Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 20.10.2025: Esterwegen
Dienstag, 21.10.2025: Wesuweermoor
Mittwoch, 22.10.2025: Flechum
Donnerstag, 23.10.2025: Papenburg
Freitag, 24.10.2025: Klein Berßen
Samstag, 25.10.2025: Meppen
Sonntag, 26.10.2025: Dörpen
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]
Emsland
Sperrungen Schießgebiet
Die WTD 91 meldet für die Woche vom 20.10 bis 24.10.2025 keine Straßensperrungen. [jdm]
Jahresabschlussfeier des Fördervereins Transrapid Emsland e.V.
Der Förderverein Transrapid Emsland e.V. lädt alle Mitglieder, Freunde und Interessierten herzlich zur Jahresabschlussfeier am Sonntag, dem 26. Oktober 2025, ein. Die Veranstaltung findet von 11:00 bis 17:00 Uhr auf dem Gelände der ehemaligen Transrapid-Versuchsanlage, Hermann-Kemper-Straße 23, statt.
Die Gäste dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen: Es werden Führungen über das Gelände angeboten, dazu gibt es Live-Musik ab 13:00 Uhr mit Open Stage. Für musikalische Unterhaltung sorgen unter anderem Erkie85 und Gina Maks, ergänzt durch weitere Überraschungsgäste.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – mit Getränken, Snacks und einer Hüpfburg für die jüngsten Besucher. Der Förderverein freut sich auf einen schönen Tag in geselliger Runde und auf viele Besucher, die gemeinsam das Vereinsjahr 2025 ausklingen lassen möchten. [jdm]
LAG Nördliches Emstal: Erfolgreiche Zwischenbilanz und klare Botschaft nach Brüssel – ländliche Räume brauchen starke Förderung
Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Nördliches Emstal zieht in ihrer jüngsten (7.) Sitzung im Heimathaus Wippingen eine äußerst positive Zwischenbilanz: Mit bislang 50 initiierten Projekten in der laufenden Förderperiode 2023–2027 zeigt sich die Region engagiert, kreativ und auf einem sehr guten Weg. Getagt wurde dabei im Schatten der historischen Wippinger Mühle, die derzeit mit Unterstützung von LEADER-Mitteln saniert wird – ein sichtbares Beispiel für die erfolgreiche Förderprojektarbeit in der Region.
LAG-Vorsitzender Hermann Wocken lobte die Arbeit der Gruppe ausdrücklich: „Unsere Region zeigt, dass LEADER-Projekte den ländlichen Raum stärken können – durch Ehrenamt, Zusammenhalt und Innovation. Wir sind sehr gut unterwegs und schaffen mit jeder Maßnahme greifbare Mehrwerte für unsere Dörfer und Gemeinden.“
Regionalmanagerin Anke Trecksler stellte in der Sitzung neue Projektentscheidungen vor – von der Sanierung historischer Gebäude über touristische Wegekonzepte bis hin zu Maßnahmen zur Aufwertung von Freizeit- und Begegnungsorten. Insgesamt fließen für die neun beschlossenen Projekte rund 550.000 Euro an LEADER-Mitteln in die Region, die sowohl die Lebensqualität als auch die touristische Attraktivität des nördlichen Emslands weiter erhöhen.
In der Halbzeitevaluation der Förderperiode wurde deutlich, dass die LAG mit ihren Schwerpunkten – Engagierte Gemeinschaft, Tourismus, Umwelt- und Klimaschutz sowie Attraktives Lebensumfeld – genau die Bedarfe der Region trifft. Besonders das große bürgerschaftliche Engagement in Vereinen und Initiativen trage wesentlich zum Erfolg bei.
Zugleich richteten Wocken und Trecksler den Blick nach Europa. Sie betonten, dass die Förderung des ländlichen Raums auch im nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU zwingend abgesichert werden muss: „Ländliche Regionen sind das Rückgrat Europas. Ohne gezielte Förderprogramme verlieren sie Entwicklungskraft, Ehrenamt und Zusammenhalt. Diese Förderung darf in Brüssel nicht zur Randnotiz werden.“
Die LAG Nördliches Emstal sieht sich gut gerüstet für die zweite Hälfte der Förderperiode. Neue Projektideen liegen bereits in der Schublade – um auch künftig das Miteinander, die Attraktivität und die Nachhaltigkeit im nördlichen Emsland weiter zu stärken. Mit professionellem Regionalmanagement, engagierten Partnern und neuen Ideen soll die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden – ganz im Sinne einer lebenswerten, aktiven und zukunftsfähigen Region. [PM LAG Nördliches Emstal (NET)]
Arbeitsagentur schottet sich weiter von ihren „Kunden“ ab – In Sögel keine persönliche Arbeitslosenmeldung mehr möglich
Laut einer Pressemitteilung ist die Agentur für Arbeit in Sögel seit dem 1. Oktober 2025 ausschließlich online unter https://web.arbeitsagentur.de/portal/terminvereinbarung/pc/agenturen/anliegenauswahl oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0 800 4 5555 00 erreichbar. Über den vorgenannten Link kann für diverse Anliegen ein telefonischer Termin vereinbart werden, um sich arbeitsuchend zu melden, Fragen zum eigenen Arbeitslosengeld-Antrag zu stellen, sich über berufliche Möglichkeiten nach der Schulzeit beraten zu lassen, einen passenden Termin für anderweitige Anliegen zu finden.
Eine persönliche Arbeitslosmeldung ist nur in der Agentur für Arbeit Meppen, Montag und Mittwoch bis Freitag von 8:00 – 12:00 Uhr und in der Agentur für Arbeit Papenburg, Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr – 12:00 Uhr möglich.
