Bilder von Schützenfestsamstag

Hier bieten wir eine Galerie vom Antreten am Schützenfestsamstag.

Ausnahmesweise zitieren wir hier mal aus der Rede des Königs. Marc, der seine Rede mit Grußworten auf Niederländisch begann, war dennoch der Meinung, dass mehr Integration als durch das Ausüben des Amtes als Schützenkönig nicht denkbar sei. Hinter jedem erfolgreichen Mann stehe eine überraschte Frau; seine Frau habe sich angesichts seiner bis dahin gezeigten Schießkünste jedenfalls nicht ausmalen können, dass er Schützenkönig werde. [jdm]

Einladung zur Generalversammlung der Jagdgenossenschaft

Die Jagdgenossenschaft Wippingen lädt alle Eigentümer von jagdbaren Grundstücken am Dienstag, den 07.07.2026 um 20.00 Uhr, zur ordentlichen Generalversammlung recht herzlich ein. Die Versammlung findet im Heimathaus statt.

Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:

  1. Eröffnung; Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung zu dieser Versammlung.
  2. Verlesen der Niederschrift vom 16.07.2025
  3. Kassenbericht
  4. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes
  5. Verwendung des Jagdgeldes
  6. Wahl des Vorstandes
  7. Wahl der Kassenprüfer
  8. Fragen, Wünsche ,Anregungen

Im Anschluss der Generalversammlung gibt uns Josef Buitmann von der Tierrettung Emsland e.V spannende Einblicke in die Arbeit des Vereins.

Anschließend laden wir zum Grillen ein. Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen. [Wilhelm Borchers]

Feldbegehung der Wippinger Landwirte – Mit dem Drahtesel durch die Moore

Ende Mai veranstaltete der landwirtschaftliche Ortsverein Wippingen zusammen mit der Raiffeisen Ems-Vechte eine Feldbegehung in Form einer Fahrradtour. Auf der Route rund um Wippingen wurden verschiedene Anbauflächen wie zum Beispiel Mais mit 50cm Reihenabstand, Zuckerrüben,  Getreide,  Erbsen und Raps besichtigt.

Die Fachreferenten Stefan Kremer (Raiffeisen Ems-Vechte) und Jan Hegemann (Ackerbauring) begleiteten die Tour und gaben wertvolle Hinweise und Empfehlungen zu Anbauverfahren, Pflanzenschutz und Düngung. Es wurde über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Landwirtschaft diskutiert.

Zum Abschluss der Veranstaltung trafen sich die 32 Teilnehmer in der Raiffeisen-Geschäftsstelle in Wippingen.  Dort wartete bereits der Grillmeister mit seinen Köstlichkeiten. Bei leckerem Essen, kalten Getränken und netten Gesprächen klang der Abend gemütlich aus. [Christian Koers]

Schnuppertag am 27.06.2026 – Komm vorbei * probier dich aus * finde dein Instrument!

Flyer Schützenkapelle

Die Schützenkapelle lädt am Samstag, 27.06. 11:00 – 13:00 Uhr zum Schnuppertag ins Gemeindezentrum Wippingen ein. Finde (d)ein Instrument.

  • Welches Instrument möchte ich lernen?
  • Ist das schwer?
  • Kann ich das tragen?
  • Bekomme ich da überhaupt nen Ton raus?

Komm vorbei  *  probier dich aus  *  finde dein Instrument!

Musik macht Freu(n)de [Marlies Berling]

Bundesregierung erklärt Zahlen zur Kriegsdienstverweigerung zur Staatsgeheimsache

"Zahl der Kriegsdienstverweigerer deutlich gestiegen" - So lautete eine Überschrift der Tagesschau vom 27.04.2026. Das möchte die Bundesregierung in Zukunft nicht mehr lesen müssen. Denn das stört ihre Kriegsvorbereitungen.

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) kritisiert die Weigerung der Bundesregierung, aktuelle Zahlen zur Kriegsdienstverweigerung offenzulegen (siehe https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106256.pdf). In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der Linken verweist die Bundesregierung erstmals darauf, dass die Veröffentlichung entsprechender Daten das „Staatswohl“ gefährden könne.

