Am 1. Mai 2026 feiert die Leher Pünte zum Saisonstart mit einem Frühschoppen das 25-jährige Jubiläum. Mehr im Flyer. [jdm]
Emsland
POL-EL: Gewerbekontrolle deckt zahlreiche Verstöße auf
Am Freitag, den 17.04.2026, führten Einsatzkräfte der Polizei gemeinsam mit dem Hauptzollamt Emden, dem Finanzamt Papenburg, dem Landkreis Emsland sowie örtlichen Kommunen umfangreiche Kontrollen im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Papenburg durch. Die Maßnahmen erstreckten sich nach Angaben der Polizeiinspektion Emsland insbesondere auf die Bereiche Papenburg, Dörpen und Werlte.
Im Fokus der Kontrollen standen mögliche Verstöße im Steuer-, Bau- und Arbeitsrecht sowie strafrechtliche Delikte im Zusammenhang mit illegalem Glücksspiel. Darüber hinaus wurden mehrere bereits bestehende Durchsuchungsbeschlüsse umgesetzt.
Im Verlauf des Einsatzes wurden insgesamt 47 gewerbliche Objekte - darunter Gastronomiebetriebe, Dienstleister und kleinere Versorgungsbetriebe - überprüft. Dabei konnten zahlreiche Verstöße festgestellt werden: Unter anderem stellten die Einsatzkräfte in Papenburg illegale Pyrotechnik in einem Lebensmittelhandel sicher. In einem Imbissbetrieb in Dörpen wurden mehrere Verdachtsfälle der Schwarzarbeit sowie ein gefälschtes Ausweisdokument festgestellt. Zudem wurde Bargeld in fünfstelliger Höhe sichergestellt, dessen Herkunft derzeit geprüft wird.
In einem Friseursalon in Werlte wurden Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sowie weitere gefälschte Ausweisdokumente festgestellt. In weiteren Objekten, überwiegend im Bereich Papenburg, ahndeten die Einsatzkräfte unter anderem Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz. Darüber hinaus konnten eine verbotene Waffe (Elektroimpulsgerät) sowie weitere Beweismittel sichergestellt werden. In einem Fall wurden Personen in einem bereits behördlich gesperrten Objekt in Papenburg angetroffen und des Geländes verwiesen.
Insgesamt wurden zahlreiche Identitätsfeststellungen durchgeführt sowie mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Polizei bewertet die Kontrolle als wichtigen Beitrag zur Bekämpfung illegaler Strukturen und zur Stärkung der Sicherheit im gewerblichen Bereich. [PM PI Emsland]
DIZ erhält Digitalförderung der Stiftung Niedersachsen
Die Stiftung Niedersachsen hat einen Antrag des Dokumentations- und Informationszentrums Emslandlager in Papenburg (DIZ) für einen hybriden Stadtrundgang in Papenburg als einen von drei Anträgen im Rahmen des Förderprogramms „SWITCH – Digitale Museumsangebote” angenommen und somit in voller Höhe (60.000 Euro) bewilligt.
Nach Ansicht der Jury des Förderprogramms „SWITCH – Digitale Museumsangebote” überzeugte das DIZ mit seinem Konzept für ein interaktives Lernformat zur Erkundung historischer Orte der nationalsozialistischen Verfolgung.
Das Dokumentations- und Informationszentrum Emslandlager erforscht die Geschichte der 15 Emslandlager, die die Nationalsozialisten als Konzentrations-, Straf- und Kriegsgefangenenlager nutzten. Mit einer neuen multimedialen und interaktiven Lernapp soll die Verfolgung insbesondere Schüler*innen und jungen Erwachsenen besser vermittelt werden. Robuste Stelen im Stadtraum werden historisch relevante Orte der lokalen NS-Geschichte markieren und im Alltag sichtbar machen. Über die barrierearme, mehrsprachige App wird der Ort mit Archivmaterial, Karten und digitalen Rekonstruktionen vertieft und kontextualisiert.
Die drei geförderten Institutionen setzten sich mit ihren Digitalkonzepten gegen sieben weitere Museen aus Niedersachsen durch. Insgesamt hatten zehn Museen im Dezember 2025 eine Förderung in Form einer professionellen Digitalberatung erhalten, um ein langfristig tragbares und auf die Häuser zugeschnittenes digitales Vermittlungsangebot zu entwickeln.