In der Arbeitsagentur Sögel sind Gespräche zu Fragen der Berufsberatung oder Arbeitsvermittlung und Angebote für Arbeitgeber nur mit Termin möglich. "Für die Arbeitsuchend-Meldung und für Fragen zum Arbeitslosengeld-Antrag bieten wir Telefon-Termine an“, so Reinhard Greß, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Nordhorn.
Die früher relativ einfache Nutzung des Online-Portals der Arbeitsagentur ist durch immer neue Sicherheitsanforderungen mittlerweile sehr kompliziert geworden und dürfte von vielen, die ihre Rechte aus der Arbeitslosenversicherung wahrnehmen wollen, nicht mehr bewältigt werden können. Unter dem Vorwand der Digitalisierung hält sich die Arbeitsagentur ihre "Kunden" vom Leib.
Das im Agentur-Gebäude untergebrachte Jobcenter Sögel, das für Bürgergeld zuständig ist, ist von diesen Änderungen nicht betroffen. Hier wirkt sich segensreich aus, dass im Emsland die Jobcenter nicht von der Arbeitsagentur geführt werden, sondern von den Kommunen. [jdm]
Neue Deckschicht für Kreisstraße 113
In einer Pressemitteilung informiert auch der Landkreis Emsland über die Sanierung der Kreisstraße 113 zwischen Wippingen und Neubörger ab Montag, 20. Oktober, auf einer Länge von über vier Kilometern. Für die Arbeiten muss der Streckenabschnitt für den Straßenverkehr vollständig gesperrt werden. Die Sperrung soll voraussichtlich bis Mitte November andauern.
Die Vollsperrung beginnt an der Einmündung der Kreisstraße 114 (Zum Turm) und endet an der Landesstraße 62 (Börgerstraße). Das Sanierungskonzept sieht vor, die vorhandene Deckschicht der Fahrbahn vollflächig abzufräsen. Im Anschluss wird in Teilbereichen die bituminöse Tragschicht erneuert. Abschließend wird eine neue Deckschicht aufgebracht. Zudem wird der Radweg auf einem Teilstück im Bereich Strootburg an der Kreisstraße 113 auf einer Länge von rund 1,6 km eine neue Deckschicht erhalten.
In die Baumaßnahme mit aufgenommen ist die Erneuerung eines Teilabschnitts des Radwegs an der Kreisstraße 114. Von der Kreisstraße 113 (Heyenhorst) bis in die Ortsdurchfahrt Wippingen soll der Radweg auf einer Länge von 620 m saniert werden.
Die geplanten Bauzeiten können sich gegebenenfalls wetterbedingt ändern. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Die Gesamtkosten für Baumaßnahme belaufen sich auf rund 680.000 Euro. [Landkreis Emsland]
Herzliche Einladung zum SonntagsTanz – Zusammenkommen, Spaß haben, nette Gespräche in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen.
Die Servicestelle Ehrenamt und Hedwig und Bernd Spellbring möchten alle Menschen ab 50 Jahren zum „SonntagsTanz“ SG Dörpen einladen. Dabei stehen Freude, Begegnung und geselliges Miteinander im Mittelpunkt – bei Musik, Tanz sowie Kaffee und Kuchen.
Die Auftaktveranstaltung findet am Sonntag, den 16. November, von 15:00 bis 17:00 Uhr im Heimathaus Dörpen statt.
Es wird um Anmeldung gebeten bis zum 10.11.2025 bei der Servicestelle Ehrenamt unter Tel. 04963/402-124 oder per E-Mail über ehrenamt@doerpen.de. [Simone Wagner, Servicestelle Ehrenamt]
Verkehrsüberwachung
Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 13.10.2025: Papenburg
Dienstag, 14.10.2025: Schöninghsdorf
Mittwoch, 15.10.2025: Vrees
Donnerstag, 16.10.2025: Schwefingen
Freitag, 17.10.2025: Lehrte
Samstag, 18.10.2025: Wesuwe
Sonntag, 19.10.2025: Dörpen
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]
Sperrungen Schießgebiet
Die WTD 91 meldet für die Woche vom 13.10 bis 17.10.2025 keine Straßensperrungen. [jdm]
Seminar Widerstand trotz Verfolgung vom 21. bis 23. November
Viele der Häftlinge, die im Emsland inhaftiert wurden, waren politische, religiöse oder ideologische Gegner des Nationalsozialismus. Ihr Widerstand sollte sowohl durch “Schutzhaft” als auch durch Verurteilungen, beispielsweise wegen “Vorbereitung zum Hochverrat”, unterbunden oder gar gebrochen werden. Dennoch gab es zwischen 1933 und 1945 Menschen und Gruppen, die sich gegen die Nationalsozialisten und ihre menschenverachtende Politik stellten.
Auch innerhalb der nationalsozialistischen Zwangslager leisteten die Gefangenen und Häftlinge Widerstand in verschiedener Weise: von Zeichen gegenseitiger Solidarität im Geheimen bis zum offenen Widerstand gegen die Wachmannschaften, über verbotene Gesprächsthemen bis zu künstlerischen Akten, wie dem Singen oder bildender Kunst, entstand die ganze Bandbreite menschlichen Handelns gegen Unterdrückung. Welche Form von Widerstand möglich war, hing von den Bedingungen von Verfolgung und Haft ab.