„Das ist ein neuer Tiefpunkt staatlicher Intransparenz“, erklärt Cornelia Mannewitz, Bundessprecherin der DFG-VK. „Wir reden hier nicht über geheime Einsatzpläne, Waffensysteme oder militärische Fähigkeiten. Es geht um Menschen, die von ihrem Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung Gebrauch machen.“

In der Anfrage lauteten die Fragen:
"Wie viele seit dem 1. Januar 2026 angeschriebenen Personen haben einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung (KDV) gestellt?
und
Wie viele Anträge auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerung wurden bislang im Jahr 2026 gestellt, bitte aufgeschlüsselt nach a) Ungediente, b) Soldatinnen und Soldaten (bitte nach freiwillig Wehrdienstleistenden
bis 23 Monate, Zeitsoldatinnen und Zeitsoldaten, Berufssoldatinnen und Berufssoldaten aufschlüsseln), c) Reservistinnen und Reservisten?"

Die Antwort lautete: "Die Fragen 9 bis 10c werden zusammen beantwortet. Es wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung und auf die als VS-Nur für den Dienstgebrauch eingestufte Anlage verwiesen. * Das Bundesministerium der Verteidigung hat die Antwort als „VS-Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft. Die Antwort ist im Parlamentssekretariat des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort von Berechtigten eingesehen werden."

Damit hat die Bundesregierung die Antwort auf die Frage, wieviel Menschen ein Verfassungsrecht wahrnehmen zur Geheimsache erklärt. Noch vor wenigen Monaten wurden entsprechende Zahlen regelmäßig veröffentlicht. So teilte die Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen detailliert mit, wie viele Menschen Kriegsdienstverweigerungsanträge gestellt hatten. Für das Jahr 2024 wurden beispielsweise 2.998 Anträge genannt, im Jahr 2025 betrug die gemeldete Anzahl eingereichter Anträge bereits 7.691.

Die DFG-VK hält die nun vorgebrachte Begründung für politisch hochproblematisch. Wenn bereits Informationen über die Inanspruchnahme eines Grundrechts als sicherheitsrelevant eingestuft werden, verschiebt sich die Grenze dessen, was einer demokratischen Kontrolle zugänglich ist.

„Eine Demokratie muss aushalten, dass sichtbar wird, wie viele Menschen keinen Dienst an der Waffe leisten wollen. Wer die Zahl der Kriegsdienstverweigerer geheim hält, schützt nicht die Sicherheit des Landes, sondern verhindert öffentliche Debatten über die gesellschaftliche Akzeptanz von Militarisierung und Wehrdienst.“

Die DFG-VK fordert die Bundesregierung auf, die bislang übliche Veröffentlichungspraxis wiederherzustellen und die Entwicklung der Kriegsdienstverweigerungszahlen vollständig offenzulegen. [jdm]

Heilige Messe mit Bischof Dominicus Meier im Rahmen der Visitation

Visitation Bischof Dominicus 06/2026

Im Rahmen der bischöflichen Visitation unserer Pfarreiengemeinschaft feierten wir gemeinsam eine festliche Heilige Messe mit Bischof Dominicus Meier. Zahlreiche Gemeindemitglieder sowie die Fahnenabordnungen aus unserer Pfarreiengemeinschaft nahmen an diesem besonderen Gottesdienst teil.

Für die feierliche musikalische Umrahmung der Messe sorgten der Kirchenchor Wippingen sowie der Organist Heiner Bojer.

Unter dem Leitwort "verändert - bleiben", das zugleich auf die bevorstehenden Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahlen im Jahr 2026 hinweist, ging Bischof Dominicus Meier in seiner Predigt auf die Herausforderungen und Chancen einer Kirche im Wandel ein. Er machte deutlich, wie wichtig es ist, offen für Veränderungen zu sein und zugleich den christlichen Glauben sowie die Gemeinschaft lebendig zu bewahren.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein gemütliches Beisammensein und die Gelegenheit zu Gesprächen und Begegnungen mit unserem Bischof. Für das leibliche Wohl sorgte die KLJB Wippingen und der Pfarrgemeinderat Wippingen.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben - insbesondere dem Bischof, dem Kirchenchor, den Fahnenabordnungen, der KLJB Wippingen, dem Pfarrgemeinderat, den liturgischen Diensten, den Küsterinnen sowie allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund. [PG Immanuel]

Kleinfeldturnierwochenende der SG Renkenberge Wippingen 05.06.-07.06. – Über 330 Spieler aktiv

leinfeldturnierwochenende der SG Renkenberge Wippingen 05.06.-07.06. 2026

Am Freitag, den 5.6. startete das Kleinfeld Turnierwochenende der SG Renkenberge/Wippingen in Wippingen um 18:30 Uhr mit einem AH-Turnier.

