürften die radikalen Fällungen großer Eichen entlang des Kanals.
Auf der Fläche in Ahlen-Siedlung soll eine Aufforstung mit heimischen Laubgehölzen erfolgen. Zusätzlich ist die Anlage von zwei bis drei kleineren Gewässern (Blänken) vorgesehen. Die Kompensationsmaßnahme wurde mit dem Landkreis Emsland abgestimmt. Die Aufforstungsarbeiten sind für den Herbst/Winter 2026/2027 geplant.
Der Weg südlich des Küstenkanals zwischen der Heeder Straße und der B 70 ist mittlerweile wieder für Fußgänger und Radfahrer freigegeben. Durch den Einsatz von schweren Maschinen sind hier allerdings Schlaglöcher entstanden, in denen sich nach Niederschlägen Pfützen bilden. Die Ausbesserung des Weges ist noch vorgesehen, teilt das WSA auf Nachfrage mit. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]
Die KLJB Wippingen lädt auch 2026 wieder herzlich zum traditionellen Osterfeuer ein. Dieses findet am 05. April ab 19:00 Uhr auf dem Feld bei Haskamp (neben der Mühle) statt. Gemeinsam möchten wir einen schönen Abend am Feuer verbringen und freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher.
Für das Osterfeuer werden wieder Sträucher gesammelt, die vorab abgegeben werden können. Die Sträucherabgabe findet am Samstag, den 28.03.2026, sowie am Samstag, den 04.04.2026, jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr statt. Bitte beachtet, dass ausschließlich Sträucher angenommen werden. [Gretel Frericks]
Von einer soliden Kasse, dessen viele Einzelposten von einem regen Vereinsjahr für die 299 Vereinsmitglieder zeugten, konnte Kassenwart Hermann Lammers auf der Generalversammlung des Wippinger Schützenvereins berichten.
So ist es kein Wunder, dass die Wiederwahl des Vorsitzenden Markus Püsken einstimmig erfolgte. Als Wahlleiter führte der Ehrenvorsitzende Josef Speller gewohnt schnell durch die weiteren Wahlen. Antonius Richert wurde wiedergewählt. Frank Kohne dagegen erklärte, er wolle nach 25 Jahren im Vereinsvorstand seinen Posten aufgeben. Kohne wurde mit einem Präsentkorb aus der Hand des Vorsitzenden und dem Beifall der Versammlung für seine ehrenamtliche Tätigkeit verabschiedet. Seine Nachfolge im Vorstand tritt Christian Schwering an.
Bei den Ehrenämtern wurden Hansi Düthmann, Frank Düttmann und Wilfried Schmunkamp in ihren Ämtern bestätigt. Bernd Schwering nahm nach 35 Jahren seinen Abschied aus dem Amt als Adjutant. Diese Aufgabe, die beim und nach dem Königschießen die wichtigsten Momente hat, wird in Zukunft Andreas Schwering übernehmen. Bernd Schwering erhielt ebenfalls Applaus und einen Geschenkkorb für seine bisherige Arbeit.
In der Aussprache berichtete Lammers, dass im Schützenhaus demnächst ein solider Wickeltisch installiert werde, der von Elektro-Hackmann (Markus Hackmann) gesponsert wurde.
Kontrovers wurde diskutiert, wie die Preise für den Auto-Scooter gesenkt werden können. 3,50 € für eine Einzelfahrt seien einfach zu viel. Es wurde angeregt, mit den Schaustellern über andere Finanzierungsmodelle nachzudenken. Es sei dem Schausteller ja eigentlich egal, wie viel Kinder mit dem Scooter führen, es müsse am Ende nur die Kasse stimmen. Es gebe Vereine, die den Scooter oder das Karussell samt Personal mieteten und den Kindern dann mehr oder weniger freie Fahrt biete.
