Nicht zum ersten Mal hat Papst Leo XIV. den weltweiten Anstieg der Militärausgaben verurteilt. „Man darf eine Aufrüstung, die Spannungen und Unsicherheit vergrößert, Investitionen in Bildung und Gesundheit schmälert, das Vertrauen in die Diplomatie widerlegt und Eliten bereichert, denen das Gemeinwohl gleichgültig ist, nicht ‚Verteidigung‘ nennen“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei einem Besuch in der Sapienza-Universität in Rom.

Dass er der CDU/CSU in Deutschland jetzt verbieten wolle, das „C“ im Parteinamen zu führen, ist nicht bekannt gworden, wäre aber wohl – neben der Exkommunikation der CDU/CSU-Parteivorstände – eine logische Schlussfolgerung (siehe auch Martin Sonneborn auf TikTok).

Vor Studenten sprach Leo – der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri – laut einem Bericht von Domradio.de von einer „Welt, die leider von Kriegen und von der Sprache des Krieges entstellt ist“. Dabei handele es sich um eine „Vergiftung der Vernunft, die von der geopolitischen Ebene in jede soziale Beziehung“ eindringe, sagte Leo weiter. [jdm]