Neueröffnung der Bücherei nach der Renovierung

Wippinger Bücherei bei der Neueröffnung am 11.01.2026
Wippinger Bücherei bei der Neueröffnung am 11.01.2026

Heute stellte sich die Wippinger Bücherei im neuen Gewand vor. Der Raum wurde renoviert und die Bücherei erhielt ein neues funktionales Mobiliar.

Die neuen, schlanker wirkenden, Regale können mehr Bücher fassen. das Bücherangebot wird übersichtlicher präsentiert. Dabei wirkt die Bücherei im Vergleich mit dem vorherigen Zustand nicht mehr so überladen und geradezu leer, weil der Raum effektiver genutzt wird.

Wippinger Bücherei bei der Neueröffnung am 11.01.2026
Wippinger Bücherei bei der Neueröffnung am 11.01.2026
Sophie Schwering (li) und Mia Klapprott freuen sich über die neuen Bedingungen in der Bücherei

Wurden die Bilderbücher früher in einem Wühltisch in der Raummitte präsentiert, so sind sie jetzt raumsparend in Rollschubläden untergebracht. Auf einem farbenfrohen Teppich in der Raummitte befinden sich um eine Leselokomotive einige Sitzkissen gruppiert, die zum Schmökern einladen.

Die Mitarbeiterinnen können jetzt an einem modernen Arbeitsplatz die Ausleihen verwalten und die Besucher beraten. [jdm]

Rede von Jeffrey Sachs vor dem UN-Sicherheitsrat zur US-Aggression gegen Venezuela

Jeffrey Sachs vor dem UN-Sicherheitsrat am 05.012026
Jeffrey Sachs vor dem UN-Sicherheitsrat (Youtube-Video)

Jeffrey D. Sachs, Präsident des UN Sustainable Development Solutions Network, Direktor des Center for Sustainable Development an der Columbia University und Akademiemitglied der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften im Vatikan, hat auf der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats am Montag, dem 5. Januar 2026, als geladener Experte folgende Rede gehalten. Er hat sie auf seiner Internetseite in Englisch dokumentiert.

Herr Präsident, verehrte Mitglieder des Sicherheitsrats,

die Frage, mit der sich der Rat heute befasst, ist nicht die Art der Regierung Venezuelas. Die Frage ist, ob ein Mitgliedstaat – durch Gewalt, Zwang oder wirtschaftliche Strangulierung – das Recht hat, über die politische Zukunft Venezuelas zu entscheiden oder Kontrolle über dessen Angelegenheiten auszuüben.

Diese Frage betrifft unmittelbar Artikel 2 Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen, der die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Unversehrtheit oder politische Unabhängigkeit eines Staates verbietet. Der Rat muss entscheiden, ob dieses Verbot aufrechterhalten oder aufgegeben werden soll. Eine Aufgabe dieses Verbots hätte schwerwiegende Folgen.

Hintergrund und Kontext

Seit 1947 hat die Außenpolitik der Vereinigten Staaten wiederholt Gewalt, verdeckte Aktionen und politische Manipulation eingesetzt, um einen Regimewechsel in anderen Ländern herbeizuführen. Dies ist eine sorgfältig dokumentierte historische Tatsache. In ihrem Buch Covert Regime Change (2018) dokumentiert die Politikwissenschaftlerin Lindsey O’Rourke allein zwischen 1947 und 1989 70 versuchte US-Operationen zum Regimewechsel.

Diese Praktiken endeten nicht mit dem Kalten Krieg. Seit 1989 gehören zu den wichtigsten Regimewechseloperationen der Vereinigten Staaten, die ohne Genehmigung des Sicherheitsrats durchgeführt wurden, unter anderem: Irak (2003), Libyen (2011), Syrien (ab 2011), Honduras (2009), Ukraine (2014) und Venezuela (ab 2002).

Die dabei angewandten Methoden sind gut etabliert und gut dokumentiert. Dazu gehören offene Kriegführung, verdeckte Geheimdienstoperationen, Anstiftung zu Unruhen, Unterstützung bewaffneter Gruppen, Manipulation der Massen- und sozialen Medien, Bestechung von Militär- und Zivilbeamten, gezielte Attentate, Operationen unter falscher Flagge und Wirtschaftskrieg mit dem Ziel, das zivile Leben zum Erliegen zu bringen.

Diese Maßnahmen sind gemäß der UN-Charta illegal und führen in der Regel zu anhaltender Gewalt, tödlichen Konflikten, politischer Instabilität und großem Leid der Zivilbevölkerung.

Der Fall Venezuela

Die jüngste Bilanz der Vereinigten Staaten in Bezug auf Venezuela ist eindeutig. Im April 2002 wussten die Vereinigten Staaten von einem Putschversuch gegen die venezolanische Regierung und billigten diesen. In den 2010er Jahren finanzierten die Vereinigten Staaten zivilgesellschaftliche Gruppen, die sich aktiv an regierungsfeindlichen Protesten beteiligten, insbesondere im Jahr 2014. Als die Regierung hart gegen die Proteste vorging, verhängten die USA eine Reihe von Sanktionen. Im Jahr 2015 erklärte Präsident Barrack Obama Venezuela zu einer „ungewöhnlichen und außerordentlichen Bedrohung für die nationale Sicherheit und Außenpolitik der Vereinigten Staaten“.