Nach 1945 entwickelten sich in den Nachfolgestaaten ganz unterschiedliche Erinnerungspolitiken an den Widerstand. Die Historisch-ökologische Bildungsstätte möchte in Zsammenarbeit mit dem Dokumentations und Informationszentrum Emslandlager in einem Seminar "Widerstand trotz Verfolgung ab 1933" vom 21. bis 23. November in der Historisch- Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg auf eine Auswahl dieser Widerstandsformen seit 1933 eingehen und fragen, was Widerstand gegen den Nationalsozialismus ausmachte. In Vorträgen und Workshops soll dabei auch über die Erinnerung an Handlungen des Widerstands diskutiert werden. Mehr Infos zum Ablauf und zur Anmeldung im Flyer. [PM DIZ]
An Erbärmlichkeit nicht zu toppen: Der Bürgergeldbeschluss der Großverdiener
Da saßen bei der Pressekonferenz drei GroßverdienerInnen (Söder, Bas, Klingbeil) und ein Millionär (Merz), die alle ihre horrenden Bezüge direkt vom Staat bekommen und erzählten mit wichtigen Minen, wie sie beabsichtigen, die ärmsten Bürger zu drangsalieren, um dem Staat etwas Geld zu sparen. Die zwei SPDler haben damit deutlich gemacht, dass auch sie bereit sind, den Sozialstaat mit Füßen zu treten.
Der einzige Trost bei diesem trostlosen Auftritt ist, dass die beschlossenen Maßnahmen nicht die großen Auswirkungen haben werden, wie sie da verkündet wurden. Und zweitens wird das Bundesverfassungsgericht die schlimmste der neuen Regeln - die Totalkürzung von Leistungen – aller Voraussicht nach wegen Verfassungswidrigkeit wieder canceln.
Nach einem versäumten Termin beim Jobcenter sollen 33 % der Leistungen gekürzt werden, nach einem zweiten versäumten Termin ein weiteres Drittel und beim dritten versäumten Termin sollen alle Leistungen gestrichen werden. Dieser Beschluss zeigt wieder einmal, dass diese Bundesregierung keinerlei Respekt vor unserer Verfassung hat und das Grundgesetz nur zur Kenntnis nimmt, wenn es Wege sucht, es zu umgehen.
Wie Merz mit der gespielt entschlossenen Stimme vortrug, dass in Zukunft der Antragsteller von Bürgergeld zu einem Gespräch eingeladen werde und einen Vertrag über gegenseitige Pflichten unterschreiben müsse, zeigt schon, dass er gar nicht weiß, worüber er redet. Diesen Vertrag gibt es schon seit der Einführung von Hartz IV und ist eine der sinnlosesten bürokratischen Prozeduren.
Die Sanktionen sollen nach dem Willen der vier Großverdiener schon nach dem ersten versäumten Termin verhängt werden. Das wird zu vielen Klagen von verzweifelten Menschen führen, weil ein Termin immer versäumt werden kann. Mitteilungen an das Jobcenter über Hindernisgründe (Krankheit, usw.) sind in Zehntausenden von Fällen nicht möglich, weil die Jobcenter nicht erreichbar sind, weil die Hotlines nicht zuständig sind, weil keine E-Mails mehr möglich sind, weil Mitarbeiter telefonisch nicht erreichbar sind und alle Leistungsbezieher auf das elektronische Portal verwiesen werden, was ganz eigene Tücken mit sich bringt. Im Emsland gibt es diese Probleme der Erreichbarkeit allerdings nicht, weil sich die Jobcenter bei den Gemeindeverwaltungen befinden.
Die meisten Antragsteller nehmen ihre Termine sowieso wahr; es handelt sich also nicht um das Massenphänomen, von dem Merz und Bas schwafeln. Schlimm ist aber, dass diese Sanktionen vor allem diejenigen treffen, die sowieso schwer gebeutelt sind.
Das Bürgergeld ist nämlich gar nicht die Absicherung für arbeitslose Menschen, sondern die Hilfe für alle möglichen Problemlagen. Von den 5,4 Mio. Leistungsempfängern sind rund 1,6 Millionen Kinder und Jugendliche. 2,2 Millionen Menschen stehen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung, weil sie zum Beispiel zur Schule gehen, ein Studium absolvieren, Angehörige pflegen oder sich um kleine Kinder (689.379 Personen) kümmern. 781.000 arbeiten bereits, verdienen aber nicht genug, um ohne zusätzliche Hilfe klarzukommen. Davon haben 265.000 einen Minijob, 65.000 sind selbstständig. Bleiben 1,7 Millionen Bürgergeldempfänger übrig, die nicht arbeiten. 950.000, also 56 Prozent, davon sind Deutsche, 750.000, also 44 Prozent, sind Ausländer. Die größte Gruppe unter den Ausländern machen Ukrainer aus (168.961), dann kommen Syrer (123.573), Menschen aus anderen Staaten der EU (113.845) und mit einigem Abstand Afghanen (38.930).
Zwei Drittel der Arbeitslosen in der Grundsicherung haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. Und sie haben nicht nur dieses Handicap. Viele haben psychische oder körperliche Erkrankungen, die es ihnen unmöglich machen, einen Arbeitsplatz zu ergattern und ihn auch zu behalten, aber sie sind noch nicht als erwerbsunfähig anerkannt. Denn dafür gilt allein das Kriterium, ob jemand in der Lage ist, drei Stunden am Tag zu arbeiten.
Bei dem Beschluss von Söder, Merz, Bas und Klingbeil handelt es sich also um einen Feldzug gegen Kranke, Behinderte und Kinder von armen Menschen. Die Sanktionierung einer Mutter, die ihren Termin versäumt hat, sanktioniert auch deren Kinder, die von dem gemeinsamen Familieneinkommen leben.
