Jahreshauptversammlung der Heimatvereins Aschendorf-Hümmling im Wippinger Heimathaus

Vorstand KHV mit Wippingern
Der Vorstand des KHVs mit Wippinger Vertretern v. l.: Martin Hempen, Klaus Abeln, Hans Grönloh, Anna Heidtmann, Heinz Schulte, Gerd Conens

Circa 80 Vertreterinnen und Vertreter von 33 Heimatvereinen hatten sich am Donnerstag, den 8. Oktober 2026, im Heimathaus Wippingen eingefunden, um an der Generalversammlung des Kreisheimatvereins teilzunehmen. Vor der Versammlung hatten Interessierte die Möglichkeit sich die Mühle durch Mühlenwart Heinz Schulte zeigen zu lassen. Bürgermeister Martin Hempen und Heimatvereinsvorsitzender Klaus Abeln begrüßten die Teilnehmer in Wippingen.

Blick in die Generalversammlung des Kreisheimatvereins
Blick in die Generalversammlung des Kreisheimatvereins

Der halb hochdeutsch, halb plattdeutsche Jahresrückblick des Vorsitzenden Gerd Conens bezog sich auf das Geschäftsjahr 2025, das war das Jahr, in dem der Kreisheimatverein (KHV) sein 75jähriges Jubiläum feiern konnte. Mit Freude nannte Conens die Highlights des Jubiläumsjahres und bedankte sich insbesondere bei den Niederlangenern für die Ausrichtung der Jubiläumsfeier.

Einen besonderen Schwerpunkt des Rechenschaftsberichtes bildeten die Renovierungen der beiden Mühlen in Hüven und Wippingen. Das war nicht nur wegen der finanziellen Größenordnung verständlich, sondern die Erhaltung der Mühlen im Altkreis Aschendorf-Hümmling ist wesentlich ein Verdienst des Kreisheimatvereins.

Wippinger Mühle - Kappenverschindelung
Wippinger Mühle

Die Geschäftsführerin Anna Heidtmann nannte in ihrem Kassenbericht die Aufwendungen. In Wippingen stand die Neueindeckung des Achtkants und der Mühlenkappe mit handgespaltenen Eichenschindeln an. Es wurden neue Fenster mit Eichenrahmen und Kupfereinfassung eingesetzt und am Mühlenfuß gab es eine Kupferaufkantung, Dafür mussten Genehmigungen eingeholt werden und Planungskosten übernommen werden.

Arbeiten an der Wippinger Mühle
Arbeiten an der Wippinger Mühle

Die Gesamtkosten von ca. 149.345 € (incl. MWSt) wurden durch LEADER-Mittel in Höhe von 50.000 € aufgebracht, ergänzt durch 20.000 € der Bingo – Umweltstiftung, von 19.750 € vom Landkreis Emsland, 19.750 € von der Gemeinde Wippingen, 20.000 € von der Volksbank Emstal und 19.350 € von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Der Heimatverein Aschendorf-Hümmling als Besitzer der Mühle brauchte hier selbst nur 495 € aufwenden. Die Maßnahme wird in den nächsten Tagen mit den letzten Schindeln auf der Kappe abgeschlossen werden.

Arbeiten an der Hüvener Mühle

Bei der Hüvener Mühle musste doppelt so viel investiert werden, weil doch schon lange nichts mehr gemacht wurde. Im Einzelnen handelte es sich um folgende Arbeiten: Austausch Rähmbalken, Umdeckung Dachfläche, neue Wasserradwelle, neues Wasserrad, neue Galerie, neue Flügel, neuer Blitzschutz, ökologische Aufwertung des Umfeldes, barrierefreier Wanderweg, Genehmigungs- und Planungskosten.

Hüvener Mühle
Hüvener Mühle

Die Kosten von. 311.000 € wurden auch hier durch LEADER-Mittel in Höhe von 83.000 € aufgebracht, die ergänzt wurden durch die 50.000 € der Bingo–Umweltstiftung, den 25.000 € vom Landkreis Emsland, den 12.500 € der Gemeinde Hüven, den 12.500 € von der Samtgemeinde Sögel, den 45.000 € der Niedersächsischen Sparkassenstiftung/Emsländische Sparkassenstiftung und den 50.000 € der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Der Heimatverein Aschendorf-Hümmling musste hier eine Eigenleistung von 33.000 € aufbringen. Auch diese Maßnahme wird in den nächsten Tagen abgeschlossen werden.

Der Kreisheimatverein verfügt nur über wenige Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen. Die Haupteinnahmequelle ist ein fester Zuschuss des Landkreises Emsland, der allerdings über Zuschüsse an die Mitgliedsvereine weitergeleitet wird. Conens berichtete, dass der Bürgerverein Aschendorf für ein Digitalisierungsprojekt einen Zuschuss erhalten solle. Gleiches gilt für den Heimatverein Börger, der neues Geschirr für seine Heimathäuser braucht. Der Heimatverein Sustrum Moor plant, eine historische Schiffsschaukel, wie sie früher auf Jahrmärkten gang und gäbe war, zu erwerben. Das wird vom KHV unterstützt. Die Heimatvereine der Samtgemeinde Lathen möchten einheitliche Stelen mit Hinweisschildern aufstellen; auch hier gibt der KHV seinen Zuschuss.

An den Zuschussanträgen der Heimatvereine Bockhorst und Papenburg zeigte Conens auf, welche Kriterien für Zuschüsse gelten. Deren Zuschussanträge für die Miete für ein Heimathaus und für Flyer könnten nicht befürwortet werden, weil keine Neubauten und Druckerzeugnisse bezuschusst werden „Sonst bekommen wir für jeden Heimatkalender einen Zuschussantrag.“ Die Absicht in Papenburg einen Stelenweg zur Geschichte der Stadt zu erstellen fand aber durchaus Unterstützung. Bei dem Bockhorster Antrag auf Unterstützung für die Anschaffung eines Containers bestehe noch Klärungsbedarf.