Die Stiftung Niedersachsen als Landeskulturstiftung stärkt durch die Förderung gemeinnütziger Projekte die Vielfalt der Kultur in Niedersachsen und trägt zur Profilierung des Kulturstandortes bei. Pro Jahr fördert die Stiftung rund 200 Projekte und ist selbst operativ tätig. [PM/jdm/Grafik: © Dokumentation- und Informationszentrum Emslandlager, Foto: Tessa Hesener | Impression Archiv DIZ Emslandlager]
Verkehrsüberwachung
Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 20.04.2026: Meppen
Dienstag, 21.04.2026: Börger
Mittwoch, 22.04.2026: Lingen
Donnerstag, 23.04.2026: Haselünne
Freitag, 24.04.2026: Schöninghsdorf
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]
Sperrungen Schießgebiet
Die WTD 91 meldet für den 22.04.2026 bis 24.03.2026 außer auf dem Schlagbrückener Weg keine Sperrungen. [jdm]
Gedenkstätte Esterwegen: Graphic-Novel-Ausstellung „Picturing the Unimaginable“
Zehn zeitgenössische Zeichner*innen aus den Niederlanden, aus Deutschland und Belgien haben zu dem Graphic Novel-Projekt „Das Unvorstellbare zeichnen“ beigetragen. Sie haben Geschichten aus drei ehemaligen Konzentrationslagern gezeichnet – dem KZ Neuengamme in Deutschland, der Kazerne Dossin in Belgien und dem Lager Westerbork in den Niederlanden. Die Kazerne Dossin und das Lager Westerbork waren Sammellager, in denen die jüdischen Bürger*innen der Niederlande und Belgien vor der Deportation leben mussten.
Startpunkt des Graphic-Novel-Projektes war ein achtzig Jahre alter Comic, den der niederländische Historiker Kees Ribbens vom Amsterdamer „Institute for War, Holocaust and Genocide Studies“ neu entdeckt hat: Der Künstler August M. Fröhlich schilderte bereits 1944 in Form einer gezeichneten Geschichte in sechs Bildtafeln, was nach der Ankunft eines Deportationszuges in einem Vernichtungslager geschah. Die brutale Darstellung von Szenen auf dem Weg in Gaskammern zeigt nicht explizit ein bestimmtes Lager, vermutlich kannte Fröhlich Berichte von der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Majdanek am 23. Juli 1944 durch sowjetische Truppen.
Der Comic „Nazi Death Parade“ wurde Anfang 1945 in den USA veröffentlicht, als die meisten Konzentrationslager noch in vollem Betrieb waren. Aus der Beschäftigung mit diesem Format, einer kurzen Bilderzählung, und zusätzlich mit verschiedenen Biografien aus den Konzentrationslagern entwickelten zehn Zeichner*innen eigene Comics, die vom 17. Mai bis zum 6. Dezember 2026 in der Gedenkstätte Esterwegen gezeigt werden.
Die Sonderausstellung wird eröffnet am Sonntag, 17. Mai 2026, um 15 Uhr. Eintritt ist frei. Das Projekt „Picturing the Unimaginable“ wurde initiiert von der Gedenkstätte Kamp Westerbork und ist eine Zusammenarbeit zwischen Gedenkstätte Kamp Westerbork, der Kazerne Dossin, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, dem NIOD Institute for War, Holocaust and Genocide Studies und dem Verlag Scratch Books. Es wurde realisiert mit Unterstützung von Dutch Culture, Mondriaan Fund, Creative Industries F und NL und der niederländischen Botschaft in Belgien. Folgende Künstler*innen haben mitgewirkt: Erik de Graaf, Melanie Kranenburg, Sterric, Jennifer Daniel, B. Carrot, Wide Vercnocke, Milan Hulsing, Tobi Dahmen, Jeroen Janssen & Arezoo Moradi, Guido van Driel. [PM]
Gefiederte Frühlingsboten wieder im Emsland angekommen
Am vergangenen Samstag wurden im Bereich zwischen Neudörpen und Wippingen erstmalig in diesem Jahr Schwalben gesehen. Insbesondere an der Wippinger Dever waren die wendigen Flieger unterwegs. Vermutlich haben sie hier oberhalb des Wasser Insekten gejagt oder sich am Ufer mit feuchtem Boden für den Nestbau versorgt.
Gestern war dann erstmals ein Kuckuck in Neudörpen zu hören. Es geht also in Richtung Sommer, schließen wir daraus. Nach einigen Nächten mit Bodenfrost am Anfang des Monats liegen die Temperatur nun auch nachts deutlich über Null, gefolgt von Tageshöchsttemperaturen bis an die 17 °C, beispielsweise am 8. und am 11. April. Heute wurde ein Wert von 16 °C an der DWD-Station in Dörpen gemessen.
