Die neugegründete Theatergruppe der KLJB Renkenberge tritt um 19 Uhr im Gemeindehaus in Renkenberge auf. [Annika Landskrone]
Wippingen
Grundstücke von der Gemeinde noch bis 20. Januar zu güstigen Konditionen erwerben
Der Rat der Gemeinde Wippingen hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, den Grundstückskaufpreis für einen Bauplatz aus dem Bereich des Bebauungsplanes Nr. 22 „Erweiterung Sonderburgstraße / Fehnstraße“ zum 01.01.2023 von bisher 37,50 €/qm auf 42,00 €/qm zu erhöhen.
Sollten Sie sich für eines der noch freien Baugrundstücke im o. g. Baugebiet interessieren, schlägt die Gemeinde Wippingen Ihnen daher vor, den Vertrag noch im Jahr 2022 zu den günstigeren Konditionen abzuschließen.
Da sich das Jahr aber schon zum Ende neigt und eine Finanzierung sicher nicht mehr bis zum Ende des Jahres sichergestellt werden kann, wird seitens der Gemeinde Wippingen angeboten, eine rechtsverbindliche Erklärung zum Kauf bis zum 20.01.2023 abzugeben und den Vertrag spätestens bis zum 15.02.2023 noch zu den alten Konditionen abzuschließen. Eine Übersicht mit Größenangaben der noch freien Grundstücke sehen Sie im Flyer. [Marlies Berling]
Update vom 23.12.2022: Die Karte wurde aktualisiert
KFD: Statt Karneval eine Partynacht

Am 17. Februar 2023 veranstaltet die KFD keine Karnevalsfeier, sondern eine Partynacht für Frauen. Nähere Infos gibt es im Januar.
Frohes Fest und alles Gute für das neue Jahr wünscht euch das KFDTeam. [Monika Wester]
Förderverein trifft sich im Januar zur JHV
Die nächste Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Grundschule Renkenberge-Wippingen und Kita St. Bartholomäus Wippingen e.V. findet am 17. Januar 2023 um 19.30 Uhr im Renkenberger Hus statt. [Birgit Kuper]
Stellen verrottende Kampfmittel im Seitenkanal bei Dörpen eine Gefahr für das Grundwasser dar?
Wer von Blindgängern und Munitionsschrott aus dem 2. Weltkrieg hört, denkt vor allem an die von Bomben ausgehenden Gefahren, wenn sie z. B. bei Bauarbeiten versehentlich ausgegraben und zur Explosion gebracht werden. Werden Blindgänger entschärft, erfahren wir meist über den Verkehrsfunk davon, wenn ganze Straßenzüge in Städten evakuiert werden und der Verkehr umgeleitet wird.
Große Mengen Munition wurden nach Beendigung der Kriegshandlungen 1945 nicht mehr „verwendet“ und waren damit gefährlicher Schrott. In Norddeutschland ließen die englischen Besatzer riesige Mengen in definierte Gebiete in der Nord- und der Ostsee versenken, wo sie heute noch lagern. Das Umweltbundesamt spricht von ca. 1,6 Millionen Tonnen konventioneller Munition und 5.000 Tonnen chemischer Kampfstoffe. Diese Munition machte vor allem Schlagzeilen, wenn Schiffe gefährdet wurden oder wenn wie Bernstein aussehende, selbstentzündliche Phosphor-Klumpen am Strand eingesammelt wurden.
Jetzt nach 77 Jahren ist vieles an Munition durchgerostet und der Krebs erregende Sprengstoff TNT gerät ins Meer und in den Nahrungskreislauf. Das Umweltbundesamt schiebt zurzeit die Forschung zur Entsorgung dieser Stoffe an, denn klar ist: Sie einfach zu sprengen würde die Meeresverseuchung befördern.
Die Kampfmittelbeseitigung ist in Deutschland Ländersache. Das Bundesumweltamt kann hier also nur meinungsbildend durch Expertengremien, Maßnahmenkataloge und Präsentation der Forschungsergebnisse wirken.
Anders sieht es bei den Kampfmitteln aus, die in hiesigen Gewässern lagern. Hallo-Wippingen dokumentierte bereits am 8. Juli 2022 Recherchen von Dr. Johann Müller. Er stellte damals fest, dass die Datenlage bezüglich der Kampfmittel im Seitenkanal Gleesen-Papenburg bei Dörpen unbefriedigend ist und die angesprochenen Behörden gern auf eine nächste verweisen, die eher zuständig sein könnte.