Per Akklamation wurde Hermann Ubbenjans aus Börger in den Gesamtvorstand aufgenommen. Er ist schon lange im Heimatverein Börger aktiv, erforscht die Geschichte von Börger und leitet die Familienforschung beim Heimatverein Börger.

Korinthenstuten

Die Bedeutung des Kreisheimatvereins liegt wohl weniger in seinem direkten Wirken über eigene Investitionen, sondern in seiner Funktion als Dachverband. Der Kontakt der Vereine untereinander wird gefördert und auf den Treffen werden aktuelle Themen, Probleme und gemeinsame Aktionen besprochen und untereinander abgestimmt. So war denn auch für Conens genauso wichtig wie die Versammlung selbst, dass die Teilnehmer sich die Zeit nahmen, im Anschluss noch im informellen Austausch miteinander in Kontakt zu treten.

Der Heimatverein Wippingen schenkte allen TeilnehmerInnen zum Abschied einen Krintenstuten vom Mühlenbäcker und zeigte damit, dass er ein guter Gastgeber sein wird für den Tag der Heimatvereine am 07.09.2027. Conens meinte, das dürfe für Wippingen kein Problem sein, weil ja dafür praktisch schon alles vorhanden sei. [jdm/Fotos Kreisheimatverein (9)]

Mit neuen Lektüren in die dunkle Jahreszeit

Am 29.10.2026 stellt Frau Peter aus der Buchhandlung Ulenhus Neues von der Buchmesse vor. Bei der Veranstaltung ab 19 Uhr in der Bücherei ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Anmeldungen werden bis zum 23.10.2026 erbeten. [Kathrin Richert]

Heimatverein: Einladung zum Literaturabend – Levin Schücking – Leben und Werk

Der Heimatverein Wippingen lädt herzlich zu einem besonderen Literaturabend ein.

Donnerstag, 5. November 2026
Beginn: 19:00 Uhr
Heimathaus Wippingen

An diesem Abend dreht sich alles um den Schriftsteller Levin Schücking. Wir erfahren Interessantes über sein Leben und sein Wirken und widmen uns unter anderem seiner Novelle „Wippinger Thekla“.

Freuen Sie sich außerdem auf plattdeutsche Geschichten:
Maria Hermes und Zintus Sievering tragen unterhaltsame Geschichten vor. Die von Zintus Sievering vorgetragenen plattdeutschen Geschichten stammen aus seiner eigenen Feder.

Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen und gemütlichen Abend mit Euch! [Stefan Kellner]

Kartoffelernte bei strahlendem Wetter

Heiner Voskuhl auf dem McCormick
Roder
Das Schleuderrad erzeugt Staub

Nach einem Ok-Zeichen von Martin Sievers setzte Heiner Voskuhl seinen McCormick mit dem Kartoffelroder in Gang. Die Schaufel (Rodeschar) grub sich in den Sand der Kartoffelreihe, hob die Kartoffeln an und die rotierenden Zinken des Schleuderrads verteilten, eine Staubwolke erzeugend, den Inhalt der Rodeschar auf dem Acker hinter dem Gefährt.

Darauf warteten die Kinder bei der heutigen Kartoffelernte auf dem Acker neben Jansen Haustechnik gespannt. Sobald die ersten Kartoffeln freigelegt waren, wurde eifrig gesammelt. Auch die Kleinsten waren schon dabei, wobei hier die Beschäftigung mit einer einzigen Kartoffel schon etwas länger dauern konnte. Hermann Riedel und Martin Sievers begleiteten das Fahrzeug bei jeder Fahrt mit Argusaugen, um jeden Unfall auszuschließen.

Kartoffelweiher
Angela Radtke, Anneliese Riedel

Die Kinder entleerten ihre Eimer in den Kartoffelweiher, der die Kartoffeln nach Größe sortierte und mit dem die Kartoffeln abgesackt wurden.

Die Frauen des Oldtimerclubs und der Gruppe "Das blühende Leben" hatten sich am Freitag schon zusammen gesetzt, um Unmengen Kartoffeln zu schälen und durch Reiben in Küchenmaschinen den Teig für Kartoffelpfannkuchen herzustellen. Hinzu kam das Schälen von Äpfeln für den Apfelmus, der unbedingt zu Kartoffelpuffern serviert werden muss.

Anita Gerdes, Hildegard Kossen
Anita Gerdes, Hildegard Kossen
Dorothee Grote, Stefanie Bicker

Die Besucher der Kartoffelernte waren vorzugsweise Eltern mit ihren Kindern, aber gegen Mittag kamen auch andere und die Großelterngeneration dazu, um sich die Kartoffelpuffer schmecken zu lassen. Nicht wenige ließen sich auch Pfannkuchen für Zuhause einpacken. Das Braten in den großen Pfannen in sehr heißem Fett machte die Pfannkuchen sehr knusprig und lecker. Das spätsommerliche Wetter war fast schon zu schön. Teilnehmer erinnerten sich, dass sie in den vergangenen Jahren nicht selten in bitterer Kälte die Kartoffelernte erlebt haben. [jdm]

Erntedankfest am 11. Oktober

Am 11. Oktober findet das Erntedankfest statt und wir wollen dieses mal neben der Messe auch ein gemeinsames Frühstück in der Halle veranstalten. Dazu ist die gesamte Gemeinde herzlich eingeladen.

Wir würden uns sehr über zahlreiche Essenspenden freuen. Eine Liste liegt im Dorfladen aus und die Spenden können bei einem Vorstandsmitglied oder ab 9 Uhr in der Halle abgegeben werden.