Rekordwerte für den April haben wir damit allerdings noch nicht erreicht, denn im vergangenen Jahr lagen die Tageshöchstwerte für die erste Aprilhälfte sogar an vier Tagen über 20 °C mit einem Höchstwert von 24 °C am 15. April. Ähnlich war es im April 2024. Damals wurden am 6. April sogar 25 °C gemessen. Es bleibt also abzuwarten, ob sich bis zum Schützenfest in Neudörpen am 24. und 25. April ähnlich hohe Temperaturen einstellen. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]
Emsländische Krankenhauslandschaft wird weiter zentralisiert
Die Ems-Zeitung berichtete heute, dass das Schlaflabor des Bonifatius-Hospitals Lingen nach Meppen verlagert wird. Der Geschäftsführer der Johannes Kliniken Emsland, Martin Diek, wird von der Ems-Zeitung zitiert, man wolle durch die Bündelung und Konzentration der spezialisierten, komplexen Pneumologie und Thoraxchirurgie an einem Standort unter Einhaltung der Strukturvorgaben des Gesetzgebers zukünftig für die Region eine hochwertige und leistungsfähige pneumologische Versorgung an einem Standort im Emsland sicherstellen. Es geht darum, die Vorgaben des im März 2026 vom Bundestag beschlossenen Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) umzusetzen.
Für uns Nordemsländer rückt das Schlaflabor damit näher. Festzuhalten bleibt jedoch, dass hier ein weiterer Schritt zu einer zentralisierten Krankenhausstruktur zu beobachten ist. Die pneumologische Grundversorgung im Rahmen der Inneren Medizin bleibe selbstverständlich auch weiterhin am Standort Lingen sichergestellt, sagte der Geschäftsführer. Das Ziel des Gesetzes ist aber auch die Zentralisierung der Grundversorgung, während dezentral nur MVZ's übrig bleiben sollen. Die Beruhigungspille bezüglich der pneumologischen Grundversorgung wird auf Dauer wohl keine Wirkung entfalten. [jdm]
Regionalbahn hält zukünftig auch in Neermoor
Die Regionalbahn RE 15 (Münster – Emden) hält ab Anfang Mai auch in Neermoor (Gemeinde Moormerland). Der neue Haltepunkt gehe am 1. Mai 2026 in den Betrieb, teilt der Betreiber Westfalenbahn auf seiner Homepage mit – und zwar in beide Richtungen, kann man der Mitteilung entnehmen. Dies sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, aber was ist schon beim Schienennetzbetreiber DB InfraGO AG selbstverständlich. Ursprünglich war die Inbetriebnahme des Haltepunkts Neermoor bereits zum Fahrplanwechsel 2025/2026 geplant. Die DB InfraGO hatte den Termin jedoch verschoben.
Mit dem Halt in Neermoor bieten sich auch neue Möglichkeiten für Fahrradtouren vom Emsland nach Ostfriesland. Bisher muss man sich für einen Ein- oder Ausstieg in Leer oder Emden entscheiden. Neermoor bietet nun eine neue Option für das Ende oder den Anfang einer Radtour, bzw. für die Hin- oder Rückreisen mit der Bahn. Wer sich also den Straßenverkehr in der Stadt Emden ersparen möchte, kann bald ab dem neuen Haltepunkt direkt in die Landschaft fahren. Im aktuellen Prospekt zum Emsland-Touren-Ticket ist Neermoor übrigens schon aufgenommen.
Den neuen Fahrplan mit den genauen Abfahrtszeiten findet man hier. Wir konnten allerdings keine Veränderung gegenüber dem bisherigen Fahrplan feststellen. Vielleicht will man die beim Stopp in Neermoor entstehende Verzögerung durch mehr Tempo wieder reinholen. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/form-d]
Gymnasialkirche Meppen seit Ostern wieder geöffnet
Die Gymnasialkirche in Meppen ist seit Ostern wieder an den Sonn- und Feiertagen geöffnet und kann bis in den Oktober hinein von 15 bis 18 Uhr besucht werden.
Ehrenamtlich tätige Meppener Bürgerinnen und Bürger ermöglichen den Zutritt. Sie beaufsichtigen die Kirche, während Besucherinnen und Besucher das barocke Kleinod besichtigen oder es für eine Andacht aufsuchen. Sie ist auch u. a. am Freitag, 1. Mai, an Christi Himmelfahrt, 14. Mai, Pfingstmontag, 25. Mai, und dem Tag der deutschen Einheit, 3. Oktober. Der letzte Besuchstermin ist Sonntag, 4. Oktober geöffnet.
