Bernd Gerdes, gebürtiger Wippinger, der jetzt in Hannover lebt, hat bei Gofundme.com einen Spendenaufruf für die Familie von Sven Bicker gestartet. Denn am 22.12.2025 hat sich das Leben der Tochter Johanna schlagartig verändert. Bei Johanna wurde ein Medulloblastom, ein bösartiger Gehirntumor, festgestellt. Bei Gofundme informiert Gerdes darüber, dass am 23.12.2025 der Tumor in einer achtstündigen Operation fast komplett entfernt wurde.
Johanna ist 14 Jahre alt, ein junges Mädchen mit Träumen, Plänen und einem ganzen Leben vor sich. Durch die Operation hat Sie einen Mutismus entwickelt, was bedeutet, dass Johanna im Moment nicht sprechen kann. Auch ihr Muskeltonus ist herabgesetzt, sowie Essen und Trinken fällt Ihr sehr schwer und sie muss künstlich ernährt werden. Im Verlauf stellten sich noch Metastasen heraus, weshalb Johanna Chemotherapie erhalten soll. Diese Therapie kann nicht wohnortnah stattfinden. Auch die spezielle Kinder Rehaklinik ist nicht in Wohnortnähe.
Für Johanna, ihre Eltern und ihren jüngeren Bruder Thomas ist es eine extrem belastende Zeit mit langen Krankenhausaufenthalten, Reisen über viele Kilometer und Unterkunftskosten der Begleitperson. Auch Verdienstausfall und viele zusätzliche Ausgaben, die im Alltag anfallen werden sind zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht einzuschätzen.
Um Johanna und ihrer Familie Ruhe und Kraft zu gewährleisten und finanzielle Sorgen zu nehmen, bitten Gerdes und seine Freunde, die Familie zu unterstützen. Auf Gofundme finden Sie weitere Informationen und in den Updates Infos zum aktuellen Stand. Spenden kann man auf der Seite ganz einfach mit Paypal oder Kreditkarte. [jdm]
Am Samstag, den 24.01.2026 war die Landjugend Wippingen mit rund 50 Jugendlichen bei einer Betriebsbesichtigung der Firma Hempflax zu Besuch.
Unglücklicherweise sagte kurz vor Abfahrt das Busunternehmen wetterbedingt ab. Aber Wippinger wären nicht Wippinger, wenn es nicht für jedes Problem eine Lösung gäbe. Also wurden kurzerhand 10 Fahrer organisiert und man erreichte das Firmengelände in Oude Pekela gegen 12:15 Uhr.
Zuerst hat der Geschäftsführer und Wippinger Schützenkönig Mark Reinders einen informativen Vortrag über seine Firma, aber auch über die Vielseitigkeit von Hanf gehalten. Danach gab es eine interessante Führung durch die Produktion und das Betriebsgelände.
Abschließend versorgten Mark, Linde und ihre Kinder die Besucher mit Kaltgetränken und holländischen Spezialitäten. Der Vorsitzende bedankte sich für die Einladung und die vielfältigen Einblicke in die Hanfverarbeitung. Gegen 16 Uhr wurde die Rückfahrt angetreten und die Landjugend hat den Abend im Treff ausklingen lassen. [Hinnerk Frericks]
Gestern in der Zeit von 19:15 Uhr bis 19:30 Uhr kam es in der Fehnstraße zu einem Einbruchdiebstahl. Bislang unbekannte Täter verschafften sich Zugang zu einem Einfamilienhaus. Wie die Polizeiinspektion Emsland mitteilte, flüchteten die Täter, nachdem sie die Räume durchsucht hatten, u. a. mit Schmuck in unbekannte Richtung. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Papenburg unter der Rufnummer 04961 - 9260 zu melden. [jdm]
Vor ungewohnt großer Zuschauerkulisse beschloss der Gemeinderat heute den Abschluss eines Vertrages mit der Firma Smals I.K.W BV über Rahmenbedingungen für den Abbau von Boden in der Gemeinde Wippingen. In der anschließenden nichtöffentlichen Sitzung sollten die damit zusammenhängenden finanziellen Festlegungen beschlossen werden.
Die räumliche Ausdehnung des Vorhabens von Smals wurde schon auf der öffentlichen Versammlung am 12. Juni 2025 vorgestellt. Eine genauere Beschreibung des Vorhabens und der Folgen findet sich auch in der Beschlussvorlage mit Präsentation, die in der Gemeinderatssitzung von Bürgermeister Martin Hempen vorgestellt und erläutert wurde.
Im Anschluss wurde diskutiert, wie verhindert werden könne, dass die Einnahmen aus dem Sandabbau einfach im allgemeinen Haushalt der Gemeinde versickerten. Denn immerhin sei der Wald, der hier verkauft werde, so etwas wie das Tafelsilber der Gemeinde. Hempen und anderen schwebt deshalb vor, dass die Einnahmen z. B. in den Kauf von Grundstücken für Bau- und Gewerbegebiete fließen sollten. Für Hermann-Josef Pieper war auch die Beteiligung an Projekten, wie einem Windpark, denkbar, weil hier Werte und neue Einnahmen für die Gemeinde geschaffen würden. Hempen wies darauf hin, dass die Kommunalverfassung eine Festlegung der Einnahmen für bestimmte Zwecke nicht zulasse. Johannes Kuper meinte, die Mittelverwendung müsse man sowieso den jeweiligen Ratsmitgliedern überlassen. Christian Koers fand es beruhigend, dass die Einnahmen im Laufe einer langen Zeit generiert würden und somit keine Gefahr bestehe, das ganze Geld für ein einzelnes Projekt auszugeben.
