SV Wippingen: Juni Challenge

Es ist wieder soweit. Wir haben eine neue Challenge am Start. Wir duellieren uns diesen Monat mit der SG Walchum-Hasselbrock. Es kommt auf jeden einzelnen Kilometer an. Wir brauchen Euch!

Wir wollen wieder Kilometer sammeln. Jeder Kilometer zählt, der mit Muskelkraft erzielt worden ist. Also ab aufs Rad, in die Inliner oder Laufschuhe. Wir hoffen auf eine große Resonanz. Lasst uns unser Dorf in einem fairen Wettkampf gegen die SG Walchum-Hasselbrock antreten. Seid dabei!!!

Aktivitätsprotokoll

Datenerfassung:
Die Daten kannst du auf unserem Aktivitätsprotokoll erfassen und per Mail oder Screenshoot an Marcel Ganseforth schicken, falls du Apps nutzt, um deine Leistungen zu erfassen kannst du diese auch direkt an Marcel schicken, er sammelt die Daten. Bei Fragen steht Marcel euch gern zur Verfügung. Kontakt: marcel.ganseforth@ewe.net – Handy: 0179-4625282 [Marcel Ganseforth]

Wolfssichtungen melden!

Zu den Wolfsrissen hat sich Bürgermeister Hermann Gerdes geäußert:

"Entscheidend für die Frage, ob ein Wolf aus der Natur entnommen werden darf, sind u. a. folgende Fragestellungen: Gibt es Schäden an Nutztieren? Hat der Wolf die Scheu vor den Menschen verloren hat?

Insbesondere für Letzteres ist entscheidend, wie oft der Wolf gesichtet wurde. Alle Wolfsichtungen sind deshalb zu dokumentieren, und zwar unter www.wolfsmonitoring.com (den Link hat Hallo-Wippingen bereits veröffentlicht).

Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, ihre Wolfsbeobachtungen (auch für die Vergangenheit) unverzüglich unter der Adresse zu hinterlegen. Zuständig für eine eventuelle Verfügung zur Entnahme des Wolfes wäre der Landkreis Emsland." [jdm]

Emsland-Statistik 05/2021

Beschäftigte bei der Kreisverwaltung

Drei Aspekte zur Beschäftigung im Emsland zeigt die Ausgabe 05/2021 der Emsland-Statistik auf: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat sich seit 1980 mehr als verdoppelt und liegt damit weit über der Entwicklung auf Landes- oder Bundesebene. Das könnte der nachholenden Entwicklung in unserem Landkreis geschuldet sein.

Die Leiharbeit hatte 2017 mit 4138 Arbeitern einen Höhepunkt. Die geringere Zahl von 3088 im Jahr 2020 dürfte eine Folge der Werftkrise im Zuge der Corona-Pandemie sein, wo auf der Meyer-Werft die Arbeit reduziert wurde.

2018 waren bei der Kreisverwaltung des Emslandes 1190 Mitarbeiter beschäftigt. Damit war die Kreisverwaltung die größte im Weser-Ems-Gebiet. Bezogen auf die Mitarbeiter je Einwohner ist die Meppener Verwaltung allerdings die drittkleinste in der Region. Auf die Einwohner bezogen hat der Landkreis Wittmund die größte Verwaltung; absolut ist sie mit 390 Mitarbeitern die kleinste. Umgekehrt hat der Landkreis Osnabrück mit 1035 Mitarbeitern die drittgrößte Verwaltung im Bezirk, ist aber auf die Einwohnerzahl bezogen die kleinste Kreisverwaltung. Das könnte ein Hinweis sein, dass größere Verwaltungseinheiten tatsächlich gewisse Rationalisierungsvorteile bieten. [jdm/Landkreis Emsland]

Schießplatz Sperrungen

Das Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition wird im Sperrbereich 1, 2 und 3 zur Durchführung von Waffen-Erprobungen vom 31.05. bis 04.06.2021 von 08:00 – 16:30 Uhr durchgehend gesperrt.
Dazu werden die Straßen: Lathen – Sögel (L53)
Renkenberge – Wahn (K168)
Wippingen – Werpeloh (K114)
Schlagbrückener Weg
zeitweise an den Schießplatzgrenzen gesperrt. [jdm]

Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche unter anderem in folgenden Orten:
Montag, 31.05.2021: Lünne, Dersum
Dienstag, 01.06.2021: Rütenbrock, Holte-Lastrup
Mittwoch, 02.06.2021: Wieste, Surwold
Donnerstag, 03.06.2021: Neuringe, Holthausen
Freitag, 04.06.2021: Wesuwe, Hüven
Sonntag, 06.06.2021: Salzbergen [Landkreis Emsland]

Roman Protassewitsch: EU und USA machen sich wieder für einen Faschisten stark

Die EU und die USA nutzen die erzwungene Landung eines Flugzeugs durch Weißrussland um die Beziehungen zu Russland weiter zu vergiften. Es geht ihnen dabei um Zustimmung zu den immensen Rüstungssteigerungen der NATO und dem 100 Mrd.-Programm der EU zur Entwicklung neuer Kampfflugzeuge und Kampfdrohnen. Dumm nur, dass nach der Nawalny-Kampagne, EU und USA sich mit Roman Protassewitsch wieder für einen Faschisten stark machen. (mehr …)

Kita-Anbau eingeweiht

Kindergartenanbau

Es handele sich um das Ergebnis einer wechselvollen, interessanten und vertrauensvollen Zusammenarbeit in der Planungsphase: Darin waren sich die Redner bei der Einweihung des Kindergartenanbaus in Wippingen einig.

Schlüsselübergabe: v. l. Rendant Hermann Jansen, Architekt Hans Kuper, Pfarrer Francis Sanjeevi

Die Einweihung war eine der letzten Amtshandlungen von Pastor Francis Sanjeevi, der den Pfarrverbund am Sonntag nach zehn Jahren verlässt und dann in Meppen tätig wird. Ihm zu Ehren zeichnete Hermann Jansen, Rendant der Kirchengemeinde, die Entwicklung der letzten zehn Jahre des Kindergartens nach. 2011 habe es 2,5 Regelgruppen und 7 MitarbeiterInnen gegeben. Am 1. August 2013 sei die Kita um die Kinderkrippe erweitert worden. 2018 habe man festgestellt, dass die Kinderkrippe zu klein geworden sei. Deshalb wurde am 08.05.2018 ein Bauantrag gestellt und parallel nach einer Umbauzeit von einem Monat im Haus Westhoff provisorisch eine Kinderkrippengruppe untergebracht. Am 6.09.2019, als man die Baugenehmigung in der Hand hatte, stellte man fest: Es reicht nicht, es wird eine dritte Regelgruppe gebraucht. Die Planungen hätten deshalb wieder neu beginnen müssen. Im Mai 2020 wurde der Anbau begonnen und nach dessen Fertigstellung wurde ab Januar 2021 umgebaut.

Schlüssel-Weitergabe an Kindergartenleiterin Sylvia Wilkens

Jetzt hat der Kindergarten drei Regelgruppen; zwei Gruppen mit 25 Kindern und eine Integrationsgruppe mit 18 Kindern. Die ursprünglich geplante Erweiterung um eine Krippengruppe wurde ersetzt durch eine Gruppe im neuen Gemeindezentrum in Renkenberge. Die Kita hat heute 20 MitarbeiterInnen.

Nordansicht des Kindergartens: Drei Giebel, vier Flügel plus Verbindungen = 650 m²

Architekt Hans Kuper fand herausragend, dass alle Beteiligten an der Planung mitgewirkt hätten; dass er immer wieder Änderungen einplanen musste, sei keine Belastung gewesen, sondern es habe Spaß gemacht, zu sehen, wie das Vorhaben optimiert wurde. Der Anbau sei als neuer Flügel realisiert worden, der sich dem Hauptgebäude unterordne. Insgesamt habe die Kindertagesstätte eine Nutzfläche von 650 m².