Die heutige Schulkirche des Windthorst-Gymnasiums steht im Eigentum des Landkreises Emsland. Sie ist ein Kleinod barocker Baukunst und wurde von 1743 bis 1746 im Auftrag von Clemens August, Landesherr, Erzbischof und Kurfürst von Köln, Fürstbischof von Münster, Osnabrück, Hildesheim und Paderborn, als Jesuitenkirche und Schulkirche des 1642 gegründeten Gymnasiums Meppen erbaut. Das denkmalgeschützte Bauwerk mit kostbarer Innenausstattung hat in den vergangenen Jahren jeden Sonntag im Schnitt 100 Besucher angelockt. [Landkreis Emsland]
Verkehrsüberwachung
Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 13.04.2026: Lorup
Dienstag, 14.04.2026: Lehrte
Mittwoch, 15.04.2026: Lathen
Donnerstag, 16.04.2026: Meppen
Freitag, 17.04.2026: Bückelte
Samstag, 18.04.2026: Dörpen
Sonntag, 19.04.2026: Sögel
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]
Sperrungen Schießgebiet
Die WTD 91 meldet für den 13.04.2026 bis 17.04.2026 keine Sperrungen. [jdm]
Erinnerung: Theater in Renkenberge am kommenden Wochenende
Am kommenden Freitag, Samstag und Sonntag finden die Theateraufführungen der Theatergruppe Renkenberge statt.
Es wird die Komödie in 3 Akten von Thomas Haug "Trubelei in der Bücherei" im Gemeindehaus in Renkenberge aufgeführt. Die drei Termine finden Sie im Flyer. [Annika Landskrone]
Verkehrsüberwachung
Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Dienstag, 07.04.2026: Esterwegen
Mittwoch, 08.04.2026: Lingen
Donnerstag, 09.04.2026: Bersede
Freitag, 10.04.2026: Geeste
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]
Sperrungen Schießgebiet
Die WTD 91 meldet für den 06.04.2026 bis 10.04.2026 keine Sperrungen. [jdm]23
STARCHILD & MEGALIZZ – Metal Night am 18. April 2026 in Börger
Ein besonderer Abend für alle ‚Metalheads‘ kündigt sich an: Am Samstag, den 18. April 2026, bringt der Kulturverein Pro Börger e.V. mit den Bands STARCHILD und MEGALIZZ zwei absolute Power-Acts auf die Bühne des Gemeinde- und Kulturzentrums Börger.
Die Power Metal Band STARCHILD, 2014 von Sandro Giampietro gegründet, hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll Fahrt aufgenommen. Ihr drittes Album „Battle of Eternity“ wurde sowohl Fans als auch der Fachpresse gefeiert.
Außerhalb der Metal-Szene ist Giampietro insb. durch seine Zusammenarbeit mit Helge Schneider. Bereits 1995 wurde er von Schneider entdeckt und spielte zunächst bis 1997 sowie seit 2006 dauerhaft in dessen Band. Zudem hat er am Film „The Klimperclown“ (2025), anlässlich von Schneiders 70. Geburtstag, u. a. als Co Regisseur mitgewirkt. In Sögel und Umgebung hat er sich zudem als Teil der Gruppe „Allegro“ einen Namen gemacht.
Die Band MEGALIZZ steht für modernen Metal ohne stilistische Einschränkungen und wurde dafür in Fachmagazinen wie dem ‚Metal Hammer‘ oder ‚Rock Hard‘ gelobt. Live konnte sich MEGALIZZ bereits auf zahlreichen lokalen Festivals beweisen.
Der Vorverkauf ist bereits gestartet: Tickets für das Konzert am 18. April 2026 sind ab sofort erhältlich bei: Janinas Nahkauf, Börger; im Gemeindebüro Börger oder online unter www.pro-boerger.de. [Gemeinde Börger]
Kleider- und Schuhsammlung der Kolpingfamilie Dörpen
Die Kolpingfamilie Dörpen sammelt am 11. April Bekleidung und Schuhe. [jdm]
Nabu-Angebot im April: Unterwassererkundung und Wiesenvögel
Im April bietet die Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzgruppen im nördlichen Emsland zwei Veranstaltungen an.
Am Samstag, 25.04.2026, von 10.00 – 13.00 Uhr trifft man sich am Seitenkanal Gleesen, Bokeler Straße, Aschendorf, zur „Unterwassererkundung mit der Tauchdrohne“. Gemeinsam erforschen die Teilnehmer mit zwei Tauchdrohnen das Gewässer am Seitenkanal Gleesen an der Bokeler Straße und bekommen spannende Einblicke in die Welt unter Wasser
Ansprechpartner: Thomas Großmann 0151/16943092
Ebenfalls am Samstag, 25.04.2026, von 09.00 – 12.00 Uhr findet das Treffen am Klärwerk in den Leher Wiesen statt. Thema sind die „Wiesenvögel in den Leher Wiesen“. Hier handelt es sich um eine gemeinsame Veranstaltung der AG Naturschutz mit den Leher/Dörpener Bauern und dem Hof Lampen in den Emsauen (Solawi).