Dem wurde von Seiten des Vorstands entgegen gehalten, dass er kaum Chancen für solche Abkommen sieht. Außerdem gebe es ja für die Kinder der Mitglieder 5 Freikarten. Das wurde von den Befürwortern einer Preissenkung durchaus anerkannt, aber damit seien die Kinder der Gäste ausgeschlossen und insgesamt bleibe es schade, dass der Scooter lieber leer fahre, als Kindern zu einem niedrigeren Preis mehr Fahrten zu ermöglichen.
Der Vorstand versprach, sich diesem Thema noch einmal näher zu widmen.
An der Vereinsmeisterschaft nahmen 44 Schützen teil, die durchschnittlich 239 Ringe schossen. Oberst Antonius Peters zeichnete die jeweils drei Besten der Altersklassen mit den Plaketten aus. [jdm]
0-17 Luftgewehr Ringe
1. Meyer, Manuel 98
2. Düthmann, Joshua 97
3. Wolters, Julian 95
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18-30 KK Ringe
1. Kleene, Chris 245
2. Gerdes, Nico 244
3. Riedel, Jannik 233
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30-40 KK Ringe
1. Ganseforth, Georg 250
2. Ganseforth, Marcel 250
3. Klaas, Stefan 250
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40-50 KK Ringe
1. Ganseforth, Christoph 250
2. Meyer, Markus 250
3. Bicker, Stephan 247
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50-60 KK Ringe
1. Bicker, Herman-Josef 245
2. Johanning, Martin 241
3. Timmer, Alois 240
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60-70 KK Ringe
1. Jansen, Hermann 247
2. Freese, Bernd 245
3. Schwering, Bernd 244
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70 + KK Ringe
1. Ganseforth, Alex 244
2. Speller, Josef 233
Den ganzen Tag von 9 bis 18 Uhr harrten Anna Sievers und Noah Peters heute in der Mehrzweckhalle aus, um die Teilnehmer des Fastenmarsches 2026 zu empfangen und ihnen den Stationsstempel in das Fastenmarschheft zu drücken.
Am Ende des Tages konnten sie auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken. 118 Starterhefte hat die Wippinger Landjugend ausgegeben. So viel Hefte hatte die KLJB gar nicht bestellt und behalf sich damit, selbst weitere Starterhefte auszudrucken.

551 Besucher machten in Wippingen Station und genossen das reichhaltige Büffet, das die Wippinger Fastenmarsch-Station schon seit Jahren auszeichnet.
Aber auch die anderen Stationen ließen sich nicht lumpen. In Neudörpen gab es neben dem obligatorischen Kaffee, Tee und Kaltgetränk auch verschiedene kleine Leckereien und frische Grillwurst. Gegrillte Würstchen, Bockwurst und Salate waren auch bei anderen im Angebot. Bei der Station St. Marien in Papenburg gab es ein besonders reichhaltiges Kuchenbuffet.

Wegen des wunderbaren Radelwetters musste sich niemand an den Stationen aufwärmen, sondern konnte einfach das Essen und die Begegnungen mit anderen Fahrern genießen.
Wer wollte, konnte gleich bei der Rückkehr zur Heimatstation die erradelte oder geschätzte Spendensumme abgeben, wovon einige Erwachsene Gebrauch machten. Alle anderen, die die Spenden noch bei den Sponsoren einsammeln müssen, werden gebeten, diese Spenden am Sonntag, den 15.03.2026 von 16 bis 18 Uhr oder am Mittwoch, dem 18.03.2026 von 19 bis 20 Uhr im Treff abzugeben. [jdm]
Am 18. März 2026 findet um 19 Uhr im Heimathaus Wippingen (Zur Mühle 1) eine öffentliche Sitzung des Rates der Gemeinde Wippingen statt. Auf der Tagesordnung steht der Haushaltsplan für das Jahr 2026.
Was sich hinter den einzelnen Positionen im Haushaltplan verbirgt wird zum großen Teil erst verständlich, wenn diese in der Gemeinderatssitzung erläutert werden. Auffällig sind zumindest Ausgaben von 640.000 € für Grundstücksankäufe, 220.000 € für den Ankauf von Gewerbe- bzw. Industrieflächen und 50.000 € für Ersatz- und Ausgleichsflächen. Beim Verkauf von Wohnbauflächen werden Einnahmen von 30.400 € erwartet.