v. l.: Manfred Gerdes, MdKreistag u. Bürgermeister Dörpen, Elterratsv. Matthias Kleine-Bornhorst, Renkenberges Bürgermeister Heiner Bojer, Wippingens Bürgermeister Hermann Gerdes, Rendant Hermann Jansen, Pfarrer Francis Sanjeevi, Grundschulleiterin Ellen Wikens, stellvertr. Kindergartenleiterin Olga Klassen, Kindergartenleiterin Sylvia Wilkens, Fachberaterin Caritas Sonja Vox-Specker, Architekt Hans Kuper, Klaus Godejohann, Bistum Abt. Kitas

Bürgermeister Hermann Gerdes sprach von einer großen Freude, dass nach der langen Planungsphase ein ortsnahes Kita-Angebot in neuer Qualität vorgehalten werden könne. Es gebe mit den neuen Intensivräumen und dem für das gewachsene Personal angemessenen Personalraum auch eine Substanzverbesserung. Zusammen mit der ausgelagerten Krippengruppe in Renkenberge habe man das Optimum für beide Gemeinden erreicht. Die laufende Finanzierung des Kindergartens stelle für die Gemeinden aber eine Herausforderung dar. 2017 habe Wippingen für den laufenden Betrieb 54.000 € ausgegeben, heute seien es 115.000 €, somit eine Steigerung um über 100% in vier Jahren. Es werde eine neue Finanzierungsstruktur gebraucht.

Neuer Intergrationsgruppenraum

Der scheidende Pastor Sanjeevi nutzte seine Rede bei glänzender Laune für Abschieds-Dankesworte. Vor allem bedankte er sich bei Hermann Jansen, auf den er sich in den Jahren der Zusammenarbeit immer vollständig habe verlassen können und der sich in Fragen des Kindergartenbetriebs mittlerweile ein solches Fachwissen angeeignet habe, dass andere Kindergartenträger ihn bereits um Hilfe anfragten. Der Leiterin des Kindergartens Sylvia Wilkens sagte er “Wir sind froh, dass wir Sie haben.“ Bei der stellvertretenden Kindergartenleiterin Olga Klassen bedankte er sich dafür, dass sie den Übergang in der Leitung bei gleichzeitigem Baubeginn so gut bewältigt habe. Dem Elternratsvorsitzenden Matthias Kleine-Bornhorst dankte er, dass der Elternrat bei der Pflasterung und Außengestaltung freiwillige Arbeitsstunden geleistet habe, was keineswegs mehr selbstverständlich sei. Weitere Danksagungen gingen an den „immer fröhlichen“ Architekten Hans Kuper, die politischen Gemeinden, mit denen er immer gut zusammenarbeiten konnte und an die Vertreter des Bistums. Auch bei Hallo-Wippingen bedankte er sich, weil die Gemeindemitglieder so umfassend über das Gemeindegeschehen informiert würden.

Die Baukosten für die Baumaßnahme betrugen 600.000 €. Der Landkreis Emsland gab einen Zuschuss in Höhe von 160.000 €, das Land Niedersachsen 20.700 €, das Bistum 50.000 € und die Herzog Arenberg Stiftung für die Außenanlagen 5.000 €. Somit bleiben für die beiden Gemeinden Renkenberge und Wippingen 364.300 €. [jdm]

Kirchengemeinde informiert

Der Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat, sowie das Gemeindeteam informieren darüber, dass wegen der sinkenden Inzidenzwerte die Zahl der Gottesdienstteilnehmer ab sofort auf 60 erhöht werden kann. Das gilt auch für die Verabschiedung von Pfarrer Sanjeevi am Samstag, den 29.05. um 19.00 Uhr.

Damit möglichst viele den Gottesdienst mitfeiern können, wird er zusätzlich nach draußen übertragen und es werden Stühle aufgestellt. Die Kollekte ist für das Kinderheim in Indien bestimmt! [Änne Hempen]

Wölfe rissen Kuh

Gestern Nacht rissen in Wippingen – vermutlich - zwei Wölfe eine trächtige Kuh des Milchbauern Johannes Hempen. Hempen hatte die ältere Kuh auf einer Weide direkt südlich des Anwesens auch über Nacht frei laufen lassen.