Müller recherchierte weiter und hat beim Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Akteneinsicht genommen. Im Bereich des Kanals bei Dörpen haben im April 1945 schwere Kampfhandlungen stattgefunden. 1985/86 sollte der Seitenkanal Gleesen-Papenburg für die Erweiterung der Hafenanlagen in Dörpen von Kampfmitteln geräumt werden.
Allein in der ersten Teilstrecke von 27 Metern Kanal wurden folgende Kampfmittel gefunden:
45 Sprenggranaten Ø 3,7 Cm
1 Sprenggranate Ø 7,5 cm
9 Panzergranaten Ø 3,7 cm
6 Panzergranaten Ø 7,5 cm
1 Werfergranate Ø 8 cm
3 Panzerfäuste
2 S-Minen
75 Gewehrgranaten
50 Schuss überschweres MG Ø1,25 cm.
Eine Sprenggranate ist eine mit Sprengstoff gefüllte Patrone, die erst ca. 11 Sekunden nach dem Abschuss explodiert. Ihre Wirkung ähnelt der einer Handgranate.
Die Beseitigung der Munition kostete damals schon 794,20 DM pro Meter, für die gesamte Strecke von 570 Metern, die für den Hafen vorgesehen war, somit 452.694,07 DM.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt Meppen ließ 1990 die anschließenden 2430 Meter stichprobenartig untersuchen und fand „drei Geschosse Ø 10,5 cm und etliche Handgranaten“. Es wurde vermutet, dass „hier bei Kriegsende noch etliches mehr an Kampfmitteln versenkt worden ist.“ Das Amt schlug vor, die Trasse zu räumen und sie damit für Freizeit und den Angelsport freigeben zu können.
Ein 900 Meter langes Teilstück zwischen dem Mittelweg und der Kreisstraße K112 (Neudörpener Straße) könne aber gar nicht geräumt werden, weil die Einleitung der Wippinger Dever eine damals schon 3 Meter mächtige Schlammschicht erzeugt hatte. Vor der Beseitigung der Munition müsste diese Schlammschicht entfernt werden.
1990 ermittelte das Wasser- und Schifffahrtsamt für diese Munitionsbeseitigung (ohne die Schlammstrecke) Kosten von 1,4 Mio. DM. Aber in dem genannten Teilstück des Seitenkanals wurde bis heute keine Kampfmittelbeseitigung durchgeführt, und es besteht weiterhin ein Bade- und Angelverbot.
Die Diskussion über die Umweltfolgen der im Wasser liegenden Kampfmittel, die das Umweltbundesamt für die Munition in der Nordsee angeschoben hat, findet über die Munition in den Binnengewässern nicht statt. Was bedeutet es, wenn die Sprengstoffe aus den verrosteten Kapseln entweichen? Gibt es hier eine andere Dynamik als im Meer? Können diese krebserregenden Stoffe ins Grund- oder Kanalwasser wandern? Oder sind sie vollkommen ungefährlich, weil hier keine Meeresströmungen oder kein Salzwasser vorhanden sind?
Diese Fragen werden zurzeit nicht öffentlich diskutiert, und offenbar fühlt sich auch tatsächlich niemand für diese Altlasten verantwortlich.
Das Land Niedersachsen ist verantwortlich, aber welches Amt erklärt sich für zuständig? Der Kampfmittelbeseitigungsdienst versteht sich als Dienstleister, der die Räumung durchführt, wenn Kampfmittel gefunden werden. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, wie es heute heißt, fühlt sich für den Verkehr auf den Wasserstraßen verantwortlich, nicht jedoch für eine ökotoxikologische Bewertung des fraglichen Kanalabschnitts. Die Wasser- und Bodenverbände sollten ein Interesse daran haben, widmen sich aber in erster Linie der Bewirtschaftung der Gewässer im Interesse ihrer Mitglieder. Zudem ist die Frage, welche Gefahren verrottende Kampfmittel darstellen, eine zu große Aufgabe für die Landwirte und Grundeigentümer im Verbandsgebiet.
Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erscheint hier als Landesoberbehörde gefragt. Er gehört zum Landesumweltministerium. Ein Mitarbeiter des Ministeriums wies darauf hin, dass die toxikologische Bewertung der Munition im Meer nicht einfach auf Inlandsgewässer übertragen werden kann. Eine sachgerechte Gefahrenabwehr liege allerdings im Interesse aller Beteiligten.
Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel arbeitet zurzeit an Methoden zur Munitionserkennung in Gewässern (BASTA-Projekt), um die immensen Kosten zu senken. Es wurden nach Angaben einer Sprecherin Autonome Unterwasserfahrzeuge (Autonomous Underwater Vehicles, AUVs) entwickelt, die zur Munitionsdetektion prinzipiell auch in sämtlichen Binnengewässern eingesetzt werden können. Es brauche lediglich eine gewisse Mindestwassertiefe von ca. 4 Metern und eine entsprechende Logistik für das AUV (Kran, Strom, etc.). Starke Vegetation im bzw. unter Wasser wäre selbstredend auch ein Hindernis. Leider treffen die Einschränkungen beim Seitenkanal voll zu: Es gibt eine starke Vegetation und die Mindestwassertiefe wird auch nicht erreicht.
Das Gebiet in Dörpen wird nicht zur Trinkwassergewinnung genutzt; aber erstens muss dass nicht immer so bleiben und zweitens ist es ja unter Umständen einfacher, die Munition jetzt zu bergen, als vielleicht später große Mengen durch die durchgerostete Munition kontaminiertes Erdreich zu reinigen.
Hierzu muss sich offensichtlich erst noch ein Gefahren- und Verantwortungsbewusstsein entwickeln, das dann in ein staatliches Herangehen an das Problem mündet. Die potentiellen Gefahren für die Umwelt sollten als Grund für eine Befassung mit dem Thema ausreichen. [jdm/HM/Grafik Public Domain Wikipedia]
Die Termine des Schützenvereins
Der Flyer des Schützenvereins fasst die Angebote des Vereins bis zur Generalversammlung am 11. März zusammen. [Josef Schmunkamp]
Lichterfahrt
Im letzten Jahr nahmen der Landwirtschaftliche Ortsverein und und der Oldtimerclub die Einschränkungen durch die Corona-Bestimmungen zum Anlass, um mit einer Lichterfahrt die Abwesenheit des Nikolaus zu kompensieren.
Heute fuhren auf Initiative von Andreas Gerdes und Markus Schulte aus Hasselbrock von "Land schafft Verbindung" (LSV) bunt beleuchtete Trecker durch Wippingen. [jdm]
Schützenverein: Frühschoppen, Silvesterfete und Plakettenschießen
Da die Weihnachtszeit bekanntlich die Zeit der Geselligkeit ist, möchten auch wir ein paar schöne Stunden mit euch verbringen. Daher öffnen wir das Schützenhaus am 2. Weihnachtstag um 11 Uhr zum Frühschoppen.
Außerdem wird es in diesem Jahr wieder eine Silvesterfeier im Schützenhaus geben. Dazu möchten wir alle am 31.12. ab 23:00 Uhr einladen.
Ab dem 03.01.2023 findet dienstags um 19:30 Uhr und sonntags von 10-12 Uhr das Plakettenschießen statt. [Marco Westhoff]
AWB-Abfuhrkalender 2023: Zustellung per Post bis Jahresende
Bis Ende Dezember wird die Deutsche Post AG die Zustellung der Briefe mit dem Abfuhrkalender 2023 durchführen, teilt der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland (AWB) mit. Verspätete Materiallieferungen und außergewöhnlich hohe Krankenstände bei der beauftragen Druckerei sind ursächlich dafür, dass mit der Zustellung später als gewohnt begonnen werden kann.
Der Abfuhrkalender 2023 ist online bereits veröffentlicht und steht unter https://www.awb-emsland.de zur Ansicht und zum Ausdruck zur Verfügung. Er kann auch als ical-Datei in die Kalender von Smartphones integriert werden. Alternativ ist es möglich, sich über die neuen Abfuhrtermine in der Emsland App oder über die neue AWB Emsland App zu informieren. Die AWB Emsland App kann kostenlos im App Store heruntergeladen werden. [Landkreis Emsland]
Am 4. Adventssamstag Adventsfeier
Am nächsten Samstag, dem 17.12.22, findet um 18 Uhr die Adventsfeier der Kirchengemeinde in der Kirche statt. Es gibt ein Krippenspiel, Musik und es werden Geschichten vorgelesen.