Außerdem sammeln wir auch wieder Spenden für die Tafel, die auch in der Halle abgegeben werden können. [Hinnerk Frericks]

Erinnerung: Kartoffelernte am Samstag, 03. Oktober 2026

Am Samstag, den 03. Oktober findet ab 10 Uhr auf dem Acker neben Jansen Haustechnik unsere Kartoffelernteaktion mit dem Oldtimerclub und der Gruppe Das blühende Wunder statt.

Natürlich bieten wir wieder Kartoffelprodukte zum Verzehr an: Es gibt Kartoffelpuffer, Bratwurst und Getränke. Bitte bringt eigene Behälter mit, wenn ihr Kartoffelpuffer für zu Hause mitnehmen möchtet. Für die Kinder gibt es wieder eine Schätzaktion.

Kommt alle vorbei zum helfen, am besten mit Gummistiefel und Eimer! Wir freuen uns auf euch! [Anita Gerdes]

Seniorennachmittag

Am Dienstag, den 6. Oktober 2026 findet um 14.30 uhr der Seniorennachmittag im Heimathaus statt.

Wir beginnen den Nachmittag mit einer Andacht zum Erntedank. Im Anschluss gibt es in gemütlicher Runde Kaffee und Kuchen.

Alle Senioren und Jungsenioren sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf ein paar schöne Stunden mit Euch. Euer Seniorenausschuss. Anmeldungen bis zum 04. Oktober bei Theresia Schmunkamp (Tel. 1256). [Seniorenausschuss]

Einladung zur Kartoffelernte am 03. Oktober 2026

Flyer

Am Samstag, den 03. Oktober findet ab 10 Uhr auf dem Acker neben Jansen Haustechnik unsere Kartoffelernteaktion mit dem Oldtimerclub und der Gruppe Das blühende Wunder statt.

Natürlich bieten wir wieder Kartoffelprodukte zum Verzehr an: Es gibt Kartoffelpuffer, Bratwurst und Getränke. Bitte bringt eigene Behälter mit, wenn ihr Kartoffelpuffer für zu Hause mitnehmen möchtet. Für die Kinder gibt es wieder eine Schätzaktion.

Kommt alle vorbei zum helfen, am besten mit Gummistiefel und Eimer! Wir freuen uns auf euch! [Anita Gerdes]

Schlüssel verloren

Beim Tag des alten Handwerks hat jemand einen Autoschlüssel verloren. Wenn es einen Finder gibt, möge der den Schlüssel bitte bei Heinz Schulte, 04966/480, abgeben. [jdm]

Tragfähige und zukunftsorientierte Lösung für die Grundschule entwickeln

Schulausschuss
Vor der Sitzung ließ der Ausschuss sich die Schule von Schulleiterin Ellen Wilkens zeigen

Der Ausschuss für Schulen und Soziales des Samtgemeinderates hatte heute seine Sitzung in der Grundschule Wippingen. Dies war für einige Wippinger der Anlass, die öffentliche Sitzung zu besuchen und sich für die Belange der Grundschule stark zu machen. Besucher sieht man bei den Ausschussitzungen sonst eher selten.

Aber schon bei der Einwohnerfragestunde zu Beginn der Sitzung wiesen Silvia Klaas und Lydia Kaiser darauf hin, dass die Räumlichkeiten in mehrerer Hinsicht Mängel aufwiesen und nach ihrer Ansicht Handlungsbedarf besteht. Beim vorhergehenden Rundgang durch die Schule hatten sich die Ausschussmitglieder einen Eindruck von den wenig einladenden Verwaltungsräumen im Obergeschoss und von Schimmelbildung beim Seiteneingang verschaffen können. Dass das Gebäude schon etwas älter ist, war im Obergeschoss allein schon mit der Nase wahrnehmbar.

Katrin Telenga, als Elternsprecherin Mitglied des Ausschusses, formulierte einen Antrag, der die Verwaltung auffordert, eine Überprüfung und umfassende Bestandsaufnahme der räumlichen Situation in der Grundschule Wippingen vorzunehmen, um räumliche Probleme und Engpässe zu identifizieren. Dabei solle man sich nicht auf die aktuelle Situation beschränken, sondern prüfen, ob die vorhandenen Räumlichkeiten den heutigen und auch den künftigen zu erwartenden Anforderungen an eine zeitgemäße Grundschule noch gerecht werden. Es sei zu klären, welche zusätzlichen Räume bzw. Flächen für Unterricht, Betreuung, Ganztagsangebote, Besprechungen und sonstige schulische Angebote benötigt werden. Wie werden die Räumlichkeiten derzeit genutzt? Hier gebe es Vieles, was eher behelfsmäßig gehandhabt werde. Es müsse eine tragfähige und zukunftsorientierte Lösung für die räumliche Situation der Grundschule entwickelt werden, anstatt lediglich auf einzelne akute Probleme zu reagieren.

Wippingens Bürgermeister Martin Hempen - ebenfalls Mitglied des Ausschusses - wies darauf hin, dass der Samtgemeinderat sich schon früher mit dem Brandschutz im Dachgeschoss und dem fehlenden Notausgang beschäftigt habe, aber keine Konsequenzen erfolgt sind.

Schulleiterin Ellen Wilkens konkretisierte nach der Sitzung, dass es die räumlichen Gegebenheiten im Moment schwer machten, Gruppenarbeit und Einzelarbeit zu organisieren. Telenga beschrieb, dass die mangelhafte Lüftung der Klassenräume es notwendig mache, die Fenster während des Unterrichts zu öffnen, was dann den Lärm der spielenden Kindergartenkinder direkt in den Klassenraum trage. Der muffige Geruch im Obergeschoss lasse einen fragen, was sich wohl alles hinter den Tapeten und Vertäfelungen befinde.