Getötete Kuh

Die Angriffstaktik der Wölfe bestand darin, dass ein Wolf der Kuh in die Schnauze und den Hals biss, während der andere sich in die rechte Hüfte verbiss und Fleisch heraus riss. Hempen berichtet, dass Teile des Fleisches verstreut in der Weide lagen. Die Bissspuren am Kopf sind deutlich zu sehen. Nach Angaben von Hempen gehe Wolfsberater Wicks, der den Hof heute Mittag besucht habe, von einem Wolfsangriff aus. Dies müsse aber erst durch Auswertung von Proben gesichert werden, bevor geklärt werden könne, ob es eine Entschädigung gebe.

Berichte von Rissen solcher großen Tiere sind eher selten. Besorgnis erregt auch, dass die Wölfe so nah an der Wohnbebauung auf Jagd gehen. Gestern beobachteten Jäger nicht weit von Hempens Hof entfernt, wie zwei Wölfe versuchten, drei Pferde auf einer Weide auf dem Harpel anzugreifen, aber von diesen vertrieben wurden.

Wicks und auch einige Jäger gehen davon aus, dass es sich gestern Nacht um dieselben Wölfe handelte, die auch in den letzten Wochen in Wippingen mehrfach gesichtet wurden.

Hempen: „Die Wölfe wissen jetzt, wie leicht sie hier an Beute kommen. Die kommen wieder.“ Jetzt könnten nicht nur die Tiere nicht mehr auf die Weide. „Auch unsere Kinder und wir selbst gehen doch jetzt nicht mehr im Dunkeln raus.“ Wichtig sei es, dass Wölfe vergrämt würden, damit sie sich nicht in die Nähe von Menschen trauten.

Kathrin Hempen, die Ehefrau von Johannes Hempen, weist in Sorge um ihre Kinder darauf hin, dass es wichtig sei, nicht nur im privaten Umkreis im Rahmen von WhatsApp auf die Sichtung von Wölfen hinzuweisen, sondern diese Beobachtungen auch auf der Homepage des Wolfsmonitoring zu melden, um den Verantwortlichen die Problematik für die Betroffenen deutlich machen zu können. [jdm]

Update vom 27.05.2021: Die Ems-Zeitung berichtete in der heutigen Ausgabe über den Wolfsriss. [Ems-Zeitung vom 27.05.2021]

Spielend Tennis lernen

"Spielend Tennis lernen": Unter diesem Motto sucht der Tennisverein Kinder ab dem Grundschulalter, die Lust haben Tennis zu lernen. Bei Interesse meldet euch bitte zeitnah bei Kristine Schwering (0160 96756277), David Fleischer (0151 42894270) oder unter svwippingentennis@web.de. Selbstverständlich sind auch interessierte Jugendliche, Erwachsene und Senioren herzlich eingeladen sich zu melden! [Kristine Schwering]

Schießplatz Sperrungen

Das Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition wird im Sperrbereich 1, 2 und 3 zur Durchführung von Waffen-Erprobungen vom 24.05. bis 28.05.2021 von 08:00 – 16:30 Uhr durchgehend gesperrt:
Dazu werden die Straßen: Lathen – Sögel (L53)
Renkenberge – Wahn (K168)
Wippingen – Werpeloh (K114)
Schlagbrückener Weg
zeitweise an den Schießplatzgrenzen gesperrt. [jdm]

Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche unter anderem in folgenden Orten:
Dienstag, 25.05.2021: Dalum, Lingen
Mittwoch, 26.05.2021: Oberlangen, Rhede
Donnerstag, 27.05.2021: Ahmsen, Sustrum
Freitag, 28.05.2021: Meppen, Klein Hesepe
Samstag, 29.05.2021: Papenburg
Sonntag, 30.05.2021: Beesten [Landkreis Emsland]

Agrarministerin Barbara Otte-Kinast untersagt Tiertransport aus dem Emsland nach Marokko

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hat erneut einen geplanten Transport von 528 Zuchtrindern aus dem Emsland nach Marokko per Erlass untersagt. „Meine Haltung zu dem Thema Tiertransporte ist klar: Aus Niedersachsen soll kein Transport mit tragenden Kühen in unsichere Drittstaaten gehen. Deshalb habe ich den Landkreis angewiesen, dass der für den 25. Mai geplante Transport nach Marokko nicht abgefertigt wird,“ erklärte die Ministerin laut einer Pressemitteilung des Landwirtschaftsministeriums.

