Obstbäume für Streuobstwiese im neuen Baugebiet Sonderburgstraße

Obstbäume setzen im Baugebiet Sonderburgstraße 12/2020

Bei klarem Wetter, aber einem kalten Wind, setzten am Freitag die beiden Gemeindearbeiter Willi Kaiser und Helmut Schockmann unter fachkundiger Anleitung von Alex Ganseforth 34 Apfelbäume und 12 Süßkirschen auf dem östlichen für eine Streuobstwiese vorgesehenen Areal des neuen Baugebietes „Sonderburgstraße/ Erweiterung Fehnstraße“. Laut Ganseforth habe man sich bei der Auswahl der Bäume daran orientiert, Bäume mit schmackhaften Früchten zu pflanzen.

Obstbäume setzen im Baugebiet Sonderburgstraße 12/2020

Bei zwanzig dieser Bäume handelte es sich um von Ganseforth selbst veredelte Obstbäume, die er der Gemeinde spendete. Schockmann scherzte: "Alex ist der Ribbeck von Wippingen". Ganseforth wehrte den Dank von Bürgermeister Hermann Gerdes ab, der ihm passend eine Flasche Obstler überreicht: "Ich bin froh, dass die Bäume einen Platz gefunden haben." Seine Kinder und er selbst hätten einfach keinen Platz mehr für diese Menge an Bäumen.

Obstbäume setzen im Baugebiet Sonderburgstraße 12/2020
von links: Alex Ganseforth, Willi Kaiser, Helmut Schockmann

Hermann Gerdes erläuterte, dass diese Streuobstwiese zu den Ausgleichsmaßnahmen gehöre, zu denen die Gemeinde wegen der Anlage des Baugebietes verpflichtet sei. Sie soll nächstes Jahr noch um Pflaumen- und Birnbäume ergänzt werden. Außerdem müsse die Gemeinde pro 100m² Baugebiet einen Straßenbaum pflanzen.

Obstbäume setzen im Baugebiet Sonderburgstraße 12/2020
von links: Hermann-Josef Pieper, Helmut Schockmann, Alex Ganseforth, Willi Kaiser, Hermann Gerdes

Gerdes bedankte sich auch bei Hermann-Josef Pieper, der den Boden vorab für die Anpflanzung bearbeitet hatte und dabei den von seinem Betrieb produzierten neuartigen Naturdünger eingearbeitet hatte. [jdm]

Bauplätze im neuen Baugebiet

Bauplätze in Baugebiet Baugebiet „Sonderburgstraße/ Erweiterung Fehnstraße“

Nach der offiziellen Freigabe des Baugebietes „Sonderburgstraße/ Erweiterung Fehnstraße“ können diese Bauplätze erworben werden. Die neben stehende Karte, auf der die Bauplätze schon mit Hausnummern verzeichnet sind, soll es Ihnen erleichtern, sich ein passendes Grundstück auszusuchen.

Bitte beachten Sie, dass bereits viele Bauplätze von Bauinteressierten reserviert wurden. Ob Ihr Wunschplatz noch frei ist, können Sie nur im Gespräch mit dem Bürgermeister Hermann Gerdes klären. [jdm]

Offizielle Freigabe des Baugebiets „Sonderburgstraße/ Erweiterung Fehnstraße“

V.l.: Torsten Brinker (Bunte), Antonius Richert (Lindschulte), Hermann Wocken (SG Dörpen), Markus Büter (Bunte), Josef Rojer (Lindschulte), Hermann Gerdes, Helmut Janßen (SG Dörpen)
V.l.: Torsten Brinker (Bunte), Antonius Richert (Lindschulte), Hermann Wocken (SG Dörpen), Markus Büter (Bunte), Josef Rojer (Lindschulte), Hermann Gerdes, Helmut Janßen (SG Dörpen)