Was Merz und Bas mit wichtigen Minen verkündeten, ist an Erbärmlichkeit nicht mehr zu toppen. Die Umbenennung des Bürgergeldes in „Grundsicherung“, die Merz sich als großes Verdienst anrechnet, ist natürlich nichts als Wortgeklingel. Bevor die Leistung von Rot-Grün in „Bürgergeld“ umgetauft wurde, hieß das ALG II offiziell „Leistungen nach dem Gesetz über die Grundsicherung für Arbeitssuchende“. Da hat die CDU ja den ganz großen Coup gelandet. [jdm]
Online – Vortragsreihe für Eltern und Interessierte „Hinschauen, Verstehen, Schützen – Prävention für Familien“
Jugendliche wachsen heute mit vielen neuen Trends und Herausforderungen auf. Vapes, Liquids und Cannabis sind nur ein Teil dieser Trends. Für Erwachsene sind diese Themen und die damit verbundenen Risiken vielfach unbekannt.
Die Online-Vortragsreihe möchte Orientierung geben, Wissen vermitteln und Austausch ermöglichen. Fachleute aus Suchtprävention, Jugendschutz und Gleichstellung geben Einblicke, beantworten Fragen und zeigen, wie Kinder und Jugendliche besser begleitet und geschützt werden können.
Diese Fortbildungsreihe wird vom Jugendschutz der Stadt Lingen und dem Fachbereich Jugend des Landkreises Emsland in Kooperation mit der Diakonie Emsland Bentheim, dem Caritasverband Emsland, dem Kinderschutzbund Emsland-Mitte und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Lingen organisiert und durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeschluss ist zwei Tage vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin. Anmeldung unter https://lingen.de/Vortragsreihe.
Folgende Themen werden angeboten:
- 29.10.2025, 19:00 - 20:30 Uhr: Vapes (Referentinnen: Kirsten Krüger & Claudia Kothe, Diakonie Emsland Bentheim)
- 5.11.2025, 19:00 - 20:30 Uhr: Görke & Liquids (Referentin: Victoria Renemann, Caritas Emsland)
- 12.11.2025, 19:00 - 20:30 Uhr: Cannabis (Referentinnen: Claudia Kothe & Maria Theisling, Diakonie Emsland Bentheim)
- 6.11.2025, 19:00 - 20:30 Uhr: Sicher feiern - Sexualisierte Gewalt, Alkohol, KO-Tropfen (Referentinnen: Katrin Warstatt, Stadt Lingen & Dr. Julia Siebert, Kinderschutzbund Emsland-Mitte) [Landkreis Emsland]
Filmabend für die ganze Familie
Das Emsland Archäologie Museum in Meppen lädt am Montag, 13. Oktober, um 18 Uhr zu einem besonderen Filmabend ein.
Den Auftakt der Veranstaltung bildet eine kurze Führung durch die Sonderausstellung „96 römische Silbermünzen von Filsum. Ostfriesischer Münzschatz trifft auf emsländische Schätze“. Die Sonderschau widmet sich einem außergewöhnlichen Fund römischer Silbermünzen, die mithilfe ehrenamtlicher Sondengänger in Ostfriesland gefunden wurden. Des Weiteren werden erstmals Objekte von zertifizierten Sondengängerinnen und Sondengängern aus dem gesamten Emsland präsentiert. Die Exponate reichen von der Steinzeit bis in die frühe Neuzeit und zeigen die Vielfalt der emsländischen Schätze vor der Haustür.
Im Anschluss wird im Atrium des Museums bei Popcorn und Getränken ein bekannter Familienfilm über die unbeugsamen Gallier gezeigt, die mit List und Humor dem verführerischen Luxus Roms trotzen. Die Vorführung ist freigegeben ab sechs Jahren. Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung wird erbeten unter der Telefonnummer 05931/6605 oder der E-Mail-Adresse info@archaeologie-emsland.de. Weitere Informationen finden Sie unter archaeologie-emsland.de.
Die Sonderausstellung ist noch bis zum 28. Oktober 2025 im Emsland Archäologie Museum zu sehen. Das Museum ist dienstags bis samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. [Landkreis Emsland/Foto Ostfriesische Landschaft-Wikipedia]
Fahrsicherheitstraining für Fahranfänger
Den Führerschein in der Tasche, weil man in der Fahrschule und bei der Prüfung alles richtig gemacht hat? Aber wie reagiert das Fahrzeug, wenn man plötzlich auf nasser Fahrbahn eine Vollbremsung machen muss? Wie fühlt sich das an? Das kann man auf der Straße nicht einfach ausprobieren, aber im Fahrsicherheitstraining schon. Im Video wird gezeigt, was im Fahrsicherheitstraining sonst noch alles ausprobiert werden kann.
Der Landkreis Emsland zahlt allen Fahranfängern, die einen Führerschein auf Probe haben, einen Zuschuss für ein Fahrsicherheitstraining, so dass nur noch ein Eigenanteil von 15 € zu zahlen ist. Diese Fahrsicherheitstrainings werden auf den Verkehrsübungsplätzen in Lingen und Papenburg angeboten. Damit wird speziell dieser Altersgruppe die Möglichkeit gegeben, in erster Linie für sich selbst einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu leisten.
Anmeldungen sind bei den Verkehrswachten in Lingen, Meppen oder Papenburg möglich.