Für die Erneuerung der Warmwasser-Aufbereitung im Sporthaus und für den Breitbandausbau werden jeweils 15.000 € geplant. Für eine Radwegserneuerung sind 70.000 € und für eine Brückensanierung 30.000 € eingeplant.
Der Gewerbesteuerhebesatz soll rückwirkend zum 1.01.2026 auf 370 % erhöht werden. Die Grundsteuern bleiben unverändert, weil die erst im letzten Jahr in Folge der Grundsteuerreform festgelegt wurden.
Für die Kommunalwahl am 13. September 2026 werden Bettina Jansen als Wahlleiterin und Magdalena Nehe als ihre Vertreterin vorgeschlagen. [jdm]
Alle Haushalte der Samtgemeinde Dörpen, die für einen Glasfaseranschluss in Frage kommen, sind herzlich zu einer Informationsveranstaltung am 12. März um 19 Uhr in der Gaststätte Steffens in Neulehe eingeladen. Hier das ausführliche Einladungsschreiben mit allen relevanten Informationen.
Darüber hinaus sind in dieser Liste alle Haushalte aufgeführt, die einen Glasfaseranschluss erhalten können. In Wippingen sind es 46 Haushalte in folgenden Straßen: Bei den Tannen, Elsebrook, Fleerstraße, Heyenhorst, Kiefernweg, Neudörpener Straße, Nordmannsweg, Püngel, Schützenstraße, Strootburg, Zum Höpen, Zum Schoolbrink.
Die Beantragung eines Anschlusses ist auch weiterhin online bei der Telekom möglich. [jdm]
Am kommenden Samstag findet die Generalversammlung des Schützenvereins statt.
In der Einladung auf dem Weihnachtsflyer hat sich leider ein kleiner Fehler eingeschlichen – die Uhrzeit fehlte.
Hier nochmal alle Infos komplett:
07.03.2026
Mehrzweckhalle Wippingen
Beginn: 20:00 Uhr
Im Anschluss wird natürlich wieder ein Imbiss gereicht. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme – ganz besonders über unsere jungen Schützen würden wir uns sehr freuen! [Hermann Lammers]
Der Landwirtschaftliche Ortsverein und die Gemeinde Wippingen laden herzlich zum Frühjahrsputz ein. Gemeinsam wollen wir Straßen, Wege und Wiesen vom Winter-Unrat befreien.
Ob Groß ob Klein - jede helfende Hand ist willkommen!
Wann? 14.03.2026
Uhrzeit? 09:00 Uhr
Treffpunkt? Schützenhaus
Müllsäcke werden bereitgestellt. Bitte bringt Handschuhe und wetterfeste Kleidung mit.
Im Anschluss laden wir alle Helferinnen und Helfer zu einem kleinen Imbiss ein. Wir freuen uns auf viele engagierte Teilnehmer. [Marlies Berling]
Im Metallzaun, der das Gelände der Begräbnisstätte Esterwegen an der B401 begrenzt, hat sich ein Reh verfangen und ist dann kopfüber hängend verendet. Offenbar war das Tier auf das Gelände gelangt und hatte es dann wieder mit einem Sprung über den Zaun verlassen wollen. Dabei ist es mit einem Hinterlauf so zwischen die Zaunstäbe geraten, dass es sich nicht mehr befreien konnte.
Aus der freien Fläche am Kopf ist zu schließen, dass das Tier mit den Vorderläufen über den Boden geschart hat. Somit dürfte es ein langer Todeskampf gewesen sein, bis das Tier verendet ist.