Am Donnerstag, den 05.11.2020, wurde das Baugebiet „Sonderburgstraße/ Erweiterung Fehnstraße“ offiziell freigegeben. Das Baugebiet bietet 24.200 m² Wohnbauflächen, die auf 26 Parzellen verteilt sind; davon 4 Parzellen an der Fehnstraße und 22 Parzellen am Pastor-Asmann-Ring. 5.300 m² wurden für Straßen und Verkehrsflächen benötigt. Und als Besonderheit stehen 6100 m² für eine Streuobstwiese zur Verfügung. Wie Bürgermeister Hermann Gerdes in einer kleinen Rede an die Beteiligten ausführte, passiere es selten, dass der Naturausgleich für das Baugebiet direkt vor Ort hergestellt werden könne und den Anwohnern, wie hier in Form der Streuobstwiese, zu Gute komme. (mehr …)

Bauplätze im Wohnbaugebiet „Sonderburgstraße/Erweiterung Fehnstraße“ können jetzt gekauft werden

Brief an Gemeinde 10/2020 zum Baugebiet Sonderburg/Fehnstraße

In einem Brief an die Bürger informierte heute Wippingens Bürgermeister Hermann Gerdes über die Fertigstellung der Erschließungsarbeiten im Wohnbaugebiet „Sonderburgstraße/Erweiterung Fehnstraße“ .

Die Verlegung der Schmutzwasserkanalisation, der Regenwasserkanalisation, der Straßen einschl. des Wendehammers und der Verbindungswege sowie der Straßenbeleuchtung haben Kosten in Höhe von ca. 577.000,- € verursacht. Für die Grundstücke inklusive aller Nebenkosten musste 315.000,- € ausgegeben werden.

Die Baugrundstücke des neuen Wohnbaugebietes können ab
sofort erworben werden. Der Rat der Gemeinde Wippingen hat den
Verkaufspreis je qm Bauland uf 37,50 € festgesetzt. Wer bis zum 31.12.2020 einen Kaufvertrag abschließt zahlt nur 35,- € je qm Bauland.

Die Baugrundstücke am Pastor-Asmann-Ring sind teilerschlossen. Am Straßenkörper wurde noch keine Regengosse erstellt und es fehlt die abschließende Asphalt-Deckschicht. Sofern sich in einigen Jahren der Wunsch oder das Erfordernis ergeben sollte, diese Maßnahmen nachzuholen, müssen die dann anfallenden Kosten auf die Anwohner des Pastor-Asmann- Ringes im Verhältnis zur Grundstücksgröße umgelegt werden. Mehr im Bürgerbrief... . [jdm]

Erschließung des Baugebiets Sonderburgstraße/Fleerstraße hat begonnen

Erschließungsarbeiten im Baugebiet Sonderburg/Fleerstraße
Erschließungsarbeiten im Baugebiet Sonderburg/Fleerstraße

Die Erschließungsarbeiten für das neue Baugebiet Sonderburgstraße/Fleerstraße haben begonnen. Anscheinend ist auch eine Straße entlang des Windschutzstreifens geplant, also auf einem Teil des früher bestehenden direkten Weges vom Fleer zum Harpel. Dies war im Beschluss über das Baugebiet nicht enthalten und wurde bisher öffentlich nicht kommuniziert.

Bodenprofil im Baugebiet Sonderburgstraße/Fleerstraße
Bodenprofil im Baugebiet Sonderburgstraße/Fleerstraße
Auskofferung für Straße entlang des Windschutzstreifens
Auskofferung für Straße entlang des Windschutzstreifens

Wenn Sie sich das Bodenprofil genau anschauen, zeigt sich hier die Aussage des Bauplaners Hans Müller auf der Gemeinderatssitzung am 12.06.2017 bestätigt. Er referierte damals, dass Probebohrungen ergeben hätten, dass im Plangebiet teilweise in 70 bis 95 cm und 160 bis 200 cm Torfschichten existierten. Für die geforderte Versickerung von Oberflächenwasser sei dies nicht hinderlich, aber Bauherren müssten wissen, dass die Fundamente entsprechend tief ausgebaggert werden müssten. Weitere Probebohrungen sollten die Ausbreitung dieser Torfschichten erkunden. Müller vermutete, es handele sich hier um überwehtes Moor. [jdm]