Der Ausschuss hat den Antrag angenommen und wird ihn auf einer der nächsten Sitzungen behandeln. Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken erklärte, der Antrag müsse jetzt in Ruhe sauber abgearbeitet werden. [jdm]

Wippinger Ergebnisse bei der Kreistagswahl

Die Zahlen für die Wippinger Ergebnisse bei der Kreistagswahl sind wieder online. Das sind die Ergebnisse:

ParteiKandidatenListenstimmenGesamtstimmen%
CDU77510988448,15
SPD3018482,61
Grüne4528733,98
FDP5160,33
UWG96150,82
AFD12613826414,38
Linke156181749,48
WGEN367537219,99
Kreistagswahlergebnisse in Wippingen

Die Kandidaten im Einzelnen bekamen folgende Stimmen:
CDU: Manfred Gerdes 368, Burkhard Hermes 272, Tim Glandorf 82, Paul Krupinski 11, Gerhard Husmann 7, Heinrich Thomes 5.
SPD: Doris Schneider 14, Heinz Dirksen 9, Detlev Sabel 4, Güther Wegmann 2, Peter Broos 1.
Grüne: Hannah Thomann 22, Klaus Brands 19, Michael Pasligh 4.
FDP: Sebat Asi 2, Jens Behres 2, Mikail Erdin 1.
UWG: Matthias Witte 7, Gerd Jansen 2.
AFD: Markus Imken 67, Dennis Albrecht 59.
Linke: Jan Deters 156.
WGEN: Hermann-Josef Pieper 323, Hanna Thomann 31, Hermann Langen 13. [jdm/Grafik Votemanager]

Erinnerung: Jetzt anmelden für Fahrradtour zum Schloss Clemenswerth

Zur Fahrradtour zum Schloss Clemenswerth lädt der Heimatverein am Sonntag den 20.09.2026 ein.

Wir starten um 13:00 Uhr am Heimathaus und freuen uns um 14:00 Uhr in Werpeloh auf Kaffee und Kuchen. Um 15:00 Uhr geht es nach Clemenswerth, wo uns eine Führung erwartet.

Der Preis für Getränke und Kuchen beträgt 10 Euro. Kinder sind unsere Gäste. Alle die Lust haben teilzunehmen sind herzlich willkommen und sollten sich bis zum 15.09.26 anmelden. Tel.: 04966/ 277 oder 017696001129 [Stefan Kellner]

Ergebnisse der Kommunalwahlen in Wippingen

In den Gemeinderat Wippingen wurden bei einer Wahlbeteiligung von 79,33 % folgende Personen gewählt.

ParteiKandidat/inMandatStimmen
CDUHempen, MartinWippingen, direkt383
CDUBerling, MarliesWippingen, direkt202
CDUKoers, ChristianWippingen, direkt151
CDUFrericks, HermannWippingen, direkt113
CDUKuper, JohannesWippingen, direkt101
CDUKlaas, SebastianWippingen, direkt71
WLPieper, Hermann-JosefWippingen, direkt222
WLRosen, LenaWippingen, direkt142
WLKlaas, SilviaWippingen, direkt92

Jonas Schwering schaffte den Wiedereinzug in den Gemeinderat mit 70 Stimmen nicht. Auch die Bewerber Matthias kleine Bornhorst (CDU, 50 Stimmen), Martin Düttmann (87 Stimmen) und Heiko Behrens (40), beide Wippinger Liste, verpassten den Einzug.

Hermann-Josef Pieper (Wippinger Liste, 346 Stimmen) und Martin Hempen (CDU, 607) sind jetzt im Samtgemeinderat vertreten. Marlies Berling (CDU) scheiterte knapp mit 310 Stimmen. Auch Martin Düttmanns 166 Stimmen reichten nicht.

Im Kreistag wird kein Wippinger vertreten sein. Die Linke hat im Landkreis drei Mandate errungen. Zum Zuge kamen dabei die Kandidaten in den Wahlbereichen mit den meisten Gesamtstimmen (Liste und Personen). Jan Deters (Linke, 726 Stimmen) als Kandidat im Wahlbereich 02 kam somit nicht zum Zuge. Hermann-Josef Pieper (386 Stimmen) kandidierte auf der Liste der Wählergemeinschaft Emsland Nord, die aber insgesamt nicht den Einzug in den Kreistag schaffte. Die Wippinger Ergebnisse zur Kreistagswahl können wir hier nicht referieren, weil die Ergebnisse zur Kreiswahl in der Samtgemeinde Dörpen unerklärlicherweise aus dem Votemanager verschwunden sind.

Hans Müller, Betreiber der Seite gruenealternative.de/forum-d, der auch Autor von Hallo-Wippingen ist, wurde als Einzelkandidat wieder mit 283 Stimmen in den Gemeinderat Dörpen gewählt. [jdm]

Für die Wahlhelfer wird es ein langer Abend

Wahlhelfer v. l. Magda Nehe, Johannes Grote, Norbert Westhoff, Lana Poker
Wahlhelfer v. l. Magda Nehe, Johannes Grote, Norbert Westhoff, Lana Poker

Im Wippinger Wahllokal bildeten sich heute tatsächlich Schlangen vor den Wahlkabinen. Das lag nicht nur daran, dass so viele wählen wollten, sondern auch am Wahlvorgang selbst. Fünf Wahlzettel getrennt nach Landratswahl, Kreistagswahl, Samtgemeindebürgermeisterwahl, Samtgemeinderatswahl und Gemeinderatswahl, mussten ausgefüllt werden und wieder gefaltet werden.