Seite 13 der Präsentation: Grundwasserverhältnisse
Die Folie auf Seite 13 der Präsentation stellt die Veränderungen des Grundwassers durch die Ausbaggerung des Südsees dar. Es komme auf der Südseite (Richtung Gutshofstraße) zu einer lokal sehr begrenzten Grundwasserabsenkung und auf der Nordseite des Sees zu einer Grundwasseraufhöhung. Diese mache sich auf den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen durchaus bemerkbar. Aber - so Hempen - ihm sei von Landwirten versichert worden, dass dies sich dort eher positiv auswirken würde.
Wer überwacht eigentlich, dass die Auflagen, zu denen Smals sich verpflichtet hat, auch tatsächlich eingehalten werden? Diese Frage tauchte mehrfach auf. Der Landkreis sei für die Kontrolle der Ausgleichsmaßnahmen und Einhaltung der Umweltauflagen zuständig. In der Vergangenheit habe der Landkreis Ausgleichsmaßnahmen wohl eher nachlässig überwacht. Aber dies scheine sich in letzter Zeit geändert zu haben. Der Landkreis sei auch für die Kontrolle der Einhaltung des Säuregrades beim Wasser des Baggersees und der Kontrolle der Abbaumengen zuständig. Smals müsse einmal pro Jahr eine unabhängige Untersuchung mit einer Echolotboje beauftragen.
Es könne sein, dass Smals wegen der Erweiterung des Nordsees den Kiefernweg noch einmal verlegt haben möchte. In dem Fall müsse die Umleitung von Smals finanziert werden. Befürchtungen, dass die Zuwegung in Richtung des Gehöftes Holt von Smals einfach beseitigt werden könnte, konnte Hempen zerstreuen. Der Weg sei im Besitz der Gemeinde und somit könne nur das passieren, was die Gemeinde zulasse.
An der Erneuerung des Radwegs auf dem Harpel wird sich die Firma Smals finanziell beteiligen. Hempen stellte in Aussicht, dass die Radwegserneuerung und der Ausbau eines Sichtdreiecks an der Ecke Kiefernweg/Harpel zeitnah in Angriff genommen werden. [jdm]
Als noch im Mittelalter im 13./14 Jahrhundert die ersten Bauern in Wippingen siedelten, taten sie dies auf dem Grund der Markengemeinden Werpeloh und Steinbild. Ebenso wichtig war die Zugehörigkeit zu den Kirchspielen Sögel für die östlichen Teile von Wippingen (Sögeler Wippingen) und Steinbild für die westlichen Teile (Steinbilder Wippingen).
Wippinger gingen sonntags jeweils zu ihrer Kirche, also nach Sögel oder nach Steinbild. Auch die Taufen, die Hochzeiten und die Beerdigungen fanden dort statt. Wer also als Wippinger in Kirchenbüchern Ahnenforschung treiben will, muss sich die Kirchenbücher dieser Kirchspiele anschauen.
Das änderte sich auch nicht wesentlich, als den Wippingern 1843 der Bau einer Kapelle erlaubt wurde. Die Wippinger mussten zwar einen Priester finanzieren. Aber der erste Seelsorger in Wippingen war Hermann Grüter aus Kluse und wohnte nicht in Wippingen, sondern leitete die Gemeinde von Steinbild aus. Es fanden häufig Sonntagsmessen statt, aber vor allem an Feiertagen gab es nicht die gewünschte Anzahl von Messen, so dass immer wieder die Mutterkirchen in Sögel bzw. Steinbild besucht werden mussten. Die Erstkommunion fand erstmals 1905 in Wippingen statt. Und für die Toten gab es in Wippingen erst 1903 einen eigenen Begräbnisplatz.
Pastor Friedrich Frieling
Pastor Frieling leitete während seiner Amtszeit von 1906 – 1910 die Ablöseverhandlungen mit Steinbild und Sögel ein. Wer jetzt glaubt, dass es dabei darum ging, wie die Betreuung der Gläubigen am besten zu gestalten wäre, ist leider auf dem Holzweg. Es ging wie im Fußball vor allem um die Höhe der Ablösesumme. Steinbild forderte eine Ablöse von 7000 Mark und die Wippinger sollten auf ihren Anteil am Kirchenvermögen verzichten. Erst 1911 während der zweiten Amtszeit von Pastor Bernardus Hake konnten die Verhandlungen zum Abschluss gebracht werden. Steinbild erhielt 4500 Mark Ablöse und Sögel 7400 Mark. Aus den Armenkassen der Sögeler und Steinbilder wurden im Gegenzug 2770,22 Mark an die Wippinger Gemeinde überwiesen. Und das bisherige Vermögen der Kapellengemeinde Wippingen wurde das Vermögen der Kuratiegemeinde Wippingen. Der Rang einer Kuratie entspricht nicht dem vollen Rang einer Pfarrei. Aber dabei handelt es sich eher um einen theoretischen Unterschied, weil eine eigene Verwaltung und ein eigener Priester vorhanden waren.
Vor genau 115 Jahren erhob Bischof Hubertus Voß in der Urkunde vom 23. Januar 1911 Wippingen in den Rang einer Kuratie mit Wirkung zum 1. April 1911. Damit war die Kirchengemeinde Wippingen endlich selbständig. [jdm]
v. l.: Josef Johanning, Klaus Abeln, Andre Wester, Brigitte Hackmann, Heinz Schulte, Hermann Hackmann, Carina Klaas, Otto Gerdes, Stefan Kellner, Franz Sievers
Der Heimatverein Wippingen hat in diesem Jahr seine Ehrentunschere an Hermann Hackmann verliehen. Die Übergabe fand am 4. Januar 2026 in geselliger Runde statt. Vorsitzender Klaus Abeln bedankte sich herzlich für die besonderen Verdienste Hackmanns um den Heimatverein und das Dorf Wippingen.