In dem aktuellen Erlass wird das Verbot der Abfertigung damit begründet, dass damit künftige tierschutzrechtliche Verstöße verhindert werden sollen: „Aufgrund der geografischen sowie klimatischen Verhältnisse in Marokko und der insbesondere damit einhergehenden landwirtschaftlichen Strukturen ist davon auszugehen, dass die deutschen Rinder, die auf Hochmilchleistung gezüchtet sind, dort nicht entsprechend dem nationalen Tierschutzstandard gehalten werden können.“

Das Tierschutzgesetz fordert in § 2 eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung aller vom Menschen gehaltenen Tiere. Konkretisierte Anforderungen zu den genannten elementaren Bedürfnissen von Rindern und explizit für die Rasse Deutsche Holstein sind in den „Niedersächsischen Tierschutzleitlinien zur Milchkuhhaltung“ genannt.

Im Falle des Transports der Rinder nach Marokko sei zudem in überschaubarer Zukunft damit zu rechnen, dass der weit überwiegende Teil der Rinder entsprechend der dortigen Rechtslage betäubungslos geschlachtet (geschächtet) wird. Dieses sei grundsätzlich nicht mit dem nationalen Tierschutzrecht vereinbar und stellt insofern eine konkrete Gefahr im Rechtssinne dar.

Zuletzt hatte Niedersachsen am 7. Mai 2021 einen Transport von 270 Rindern aus Aurich nach Marokko untersagt. Das Verwaltungsgericht Oldenburg kippte allerdings den Erlass. In Kenntnis der rechtlichen Entscheidung des Verwaltungsgerichts ist es Ministerin Barbara Otte-Kinast außerordentlich wichtig, im Sinne des Tierschutzes erneut EU und Bund auf den Änderungsbedarf hinzuweisen: „Wir brauchen national und auf EU-Ebene eine Liste der Drittländer, in die keine Lebendtiertransporte mehr erfolgen dürfen.“ [PM Nds. Landwirtschaftsministerium]

Emsland-Routenplaner mit 860 Knotenpunkten

Knotenpunkt 32 im Wippinger Ortskern

Beobachtern dürften die seit ein paar Wochen in der Landschaft verteilten Schilder mit Landkarten des Emslandes aufgefallen sein. Was sich nicht sofort erschließt ist, dass die Fahrrad-Wegweiser dazugehören. Ein solches Hinweisschild findet sich z. B. auch im Wippinger Ortskern an der Ecke Schulstraße/Zur Mühle.

Das Schild bezeichnet einen Knotenpunkt im emsländischen und niederländischen Radwegenetz. Überall, wo sich das Wegenetz verzweigt, gibt es einen Knotenpunkt mit einer Nummer. Im Wippinger Ortskern ist es die Nummer 32. Der Standort ist auf der Übersichtskarte als rot eingekreiste Zahl zu finden. Um jetzt herauszufinden, wohin es weiter geht, muss jetzt kein großartiges Kartenstudium betrieben werden. Auf der Karte den nächsten Knotenpunkt finden, den man ansteuern möchte, z. B. Nr. 86 auf der Fleerstraße beim Gehöft Krüssel, den Blick nach oben zu den Wegweisern richten und in die entsprechende Richtung fahren. Einfacher geht es nicht mehr. Die Emsland-Tourismus-Organisation spricht deshalb von "Radeln nach Zahlen".