Im Jahr 2017 diskutierte Präsident Trump bei einem Abendessen mit lateinamerikanischen Staats- und Regierungschefs am Rande der UN-Generalversammlung offen die Option einer Invasion der USA in Venezuela, um die Regierung zu stürzen. Von 2017 bis 2020 verhängten die USA umfassende Sanktionen gegen die staatliche Ölgesellschaft. Die Ölproduktion sank von 2016 bis 2020 um 75 Prozent, und das reale Pro-Kopf-BIP (KKP) ging um 62 Prozent zurück.

Die UN-Generalversammlung hat wiederholt mit überwältigender Mehrheit gegen solche einseitigen Zwangsmaßnahmen gestimmt. Nach internationalem Recht ist nur der Sicherheitsrat befugt, solche Sanktionen zu verhängen.

Am 23. Januar 2019 erkannten die Vereinigten Staaten Juan Guaidó einseitig als „Interimspräsidenten“ Venezuelas an und froren am 28. Januar 2019 venezolanische Staatsvermögen im Ausland in Höhe von rund 7 Milliarden US-Dollar ein und übertrugen Guaidó die Verfügungsgewalt über bestimmte Vermögenswerte. Diese Maßnahmen sind Teil der seit mehr als zwei Jahrzehnten andauernden Bemühungen der Vereinigten Staaten um einen Regimewechsel.

Jüngste globale Eskalation der Vereinigten Staaten

Im vergangenen Jahr haben die Vereinigten Staaten Bombenangriffe in sieben Ländern durchgeführt, von denen keiner vom Sicherheitsrat genehmigt wurde und keiner im Rahmen der Charta als rechtmäßige Selbstverteidigung durchgeführt wurde. Zu den Zielstaaten gehören Iran, Irak, Nigeria, Somalia, Syrien, Jemen und nun auch Venezuela.

Im vergangenen Monat hat Präsident Trump direkte Drohungen gegen mindestens sechs UN-Mitgliedstaaten ausgesprochen, darunter Kolumbien, Dänemark, Iran, Mexiko, Nigeria und natürlich Venezuela. Diese Drohungen sind in Anhang I dieser Erklärung zusammengefasst.

Was heute auf dem Spiel steht

Die Mitglieder des Rates sind nicht aufgefordert, über Nicolás Maduro zu urteilen. Sie sind nicht aufgefordert, zu beurteilen, ob der jüngste Angriff der Vereinigten Staaten und die anhaltende Seeblockade Venezuelas zu Freiheit oder Unterwerfung führen. Die Mitglieder des Rates sind aufgefordert, das Völkerrecht und insbesondere die Charta der Vereinten Nationen zu verteidigen.

Die realistische Schule der internationalen Beziehungen, die am brillantesten von John Mearsheimer formuliert wurde, beschreibt den Zustand der internationalen Anarchie treffend als „die Tragödie der Großmachtpolitik“. Der Realismus ist daher eine Beschreibung der Geopolitik, keine Lösung für den Frieden. Seine eigene Schlussfolgerung lautet, dass internationale Anarchie zu Tragödien führt.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Völkerbund gegründet, um die Tragödie durch die Anwendung des Völkerrechts zu beenden. Doch die führenden Nationen der Welt versäumten es in den 1930er Jahren, das Völkerrecht zu verteidigen, was zu einem erneuten Weltkrieg führte.

Aus dieser Katastrophe ging die Vereinten Nationen hervor, als zweite große Anstrengung der Menschheit, das Völkerrecht über die Anarchie zu stellen. Mit den Worten der Charta wurde die UNO gegründet, „um künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal in unserem Leben unermessliches Leid über die Menschheit gebracht hat“.

Angesichts der Tatsache, dass wir uns im Atomzeitalter befinden, darf ein Scheitern nicht wiederholt werden. Die Menschheit würde untergehen. Es gäbe keine dritte Chance.

Vom Sicherheitsrat geforderte Maßnahmen

Um seinen Verpflichtungen aus der Charta nachzukommen, sollte der Sicherheitsrat unverzüglich folgende Maßnahmen beschließen:

  1. Die Vereinigten Staaten müssen unverzüglich alle expliziten und impliziten Drohungen oder die Anwendung von Gewalt gegen Venezuela einstellen und unterlassen.
  2. Die Vereinigten Staaten müssen ihre Seeblockade und alle damit verbundenen militärischen Zwangsmaßnahmen, die ohne Genehmigung des Sicherheitsrats durchgeführt wurden, beenden.
  3. Die Vereinigten Staaten müssen ihre Streitkräfte unverzüglich aus Venezuela und aus dem Umkreis Venezuelas abziehen, einschließlich aller nachrichtendienstlichen, maritimen, luftgestützten und anderen vor Ort stationierten Mittel, die zu Zwangsmaßnahmen eingesetzt werden.
  4. Venezuela hält sich an die Charta der Vereinten Nationen und die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geschützten Menschenrechte.
  5. Der Generalsekretär ernennt unverzüglich einen Sonderbeauftragten, der beauftragt ist, mit den relevanten venezolanischen und internationalen Akteuren in Kontakt zu treten und dem Sicherheitsrat innerhalb von vierzehn Tagen Empfehlungen im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen vorzulegen, und der Sicherheitsrat befasst sich weiterhin dringend mit dieser Angelegenheit.
  6. Alle Mitgliedstaaten sollen sich in strikter Übereinstimmung mit der Charta von einseitigen Drohungen, Zwangsmaßnahmen oder bewaffneten Aktionen außerhalb der Autorität des Sicherheitsrats enthalten.