Während seiner Amtszeit als Bürgermeister unterstützte Hermann Hackmann zahlreiche Projekte des Heimatvereins mit großem Engagement. Besonders in Erinnerung blieb seine tatkräftige Hilfe beim Umzug des Backhauses der Familie Rosen: Er half nicht nur bei der Organisation, sondern packte selbst mit an und stieg sogar in den Ofen, um diesen auszuräumen.
Auch an der Neugestaltung des Heimathofes und des Pfarrgartens war Hackmann maßgeblich beteiligt. Zudem führte er als Bürgermeister die Verhandlungen zur Erweiterung des Heimathofes und erreichte die Zusage der Gemeinde, die Pflege der zusätzlichen Flächen zu übernehmen. Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Heimatverein wurde dabei stets sehr geschätzt.
Mit der Ehrentunschere würdigt der Heimatverein Wippingen einen engagierten ehemaligen Bürgermeister und verlässlichen Unterstützer der Heimatpflege. [Stefan Kellner]
Theaterplakat mit den aktuellen Aufführungsterminen
Auf unserer letzten Generalversammlung haben wir beschlossen, 300 Euro aus den Erlösen unserer Aufführungen weiterzugeben. Da uns die Entscheidung für nur einen Empfänger schwerfiel, haben wir das Geld kurzerhand auf zwei örtliche Vereine aufgeteilt.
v.l.: Hermann Lammers, Torsten Konnemann und Birgit Kuper-Gerdes (Förderverein) , Helmut Kaiser
Jeweils 150 Euro gingen an den Förderverein der Grundschule und Kita sowie an das Zeltlager ReWiKi. Mit diesen Spenden möchten wir die tolle Arbeit beider Vereine unterstützen und gleichzeitig zeigen: Theater kann mehr als nur unterhalten.
v.l.: Hermann Lammers, Lena Rosen (ReWiKi), Helmut Kaiser
Natürlich möchten wir auch auf unsere kommenden Aufführungen (ab 30.01.2026) hinweisen. Wir freuen uns über jeden Besucher – ob Stammgast oder Neuentdeckung – und versprechen schon jetzt beste Unterhaltung und eine unvergessliche Aufführung. [Hermann Lammers]
Seit dem 1 Januar 2026 gehört unsere katholische Kindertagesstätte Bartholomäus zum kath. Kirchengemeindeverband Dörpen – Lathen. Zu dem Verband gehören die 10 kath. KiTa ’s aus den Samtgemeinden Dörpen und Lathen.
Die KiTa-Leitungen stellten ihre Kita mit verschiedenen Symbolen vor. Der neue Träger wurde am 13.01.2026 in einer feierlichen Auftaktveranstaltung in einem Gottesdienst und anschließenden Empfang begrüßt.
Unsere neuen Geschäftsführerinnen heißen Ina Helmer und Franziska Düthmann. Franziska stand uns bisher als Rendantin zur Seite.
Wir freuen uns auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. [Silvia Klaas]
Ein Tagesordnungspunkt wird die Verlegung der Bushaltestelle Püngel sein. Bisher befindet sich die Bushaltestelle auf einem Privatgrundstück und die Busse nutzen auch den Hof als Wendeplatz. Das möchte der neue Eigentümer des Grundstücks nicht mehr dulden. Es wird deshalb vorgeschlagen, die Bushaltestelle vom Grundstück Püngel 3 auf das Grundstück Püngel 1 zu verlegen. Die Neuanlage der Bushaltestelle wird etwa 20.000 € kosten.
Der zweite große Tagesordnungspunkt ist der Abschluss eines Vertrages mit der Firma Smals I.K.W BV über Rahmenbedingungen für den Abbau von Boden in der Gemeinde Wippingen. Es geht also um die Erweiterung der Kiesgrube. In der Sitzungsvorlage wird u. a. der Umfang des in Frage kommenden Geländes beschrieben, wie Naturschutzbelange berücksichtigt werden sollen und welche Kompensationsmaßnahmen es geben wird.
Die finanziellen Auswirkungen werden wegen der Vertraulichkeit nicht offengelegt. Die finanzielle Beteiligung der Gemeinde bleibe nicht auf eine einmalige Zahlung beschränkt. Ziel der Verhandlungen war laut der Beschlussvorlage, eine nachhaltige finanzielle Beteiligung mindestens über die Laufzeit des Abbaus von etwa 25 Jahren zu erreichen. Vereinbart wurden auch gewisse „Startzahlungen“, von denen die Gemeinde sofort profitieren werde. Der mit Abstand größere Teil der Zahlungen werde jedoch analog mit dem Fortschritt des Bodenabbaus und damit über einen Zeitraum von etwa 25 Jahren fließen. [jdm]
Aufgrund der winterlichen Wetterverhältnisse mit Schnee und Eisglätte konnten in der vergangenen Woche einige Abfalltouren im Emsland nicht wie geplant durchgeführt werden. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland (AWB) informiert auf seiner Internetseite über die betroffenen Gebiete sowie den vorgesehenen Nachholtermin am 17. Januar, der aber nur nicht geleerte Bioabfalltonnen betrifft.
Eine Nachleerung der Papiertonne sei in folgenden Gebieten leider nicht möglich: Lingen (Telgenkamp-Biene, Innenstadt), Herzlake (Teilgebiete Dohren, Bookhof, Felsen, Westrum) sowie Börger, Neubörger und Wippingen. [jdm]
v.l.: Sophie Schwering, Kathrin Richert, Finja Koers, Mia Klapprott, Christine Fehrmann, Mayra Düttmann, Lena Düttmann, Mira Baalmamn, Katharina Jansen, Melanie Schulte-Borchers
Die Neueröffnung am Sonntag war ein voller Erfolg. Bei Bratwurst vom Grill, kühlen Getränken und vielen guten Gesprächen konnten unsere Gäste den neu gestalteten Raum kennenlernen und direkt erleben.