Das wird auch für die Wahlhelfer ein langer Abend. Zuerst werden die Briefwahlstimmen geöffnet und erfasst, danach die Stimmzettel zur Landratswahl erfasst. Danach folgen absteigend die Auszählungen der anderen Wahlen. Wegen der vielen Arbeit wurde das Wahlhelferteam um zwei Helfer auf insgesamt zehn Personen aufgestockt. Neu im Team ist Lana Poker, die den Platz der im Februar verstorbenen Kordula Johanning eingenommen hat. In der Nachmittagsschicht sorgten darüber hinaus Magda Nehe, Johannes Grote und Norbert Westhoff für den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen.

Die Wahlergebnisse können ab Beginn der Auszählungen nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr im Votemanager eingesehen werden. Mal sehen, ob die Neudörpener auch heute wieder zu den Schnellsten gehören. [jdm]

Termine 2027 für Wippinger Veranstaltungskalender – Bitte bis zum 03. Oktober einsenden

Logo Heimatkalenderteam

Liebe Wippinger Gruppen und Vereine,

wir bitten um Einsendung der Termine zur Veröffentlichung im Wippinger Veranstaltungskalender 2027 bis zum 03.10.2026 per E-Mail an:
heimatkalender@ewe.net oder Abgabe bei Marlies Berling. 

Herzlich willkommen sind auch Ideen zu Beiträgen. Bitte sendet uns auch eine Info, wenn sich Ansprechpartner geändert haben. Vielen Dank für eure Unterstützung — wir freuen uns auf eure Meldungen und kreativen Beiträge.

Herzliche Grüße
Euer HkT, Jana, Heike und Marlies [Marlies Berling]

Hundekot an Straßen und Wegen

Mit einem Brief wendet sich Bürgermeister Martin Hempen an die Gemeinde. Er wendet sich gegen das Liegenlassen von Hundekot. Besonders auf Spielplätzen, an Wegrändern und auf häufig genutzten Flächen seien die
Verunreinigungen für Kinder, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Anliegerinnen und Anlieger ein erhebliches Ärgernis.

Er fordert auf, bei jedem Spaziergang geeignete Hundekotbeutel mitzuführen und diese in einem Abfallbehälter zu entsorgen. Lesen Sie hier den vollständigen Brief. [jdm]

WSA will abgesägten Pfosten am Seitenkanal in Kluse durch neue Barriere ersetzen

Absperrung am Seitenkanal bei Kluse – der mittlere Pfosten wurde abgesägt
Absperrung am Seitenkanal bei Kluse – der mittlere Pfosten wurde abgesägt

Nachdem es am Seitenkanal Gleesen-Papenburg in Kluse östlich des Kanals mehrmals zu Sandentnahmen aus dem Kanaldamm kam, versperrte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee (WSA) die Zufahrt zum Kanal im Oktober 2022 mit drei Pfosten. Seit dieser Zeit waren am Kanaldamm keine Anzeichen für Sandentnahmen mehr zu sehen.

Mitte August mussten wir aber feststellen, dass der mittlere Pfosten am Boden abgesägt worden war. Hinweise auf eine erneute Sandentnahme konnten wir bisher nicht feststellen. Das WSA Ems-Nordsee wird nun eine von der bisherigen Ausführung abweichende, geeignetere Barriere an dieser Stelle errichten, um die Sandentnahme auch künftig wirksam zu verhindern, wurde uns auf unsere Anfrage mitgeteilt. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Einladung zum Wahlabend: Gemeinsam die Ergebnisse der Kommunalwahl erwarten und erfahren.

Logo Kommunalwahl 2026

Liebe Wippingerinnen und Wippinger.
Am Sonntagabend sind alle Stimmen abgegeben, spannende Ergebnisse sind zu erwarten. Wir möchten euch herzlich dazu einladen, den Ausgang dieser Wahl gemeinsam mit uns zu verfolgen.

Wann: Sonntag, 13. September 2026
Wo: Schützenhaus Wippingen

Das Schützenhaus öffnet um 17 Uhr nach dem Spiel der ersten Herren. Der Schützenverein wird uns erfreulicherweise mit kühlen Getränken und leckerem vom Grill versorgen.

Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Mit freundlichen Grüßen, Gemeinde Wippingen [Martin Hempen]

Rabenstarker Nachmittag in der Bücherei – 30 Jahre Rabe Socke

Die Wippinger Bücherei feiert am 23.09.2026 von 15 bis 17 Uhr das 30. Jubiläum des kleinen Raben Socke mit einem tollen Nachmittag rund um Bücher, Geschichten und jede Menge Spaß. Anmeldungen sind bis zum 19.09.2026 erforderlich. [Kathrin Richert]

20 Jahre Zeltlager Renkenberge-Wippingen gebührend gefeiert

Zeltlagerjubiläum 29.08.2026

Mit einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt feierte das Zeltlager Renkenberge-Wippingen am 29.08.2026 sein 20-jähriges Bestehen. Zahlreiche ehemalige und aktuelle Zeltlagerkinder, Betreuer sowie Unterstützer kamen zusammen, um auf zwei Jahrzehnte voller Gemeinschaft, Abenteuer und unvergesslicher Erinnerungen zurückzublicken.

Den Auftakt bildete um 11 Uhr ein festlicher Gottesdienst, der von den Verantwortlichen und Kindern des Zeltlagers gestaltet wurde. Für die musikalische Begleitung sorgte eine eigens für das Jubiläum gegründete Gitarrengruppe, die den Gottesdienst stimmungsvoll umrahmte. Ein Anspiel sowie von den Kindern vorgetragene Fürbitten verliehen der Feier eine persönliche und lebendige Note.