Zum Schluss

Herr Präsident, sehr geehrte Mitglieder, der Frieden und das Überleben der Menschheit hängen davon ab, ob die Charta der Vereinten Nationen ein lebendiges Instrument des Völkerrechts bleibt oder in die Bedeutungslosigkeit versinkt. Das ist die Entscheidung, vor der dieser Rat heute steht. Vielen Dank. [jdm]

Weihnachtsbaumsammelaktion 2026

Flyer Weihnachtsbaumsammelaktion

Am Samstag, den 10. Januar sammelt die KLJB wie jedes Jahr die Weihnachtsbäume ein.

Wenn ihr euren Baum loswerden wollt, sollte dieser zu 9 Uhr an der Straße liegen. Über eine kleine Spende würden wir uns freuen. (Bitte in einer Tüte am Baum befestigen.) [KLJB]

Minis des SV Wippingen gewinnen das Neujahrsturnier

Minikicker Platz 1

Traditionell fand am ersten Sonntag des neuen Jahres das Neujahrsturnier in der Dörpener Halle statt, an dem auch unsere jüngste Jugendmannschaft – die Minikicker der Spielgemeinschaft Renkenberge/Wippingen – teilnahm.

Mit einer herausragenden Teamleistung dominierten die jungen Kicker das Turnier und gewannen alle Gruppenspiele souverän mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 12:0. Auch im Finale ließen sie nichts anbrennen und setzten sich deutlich mit 5:0 gegen den SuS Lehe durch.

Besonders auszeichnen konnte sich an diesem Tag Jan Schwering, der von den teilnehmenden Mannschaften verdient zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. [Lydia Kaiser]

Sternsinger 2026

In diesem Jahr unter dem Motto „Sternsinger gegen Kinderarbeit - Schule statt Fabrik“ gingen unsere Sternsinger von Haus zu Haus. In diesem Jahr waren 57 Kinder und Erwachsene in 12 Gruppen unterwegs. Davon 3 Erwachsenengruppen. So viele Sternsinger gab es noch nie in Wippingen.

Daher bedanken wir uns recht herzlich bei Margret Borchers die mit viel Geschick und Geduld noch so einige Gewänder und Tücher für Groß und Klein genäht hat. DANKE Margret!

Das Team von Ausschuss Mission und Entwicklung: Anna Warnot, Anne Pieper, Anneliese Riedel, Andrea Düthmann, Anita Gerdes, Elisabeth Speller, Franziska Wesseln, Kerstin Johanning, Sabine Hempen, Stefanie Gerdes und Silvia Klaas. [Silvia Klaas]

Sternsinger unterwegs in Schnee und Sonne

Über 50 Sternsinger waren heute in Wippingen unterwegs. Darunter waren auch drei Erwachsenengruppen, die sich der kraftraubenden Außenbezirke annahmen. Hier sind vier Gruppen, die wir auf den Straßen antrafen:

Sternsinger 2026 Arenbergstraße: Marla Schwering, Mika Bicker, Leevke Kuper, Jannis Koers, Thore Kuper, Bennett Richert, Justus Bicker
Arenbergstraße: Marla Schwering, Mika Bicker, Leevke Kuper, Jannis Koers, Thore Kuper, Bennett Richert, Justus Bicker
Sternsinger 2026 Schützenstraße: v. l. Martina Grote, Finja Koers, Elisabeth Grote, Jasmijn Reinders, Mayra Düttmann
Schützenstraße: v. l. Martina Grote, Finja Koers, Elisabeth Grote, Jasmijn Reinders, Mayra Düttmann
Sternsinger 2026 in der Eichenstraße: v. l. Paul Richert, Lukas Behrens, Michael Wolters
Eichenstraße: v. l. Paul Richert, Lukas Behrens, Michael Wolters
Erwachsene Sternsinger 2026 auf der Sonderburg:
Erwachsene Sternsingergruppe Fleer/Sonderburg v. l. Gretel Frericks, Marc Poker, Weda Frericks, Hinnerk Frericks

[jdm/Fotos (2) Birgit Kuper-Gerdes]

Doppelkopfturnier des Schießvereins

Flyer Doppelkopfturnier 2026

Das Preisdoppelkopfturnier vom Schießverein findet am Freitag, den 09. Januar 2026 um 19 Uhr im Schießstand statt. Es winken wieder wertvolle Preise.

Hierzu laden wir recht herzlich ein. Der Schießverein. [Karsten Hempen]

Morgen kommen die Sternsinger

Flyer Sternsinger 2026

Morgen, am 4. Januar, sind die Sternsinger ab 10 Uhr unterwegs. Sie bringen den Segen in die Häuser und sammeln Spenden für Kinder in Not. Die diesjährige Aktion heißt "Sternsinger gegen Kinderarbeit - Schule Statt Fabrik". Sie unterstützt Kinder in Bangladesch, damit sie zur Schule gehen können und geschützt aufwachsen. [Kirchengemeinde]

Wasserabfluss im Seitenkanal zurzeit gesichert – Situation an der Wippinger Dever muss genau beobachtet werden

Inseln im Seitenkanal nördlich der Zuleitung der Wippinger Dever
Inseln im Seitenkanal nördlich der Zuleitung der Wippinger Dever

Über die im Seitenkanal Gleesen-Papenburg am Zufluss der Wippinger Dever entstandenen Inseln haben wir wiederholt berichtet. Dabei stand für uns die Frage im Mittelpunkt, ob der Kanalabschnitt zwischen der Neudörpener Straße und dem Mittelweg das aus Entwässerungsgräben in den Kanal eingeleitete Wasser auch zukünftig noch sicher ableiten kann. Dabei wären nach unserer Einschätzung nicht nur übliche Niederschlagsmengen in Betracht zu ziehen, sondern auch die Folgen möglicher Starkregenereignisse zu berücksichtigen.