Anschließend wird der 10-Gebote Platz eingeweiht. Dazu gibt es draußen einen Glühwein-, Punsch- und Würstchenverkauf. [Maria Schröer]
Fotos vom 70. Jubiläum der Landjugend
Am vorgestrigen Freitag feierte die Wippinger KLJB ihr 70jähriges Jubiläum mit einer Landjugendfete. Mit ca. 280 Leuten war die Veranstaltung gut besucht.
Der Vorstand der KLJB möchte sich bei der Gemeinde, den Vereinen sowie den anderen Landjugendgruppen für die Geschenke bedanken.
Die anwesenden ehemaligen und aktuellen Vorstandsmitglieder der Wippinger KLJB verewigten sich auf einem Foto. [Hanna Düttmann]
Vor 25 Jahren Auschwitzfahrt von Wippingern
Vor 25 Jahren organisierte die KLJB Wippingen eine sechstägige Fahrt nach Auschwitz, an der eine 29köpfige Gruppe teilnahm. Die Ems-Zeitung berichtete im Januar 1998 nach einem Nachbereitungstreffen.
Die Teilnehmer waren erschüttert von den Eindrücken in Auschwitz und Birkenau. Zum Programm gehörte am ersten Tag eine Besichtigung des Stammlagers I in Auschwitz. Der zweite Tag wurde vollständig dem KZ in Birkenau gewidmet, wo die Gaskammern, die Lagerräume für die geraubten Besitztümer der ermordeten Menschen, die jämmerlichen Unterkünfte für die Gefangenen, die zunächst von der Ermordung verschont blieben, weil sie zur Zwangsarbeit eingeteilt wurden und die Krematorien Zeugen des Massenmordes sind. Am Abend gab es ein Gespräch mit einer Überlebenden dieses KZs.
Anders als die Emslandlager, in denen vor allem Gegner des Naziregimes und Kriegsgefangene eingesperrt und gequält wurden, war Birkenau ein Vernichtungslager, in dem vor allem Juden umgebracht wurden. Auf der Wannsee-Konferenz am 20.01.1942 hatten Vertreter von Nazi-Organisationen, von Ministerien und Wehrmacht die systematische Ermordung aller Juden in Deutschland und den besetzten Gebieten organisiert. In Auschwitz wurden auch Sinti und Roma in einem gesonderten "Zigeunerlager" umgebracht. [jdm/Ems-Zeitung vom 12.01.1998]
Nikolaus ist da
Am Vorabend des Nikolaustages war der Nikolaus mit seinem Helfer Knecht Ruprecht in Wippingen unterwegs, um die Kinder zu bescheren. Damit er alle Kinder besuchen kann, wurde er vom Nikolausverein unterstützt und vom Oldtimerclub von Haus zu Haus gefahren.
Wen der Nikolaus heute abend nicht mehr besuchen konnte, besucht er vielleicht noch in der Nacht, wenn alle schlafen, so dass morgen früh ein gefüllter Geschenketeller für Freude sorgt.
Früher legten die Kinder für die Pferde des Nikolaus Möhren oder Rüben auf die Fensterbank. Das ist heute mit dem Treckergespann anders. Die Kinder mussten auch keinen Liter Diesel bereitstellen, denn den spendete der Oldtimerclub. [jdm]
EL-Kurier: Wippinger Heimatkalender
Lambert Brand berichtete heute im EL-Kurier über den Wippinger Heimatkalender. [EL-Kurier vom 04.12.2022]
Vor 25 Jahren: Neues Backhaus und ein Müllerdiplom
Vier Jahre nachdem die 750 Wippinger 1993 im Zuge der 450-Jahr-Feier den Heimathof mit dem Heimathaus, dem Schafstall und dem Püngeler Hus neben der renovierten Mühle geschaffen hatten, entstand ein weiteres Gebäude. Das Backhaus entstand. In dem Neubau wurden die Metallteile aus der Bäckerei der Familie Rosen wieder verwendet: die Klappe und die Zugregelung mit den Gewichtsstücken. Seit der Fertigstellung bietet Bernd Timmer bei den verschiedenen Veranstaltungen im Backhaus gebackenes Brot an. Die Ems-Zeitung berichtete am 13. Dezember 1997 von dem Richtfest.
