Einladung zur Kartoffelernte am 03. Oktober 2026

Flyer

Am Samstag, den 03. Oktober findet ab 10 Uhr auf dem Acker neben Jansen Haustechnik unsere Kartoffelernteaktion mit⅘ dem Oldtimerclub und der Gruppe Das blühende Wunder statt.

Natürlich bieten wir wieder Kartoffelprodukte zum Verzehr an: Es gibt Kartoffelpuffer, Bratwurst und Getränke. Bitte bringt eigene Behälter mit, wenn ihr Kartoffelpuffer für zu Hause mitnehmen möchtet. Für die Kinder gibt es wieder eine Schätzaktion.

Kommt alle vorbei zum helfen, am besten mit Gummistiefel und Eimer! Wir freuen uns auf euch! [Anita Gerdes]

Schlüssel verloren

Beim Tag des alten Handwerks hat jemand einen Autoschlüssel verloren. Wenn es einen Finder gibt, möge der den Schlüssel bitte bei Heinz Schulte, 04966/480, abgeben. [jdm]

Tragfähige und zukunftsorientierte Lösung für die Grundschule entwickeln

Schulausschuss
Vor der Sitzung ließ der Ausschuss sich die Schule von Schulleiterin Ellen Wilkens zeigen

Der Ausschuss für Schulen und Soziales des Samtgemeinderates hatte heute seine Sitzung in der Grundschule Wippingen. Dies war für einige Wippinger der Anlass, die öffentliche Sitzung zu besuchen und sich für die Belange der Grundschule stark zu machen. Besucher sieht man bei den Ausschussitzungen sonst eher selten.

Aber schon bei der Einwohnerfragestunde zu Beginn der Sitzung wiesen Silvia Klaas und Lydia Kaiser darauf hin, dass die Räumlichkeiten in mehrerer Hinsicht Mängel aufwiesen und nach ihrer Ansicht Handlungsbedarf besteht. Beim vorhergehenden Rundgang durch die Schule hatten sich die Ausschussmitglieder einen Eindruck von den wenig einladenden Verwaltungsräumen im Obergeschoss und von Schimmelbildung beim Seiteneingang verschaffen können. Dass das Gebäude schon etwas älter ist, war im Obergeschoss allein schon mit der Nase wahrnehmbar.

Katrin Telenga, als Elternsprecherin Mitglied des Ausschusses, formulierte einen Antrag, der die Verwaltung auffordert, eine Überprüfung und umfassende Bestandsaufnahme der räumlichen Situation in der Grundschule Wippingen vorzunehmen, um räumliche Probleme und Engpässe zu identifizieren. Dabei solle man sich nicht auf die aktuelle Situation beschränken, sondern prüfen, ob die vorhandenen Räumlichkeiten den heutigen und auch den künftigen zu erwartenden Anforderungen an eine zeitgemäße Grundschule noch gerecht werden. Es sei zu klären, welche zusätzlichen Räume bzw. Flächen für Unterricht, Betreuung, Ganztagsangebote, Besprechungen und sonstige schulische Angebote benötigt werden. Wie werden die Räumlichkeiten derzeit genutzt? Hier gebe es Vieles, was eher behelfsmäßig gehandhabt werde. Es müsse eine tragfähige und zukunftsorientierte Lösung für die räumliche Situation der Grundschule entwickelt werden, anstatt lediglich auf einzelne akute Probleme zu reagieren.

Wippingens Bürgermeister Martin Hempen - ebenfalls Mitglied des Ausschusses - wies darauf hin, dass der Samtgemeinderat sich schon früher mit dem Brandschutz im Dachgeschoss und dem fehlenden Notausgang beschäftigt habe, aber keine Konsequenzen erfolgt sind.

Schulleiterin Ellen Wilkens konkretisierte nach der Sitzung, dass es die räumlichen Gegebenheiten im Moment schwer machten, Gruppenarbeit und Einzelarbeit zu organisieren. Telenga beschrieb, dass die mangelhafte Lüftung der Klassenräume es notwendig mache, die Fenster während des Unterrichts zu öffnen, was dann den Lärm der spielenden Kindergartenkinder direkt in den Klassenraum trage. Der muffige Geruch im Obergeschoss lasse einen fragen, was sich wohl alles hinter den Tapeten und Vertäfelungen befinde.

Der Ausschuss hat den Antrag angenommen und wird ihn auf einer der nächsten Sitzungen behandeln. Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken erklärte, der Antrag müsse jetzt in Ruhe sauber abgearbeitet werden. [jdm]

Wippinger Ergebnisse bei der Kreistagswahl

Die Zahlen für die Wippinger Ergebnisse bei der Kreistagswahl sind wieder online. Das sind die Ergebnisse:

ParteiKandidatenListenstimmenGesamtstimmen%
CDU77510988448,15
SPD3018482,61
Grüne4528733,98
FDP5160,33
UWG96150,82
AFD12613826414,38
Linke156181749,48
WGEN367537219,99
Kreistagswahlergebnisse in Wippingen

Die Kandidaten im Einzelnen bekamen folgende Stimmen:
CDU: Manfred Gerdes 368, Burkhard Hermes 272, Tim Glandorf 82, Paul Krupinski 11, Gerhard Husmann 7, Heinrich Thomes 5.
SPD: Doris Schneider 14, Heinz Dirksen 9, Detlev Sabel 4, Güther Wegmann 2, Peter Broos 1.
Grüne: Hannah Thomann 22, Klaus Brands 19, Michael Pasligh 4.
FDP: Sebat Asi 2, Jens Behres 2, Mikail Erdin 1.
UWG: Matthias Witte 7, Gerd Jansen 2.
AFD: Markus Imken 67, Dennis Albrecht 59.
Linke: Jan Deters 156.
WGEN: Hermann-Josef Pieper 323, Hanna Thomann 31, Hermann Langen 13. [jdm/Grafik Votemanager]

Erinnerung: Jetzt anmelden für Fahrradtour zum Schloss Clemenswerth

Zur Fahrradtour zum Schloss Clemenswerth lädt der Heimatverein am Sonntag den 20.09.2026 ein.