Auf dieses Thema wird in den Medien und auch in Veröffentlichungen der Landesregierung hingewiesen. So greift das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz die Gefahren durch Starkregen in der neuen Studie „Klimarisikoanalyse für Niedersachsen 2025“ auf. Im Abschnitt 4.3.2 wird erläutert, dass Starkregen überall in Niedersachsen auftreten kann. Dabei können kleinere Fließgewässer schnell anschwellen, sich in reißende Ströme verwandeln und großräumig über die Ufer treten. Durch geringe Fließgeschwindigkeiten und/oder fehlender Entwässerungs- oder Abflussmöglichkeit im Flachland kann das Wasser z. B. auf landwirtschaftlichen Flächen lange stehen und durch Staunässe Schäden an den Pflanzen verursachen. Darüber hinaus können Starkregenereignisse indirekt auch zu erhöhten Stoffeinträgen ins Grundwasser führen. Bedingt durch den Klimawandel wird davon ausgegangen, dass zukünftig mit einer Zunahme von Wetterextremen zu rechnen ist.

Hochwasser an der Wippinger Dever im Jahr 1998
Hochwasser an der Wippinger Dever im Jahr 1998

Diese Erkenntnisse waren für uns vor einigen Wochen Anlass, beim Kreisverband der Wasser- und Bodenverbände um eine Bewertung der aktuellen Situation im Seitenkanal am Zufluss der Wippinger Dever nachzufragen, da hier der Wasserabfluss offensichtlich durch die entstandene Insellandschaft eingeschränkt ist.
Der Kreisverband hat uns nun mitgeteilt, dass man „im Moment keine Gefährdung für den Wasserabfluss“ sehe, und auch die letzte Gewässerschau habe nichts anderes ergeben. Dennoch sei es richtig, dass die Wippinger Dever in diesem Bereich weiter genau beobachtet werden müsse.
Auf unsere konkrete Frage, ob der Wasserabfluss der Wippinger Dever über den Seitenkanal auch bei einem Starkregenereignis gesichert sei, geht der Kreisverband in seinem Antwortschreiben allerdings nicht ein.

Zur Erinnerung: In einer Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Gemeinde Dörpen aus dem Jahr 1967 ist festgelegt, dass die Gemeinde Dörpen für die Folgen der Einleitung der Wippinger Dever in den Seitenkanal verantwortlich ist. Und es wird wohl kaum zu bestreiten sein, dass die Inselbildung im Kanal eine Folge der Einleitung des Entwässerungsgrabens ist, denn dieser führt reichlich Sediment und Treibgut mit sich, das sich dann im Seitenkanal ablagert. Als Beispiele seien hier Ausspülungen von Bisam- und Nutriahöhlen oder ins Wasser geratenes Mähgut von den Grabenseitenflächen genannt.

Treibgut verfängt sich an Ästen, die von den Inseln ins Wasser ragen.
Treibgut verfängt sich an Ästen, die von den Inseln ins Wasser ragen.

Die Folgen dieser Fracht aus der Wippinger Dever ist eine bereits jetzt ca. 150 Meter lange Insellandschaft und eine über zwei Meter hohe Schlammschicht im weiteren Verlauf des Kanals bis zum Mittelweg. Inseln und Schlamm müssten zumindest teilweise entfernt werden, wenn kein ausreichender Wasserabfluss in Fließrichtung des Seitenkanals mehr möglich ist. Doch aufgrund eines vor Jahrzehnten festgestellten Munitionsverdachtes für den Kanalabschnitt dürften Baggerarbeiten wohl kaum ohne eine vorherige Klärung der Ablagerung von Munition im Gewässer vorgenommen werden. Schon diese Munitionssondierung und eine evtl. erforderliche Bergung dürften Kosten verursachen, die die stark verschuldete Gemeinde kaum tragen könnte.

Es ist also an der Zeit, das Problem der Inselbildung im Seitenkanal verbunden mit der Klärung der Gefahren durch Weltkriegsmunition im Seitenkanal anzugehen und Lösungen für die Wasserableitung der Wippinger Dever zu suchen. Ansonsten könnten ein Starkregenereignis oder ein nächstes Hochwasser die Gemeinde unvorbereitet treffen und zumindest für das Umfeld des Seitenkanals östlich von Dörpen schlimmere Folgen nach sich ziehen als das Winterhochwasser 2023/2024. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Tunscherenbasteln: Seidenpapier ist nötig

Mit einem Brett fängt man an.

Um die Tunscheren zu fertigen braucht es vor allem Seidenpapier, das es noch im traditionellen Papierwarenhandel (z. B. in Lathen) gibt. Dann brauchen Sie noch Figürchen und Süßigkeiten, sowie ein Brett, Geschenkpapier und Weidenzweige.

