Im Rahmen der bischöflichen Visitation unserer Pfarreiengemeinschaft feierten wir gemeinsam eine festliche Heilige Messe mit Bischof Dominicus Meier. Zahlreiche Gemeindemitglieder sowie die Fahnenabordnungen aus unserer Pfarreiengemeinschaft nahmen an diesem besonderen Gottesdienst teil.
Für die feierliche musikalische Umrahmung der Messe sorgten der Kirchenchor Wippingen sowie der Organist Heiner Bojer.
Unter dem Leitwort "verändert - bleiben", das zugleich auf die bevorstehenden Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahlen im Jahr 2026 hinweist, ging Bischof Dominicus Meier in seiner Predigt auf die Herausforderungen und Chancen einer Kirche im Wandel ein. Er machte deutlich, wie wichtig es ist, offen für Veränderungen zu sein und zugleich den christlichen Glauben sowie die Gemeinschaft lebendig zu bewahren.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein gemütliches Beisammensein und die Gelegenheit zu Gesprächen und Begegnungen mit unserem Bischof. Für das leibliche Wohl sorgte die KLJB Wippingen und der Pfarrgemeinderat Wippingen.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben - insbesondere dem Bischof, dem Kirchenchor, den Fahnenabordnungen, der KLJB Wippingen, dem Pfarrgemeinderat, den liturgischen Diensten, den Küsterinnen sowie allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund. [PG Immanuel]
Am Freitag, den 5.6. startete das Kleinfeld Turnierwochenende der SG Renkenberge/Wippingen in Wippingen um 18:30 Uhr mit einem AH-Turnier.
Es nahmen 9 Teams im 5+1 Modus teil, Turniersieger wurde Raspo Lathen, die sich im Finale per Penaltyschießen gegen den SV Langen durchsetzten.
Hier die Platzierungen:
Raspo Lathen
SV Langen
Fortuna Fresenburg
SG Renkenberge / Wippingen
Am Samstag morgen startete das erste E-Jugend Turnier um 09:30 Uhr bei hervorragendem Wetter mit 9 Teams.
Platzierung : 1. Sögel II 2. RW Heede II 3. VFL Emslage II 4. Sigiltra Sögel III 5. SUS Rhede 6. SG Wipp/Renk II 7. Sg Wipp/Renk III 8. Lathen III 9. Lathen IV
Im Anschluss startete um 11:30 Uhr das zweite E-Jugend Turnier mit 7 Teams auf höhere Leistungsstärke
Platzierung : 1. SUS Lehe 2. VFL Emslage 3. RW Heede 1 4. SUS Rhede 5. SG Wipp/Renk 6. BW Papenburg II 7. TUS Aschendorf
Den Abschluss des Samstags bildete das D-Jugend Turnier :
Am Sonntag spielten die Mini Kicker und im Anschluss die F-Jugend im Funino Modus (3 gegen 3 auf 4 Minitore pro Spielfeld).
Hier lieferten sich mehrere Teams spannende Spiele auf 8 Spielfeldern gleichzeitig.
Die Jugendabteilung der SG Renkenberge/Wippingen bedankt sich bei allen Trainern und Betreuern der Jugendteams sowie allen Eltern die zu einer tollen Turnierumsetzung beigetragen haben. [Christoph Schwering]
Bereits am 29.05.2026 erlebten 72 Kinder der Grundschulen Kluse, Wippingen – Renkenberge und Neubörger einen lehrreichen und abwechslungsreichen Vormittag rund um das Thema Brandschutz. Im Rahmen einer Brandschutzerziehung wurden den Schülerinnen und Schülern wichtige Kenntnisse über den sicheren Umgang mit Feuer sowie das richtige Verhalten in Notfällen vermittelt.
An fünf abwechslungsreichen Stationen konnten die Kinder verschiedene Themen rund um die Feuerwehr und den Brandschutz praxisnah kennenlernen. Unterstützt wurden sie dabei von 16 ehrenamtlichen Brandschutzerziehern, die ihr Fachwissen mit viel Engagement und anschaulichen Übungen vermittelten.