Der zuständige Jagdpächter wurde über den Fall informiert und kümmert sich um die Beseitigung des toten Rehs. Dass sich Wildtiere in Zäunen, Gartentoren oder im achtlos entsorgtem Draht verfangen und sich aus eigener Kraft nicht befreien können, kommt häufig vor, wie eine Internetrecherche zeigt. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-de]
Die Ems-Zeitung berichtet heute über den Vertrag der Firma Smals mit der Gemeinde Wippingen über den Kiesabbau. [jdm]
Wie wird eigentlich eine Tunschere gefertigt? Und wie backt man Buchweizenpfannkuchen? Antworten und prakti auf diese Fragen geben die Heimatvereine Berßen und Wippingen am Sonntag, den 22.02.2026, von 12 bis 17 Uhr auf Schloss Clemenswerth, im Pavillon Paderborn.
Tunscheren sowie Buchweizenpfannkuchen werden vor Ort hergestellt. Bei einem Stehkaffee lädt die Veranstaltung außerdem dazu ein, über Sinn und Bedeutung alter Traditionen ins Gespräch zu kommen. Im Pavillon Clemens August findet eine Ausstellung von Bildern von Schloss Clemenswerth statt. Zudem wird eine Sammlung verschiedener Tunscheren präsentiert. Der Eintritt ist frei. Sie sind herzlich willkommen! [Stefan Kellner]
Der Förderverein der Grundschule Renkenberge-Wippingen und Kita St. Bartholomäus Wippingen e.V. lädt
alle Mitglieder, Eltern und Freunde des Fördervereins zur ordentlichen Jahreshauptversammlung am 19.03.2026 um 19:00 Uhr ins Gemeindehaus in Wippingen ein.
Tagesordnung:
Der Vorstand [Birgit Kuper-Gerdes]
Auf der Wippinger Dever (allgemein als „Bäke“ bekannt) südlich von Neudörpen konnte man gestern am Morgen interessante Schaumgebilde sehen. Unterhalb des Staus hatte sich seit einigen Tagen eine braunschwarze Masse auf der Wasseroberfläche angesammelt. Offensichtlich wurde diese wabernde Masse von dem seitlich im breiteren Wasser unterhalb der Stauverengung entstandenen Wasserwirbel gehalten.
In der Nacht zum Sonntag war dann Schnee auf diese Masse gefallen und durch die Kreisbewegung und den Frost zu beinahe konzentrischen Erhöhungen erstarrt. Ähnliche runde Gebilde sind von Eisbildungsprozessen auf Fließgewässern bekannt. Derartige Schaumkronen in mehrfacher Ausführung auf kleinstem Raum dürften jedoch eher selten zu sehen sein. Mit den steigenden Temperaturen im Verlauf des Vormittags brach das Naturkunstwerk schließlich zusammen – übrig blieb lediglich eine Schaumschicht im Bereich des Strudelwirbels. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-de]
Christian Hermes, gebürtiger Wippinger, hat für den Valentinstag am 14. Februar "nichts über, für Kinder aber schon", wie er gestern in einem Interview mit der Ems-Vechte-Welle bekannte. Statt an einem für den Konsum ausgedachten Tag Geld für Blumensträuße auszugeben, könne man besser am 15. Februar, dem Kinderkrebstag für eine sinnvolle Sache spenden.
Er hat deshalb - wie im letzten Jahr schon - eine private Spendenaktion gestartet, bei der er alle, die ihn kennen, zu Spenden für die Elterninitiative-Kinderkrebs Emsland, Grafschaft Bentheim und Umgebung e.V. aufruft.
Ein Reporter der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) besuchte mögliche Standorte für ein Atommüllendlager. Er war auch in Lathen und sprach mit den beiden Bürgermeistern und einigen Passanten, wie sie zu einem Endlager stehen. Hier der Link zum Artikel mit dem Titel "Angst vor dem Endlager: Warum Gemeinden in Niedersachsen in Sorge sind – und wie sie sich wehren". [jdm]
Vor 160 Jahren begann in Wippingen die Markenteilung. 1866 wurde sie offiziell in Ost-Wippingen und 1867 in West-Wippingen angestoßen. Es sollte noch Jahrzehnte dauern, bis sie abgeschlossen war.