Ab 12 Uhr begann auf dem Festgelände ein großer Spielenachmittag. Bei bestem Wetter konnten sich die Besucher auf zahlreichen Attraktionen austoben. Besonders beliebt waren der Soccercourt, Hobbyhorsing, Fußballdarts und die Hüpfburg. Wer lieber in Erinnerungen schwelgen wollte, konnte die Collagen aus 20 Jahren Zeltlagergeschichte betrachten oder sich durch ein Quiz rund um die vergangenen Zeltlager testen.

Für viel Gelächter sorgte zudem ein Schätzwettbewerb mit der ungewöhnlichen Frage: „Wie viele Betreuer passen in ein Auto?“ Große Aufmerksamkeit erhielten auch die ausgehängten Steckbriefe aller aktuellen Zeltlagerbetreuer. Bei Essen und Getränken nutzten viele Gäste die Gelegenheit zu Gesprächen und zum Austausch von Erinnerungen.

Den Höhepunkt des Jubiläumstages bildete am Abend die große Party ab 20 Uhr. Mit Musik vom DJ, kühlen Getränken und typischen Zeltlagerritualen wurde bis in die Nacht gefeiert. Viele ehemalige Zeltlagerkinder, Betreuer und Unterstützer trafen sich und ließen gemeinsam die vergangenen 20 Jahre Revue passieren.

In einer kurzen Ansprache bedankte sich das Zeltlagerteam bei allen Unterstützern, Sponsoren, Helfern und Betreuern, die das Zeltlager in den vergangenen zwei Jahrzehnten möglich gemacht haben. Das Jubiläum zeigte eindrucksvoll, welchen festen Platz das Zeltlager Renkenberge-Wippingen im Leben vieler Menschen einnimmt und wie stark die Gemeinschaft in 20 Jahren gewachsen ist. [Marcel Ganseforth]

Tag des alten Handwerks war wieder Publikumsmagnet

Christel Sievers
Christel Sievers beim Abräumen im Pfarrer-Schniers-Haus

Museumsleiterin Christel Sievers konnte mal wieder sehr zufrieden mit dem von ihr und ihrem Team veranstalteten Tag des alten Handwerks sein. Christel berichtete, dass 20 Helfer den Tag gestalteten. Hinzu kommen die Aussteller, die den Tag natürlich prägten.

Auch in der Remise gab es Kaffee und Kuchen

Im Veranstalterteam habe sich die Arbeitsteilung wie von selbst ergeben, so dass alles entspannt ablief. 50 Torten waren im Angebot; hinzu kamen noch die Schnittchen für die, die nicht so auf Süßes stehen. Und um den Ansturm zu bewältigen, gab es neben der Kuchentheke im Heimathaus zwei weitere Kuchenbuffets in der Remise und im Pfarrer-Schniers-Haus.

Der Oldtimerclub, die Schmiede von Matthias Schulte, das Basteln mit Naturmaterialien für die Kinder, das Maria Deters anbot, die Führungen durch die Mühle durch Heinz Schulte, der Mühlenbäcker Bernd Timmer mit seinen Mühlenbroten und Rosinenstuten, ein Eisstand, Alois Lüllmann mit der Vorstellung der Imkerei, die Spinnergruppe aus Emsbüren. die Papiermacher aus Dörpen, das Vituswerk mit Bioprodukten, Nicole Albers aus Niederlangen-Siedlung mit Produkten vom Alpaka: Sie alle trugen zur Buntheit des Marktes bei.

Beate Schulte
Der Apfelmaische wird mit dem Ballon der Saft herausgepresst

Beate Schulte aus Hasselbrock demonstrierte mit ihren Helfern, wie aus Äpfeln der Apfelsaft gepresst wird. in einem Muser werden die Äpfel zerhackt. Die Masse wird dann in die Presse gegeben. Ein Ballon in der Mitte der Presse wird mit Wasser gefüllt und drückt aus der Apfelmasse den Saft heraus.

Auf ihrem Stand wurde Apfelsaft in roter Farbe angeboten, den sie aus einer Partie von Äpfeln, deren Fruchtfleisch rot ist, gepresst hatte.

Heike Smolinski mit ihrer Tochter Ella, Anne Theisling mit ihren Kindern Milo und Marie, sowie Nina Hugenberg, zeigten an ihrem Stand selbstgemachte Ringelblumensalben, Metallfackeln, deren Brennmaterial aus in Wachs getränkten Toilettenpapierrollen besteht. Neben Dekoartikeln waren auch einige Holzschnitzerein zu sehen. [jdm]

Freude über eine Spende für den Förderverein

Spendenübergabe: Sabine Träger (li), Birgit Kuper-Gerdes
Sabine Träger (li), Birgit Kuper-Gerdes

Gestern durfte sich der Förderverein der Grundschule Renkenberge/Wippingen und der Kita St. Bartholomäus Wippingen e.V. über eine tolle Unterstützung freuen: Sabine Träger vom Elternbeirat überreichte der Vorsitzenden des Fördervereins (Birgit Kuper-Gerdes) eine Spende in Höhe von 150 Euro.

Das Geld stammt aus dem Erlös des diesjährigen Schulabschlussfestes. Der erwirtschaftete Überschuss kommt nun direkt den Kindern zuguten. Der Förderverein hat auch schon eine  Verwendung für die Finanzspritze: Als nächstes Projekt steht die Pflasterung eines Rundwegs auf dem Schulhof in Wippingen an. Dieser Weg soll dafür sorgen, dass sich die Kinder mit ihren Kettcars und anderen Fahrzeugen in den Pausen nicht mehr in die Quere kommen, sondern sicher im Kreis fahren können. Der Förderverein bedankt sich ganz herzlich beim Schulelternrat für diese großzügige Spende! [Birgit Kuper-Gerdes / Foto: Hermann Gerdes]

Jan Deters kandidiert auf der Liste der Linken im Wahlbereich Dörpen/Nordhümmling/Rhede

Bei diesem Beitrag handelt es sich um Wahlwerbung in eigener Sache.