Die Schülerinnen und Schüler erfuhren unter anderem, wie ein Notruf richtig abgesetzt wird, welche Gefahren von Feuer und Rauch ausgehen und wie man sich im Ernstfall richtig verhält. Durch die praktischen Übungen und die kindgerechte Vermittlung der Inhalte wurde das wichtige Thema Brandschutz verständlich und nachhaltig nähergebracht.
Die Veranstaltung war für alle Beteiligten ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr die Bedeutung der Brandschutzerziehung für die Sicherheit von Kindern. Ein besonderer Dank gilt den 16 freiwilligen Brandschutzerziehern, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz zum Gelingen dieses lehrreichen Vormittag beigetragen haben.
Zum Abschluss erhielten alle Kinder als Anerkennung für ihre erfolgreiche Teilnahme eine Urkunde. Mit großem Stolz nahmen die Schülerinnen und Schüler ihre Auszeichnung entgegen und konnten die Veranstaltung mit vielen neuen Eindrücken und wertvollem Wissen rund um den Brandschutz beenden. [Andre Demmelhuber]
Neuer Service: Fotostation in der Führerscheinstelle des Landkreises Emsland
Einfach zu bedienen und direkt vor Ort: Um künftig u. a. Führerscheine zu beantragen, kann das dafür notwendige Lichtbild sofort beim Landkreis Emsland erstellt werden. (Foto: Landkreis Emsland)
„Bitte lächeln!“ heißt es ab sofort in der Führerscheinstelle des Landkreises Emsland: Im Kreishaus II in Meppen können Bürgerinnen und Bürger mit einem Terminal zur Selbstbedienung (Speed Capture Kiosk) einen neuen Service nutzen, bei dem biometrische Lichtbilder und Unterschriften digital vor Ort erfasst werden. Diese Station steht künftig zur Verfügung, um Führerscheine, Fahrerkarten sowie Fahrerqualifizierungsnachweise zu beantragen.
Durch das neue Angebot entfällt die Notwendigkeit, ein biometrisches Passfoto zum Termin mitzubringen. „Das neue Verfahren vereinfacht den Antragsprozess erheblich, Antragstellende sparen Zeit und Aufwand. Die Nutzung ist unkompliziert, schnell, barrierefrei und kostengünstig“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf.
Durch die leicht verständliche und visualisierte Anleitung werden Antragstellende innerhalb weniger Minuten durch den Ablauf geführt. Die erfassten Daten werden zunächst anonymisiert gespeichert, verschlüsselt übertragen und erst am PC des Sachbearbeitenden mit den Daten des Antragstellenden verknüpft. Dank der papierlosen Erfassung und der medienbruchfreien digitalen Übertragung von Foto und Unterschrift können Daten direkt und zuverlässig weiterverarbeitet werden.
Die Gebühr für das digitale biometrische Passbild beträgt sechs Euro. [Landkreis Emsland]
Das Programm für das Schützenfest am Samstag, den 20. 06.2026 und am Sonntag dem 21. Juni 2026 steht fest.
Um 14 Uhr beginnt es mit dem Festumzug durch die Gemeinde. Die Schützenkapelle Wippigen und der Musikverein Klein Berßen werden dabei den Takt vorgeben. Um 15 Uhr werden die Gäste und Vereine auf dem Sportplatz begrüßt. Ab 15.30 Uhr gibt es im Festzelt auch Kaffee und Kuchen; im Schützenhaus findet für Vereinsmitglieder ein Ansteckerschießen statt. Bei Festball ab 20 Uhr sorgt die Nightlive Partyband für Stimmung im Zelt.
Der Samstag beginnt um 8 Uhr mit der Schützenmesse; um 9 Uhr tritt die Kompanie beim Pfarrer-Schniers-Haus an. Im Festzelt gibt es ab 9.30 Uhr Frühstück für alle. Das Königschießen beginnt um 10.30 Uhr und um 12 Uhr kann ein neuer König proklamiert werden, der dann um 15 Uhr von der Kompanie mit seinem Gefolge zum Festplatz begleitet wird. Die Celebration Tanz- und Partyband wird den Festball dirigieren.
Am Montag endet das Fest dann wieder mit dem traditionellen "Kölner verabschieden". [jdm/Hermann Lammers]
Am frühen Donnerstagmorgen fand eine Aktion zur Rehkitzrettung vor der Grasernte statt.