Die Marken entstanden ungefähr im elften Jahrhundert als im Emsland Höfe entstanden. Das Ackerland lag direkt an den Hofstellen. Bei den Wald-, Moor- und Heideflächen rundum handelte es sich um eine Wildnis, die niemandem gehörte. Oder aber allen: Diese Gebiete werden auch als Allmende oder Gemeinheit bezeichnet. Auf diese unkultivierten Böden wurde von allen das Vieh zum Weiden getrieben und es wurde Holz geschlagen. Das Vieh wurde auch in Wälder getrieben. So entstanden die Hudewälder. Hier im Emsland und auch in Wippingen wurde im Moor Torf gestochen, das zum Verfeuern, aber auch als Einstreu in die Tierställe genutzt wurde. Die oberen Grassoden in den Heideflächen wurden als Plaggen abgestochen und zum Düngen der Ackerflächen verwendet.
Mit dem Anstieg der Landbevölkerung fing man an, Regeln für die Nutzung der Mark aufzustellen. Die alteingesessenen Bauern reklamierten das gemeinsame Eigentum an der Mark. Neubauern und Heuerleuten wurde die Nutzung der Mark nur eingeschränkt erlaubt. Die Markengenossenschaften verwalteten sich selbst, wählten Vorstände und ahndeten Verstöße gegen die Regeln. Die Markengenossenschaften verkauften auch Land an Neubauern oder andere Interessierte.
Trotz der Regeln konnte nicht verhindert werden, dass die Markengebiete vollkommen ausgebeutet wurden. Die Schafweidung bewirkte, dass nur Heidekraut und Wacholder überlebten. Alle anderen Pflanzen wurden von den Schafen verspeist. Im Emsland verschwanden die Wälder. Aus ehemaligen Wäldern und Heideflächen wurden Sandwüsten.
Als dann im 19. Jahrhundert die feudalen Grundherren ihre Rechte verloren, wurde auch der Gemeinschaftsbesitz an den Marken nicht mehr akzeptiert. Wirtschaftlich verloren sie durch die Überausbeutung an Bedeutung und gleichzeitig wurde neues Ackerland gebraucht. Die Bauern waren bereit, Ackerland zu entwickeln, wenn sie es denn hätten.
Friedrich II. von Preußen forderte seit 1750 die Aufhebung der Almende. Auch der aufgeklärte Bischof von Münster, Maximilian Friedrich, erließ 1763 eine Verordnung über die Teilbarkeit der Marken. 1835 wurden im Herzogtum Arenberg-Meppen das erste von einer Reihe von Gesetzen über die Markenteilung beschlossen.
Markenteilung bedeutete die Aufteilung des gemeinsamen Bodens auf die Mitglieder der Markgenossenschaft. In Wippingen gab es vor dieser Markenteilung noch etwas anderes zu klären. Ostwippingen gehörte zu Werpeloh. Werpeloher und Wippinger nutzten dieselbe Mark. Das gleiche Problem gab es mit Steinbild. Auch hier gab es eine gemeinsame Mark.
Zwischen Wippingern und Werpelohern hatte es deshalb immer wieder Streit gegeben. So als die Werpeloher 1778 begannen, ganz in der Nähe von Wippingen Buchweizenäcker anzulegen. Damit waren die Wippinger nicht einverstanden und sie vernichteten die Ansaat. 1787 kam es zu einem Gerichtsverfahren und im notariellen Vergleich kam es zu einer Regelung, die später für die Markenteilung Bedeutung gewann. Darin hieß es: „Wenn die Werpeloher außerdem noch Gründe verkaufen …, so sollen die Wippinger von dem zu zahlenden Kaufschilling zusammen einen fünften Teil und die Gemeinde Werpeloh vier fünfte Teile erhalten.“
Damit war dann auch klar, wie groß die jeweiligen Anteile an der gemeinsamen Mark waren. Trotzdem konnte man sich sehr lange nicht auf eine gemeinsame Grenze einigen. Die besseren Weidegründe lagen in der Nähe von Wippingen und die wollten auch die Werpeloher gern haben. 1856 einigte man sich schließlich auf eine gemeinsame Grenze.