Jan Deters
Stimmzettel Wahlbereich 2

Angesichts von nicht gekannten Angriffen auf unsere soziale Sicherheit, die als Renten-, Krankenversicherungs- oder allgemeine Sozialreformen verkauft werden, möchte ich dem Widerstand entgegensetzen, da, wo das Leben tatsächlich stattfindet: vor Ort. Ich habe mich deshalb entschlossen, im Wahlbereich 2, der die Samtgemeinde Dörpen, die Samtgemeinde Nordhümmling und die Gemeinde Rhede umfasst, auf der Liste der Linken für den Kreistag zu kandidieren.

Die Aufrüstung und das Anheizen des Krieges in der Ukraine sind nicht nur ein Talkshowthema. Sie sind eine reale Bedrohung. Wir erleben sie dadurch, dass das Geld fehlt für Schulen, für Straßen, für den Öffentlichen Nahverkehr, für eine ortsnahe Gesundheitsversorgung und kulturelle Angebote. Im schlimmsten Fall erleben wir die Aufrüstung dadurch, dass unsere Freunde und Kinder als Wehrpflichtige an ihrem Leben bedroht sind oder dass wir Ziele in einem heißen Krieg werden. Die Landkreise, das Gesundheitssystem und auch die Bildungseinrichtungen werden von den Kriegstreibern in ihre Kriegsvorbereitungen einbezogen. Dagegen müssen wir uns wehren.

Als gebürtiger Wippinger habe ich mich mit den Bürgern meines Heimatortes gegen die Zerstörung unserer Dörfer durch eine Atommüll-Wiederaufbereitungsanlage und ein Atommüllendlager gewehrt. Und wir hatten Erfolg. Auch als versucht wurde, die Klimakrise zu ignorieren und in Dörpen ein Kohlekraftwerk zu bauen, war ich mit vielen Aktiven dabei, diesen Irrweg zu verhindern.

Mit dem Dorf-Blog Hallo-Wippingen.de kommentiere ich seit 25 Jahren das Zeitgeschehen. Doch jetzt glaube ich, dass es nötig ist, aktiv den Sozialstaat und die kommunale Selbstverwaltung vor denen in Schutz zu nehmen, die im Verbund mit den Rüstungskonzernen unser aller Leben in ihren Dienst nehmen wollen.

Als gesetzlicher Betreuer habe ich täglich mit denjenigen zu tun, die wegen Behinderung und Erkrankung auf den besonderen Schutz der Gemeinschaft angewiesen sind. Das schärft den Blick dafür, was es bedeutet, wenn es keine bezahlbaren Wohnungen gibt, wenn Anträge nicht rechtzeitig bearbeitet werden, wenn keine Busse fahren, wenn es keine Arzttermine gibt. Der Landkreis kann hier Vieles erreichen, und das sollte auch im Interesse der Bürger ausgeschöpft werden.

Ich bitte Sie also um Ihre Stimme bei den Kreistagswahlen am 13. September. [jdm bzw. Jan Deters]

Erinnerung: Tag des alten Handwerks am 6. September

Das Wippinger Heimatmuseum lädt zum dritten Tag des alten Handwerks ein. Am 6. September von 13 bis 17 Uhr gibt es auf dem Heimathof wieder viele Angebote und Mitmachaktionen. Und Kaffee und Kuchen im Heimathaus dürfen natürlich auch nicht fehlen. [Christel Sievers]

Erinnerung: Antikriegstag 2026 – Friedensfähig statt kriegstüchtig! – DGB lädt zur Kundgebung zum Antikriegstag

Zum Gedenken und Mahnen findet zum Antikriegstag am Sonntag, den 06.09.2026, um 18.00 Uhr, an der Begräbnisstätte KZ Esterwegen (an der B 401) die Mahnveranstaltung und Kranzniederlegung des DGB statt. Nach einer Begrüßung durch den DGB-Kreisverbandsvorsitzenden, Andreas Kuper, gibt es eine von Rede Corinna Bittner, Leiterin Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager. Zur musikalischen Untermalung werden Dita&Patrick spielen." [PM DGB]

Messstelle Neubörger zeigt sehr niedrigen Grundwasserstand

Grundwassermessstelle in Neubörger

Im Rahmen seiner Tätigkeiten als Gewässerkundlicher Landesdienst Niedersachsens (GLD) betreibt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zahlreiche Grundwassermessstellen in ganz Niedersachsen, die je nach Fragestellung unterschiedlichen Messnetzen und Messprogrammen innerhalb des Gewässerüberwachungssystems Niedersachsen (GÜN) zugeordnet sind.

Eine Messstelle  befindet sich im Ortskern von Neubörger in der Nähe der Mehrzweckhalle. Für diese Messstelle zeigt die im Internet einsehbare Tabelle der Messwerte aktuell (aber auch in den Tagen zuvor) die Klassifikation „sehr niedrig“, konkret 2,57 m unter Geländeoberkante (GOK). Damit liegt der Grundwasserstand aktuell 10 cm niedriger als vor einem Jahr, als der niedrigste Wert Anfang September 2,47 m betrug.

Die Einstufung „sehr niedrig“ gilt zurzeit für 100 von 161 Messstellen in Niedersachsen. Konkret bedeutet dies, dass der aktueller Tageswert 15 % niedriger liegt als der Mittelwert des jeweiligen Monats im Referenzzeitraum, also im Zeitraum 1991-2020.

