Kartoffelernte bei strahlendem Wetter
Nach einem Ok-Zeichen von Martin Sievers setzte Heiner Voskuhl seinen McCormick mit dem Kartoffelroder in Gang. Die Schaufel (Rodeschar) grub sich in den Sand der Kartoffelreihe, hob die Kartoffeln an und die rotierenden Zinken des Schleuderrads verteilten, eine Staubwolke erzeugend, den Inhalt der Rodeschar auf dem Acker hinter dem Gefährt.
Darauf warteten die Kinder bei der heutigen Kartoffelernte auf dem Acker neben Jansen Haustechnik gespannt. Sobald die ersten Kartoffeln freigelegt waren, wurde eifrig gesammelt. Auch die Kleinsten waren schon dabei, wobei hier die Beschäftigung mit einer einzigen Kartoffel schon etwas länger dauern konnte. Hermann Riedel und Martin Sievers begleiteten das Fahrzeug bei jeder Fahrt mit Argusaugen, um jeden Unfall auszuschließen.
Die Kinder entleerten ihre Eimer in den Kartoffelweiher, der die Kartoffeln nach Größe sortierte und mit dem die Kartoffeln abgesackt wurden.
Die Frauen des Oldtimerclubs und der Gruppe „Das blühende Leben“ hatten sich am Freitag schon zusammen gesetzt, um Unmengen Kartoffeln zu schälen und durch Reiben in Küchenmaschinen den Teig für Kartoffelpfannkuchen herzustellen. Hinzu kam das Schälen von Äpfeln für den Apfelmus, der unbedingt zu Kartoffelpuffern serviert werden muss.
Die Besucher der Kartoffelernte waren vorzugsweise Eltern mit ihren Kindern, aber gegen Mittag kamen auch andere und die Großelterngeneration dazu, um sich die Kartoffelpuffer schmecken zu lassen. Nicht wenige ließen sich auch Pfannkuchen für Zuhause einpacken. Das Braten in den großen Pfannen in sehr heißem Fett machte die Pfannkuchen sehr knusprig und lecker. Das spätsommerliche Wetter war fast schon zu schön. Teilnehmer erinnerten sich, dass sie in den vergangenen Jahren nicht selten in bitterer Kälte die Kartoffelernte erlebt haben. [jdm]










