Generalversammlung der Jagdgenossenschaft Wippingen – Es soll eine Nutriafalle angeschafft werden
Um dem immer größer werdenden Problem, dass Nutrias Grabenböschungen unterhöhlen und somit die Böschung und teilweise auch angrenzende Wege zerstören, entgegenzuwirken, will die Jagdgenossenschaft jetzt eine Nutriafalle anschaffen. Die Falle soll den Jägern der einzelnen Reviere zur Verfügung gestellt werden.
Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen wurde der amtierende Vorstand geschlossen in seinem Amt bestätigt: Bernd Nehe (1. Vorsitzender), Ludger Haskamp, Christoph Ubbenjans, Johannes Hempen, Wilhelm Borchers.
Auf großes Interesse stieß der im Anschluss der Generalversammlung stattfindende Vortrag des Vereins Tierrettung Emsland e.V.. Josef Buitmann erklärte, dass es sich um einen gemeinnützigen Verein handle, der auf Spenden angewiesen sei.
Es seien 14 ehrenamtliche Piloten für den Verein unterwegs, um Rehkitze vor der Mahd aus Wiesen zu retten. Nur eine einzige Drohne mit Wärmebildkamera bedeute ca. 7-9000 EUR Anschaffungskosten. Diese Drohnen seien aber heute so gut, dass es fast den ganzen Tag über möglich sei, Rehkitze zu finden, was vor ein paar Jahren nur in den frühen Morgenstunden möglich war.
Ein wichtiges Anliegen war es Josef Buitmann, dass in der Setzzeit der Kitze im Mai /Juni eine frühzeitige Anmeldung der zu mähenden Flächen stattfinde, um die Piloten besser koordinieren zu können. Er beendete den Vortrag mit dem Satz „Das wichtigste ist die Absprache zwischen Landwirt, Jäger und Drohnennpilot.“
Auf Vorschlag des Vorstands der Jagdgenossenschaft wurde einstimmig beschlossen, den Verein mit 100 Euro zu unterstützen. Bernd Nehe bedankte sich dann noch bei allen Anwesenden und lud zum gemütlichen Beisammensein und Grillen ein. [Wilhelm Borchers]