Es nahmen 9 Teams im 5+1 Modus teil, Turniersieger wurde Raspo Lathen, die sich im Finale per Penaltyschießen gegen den SV Langen durchsetzten.

Hier die Platzierungen:

  1. Raspo Lathen
  2. SV Langen
  3. Fortuna Fresenburg
  4. SG Renkenberge / Wippingen

Am Samstag morgen startete das erste E-Jugend Turnier um 09:30 Uhr bei hervorragendem Wetter mit 9 Teams.

Platzierung :  1. Sögel  II   2. RW Heede II    3. VFL Emslage II   4. Sigiltra Sögel III    5. SUS Rhede   6. SG Wipp/Renk   II    7. Sg Wipp/Renk III   8. Lathen III   9. Lathen IV

Im Anschluss startete um 11:30 Uhr das zweite E-Jugend Turnier mit 7 Teams auf höhere Leistungsstärke

Platzierung :   1. SUS Lehe  2. VFL Emslage   3. RW Heede 1   4. SUS Rhede   5. SG Wipp/Renk    6. BW Papenburg II     7. TUS Aschendorf

Den Abschluss des Samstags bildete das D-Jugend Turnier :

Platzierung :   1. RW Heede  2. Raspo Lathen   3.  SG Wipp/Renk II    4.   SG Wipp/Renk I    5. JSG Nordhümmling    6. ASD/Herbrum

Am Sonntag spielten die Mini Kicker und im Anschluss die F-Jugend im Funino Modus (3 gegen 3 auf 4 Minitore pro Spielfeld).

Hier lieferten sich mehrere Teams spannende Spiele auf 8 Spielfeldern gleichzeitig.

Die Jugendabteilung der SG Renkenberge/Wippingen bedankt sich bei allen Trainern und Betreuern der Jugendteams sowie allen Eltern die zu einer tollen Turnierumsetzung beigetragen haben. [Christoph Schwering]

Brandschutzerziehung für Grundschulkinder – Spannender Vormittag im Feuerwehrhaus

Grundschule bei der Feuerwehr Ahlen 06/2026

Bereits am 29.05.2026 erlebten 72 Kinder der Grundschulen Kluse, Wippingen – Renkenberge und Neubörger einen lehrreichen und abwechslungsreichen Vormittag rund um das Thema Brandschutz. Im Rahmen einer Brandschutzerziehung wurden den Schülerinnen und Schülern wichtige Kenntnisse über den sicheren Umgang mit Feuer sowie das richtige Verhalten in Notfällen vermittelt.

An fünf abwechslungsreichen Stationen konnten die Kinder verschiedene Themen rund um die Feuerwehr und den Brandschutz praxisnah kennenlernen. Unterstützt wurden sie dabei von 16 ehrenamtlichen Brandschutzerziehern, die ihr Fachwissen mit viel Engagement und anschaulichen Übungen vermittelten.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren unter anderem, wie ein Notruf richtig abgesetzt wird, welche Gefahren von Feuer und Rauch ausgehen und wie man sich im Ernstfall richtig verhält. Durch die praktischen Übungen und die kindgerechte Vermittlung der Inhalte wurde das wichtige Thema Brandschutz verständlich und nachhaltig nähergebracht.

Die Veranstaltung war für alle Beteiligten ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr die Bedeutung der Brandschutzerziehung für die Sicherheit von Kindern. Ein besonderer Dank gilt den 16 freiwilligen Brandschutzerziehern, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz zum Gelingen dieses lehrreichen Vormittag beigetragen haben.

Zum Abschluss erhielten alle Kinder als Anerkennung für ihre erfolgreiche Teilnahme eine Urkunde. Mit großem Stolz nahmen die Schülerinnen und Schüler ihre Auszeichnung entgegen und konnten die Veranstaltung mit vielen neuen Eindrücken und wertvollem Wissen rund um den Brandschutz beenden. [Andre Demmelhuber]

Biometrische Lichtbilder direkt vor Ort erstellen

Neuer Service: Fotostation in der Führerscheinstelle des Landkreises Emsland

Einfach zu bedienen und direkt vor Ort: Um künftig u. a. Führerscheine zu beantragen, kann das dafür notwendige Lichtbild sofort beim Landkreis Emsland erstellt werden. (Foto: Landkreis Emsland)

„Bitte lächeln!“ heißt es ab sofort in der Führerscheinstelle des Landkreises Emsland: Im Kreishaus II in Meppen können Bürgerinnen und Bürger mit einem Terminal zur Selbstbedienung (Speed Capture Kiosk) einen neuen Service nutzen, bei dem biometrische Lichtbilder und Unterschriften digital vor Ort erfasst werden. Diese Station steht künftig zur Verfügung, um Führerscheine, Fahrerkarten sowie Fahrerqualifizierungsnachweise zu beantragen.