Ein Bericht zwei Tage später zeigte, dass die Mühlenrenovierung nicht umsonst gewesen war, denn Heinz Schulte hatte sich mittlerweile zum Freizeitmüller ausbilden lassen. Seitdem sorgt er dafür, dass sich gelegentlich die Mühlenflügel drehen und Erwachsenen und Kindern vorgeführt wird, wie früher das Getreide der hiesigen Bauern gemahlen wurde. [jdm/Ems-Zeitung vom 13. und 15.12.1997]
Weihnachtsmarkt gut besucht
Viele Menschen auch aus anderen Orten fanden heute trotz des trüben Wetters den Weg zum Weihnachtsmarkt in Wippingen. Die Stände mit den Weihnachts- und Deko-Artikeln waren in der Remise untergerbacht. Dass dieses Holzgebäude für den Anlass das passende Ambiente darstellte, wurde vielfach gelobt. Der Waffelstand und der Getränkepavillon waren auf dem Vorplatz der Remise untergebracht, was ein erhebliches Gedränge bedeutete.
Die Imbissangebote - Würstchen und Pommes, Pilzpfanne und Honig, selbstgemachte Liköre - waren auf dem Brunnenplatz angeordnet. Zu diesem Thema gehörte dann auch das Backhaus, wo Bernd Timmer seine Backwaren anbot. Bernd Sabelhaus bot im Heimathaus Kaffee und Kuchen an, was sehr gut angenommen wurde.
Der Nikolaus nutzte wieder den Brunnen für seine Rede an die Kinder und Eltern und sah es als gutes Omen für das heutige Fußballspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien an, dass die Mannschaft noch nie an einem 1. Advent bei einer Weltmeisterschaft verloren habe. Der Nikolausverein verteilte an die Kinder Schokoladennikoläuse. [jdm]
Mobile Teams stellen Impftätigkeit ein – in Wippingen Impftermin am kommenden Dienstag
Ab dem kommenden Jahr werden die Covid-19-Impfungen nur noch im medizinischen Regelversorgungssystem vorgenommen, heißt: bei den jeweils behandelnden niedergelassenen Hausärztinnen und Hausärzten. Das hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung bekannt gegeben.
Damit endet die Tätigkeit der mobilen Impfteams auch im Landkreis Emsland. Die Impfaktionen im Bereich der Impfteams des Malteser Hilfsdienstes (MHD) Papenburg werden am Donnerstag, 15. Dezember, zum letzten Mal durchgeführt. Bei den Teams des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Kreisverband Emsland, die im Bereich Meppen und Lingen im Einsatz waren, werden am Freitag, 16. Dezember, die letzten Impfungen stattfinden. Die noch anstehenden Impftermine sind hier zu finden.
Der Wippinger Impftermin findet am 29.11.2022 von 15 bis 18 Uhr im Heimathaus statt und kann ohne Anmeldung wahrgenommen werden. [Landkreis Emsland/jdm]
Heimatkalender ist fertig
Rechtzeitig zum Weihnachtsmarkt ist der Wippinger Heimatkalender des Heimatvereins fertig geworden. Das Kalendarium enthält alle Termine, die den Vereinen für 2023 schon bekannt sind. Es ist damit unverzichtbar für alle, die im kommenden Jahr ein privates oder öffentliches Event planen.
Die Fotos und Texte erinnern an Wippinger Ereignisse aus dem vergangenen und früheren Jahren. Das Erstellungsteam bestehend aus Jana Frericks, Josef Kimmann, Heike Meyer und Marlies Berling präsentierte den neuen Kalender dem Vorsitzenden des Heimatvereins Klaus Abeln und dem Bürgermeister Martin Hempen. Josef Kimmann, der von Anfang an bei der Gestaltung der Kalender aktiv war, hat angekündigt, dass dies der letzte Heimatkalender gewesen sei, an dessen Erarbeitung er mitgewirkt habe.