Wir starten um 13:00 Uhr am Heimathaus und freuen uns um 14:00 Uhr in Werpeloh auf Kaffee und Kuchen. Um 15:00 Uhr geht es nach Clemenswerth, wo uns eine Führung erwartet.

Der Preis für Getränke und Kuchen beträgt 10 Euro. Kinder sind unsere Gäste. Alle die Lust haben teilzunehmen sind herzlich willkommen und sollten sich bis zum 15.09.26 anmelden. Tel.: 04966/ 277 oder 017696001129 [Stefan Kellner]

Ergebnisse der Kommunalwahlen in Wippingen

In den Gemeinderat Wippingen wurden bei einer Wahlbeteiligung von 79,33 % folgende Personen gewählt.

ParteiKandidat/inMandatStimmen
CDUHempen, MartinWippingen, direkt383
CDUBerling, MarliesWippingen, direkt202
CDUKoers, ChristianWippingen, direkt151
CDUFrericks, HermannWippingen, direkt113
CDUKuper, JohannesWippingen, direkt101
CDUKlaas, SebastianWippingen, direkt71
WLPieper, Hermann-JosefWippingen, direkt222
WLRosen, LenaWippingen, direkt142
WLKlaas, SilviaWippingen, direkt92

Jonas Schwering schaffte den Wiedereinzug in den Gemeinderat mit 70 Stimmen nicht. Auch die Bewerber Matthias kleine Bornhorst (CDU, 50 Stimmen), Martin Düttmann (87 Stimmen) und Heiko Behrens (40), beide Wippinger Liste, verpassten den Einzug.

Hermann-Josef Pieper (Wippinger Liste, 346 Stimmen) und Martin Hempen (CDU, 607) sind jetzt im Samtgemeinderat vertreten. Marlies Berling (CDU) scheiterte knapp mit 310 Stimmen. Auch Martin Düttmanns 166 Stimmen reichten nicht.

Im Kreistag wird kein Wippinger vertreten sein. Die Linke hat im Landkreis drei Mandate errungen. Zum Zuge kamen dabei die Kandidaten in den Wahlbereichen mit den meisten Gesamtstimmen (Liste und Personen). Jan Deters (Linke, 726 Stimmen) als Kandidat im Wahlbereich 02 kam somit nicht zum Zuge. Hermann-Josef Pieper (386 Stimmen) kandidierte auf der Liste der Wählergemeinschaft Emsland Nord, die aber insgesamt nicht den Einzug in den Kreistag schaffte. Die Wippinger Ergebnisse zur Kreistagswahl können wir hier nicht referieren, weil die Ergebnisse zur Kreiswahl in der Samtgemeinde Dörpen unerklärlicherweise aus dem Votemanager verschwunden sind.

Hans Müller, Betreiber der Seite gruenealternative.de/forum-d, der auch Autor von Hallo-Wippingen ist, wurde als Einzelkandidat wieder mit 283 Stimmen in den Gemeinderat Dörpen gewählt. [jdm]

Für die Wahlhelfer wird es ein langer Abend

Wahlhelfer v. l. Magda Nehe, Johannes Grote, Norbert Westhoff, Lana Poker
Wahlhelfer v. l. Magda Nehe, Johannes Grote, Norbert Westhoff, Lana Poker

Im Wippinger Wahllokal bildeten sich heute tatsächlich Schlangen vor den Wahlkabinen. Das lag nicht nur daran, dass so viele wählen wollten, sondern auch am Wahlvorgang selbst. Fünf Wahlzettel getrennt nach Landratswahl, Kreistagswahl, Samtgemeindebürgermeisterwahl, Samtgemeinderatswahl und Gemeinderatswahl, mussten ausgefüllt werden und wieder gefaltet werden.

Das wird auch für die Wahlhelfer ein langer Abend. Zuerst werden die Briefwahlstimmen geöffnet und erfasst, danach die Stimmzettel zur Landratswahl erfasst. Danach folgen absteigend die Auszählungen der anderen Wahlen. Wegen der vielen Arbeit wurde das Wahlhelferteam um zwei Helfer auf insgesamt zehn Personen aufgestockt. Neu im Team ist Lana Poker, die den Platz der im Februar verstorbenen Kordula Johanning eingenommen hat. In der Nachmittagsschicht sorgten darüber hinaus Magda Nehe, Johannes Grote und Norbert Westhoff für den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen.

Die Wahlergebnisse können ab Beginn der Auszählungen nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr im Votemanager eingesehen werden. Mal sehen, ob die Neudörpener auch heute wieder zu den Schnellsten gehören. [jdm]

Termine 2027 für Wippinger Veranstaltungskalender – Bitte bis zum 03. Oktober einsenden

Logo Heimatkalenderteam

Liebe Wippinger Gruppen und Vereine,

wir bitten um Einsendung der Termine zur Veröffentlichung im Wippinger Veranstaltungskalender 2027 bis zum 03.10.2026 per E-Mail an:
heimatkalender@ewe.net oder Abgabe bei Marlies Berling. 