Durch das neue Angebot entfällt die Notwendigkeit, ein biometrisches Passfoto zum Termin mitzubringen. „Das neue Verfahren vereinfacht den Antragsprozess erheblich, Antragstellende sparen Zeit und Aufwand. Die Nutzung ist unkompliziert, schnell, barrierefrei und kostengünstig“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf.

Durch die leicht verständliche und visualisierte Anleitung werden Antragstellende innerhalb weniger Minuten durch den Ablauf geführt. Die erfassten Daten werden zunächst anonymisiert gespeichert, verschlüsselt übertragen und erst am PC des Sachbearbeitenden mit den Daten des Antragstellenden verknüpft. Dank der papierlosen Erfassung und der medienbruchfreien digitalen Übertragung von Foto und Unterschrift können Daten direkt und zuverlässig weiterverarbeitet werden.

Die Gebühr für das digitale biometrische Passbild beträgt sechs Euro. [Landkreis Emsland]

Schützenfest in Wippingen 2026

Das Programm für das Schützenfest am Samstag, den 20. 06.2026 und am Sonntag dem 21. Juni 2026 steht fest.

Plakat Schützenfest 2026

Um 14 Uhr beginnt es mit dem Festumzug durch die Gemeinde. Die Schützenkapelle Wippigen und der Musikverein Klein Berßen werden dabei den Takt vorgeben. Um 15 Uhr werden die Gäste und Vereine auf dem Sportplatz begrüßt. Ab 15.30 Uhr gibt es im Festzelt auch Kaffee und Kuchen; im Schützenhaus findet für Vereinsmitglieder ein Ansteckerschießen statt. Bei Festball ab 20 Uhr sorgt die Nightlive Partyband für Stimmung im Zelt.

Der Samstag beginnt um 8 Uhr mit der Schützenmesse; um 9 Uhr tritt die Kompanie beim Pfarrer-Schniers-Haus an. Im Festzelt gibt es ab 9.30 Uhr Frühstück für alle. Das Königschießen beginnt um 10.30 Uhr und um 12 Uhr kann ein neuer König proklamiert werden, der dann um 15 Uhr von der Kompanie mit seinem Gefolge zum Festplatz begleitet wird. Die Celebration Tanz- und Partyband wird den Festball dirigieren.

Am Montag endet das Fest dann wieder mit dem traditionellen "Kölner verabschieden". [jdm/Hermann Lammers]

Rehkitze vor dem Mähtod gerettet – Zusammenarbeit von Wippinger Jägerschaft und Landwirtschaft

Am frühen Donnerstagmorgen fand eine Aktion zur Rehkitzrettung vor der Grasernte statt.

Mit insgesamt 3 Drohnen mit Wärmebildkameras wurden die Grasflächen abgesucht, um versteckte Rehkitze rechtzeitig zu finden und in Sicherheit zu bringen.

Beteiligt waren die Wippinger Jägerschaft, das Team der Tierrettung Emsland sowie zwei Familien mit ihren Kindern. Dank der guten Zusammenarbeit konnten 6 Rehkitze geschützt werden, bevor die Mäharbeiten begannen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer für ihren ehrenamtlichen Einsatz. [Anna Koers]

Frühlingsfest auf dem Heimathof mit Traumwetter

Dass es zu heiß sei, darüber mochte angesichts des schönen Wetters niemand klagen. Aber die schattigen Plätze waren auf dem Frühlingsfest im Schatten der Wippinger Mühle für den Genuss von Kaffee und Kuchen sehr gefragt.

Hier eine Bildergalerie von den Angeboten auf dem Gelände des Heimathofes. [jdm]

Aktualisierter Flyer des Schul-Fördervereins

Flyer des Schul-Fördervereins

Der Förderverein der Grundschule Renkenberge-Wippingen und der Kita St. Bartholomäus Wippingen e.V. hat seit seiner letzten Generalversammlung einige personelle Änderungen im Vorstand.

Karina Düttmann, Melanie Johanning, Claudia Brüggemann sind auf eigenen Wunsch ausgestiegen. Dafür sind Kornelia Sebers, Rene Träger und Johanna Niehoff neu eingestiegen.