Der Kalender wird auf dem Weihnachtsmarkt angeboten und dann im Dorfladen Uhlen, bei der Raiba Warengenossenschaft, bei Fernseh-Benten und der Volksbank. [Heinz Schulte]
Wettbewerb zur Gestaltung der Beschilderung für die öffentlichen Gebäude läuft noch
Der Gemeinderat hat auf seiner letzten Ratssitzung die Ausschreibung eines Wettbewerbs zur Gestaltung der Beschilderung für die öffentlichen Gebäude beschlossen, also der Mehrzweckhalle, des Jugendtreffs und des Gemeindezentrums.
Kreative Entwürfe für Schilder der einzelnen Gebäude können noch bis zum 10.12.2022 eingereicht werden. Mehr zu den Bedingungen im Flyer ... . [Marlies Berling]
Veränderung des Zeitplans zur Endlagersuche ist Erfolg der Proteste
In einer Pressemitteilung äußerte sich die Interessengemeinschaft Kein Atommüll-Endlager im Emsland e.V. zu den jetzt bekannt gewordenen Überlegungen, den Zeitplan für die Erstellung eines Atommüllendlagers deutlich nach hinten zu verschieben:
Nun ist es also auch von Seiten der BGE klargestellt worden, dass der Zeitplan zur Endlagersuche bis 2031 nicht haltbar ist! Die Endlagersuche dauert noch mindesten bis 2045 – wohin mit neuen Zwischenlagern für hochradioaktiven Atommüll?
Das kann man auch als Erfolg der Proteste überall im Land zum Verfahren und Verlauf der Endlagersuche verbuchen. Bei den leider meist online abgehaltenen Foren zur Beteiligung der Bürger im Endlagersuchprozess ist durch massive Kritik und Anträge an der Öffentlichkeitsarbeit erreicht worden, dass nun mit offenen Karten gespielt wird. In der Diskussion um mögliche Methoden zur Endlagersuche sind auch von Seiten der Wissenschaftler immer wieder Fragezeichen aufgetaucht. Für eine fundierte sachliche Betrachtung möglicher Standorte sind oft nur wenige, meist veraltete Daten, über die Beschaffenheit der Suchhorizonte vorhanden. Allein um diese Datenlücken zu schließen benötigt man noch Jahre. Dazu kommt, dass die personelle Ausstattung, um solche Messungen und letztlich auch Beprobungen der Untergründe bis 1000 m durchzuführen, bei weitem nicht vorhanden ist. Somit ist es jetzt die logische Konsequenz der BGE, diesen Sachverhalt öffentlich zu machen. Die Abschätzungen, dass die Suche noch mindestens bis 2045, oder sogar noch 20 Jahre länger dauert, beweist, dass eine verantwortliche Endlagerung hochradioaktiver Abfälle nach heutigem Wissensstand nicht möglich ist.
Das nächste große Problem was jetzt ansteht ist die oberirdische Zwischenlagerung. Bekanntlich laufen viele Genehmigungen hier 2040 aus. Was dann? Einfach weiterlagern und wie lange? Sinnvoll wäre es Lagerstätten zu errichten, die wenigstens für 100 Jahre Sicherheit bieten. Leider übertragen wir damit auch die Verantwortung auf die nächsten Generationen, ohne dass sie Nutzen davon hätten. Und sehr klar ist nun, dass ein Weiterbetrieb von Atomkraftwerken allein schon aus diesen Gründen unverantwortlich ist! Es gibt genügend regenerative Energie auf unserem Planeten die nutzbar wäre, wir müssen es nur tun! Wenn wir ähnliche Kraftanstrengungen und Mittel in die Entwicklung regenerativer Energienutzung stecken wie damals in die Atomenergie, ist das überall in der Welt möglich. Und wir könnten endlich durch nachhaltige Nutzung von Ressourcen eine intakte Welt an die folgenden Generationen übergeben.
Was diese Situation nun für das Emsland bedeutet, wird sich zeigen. Auch wenn in naher Zukunft kein Standort für das Endlager benannt werden kann, wird man Standorte für die Zwischenlagerung bauen müssen. Und da rückt natürlich das AKW Emsland in den Fokus. [PM Kai-EL/Hermann-Josef Pieper]
Umbau Haus Westhoff
Derzeit laufen die Umbauarbeiten am Haus Westhoff. Es werden neue Fenster eingebaut und zurzeit finden Dacharbeiten statt. Nach Beendigung der Arbeiten wird im Erdgeschoss eine Tagespflege für berentete Mitarbeiter des St. Lukasheims eingerichtet. In der oberen Etage sind die Umbauten etwas umfangreicher, weil hier Wände weichen müssen, um zwei Wohnungen zu erstellen. Diese sollen dann an Klienten der Wohnassistenz des Lukasheims vermietet werden.