Auf der Homepage des Emsland-Routenplaners kann man am PC mit dem ganzen Leistungsumfang eines guten Routenplaners eine Route zusammenstellen. Die Route kann man dann als GPS-Datensatz speichern und herunterladen und mit der Emsland-Routenplaner-App auf dem Handy nutzen. Auch andere beliebige geeignete Apps, die mit den GPS-Daten umgehen können, können verwendet werden. Wer es lieber traditionell möchte, kann sich die Tour als Faltplan, als Single-PDF oder als Multi-PDF ausdrucken. Und wer sich trotz der Apps und Pläne verfährt, findet an jedem Knotenpunkt, von denen es im Emsland 860 gibt, wieder seinen Weg. [jdm]

Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche unter anderem in folgenden Orten:
Montag, 17.05.2021: Herzlake, Varenrode
Dienstag, 18.05.2021: Meppen, Sustrum
Mittwoch, 19.05.2021: Düthe, Emsbüren
Donnerstag, 20.05.2021: Hilkenbrook, Espel
Freitag, 21.05.2021: Twist, Klein Stavern
Samstag, 22.05.2021: Laxten
Sonntag, 23.05.2021: Borsum [Landkreis Emsland]

7-Tages-Inzidenz sinkt weiter

Covid-19-Zahlen des Landkreises Emsland, Stand 14.05.2021

Am Freitag meldete der Landkreis eine 7-Tages-Inzidenz von 58,7. Das Land Niedersachsen meldet für das Emsland am Sonntag eine 7-Tages-Inzidenz von 56,6; auf Niedersachsen bezogen beträgt sie 59,1.

Die Impfkampagne mit den mRNA-Impfstoffen (Moderna/Biontech-Pfizer) ist derweil zu einem Stillstand gekommen, weil die gelieferten Dosen für die Zweitimpfungen gebraucht werden. AstraZeneca steht genug zur Verfügung, darf aber nur an über 60jährige verimpft werden. [jdm]

Erinnerung: Am Sonntag Blut spenden in Renkenberge

Der nächste Blutspendetermin des SV Renkenberge ist erstmalig an einem Sonntag! Sonntag, den 16. Mai 2021 ab 10:30 Uhr im Gemeindehaus !    

Da immer dringend Blutkonserven gebraucht werden, bitten wir um zahlreiche Teilnahme. Ab dem 18. Lebensjahr darf jeder Blut spenden! Somit freuen wir uns, wenn wir auch dieses Mal wieder viele Spender und Erst-Spender begrüßen dürfen. Bitte bringen Sie einen gültigen Personalausweis mit. Die Blutspende wird wegen der Corona-Pandemie wieder unter besonderen Hygienevorschriften durchgeführt. [Alwin Illenseer]

Banner für Blutspendetermin am Sonntag ist weg

Der SV Renkenberge hat am Sonntag, den 16.05.2021 wieder einen Blutspendetermin! Leider wurde das Banner, das auf den Termin hinweist und beim Kindergarten hing, entwendet! Es wird darum gebeten, das Banner wieder aufzuhängen oder bei Alwin Illenseer in Renkenberge abzugeben. [Alwin Illenseer]

Forderung an hessischen Landtag: NSU-Akten freigeben!

Spätestens mit dem feigen Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke ist klar: Die Politik ist gefordert, die NSU-Akten, die der hessische Verfassungsschutz anfangs für 120 Jahre unter Verschluss gestellt hat, öffentlich zugänglich zu machen!

Ein Petition fordert den hessischen Landtag, den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, sowie den hessischen Innenminister Peter Beuth auf: Machen Sie die NSU-Akten unverzüglich und vollumfänglich öffentlich zugänglich! Mehr bei Change.org... [jdm]

Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche unter anderem in folgenden Orten:
Montag, 10.05.2021: Meppen, Tunxdorf
Dienstag, 11.05.2021: Hebelermeer, Oberlangen
Mittwoch, 12.05.2021: Ahmsen, Clusorth-Bramhar
Freitag, 14.05.2021: Dörpen, Hüven
Samstag, 15.05.2021: Neudersum
Sonntag, 16.05.2021: Hummeldorf [Landkreis Emsland]

Tag der Befreiung: Endlich Lehren ziehen

Ossietzky-Gedenkstein am 08.05.2021

Der Tag der Befreiung wird bei uns am 8.Mai begangen. In diesem Jahr waren pandemiebedingt keine öffentlichen Gedenkfeiern möglich, auch nicht in Esterwegen. Aber Einzelpersonen legten zum Gedenken rote Nelken, Banner und Plakate auf Gräbern und an den Gedenksteinen nieder. Aus den Niederlanden erreichte die Anwesenden am Samstag eine Grußbotschaft der dortigen Mitglieder der Aktionsgruppe 8. Mai.