Falls jemand keinen Gutschein erhalten hat, aber noch in der Probezeit ist, reicht auch die Vorlage des Führerscheins bei der Verkehrswacht aus, um den Zuschuss zu erhalten. [jdm/Landkreis Emsland]
Verkehrsüberwachung
Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 06.10.2025: Dörpen
Dienstag, 07.10.2025: Emmeln
Mittwoch, 08.10.2025: Lingen
Donnerstag, 09.10.2025: Salzbergen
Freitag, 10.10.2025: Meppen
Samstag, 11.10.2025: Geeste
Sonntag, 12.10.2025: Haselünne
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]
Sperrungen Schießgebiet
Die WTD 91 meldet für die Woche vom 6.10 bis 10.10.2025 keine Straßensperrungen. [jdm]
„Aufbaukommandant“. Karl Otto Koch als SS-Führer in den frühen Konzentrationslagern 1934–1937
Kaum ein SS-Führer hat den Aufbau des KZ-Systems ab 1934 so geprägt wie Karl Otto Koch. Von 1934 bis 1941 war er in führenden Funktionen tätig in den Konzentrationslagern Hohnstein, Sachsenburg, Lichtenburg, Dachau, Columbia-Haus, Esterwegen, Sachsenhausen und Buchenwald. Koch wurde zum Inbegriff des KZ-Kommandanten. Und er verstand es, seine Machtfülle im KZ-System zu seinem persönlichen Vorteil auszunutzen. Eine schwere Korruptionsaffäre beendete schließlich seine Karriere und sein Leben: Am 5. April 1945 wurde Karl Otto Koch nach dem Todesurteil eines SS-Gerichts im KZ Buchenwald hingerichtet – in dem Lager, in dem er selbst lange Jahre Kommandant gewesen war.
Der Vortrag von Dr. Sebastian Weitkamp, Co-Leiter der Gedenkstätte Esterwegen, findet am Dienstag, den 7. Oktober 2025, um 18:30 Uhr in der Gedenkstätte Esterwegen, im Begleitprogramm der Sonderausstellung „...auf deutschem Boden für die ganze Welt“, Niedersachsen im Nationalsozialismus, statt. Der Eintritt ist frei. [PM/Foto: Karl Otto Koch und Ilse Köhler vor der Kommandantur des KZ Esterwegen, 1936 (National Archives, Washington)]
Bertram Engel – Solo – „Mit alten Männern spiel ich nicht!“
Er ist eine Legende des deutschen Rock ‘n’ Roll: Bertram Engel, seit über 40 Jahren Schlagzeuger bei Peter Maffay und im Panikorchester von Udo Lindenberg. Er hat unzählige Konzerte gespielt, Hits mitgeschrieben und mit den größten Namen der Branche die Bühnen gerockt.
Jetzt kommt er am 17.10.2025 um 20:00 Uhr in die Aula der Oberschule Dörpen, Schulstraße 14, 26892 Dörpen, – nicht mit Drumsticks, sondern mit Geschichten aus mehr als fünf Jahrzehnten Rock ‘n’ Roll! In seiner Lese- & Erzählshow gibt er exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Tourlebens, erzählt von den Höhen und Tiefen des Musikgeschäfts und liest aus seinem Buch „Mit alten Männern spiel ich nicht!“. Zum Kennenlernen sei das Rohema-Interview empfohlen.
Auch bei einer Lesung darf die Musik, die Bertram Engels Leben bestimmt, nicht fehlen. Die Zuschauer erleben einen exzellenten Pianisten und charismatischen Sänger. Ein Abend voller Anekdoten, Musikgeschichte und unvergleichlichem Insider-Wissen – hautnah und live!
Im Vorprogramm stehen die von Bertram Engel produzierten Nachwuchsmusiker von "Aedon" auf der Bühne. Die junge Band begeistert mit eigenem Sound zwischen Alternative Rock und modernen Indie-Einflüssen. Tickets sind hier erhältlich. [jdm]
Verkehrsüberwachung
Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 29.09.2025: Schwefingen
Dienstag, 30.09.2025: Lehrte
Mittwoch, 01.10.2025: Meppen
Donnerstag, 02.10.2025: Neubörger
Freitag, 03.10.2025: -
Samstag, 04.10.2025: Emsbüren
Sonntag, 05.10.2025: Haren
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]
Sperrungen Schießgebiet
Das Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91) wird zur Durchführung von Erprobungen wie folgt gesperrt: Vom Montag, dem 29.09.2025 bis 02.10.2025 von 08:00 – 16:30 Uhr werden die Straßen Schlagbrückener Weg, Lathen – Sögel (L53), Renkenberge – Wahn (K168) und Wippingen – Werpeloh (K114) zeitweise an den Schießplatzgrenzen gesperrt. [jdm
Internationales Angehörigentreffen in Esterwegen: Erinnerung, Austausch und Gedenken über Generationen hinweg
Vom 12. bis 14. September 2025 fand in der Gedenkstätte Esterwegen ein internationales Angehörigentreffen zum 80. Jahrestag der Befreiung der Emslandlager statt. Insgesamt 45 Nachfahren ehemaliger Häftlinge und Gefangener der 15 Emslandlager – darunter Kinder und Enkelkinder der zweiten und dritten Generation – aus Deutschland, Belgien, Dänemark, Frankreich, Polen, dem Vereinigten Königreich und den USA kamen zusammen.