2006 hat Hallo-Wippingen in einer Anleitung zum Tunscherenbasteln in 16 Schritten in Wort und Bild (am oberen Rand auf weiter bzw. zurück klicken) dargestellt, wie Sie eine Tunschere herstellen. Wer diese beherzigt, kann den Nachbarn und Freunden am Silvesterabend die perfekte Tunschere vor die Haustür stellen. Es handelt sich bei dieser Anleitung um einen Gestaltungsvorschlag, der sich am Traditionellen orientiert, aber Ihre Kreativität sollte sich dadurch nicht einschränken lassen.. [jdm]

Wolfssichtung südlich von Neudörpen

Trittsiegel

Heute Morgen gegen acht Uhr zogen zwei Wölfe entlang der Wippinger Dever südlich von Neudörpen in Richtung Wippingen. Die Tiere überquerten von Westen kommend in einem Abstand von ca. einhundert Meter die K157, liefen dann noch ca. 200 Meter parallel zur Wippinger Dever und hielten sich danach weiter südlich, wie der Fährtenverlauf im weichen Ackerboden zeigte. Man darf also wohl davon ausgehen, dass die Tiere sich nach ihrem nächtlichen Streifzug auf den Rückweg ins Schießgebiet südlich von Wippingen befanden.

Der Routenverlauf entlang der Wippinger Dever könnte ein Anzeichen dafür sein, dass die Wölfe es auch auf Nutrias abgesehen hatten. Die am Wasser lebenden Tiere entfernen sich bei ihrer Nahrungssuche durchaus fünfzig Meter und mehr vom Ufer. Parallel zum Gewässer laufende Wölfe könnten den Nutrias also den Rückweg zum Wasser abschneiden und sie so erbeuten. Dass Nutrias zum Beutespektrum der Wölfe gehört, wurde vielfach nachgewiesen und veröffentlicht, so z. B. vom Thünen-Institut für Forstgenetik im Dezember 2024.

Interessant erscheint uns in diesem Zusammenhang auch der Artikel „Woran Wölfe sterben“ auf der Homepage der Leibniz-Gemeinschaft. Seit 2006 werden nahezu alle in Deutschland tot aufgefundenen Wölfe im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) untersucht, um den Gesundheitszustand und die Todesursachen der Tiere zu analysieren. Der tausendste sezierte Wolf hatte eine Nutria verspeist und starb im Verkehr. [HM/gruenealternative.de/forum-d]

Termine für Plakettenschießen

Der Schützenverein Wippingen hat zu Weihnachten wieder in der Gemeinde seinen Flyer mit den Terminen für das Plakettenschießen verteilt.

Das Plakettenschießen beginnt am 6. januar 1026 und endet am 17. Februar 2026.Geschossen werden kann jeweils am Dienstag von 19.30 uhr bis 22 Uhr, sowie Sonntags von 10 bis 12 Uhr.

Die Generalversammlung des Schützenvereins findet am 7. März 2026 in der Mehrzweckhalle statt. [jdm]

Tradition trifft Zukunft: Die Volksbank Emstal eG unterstützt die Sanierung der Wippinger Mühle

Scheckübergabe vor der Mühle in Wippingen: v. l. Heinz Schulte, Marlies Berling, Hans Grönloh, Gerd Conens (Heimatverein Aschendorf Hümmling e.V.), Stefanie Glander (Volksbank Emstal eG – Spendenmanagement), Christopher Musters (Vorstand, Volksbank Emstal eG), Wilfried Freerks (Vorstand, Volksbank Emstal eG), Klaus Abeln

In Wippingen führt fast jeder Weg zur Mühle. Mit ihren markanten Flügeln prägt sie das Ortsbild, stiftet Identität und ist darüber hinaus ein beliebter Treffpunkt zugleich. Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat die Volksbank Emstal gemeinsam mit der VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken die jüngste Sanierung der Wippinger Mühle mit 20.000 Euro unterstützt. 

In den vergangenen Monaten wurde in Wippingen kräftig angepackt: Der sogenannte „Achtkant“ – der untere Bereich der Mühle – erhielt eine neue Eindeckung aus handgespaltenen Eichenschindeln. Außerdem wurden Fenster und der Sockel mit Kupfer erneuert. Damit erstrahlt die Mühle wieder im neuen Glanz. 

„Das Sanierungsprojekt „Wippinger Mühle“ zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn eine Dorfgemeinschaft zusammenhält und Verantwortung übernimmt – und genau dieses Miteinander prägt unsere Region,“ sagt Wilfried Freerks von der Volksbank Emstal. „Uns war es wichtig, dieses Engagement zu unterstützen und so dazu beizutragen, dass ein solches Wahrzeichen weiterhin erlebbar bleibt.“ 

Auch der Heimatverein hebt die Bedeutung der Sanierung hervor. „Die Wippinger Mühle ist ein Stück Heimat – ein Ort, der Geschichten trägt und neue schafft,“ betonen Heinz Schulte und Klaus Abeln vom Heimatverein Wippingen. „Die Restaurierung war für uns ein großes Gemeinschaftsprojekt. Die Unterstützung der Volksbank Emstal und der VR-Stiftung hat uns entscheidend geholfen, dieses Vorhaben umzusetzen.“ 

Die stellvertrendende Wippinger Bürgermeisterin richtet den Blick besonders auf den Wert der Mühle für das Dorfleben: „Die Mühle ist unser Aushängeschild. Sie prägt das Ortsbild und ist ein Magnet für Veranstaltungen und Begegnungen,“ sagt Marlies Berling. „Gerade die gemeinsame Finanzierung zeigt, welche Kraft wir hier vor Ort entwickeln können, wenn wir Hand in Hand arbeiten.“ 

Und tatsächlich: Die Wippinger Mühle ist längst nicht nur ein technisches Denkmal, sondern ein lebendiger Veranstaltungsort: Der jährliche Weihnachtsmarkt, der Mühlenmarkt an Pfingsten, ein großes Oldtimer-Treffen und viele weitere Aktivitäten rund um den Heimathof sorgen dafür, dass sich Menschen aus Wippingen und der Umgebung begegnen und austauschen können. 