Ansprechpartner: Kalle Augustin 04961/71852 [jdm]
Zoll: Groß angelegte Durchsuchungsaktion in der Geflügelhaltung in den Landkreisen Emsland, Rotenburg/Wümme und Cloppenburg
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück durchsuchten 80 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Osnabrück am 26. März 2026 mehrere Wohnungen und Firmen in den Landkreisen Emsland, Rotenburg/Wümme sowie Cloppenburg.
Eine bulgarische Firma steht im Verdacht, seit Sommer 2023 georgische Staatsbürger im Rahmen eines fiktiven Werkvertrages für Firmen im Raum Emsland und Cloppenburg in der Geflügelausstallung eingesetzt zu haben, ohne dass diese im Besitz einer Arbeitserlaubnis für Deutschland gewesen sind.
In den Arbeitnehmerunterkünften wurden 24 georgische Staatsbürger angetroffen, für die bereits nachgewiesen werden konnte, dass sie in Deutschland ohne Arbeitsgenehmigung gearbeitet haben. Zeitgleich wurden auf einem Bauernhof neun georgische Staatsbürger bei Hähnchenfangarbeiten angetroffen, die ebenfalls nicht im Besitz der erforderlichen Aufenthaltstitel waren.
Aus den bereits vorangegangen Ermittlungen konnten zuvor weitere 40 georgische Staatsbürger ohne Arbeitsgenehmigung festgestellt werden, die ebenfalls derselben bulgarischen Firma zuzuordnen waren. Die Ermittlungen werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Osnabrück von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Osnabrück weitergeführt. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]
Zuschlag von der Bundesnetzagentur: Windpark Neubörger III wird konkreter
Die Bundesnetzagentur hat heute in einer Pressemitteilung die Zuschläge der Ausschreibung für Wind an Land und Aufdach-Solaranlagen veröffentlicht; die Gebote der interessierten Betreiber waren zum 1. Februar 2026 einzureichen. „Die Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land war wie in der vorherigen Gebotsrunde stark überzeichnet. Die Zuschlagswerte sanken abermals deutlich“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. „Bei der Ausschreibung für Aufdach-Solaranlagen lag die eingereichte Gebotsmenge unterhalb des ausgeschriebenen Volumens, die Zuschlagswerte blieben dennoch stabil.“
Zuschläge in EEG-Ausschreibungen für Windenergieanlagen an Land sind die offizielle Genehmigung der Bundesnetzagentur, dass ein Projektbetreiber Anspruch auf die Förderung für seinen erzeugten Strom erhält. Sie garantieren für 20 Jahre eine fixe Vergütungshöhe, die sich nach dem Gebotspreis richtet, und sind zwingend an eine bestehende Genehmigung gebunden.
Bei einer ausgeschriebenen Menge von 3.445 Megawatt (MW) für Windenergieanlagen an Land wurden 924 Gebote mit einer Gebotsmenge von 7.858 MW eingereicht. Die Ausschreibung war damit stark überzeichnet. Es konnten 439 Gebote einen Zuschlag erlangen. 24 Gebote mussten vom Zuschlagsverfahren ausgeschlossen werden.
Einen Zuschlag haben auch sieben Windenergieanlagen (WEA) des Bieters WP Neubörger III GmbH & Co. KG erhalten. Die Nennleistung je Anlage (maximale Leistung) beträgt 6,8 Megawatt, womit sich eine Gesamtnennleistung von 47,6 MW ergibt. Für alle sieben Anlagen wird als Standort die Gemeinde Neubörger, bzw. die Gemarkung Neubörger, Flur 11 und Flur 12 angegeben. Diese Flächen befinden sich nordwestlich der Ortschaft Neubörger.
Zum weiteren Gebiet des Windparks gehören aber auch Flächen in der Gemeinde Dörpen. Diese Flächeneigentümer werden ebenfalls von den Vergütungen profitieren, zudem auch die vom Windpark betroffenen Gemeinden. Als betroffen gelten Gemeinden, deren Gemeindegebiet sich zumindest teilweise innerhalb eines um die Windenergieanlage gelegenen Umkreises von 2.500 Metern um die Turmmitte der Windenergieanlage befindet. Nach § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) dürfen den Gemeinden je kWh Stromproduktion pro Jahr 0,2 Cent angeboten werden, womit sich durchaus Summen über 100.000 Euro für die vornehmlich betroffenen Gemeinden Neubörger und Dörpen ergeben können.
