Die Bundesgesellschaft für Endlagerung hat auf ihrer Homepage bekannt gegeben, dass sie am 27. Oktober die aktuellen Arbeitsstände bei der Suche nach einem Standort mit der bestmöglichen Sicherheit für das Endlager für Deutschlands hochradioaktive Abfälle bekannt geben möchte. Auf NOZ-Online berichtet Lisa Seidel, die zuständige Abteilungsleiterin der BGE, im Interview (hinter der Paywall), dass es sich bei dieser Veröffentlichung um einen weiteren Zwischenschritt hin zu einer Shortlist für die sogenannten Standortregionen handelt. Diese Shortlist soll Ende 2027 vorliegen, und der Bundestag stimmt dann darüber ab, welche davon vorort weiter untersucht werden sollen.

An der morgigen Veranstaltung von 18 Uhr bis 20.00 Uhr können alle Interessierten teilnehmen. Die Veranstaltung wird per Zoom übertragen:

Meeting-ID: 648 8775 7917
Kenncode: 823229
Teilnahme per Zoom (externer Link)
Teilnahme per YouTube (externer Link)

Die Ermittlung von Standortregionen ist der nächste große Meilenstein in der Endlagersuche für Deutschlands hochradioaktive Abfälle. Standortregionen sind diejenigen Regionen in der Endlagersuche, die in der nächsten Phase des Standortauswahlverfahrens erkundet werden sollen. Nicht allzu große und nicht allzu viele Gebiete sollen der Aufsichtsbehörde, dem Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), zu diesem Zweck vorgeschlagen werden.

Die BGE mit ihren Fachleuten aus dem Bereich Standortauswahl wird die nun aktuellen Arbeitsstände aus den rvSU vorstellen. Im Anschluss an die Vorträge beantworten die Expert*innen der BGE Fragen zu den vorgestellten Themen. [jdm]