Im neuen Flyer des Fördervereins finden Sie alle Ansprechpartner des Vereins aufgeführt. Diesen können Sie auch Ihre ausgefüllte Beitrittserklärung übergeben. [Birgit Kuper-Gerdes]

Mühlenfest am Pfingstmontag für die ganze Familie

Flyer Mühlentag 2026

Am Pfingstmontag, dem 25.05.2026, findet von 14 bis 17 Uhr auf dem Heimathof, An der Mühle 1, in Wippingen, zum Deutschen Mühlentag das Frühlingsfest statt.

Im Heimathaus werden Kaffee und Kuchen angeboten. In der funktionstüchtigen Mühle werden Führungen durchgeführt. Die Spinngruppe Emsbüren zeigt ihr altes Handwerk. Der Oldtimer Club wird sein Gerät ausstellen und vorführen, wie früher Korn gedroschen wurde.

Die Line Dance Gruppe Wippingen und die Schützenkapelle Wippingen bringen Tanz und Musik mit.

Kindern steht eine neue Hüpfburg zum Tollen bereit und die Losbude winkt mit Gewinnen. Im Backhaus kann frisches Mühlenbrot erworben werden. [Andre Wester]

Wippingen hat ab sofort einen neuen Lieblingsplatz

Wer hat denn diese tolle Bank aufgestellt?
Blühendes Wunder und Oldtimerfreunde

Ein Ort der Begegnung, der Ruhe und des Miteinanders — genau das macht unser Dorfleben so besonders. Hier wird geschnackt, gelacht, Neuigkeiten werden ausgetauscht oder man genießt einfach mal gemeinsam die Stille.

Ein riesiges Dankeschön geht an die Gruppen Das blühende Wunder und die Oldtimer Freunde Wippingen für dieses schöne Zeichen von Gemeinschaft und Zusammenhalt. Solche Orte machen aus einem Dorf ein Zuhause.

Kommt vorbei, testet sie aus und genießt die gemeinsame Zeit! [Birgit Kuper-Gerdes / Marlies Berling/Foto (1) Josef Schmunkamp]

Kaffee und Kuchen im Heimathaus

Flyer Heimatverein

Morgen, an Christi Himmelfahrt, gibt es im Heimathaus Wippingen an der Mühle von 14 Uhr bis 17 Uhr wieder Kaffee und Kuchen. [jdm]

EU-Sanktionen gegen Einzelpersonen rechtswidrig – Gerichte und Behörden schieben Verantwortlichkeiten hin und her

Der Rat der Europäischen Union hat im Rahmen seines Mandats für Sicherheits- und Außenpolitik eine intransparente und undurchsichtige Praxis entwickelt, um Personen zu sanktionieren, denen vorgeworfen wird, im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine „Desinformation“ im Auftrag Russlands zu verbreiten. Wer sanktioniert wird und warum, scheint völlig willkürlich zu sein. Diese Praxis widerspricht sowohl dem europäischen als auch dem internationalen Recht. Damit verstößt die Europäische Union gegen grundlegende Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und untergräbt das zentrale Bürgerrecht der Meinungsfreiheit.

Im Oktober letzten Jahres veröffentlichten zwei renommierte Rechtsexpertinnen, Professor Dr. Ninon Colneric, ehemalige Richterin am Gerichtshof der Europäischen Union, und Professor Alina Miron, Professorin für internationales Recht an der Universität Angers, ein umfassendes Rechtsgutachten, worin sie die EU-Sanktionspraxis eingehend untersuchten. Ihre Analyse identifiziert mehrere Bereiche, in denen diese Praxis sowohl mit EU-Recht als auch mit internationalem Recht in Konflikt steht.

Personen, gegen die der Rat Sanktionen verhängt, werden nicht im Voraus über die gegen sie erhobenen Vorwürfe informiert, erhalten zuvor keinen Zugang zur Beweisführung und haben damit auch kein Recht auf Anhörung oder rechtliche Vertretung.

Bis heute wurden 59 Personen mit solchen Sanktionen belegt. Die meisten von ihnen leben in Ländern, in denen die EU-Sanktionen nicht durchgesetzt werden. Eine beunruhigende Anzahl von ihnen sind jedoch EU-Bürger oder Einwohner von EU-Mitgliedstaaten oder eng verbündeten Ländern und sind daher der vollen Wirkung dieser Maßnahmen ausgesetzt. Sie verdienen besondere Aufmerksamkeit, da sie vor solchen unrechtmäßigen, willkürlichen und unverhältnismäßigen Maßnahmen geschützt werden müssen.