Nach der Renovierung erstrahlt unsere Bücherei jetzt im neuen Glanz. Moderner, gemütlicher und richtig einladend – mit neuen Möbeln und mehr Komfort zum Stöbern und Verweilen.
Ein riesiges Dankeschön an alle, die mit angepackt, unterstützt und diese Verwandlung möglich gemacht haben.
Wir freuen uns sehr über den gelungenen Neustart und sind gespannt auf viele schöne Begegnungen, Lesestunden und Besuche in unserer „neuen“ Bücherei. Das Büchereiteam [Kathrin Richert]
Am 11. Januar 1636 starb Dodo Freiherr von Innhausen und zu Knyphausen in der Schlacht von Haselünne. Dodo war ein gewerbsmäßiger Söldnerführer-Kriegsunternehmer, der auf Seiten der protestantischen Konfliktpartei im Dreißigjährigen Krieg kämpfte.
Meppen war 1622 zunächst von protestantischen Truppen von Ernst Graf von Mansfeld auf Kosten der Meppener Bürger als Festungsstadt verstärkt worden. Um die Meppener zur Zahlung zu zwingen wurden 8 Bürger als Geiseln nach Greetsiel verschleppt. Die Truppen verließen allerdings 1623 die Stadt, die somit keine Brandschatzung erlebt hatte, aber durch die Besatzung verarmt war. Danach wurden katholische kaiserliche Truppen in Meppen einquartiert, so dass die Ausplünderung der Stadt zu keinem Ende kam.
Auf Veranlassung des katholischen kaiserlichen Feldherrn Johann Graf von Tilly wurden 1628 weitere Arbeiten an der Meppener Festung vorgenommen.
Dennoch konnte Dodo Freiherr von Innhausen und zu Knyphausen 1633 als schwedischer Generalfeldmarschall Quakenbrück, Fürstenau, Haselünne und Meppen erobern. Als Belohnung erhielt er das Amt Meppen als erbliches Lehen.
Auch Knyphausen arbeitet weiter an der Festung Meppen. Er holte sich das Geld dafür nicht allein von den Meppenern, sondern aus dem gesamten Emsland. Nachdem 1635 kaiserliche Truppen Teile des Emslandes besetzen konnten, zog Dodo mit seinen Truppen Richtung Haselünne, um den Kaiserlichen einen Hinterhalt zu legen. Noch während der Aufstellung in Schlachtordnung traf eine feindliche Kugel den Feldmarschall von hinten in den Kopf.
Die Schlacht von Haselünne, in der 1000 kaiserliche Soldaten starben, wurde dennoch von seinen Truppen gewonnen. Dodos Ehefrau Anna von Schade und die Familie erbten die Herrschaft im Emsland und verkauften sie an die (protestantischen) Generalstaaten.
Dodos Leiche wurde einbalsamiert und am 4. März 1636 auf einem Schiff nach Emden überführt. Am 3. Mai 1636 wurde er in der Jennelter Kirche beigesetzt, wo der kupferne Prunksarg noch heute zu besichtigen ist. [jdm/ Foto von Matthäus Merian Gemeinfrei]
Heute stellte sich die Wippinger Bücherei im neuen Gewand vor. Der Raum wurde renoviert und die Bücherei erhielt ein neues funktionales Mobiliar.
Die neuen, schlanker wirkenden, Regale können mehr Bücher fassen. das Bücherangebot wird übersichtlicher präsentiert. Dabei wirkt die Bücherei im Vergleich mit dem vorherigen Zustand nicht mehr so überladen und geradezu leer, weil der Raum effektiver genutzt wird.
Sophie Schwering (li) und Mia Klapprott freuen sich über die neuen Bedingungen in der Bücherei
Wurden die Bilderbücher früher in einem Wühltisch in der Raummitte präsentiert, so sind sie jetzt raumsparend in Rollschubläden untergebracht. Auf einem farbenfrohen Teppich in der Raummitte befinden sich um eine Leselokomotive einige Sitzkissen gruppiert, die zum Schmökern einladen.
Die Mitarbeiterinnen können jetzt an einem modernen Arbeitsplatz die Ausleihen verwalten und die Besucher beraten. [jdm]
In diesem Jahr gingen die Sternsinger am letzten Sonntag von Haus zu Haus um Spenden zu sammeln. Dadurch kam die beachtliche Summe von 5.233,31 Euro zusammen. Wir bedanken uns natürlich bei allen Spendern und den Sternsingern, die wieder zahlreich an dieser Aktion mit viel Spass und Freude teilgenommen haben. DANKE ! [Silvia Klaas]
Herr Präsident, verehrte Mitglieder des Sicherheitsrats,
die Frage, mit der sich der Rat heute befasst, ist nicht die Art der Regierung Venezuelas. Die Frage ist, ob ein Mitgliedstaat – durch Gewalt, Zwang oder wirtschaftliche Strangulierung – das Recht hat, über die politische Zukunft Venezuelas zu entscheiden oder Kontrolle über dessen Angelegenheiten auszuüben.
Diese Frage betrifft unmittelbar Artikel 2 Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen, der die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Unversehrtheit oder politische Unabhängigkeit eines Staates verbietet. Der Rat muss entscheiden, ob dieses Verbot aufrechterhalten oder aufgegeben werden soll. Eine Aufgabe dieses Verbots hätte schwerwiegende Folgen.