Mit insgesamt 3 Drohnen mit Wärmebildkameras wurden die Grasflächen abgesucht, um versteckte Rehkitze rechtzeitig zu finden und in Sicherheit zu bringen.
Beteiligt waren die Wippinger Jägerschaft, das Team der Tierrettung Emsland sowie zwei Familien mit ihren Kindern. Dank der guten Zusammenarbeit konnten 6 Rehkitze geschützt werden, bevor die Mäharbeiten begannen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer für ihren ehrenamtlichen Einsatz. [Anna Koers]
Dass es zu heiß sei, darüber mochte angesichts des schönen Wetters niemand klagen. Aber die schattigen Plätze waren auf dem Frühlingsfest im Schatten der Wippinger Mühle für den Genuss von Kaffee und Kuchen sehr gefragt.
Hier eine Bildergalerie von den Angeboten auf dem Gelände des Heimathofes. [jdm]
Der SV Wippingen und der SV Renkenberge laden im Rahmen eines Turnier-Wochenendes für Samstag, den 06. Juni 2026 zu einem Kleinfeldtag und für Sonntag, den 07. Juni zu einem Funino-Tag ein. [Claudia Ganseforth]
Der Förderverein der Grundschule Renkenberge-Wippingen und der Kita St. Bartholomäus Wippingen e.V. hat seit seiner letzten Generalversammlung einige personelle Änderungen im Vorstand.
Karina Düttmann, Melanie Johanning, Claudia Brüggemann sind auf eigenen Wunsch ausgestiegen. Dafür sind Kornelia Sebers, Rene Träger und Johanna Niehoff neu eingestiegen.
Im neuen Flyer des Fördervereins finden Sie alle Ansprechpartner des Vereins aufgeführt. Diesen können Sie auch Ihre ausgefüllte Beitrittserklärung übergeben. [Birgit Kuper-Gerdes]
Am Pfingstmontag, dem 25.05.2026, findet von 14 bis 17 Uhr auf dem Heimathof, An der Mühle 1, in Wippingen, zum Deutschen Mühlentag das Frühlingsfest statt.
Im Heimathaus werden Kaffee und Kuchen angeboten. In der funktionstüchtigen Mühle werden Führungen durchgeführt. Die Spinngruppe Emsbüren zeigt ihr altes Handwerk. Der Oldtimer Club wird sein Gerät ausstellen und vorführen, wie früher Korn gedroschen wurde.
Die Line Dance Gruppe Wippingen und die Schützenkapelle Wippingen bringen Tanz und Musik mit.
Kindern steht eine neue Hüpfburg zum Tollen bereit und die Losbude winkt mit Gewinnen. Im Backhaus kann frisches Mühlenbrot erworben werden. [Andre Wester]
Ein Ort der Begegnung, der Ruhe und des Miteinanders — genau das macht unser Dorfleben so besonders. Hier wird geschnackt, gelacht, Neuigkeiten werden ausgetauscht oder man genießt einfach mal gemeinsam die Stille.
Ein riesiges Dankeschön geht an die Gruppen Das blühende Wunder und die Oldtimer Freunde Wippingen für dieses schöne Zeichen von Gemeinschaft und Zusammenhalt. Solche Orte machen aus einem Dorf ein Zuhause.
Kommt vorbei, testet sie aus und genießt die gemeinsame Zeit! [Birgit Kuper-Gerdes / Marlies Berling/Foto (1) Josef Schmunkamp]
Der Rat der Europäischen Union hat im Rahmen seines Mandats für Sicherheits- und Außenpolitik eine intransparente und undurchsichtige Praxis entwickelt, um Personen zu sanktionieren, denen vorgeworfen wird, im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine „Desinformation“ im Auftrag Russlands zu verbreiten. Wer sanktioniert wird und warum, scheint völlig willkürlich zu sein. Diese Praxis widerspricht sowohl dem europäischen als auch dem internationalen Recht. Damit verstößt die Europäische Union gegen grundlegende Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und untergräbt das zentrale Bürgerrecht der Meinungsfreiheit.
Im Oktober letzten Jahres veröffentlichten zwei renommierte Rechtsexpertinnen, Professor Dr. Ninon Colneric, ehemalige Richterin am Gerichtshof der Europäischen Union, und Professor Alina Miron, Professorin für internationales Recht an der Universität Angers, ein umfassendes Rechtsgutachten, worin sie die EU-Sanktionspraxis eingehend untersuchten. Ihre Analyse identifiziert mehrere Bereiche, in denen diese Praxis sowohl mit EU-Recht als auch mit internationalem Recht in Konflikt steht.