Neben einer Besichtigung der Gedenkstätte und eines Besuchs des Gedenkortes Börgermoor standen vor allem der Erfahrungsaustausch und das Gedenken im Vordergrund. In intensiven Gesprächen berichteten die Angehörigen über die Erfahrungen in ihren Familien und den Umgang mit der belastenden Vergangenheit. Zur Sprache kamen bewegende Lebensgeschichten wie die des belgischen Priesters und Widerstandskämpfers Pater Maria Jozef Aloys Raskin, der 1943 in Dortmund hingerichtet wurde, oder die der Brüder Louis und Staf Vivijs, die als „Nacht-und-Nebel“-Gefangene mehrere Lager durchliefen und nur knapp überlebten.
Thematisiert wurden auch die Biografien der dänischen Widerstandskämpfer und Häftlinge im Neuengammer Außenlager Versen, Karl Salling Møller und Børge Emil Pedersen, sowie der polnischen Musikerin und Widerstandskämpferin Lucyna Romanowska-Katna, die im Kriegsgefangenenfrauenlager Oberlangen interniert war. Ihre Geschichten stehen exemplarisch für den europäischen Widerstand gegen das NS-Regime und die transgenerationale Erinnerung.
Im Rahmen des Treffens wurden zudem die Schicksale von Heinrich Hirtsiefer, Gewerkschafter und preußischer Minister, der im KZ Börgermoor schwer misshandelt wurde, sowie von Erich Mörchel, Kommunist, der 1945 von der Gestapo im Rombergpark Dortmund ermordet wurde, gewürdigt. Ebenfalls erinnert wurde an August Bommelitz, Häftling in den KZ Esterwegen und Sachsenhausen, dessen Familie gleich mehrfach vom NS-Terror betroffen war.
Ebenso eindrücklich war die Geschichte von Zosia Bronikowska: Sie war eine polnische Widerstandskämpferin und Sanitäterin im Warschauer Aufstand, kam über Bergen-Belsen ins Kriegsgefangenenfrauenlager Oberlangen und emigrierte später in die USA.
Im Rahmen des Programms war auch die Journalistin und Autorin Nora Hespers, die 2021 ein überaus persönliches Buch zu ihrem Großvater veröffentlicht hat, der im Widerstand gekämpft hatte und später hingerichtet worden war. Ihr Vortrag zeigte, wie die schmerzvollen Geschichten bis heute das Leben in den Familien prägen und wie zugleich ein Weg der Aufarbeitung über die Generationen hinweg gelingen kann.
Den emotionalen Höhepunkt bildete die abschließende Gedenkveranstaltung auf der Begräbnisstätte Esterwegen. Angehörige teilten hier ihre persönlichen Erinnerungen und Gedanken, so unter anderem Tony Gerlicz aus den USA: „Einerseits sind wir alle Fremde, zumindest gilt das für mich. Andererseits sind wir alle vereint in der Ehrung der Erinnerung an diejenigen, die wir lieben und geliebt haben. Wir sind vereint in der Ehrung dessen, wofür sie standen: Widerstand, Mut, Stärke, und vereint in der Ehrung der Werte, die sie angesichts brutaler, schrecklicher Gewalt, Unterdrückung und Verlust der Freiheit so deutlich gezeigt haben. Mögen wir diese Erinnerungen in unser eigenes Leben mitnehmen und uns weiterhin für eine bessere Welt einsetzen.“
Musikalisch begleitet wurde die Zeremonie vom Männergesangsverein St. Johann Esterwegen, der unter anderem das „Lied der Moorsoldaten“ vortrug – ein Symbol für die Leidensgeschichte der Häftlinge und Gefangenen in den Moorlagern und ein Appell an den Mut wie auch die Hoffnung, den Widerstandsgeist gegen Unrecht niemals aufzugeben. Sebastian Weitkamp und Martin Koers, die Co-Leiter der Gedenkstätte Esterwegen, zeigten sich im Nachgang erfreut und dankbar: „Das Angehörigentreffen unterstrich eindrucksvoll die Bedeutung der Erinnerungskultur und machte deutlich, wie wichtig der intergenerationelle und internationale Dialog für historisches Verständnis und Versöhnung ist.“
Das dreitägige Treffen wurde durch die Unterstützung mehrerer Förderer ermöglicht: Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, die Johann-Alexander-Wisniewsky-Stiftung, die Aloys Wobben Stiftung, die Emsländische Sparkassenstiftung, der Verein Friedensland e.V. in Heek, eine Privatspende sowie Eigenmittel der Gedenkstätte Esterwegen trugen zur Realisierung bei. [PM/Fotos: Heike Gösmann, Maren Weers (Gedenkstätte Esterwegen)]
Projekt des Gymnasiums Haren zur Neubeschilderung der Kriegsgräberstätte Wesuwe
Die Kriegsgräberstätten, die einen Bezug zu den „Emslandlagern” (1933–1945) haben und sich auf dem Gebiet der Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim befinden, sollen neu beschildert werden. Im Rahmen der Kooperation der Gedenkstätte Esterwegen mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. wird diese Aktion gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern regionaler Schulen durchgeführt. Während der einjährigen Projektarbeiten erstellen die Schülerinnen und Schüler „Geschichts- und Erinnerungstafeln“, die zum Abschluss des Projekts öffentlichkeitswirksam aufgestellt werden.
Am 4. September begann das „Erinnerungstafel“-Projekt der Kooperationspartner für das Schuljahr 2025/26 auf der Kriegsgräberstätte Wesuwe. Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen des Gymnasiums in Haren werden sich im Unterricht mit der Geschichte der „Emslandlager“ und konkret dem Lager VIII Wesuwe sowie der Kriegsgräberstätte Wesuwe befassen. Dabei werden sie durch die Bildungsreferentin des Volksbunds (Bezirk Weser-Ems), Kristina Seibel, und die Gedenkstättenpädagogin und Historikerin der Gedenkstätte Esterwegen, Jacqueline Meurisch, unterstützt.