Auch wenn die Dacharbeiten äußerlich am deutlichsten zu sehen sind: Das Dach wird lediglich neu eingedeckt; das Dachgeschoss wird keine Nutzfläche darstellen.
Das klassische Aussehen des Hauses Westhoff wird leider durch ein Walmdach auf dem rechten seitlichen Anbau verändert; das Äußere entfernt sich somit von den kubischen Bauformen des Bauhaus-Stils, der für den Architekten seinerzeit maßgebend war. [jdm/Fotos: Jonas Schwering (2)]
Hund sucht neues Zuhause
Das Frauchen kann sich krankheits- und altersbedingt nicht mehr um den 12jährigen Hund Justus kümmern. Justus lebt derzeit als Pensionsgast bei den Emslandpfoten in Wippingen und braucht dringend ein neues Zuhause.
Justus ist für sein Alter fit und mag es noch gerne, Spazieren zu gehen oder mit einem Spielzeug zu spielen. Am liebsten mag er Zerrspiele mit einem Seil. Er ist mit anderen Hunden verträglich, solange sie ihn in Ruhe lassen.
Er ist sehr auf den Menschen bezogen und will gerne immer einfach dabei sein. Justus ist etwas stressanfällig, was sich durch Drehen und Rute jagen äußert. Er ist aber immer ansprechbar und beruhigt sich sehr schnell. Er läuft gerne einfach mit und liebt es zu buddeln.
Wer Interesse hat, kann sich gern bei den Emslandpfoten (04966/9688835) oder bei Jan Deters (04966/914923) melden. [jdm]
Wörterbuch mit Wippinger Platt von Bernd Kuper
Bernd Kuper (11.09.1942 - 12.11.2021) war bis zu seinem Tod im Heimatverein Wippingen aktiv. Er hatte sich bereit erklärt, das kleine Heimatmuseum in der alten Schule (Gemeindezentrum) zu leiten. Er interessierte sich besonders für die Pflege der plattdeutschen Sprache und bereitete die plattdeutschen Messen in Wippingen mit ins Plattdeutsche übersetzten Kirchenliedern vor und gestaltete plattdeutsche Literaturabende im Heimathaus. Daneben sammelte er auch die Texte plattdeutscher Lieder.
Nach seinem Tod übernahm Christel Sievers die Leitung des Heimatmuseums und entdeckte mit ihren Mitarbeiterinnen Maria Hermes und Anneliese Riedel auf Kupers Laptop ein Wörterbuch mit einer Sammlung von Wörtern im Wippinger Platt.
Kuper hat versucht, die Wippinger Aussprache mit seiner Rechtschreibung nachzubilden. Das ist ihm recht gut gelungen, auch wenn er seine eigenen Rechtschreibregeln nicht immer einhält. Diese Wörtersammlung ist eine gute Ergänzung zum Hümmlinger Wörterbuch von Heinrich Book und Hans Taubken, das auf dem Loruper Platt beruht, oder auch zu den Sammlungen aus Ostfriesland, Bremen und Schleswig-Holstein, deren Aussprache und Wortschatz sich schon deutlich vom hiesigen Platt unterscheiden. Adelgunde Kuper hat die Erlaubnis erteilt, dieses Wörterbuch zu veröffentlichen. [jdm]
Am 1. Advent Weihnachtsmarkt in Wippingen
Am nächsten Sonntag, dem 1. Advent, findet endlich wieder von 14 bis 18 Uhr auf dem Wippinger Heimathof der Weihnachtsmarkt statt. Die neue Organisatorengruppe nennt sich passend "Die Zipfelmützen" und knüpft bei der Gestaltung des Marktes an das bewährte Konzept an.
