Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat ein Verfahren gegen die Tierschutzorganisation Aninova wegen übler Nachrede eingestellt. Mitglieder der Organisation hatten im Herbst 2024 Verstöße im Schlachthof Elsfleth mit versteckten Kameras dokumentiert und veröffentlicht. Bei der Veröffentlichung hatten die Tierschützer auch scharfe Kritik an der Arbeit eines amtlichen Tierarztes geübt. Dies und mehr berichtete die Nordwest-Zeitung.

Die Tierschutzorganisation Aninova hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, nach der der Schlachthof Elsfleth (Landkreis Wesermarsch) „offenbar dauerhaft geschlossen“ bleibt. Eine Wiedereröffnung werde es nach aktuellem Stand nicht geben. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg (AZ 1106 Js 74112/24) ermittele weiterhin wegen Tierquälerei auf Grundlage der von Aninova veröffentlichten Videoaufnahmen aus dem Betrieb, berichtet Aninova.

Ausgangspunkt der Ermittlungen war laut Aninova eine Strafanzeige des Zweckverbands Veterinäramt JadeWeser. Dieser hatte Anzeige erstattet, nachdem Aninova in einer Pressemitteilung erklärt hatte, dass das Bildmaterial aus dem Schlachthof Elsfleth belege, dass ein amtlicher Tierarzt bei massiven Tierschutzverstößen nicht eingeschritten sei. Mehr liest man hierzu in der Aninova-Pressemitteilung. [HM/gruenealternative.de/forum-d]