Ein Opfer dieser Willkür ist der Berliner Journalist Hüseyin Doğru. Das BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) fordert die sofortige Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Hüseyin Doğru und gegen andere Journalisten, Analysten und Kommentatoren wie Jacques Baud, Alina Lipp und Thomas Röper.

Am 7. Mai 2026 fand im Europäischen Parlament eine von der BSW-Gruppe unterstützte Veranstaltung zum Thema „EU-Sanktionen – Angriff auf Rechtsstaat und Grundrechte“ statt. Die Veranstaltung thematisierte die Sanktionierung von Einzelpersonen durch den Europäischen Rat. Der deutsche Journalist Hüseyin Doğru, der zu den Betroffenen der EU-Sanktionen gehört, wurde zu der Veranstaltung eingeladen, konnte dort aber nicht sprechen, weil deutsche Behörden keine Ausreiseerlaubnis erteilten. Dabei schoben sich laut der BSW-Europaabgeordneten Ruth Firmenich die verschiedenen Behörden gegenseitig die Zuständigkeit zu. Das entspricht der Erfahrung der Sanktionierten, die, wie in einem Roman Kafkas, keine Chance erhalten, gegen den rechtswidrigen Zustand anzugehen. [jdm]

Gedenkveranstaltung auf der Begräbnisstätte gegen Kriegsvorbereitungen

Jörg Meinke

Der Sprecher der Deutsch-Niederländischen Initiative 8. Mai, Jörg Meinke eröffnete die Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung, dem 8. Mai, auf der Begräbnisstätte Esterwegen, mit der Mitteilung, dass der Landkreis Emsland für diese Veranstaltung wieder die Auflage gemacht habe, es sei verboten, sich politisch zu äußern. Dabei sei allein die Tatsache, dass man sich hier versammele, schon eine hochpolitische Äußerung. Man gedenke hier des Kriegsendes 1945 und gleichzeitig liefen in Deutschland die Kriegsvorbereitungen auf Hochtouren.

Mit der Wehrpflicht sollten junge Menschen in die Armee gezwungen werden. Die Mehrheit von ihnen wende sich dagegen. Der Schulstreik gegen die Wehrpflicht am 8. Mai 2026 sei ein hoffnungsvolles Zeichen. Die GEW Niedersachsen solidarisiere sich aktiv mit den Streikenden und warne vor einer Militarisierung der Bildungseinrichtungen. Dies widerspreche der UN-Kinderrechtskonvention, die die Rekrutierung von Minderjährigen verbiete.

Dass die USA die Mittelstreckenraketen jetzt nicht stationiere, gebe etwas Zeit, weiter dagegen zu mobilisieren. in Deutschland schreite die Militarisierung aller Bereiche voran. So seien Krankenhäuser jetzt verpflichtet, vorrangig verwundete Soldaten zu behandeln. Auch die Denkschrift der EKD und das "Ökumenische Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall" gemeinsam mit der Katholischen Kirche zeigten ihre Bereitschaft, in den Krieg einzutreten.

Bert Gedenk

Der erste Redner, den Meinke vorstellte, Bert Gedenk aus Emden, war viele Jahre lang Friedensbeauftragter der Evangelisch-reformierten Kirche. Seine Rede setzte sich damit auseinander, dass in offiziellen Gedenkveranstaltungen der Opfer des 2. Weltkriegs und des Naziterrors gedacht werde, aber diese nur instrumentalisiert würden. Für ihn habe sich als junger Mensch die Frage aufgedrängt, wie er sich denn selbst damals verhalten hätte. Sich mit Selbstsicherheit und Moralismus dazu zu äußern, komme nicht in Frage. Aber zu den Verbrechen aus Pietät zu schweigen, komme auch nicht in Frage, weil man damit den Menschenverachtern und Kriegstreibern die Deutungshoheit überlasse. Sich die Leiden und die Wahrheit der Opfer vergegenwärtigen, bedeute doch alles dafür zu tun, dass sich Gleiches und Ähnliches nicht wiederhole.

"Denn wer den Schrei der Opfer nicht hört und erhört, ist praktisch dazu verflucht, die Gräueltaten der Geschichte zu wiederholen, persönlich und als Gesellschaft, um dann heute nicht nur Millionen, sondern Milliarden von Menschen zu zerstören, wenn nicht sogar das wunderbare Antlitz dieser Erde." Auf diesem Weg sei man aber gerade. Die Atommächte und die Nato-Staaten weigerten sich noch immer, den Internationalen Atomwaffenverbotsvertrag zu unterschreiben.