Herzlich willkommen sind auch Ideen zu Beiträgen. Bitte sendet uns auch eine Info, wenn sich Ansprechpartner geändert haben. Vielen Dank für eure Unterstützung — wir freuen uns auf eure Meldungen und kreativen Beiträge.

Herzliche Grüße
Euer HkT, Jana, Heike und Marlies [Marlies Berling]

Hundekot an Straßen und Wegen

Mit einem Brief wendet sich Bürgermeister Martin Hempen an die Gemeinde. Er wendet sich gegen das Liegenlassen von Hundekot. Besonders auf Spielplätzen, an Wegrändern und auf häufig genutzten Flächen seien die
Verunreinigungen für Kinder, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Anliegerinnen und Anlieger ein erhebliches Ärgernis.

Er fordert auf, bei jedem Spaziergang geeignete Hundekotbeutel mitzuführen und diese in einem Abfallbehälter zu entsorgen. Lesen Sie hier den vollständigen Brief. [jdm]

WSA will abgesägten Pfosten am Seitenkanal in Kluse durch neue Barriere ersetzen

Absperrung am Seitenkanal bei Kluse – der mittlere Pfosten wurde abgesägt
Absperrung am Seitenkanal bei Kluse – der mittlere Pfosten wurde abgesägt

Nachdem es am Seitenkanal Gleesen-Papenburg in Kluse östlich des Kanals mehrmals zu Sandentnahmen aus dem Kanaldamm kam, versperrte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee (WSA) die Zufahrt zum Kanal im Oktober 2022 mit drei Pfosten. Seit dieser Zeit waren am Kanaldamm keine Anzeichen für Sandentnahmen mehr zu sehen.

Mitte August mussten wir aber feststellen, dass der mittlere Pfosten am Boden abgesägt worden war. Hinweise auf eine erneute Sandentnahme konnten wir bisher nicht feststellen. Das WSA Ems-Nordsee wird nun eine von der bisherigen Ausführung abweichende, geeignetere Barriere an dieser Stelle errichten, um die Sandentnahme auch künftig wirksam zu verhindern, wurde uns auf unsere Anfrage mitgeteilt. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Einladung zum Wahlabend: Gemeinsam die Ergebnisse der Kommunalwahl erwarten und erfahren.

Logo Kommunalwahl 2026

Liebe Wippingerinnen und Wippinger.
Am Sonntagabend sind alle Stimmen abgegeben, spannende Ergebnisse sind zu erwarten. Wir möchten euch herzlich dazu einladen, den Ausgang dieser Wahl gemeinsam mit uns zu verfolgen.

Wann: Sonntag, 13. September 2026
Wo: Schützenhaus Wippingen

Das Schützenhaus öffnet um 17 Uhr nach dem Spiel der ersten Herren. Der Schützenverein wird uns erfreulicherweise mit kühlen Getränken und leckerem vom Grill versorgen.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Mit freundlichen Grüßen, Gemeinde Wippingen [Martin Hempen]

Rabenstarker Nachmittag in der Bücherei – 30 Jahre Rabe Socke

Die Wippinger Bücherei feiert am 23.09.2026 von 15 bis 17 Uhr das 30. Jubiläum des kleinen Raben Socke mit einem tollen Nachmittag rund um Bücher, Geschichten und jede Menge Spaß. Anmeldungen sind bis zum 19.09.2026 erforderlich. [Kathrin Richert]

20 Jahre Zeltlager Renkenberge-Wippingen gebührend gefeiert

Zeltlagerjubiläum 29.08.2026

Mit einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt feierte das Zeltlager Renkenberge-Wippingen am 29.08.2026 sein 20-jähriges Bestehen. Zahlreiche ehemalige und aktuelle Zeltlagerkinder, Betreuer sowie Unterstützer kamen zusammen, um auf zwei Jahrzehnte voller Gemeinschaft, Abenteuer und unvergesslicher Erinnerungen zurückzublicken.

Den Auftakt bildete um 11 Uhr ein festlicher Gottesdienst, der von den Verantwortlichen und Kindern des Zeltlagers gestaltet wurde. Für die musikalische Begleitung sorgte eine eigens für das Jubiläum gegründete Gitarrengruppe, die den Gottesdienst stimmungsvoll umrahmte. Ein Anspiel sowie von den Kindern vorgetragene Fürbitten verliehen der Feier eine persönliche und lebendige Note.

Ab 12 Uhr begann auf dem Festgelände ein großer Spielenachmittag. Bei bestem Wetter konnten sich die Besucher auf zahlreichen Attraktionen austoben. Besonders beliebt waren der Soccercourt, Hobbyhorsing, Fußballdarts und die Hüpfburg. Wer lieber in Erinnerungen schwelgen wollte, konnte die Collagen aus 20 Jahren Zeltlagergeschichte betrachten oder sich durch ein Quiz rund um die vergangenen Zeltlager testen.

Für viel Gelächter sorgte zudem ein Schätzwettbewerb mit der ungewöhnlichen Frage: „Wie viele Betreuer passen in ein Auto?“ Große Aufmerksamkeit erhielten auch die ausgehängten Steckbriefe aller aktuellen Zeltlagerbetreuer. Bei Essen und Getränken nutzten viele Gäste die Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch von Erinnerungen.

Den Höhepunkt des Jubiläumstages bildete am Abend die große Party ab 20 Uhr. Mit Musik vom DJ, kühlen Getränken und typischen Zeltlagerritualen wurde bis in die Nacht gefeiert. Viele ehemalige Zeltlagerkinder, Betreuer und Unterstützer trafen sich und ließen gemeinsam die vergangenen 20 Jahre Revue passieren.