Hintergrund und Kontext
Seit 1947 hat die Außenpolitik der Vereinigten Staaten wiederholt Gewalt, verdeckte Aktionen und politische Manipulation eingesetzt, um einen Regimewechsel in anderen Ländern herbeizuführen. Dies ist eine sorgfältig dokumentierte historische Tatsache. In ihrem Buch Covert Regime Change (2018) dokumentiert die Politikwissenschaftlerin Lindsey O’Rourke allein zwischen 1947 und 1989 70 versuchte US-Operationen zum Regimewechsel.
Diese Praktiken endeten nicht mit dem Kalten Krieg. Seit 1989 gehören zu den wichtigsten Regimewechseloperationen der Vereinigten Staaten, die ohne Genehmigung des Sicherheitsrats durchgeführt wurden, unter anderem: Irak (2003), Libyen (2011), Syrien (ab 2011), Honduras (2009), Ukraine (2014) und Venezuela (ab 2002).
Die dabei angewandten Methoden sind gut etabliert und gut dokumentiert. Dazu gehören offene Kriegführung, verdeckte Geheimdienstoperationen, Anstiftung zu Unruhen, Unterstützung bewaffneter Gruppen, Manipulation der Massen- und sozialen Medien, Bestechung von Militär- und Zivilbeamten, gezielte Attentate, Operationen unter falscher Flagge und Wirtschaftskrieg mit dem Ziel, das zivile Leben zum Erliegen zu bringen.
Diese Maßnahmen sind gemäß der UN-Charta illegal und führen in der Regel zu anhaltender Gewalt, tödlichen Konflikten, politischer Instabilität und großem Leid der Zivilbevölkerung.
Der Fall Venezuela
Die jüngste Bilanz der Vereinigten Staaten in Bezug auf Venezuela ist eindeutig. Im April 2002 wussten die Vereinigten Staaten von einem Putschversuch gegen die venezolanische Regierung und billigten diesen. In den 2010er Jahren finanzierten die Vereinigten Staaten zivilgesellschaftliche Gruppen, die sich aktiv an regierungsfeindlichen Protesten beteiligten, insbesondere im Jahr 2014. Als die Regierung hart gegen die Proteste vorging, verhängten die USA eine Reihe von Sanktionen. Im Jahr 2015 erklärte Präsident Barrack Obama Venezuela zu einer „ungewöhnlichen und außerordentlichen Bedrohung für die nationale Sicherheit und Außenpolitik der Vereinigten Staaten“.
Im Jahr 2017 diskutierte Präsident Trump bei einem Abendessen mit lateinamerikanischen Staats- und Regierungschefs am Rande der UN-Generalversammlung offen die Option einer Invasion der USA in Venezuela, um die Regierung zu stürzen. Von 2017 bis 2020 verhängten die USA umfassende Sanktionen gegen die staatliche Ölgesellschaft. Die Ölproduktion sank von 2016 bis 2020 um 75 Prozent, und das reale Pro-Kopf-BIP (KKP) ging um 62 Prozent zurück.
Die UN-Generalversammlung hat wiederholt mit überwältigender Mehrheit gegen solche einseitigen Zwangsmaßnahmen gestimmt. Nach internationalem Recht ist nur der Sicherheitsrat befugt, solche Sanktionen zu verhängen.
Am 23. Januar 2019 erkannten die Vereinigten Staaten Juan Guaidó einseitig als „Interimspräsidenten“ Venezuelas an und froren am 28. Januar 2019 venezolanische Staatsvermögen im Ausland in Höhe von rund 7 Milliarden US-Dollar ein und übertrugen Guaidó die Verfügungsgewalt über bestimmte Vermögenswerte. Diese Maßnahmen sind Teil der seit mehr als zwei Jahrzehnten andauernden Bemühungen der Vereinigten Staaten um einen Regimewechsel.
Jüngste globale Eskalation der Vereinigten Staaten
Im vergangenen Jahr haben die Vereinigten Staaten Bombenangriffe in sieben Ländern durchgeführt, von denen keiner vom Sicherheitsrat genehmigt wurde und keiner im Rahmen der Charta als rechtmäßige Selbstverteidigung durchgeführt wurde. Zu den Zielstaaten gehören Iran, Irak, Nigeria, Somalia, Syrien, Jemen und nun auch Venezuela.
Im vergangenen Monat hat Präsident Trump direkte Drohungen gegen mindestens sechs UN-Mitgliedstaaten ausgesprochen, darunter Kolumbien, Dänemark, Iran, Mexiko, Nigeria und natürlich Venezuela. Diese Drohungen sind in Anhang I dieser Erklärung zusammengefasst.
Was heute auf dem Spiel steht
Die Mitglieder des Rates sind nicht aufgefordert, über Nicolás Maduro zu urteilen. Sie sind nicht aufgefordert, zu beurteilen, ob der jüngste Angriff der Vereinigten Staaten und die anhaltende Seeblockade Venezuelas zu Freiheit oder Unterwerfung führen. Die Mitglieder des Rates sind aufgefordert, das Völkerrecht und insbesondere die Charta der Vereinten Nationen zu verteidigen.
Die realistische Schule der internationalen Beziehungen, die am brillantesten von John Mearsheimer formuliert wurde, beschreibt den Zustand der internationalen Anarchie treffend als „die Tragödie der Großmachtpolitik“. Der Realismus ist daher eine Beschreibung der Geopolitik, keine Lösung für den Frieden. Seine eigene Schlussfolgerung lautet, dass internationale Anarchie zu Tragödien führt.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Völkerbund gegründet, um die Tragödie durch die Anwendung des Völkerrechts zu beenden. Doch die führenden Nationen der Welt versäumten es in den 1930er Jahren, das Völkerrecht zu verteidigen, was zu einem erneuten Weltkrieg führte.