Die Teilnehmer legten an den Steinen auf dem Gräberfeld Nelken nieder

Die Verhöhnung der Opfer erfolge nicht nur von Rechtsaußen, sondern auch aus der Mitte der offiziellen Erinnerungskultur, die im Ritual feierlich vollzogen werde, aber unser Handeln nicht befruchte und das Unrecht von Damals wiederhole. Symptomatisch für diese Bigotterie stehe für ihn die Offizielle Gedenkstunde an die Opfer des Holocaust am 29. Januar 2025 im Bundestag. Sogar mit einem Zeitzeugen habe man an die Befreiung von Ausschwitz 80 Jahre zuvor erinnert und im Anschluss an diese Gedenkstunde, mit den Stimmen des bürgerlichen Lagers und der AFD einen Antrag für eine deutlich verschärfte Migrationspolitik beschlossen. All die Verfolgten und Vertriebenen der Nazikultur, die an den europäischen Grenzen auf ihrer Flucht abgewiesen wurden, hätten gefragt: "Habt Ihr denn wirklich gar nichts aus unserer Geschichte gelernt?"

Nie wieder Faschismus und Nie wieder Krieg seien die zwei Seiten derselben Medaille. Was würden die Opfer wohl sagen, wenn sie hörten, dass ausgerechnet die deutsche Bundesregierung unser ganzes Land wieder "kriegstüchtig" macht? Dazu gegen das ausdrückliche Friedensgebot unseres Grundgesetzes.

Jan Evert Veldmann
Evert Jan Veldmann

Auch der zweite Redner des Tages, Evert Jan Veldman, ist als Pastor tätig. Als Pfarrer der protestantischen Kirche in Groningen stellte er seine auf Niederländisch gehaltene Rede unter das Motto "Diejenigen, die nicht an Wunder glauben, sind keine Realisten," einem Zitat von David Ben-Gurion.

"Ich glaube an Geschichten, an Nähe zueinander und an Wunder. Geschichten, Nähe und Wunder, durch die sich ein Riss zieht." Veldmann erzählte von einem jüdischen Ehepaar, dass in den Niederlanden auf der Flucht vor den Nazis, sein neugeborenes Kind einer Frau aus dem Widerstand übergab. Das Kind wurde von der Familie seines Großvaters aufgenommen und als eigenes Kind ausgegeben. Dies habe funktioniert, weil auch das Dorf mit gemacht habe. Gleichzeitig habe er erlebt, dass seine Mutter sich drastisch antisemitisch geäußert habe. Auch die Kinder im Dorf hätten den Jungen bei Auseinandersetzungen als "dreckigen Juden" beschimpft. Es gab also gleichzeitig die Liebe und Fürsorge für den jüdischen Jungen und gleichzeitig den Antisemitismus. Dies sei widersprüchlich - ein Riss - aber nur erklärbar, durch die Nähe zu dem Kind. Diese Nähe entstehe, "wenn soziale Gegegenheiten gleichzeitig einschränkend und beschützend sind, manchmal so gerade eben stark genug", um zu verhindern dass alle Juden in den Niederlanden den Nazis ausgeliefert wurden.

Die DGB-Region legte am Ossietzky-Gedenkstein einen Kranz nieder

Die Geschichten der Rechtsradikalen, welche uns Ruhe, Reinheit und Regelmäßigkeit versprechen, kennen keine Brüche. Wir bräuchten Räume, um Nähe mit allen Brüchen zu erfahren, in denen niemand den Raum für sich beansprucht, wo andere Meinungen nicht mundtot gemacht werden, sondern Erfahrungen geteilt werden.

In seiner Schlussmoderation erklärte Meinke die Solidarität mit allen, die durch staatliche Repression in ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt werden. Das beginne bei der Aberkennung von Gemeinnützigkeit z. B. gegen die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Debanking sei auch eine Methode gegen die Friedensbewegung und Antifaschisten vorzugehen. So wurden der Roten Hilfe ihre Konten gekündigt. Und nicht zuletzt wurden verschiedenen Journalisten durch die Sanktionen der EU alle Rechte geraubt.

Wolfgang Neiweiser
Wolfgang Neiweiser an der Gitarre

Der Antifaschismus sei in den USA und Ungarn offiziell verboten; in den Niederlanden wird derzeit ein Verbot diskutiert.