In einer kurzen Ansprache bedankte sich das Zeltlagerteam bei allen Unterstützern, Sponsoren, Helfern und Betreuern, die das Zeltlager in den vergangenen zwei Jahrzehnten möglich gemacht haben. Das Jubiläum zeigte eindrucksvoll, welchen festen Platz das Zeltlager Renkenberge-Wippingen im Leben vieler Menschen einnimmt und wie stark die Gemeinschaft in 20 Jahren gewachsen ist. [Marcel Ganseforth]

Tag des alten Handwerks war wieder Publikumsmagnet

Christel Sievers
Christel Sievers beim Abräumen im Pfarrer-Schniers-Haus

Museumsleiterin Christel Sievers konnte mal wieder sehr zufrieden mit dem von ihr und ihrem Team veranstalteten Tag des alten Handwerks sein. Christel berichtete, dass 20 Helfer den Tag gestalteten. Hinzu kommen die Aussteller, die den Tag natürlich prägten.

Auch in der Remise gab es Kaffee und Kuchen

Im Veranstalterteam habe sich die Arbeitsteilung wie von selbst ergeben, so dass alles entspannt ablief. 50 Torten waren im Angebot; hinzu kamen noch die Schnittchen für die, die nicht so auf Süßes stehen. Und um den Ansturm zu bewältigen, gab es neben der Kuchentheke im Heimathaus zwei weitere Kuchenbuffets in der Remise und im Pfarrer-Schniers-Haus.

Der Oldtimerclub, die Schmiede von Matthias Schulte, das Basteln mit Naturmaterialien für die Kinder, das Maria Deters anbot, die Führungen durch die Mühle durch Heinz Schulte, der Mühlenbäcker Bernd Timmer mit seinen Mühlenbroten und Rosinenstuten, ein Eisstand, Alois Lüllmann mit der Vorstellung der Imkerei, die Spinnergruppe aus Emsbüren. die Papiermacher aus Dörpen, das Vituswerk mit Bioprodukten, Nicole Albers aus Niederlangen-Siedlung mit Produkten vom Alpaka: Sie alle trugen zur Buntheit des Marktes bei.

Beate Schulte
Der Apfelmaische wird mit dem Ballon der Saft herausgepresst

Beate Schulte aus Hasselbrock demonstrierte mit ihren Helfern, wie aus Äpfeln der Apfelsaft gepresst wird. in einem Muser werden die Äpfel zerhackt. Die Masse wird dann in die Presse gegeben. Ein Ballon in der Mitte der Presse wird mit Wasser gefüllt und drückt aus der Apfelmasse den Saft heraus.

Auf ihrem Stand wurde Apfelsaft in roter Farbe angeboten, den sie aus einer Partie von Äpfeln, deren Fruchtfleisch rot ist, gepresst hatte.

Heike Smolinski mit ihrer Tochter Ella, Anne Theisling mit ihren Kindern Milo und Marie, sowie Nina Hugenberg, zeigten an ihrem Stand selbstgemachte Ringelblumensalben, Metallfackeln, deren Brennmaterial aus in Wachs getränkten Toilettenpapierrollen besteht. Neben Dekoartikeln waren auch einige Holzschnitzerein zu sehen. [jdm]

Freude über eine Spende für den Förderverein

Spendenübergabe: Sabine Träger (li), Birgit Kuper-Gerdes
Sabine Träger (li), Birgit Kuper-Gerdes

Gestern durfte sich der Förderverein der Grundschule Renkenberge/Wippingen und der Kita St. Bartholomäus Wippingen e.V. über eine tolle Unterstützung freuen: Sabine Träger vom Elternbeirat überreichte der Vorsitzenden des Fördervereins (Birgit Kuper-Gerdes) eine Spende in Höhe von 150 Euro.

Das Geld stammt aus dem Erlös des diesjährigen Schulabschlussfestes. Der erwirtschaftete Überschuss kommt nun direkt den Kindern zuguten. Der Förderverein hat auch schon eine  Verwendung für die Finanzspritze: Als nächstes Projekt steht die Pflasterung eines Rundwegs auf dem Schulhof in Wippingen an. Dieser Weg soll dafür sorgen, dass sich die Kinder mit ihren Kettcars und anderen Fahrzeugen in den Pausen nicht mehr in die Quere kommen, sondern sicher im Kreis fahren können. Der Förderverein bedankt sich ganz herzlich beim Schulelternrat für diese großzügige Spende! [Birgit Kuper-Gerdes / Foto: Hermann Gerdes]

Jan Deters kandidiert auf der Liste der Linken im Wahlbereich Dörpen/Nordhümmling/Rhede

Bei diesem Beitrag handelt es sich um Wahlwerbung in eigener Sache.

Jan Deters
Stimmzettel Wahlbereich 2

Angesichts von nicht gekannten Angriffen auf unsere soziale Sicherheit, die als Renten-, Krankenversicherungs- oder allgemeine Sozialreformen verkauft werden, möchte ich dem Widerstand entgegensetzen, da, wo das Leben tatsächlich stattfindet: vor Ort. Ich habe mich deshalb entschlossen, im Wahlbereich 2, der die Samtgemeinde Dörpen, die Samtgemeinde Nordhümmling und die Gemeinde Rhede umfasst, auf der Liste der Linken für den Kreistag zu kandidieren.

Die Aufrüstung und das Anheizen des Krieges in der Ukraine sind nicht nur ein Talkshowthema. Sie sind eine reale Bedrohung. Wir erleben sie dadurch, dass das Geld fehlt für Schulen, für Straßen, für den Öffentlichen Nahverkehr, für eine ortsnahe Gesundheitsversorgung und kulturelle Angebote. Im schlimmsten Fall erleben wir die Aufrüstung dadurch, dass unsere Freunde und Kinder als Wehrpflichtige an ihrem Leben bedroht sind oder dass wir Ziele in einem heißen Krieg werden. Die Landkreise, das Gesundheitssystem und auch die Bildungseinrichtungen werden von den Kriegstreibern in ihre Kriegsvorbereitungen einbezogen. Dagegen müssen wir uns wehren.