Aus dieser Katastrophe ging die Vereinten Nationen hervor, als zweite große Anstrengung der Menschheit, das Völkerrecht über die Anarchie zu stellen. Mit den Worten der Charta wurde die UNO gegründet, „um künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal in unserem Leben unermessliches Leid über die Menschheit gebracht hat“.
Angesichts der Tatsache, dass wir uns im Atomzeitalter befinden, darf ein Scheitern nicht wiederholt werden. Die Menschheit würde untergehen. Es gäbe keine dritte Chance.
Vom Sicherheitsrat geforderte Maßnahmen
Um seinen Verpflichtungen aus der Charta nachzukommen, sollte der Sicherheitsrat unverzüglich folgende Maßnahmen beschließen:
Die Vereinigten Staaten müssen unverzüglich alle expliziten und impliziten Drohungen oder die Anwendung von Gewalt gegen Venezuela einstellen und unterlassen.
Die Vereinigten Staaten müssen ihre Seeblockade und alle damit verbundenen militärischen Zwangsmaßnahmen, die ohne Genehmigung des Sicherheitsrats durchgeführt wurden, beenden.
Die Vereinigten Staaten müssen ihre Streitkräfte unverzüglich aus Venezuela und aus dem Umkreis Venezuelas abziehen, einschließlich aller nachrichtendienstlichen, maritimen, luftgestützten und anderen vor Ort stationierten Mittel, die zu Zwangsmaßnahmen eingesetzt werden.
Venezuela hält sich an die Charta der Vereinten Nationen und die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geschützten Menschenrechte.
Der Generalsekretär ernennt unverzüglich einen Sonderbeauftragten, der beauftragt ist, mit den relevanten venezolanischen und internationalen Akteuren in Kontakt zu treten und dem Sicherheitsrat innerhalb von vierzehn Tagen Empfehlungen im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen vorzulegen, und der Sicherheitsrat befasst sich weiterhin dringend mit dieser Angelegenheit.
Alle Mitgliedstaaten sollen sich in strikter Übereinstimmung mit der Charta von einseitigen Drohungen, Zwangsmaßnahmen oder bewaffneten Aktionen außerhalb der Autorität des Sicherheitsrats enthalten.
Zum Schluss
Herr Präsident, sehr geehrte Mitglieder, der Frieden und das Überleben der Menschheit hängen davon ab, ob die Charta der Vereinten Nationen ein lebendiges Instrument des Völkerrechts bleibt oder in die Bedeutungslosigkeit versinkt. Das ist die Entscheidung, vor der dieser Rat heute steht. Vielen Dank. [jdm]
Am Samstag, den 10. Januar sammelt die KLJB wie jedes Jahr die Weihnachtsbäume ein.
Wenn ihr euren Baum loswerden wollt, sollte dieser zu 9 Uhr an der Straße liegen. Über eine kleine Spende würden wir uns freuen. (Bitte in einer Tüte am Baum befestigen.) [KLJB]
Traditionell fand am ersten Sonntag des neuen Jahres das Neujahrsturnier in der Dörpener Halle statt, an dem auch unsere jüngste Jugendmannschaft – die Minikicker der Spielgemeinschaft Renkenberge/Wippingen – teilnahm.
Mit einer herausragenden Teamleistung dominierten die jungen Kicker das Turnier und gewannen alle Gruppenspiele souverän mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 12:0. Auch im Finale ließen sie nichts anbrennen und setzten sich deutlich mit 5:0 gegen den SuS Lehe durch.
Besonders auszeichnen konnte sich an diesem Tag Jan Schwering, der von den teilnehmenden Mannschaften verdient zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. [Lydia Kaiser]
In diesem Jahr unter dem Motto „Sternsinger gegen Kinderarbeit - Schule statt Fabrik“ gingen unsere Sternsinger von Haus zu Haus. In diesem Jahr waren 57 Kinder und Erwachsene in 12 Gruppen unterwegs. Davon 3 Erwachsenengruppen. So viele Sternsinger gab es noch nie in Wippingen.
Daher bedanken wir uns recht herzlich bei Margret Borchers die mit viel Geschick und Geduld noch so einige Gewänder und Tücher für Groß und Klein genäht hat. DANKE Margret!
Das Team von Ausschuss Mission und Entwicklung: Anna Warnot, Anne Pieper, Anneliese Riedel, Andrea Düthmann, Anita Gerdes, Elisabeth Speller, Franziska Wesseln, Kerstin Johanning, Sabine Hempen, Stefanie Gerdes und Silvia Klaas. [Silvia Klaas]
Über 50 Sternsinger waren heute in Wippingen unterwegs. Darunter waren auch drei Erwachsenengruppen, die sich der kraftraubenden Außenbezirke annahmen. Hier sind vier Gruppen, die wir auf den Straßen antrafen:
Arenbergstraße: Marla Schwering, Mika Bicker, Leevke Kuper, Jannis Koers, Thore Kuper, Bennett Richert, Justus BickerSchützenstraße: v. l. Martina Grote, Finja Koers, Elisabeth Grote, Jasmijn Reinders, Mayra DüttmannEichenstraße: v. l. Paul Richert, Lukas Behrens, Michael WoltersErwachsene Sternsingergruppe Fleer/Sonderburg v. l. Gretel Frericks, Marc Poker, Weda Frericks, Hinnerk Frericks
Morgen, am 4. Januar, sind die Sternsinger ab 10 Uhr unterwegs. Sie bringen den Segen in die Häuser und sammeln Spenden für Kinder in Not. Die diesjährige Aktion heißt "Sternsinger gegen Kinderarbeit - Schule Statt Fabrik". Sie unterstützt Kinder in Bangladesch, damit sie zur Schule gehen können und geschützt aufwachsen. [Kirchengemeinde]
Inseln im Seitenkanal nördlich der Zuleitung der Wippinger Dever
Über die im Seitenkanal Gleesen-Papenburg am Zufluss der Wippinger Dever entstandenen Inseln haben wir wiederholt berichtet. Dabei stand für uns die Frage im Mittelpunkt, ob der Kanalabschnitt zwischen der Neudörpener Straße und dem Mittelweg das aus Entwässerungsgräben in den Kanal eingeleitete Wasser auch zukünftig noch sicher ableiten kann. Dabei wären nach unserer Einschätzung nicht nur übliche Niederschlagsmengen in Betracht zu ziehen, sondern auch die Folgen möglicher Starkregenereignisse zu berücksichtigen.