Neben dem Windpark III Neubörger erhielten aus dem nördlichen Emsland auch Bewerber aus Rastdorf, Rhede, und Vrees ebenfalls Zuschläge, zudem noch WEA im mittleren und südlichen Landkreis. Weitere Informationen findet man in der Pressemitteilung der Bundesnetzagentur und den darin angebotenen Links. [HM/erstveröffentlicht auf Gruenealternative.de/forum-d]
Zukünftig ein Altkleidercontainer pro 1.000 Einwohner?
Im vergangenen Jahr wurden die Altkleidercontainer auch in der Samtgemeinde Dörpen nicht regelmäßig entleert. Über Wochen wurden neben den bis an den Rand gefüllten Containern weitere Säcke mit Altkleidern abgelegt. Die Branche hatte offenbar Absatzprobleme und wohl auch Personalmangel. Ein weiterer Grund ist aber auch der überbordende Anfall an Altkleidern, denn der Trend zu „Fast Fashion“ und „Ultra-Fast-Fashion“, also zur schnellen Mode, bringt eine kaum überschaubare Menge an nur wenige Male getragene Kleider mit sich.
Dieser verantwortungslose Trend zur Billigmode ist keineswegs nur bei Menschen aus ärmeren Bevölkerungsschichten zu verorten. Beispielsweise beschafften sich die wohl eher der gesellschaftlichen Mittelschicht zuzuordnenden Mitglieder des Rates der Gemeinde Dörpen für die Teilnahme an einer Jubiläumsveranstaltung zu „50 Jahre Samtgemeinde Dörpen“ im September 2023 ein Poloshirt mit dem Aufdruck „Gemeinderat Dörpen“ – man darf wohl davon ausgehen, dass das Kleidungsstück nach einer einmaligen Nutzung entsorgt wurde.
Die minderwertige Kleidung sei einfach nur noch eine Kostenbelastung, hört man aus der Entsorgungsbranche. Denn die aufwendige Sortierung per Hand ergibt offenbar nur wenig verwertbare Kleidung, und den Rest müssen die Firmen kostenpflichtig entsorgen. Bundesumweltminister Schneider will mit einem neuen Gesetz gegen das Problem der massenhaften Wegwerf-Klamotten vorgehen und den Handel an der Entsorgung beteiligen. Unter die neuen Regelungen sollen Bekleidung, Bekleidungszubehör, Heimtextilien und Schuhe fallen.
Wer Kleidung auf den EU-Markt bringe, solle auch für flächendeckende Sammlung und Verwertung bezahlen, gibt Schneider vor. Je mehr Textilien die Hersteller auf den Markt bringen und je minderwertiger die Ware ist, desto mehr müssen sie beitragen, so der Plan. Das solle auch für Billigimporte aus China gelten, die vornehmlich der „Ultra-Fast-Fashion“ zugerechnet werden.
Damit will der Umweltminister die Sammlung und Entsorgung von Altkleidern auch finanziell wieder für die Entsorgungsbranche auskömmlich gestalten.
Geplant ist, dass in Zukunft ein Kleidercontainer pro 1.000 Einwohner verfügbar ist, hat die ARD-Tagesschau noch in Erfahrung gebracht. Gemeinnützige Sammler sind privilegiert, und Second-Hand-Läden oder Kleiderkammern sollen von den Neuerungen zunächst nicht betroffen sein.
Die Eckpunkte für die Einführung einer erweiterten Herstellerverantwortung bei Textilien hat das Umweltministerium in einer Pressemitteilung vom 27.03.2026 beschrieben. Das Gesetz muss bis zum 17. Juni 2027 in Kraft treten, da dann eine EU-rechtlich vorgegebene Umsetzungsfrist abläuft. Bis zum 24. April 2026 nimmt das Ministerium noch Stellungnahmen zum Eckpunktepapier entgegen.
Und die werden wohl kommen. Der Gesamtverband der Textil- und Modeindustrie bezeichnet die Pläne bereits in einer Pressemitteilung – ebenfalls vom 27.03.2026 – als Ablasshandel und „geschäftsschädigend in einer Wirtschaftskrise“. Und natürlich darf dabei auch der Kampfbegriff „Bürokratie“ nicht fehlen. Der würden neue Schleusen geöffnet, ohne die Kreislaufwirtschaft voranzubringen – alles also nur ein großer Bluff. Damit dürfte dann auch die politische Lobbyarbeit anlaufen. Und ob der Schneider, bzw. das tapfere Schneiderlein von der SPD mit seinem Vorhaben eine Trendumkehr zur dauerhaft tragbaren Qualitätskleidung einleiten kann, bleibt abzuwarten.