Als gebürtiger Wippinger habe ich mich mit den Bürgern meines Heimatortes gegen die Zerstörung unserer Dörfer durch eine Atommüll-Wiederaufbereitungsanlage und ein Atommüllendlager gewehrt. Und wir hatten Erfolg. Auch als versucht wurde, die Klimakrise zu ignorieren und in Dörpen ein Kohlekraftwerk zu bauen, war ich mit vielen Aktiven dabei, diesen Irrweg zu verhindern.

Mit dem Dorf-Blog Hallo-Wippingen.de kommentiere ich seit 25 Jahren das Zeitgeschehen. Doch jetzt glaube ich, dass es nötig ist, aktiv den Sozialstaat und die kommunale Selbstverwaltung vor denen in Schutz zu nehmen, die im Verbund mit den Rüstungskonzernen unser aller Leben in ihren Dienst nehmen wollen.

Als gesetzlicher Betreuer habe ich täglich mit denjenigen zu tun, die wegen Behinderung und Erkrankung auf den besonderen Schutz der Gemeinschaft angewiesen sind. Das schärft den Blick dafür, was es bedeutet, wenn es keine bezahlbaren Wohnungen gibt, wenn Anträge nicht rechtzeitig bearbeitet werden, wenn keine Busse fahren, wenn es keine Arzttermine gibt. Der Landkreis kann hier Vieles erreichen, und das sollte auch im Interesse der Bürger ausgeschöpft werden.

Ich bitte Sie also um Ihre Stimme bei den Kreistagswahlen am 13. September. [jdm bzw. Jan Deters]

Erinnerung: Tag des alten Handwerks am 6. September

Das Wippinger Heimatmuseum lädt zum dritten Tag des alten Handwerks ein. Am 6. September von 13 bis 17 Uhr gibt es auf dem Heimathof wieder viele Angebote und Mitmachaktionen. Und Kaffee und Kuchen im Heimathaus dürfen natürlich auch nicht fehlen. [Christel Sievers]

Erinnerung: Antikriegstag 2026 – Friedensfähig statt kriegstüchtig! – DGB lädt zur Kundgebung zum Antikriegstag

Zum Gedenken und Mahnen findet zum Antikriegstag am Sonntag, den 06.09.2026, um 18.00 Uhr, an der Begräbnisstätte KZ Esterwegen (an der B 401) die Mahnveranstaltung und Kranzniederlegung des DGB statt. Nach einer Begrüßung durch den DGB-Kreisverbandsvorsitzenden, Andreas Kuper, gibt es eine von Rede Corinna Bittner, Leiterin Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager. Zur musikalischen Untermalung werden Dita&Patrick spielen." [PM DGB]

Messstelle Neubörger zeigt sehr niedrigen Grundwasserstand

Grundwassermessstelle in Neubörger

Im Rahmen seiner Tätigkeiten als Gewässerkundlicher Landesdienst Niedersachsens (GLD) betreibt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zahlreiche Grundwassermessstellen in ganz Niedersachsen, die je nach Fragestellung unterschiedlichen Messnetzen und Messprogrammen innerhalb des Gewässerüberwachungssystems Niedersachsen (GÜN) zugeordnet sind.

Eine Messstelle  befindet sich im Ortskern von Neubörger in der Nähe der Mehrzweckhalle. Für diese Messstelle zeigt die im Internet einsehbare Tabelle der Messwerte aktuell (aber auch in den Tagen zuvor) die Klassifikation „sehr niedrig“, konkret 2,57 m unter Geländeoberkante (GOK). Damit liegt der Grundwasserstand aktuell 10 cm niedriger als vor einem Jahr, als der niedrigste Wert Anfang September 2,47 m betrug.

Die Einstufung „sehr niedrig“ gilt zurzeit für 100 von 161 Messstellen in Niedersachsen. Konkret bedeutet dies, dass der aktueller Tageswert 15 % niedriger liegt als der Mittelwert des jeweiligen Monats im Referenzzeitraum, also im Zeitraum 1991-2020.

Wir haben beim NLWKN nachgefragt, warum die Messstelle „Wippingen“ nicht in den veröffentlichten Daten erscheint. Diese wurde im Jahr 2018 erbaut und ist seitdem im Landeseigentum, wird uns dazu mitgeteilt. Der Filter befindet sich 7,89 – 9,89 m unter der Geländeoberkante. Sie ist als Landesmessstelle in den Programmen „Grundwassergüte“ und „Grundwasserstand“ geführt. Im Rahmen der Messstellenauswahl zum landesweiten Messprogramm „Klima-Grundwasserstand“ wurde auch diese Messstelle hinsichtlich ihrer Aufnahme in das Messprogramm „Klima-Grundwasserstand“ überprüft und bewertet. Aufgrund der dargestellten hohen fachlichen Anforderungen wurde die Messstelle „Wippingen“ nicht in das landesweite Messprogramm „Klima-Grundwasserstand“ integriert. Diese Messstelle verfügt nicht über einen entsprechend langen und zusammenhängenden Beobachtungszeitraum (Datenreihe), der nach bundesweiten Vorgaben in der Regel 30 Jahre und mehr für das genannte Messprogramm betragen soll. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Letzte Gemeinderatssitzung dieser Ratsperiode

Gemeinderat Wippingen am 02.09.2026: v.l. Martin Hempen, Jonas Schwering, Christian Koers, Johannes Kuper, Marie-Theres Riedel, Silvia Klaas, Hermann-Josef Pieper
Gemeinderat Wippingen am 02.09.2026: v.l. Martin Hempen, Jonas Schwering, Christian Koers, Johannes Kuper, Marie-Theres Riedel, Silvia Klaas, Hermann-Josef Pieper, es fehlt Marlies Berling

Der Wippinger Gemeinderat traf sich heute zu seiner letzten Sitzung dieser Wahlperiode, um letzte Angelegenheiten zu regeln. Deshalb erlaubten wir uns einmal, den Rat am Beratungstisch zu fotografieren. Marlies Berling konnte leider heute krankheitsbedingt nicht teilnehmen.