Auf dieses Thema wird in den Medien und auch in Veröffentlichungen der Landesregierung hingewiesen. So greift das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz die Gefahren durch Starkregen in der neuen Studie „Klimarisikoanalyse für Niedersachsen 2025“ auf. Im Abschnitt 4.3.2 wird erläutert, dass Starkregen überall in Niedersachsen auftreten kann. Dabei können kleinere Fließgewässer schnell anschwellen, sich in reißende Ströme verwandeln und großräumig über die Ufer treten. Durch geringe Fließgeschwindigkeiten und/oder fehlender Entwässerungs- oder Abflussmöglichkeit im Flachland kann das Wasser z. B. auf landwirtschaftlichen Flächen lange stehen und durch Staunässe Schäden an den Pflanzen verursachen. Darüber hinaus können Starkregenereignisse indirekt auch zu erhöhten Stoffeinträgen ins Grundwasser führen. Bedingt durch den Klimawandel wird davon ausgegangen, dass zukünftig mit einer Zunahme von Wetterextremen zu rechnen ist.
Hochwasser an der Wippinger Dever im Jahr 1998
Diese Erkenntnisse waren für uns vor einigen Wochen Anlass, beim Kreisverband der Wasser- und Bodenverbände um eine Bewertung der aktuellen Situation im Seitenkanal am Zufluss der Wippinger Dever nachzufragen, da hier der Wasserabfluss offensichtlich durch die entstandene Insellandschaft eingeschränkt ist. Der Kreisverband hat uns nun mitgeteilt, dass man „im Moment keine Gefährdung für den Wasserabfluss“ sehe, und auch die letzte Gewässerschau habe nichts anderes ergeben. Dennoch sei es richtig, dass die Wippinger Dever in diesem Bereich weiter genau beobachtet werden müsse. Auf unsere konkrete Frage, ob der Wasserabfluss der Wippinger Dever über den Seitenkanal auch bei einem Starkregenereignis gesichert sei, geht der Kreisverband in seinem Antwortschreiben allerdings nicht ein.
Zur Erinnerung: In einer Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Gemeinde Dörpen aus dem Jahr 1967 ist festgelegt, dass die Gemeinde Dörpen für die Folgen der Einleitung der Wippinger Dever in den Seitenkanal verantwortlich ist. Und es wird wohl kaum zu bestreiten sein, dass die Inselbildung im Kanal eine Folge der Einleitung des Entwässerungsgrabens ist, denn dieser führt reichlich Sediment und Treibgut mit sich, das sich dann im Seitenkanal ablagert. Als Beispiele seien hier Ausspülungen von Bisam- und Nutriahöhlen oder ins Wasser geratenes Mähgut von den Grabenseitenflächen genannt.
Treibgut verfängt sich an Ästen, die von den Inseln ins Wasser ragen.
Die Folgen dieser Fracht aus der Wippinger Dever ist eine bereits jetzt ca. 150 Meter lange Insellandschaft und eine über zwei Meter hohe Schlammschicht im weiteren Verlauf des Kanals bis zum Mittelweg. Inseln und Schlamm müssten zumindest teilweise entfernt werden, wenn kein ausreichender Wasserabfluss in Fließrichtung des Seitenkanals mehr möglich ist. Doch aufgrund eines vor Jahrzehnten festgestellten Munitionsverdachtes für den Kanalabschnitt dürften Baggerarbeiten wohl kaum ohne eine vorherige Klärung der Ablagerung von Munition im Gewässer vorgenommen werden. Schon diese Munitionssondierung und eine evtl. erforderliche Bergung dürften Kosten verursachen, die die stark verschuldete Gemeinde kaum tragen könnte.
Es ist also an der Zeit, das Problem der Inselbildung im Seitenkanal verbunden mit der Klärung der Gefahren durch Weltkriegsmunition im Seitenkanal anzugehen und Lösungen für die Wasserableitung der Wippinger Dever zu suchen. Ansonsten könnten ein Starkregenereignis oder ein nächstes Hochwasser die Gemeinde unvorbereitet treffen und zumindest für das Umfeld des Seitenkanals östlich von Dörpen schlimmere Folgen nach sich ziehen als das Winterhochwasser 2023/2024. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]
Um die Tunscheren zu fertigen braucht es vor allem Seidenpapier, das es noch im traditionellen Papierwarenhandel (z. B. in Lathen) gibt. Dann brauchen Sie noch Figürchen und Süßigkeiten, sowie ein Brett, Geschenkpapier und Weidenzweige.
2006 hat Hallo-Wippingen in einer Anleitung zum Tunscherenbasteln in 16 Schritten in Wort und Bild (am oberen Rand auf weiter bzw. zurück klicken) dargestellt, wie Sie eine Tunschere herstellen. Wer diese beherzigt, kann den Nachbarn und Freunden am Silvesterabend die perfekte Tunschere vor die Haustür stellen. Es handelt sich bei dieser Anleitung um einen Gestaltungsvorschlag, der sich am Traditionellen orientiert, aber Ihre Kreativität sollte sich dadurch nicht einschränken lassen.. [jdm]
Heute Morgen gegen acht Uhr zogen zwei Wölfe entlang der Wippinger Dever südlich von Neudörpen in Richtung Wippingen. Die Tiere überquerten von Westen kommend in einem Abstand von ca. einhundert Meter die K157, liefen dann noch ca. 200 Meter parallel zur Wippinger Dever und hielten sich danach weiter südlich, wie der Fährtenverlauf im weichen Ackerboden zeigte. Man darf also wohl davon ausgehen, dass die Tiere sich nach ihrem nächtlichen Streifzug auf den Rückweg ins Schießgebiet südlich von Wippingen befanden.