Greenpeace informiert übrigens im Internetbeitrag Fast Fashion versus grüne Mode: Fragen und Antworten über Zusammenhänge und Hintergründe der Altkleiderproblematik. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]
Verkehrsüberwachung
Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 30.03.2026: Herzlake
Dienstag, 31.03.2026: Klein Hesepe
Mittwoch, 01.04.2026: Dörpen
Donnerstag, 02.04.2026: Vrees
Freitag, 03.04.2026: -
Samstag, 04.04.2026: Lingen
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]
Sperrungen Schießgebiet
Die WTD 91 meldet für den 30.03.2026 bis 31.03.2026 außer auf dem Schlagbrückener Weg keine Sperrungen. [jdm]
Zirkus in Börger und in Walchum
Am Samstag und Sonntag gibt es in Börger und in Walchum jeweils Gelegenheit für einen Zirkusbesuch.
In Walchum gastiert der Klassik Circus Trumpf am Samstag um 16 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr auf dem Schützenplatz.
In Börger hat der Circus Montana sein Zelt auf dem Schützenplatz an der Waldstraße aufgebaut. Auch hier finden die Vorstellungen am Samstag um 16 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr statt. [jdm]
Lisa Paus kommt nach Lathen – Ehemalige Familienministerin spricht über „Lebendige Kommunen“
Was macht ein gutes Leben in einer emsländischen Gemeinde aus? Niedrige Wohnungskosten, ausreichend Kitaplätze, intakte Natur oder ein buntes Vereinsleben? Lisa Paus ist selbst in Emsbüren aufgewachsen und kennt die Unterschiede zwischen Stadt und Land.
Am 8.4.26 kommt sie für einen Vortrag nach Lathen. Dort spricht sie über die Bedingungen lebendiger Gemeinschaften vor Ort und die Voraussetzungen guter Kommunalpolitik. Die Bundestagsabgeordnete für Bündnis 90/ Die Grünen war von 2022 bis 2025 Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und ist amtierende Vorsitzende des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag. Ihr Vortrag im Veranstaltungssaal Markt 7 in Lathen beginnt um 16:30 Uhr, der Eintritt ist frei. Herzliche Einladung! Veranstalter: B90/Die Grünen Emsland Nord [Ralf Nehe]
Emsländische Frauenarztpraxis bezieht neue Praxisräume in Dörpen

Die Emsländische Frauenarztpraxis (EFRAP) hat ihre Arbeit in der modernisierten Praxis im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) an der Hauptstraße in Dörpen aufgenommen. Nach Investitionen der Gemeinde Dörpen in die bauliche Umstrukturierung und Flächenanpassung der Räumlichkeiten sowie die Modernisierung des Eingangsbereichs, steht nun eine umfangreiche gynäkologische Versorgung in der neuen Dörpener Niederlassung zur Verfügung.
Auf etwas mehr als 300 Quadratmetern bietet die Praxis zwei vollständig ausgestattete Behandlungsbereiche, in denen zwei Fachärzte gleichzeitig tätig sein können. Das dient auch der Weiterbildung von Nachwuchsfachärzten, die der EFRAP ein großes Anliegen ist. Die Bereiche umfassen jeweils einen Besprechungs- sowie einen Untersuchungsraum und einen Sonografie-Bereich. Darüber hinaus sind auch zwei Chemoräume geschaffen worden. Zur speziellen Versorgung schwangerer Frauen steht ebenfalls ein separater Raum zur Verfügung, in dem unter anderem EKG-Untersuchungen und vieles mehr durchgeführt werden können.
Insgesamt garantiert die räumliche Struktur der Praxis effiziente Arbeitsabläufe, die der bestmöglichen medizinischen Versorgung der Patientinnen dienen. Dabei stehen Diskretion wie auch Wohlbefinden in den hellen und zeitgemäßen Räumen immer im Fokus.
Patientenfreundlichkeit spiegelt sich dabei nicht nur in den Räumlichkeiten, sondern auch in den voll digitalisierten und papierlosen Prozessen wider. Ferner gibt es die digitale Terminvereinbarung auf der Homepage, bei der gezielt erforderliche Behandlungen beziehungsweise Themen angegeben werden können. Die telefonische Erreichbarkeit ist selbstverständlich ebenfalls gegeben.
Die bestens ausgestattete Praxis ist ein großer Gewinn für die wohnortnahe fachärztliche Versorgung zahlreicher Patientinnen. Gerade bei einem erhöhten Behandlungsbedarf ist der Wegfall weiter Anfahrtswege eine spürbare Entlastung, die weit über Fahrtzeiten und -kosten hinausgeht.
Kontakt und Homepage der Emsländischen Frauenarztpraxis: Telefon-Zentrale: 05952 880, kontakt@efrap.de, www.efrap.de.