Bürgermeister Martin Hempen dankte Marie-Theres Riedel für ihre Arbeit im Rat. Riedel kandidiert nicht erneut und wird somit sicher nicht im neuen Rat, der am 13. September gewählt wird, vertreten sein.

Inhaltlich ging es im öffentlichen Teil der Sitzung nur um den Vorschlag eines Mehrgenerationenspielplatzes. Dazu wurde von einer Planerin ein Konzept vorgelegt. Jonas Schwering, von dem der Vorschlag für den Spielplatz stammte, zeigte sich enttäuscht von dem Vorschlag. Wenn man so viel Geld, wie in den Raum gestellt worden war, in die Hand nehme, müsse schon mehr drin sein, als diese wenigen Spielgeräte. Hempen berichtete, dass die Planerin den vorgesehenen Platz als ausgezeichnet geeignet beschrieben habe. Christian Koers plädierte, wie alle anderen, dafür, sich mehr Zeit für die Planung zu lassen. Johannes Kuper sagte, man solle den Beschluss über eine solche Ausgabe dem neugewählten Rat überlassen.

In der Bürgerfragestunde beschwerte sich Martin Düthmann über den Hundekot, der in der Siedlung immer mehr überhand nehme. Hempen verwies darauf, dass es sich um eine Ordnungswidrigkeit handele. Den Hundekot müssten Halter mit den Kottüten entsorgen. Gott sei Dank habe die teure Unsitte, die Kotbeutel in Gullys zu entsorgen, keine weitere Schule gemacht.

Hempen kündigte an, dass mehrere Vereine sich derzeit um die Finanzierung von Defibrillatoren bemühten, die in den Gewerbegebieten, an der Mehrzweckhalle und am Schützenhaus stationiert werden sollten. Auf die Gemeinde kämen damit wohl Wartungskosten zu, denn eine regelmäßige Wartung sei hierbei unabdingbar. [jdm]

Helle Nutrias an der Wippinger Dever südlich von Neudörpen

Helle Nutria

Auf der Wippinger Dever (Bäke) südlich von Neudörpen ist zurzeit eine Nutriafamilie mit mehreren Jungtieren unterschiedlicher Farbvarianten zu sehen. Bereits im Jahr 2018 haben wir dort sehr helle Tiere beobachtet und fotografiert. Nun sind hier neben Tieren mit einem hellen, fast weißem Fell auch besonders dunkle Jungtiere zu sehen. Dies zeigt, dass der Genpool der Tiere an der Bäke noch immer ein breites Spektrum umfasst. Auf unserem Foto sind ein sehr helles und ein dunkles Exemplar zu sehen.

Nutrias wurden bis in die 1990er Jahre in verschiedenen Zuchtformen in Farmen gehalten, um damit Felle für Pelze zu gewinnen. Als die Nachfrage nach Pelzen nachließ, wurden die Farmen aufgegeben oder vernachlässigt, dabei – so wird berichtet – entkamen viele Tiere und siedelten sich erfolgreich an nahen Gewässern an. Aber auch zuvor entkamen Nutrias aus Pelzfarmen, wie in der BfN-Schrift „Naturschutzfachliche Invasivitätsbewertungen für in Deutschland wild lebende gebietsfremde Wirbeltiere zu lesen ist. Als frühe Quelle wird angegeben: Studnitz, G. von (1935): Sumpfbiber in freier schleswig-holsteinischer Wildbahn. Schr. Naturw. Ver. Schl.-Holst. 21: 287-290.

Mittlerweile sind Nutrias bundesweit verbreitet. Mit ihren Höhlensystemen, die vom Ufer weit unter angrenzende Flächen gegraben werden, richten sie große Schäden an Ufern, Deichen und landwirtschaftlichen Flächen an. Lange kalte Winter können sich negativ auf eine Nutriapopulation auswirken, denn die Tiere finden im gefrorenen Boden nur schwer Nahrung. Mehr hierzu findet man in unseren Berichten vom 17.01.2026 und vom 29.01.2026. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

2. Wippinger Krippenweg – Jetzt informieren und mitmachen

Unser Pfarrgarten soll in der Adventszeit wieder zu einem magischen Ort für das ganze Gemeinde werden – und dafür brauchen wir eure Kreativität! Ob als Familie, Verein, Nachbarschaft, Clique oder allein: Werdet Teil dieses Gemeinschaftsprojekts und verschönert Wippingen in der Weihnachtszeit.

Wichtige Eckdaten:

  • Vorbereitung: Kurze Besprechung für alle Teilnehmenden am 07.11.2026 um 11:00 Uhr im Pfarrgarten.
  • Aufbau & Fertigstellung: Vom 23.11. bis 26.11.2026 im Pfarrgarten.
  • Eröffnung: Ab dem 27.11.2026 ist der Krippenweg für alle geöffnet.
  • Abbau: Nach Neujahr bis spätestens 15.01.2027.
  • So macht ihr mit.

