Nach Nord Stream-Sprengung: Lubminer Kraftwerk wird in die Ukraine verschenkt
Bis ins Jahr 2022 wurde Deutschland über die zwei Nord Stream Gasleitungen von Russland mit günstigem Gas versorgt. Das gefiel vielen Politikern in den USA, in Polen und auch in der Ukraine nicht. Einerseits sah man Deutschland wirtschaftlich durch die Gasversorgung im Vorteil, andererseits waren den Strategen die Einnahmen Russlands aus dem Gasgeschäft mit Deutschland und Europa ein Dorn im Auge. Insbesondere war der damalige US-Präsident Biden ein Gegner der Gasversorgung Deutschlands aus Russland. Im Februar 2022 sagte er, wenn Russland in die Ukraine einmarschiere, werde es Nord Stream 2 nicht mehr geben. „Wir werden dem ein Ende setzen.“
Somit darf angenommen werden, dass die USA die Vorbereitungen für einen Anschlag mit Geheimdienstinformationen unterstützten. Im September 2022 wurden beide Gasleitungen in der Nähe von Bornholm zerstört. Drei Jahre später, im August 2025 wurde im Auftrag der deutschen Bundesanwaltschaft ein tatverdächtiger Ukrainer in der Nähe von Rimini verhaftet. Laut Wikipedia äußerte ein ehemaliger ukrainischer Militärkommandeur im Dezember 2025, dass der inhaftierte Serhij K. Elitesoldat war und Aufträge seiner Einheit ausgeführt hat. Im September 2025 wurde ein weiterer verdächtigter Ukrainer in Polen festgenommen, aber nicht an Deutschland ausgeliefert, sondern freigelassen.
Bis 2022 wurde mit einem Gaskraftwerk in Lubmin Strom mit Gas produziert, das von Russland in Lubmin durch die Nord-Stream-Pipelines angelandet wurde. Mit dem Ende der Gaslieferungen wurde das Kraftwerk stillgelegt.
Nun soll es als humanitäre Hilfe einem ukrainischen Kraftwerksbetreiber zur Verfügung gestellt werden. Allerdings muss der Empfänger das Kraftwerk selbst abbauen und abtransportieren lassen. So wird die Ukraine für die Sprengung der Nord Stream noch einmal auf Kosten deutscher Steuerzahler und Energieverbraucher belohnt.
Die deutsche Gasversorgung wurde nach 2022 immer weiter auf teures Flüssiggas (LNG) umgestellt, das vornehmlich aus den USA geliefert wird. Laut einer Analyse der Deutschen Umwelthilfe (DUH) stammen rund 96 Prozent der deutschen LNG-Importe aus den USA – mit Kosten von 3,2 Milliarden US-Dollar. Die deutschen LNG-Importe aus den USA stiegen im ersten Amtsjahr Trumps um mehr als 60 Prozent auf einen neuen Höchstwert von rund 101 Terawattstunden. Mehr Absurdistan geht wohl kaum.[HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]