Personen, gegen die der Rat Sanktionen verhängt, werden nicht im Voraus über die gegen sie erhobenen Vorwürfe informiert, erhalten zuvor keinen Zugang zur Beweisführung und haben damit auch kein Recht auf Anhörung oder rechtliche Vertretung.
Bis heute wurden 59 Personen mit solchen Sanktionen belegt. Die meisten von ihnen leben in Ländern, in denen die EU-Sanktionen nicht durchgesetzt werden. Eine beunruhigende Anzahl von ihnen sind jedoch EU-Bürger oder Einwohner von EU-Mitgliedstaaten oder eng verbündeten Ländern und sind daher der vollen Wirkung dieser Maßnahmen ausgesetzt. Sie verdienen besondere Aufmerksamkeit, da sie vor solchen unrechtmäßigen, willkürlichen und unverhältnismäßigen Maßnahmen geschützt werden müssen.
Ein Opfer dieser Willkür ist der Berliner Journalist Hüseyin Doğru. Das BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) fordert die sofortige Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Hüseyin Doğru und gegen andere Journalisten, Analysten und Kommentatoren wie Jacques Baud, Alina Lipp und Thomas Röper.
Am 7. Mai 2026 fand im Europäischen Parlament eine von der BSW-Gruppe unterstützte Veranstaltung zum Thema „EU-Sanktionen – Angriff auf Rechtsstaat und Grundrechte“ statt. Die Veranstaltung thematisierte die Sanktionierung von Einzelpersonen durch den Europäischen Rat. Der deutsche Journalist Hüseyin Doğru, der zu den Betroffenen der EU-Sanktionen gehört, wurde zu der Veranstaltung eingeladen, konnte dort aber nicht sprechen, weil deutsche Behörden keine Ausreiseerlaubnis erteilten. Dabei schoben sich laut der BSW-Europaabgeordneten Ruth Firmenich die verschiedenen Behörden gegenseitig die Zuständigkeit zu. Das entspricht der Erfahrung der Sanktionierten, die, wie in einem Roman Kafkas, keine Chance erhalten, gegen den rechtswidrigen Zustand anzugehen. [jdm]
Der Sprecher der Deutsch-Niederländischen Initiative 8. Mai,Jörg Meinke eröffnete die Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung, dem 8. Mai, auf der Begräbnisstätte Esterwegen, mit der Mitteilung, dass der Landkreis Emsland für diese Veranstaltung wieder die Auflage gemacht habe, es sei verboten, sich politisch zu äußern. Dabei sei allein die Tatsache, dass man sich hier versammele, schon eine hochpolitische Äußerung. Man gedenke hier des Kriegsendes 1945 und gleichzeitig liefen in Deutschland die Kriegsvorbereitungen auf Hochtouren.
Mit der Wehrpflicht sollten junge Menschen in die Armee gezwungen werden. Die Mehrheit von ihnen wende sich dagegen. Der Schulstreik gegen die Wehrpflicht am 8. Mai 2026 sei ein hoffnungsvolles Zeichen. Die GEW Niedersachsen solidarisiere sich aktiv mit den Streikenden und warne vor einer Militarisierung der Bildungseinrichtungen. Dies widerspreche der UN-Kinderrechtskonvention, die die Rekrutierung von Minderjährigen verbiete.
Dass die USA die Mittelstreckenraketen jetzt nicht stationiere, gebe etwas Zeit, weiter dagegen zu mobilisieren. in Deutschland schreite die Militarisierung aller Bereiche voran. So seien Krankenhäuser jetzt verpflichtet, vorrangig verwundete Soldaten zu behandeln. Auch die Denkschrift der EKD und das "Ökumenische Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall" gemeinsam mit der Katholischen Kirche zeigten ihre Bereitschaft, in den Krieg einzutreten.