Für weitere Informationen und Anmeldung meldet euch bei: Christel Sievers, Tel.: 015155593898. Wir freuen uns auf eine leuchtende Adventszeit und viele tolle Krippen! Euer Team vom Wippinger Heimatmuseum [Marlies Berling/Christel Sievers]

Umschlag von Bauteilen für Windenergieanlagen im Hafen Dörpen zieht sich noch hin

Der Umschlag im Hafen Dörpen soll mit Komponenten für Windparks erhöht werden
Der Umschlag im Hafen Dörpen soll mit Komponenten für Windparks erhöht werden

Ende Dezember 2025 wurden nördlich des Geländes der Dörpener Umschlaggesellschaft (DUK) östlich des Hafenbeckens Bäume entlang der Straße nach Dörpen-Haar (ehemalige B401) gefällt – Forum-D berichtete am 31.12.2025 darüber. Grund für die Baumfällung war nach den uns vorliegenden Informationen, dass die schmale Straße vom nördlichen Tor des DUK-Geländes bis zur breiteren, ehemaligen B401 für längere Fahrzeuge zu beengt war.

Am 20.02.2026 veröffentlichte die Emder Hafenförderungsgesellschaft e. V. eine Pressemitteilung zum Start des Hafendialogs Emden-Dörpen. Der Inhalt der Mitteilung wurde von der NOZ (Emszeitung) am 24.02.2026 weitgehend übernommen. Damit hatten die Initiatoren zumindest die Presse erreicht, was wohl auch ein Ziel des ganzen Dialogs war.

Nun ist ein halbes Jahr vergangen, und viel Bewegung konnten wir in dieser Zeit im Hafen Dörpen nicht beobachten. Deswegen haben wir bei der Emder Hafenförderungsgesellschaft zum aktuellen Stand der Kooperation zwischen den beiden Häfen nachgefragt. Folgende Auskunft haben wir erhalten:

Das Kabeltrommelprojekt mit Zwischenlagerung der aus dem Seehafen Emden kommenden Trommeln im Dörpener Hafen wird im Mai 2027 planmäßig anlaufen. Diese Trommeln kommen aus verschiedenen Werken über den Seehafen Emden und per Binnenschiff nach Dörpen, und von dort werden die Baustellenabschnitte per LKW beliefert.

Im laufenden Jahr konnte mit Projektladungen in offenen Containern begonnen werden, wird weiter mitgeteilt. Die Einheiten kamen per Zug und LKW, wurden in Dörpen gelagert und zum Montagetermin auf die Baustelle geliefert. An der Etablierung der Zwischenlagerung von Windkraftanlagen werde noch im Hintergrund gearbeitet, und bis zur Umsetzung werde es noch etwas dauern.

Der nächste „Hafendialog Emden-Dörpen“ werde Ende September im Seehafen Emden stattfinden. Bis dahin wird es wohl kaum neue Erfolgsmeldungen geben, denn auch die Windenergiebranche ist zurückhaltender bei Investitionsentscheidungen geworden, weil sinkende Vergütungssätze in den EEG-Ausschreibungen und steigende Kosten für Windkraftanlagen eine Umsetzung von Windparkprojekten an ihre wirtschaftlichen Grenzen bringen können. Wenn dann noch erhöhte Kosten für Netzanschlüsse, z. B. durch lange Strecken bis zum Einspeisepunkt entstehen, wie dies beim Windpark Neubörger der Fall sein könnte, dürfte die Gewinnerzielungsabsicht mit Fragezeichen versehen werden.

Zudem könnten Proteste in den an Windparks angrenzenden Gemeinden Verzögerungen verursachen, falls die Planungen überarbeitet werden müssten, um die Anwohner nicht zu sehr zu verprellen. Beispielsweise wurde der Protest gegen den Windpark im Eleonorenwald auf dem Hümmling erst nach Abschluss der Planungen deutlich stärker und löste öffentliche Proteste aus. Es bleibt also abzuwarten, ob der Hafen Dörpen ab 2027 einen Aufschwung durch den Umschlag von Komponenten für Windenergieanlagen verzeichnen kann. Nötig wäre es. [HM/gruenealternative.de/forum-d]

Tag des alten Handwerks am 6. September

Das Wippinger Heimatmuseum lädt zum dritten Tag des alten Handwerks ein. Am 6. September von 13 bis 17 Uhr gibt es auf dem Heimathof wieder viele Angebote und Mitmachaktionen. Und Kaffee und Kuchen im Heimathaus dürfen natürlich auch nicht fehlen. [Christel Sievers]

Erinnerung: Das Zeltlager feiert 20-jähriges Bestehen

Flyer Zeltlagerjubiläum

Am Samstag ist es soweit! Wir feiern 20 Jahre Zeltlager Renkenberge-Wippingen und ihr seid alle herzlich eingeladen.