Der feierliche und öffentliche Projektabschluss findet im Frühsommer 2026 im Rahmen der Eröffnung der Erinnerungstafeln auf der Kriegsgräberstätte Wesuwe statt. Der genaue Termin wird frühzeitig bekannt gegeben. [Landkreis Emsland]
Verkehrsüberwachung
Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 22.09.2025: Geeste
Dienstag, 23.09.2025: Vrees
Mittwoch, 24.09.2025: Flechum
Donnerstag, 25.09.2025: Lingen
Freitag, 26.09.2025: Emmeln
Samstag, 27.09.2025: -
Sonntag, 28.09.2025: Venhaus
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]
Sperrungen Schießgebiet
Das Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91) wird zur Durchführung von Erprobungen wie folgt gesperrt: Vom Montag, dem 22.09.2025 bis 26.09.2025 von 08:00 – 16:30 Uhr werden die Straßen Schlagbrückener Weg, Lathen – Sögel (L53), Renkenberge – Wahn (K168) und Wippingen – Werpeloh (K114) zeitweise an den Schießplatzgrenzen gesperrt. [jdm]
Theatersaal des Hümmling-Gymnasiums Sögel bis auf Weiteres gesperrt
Die Deckenkonstruktion des Theatersaals am Hümmling-Gymnasium, insbesondere der angebrachte Schallschutz, besitzt in der jetzigen Form keinen nachgewiesen tragfähigen Aufbau – das ist das Ergebnis einer sachverständigen Überprüfung im Auftrag des Landkreises Emsland. Damit kann die Sicherheit im Saal nicht mehr gewährleistet werden, so dass die Räumlichkeit mit sofortiger Wirkung ab Donnerstag (18.09.) gesperrt ist. Die Vorräume des Theaters sind von der Sperrung ausgenommen.
Der Landkreis Emsland hat als Träger des Gebäudes die Planungsleistungen für eine zeitnahe Instandsetzung bereits beauftragt. Die Arbeiten befinden sich in Vorbereitung, ein Termin für die Wiederfreigabe des Saals kann allerdings derzeit noch nicht benannt werden. Der Landkreis Emsland bittet um Verständnis für die notwendige Maßnahme und wird Nutzer und Betroffene über den weiteren Verlauf der Arbeiten informieren.
Damit fallen Veranstaltungen des Kulturkreises Clemenswerth aus, für die die Aula vorgesehen war. Das betrifft zunächst den Chanson-Abend "DIVAS – Les grandes allures" am 27.09.2025. [Landkreis Emsland/jdm]
BSW gründet Kreisverband Osnabrück–Emsland
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat in Hasbergen den Kreisverband Osnabrück–Emsland gegründet. Er umfasst die Landkreise Emsland, Grafschaft Bentheim, Osnabrück, Vechta sowie die Stadt Osnabrück. 16 stimmberechtigte Mitglieder nahmen an der Versammlung im Gasthaus Thies teil.
Zum Kreisschatzmeister wurde Alexandra Böttge gewählt. In den Kreis-Sprecherrat wurden Clemens Hehmann, Karl-Heinz Korfhage, Manuel Roesch, Sören Schröder und Franz-Josef Voss gewählt. Zwei weitere Plätze im Gremium bleiben zunächst vakant und werden bei der nächsten Mitgliederversammlung besetzt. Als Rechnungsprüfer wählte die Versammlung Yunus Güngördü und Benedikt Heineke.
Der Landesvorsitzende des BSW Niedersachsen, Holger Onken, gratulierte dem neuen Kreisverband und machte in seiner Rede die industriepolitischen Schwerpunkte des BSW deutlich:
„Wir müssen in Niedersachsen zurückkehren zu einer starken zivilen Industrie und Wirtschaft. Nur dort entstehen sichere und langfristige Arbeitsplätze. Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie sind erstens viel zu wenige und zweitens nicht krisenfest. Unser Ziel ist es, die industriellen Kernbranchen zu stärken, um die Zukunft unserer Regionen und der dort lebenden Menschen zu sichern.“
Auch der Landesgeschäftsführer des BSW Niedersachsen, Johannes Zang, richtete den Blick nach vorn:
„Das BSW Niedersachsen wird in den nächsten Monaten um viele hundert Mitglieder wachsen. Bis Ende des Jahres werden wir in ganz Niedersachsen Kreisverbände gegründet haben. Der heutige Tag zeigt, wie stark die Basis vor Ort ist und wie groß die Dynamik unserer Bewegung.“
Die Landesorganisation Niedersachsen hat nach ihren Angaben inzwischen über 1.000 Mitglieder. Damit habe sich die Mitgliederzahl innerhalb von zwölf Monaten von anfangs rund 60 auf heute über 1.000 erhöht. [PM]
Ems-TV berichtet über „Geschichte Digital“
Auf dem Tag des alten Handwerks auf dem Mühlenhof wurde das Projekt „Geschichte Digital“ vorgestellt. Ems-TV berichtete darüber. [jdm]
Positive Kennzahlen bei der Volksbank Emstal – Wippingerin Elisabeth Speller in den Aufsichtsrat gewählt
492 Genossenschaftsmitglieder haben am Donnerstag den Weg zur Generalversammlung der Volksbank Emstal im Lathener Veranstaltungssaal Markt7 gefunden. Vor dieser außergewöhnlich großen Kulisse konnte der Vorstand der Bank einen soliden Geschäftsbericht präsentieren.