„Mit der Sanierung ist ein weiterer Schritt getan, um die Mühle für kommende Generationen zu bewahren – und zugleich ein starkes Signal für den Zusammenhalt in unserem Geschäftsgebiet zu setzen,“ fasst Christopher Musters, Vorstandsmitglied der Volksbank Emstal eG die gemeinsame Anstrengung zusammen. [PM Volksbank]

Wippinger Krippenbauer feiern 10-jähriges Jubiläum

Krippenbauer Wippingen 2025

Seit vielen Jahren ist der Krippenbau in unserer Kirche eine lebendige Tradition. Mit viel Engagement werden jedes Jahr die Weihnachtsbäume aufgestellt und die Krippe liebevoll gestaltet. Vier Familien tragen mit ihrem Einsatz nun bereits seit 10 Jahren dazu bei, dass unsere Kirche zur Weihnachtszeit ein besonderer Ort der Begegnung und Besinnung wird.

Krippenbauer Wippingen 2025

Eine besinnliche Weihnachtszeit wünschen
Familie Kathrin und Antonius Richert
Familie Heike und Markus Meyer
Familie Silvia und Markus Klaas
Familie Melanie und Gerd Schulte-Borchers [Antonius Richert]

Lichterfahrt der Landwirte und des Oldtimerclubs

Heute Abend fanden die Treckergespanne bei der Lichterfahrt in Wippingen wieder viele Zuschauer unter Erwachsenen und Kindern. Die weihnachtlich geschmückten und bunt beleuchteten Trecker sollen den Zuschauern und insbesondere den Kindern eine Freude machen. Und das war offensichtlich wieder der Fall. [jdm/Video: Lidia Strack]

Hauswirtschaftskraft für KiTa gesucht

Die Kita St. Bartholomäus sucht ab dem 1.1.2026 eine neue Hauswirtschaftskraft.

Infos erhaltet ihr bei Sylvia Wilkens (Kitaleitung) unter der Telefonnummer 04966-313. Mehr im Flyer. [Silvia Klaas]

Silvester 2025 im Treff Wippingen

Wie auch im letzten Jahr möchten wir von der Landjugend mit der ganzen Gemeinde in das neue Jahr reinfeiern.

Der Treff öffnet für die Silvesterparty um 23 Uhr. Jeder der nach dem Tunschere-Rundbringen noch nichts vorhat, ist herzlich eingeladen mit uns das neue Jahr zu zelebrieren. [Gretel Frericks]

Der Nikolaus brachte heute mit Hilfe des Nikolausvereins den Kindern Freude

Nikolaus in Wippingen am 05.12.2025

In 44 Haushalten warteten heute abend 96 Kinder auf den Besuch vom Nikolaus. Der brachte dann nicht nur ein paar Süßigkeiten, sondern auch prächtige Geschenke. Dass der Nikolaus die Geschenke bringt, ist im Emsland, in Ostfriesland und in den Niederlanden eine alte Tradition, auch wenn manche Kinder an Weihnachten womöglich ein zweites Mal beschert werden.

Um alle Haushalte bedienen zu können, bevor die Kinder schon im Bett liegen (sollten), nutzten der Nikolaus und sein Helfer Knecht Ruprecht gleich vier Treckergespanne. Das Wetter entsprach zwar nicht dem eigentlich angemessenen Winterwetter, sondern es wehte eher ein laues Lüftchen, was es der Dreierbesatzung auf dem Treckergespann allerdings etwas angenehmer machte.

Für den Knecht Ruprecht gab es in diesem Jahr erstmals eine angenehme innovative Neuerung. Statt mit einem Korken und Kerzenruß wurde das Gesicht in diesem Jahr mit professioneller Theaterschminke geschwärzt. Das erspart ihnen hinterher eine lange Reinigungsprozedur und seltsame Blicke am Tag danach ob der Restschwärze im Gesicht. Allerdings wirkten die Gesichter im Zusammenhang mit der schwarzen Kapuze schon sehr tief schwarz.

Ein vierjähriges Kind bekam durch die Anwesenheit vom Knecht Ruprecht derartige Angst, dass der Nikolaus den Knecht vor die Tür schicken musste. Dies ist das erste Mal in den bisher 21 Jahren des Nikolausvereins passiert. Nachdem der Knecht Ruprecht den Raum verlassen hatte, taute das Kind auf und erzählte dem Nikolaus geradezu hyperaktiv alles, was es auf dem Herzen hatte und konnte auch mehrere Gedichte vortragen.