Egal, ob ihr früher selbst mitgefahren seid, aktuell dabei seid oder einfach mal vorbeischauen möchtet. Kommt vorbei, trefft alte und neue Gesichter und feiert mit uns dieses besondere Jubiläum. Ob tagsüber in Renkenberge oder ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle: Wir freuen uns auf einen unvergesslichen Tag mit euch! Euer Zeltlagerteam! [Marcel Ganseforth]

Tag des Offenen Denkmals: Wippinger Mühle kann besichtigt werden

Der Heimatverein Wippingen öffnet am Tag des offenen Denkmals, dem 13. September 2026, die historische Mühle für Besucher. Zwischen 14 und 17 Uhr können Interessierte die Mühle besichtigen und an fachkundigen Führungen teilnehmen, die spannende Einblicke in die Geschichte und Funktionsweise des Denkmals geben. [Stefan Kellner]

EU äußert sich skeptisch zum Joint Venture von UPM und Sappi

Am 19. März 2026 wurde die Absicht eines Zusammenschlusses von UPM-Kymmene Corporation („UPM“) und Sappi Limited („Sappi“) bei der EU-Kommission zur Genehmigung angemeldet. Die Kommission hat am 28. April 2026 eine eingehende Prüfung eingeleitet. Die Kommission hat die Aufgabe, Fusionen und Übernahmen von Unternehmen zu prüfen, deren Umsatz bestimmte Schwellenwerte übersteigt und Zusammenschlüsse zu untersagen, die den wirksamen Wettbewerb im gesamten oder in einem wesentlichen Teil des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) im Vereinigten Königreich und in der Schweiz erheblich behindern würden.

Heute hat die Europäische Kommission UPM und Sappi von ihrer vorläufigen Auffassung in Kenntnis gesetzt, dass das geplante Gemeinschaftsunternehmen den Wettbewerb auf den Märkten für verschiedene Grafikpapiersorten, die für verschiedene Druckwerke wie Zeitschriften oder Bücher verwendet werden, beschränken könnte.

UPM und Sappi sind die beiden größten Hersteller von grafischem Papier im Europäischen Wirtschaftsraum („EWR“). Mit dem Gemeinschaftsunternehmen könnte ein EWR-Marktführer geschaffen werden, da die Grafikpapier-Sparte von UPM in Europa und den USA mit der Grafikpapier-Sparte von Sappi in Europa und einem Teil des Spezialpapiergeschäfts von Sappi sowie Nebentätigkeiten zusammengelegt würde.

Die Kommission hat insbesondere Bedenken, dass dies dazu führen würde, dass das Gemeinschaftsunternehmen Preise erhöhen könnte und Kunden eine geringere Auswahl hätten.

Der Wettbewerb könnte auf den Märkten insbesondere auf den Märkten für Zeitschriftenpapier und holzfreiem gestrichenen Papier verringert werden. Diese beiden Papiersorten werden für Zeitschriften, Bücher und Werbematerial verwendet.

Die Kommission hat angesichts der gewonnenen Erkenntnisse Bedenken, das Gemeinschaftsunternehmen von UPM und Sappi könnte so große Marktmacht erlangen, dass seine Abnehmer von gestrichenem holzhaltigen Papier (Zeitschriftenpapier) und gestrichenem holzfreiem Papier höhere Preise und geringere Qualität hinnehmen müssten. Sie ist derzeit nicht davon überzeugt, dass die Integration der betreffenden Geschäftstätigkeiten in das Gemeinschaftsunternehmen genügend Vorteile (durch Kosteneinsparungen, mehr Umweltschutz oder größere Widerstandsfähigkeit) böte, um den möglichen Schaden aufzuwiegen.

UPM und Sappi haben den Empfang der Mitteilung der Beschwerdepunkte der EU-Kommission bestätigt. Die Verabschiedung einer Mitteilung der Beschwerdepunkte (SO) sei ein üblicher Schritt im Rahmen einer eingehenden Fusionsprüfung durch die Europäische Kommission. In der Mitteilung der Beschwerdepunkte hat die Kommission weitere Einzelheiten zu ihren vorläufigen Bedenken dargelegt. Gemeinsam mit Sappi prüfe UPM die Mitteilung der Beschwerdepunkte sorgfältig und werde zu gegebener Zeit darauf antworten.

UPM sei zuversichtlich, dass es in der Lage sein werde, umfassend auf die vorläufigen Bedenken der Kommission einzugehen, und bleibe davon überzeugt, dass das geplante Joint Venture ein notwendiger Schritt sei, um eine zuverlässige Versorgungskontinuität für Grafikpapierkunden in Europa zu gewährleisten und die Widerstandsfähigkeit der gesamten europäischen Grafikpapierindustrie im Interesse der Kunden zu stärken.

UPM und Sappi können nun der Kommission eine Erwiderung auf diese Mitteilung senden, die Kommissionsakte einsehen und eine mündliche Anhörung beantragen.

UPM betreibt die Papierfabrik Nordland in Dörpen; Sappi ist ein weltweit tätiger südafrikanischer Hersteller von Materialien des täglichen Bedarfs aus erneuerbaren Ressourcen aus Holzfaser. Das Unternehmen liefert Rohstoffe wie Zellstoff und Biomaterialien sowie Endprodukte wie grafische Papiere sowie Spezial- und Verpackungspapiere.

UPM treibt parallel zur Abspaltung der Grafikpapiersparte die Abspaltung des Sperrholzgeschäfts in die eigenständige WISA Group Plc. voran. Die Aktienkurse von UPM und Sappi zeigten kaum Reaktionen auf diesen Brüsseler Beschluss.

Derweil zeigt sich, dass die Zellstoffindustrie weltweit unter Druck ist. Das holzverarbeitende US-Unternehmen Domtar Corporation aus Fort Mill in South Carolina kündigte am 20. August an, den Betrieb seiner Zellstofffabrik Howe Sound sowie der Holzhackschnitzelanlage Bayview Fibre in Port Mellon in British Columbia (Kanada) auf unbestimmte Zeit stillzulegen. Als Gründe nennt das Unternehmen laut Holzzentralblatt die gesunkene Nachfrage in Asien, die schwachen globalen Zellstoffpreise und die abnehmende Verfügbarkeit von erschwinglichen heimischen Holzfasern. [jdm]