Der Routenverlauf entlang der Wippinger Dever könnte ein Anzeichen dafür sein, dass die Wölfe es auch auf Nutrias abgesehen hatten. Die am Wasser lebenden Tiere entfernen sich bei ihrer Nahrungssuche durchaus fünfzig Meter und mehr vom Ufer. Parallel zum Gewässer laufende Wölfe könnten den Nutrias also den Rückweg zum Wasser abschneiden und sie so erbeuten. Dass Nutrias zum Beutespektrum der Wölfe gehört, wurde vielfach nachgewiesen und veröffentlicht, so z. B. vom Thünen-Institut für Forstgenetik im Dezember 2024.
Interessant erscheint uns in diesem Zusammenhang auch der Artikel „Woran Wölfe sterben“ auf der Homepage der Leibniz-Gemeinschaft. Seit 2006 werden nahezu alle in Deutschland tot aufgefundenen Wölfe im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) untersucht, um den Gesundheitszustand und die Todesursachen der Tiere zu analysieren. Der tausendste sezierte Wolf hatte eine Nutria verspeist und starb im Verkehr. [HM/gruenealternative.de/forum-d]
Das Plakettenschießen beginnt am 6. januar 1026 und endet am 17. Februar 2026.Geschossen werden kann jeweils am Dienstag von 19.30 uhr bis 22 Uhr, sowie Sonntags von 10 bis 12 Uhr.
Die Generalversammlung des Schützenvereins findet am 7. März 2026 in der Mehrzweckhalle statt. [jdm]
Die Ems-Zeitung berichtete gesten über die App-Entwicklung "Mixody" der beiden Wippinger Jonas Schwering und Udo Gerdes. Beide haben mittlerweile eine GmbH gegründet, um ihre Entwicklung auch geschäftlich zu nutzen. [jdm]
Scheckübergabe vor der Mühle in Wippingen: v. l. Heinz Schulte, Marlies Berling, Hans Grönloh, Gerd Conens (Heimatverein Aschendorf Hümmling e.V.), Stefanie Glander (Volksbank Emstal eG – Spendenmanagement), Christopher Musters (Vorstand, Volksbank Emstal eG), Wilfried Freerks (Vorstand, Volksbank Emstal eG), Klaus Abeln
In Wippingen führt fast jeder Weg zur Mühle. Mit ihren markanten Flügeln prägt sie das Ortsbild, stiftet Identität und ist darüber hinaus ein beliebter Treffpunkt zugleich. Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat die Volksbank Emstal gemeinsam mit der VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken die jüngste Sanierung der Wippinger Mühle mit 20.000 Euro unterstützt.
In den vergangenen Monaten wurde in Wippingen kräftig angepackt: Der sogenannte „Achtkant“ – der untere Bereich der Mühle – erhielt eine neue Eindeckung aus handgespaltenen Eichenschindeln. Außerdem wurden Fenster und der Sockel mit Kupfer erneuert. Damit erstrahlt die Mühle wieder im neuen Glanz.
„Das Sanierungsprojekt „Wippinger Mühle“ zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn eine Dorfgemeinschaft zusammenhält und Verantwortung übernimmt – und genau dieses Miteinander prägt unsere Region,“ sagt Wilfried Freerks von der Volksbank Emstal. „Uns war es wichtig, dieses Engagement zu unterstützen und so dazu beizutragen, dass ein solches Wahrzeichen weiterhin erlebbar bleibt.“
Auch der Heimatverein hebt die Bedeutung der Sanierung hervor. „Die Wippinger Mühle ist ein Stück Heimat – ein Ort, der Geschichten trägt und neue schafft,“ betonen Heinz Schulte und Klaus Abeln vom Heimatverein Wippingen. „Die Restaurierung war für uns ein großes Gemeinschaftsprojekt. Die Unterstützung der Volksbank Emstal und der VR-Stiftung hat uns entscheidend geholfen, dieses Vorhaben umzusetzen.“
Die stellvertrendende Wippinger Bürgermeisterin richtet den Blick besonders auf den Wert der Mühle für das Dorfleben: „Die Mühle ist unser Aushängeschild. Sie prägt das Ortsbild und ist ein Magnet für Veranstaltungen und Begegnungen,“ sagt Marlies Berling. „Gerade die gemeinsame Finanzierung zeigt, welche Kraft wir hier vor Ort entwickeln können, wenn wir Hand in Hand arbeiten.“
Und tatsächlich: Die Wippinger Mühle ist längst nicht nur ein technisches Denkmal, sondern ein lebendiger Veranstaltungsort: Der jährliche Weihnachtsmarkt, der Mühlenmarkt an Pfingsten, ein großes Oldtimer-Treffen und viele weitere Aktivitäten rund um den Heimathof sorgen dafür, dass sich Menschen aus Wippingen und der Umgebung begegnen und austauschen können.
„Mit der Sanierung ist ein weiterer Schritt getan, um die Mühle für kommende Generationen zu bewahren – und zugleich ein starkes Signal für den Zusammenhalt in unserem Geschäftsgebiet zu setzen,“ fasst Christopher Musters, Vorstandsmitglied der Volksbank Emstal eG die gemeinsame Anstrengung zusammen. [PM Volksbank]