Der erste Redner, den Meinke vorstellte, Bert Gedenk aus Emden, war viele Jahre lang Friedensbeauftragter der Evangelisch-reformierten Kirche. Seine Rede setzte sich damit auseinander, dass in offiziellen Gedenkveranstaltungen der Opfer des 2. Weltkriegs und des Naziterrors gedacht werde, aber diese nur instrumentalisiert würden. Für ihn habe sich als junger Mensch die Frage aufgedrängt, wie er sich denn selbst damals verhalten hätte. Sich mit Selbstsicherheit und Moralismus dazu zu äußern, komme nicht in Frage. Aber zu den Verbrechen aus Pietät zu schweigen, komme auch nicht in Frage, weil man damit den Menschenverachtern und Kriegstreibern die Deutungshoheit überlasse. Sich die Leiden und die Wahrheit der Opfer vergegenwärtigen, bedeute doch alles dafür zu tun, dass sich Gleiches und Ähnliches nicht wiederhole.
"Denn wer den Schrei der Opfer nicht hört und erhört, ist praktisch dazu verflucht, die Gräueltaten der Geschichte zu wiederholen, persönlich und als Gesellschaft, um dann heute nicht nur Millionen, sondern Milliarden von Menschen zu zerstören, wenn nicht sogar das wunderbare Antlitz dieser Erde." Auf diesem Weg sei man aber gerade. Die Atommächte und die Nato-Staaten weigerten sich noch immer, den Internationalen Atomwaffenverbotsvertrag zu unterschreiben.
Die Teilnehmer legten an den Steinen auf dem Gräberfeld Nelken nieder
Die Verhöhnung der Opfer erfolge nicht nur von Rechtsaußen, sondern auch aus der Mitte der offiziellen Erinnerungskultur, die im Ritual feierlich vollzogen werde, aber unser Handeln nicht befruchte und das Unrecht von Damals wiederhole. Symptomatisch für diese Bigotterie stehe für ihn die Offizielle Gedenkstunde an die Opfer des Holocaust am 29. Januar 2025 im Bundestag. Sogar mit einem Zeitzeugen habe man an die Befreiung von Ausschwitz 80 Jahre zuvor erinnert und im Anschluss an diese Gedenkstunde, mit den Stimmen des bürgerlichen Lagers und der AFD einen Antrag für eine deutlich verschärfte Migrationspolitik beschlossen. All die Verfolgten und Vertriebenen der Nazikultur, die an den europäischen Grenzen auf ihrer Flucht abgewiesen wurden, hätten gefragt: "Habt Ihr denn wirklich gar nichts aus unserer Geschichte gelernt?"
Nie wieder Faschismus und Nie wieder Krieg seien die zwei Seiten derselben Medaille. Was würden die Opfer wohl sagen, wenn sie hörten, dass ausgerechnet die deutsche Bundesregierung unser ganzes Land wieder "kriegstüchtig" macht? Dazu gegen das ausdrückliche Friedensgebot unseres Grundgesetzes.
Evert Jan Veldmann
Auch der zweite Redner des Tages, Evert Jan Veldman, ist als Pastor tätig. Als Pfarrer der protestantischen Kirche in Groningen stellte er seine auf Niederländisch gehaltene Rede unter das Motto "Diejenigen, die nicht an Wunder glauben, sind keine Realisten," einem Zitat von David Ben-Gurion.
"Ich glaube an Geschichten, an Nähe zueinander und an Wunder. Geschichten, Nähe und Wunder, durch die sich ein Riss zieht." Veldmann erzählte von einem jüdischen Ehepaar, dass in den Niederlanden auf der Flucht vor den Nazis, sein neugeborenes Kind einer Frau aus dem Widerstand übergab. Das Kind wurde von der Familie seines Großvaters aufgenommen und als eigenes Kind ausgegeben. Dies habe funktioniert, weil auch das Dorf mit gemacht habe. Gleichzeitig habe er erlebt, dass seine Mutter sich drastisch antisemitisch geäußert habe. Auch die Kinder im Dorf hätten den Jungen bei Auseinandersetzungen als "dreckigen Juden" beschimpft. Es gab also gleichzeitig die Liebe und Fürsorge für den jüdischen Jungen und gleichzeitig den Antisemitismus. Dies sei widersprüchlich - ein Riss - aber nur erklärbar, durch die Nähe zu dem Kind. Diese Nähe entstehe, "wenn soziale Gegegenheiten gleichzeitig einschränkend und beschützend sind, manchmal so gerade eben stark genug", um zu verhindern dass alle Juden in den Niederlanden den Nazis ausgeliefert wurden.