Ost-Wippingen wurde 1886 von Werpeloh unabhängig und eine selbständige politische Gemeinde. West-Wippingen hatte sich schon im 18. Jahrhundert aus der Gemeinde Ahlen heraus zu einer eigenen Gemeinde entwickelt.
Jetzt nach Abschluss der Generalteilung konnte man in Ost-Wippingen beginnen, die Mark auf die Markgenossen aufzuteilen. Das Gleiche passierte ab 1867 mit der Ahler-Steinbilder-Wippinger Mark.
Diese Aufteilung der Mark kann man sich vorstellen, wie das Vorgehen bei der Flurbereinigung der 1970er Jahre. Zunächst mussten die Anteile der einzelnen Markgenossen festgestellt werden. Denn durch die Aufteilung von Höfen hatten sich auch die Anteile an der Mark, die vor Jahrhunderten alle Bauern erhalten hatten, halbiert oder noch mehr verkleinert. Denn die Rechte lagen bei den Höfen und nicht bei den Personen.
Dann mussten die Grundstücke aufgeteilt werden. Und auch hier gab es einiges zu berücksichtigen. Die Grundstücke waren von unterschiedlicher Qualität; es gab Sandflächen, Moorflächen, Heideflächen, weit entfernte Flächen und Flächen in Ortsnähe. Wegen dieser vielen Bedingungen dauerte die Markenteilung laut der Wippinger Chronik von Josef Kimmann bis zur Jahrhunderwende.
Solche Markenteilungen gab es im gesamten Emsland. Einige Markgenossenschaften gibt es heute noch. Dort wurden die Ländereien seinerzeit nicht vollständig aufgeteilt. Die Markgemeinde Börger besitzt noch rund 200 Hektar Forst. In Haselünne besteht bis heute die Markengemeinschaft aus 180 Anteilseignern, die über rund 100 Hektar Land verfügen. Bis zum Verkauf als Naturschutzgebiet an den Landkreis Emsland gehörte auch der Wacholderhain Haselünne zum Markbesitz.
In den Schweizer Kantonen Wallis und Bern spielen die dort Burgergemeinden genannten Markgemeinden immer noch eine große Rolle in der kommunalen Verwaltung. [jdm]
Auch 2026 gibt es wieder Kaffee und Kuchen im Heimathaus. Der Heimatverein würde sich freuen, wenn wieder viele Vereine und Gruppen bereit sind Termine zu übernehmen. Am 4. März um 18:45 Uhr wollen wir die im Heimathaus gemeinsam mit euch besprechen.
In Wippingen gibt es ein vielfältiges Angebot an Vereinen und Gruppen.
Der Heimatverein möchte am 4. März um 20:00 Uhr Vertreterinnen und Vertreter aus allen Vereinen und Gruppen ins Heimathaus einladen.
Gemeinsam könnten wir einen Nachmittag planen, der allen Wippingerinnen und Wippingern die Möglichkeit gibt, die verschiedenen Angebote kennenzulernen. Der Heimatverein [Stefan Kellner]
Wie wird eigentlich eine Tunschere gefertigt? Und wie backt man Buchweizenpfannkuchen? Antworten und prakti auf diese Fragen geben die Heimatvereine Berßen und Wippingen am Sonntag, den 22.02.2026, von 12 bis 17 Uhr auf Schloss Clemenswerth, im Pavillon Paderborn.
Tunscheren sowie Buchweizenpfannkuchen werden vor Ort hergestellt. Bei einem Stehkaffee lädt die Veranstaltung außerdem dazu ein, über Sinn und Bedeutung alter Traditionen ins Gespräch zu kommen.
Im Pavillon Clemens August findet eine Ausstellung von Bildern von Schloss Clemenswerth statt. Zudem wird eine Sammlung verschiedener Tunscheren präsentiert. Der Eintritt ist frei. Sie sind herzlich willkommen! [Stefan Kellner]
Der Winter ist die vierte Jahreszeit. Er rundet das Jahr ab, lässt es zur Ruhe kommen, verleiht der Natur einen anderen Klang und ein neues Gesicht. Unter der Decke aus weißem Schnee und eisigem Frost kann sie sich erholen, Kraft sammeln und Anlauf nehmen für einen oder viele Neuanfänge. Und heute wie früher sind die Tage kurz und die Sonne steht tief, so dass die Stimmung zwischen Gemütlichkeit und Winterblues hin und her schwankt.