Landrat Marc-André Burgdorf legte einen Kranz in der Gedenkstätte Esterwegen nieder.

In den Ländern der ehemaligen Sowjetunion wird der „Siegestag“ am 9. Mai begangen. Die Völker der Sowjetunion haben die meisten Opfer im Kampf gegen Nazi-Deutschland bringen müssen.

Trotz dieser historischen Erfahrung ist die Nato derzeit dabei massiv aufzurüsten und dabei offen Russland und auch China als Gegner zu benennen. Mit ständig neuen Sanktionen gegen Russland und mit Großmanövern an den Grenzen zu Russland (derzeit "Defender-Europe 21" am Balkan und am Schwarzen Meer) wird von der Nato systematisch das zwischenstaatliche Klima vergiftet. Die Nato-Manöver sind in deutschen Medien kaum ein Thema, aber die Manöver Russlands im eigenen Land werden zu Bedrohungen aufgebauscht. Die FAZ spricht es allerdings aus: "Der diesjährige Manöverort ist auch ein Signal der NATO an Russland." Die USA waren schon immer das Land, dass für mehr als ein Drittel der weltweiten Rüstung verantwortlich ist. Deutschland steigerte seine Militärausgaben von 2018 auf 2019 um zehn Prozent.

Trotz allen Geredes von Partnerschaft, den die hiesigen Politiker drauf haben, wenn es um neue Freihandelsverträge geht, sprechen sie mittlerweile ganz offen aus, dass es um Konfrontation mit Russland und China geht. „Schulterschluss gegen China?“ war in der Ems-Zeitung vom 8. Mai ein Artikel über Handelsgespräche mit Indien überschrieben. Die Welt wird nicht als eine Welt betrachtet, in der wir nur mit Zusammenarbeit überleben können, sondern China wird als Systemrivale begriffen, der bekämpft werden muss. Treiber dieser Politik sind auch die Grünen, allen voran dabei die Kanzlerkandidatin Baerbock und der Europaabgeordnete der Grünen Reinhard Bütikofer, der sich als ehemaliges Mitglied des maoistischen KBW seit dem Ableben von Mao wohl nur noch eine Zukunft als Chinahasser gestalten kann.

Aber auch die SPD-Riege unter den Groko-Ministern glänzt eher als Hass-Verstärker, trotz mancher besonnenen Stimme innerhalb der Partei. Wenn irgendwo nach Sanktionen gerufen wird, ist der SPD-Außenminister Maas dabei. Aber sogar ihm dämmert, dass das zumindest wirtschaftlich für Deutschland von Nachteil sein könnte. Noch hält er – gegen die Hetzer der Grünen natürlich – am Bau von Nord Stream 2 fest. Dieses Projekt ist bekanntlich ein bevorzugtes Hassobjekt der US-Amerikaner, die es als Konkurrenz zu ihrem teuren und umweltschädlichen Fracking-Gas sehen.

Auch die jetzt von den USA und den EU-Staaten diskutierte Patentfreigabe von Covid-Impfstoffen ist keine plötzliche Menschenfreundlichkeit, sondern eine Folge dessen, dass die Staaten der Erde immer mehr begreifen, dass vom egoistischen Norden nichts Gutes mehr kommt und die entwickelten Staaten bereit sind, dem Sterben von Millionen Menschen zuzusehen. Bevor dies zu einer politischen Abkehr von den bisher führenden Industriestaaten kommen kann, sehen sich die USA und Europa gezwungen, ihren Konzernen im Pharma-Geschäft wenigstens die Superprofite zu streichen und dies als humanitäre Tat zu verkaufen. [jdm/ Fotos (2): HM]

Berliner Mietendeckel: Der lange Kampf der Lobbyisten

Ver.di Publik 03/2021

In der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitung Publik 03/2021 der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes ver.di wird das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Berliner Mietendeckel kritisiert. Das Urteil selbst stehe auf wackeligen Füßen: „Die Bundesländer seien zur eigenen Gesetzgebung nur dann berechtigt, wenn der Bund nicht eingreife. Aber er tue es, denn mit den Paragraphen 556 bis 561 des Bürgerlichen Gesetzbuchs BGB sei alles ‚umfassend und abschließend` geregelt", heiße es im Urteil.