Die DGB-Region legte am Ossietzky-Gedenkstein einen Kranz nieder
Die Geschichten der Rechtsradikalen, welche uns Ruhe, Reinheit und Regelmäßigkeit versprechen, kennen keine Brüche. Wir bräuchten Räume, um Nähe mit allen Brüchen zu erfahren, in denen niemand den Raum für sich beansprucht, wo andere Meinungen nicht mundtot gemacht werden, sondern Erfahrungen geteilt werden.
In seiner Schlussmoderation erklärte Meinke die Solidarität mit allen, die durch staatliche Repression in ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt werden. Das beginne bei der Aberkennung von Gemeinnützigkeit z. B. gegen die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Debanking sei auch eine Methode gegen die Friedensbewegung und Antifaschisten vorzugehen. So wurden der Roten Hilfe ihre Konten gekündigt. Und nicht zuletzt wurden verschiedenen Journalisten durch die Sanktionen der EU alle Rechte geraubt.
Wolfgang Neiweiser an der Gitarre
Der Antifaschismus sei in den USA und Ungarn offiziell verboten; in den Niederlanden wird derzeit ein Verbot diskutiert.
Wolfgang Neiweiser aus Aurich spielte auf der Gitarre und sang mit einer klaren angenehmen Stimme einige Lieder der Friedensbewegung, wie Der Deserteur von Boris Vian, Soldat Soldat von Wolf Biermann, Sag mir, wo die Blumen sind von Pete Seeger. [jdm]
Mit dem Tag der Vereine gaben Wippinger Vereine Einblicke in ihre Aktivitäten und warben um neue Mitglieder. Das funktionierte auch ganz gut, obwohl der Wetterumschwung einen Teil der Besucher verscheuchte.
Der Kirchenchor trug einige Pop-Songs,aber auch kirchliche Lieder und Gospels vor, um einen Eindruck vom Repertoire zu geben. Interessenten wurden eingeladen, einfach an einem Montag von 19:30 – 21:00 Uhr mal bei einer Probe im Gemeindezentrum vorbei zu schauen.
Die Landjugend präsentierte sich mit einer Diaschau, die Bücherei war mit einem Rollup vertreten und die Aktiven des SV Wippingen waren einfach nicht zu übersehen, waren sie doch für Kaffee und Kuchen und die Bratwürstchen vom Grill verantwortlich.
Bei der Veranstaltung handelte es sich um einen ersten Versuch, in diesem Rahmen sowohl Neubürger, als auch Alteingesessene auf die Aktivitäten im Dorf aufmerksam zu machen. [jdm]
Die geplante Gründung eines Joint Ventures (JV) zwischen der UPM-Kymmene Corporation (UPM) und der Sappi Limited (Sappi) wird durch die europäische Kartellbehörde eingehender untersucht. Man befürchtet, dass die Transaktion den Wettbewerb auf bestimmten Märkten grafischer Papiere und Spezialpapiere im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) beeinträchtigen und zu höheren Preisen, geringerer Auswahl oder niedrigerer Qualität führen könnte. Das Joint Venture würde einen erheblichen Teil der Produktionskapazität im EWR kontrollieren. Bisher seien die beiden Unternehmen die Hauptkonkurrenten auf den Märkten dieser Papiere im EWR. Dieser Wettbewerb könnte durch das Joint Venture aufgehoben werden.
UPM erklärte dagegen in einem Statement, das JV stärke die Widerstandsfähigkeit der europäischen Versorgung mit grafischen Papieren in rückläufigen Märkten. In einer „Investor news“ bezieht UPM am 28. April Stellung zur aktuellen Situation. Die Entscheidung der Kartellbehörde dürfte sich auch auf UPM Nordland Papier in Dörpen auswirken.
Parallel zu diesem Vorgang geht die Umstrukturierung im Konzern weiter. Der UPM-Verwaltungsrat stimmte dem Plan zu, das Sperrholzgeschäft des Konzerns mit Sitz in Helsinki als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen aus dem Konzern auszugliedern. Am 31. Oktober soll die Ausgliederung abgeschlossen sein, berichtet das Holz-Zentralblatt am 29. April 2026. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]
Passend zum „UNESCO Welttag des Buches“ eine Empfehlung: „Und Federn überall“ – Ein Roman über Arbeit, Würde und Erinnerung.