Im Komplex an der Hauptstraße 3 in Dörpen befindet sich neben der EFRAP auch das MVZ Marienhospital. Beide Praxen sind über einen gemeinsamen Windfang mit separaten automatischen Schiebetüren erreichbar.
Im MVZ Marienhospital werden die Fachrichtungen Allgemeinmedizin, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Chirurgie abgebildet. Kontaktdaten und Sprechzeiten können online eingesehen werden. [Samtgemeinde Dörpen]
Dorfladen Renkenberge stellt sich mit Imagefilm vor
Der Dorfladen Renkenberge wird als Smart-Store ohne jederzeit anwesendes Verkaufspersonal betrieben. Es ist ein Laden mit einer sehr breiten Produktpalette für den Alltag.
In einem Imagefilm stellt sich der Dorfladen jetzt vor. Dabei begleiten wir zwei Frauen beim Einkauf und lernen nicht nur die Produkte kennen, sondern vor allem auch, wie einfach es ist, mit dem digitalen Bezahlsystem klar zu kommen. Was man braucht, ist eine Kontokarte oder die entsprechende Bezahl-App auf dem Handy. Damit unterscheidet sich der Laden nicht von Selbstbedienungskassen in Supermärkten.
Schauen Sie rein und erleben Sie den Dorfladen Renkenberge. [jdm]
Steht den Milchbauern das Wasser bis zum Hals?
Milcherzeuger seien das Rückgrat der Landwirtschaft, insbesondere in den Grünland-Regionen. Die Weidetierhaltung spiele eine zentrale Rolle für den Erhalt unserer Kulturlandschaft, ließ die niedersächsische Landwirtschaftsministerin in einer Pressemitteilung vom 20.03.2026 mitteilen. Doch während den Milchbäuerinnen und- bauern aufgrund der desaströsen Preissituation seit Monaten das Wasser bis zum Hals stehe, bagatellisierten ausgerechnet ihre (Minister-) Kolleginnen und Kollegen von CDU und CSU die Situation und sprächen lediglich von einer Herausforderung.
So versucht Miram Staudte einmal mehr, sich bei den konventionellen Landwirten beliebt zu machen und darzustellen, dass nicht CDU oder CSU die Interessen der Branche vertreten, sondern die Grünen. Dass diese Strategie politisch nicht aufgehen kann, hört man sogar auch aus Grünen-Kreisen immer wieder. Die konventionellen Landwirte werden in der Mehrzahl nicht zum Grünen-Wähler werden.
Und fraglich ist auch, ob die Einschätzung der C-Parteien zur Lage auf dem Milchmarkt wirklich so falsch ist, wie Staudte es darstellen möchte, und wenn doch, ist daran vor allem die Überproduktion als Ursache anzusehen. Die hohe Milchmenge ist ein Problem des konventionellen Milchmarktes. Das Milchgeschäft geht so lange gut, wie ein hoher Exportanteil gehalten werden kann, falls nicht, geht der Preis runter.
Die konventionellen Betriebe haben in den letzten zwei Jahren sehr gut verdient. Viele Unternehmer haben zurzeit eher ein Steuerproblem. Nach einigen Monaten niedrigerer Milchpreise jetzt den Staat zu rufen, erscheint unverhältnismäßig, zumal die konventionellen Notierungen wieder steigen.
Der Biomarkt ist national, Biomilch eher knapp verfügbar und der Milchpreis stabil bei ca. 65 Cent. Die niedersächsische Regierung wäre also besser beraten, wenn sie den Umstieg von der konventionellen Produktion auf die Biomilchwirtschaft stärker fördern würde, zum Beispiel, indem sie die Weideprämie auch auf das Jungvieh ausweiten würde. Das wäre ein Anreiz für eine artgerechtere Jungviehaufzucht. Die Unterstützung der Überproduktion ist dagegen keine Lösung und auch keine Grüne Politik, die sich bis an die Wahlurne auswirkt. Die niedersächsischen Grünen werden mit ihrer Landwirtschaftspolitik wohl kaum ihre Stammwähler erreichen, und die Grünen-Wahlkämpfer werden mit ziemlich leeren Händen dastehen, wenn sie am Infostand auf die Leistungen der Grünen Landwirtschaftspolitik in Niedersachsen angesprochen werden. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]
Repair-Café Lathen am 27.03. geöffnet
Das Repair-Café in Lathen bietet am Freitag, den 27. März von 15 bis 18 Uhr im Heimathaus Lathen, Kirchstraße 4, wieder die Möglichkeit, kostenlos die Reparatur von Kleingeräten zu versuchen. [jdm]
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