Das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth nutzt die Zeit, um mit Besuchern über die unterschiedlichen Bräuche und Geschichten ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung wird zu einem Erzählcafé, in dem geklönt und geschnackt wird.
Die Ausstellung zeigt Fotografien von Lambert Brand und Georg Schröer. Lambert Brand aus Werpeloh ist Wippingern möglicherweise namentlich bekannt, weil viele Berichte über Wippingen im EL-Kurier und NOZ von ihm stammen. Beteiligt sind zudem die Heimatvereine Sögel, Berßen und Wippingen. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 1. Februar, um 12 Uhr zu den Tönen der Winterhörner vom Heimatverein Sögel. Dazu gibt es Tee und Neujahrskuchen. Mehr dazu auf Clemenswerth.de. [jdm]
Am Rosenmontag (16. Februar) findet im Gemeindehaus Renkenberge von 14.59 bis 17.01 Uhr ein Kinderkarneval für alle Renkenberger und Wippinger Krippen- und Kindergartenkinder mit ihren Eltern statt.
Wir freuen uns über eure Rückmeldung bis zum 06.02.2026 bei Johanna Niehoff unter 0151-57706167. Mehr im Flyer. [Silvia Klaas]
"Aura up Crashkurs": Ab morgen geht es los mit den Aufführungen der Theatergruppe Wippingen in der Mehrzweckhalle.
Am Freitag um 16 Uhr findet die Generalprobe statt. Am Samstag, dem 31.01.2026 hat nach der Aufführung um 19 Uhr ein DJ seinen Auftritt.
Am Sonntag, dem 1. Februar findet die Aufführung nach der Kaffee und Kuchen-Tafel um 15 Uhr statt. Am Freitag, dem 6. Februar gibt es nach der Aufführung um 19 Uhr Tanz. Und die letzte Chance für den diesjährigen Theaterbesuch gibt es am Sonntag, dem 8. Februar um 19 Uhr.
In der plattdeutschen Komödie von Michael Schmidt geht es um Bernie, die gerade ein Video für ihr neues Unternehmen "Knodel" dreht, dem kosmisch-neutralen Ort der energetischen Liebe. Beratungen, ganz ohne Rechnung, nur Spenden, denn sie möchte keine Steuern zahlen. Dann kommt ihr Mann früher von einer Geschäftsreise heim und Isa vom Finanzamt taucht auf. Es wird hektisch und die Aura wird massiv gestört. [jdm]
Am südöstlichen Ende des Spieksees östlich des Wehrarms des Dortmund-Ems-Kanals (nicht verwechseln mit dem See in Rhede) wird zurzeit eine Flachwasserzone angelegt. Den Antrag auf Erteilung einer Plangenehmigung nach dem Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) zur Neuanlage eines Kleingewässers hat der Angelsportverein Dörpen e.V. gestellt. Antragsverfasser ist der Angelfischerverband im Landesfischereiverband Weser-Ems e.V.
Auf dessen Homepage findet man weitere Erläuterungen zur Baumaßnahme:
In dem Bodenabbaugewässer fallen die Ufer größtenteils sehr steil ab und es fehlen wichtige Flachwasserbereiche, in denen sich Makrophyten ansiedeln können und für Laich- und Aufwuchsgebiete für Fische und Amphibien sorgen können. Durch diese Funktionen sind Flachwasserbereiche so wichtig für die aquatische Artenvielfalt.