Überhaupt gab es nicht wenige Kinder, die dem Nikolaus Gedichte - auch lange Gedichte - vortragen konnten. Das freute den Nikolaus und seinen Begleiter sehr. Nach der getanen Arbeit machten der Nikolaus und seine Helfer Station im Heinrich-Schniers-Haus, das in diesem Jahr erstmals der Vor- und Nachbereitung diente. Die fünf Frauen, die die Werbung, den Einsatzplan, die Finanzierung und die Einkleidung organisiert haben, blieben im Hintergrund und konnten sich -wie im Theater der Regisseur - über die gelungene Vorstellung freuen. [jdm]

UPM will Nordland Papier Dörpen in neuen Konzern mit Sappi ausgliedern

In einer Börsenmitteilung haben UPM-Kymmene Corporation (“UPM”) und Sappi Limited (“Sappi”) gestern eine nicht-bindende Absichtserklärung zur Gründung eines Joint Ventures im Bereich grafischer Papiere unterzeichnet (“Joint Venture”). Das Joint Venture würde das gesamte Geschäft von UPM Communication Papers in Europa und den USA sowie das Grafikpapiergeschäft von Sappi in Europa umfassen. Das Joint Venture würde zu gleichen Teilen UPM und Sappi gehören und unabhängig operieren, wobei es seine eigenen Produktionsprozesse, Ressourcen und Entscheidungen innerhalb der vereinbarten Rahmenbedingungen zwischen den Anteilseignern verwalten würde.

Praktisch würde dieses Joint Venture - wenn es denn realisiert wird - bedeuten, dass sowohl UPM, als auch Sappi den Geschäftsbereich "Grafische Papiere" ausgliedern und zusammen einen neuen Konzern gründen, zu dem auch Nordland Papier Dörpen gehören würde. Dieser neue Konzern bekommt alle Papierfabriken für grafische Papiere der beiden Konzerne. Die Börsenmitteilung nennt "das gesamte UPM Communication Papers Geschäft mit acht Papierfabriken in Kymi, Rauma (einschließlich UPM RaumaCell) und Jämsänkoski (PM 6) in Finnland; Nordland (PM 1, PM 4), Augsburg, Schongau in Deutschland; die Papierfabrik UPM Caledonian im Vereinigten Königreich und die Papierfabrik Blandin in den Vereinigten Staaten; und das grafische Papiergeschäft von Sappi in Europa mit vier Papierfabriken in Kirkniemi in Finland, Ehingen in Deutschland, Gratkorn in Österreich und Maastricht in den Niederlanden."

UPM und Sappi bewerten diese Anlagen mit einem kombinierten Unternehmenswert von 1.420 Mio. Euro, wobei auf UPM Communication Papers 1.100 Mio. Euro und auf Sappi 320 Mio. € entfallen. UPM würde Barmittel in Höhe von 613 Mio. Euro und 50 % Anteile am Joint Venture erhalten und Sappi würde Barmittel in Höhe von 139 Mio. Euro und 50 % Anteile am Joint Venture erhalten. Das Joint Venture müsste Kredite aufnehmen, um die jeweils an UPM und Sappi zu zahlenden Kaufpreise zu finanzieren.

Nordland Papier würde somit einem Konzern angehören, der Probleme mit dem Absatz seiner Produkte hat, aber gleichzeitig den beiden Mutterkonzernen riesige Barmittel zur Verfügung stellen müsste. UPM und Sappi sind somit flüssig geworden und können diese Gelder in andere Geschäftsfelder investieren. Der neue Konzern - das Joint Venture - startet hingegen mit hohen Verbindlichkeiten.

In der Mitteilung wird das Ziel des Joint Ventures genannt: "Durch die strategische Allokation von Produktionsmengen auf die effizientesten Papiermaschinen würde das Joint Venture eine nachhaltigere Kapazitätsauslastung und eine stärkere operative Leistung erzielen und gleichzeitig seinen Kunden weiterhin ein breites Portfolio an grafischen Papierprodukten anbieten." Es geht also darum, die Produktionskapazitäten weiter zu verringern. Das wird in diesem neuen Konzern leichter fallen, weil die Konzernleitung von Anfang an auf die hohe Verschuldung des Konzerns verweisen kann. Es wird einen Kampf der Standorte gegeneinander geben. Die beiden Mutterkonzerne können aber beiseite stehen, weil sie nur Anteilseigner sind, aber mit dem operativen Geschäft des neuen Konzerns nichts zu tun haben.

Wie man hört, war diese Absicht von UPM und Sappi auf der letzen Mitarbeiterversammlung bei Nordland Dörpen kein Thema. Dort wurden nur Eva Kriegbaum, die neue General Manager für die Papierproduktionsstandorte in Deutschland vorgestellt und Alois Soring als Betriebsratsvorsitzender verabschiedet. Neuer BR-Vorsitzender ist Horst Kremer. [jdm]

Sternsinger gesucht

Flyer Sternsinger gesucht 2026

Die Kirchengemeinde sucht Sternsinger, die am 4. Januar in Wippingen von Haus zu Haus gehen, die Häuser segnen und um eine Spende für Kinderhilfsprojekte bitten.

Das Vorbereitungstreffen ist am 16. 12.2025 um 16 Uhr im Pfarrer-Schniers-Haus. Dann werden auch Gewänder ausgegeben. [Anita Gerdes]

Präsentation des neuen Heimatkalenders

Übergabe des Heimatkalenders 2026 mit Bürgermeister martin Hempen, Heike Meyer, Jana Frericks, Marlies Berling, Klaus Abeln
Übergabe des Heimatkalenders 2026 mit (v.l.) Bürgermeister Martin Hempen, Heike Meyer, Jana Frericks, Marlies Berling, Klaus Abeln

Seit 30 Jahren erscheint nun der Heimatkalender. Heute wurde der Kalender für 2026 vom Heimatverein offiziell vorgestellt.