Die Artikel regelten aber nur teilweise die Betriebskostenpflicht, Mieterhöhungen, ortsübliche Vergleichsmiete, Mieterhöhung durch Modernisierungen, Sonderkündigungsrecht des Mieters nach einer Mieterhöhung und die so genannte "Mietpreisbremse". Die aber habe bekanntlich keinen Mietpreisanstieg gebremst, und schon gar nicht in "angespannten Wohnungsmärkten".

Im Vergleich zu den massiven Umgestaltungen seit 1990 und zur Explosion von Mieten, Nebenkosten und auch der Preise für Eigentumswohnungen, die heute überwiegend zur teuren Vermietung erworben werden, erweise sich das vom Gericht zitierte Bundesrecht als unwirksam: Nichts sei "umfassend und abschließend" geregelt, im Gegenteil.

Das Urteil kam auf eine Klage von Abgeordneten der CDU, CSU und FDP zustande, die auch 1990 schon für die Einleitung der Wohnungskatastrophe verantwortlich waren. Damals wurden die öffentlichen Wohnungen den so genannten „Heuschrecken“ zum Fraß vorgeworfen. Mehr dazu im Ver.di-Publik-Artikel… [jdm]

Baufortschritt Heimathaus

Heimathaus 07.05.2021
Heimathaus 07.05.2021

Die ersten Gefache sind ausgemauert und das alte Fachwerk wird aus gebessert. [Heinz Schulte]

Kostenfreie Fortbildung für Vereine „Online Präsenzen“

Die kostenfreie Fortbildungsreihe „Digital im Verein und Ehrenamt“ der Servicestelle Ehrenamt in Zusammenarbeit mit der VHS geht turnusgemäß am letzten Mittwoch im Monat, somit am 26.05.2021, um 19.00 Uhr, weiter.

Das Seminarthema heißt „Online Präsenzen“. Es geht darum, online erfolgreich zu sein und auch zu bleiben. Dazu braucht man mittlerweile eine starke Website und Social Media Auftritte. Passend zum Thema (und natürlich wegen Corona) findet die Veranstaltung online statt.

Bitte richten Sie Ihre Anmeldung an die Servicestelle Ehrenamt per E-Mail: servicestelle-ehrenamt@doerpen.de.
Personen, die sich bereits für die komplette Schulungsreihe „Digital im Verein und Ehrenamt“ angemeldet haben, müssen sich nicht erneut anmelden. Nach erfolgter Anmeldung wird Ihnen der Link zum Onlinestream übersandt, sobald er uns von der VHS Papenburg zur Verfügung gestellt wird. [PM SG Dörpen/jdm]

Mandarinenten auf der Wippinger Dever

Auf der Wippinger Dever wurden diese farbenfrohen exotischen Einwanderer entdeckt. Mandarinenten leben eigentlich in Ostasien. Hier eingeführt wurden sie als Ziergeflügel und die Tiere in der freien Wildbahn sind Gefangenschaftsflüchtlinge, die sich weiter vermehrt haben. Mandarinenten haben - anders als die meisten Entenarten - einen ausgeprägt spitzen Schnabel. Nur die Erpel haben das bunte Federkleid. Beachten Sie auf dem rechten Foto das Weibchen, dass bei oberflächlicher Betrachtung des Fotos wegen des schlichten Federkleides kaum zu sehen ist. [jdm/Fotos: HM]

Update 10.05.2021: Ein Mandarinerpel hat eine Albino-Frau gefunden:

Wolfssichtung

Dieser Wolf wurde an der Straße von Neudörpen nach Neubörger bei Wiebezieks Kiosk gesichtet. Auch im ehemaligen Wippinger Moorgebiet wurde ein Wolf (vielleicht derselbe) gesichtet, der sich durch in der Nähe arbeitende Trecker nicht weiter gestört fühlte und sich auf dem Acker ausruhte. Er verschwand erst gemächlich, als sich der Trecker direkt näherte. [jdm/Klaus Lübken]