Um 16 Uhr besucht der Nikolaus den Weihnachtsmarkt und während der gesamten Zeit gibt es für die Kleinen eine Märchenstunde im Püngeler Hus. Die vielen Stände warten mit Adventsgestecken und vielen anderen Deko-Sachen, sowie hausgemachten Getränken und Süßigkeiten auf.
Die Blaskapelle sorgt für die musikalische Begleitung. Anders als früher gibt es im Heimathaus Kaffee und Kuchen. [Kathrin Richert/jdm]
Erinnerung: Winterfest des Schützenvereins
Der Schützenverein lädt zu seinem Winterfest am Samstag, den 19.11.2022 ein. Nach der Messe um 19.30 Uhr erfolgt der Einmarsch in die Mehrzweckhalle für den Tanz für alle.
Im Menüpunkt Vereine/Schützenverein finden Sie jetzt die Namen und Fotos des Schützenvereinsvorstands. [jdm]
900 Blumenzwiebeln für den Frühling gepflanzt
Auch in diesem Jahr hat sich die Grundschule Renkenberge-Wippingen an einer Blumenzwiebel-Pflanzaktion der Gemeinde Wippingen beteiligt. Diese stellte uns 900 Blumenzwiebeln zur Verfügung. Schnell war ein geeigneter Platz zum Einpflanzen im Heimat- und Pfarrgarten in Wippingen gefunden. Einige Pflänzchen wurden auch um unser Renkenberger Schulgelände gepflanzt.
Im Rahmen des Ganztags wurden unsere Pädagogischen Mitarbeiterinnen Frau Kuper-Gerdes und Frau Schmunkamp unterstützt von Heinz Schulte, Severin Frericks und Alois Lüllmann, die fleißig halfen, tiefe Löcher mit dem Blumenzwiebelbohrer auszuheben. Mit großem Eifer wurde im Heimat- und Pfarrgarten und in Renkenberge gebuddelt, gepflanzt und gestaunt.
Vor allem Frühblüher dienen im zeitigen Frühjahr den Bienen und anderen Insekten als erste wichtige Nahrungsquelle. Wir freuen uns schon auf den Frühling und sind sehr gespannt! [Ellen Wilkens]
KLJB Jubiläum: Keine Abendkasse, sondern nur mit Anmeldung

Zum Jubiläum der KLJB am 9.Dezember gibt ein kleines Update. Aus rechtlichen Gründen müssen sich jetzt alle, die dabei sein wollen, vorher anmelden (bei Jens Gerdes 015732381046). Und die Messe wurde verschoben auf den 03.12.22 um 17.30 Uhr. [Gretel Frericks]
Verkehrsüberwachung
Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 14.11.2022: Surwold, Fresenburg
Dienstag, 15.11.2022: Börger, Dalum
Mittwoch, 16.11.2022: Lingen, Wettrup
Donnerstag, 17.11.2022: Heede, Bexten
Freitag, 18.11.2022: Klosterholte, Wesuwe
Sonntag, 20.11.2022: Brual
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]
Dr. Alexander Hall verstärkt hausärztliche Versorgung in Lathen

Der Landkreis Emsland fördert eine neue Niederlassung im hausärztlichen Bereich mit 30.000 Euro: Dr. Alexander Hall lässt sich mit der finanziellen Unterstützung des Landkreises Emsland in der Lathener Praxis von Dr. Karl-Gustav Frerker als Hausarzt nieder und verstärkt damit das Team. „Bereits in der zweijährigen Weiterbildungszeit zum Facharzt für Allgemeinmedizin wurde Dr. Hall von uns begleitet und unterstützt. Nachdem diese nun erfolgreich abgeschlossen ist, freut es uns, dass Dr. Hall sich im Emsland als Hausarzt niederlässt“, sagt Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis. Dr. Hall war zuvor lange Jahre als Chefarzt für Anästhesie im Hümmling Hospital Sögel beschäftigt, ehe er sich 2020 dazu entschloss, das Krankenhaus zu verlassen und in den ambulanten hausärztlichen Bereich zu wechseln. [Landkreis Emsland]
Sperrungen Schießgebiet
Vom 14.11. bis 18.11.2022 gibt es neben den Sperrungen des Schlagbrückener Wegs jeweils von 8 bis 16.30 Uhr zeitweise Sperrungen der L53 von Lathen nach Sögel und der K168 von Renkenberge nach Wahn. [jdm]
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