Die Kälte von Ausbeutungsverhältnissen ist kein abstraktes Phänomen – sie zeigt sich ganz konkret im persönlichen Umfeld, oft in unmittelbarer Nähe. Der für den Deutschen Buchpreis 2025 nominierte Roman „Und Federn überall“ von Nava Ebrahimi eröffnet einen fiktiven Blick auf eine Stadt im Emsland, deren Vorbild unverkennbar Haren (Ems) ist.
Im Zentrum steht eine gigantische Hähnchenzerlegungsanlage, die das Leben und Arbeiten in der Region prägt. Zugleich verknüpft der Roman die Geschichten seiner Hauptfiguren mit der Vergangenheit des fiktiven Ortes Lasseren, in der nach dem Zweiten Weltkrieg für drei Jahre deutsche Einwohner:innen den Ort verlassen mussten und Vertriebene aus Polen dort lebten – so wie tatsächlich in Haren/Ems.
Diese historische Ebene verbindet die Autorin mit heutigen Lebensrealitäten: Sie schildert die Schicksale von Arbeiter:innen und Migrant:innen, die unter harten Bedingungen in der Fleischverarbeitung tätig sind und sich ihren Lebensunterhalt mühsam verdienen müssen. Dabei zeigt sie eindringlich, wie Menschen trotz permanenter Bedrohung durch Ausbeutung und Rohheit um Würde und Selbstbestimmung kämpfen.
In den Geschichten der sechs Hauptfiguren spiegeln sich die brutalen Zwänge der Lohnarbeit, die Angst vor Abschiebung und existenzielle menschliche Nöte. Doch nicht nur jene am unteren Rand der sozialen Pyramide ringen darum, angesichts dieser Verhältnisse nicht zu verhärten – auch diejenigen, die eher zu den Profiteuren des Systems zählen. Nichts daran wirkt konstruiert; vieles erinnert an reale Verhältnisse. Der Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises Nava Ebrahimi ist es gelungen, in einer poetischen Sprache einen klugen und spannenden Roman zu schreiben. [Joop Deters]
Auf dem Tag der Vereine am 3. Mai auf dem Heimathof sorgen die 1. und die 2. Herrenmannschaft des SV Wippingen für Kaffee und Kuchen, sowie Bier und Bratwurst. [Gretel Frericks]
Am Samstag, den 18.04.2026, hat das Zeltlager Team den Erlös vom renkenberger Osterfeuer in Höhe von 250€ erhalten.
Die Vorbereitungen fürs diesjährige Zeltlager laufen bereits. Die Gemeinde Renkenberge ist stolz auf das Zeltlager Team, welches jedes Jahr in den Ferien für spannende Erlebnisse für unsere Kindern sorgt.
Stellvertretend hat Gretel Frericks die Spende entgegengenommen. [Marcel Ganseforth]
Viele Wippinger Vereine stellen sich am Sonntag, den 3. Mai, ab 14 Uhr auf dem Heimathof vor und werben um neue Mitglieder oder geben Einblicke in das Leben der Vereine oder Gruppen.
Diese Veranstaltung gibt die Möglichkeit zum Austausch und zu netten Gesprächen. Außerdem findet wieder "Kaffee und Kuchen" im Heimathaus statt. Für musikalische Unterhaltung sorgt der Kirchenchor St. Cäcilia Wippingen [Andre Wester]
Am Donnerstag, dem 23. April 2026, findet um 18:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses der Samtgemeinde Dörpen eine Sitzung des Rates der Gemeinde Dörpen statt. Zu Beginn der Sitzung haben Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde wieder die Möglichkeit, Fragen an den Bürgermeister und an die Verwaltung zu stellen.
Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung steht unter TOP 7.a der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2026. Der Entwurf des Haushaltsplans kann bereits im Rats- und Bürgerinformationssystem der Samtgemeinde Dörpen eingesehen werden. Im Vorbericht zum Haushaltsplan für 2026 ist auch ein vorläufiger Jahresabschluss für das Jahr 2025 aufgeführt. Hier ist zu lesen, dass die Haushaltsplanung im Jahr 2025 im zweiten Jahr hintereinander durch einen erwarteten hohen Gewerbesteuerrückgang bei einer gleichzeitig noch überproportional hohen Umlagelast aus dem Finanzausgleich geprägt war. Der Gewerbesteuerrückgang sei dem Grunde nach auch tatsächlich eingetreten, aber geringer ausgefallen als befürchtet. Insbesondere durch diese Verbesserungen bei der Gewerbesteuer habe sich der Ergebnishaushalt daher gegen über der Planung um rund 1,57 Mio. € verbessert. Trotzdem schließt der Ergebnishaushalt immer noch mit einem Defizit von rund 800.000 € ab.
Der Schuldenstand der Gemeinde Dörpen belief sich zum 31.12.2025 auf 6.116.410 € Die Pro-Kopfverschuldung beträgt aktuell 1.105 € und liegt damit schon jetzt deutlich über dem Landesdurchschnitt für Gemeinden zwischen 5.000 und 10.000 Einwohnern von 447 €. Durch geplante Tilgungen in Höhe von 185.000 € und eine geplante Kreditaufnahme von 5.735.600 € (davon 3.666.400 € aus einem Haushaltseinnahmerest des Vorjahres) erhöht sich der Schuldenstand bis zum Jahresende auf 11.667.100 €. Daraus ergibt sich eine Pro-Kopf-Verschuldung von 2.107 €. Als entscheidender Hintergrund für den Anstieg der Verschuldung werden Aktivitäten am Grundstücksmarkt für den Ankauf von Industrieerwartungsflächen angeführt.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt der öffentlichen Sitzung ist ein Antrag zu einer Anschaffung einer Wärmebildkamera zur kostenlosen Ausleihe an die Bürger der Gemeinde Dörpen. Begründet wird der Antrag damit, dass eine Wärmebildkamera Wärmestrahlung sichtbar macht, indem sie Oberflächentemperaturen misst und bildlich darstellt. Hiermit können auch Laien Wärmelecks am eigenen Gebäude aufspüren. Die Kamera ist ein geeignetes Hilfsmittel für die Menschen, selbst beim Energiesparen tätig zu werden, indem sie Schwachstellen an ihren Gebäuden feststellen und erforderlichenfalls fachliche Unterstützung einholen, um Wärmeverluste zu vermeiden. Zudem könnte die Wärmebildkamera auch zur Untersuchung der gemeindeeigenen Gebäude eingesetzt werden. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]
Der Schützenverein Wippingen veranstaltet am 01.05.26 das Kaffee und Kuchenessen beim Heimathaus mit Bier + Würstchen etc.
Der gesamte erzielte Gewinn des Tages kommt 1 zu 1 dann den Wippinger Kindern beim Schützenfest zugute. Hintergrund sind die deutlich gestiegenen Preise, bspw. bei den Fahrgeschäften oder anderen Sachen. Hier will der Schützenverein (auch aufgrund des Hinweises über die gestiegenen Preise bei der Generalversammlung) eine Kompensation schaffen.
Wir hoffen auf rege Beteiligung. Ab heute (oder am Wochenende) hängt eine Liste beim Dorfladen aus, da kann man sich dann bzgl. Kuchengabe eintragen. Mehr Infos im Flyer. [Eike Schwering]
Die Ostereiersuche im Pfarrgarten begann in diesem Jahr mit einem Fehlstart. Die Kinder konnten das Startsignal nicht abwarten und stürmten schon vor dem Startsignal los. Für einen kurzen Moment herrschte ein fröhliches Durcheinander ehe es dann offiziell losging.
Bei frischem, aber sonnigem Wetter wurde eifrig gesucht und mitunter auch etwas geschummelt...
Herzlichen Glückwunsch Benno!
Besonders spannend war die Suche nach dem goldenen Ei, welches vom Osterhasen besonders gut versteckt war. Schließlich wurde das Ei von Benno Hackmann gefunden. Herzlichen Glückwunsch Benno! Am Ende waren die Körbchen gut gefüllt und alle Kinder (und Erwachsenen) begeistert von der wieder einmal gelungenen Aktion.
Ob wirklich alle Eier gefunden wurden, kann an den Ostertagen gerne überprüft werden. [Kathrin Richert]