Am Spieksee mit wenig Flachwasserbereichen bietet sich die Möglichkeit zur Herstellung einer ausgedehnten Flachwasserzone am südöstlich gelegenen Ufer zur Förderung von Flora und Fauna. Im Fokus stehen dabei vor allem Aspekte des Fischarten- sowie Amphibienschutzes. Aufgrund der geringen Trübung des Gewässers wird die Förderung von Wasserpflanzen angestrebt. Durch die geringe Tiefe erwärmt sich die Flachwasserzone bereits im Frühjahr deutlich schneller als tiefere Bereiche des Sees und bietet wertvolle Laich- und Aufwuchshabitate mit gutem Nahrungsangebot für verschiedene Fischarten. Dem vor Ort ausgehängten Plan ist zu entnehmen, dass die Flachwasserzone maximal etwa 50 m lang und 30 m breit sein wird.
Weitere Informationen zum Kleingewässerprojekt des Angelfischerverbands und seiner Mitgliedsvereine findet man auf der Homepage des Verbandes. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]
Bernd Gerdes, gebürtiger Wippinger, der jetzt in Hannover lebt, hat bei Gofundme.com einen Spendenaufruf für die Familie von Sven Bicker gestartet. Denn am 22.12.2025 hat sich das Leben der Tochter Johanna schlagartig verändert. Bei Johanna wurde ein Medulloblastom, ein bösartiger Gehirntumor, festgestellt. Bei Gofundme informiert Gerdes darüber, dass am 23.12.2025 der Tumor in einer achtstündigen Operation fast komplett entfernt wurde.
Johanna ist 14 Jahre alt, ein junges Mädchen mit Träumen, Plänen und einem ganzen Leben vor sich. Durch die Operation hat Sie einen Mutismus entwickelt, was bedeutet, dass Johanna im Moment nicht sprechen kann. Auch ihr Muskeltonus ist herabgesetzt, sowie Essen und Trinken fällt Ihr sehr schwer und sie muss künstlich ernährt werden. Im Verlauf stellten sich noch Metastasen heraus, weshalb Johanna Chemotherapie erhalten soll. Diese Therapie kann nicht wohnortnah stattfinden. Auch die spezielle Kinder Rehaklinik ist nicht in Wohnortnähe.
Für Johanna, ihre Eltern und ihren jüngeren Bruder Thomas ist es eine extrem belastende Zeit mit langen Krankenhausaufenthalten, Reisen über viele Kilometer und Unterkunftskosten der Begleitperson. Auch Verdienstausfall und viele zusätzliche Ausgaben, die im Alltag anfallen werden sind zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht einzuschätzen.
Um Johanna und ihrer Familie Ruhe und Kraft zu gewährleisten und finanzielle Sorgen zu nehmen, bitten Gerdes und seine Freunde, die Familie zu unterstützen. Auf Gofundme finden Sie weitere Informationen und in den Updates Infos zum aktuellen Stand. Spenden kann man auf der Seite ganz einfach mit Paypal oder Kreditkarte. [jdm]
Am Samstag, den 24.01.2026 war die Landjugend Wippingen mit rund 50 Jugendlichen bei einer Betriebsbesichtigung der Firma Hempflax zu Besuch.
Unglücklicherweise sagte kurz vor Abfahrt das Busunternehmen wetterbedingt ab. Aber Wippinger wären nicht Wippinger, wenn es nicht für jedes Problem eine Lösung gäbe. Also wurden kurzerhand 10 Fahrer organisiert und man erreichte das Firmengelände in Oude Pekela gegen 12:15 Uhr.
Zuerst hat der Geschäftsführer und Wippinger Schützenkönig Mark Reinders einen informativen Vortrag über seine Firma, aber auch über die Vielseitigkeit von Hanf gehalten. Danach gab es eine interessante Führung durch die Produktion und das Betriebsgelände.
Abschließend versorgten Mark, Linde und ihre Kinder die Besucher mit Kaltgetränken und holländischen Spezialitäten.
Der Vorsitzende bedankte sich für die Einladung und die vielfältigen Einblicke in die Hanfverarbeitung.
Gegen 16 Uhr wurde die Rückfahrt angetreten und die Landjugend hat den Abend im Treff ausklingen lassen. [Hinnerk Frericks]