Wolfgang Neiweiser aus Aurich spielte auf der Gitarre und sang mit einer klaren angenehmen Stimme einige Lieder der Friedensbewegung, wie Der Deserteur von Boris Vian, Soldat Soldat von Wolf Biermann, Sag mir, wo die Blumen sind von Pete Seeger. [jdm]

Vandalismus an Wartehäuschen

vandalismus Buswartehäuschen Wippingen 05/2026
vandalismus Buswartehäuschen Wippingen 05/2026

Vermutlich in der Nacht vom 30. April auf den 01. Mai wurden Glasscheiben an den Buswartehäuschen am Püngel und Zum Turm zertrümmert.

Wer etwas beobachtet hat oder Selbstanzeige machen möchte, wende sich bitte an die Gemeinde.

Beide Vorfälle wurden zur Anzeige gebracht. Gemeinde Wippingen. Der Bürgermeister. [Martin Hempen]

Vereine warben heute auf dem Heimathof für sich

Kirchenchor auf dem Tag der Vereine 03.05.2026
Tag der Vereine 03.05.2026

Mit dem Tag der Vereine gaben Wippinger Vereine Einblicke in ihre Aktivitäten und warben um neue Mitglieder. Das funktionierte auch ganz gut, obwohl der Wetterumschwung einen Teil der Besucher verscheuchte.

Der Kirchenchor trug einige Pop-Songs,aber auch kirchliche Lieder und Gospels vor, um einen Eindruck vom Repertoire zu geben. Interessenten wurden eingeladen, einfach an einem Montag von 19:30 – 21:00 Uhr mal bei einer Probe im Gemeindezentrum vorbei zu schauen.

Tag der Vereine 03.05.2026
Tag der Vereine 03.05.2026

Die Landjugend präsentierte sich mit einer Diaschau, die Bücherei war mit einem Rollup vertreten und die Aktiven des SV Wippingen waren einfach nicht zu übersehen, waren sie doch für Kaffee und Kuchen und die Bratwürstchen vom Grill verantwortlich.

Bei der Veranstaltung handelte es sich um einen ersten Versuch, in diesem Rahmen sowohl Neubürger, als auch Alteingesessene auf die Aktivitäten im Dorf aufmerksam zu machen. [jdm]

Tag der Vereine 03.05.2026

Kommission hat Bedenken beim Joint Venture zwischen UPM und Sappi

Die geplante Gründung eines Joint Ventures (JV) zwischen der UPM-Kymmene Corporation (UPM) und der Sappi Limited (Sappi) wird durch die europäische Kartellbehörde eingehender untersucht. Man befürchtet, dass die Transaktion den Wettbewerb auf bestimmten Märkten grafischer Papiere und Spezialpapiere im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) beeinträchtigen und zu höheren Preisen, geringerer Auswahl oder niedrigerer Qualität führen könnte. Das Joint Venture würde einen erheblichen Teil der Produktionskapazität im EWR kontrollieren. Bisher seien die beiden Unternehmen die Hauptkonkurrenten auf den Märkten dieser Papiere im EWR. Dieser Wettbewerb könnte durch das Joint Venture aufgehoben werden.

UPM erklärte dagegen in einem Statement, das JV stärke die Widerstandsfähigkeit der europäischen Versorgung mit grafischen Papieren in rückläufigen Märkten. In einer „Investor news“ bezieht UPM am 28. April Stellung zur aktuellen Situation. Die Entscheidung der Kartellbehörde dürfte sich auch auf UPM Nordland Papier in Dörpen auswirken.

Parallel zu diesem Vorgang geht die Umstrukturierung im Konzern weiter. Der UPM-Verwaltungsrat stimmte dem Plan zu, das Sperrholzgeschäft des Konzerns mit Sitz in Helsinki als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen aus dem Konzern auszugliedern. Am 31. Oktober soll die Ausgliederung abgeschlossen sein, berichtet das Holz-Zentralblatt am 29. April 2026. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Gemeinsamer Veranstaltungsflyer der Heimatvereine Werpeloh und Wippingen

Flyer Heimatvereine Werpeloh und Wippingen 2026

Die Heimatvereine Wippingen und Werpeloh haben wieder ihren gemeinsamen Flyer für die Veranstaltungen in diesem Jahr herausgebracht.

Die nächsten Veranstaltungen in Wippingen sind Kaffee und Kuchen am 1. Mai im Heimathaus und der Tag der Vereine auf dem Heimathof.

In Werpeloh steht am 31. Mai ab 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen im Heimathaus auf dem Plan. [jdm]