Sowohl Lathens Samtgemeindebürgermeister Helmut Wilkens in seinem Grußwort, als auch Vorstand Wilfried Freerks werteten den Neubau des Bankgebäudes in Lathen als ein Bekenntnis zum Standort. Diese Kundennähe sei auch ein Grund dafür, dass viele niederländische Kunden, vor allem aus der Landwirtschaft, gewonnen werden konnten. Denn die niederländische Genossenschaftsbank Rabo habe sich durch die Zentralisierung ihrer Strukturen fast vollständig aus der Fläche zurückgezogen und sei somit für die Kunden auch nicht mehr direkt ansprechbar.
Die Firmenkunden der Volksbank Emstal sind immer noch zum großen Teil landwirtschaftlich geprägt. Ein neues Kundensegment komme aus der Schifffahrt. Die Bank habe gute Kontakte und Geschäftsbeziehungen mit den Reedern in Haren und habe damit seinen Kundenstamm diversifiziert. Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Robben zitierte in seinem Bericht allerdings den Prüfbericht, in dem diese Schiffsfinanzierungen auch als ein erhöhtes Risiko benannt werden. Vorstand Christopher Musters sah dies jedoch nicht so und sprach davon, dass man die Reeder kenne und es sich bei den Schiffsinvestitionen um profitable und sichere Anlagen handele.
Die Zahl der Mitglieder habe sich entgegen einem allgemeinen Trend bei Genossenschaften bei der Volksbank Emstal weiter erhöht auf jetzt 8576. Mit ihren Einlagen trügen die Mitglieder zum Eigenkapital der Bank bei, das sich auf 90,6 Mio. € erhöht habe. Die Bilanzsumme sei gegenüber dem Vorjahr um 7,7 % auf 896 Mio. € gestiegen. Bei der Kreditvergabe gab es einen Anstieg um 7,1 % auf 690 Mio. €; die Kundeneinlagen betragen 551 Mio. €. An Erträgen wurden 16,5 Mio. Zinsüberschüsse und 4,2 Mio. € Provisionen erwirtschaftet. Für die 142 Mitarbeiter fallen 6,14 Mio. € Personalkosten an, für die Verwaltung (Software, Prüfungskosten usw.) mussten 12,3 Mio. € ausgegeben werden. Die Volksbank habe 703.000 € Steuern gezahlt, 69.000 € an Spenden vergeben und 172.000 € für die Weiterbildung der Mitarbeiter ausgegeben. Es wurde die Zahlung einer Dividende von 4 % an die Mitglieder beschlossen.

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden die beiden für den Rütenbrocker Geschäftsbereich zur Wahl stehenden bisherigen Mitglieder Dietmar Telgenkämper und Jan Dirk Beckmann als einzige Kandidaten per offener Abstimmung wiedergewählt.
Spannender gestaltete sich die Wahl der beiden Aufsichtsratsmitglieder für den Lathener Bereich. Hier waren zwei Plätze vakant geworden: Georg Raming-Freesen musste den Aufsichtsrat aus Altersgründen verlassen und Bernd Gerdes ist am 20. November 2024 verstorben.
Die vier Kandidaten Helmut Kuper, Marion Gerdes, Johannes Jürgens und Elisabeth Speller konnten sich in einem kleinen Talk mit Bastian Bruns, der die Veranstaltung moderierte, vorstellen. Weil 95 Stimmrechtsvollmachten vorlagen, waren 587 mal 2 Stimmen zu vergeben. Von den Kandidaten setzten sich schließlich Johannes Jürgens mit 271 Stimmen und Elisabeth Speller aus Wippingen mit sehr guten 444 Stimmen durch. [jdm]
Repair Café startet am 26. September
An jedem letzten Freitag eines Monats, erstmalig am 26. September, öffnet das Repair Café im Heimathaus in Lathen in der Kirchstraße 4 von 15.00 bis 18.00 Uhr. Für die verschiedenen Gewerke wurden ehrenamtliche Freiwillige gefunden, die sich um die großen und kleinen Probleme mit elektrischen Geräten, Möbeln und Holzobjekten, sowie Kleidung und Textilien der Besucher kümmern wollen.
Die Aktivitäten des Repair Cafés werden kostenlos und auf ehrenamtlicher Basis von den Reparaturexperten vor Ort ausgeführt. Die Reparaturen können vom Besucher selbst durchgeführt werden, erforderlichenfalls unter Anleitung der Reparaturfachleute. Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe.
Über allem steht die Devise: Reparieren statt Wegwerfen, um die Umwelt und die Ressourcen der Erde zu schonen.
Da das Repair Café rein durch Spenden finanziert sein wird, ist es darauf angewiesen, dass die Besucher, sich mit einem kleinen Obolus erkenntlich zeigen. Damit sollen zum Beispiel Kaffee und Kuchen finanziert werden, die während der Wartezeit angeboten werden.
Von dem Angebot sollten sich auch die umliegenden Gemeinden und Samtgemeinden, Dörpen, Haren und Sögel, angesprochen fühlen. [jdm]
Verkehrsüberwachung
Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 15.09.2025: Haren
Dienstag, 16.09.2025: Geeste
Mittwoch, 17.09.2025: Meppen
Donnerstag, 18.09.2025: Lingen
Freitag, 19.09.2025: Bückelte
Samstag, 20.09.2025: Dörpen
Sonntag, 21.09.2025: Lathen
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben. [Landkreis Emsland]
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