Aus einer Idee von Alfons Deters, Margret und Josef Kimmann, wurde eine schöne Tradition, die von dem jetzt aktiven Team bestehend aus Heike Meyer, Jana Frericks und Marlies Berling weitergetragen wird. Der Kalender ist mit den voreingetragenen Terminen der Vereine ein praktisches Planungsinstrument, in das Kalendarium können Sie Ihre Termine eintragen und die Fotos und Texte sind Teil eines Dorf-Fotoalbums. Und wer das Rätsel auf der Seite Drei löst, kann einen Preis gewinnen und wird auf jeden Fall einmal zum Kaffee mit Kuchen eingeladen.

Die auf dem Weihnachtsmarkt bestellten Heimatkalender werden jetzt ausgeliefert. Wer noch nicht bestellt hat, kann den Kalender bei den bekannten Verkaufsstellen (Volksbank, Dorfladen Uhlen, Elektro Benten und Raiffeisenwarengenossenschaft RWG) für 7,50 € erwerben. [jdm]

Förderverein: Dank für neue Rutsche

Rutsche Förderverein 11/2025
Rutsche Förderverein 11/2025

Am 1. Advent kurz vor Beginn des traditionellen Wippinger Weihnachtsmarktes trafen sich der Vorstand vom Förderverein der Grundschule Renkenberge / Wippingen und der Kita St. Bartholomäus Wippingen e.V. auf dem Schulhof in Wippingen, bei der neu aufgestellten Rutsche. 

Rutsche Förderverein 11/2025
Rutsche Förderverein 11/2025

Diese Rutsche wurde Mitte September 2025 vom Förderverein finanziert und auch montiert. Dank der großartigen Unterstützung von Markus und Katrin Telenga konnten die Kosten um einige Tausend Euro gesenkt werden. 
Herr Telenga erwarb eine gut erhaltene gebrauchte Rutsche aus Lingen und brachte sie mit nach Wippingen. Als kleines Dankeschön wurde Markus Telenga vom Vorstand ein edler Tropfen überreicht.  Wir wünschen den Kindern viel Spaß mit dem neuen Spielgerät. [Birgit Kuper-Gerdes]

Heimatkalender 2026 erhältlich

Heimatkalender 2026, Titelseite

Der Wippinger Veranstaltungskalender 2026 ist eingetroffen.

Neben einer abwechslungsreichen Mischung aus historischen Rückblicken, sachkundigen Beiträgen und aktuellem aus der Vereinswelt, informiert er über die Termine zu Veranstaltungen des kommenden Jahres.

Der Kalender ist ab sofort in Wippingen bei den bekannten Verkaufsstellen (Volksbank, Dorfladen Uhlen, Elektro Benten und Raiffeisenwarengenossenschaft RWG) für 7,50 € zu erwerben.

Ein schönes Stück Heimat zum Verschenken oder Selbstbehalten. [Marlies Berling]

Um sie in eine funktionierende, pünktliche Eisenbahn zurückzuverwandeln, muss die Profitorientierung abgeschafft werden

"1993 fuhren 85 Prozent der Fernverkehrszüge der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn pünktlich. 1995, nach Gründung der Deutschen Bahn AG waren es nur noch 77 Prozent. Erst 1998 konnte mit 86,7 Prozent wieder das Vor-Aktiengesellschafts-Niveau erreicht werden. Mit Ausnahme des Coronajahres 2020 (81,8) lagen die Pünktlichkeitswerte der ICEs seit 2012 nur noch zwischen 70 und 80 Prozent und fielen im Jahr 2022 sogar auf 65,6 Prozent."

Diese Zahlen verdeutlichen, warum die Überschrift dieses Artikels von Günter Regneri im Jacobin-Magazin lautete: "Helmut Kohl hat aus Bahnfahren eine Zumutung gemacht". Vor etwa 30 Jahren hat die Bundesregierung die Deutsche Bahn in eine Aktiengesellschaft umgewandelt – und dadurch ruiniert. Der studierte Historiker, der derzeit als Lokführer einer Werkbahn seinen Lebensunterhalt verdient, führt in dem Artikel vom 20.09.2025 noch einmal vor Augen, wie die Deutsche Bahn in den letzten 30 Jahren von einer funktionierenden Staatsbahn, die ohne Profitorientierung der Daseinsvorsorge diente, zu einer Aktiengesellschaft wurde, die vor lauter Versuchen, Profite herauszuschlagen, das Bahnfahren verlernt hat. Mehr in der Online-Ausgabe von Jacobin ... [jdm]

Weihnachtsmarkt Wippingen: Viele Besucher, etwas wenig Anbieter

Besuch des Nikolauses
Schafstall

Der Wippinger Weihnachtsmarkt war gut besucht und das Wetter spielte mit. Es war nicht zu kalt, aber kalt genug, damit der Glühwein schmeckte. Es gab zwar einige neue Stände, wie den Stand mit dem Räucherfisch, aber insgesamt waren es trotz aller Bemühungen der Veranstalter doch etwas wenig Anbieter.

Mitgliederwerbung von Christel Sievers
Christel Sievers' Mitgliederwerbung
Stand Räucherfisch

Der Heimatverein konnte seine Heimatkalender nicht wie gewohnt anbieten, weil der Drucker (technisch) versagt hatte. So konnten die Besucher sich nur in eine Bestellliste eintragen. Christel Sievers fuhr erfolgreich eine ganz private Mitgliederwerbung für den Heimatverein und belohnte jeden, der sich zu einer Mitgliedschaft entschloss mit einem Wippingen-Schlüsselanhänger. [jdm]