Wir haben beim NLWKN nachgefragt, warum die Messstelle „Wippingen“ nicht in den veröffentlichten Daten erscheint. Diese wurde im Jahr 2018 erbaut und ist seitdem im Landeseigentum, wird uns dazu mitgeteilt. Der Filter befindet sich 7,89 – 9,89 m unter der Geländeoberkante. Sie ist als Landesmessstelle in den Programmen „Grundwassergüte“ und „Grundwasserstand“ geführt. Im Rahmen der Messstellenauswahl zum landesweiten Messprogramm „Klima-Grundwasserstand“ wurde auch diese Messstelle hinsichtlich ihrer Aufnahme in das Messprogramm „Klima-Grundwasserstand“ überprüft und bewertet. Aufgrund der dargestellten hohen fachlichen Anforderungen wurde die Messstelle „Wippingen“ nicht in das landesweite Messprogramm „Klima-Grundwasserstand“ integriert. Diese Messstelle verfügt nicht über einen entsprechend langen und zusammenhängenden Beobachtungszeitraum (Datenreihe), der nach bundesweiten Vorgaben in der Regel 30 Jahre und mehr für das genannte Messprogramm betragen soll. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Letzte Gemeinderatssitzung dieser Ratsperiode

Gemeinderat Wippingen am 02.09.2026: v.l. Martin Hempen, Jonas Schwering, Christian Koers, Johannes Kuper, Marie-Theres Riedel, Silvia Klaas, Hermann-Josef Pieper
Gemeinderat Wippingen am 02.09.2026: v.l. Martin Hempen, Jonas Schwering, Christian Koers, Johannes Kuper, Marie-Theres Riedel, Silvia Klaas, Hermann-Josef Pieper, es fehlt Marlies Berling

Der Wippinger Gemeinderat traf sich heute zu seiner letzten Sitzung dieser Wahlperiode, um letzte Angelegenheiten zu regeln. Deshalb erlaubten wir uns einmal, den Rat am Beratungstisch zu fotografieren. Marlies Berling konnte leider heute krankheitsbedingt nicht teilnehmen.

Bürgermeister Martin Hempen dankte Marie-Theres Riedel für ihre Arbeit im Rat. Riedel kandidiert nicht erneut und wird somit sicher nicht im neuen Rat, der am 13. September gewählt wird, vertreten sein.

Inhaltlich ging es im öffentlichen Teil der Sitzung nur um den Vorschlag eines Mehrgenerationenspielplatzes. Dazu wurde von einer Planerin ein Konzept vorgelegt. Jonas Schwering, von dem der Vorschlag für den Spielplatz stammte, zeigte sich enttäuscht von dem Vorschlag. Wenn man so viel Geld, wie in den Raum gestellt worden war, in die Hand nehme, müsse schon mehr drin sein, als diese wenigen Spielgeräte. Hempen berichtete, dass die Planerin den vorgesehenen Platz als ausgezeichnet geeignet beschrieben habe. Christian Koers plädierte, wie alle anderen, dafür, sich mehr Zeit für die Planung zu lassen. Johannes Kuper sagte, man solle den Beschluss über eine solche Ausgabe dem neugewählten Rat überlassen.

In der Bürgerfragestunde beschwerte sich Martin Düthmann über den Hundekot, der in der Siedlung immer mehr überhand nehme. Hempen verwies darauf, dass es sich um eine Ordnungswidrigkeit handele. Den Hundekot müssten Halter mit den Kottüten entsorgen. Gott sei Dank habe die teure Unsitte, die Kotbeutel in Gullys zu entsorgen, keine weitere Schule gemacht.

Hempen kündigte an, dass mehrere Vereine sich derzeit um die Finanzierung von Defibrillatoren bemühten, die in den Gewerbegebieten, an der Mehrzweckhalle und am Schützenhaus stationiert werden sollten. Auf die Gemeinde kämen damit wohl Wartungskosten zu, denn eine regelmäßige Wartung sei hierbei unabdingbar. [jdm]

Helle Nutrias an der Wippinger Dever südlich von Neudörpen

Helle Nutria

Auf der Wippinger Dever (Bäke) südlich von Neudörpen ist zurzeit eine Nutriafamilie mit mehreren Jungtieren unterschiedlicher Farbvarianten zu sehen. Bereits im Jahr 2018 haben wir dort sehr helle Tiere beobachtet und fotografiert. Nun sind hier neben Tieren mit einem hellen, fast weißem Fell auch besonders dunkle Jungtiere zu sehen. Dies zeigt, dass der Genpool der Tiere an der Bäke noch immer ein breites Spektrum umfasst. Auf unserem Foto sind ein sehr helles und ein dunkles Exemplar zu sehen.

Nutrias wurden bis in die 1990er Jahre in verschiedenen Zuchtformen in Farmen gehalten, um damit Felle für Pelze zu gewinnen. Als die Nachfrage nach Pelzen nachließ, wurden die Farmen aufgegeben oder vernachlässigt, dabei – so wird berichtet – entkamen viele Tiere und siedelten sich erfolgreich an nahen Gewässern an. Aber auch zuvor entkamen Nutrias aus Pelzfarmen, wie in der BfN-Schrift „Naturschutzfachliche Invasivitätsbewertungen für in Deutschland wild lebende gebietsfremde Wirbeltiere zu lesen ist. Als frühe Quelle wird angegeben: Studnitz, G. von (1935): Sumpfbiber in freier schleswig-holsteinischer Wildbahn. Schr. Naturw. Ver. Schl.-Holst. 21: 287-290.

Mittlerweile sind Nutrias bundesweit verbreitet. Mit ihren Höhlensystemen, die vom Ufer weit unter angrenzende Flächen gegraben werden, richten sie große Schäden an Ufern, Deichen und landwirtschaftlichen Flächen an. Lange kalte Winter können sich negativ auf eine Nutriapopulation auswirken, denn die Tiere finden im gefrorenen Boden nur schwer Nahrung. Mehr hierzu findet man in unseren Berichten vom 17.01.2026 und vom 29.01.2026. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]