Premiere in Wippingen: Doppelkopfturnier nur für Frauen

Flyer Frauendoppelkopfturnier 11/2026
Bierdeckel WiDoKo

Der Wippinger Doppelkopf Frauen-Club (WiDoKo) veranstaltet am Freitag, den 13. November, erstmals ein Doppelkopf-Turnier nur für Frauen. Der gesellige Spielabend beginnt um 18.30 Uhr in der Mehrzweckhalle in Wippingen.

Nach Angaben des Clubs der Wippinger Doppelkopfdamen sind alle Freuen willkommen, die das Kartenspiel beherrschen - ganz gleich, ob Hobby- oder Turnierspielerin und unabhängig von ihrem Wohnort.

Für die Teilnehmerinnen gibt es verschiedene Preise zu gewinnen. Die Startgebühr beträgt fünf Euro. Anmeldungen nimmt Lana Poker per WhatsApp unter der Mobilfunknummer 01515/4811638 entgegen. [Birgit Kuper-Gerdes]

Erinnerung: Heimatverein lädt ein zum Literaturabend – Levin Schücking – Leben und Werk

Der Heimatverein Wippingen lädt herzlich zu einem besonderen Literaturabend ein.

Donnerstag, 5. November 2026
Beginn: 19:00 Uhr
Heimathaus Wippingen

An diesem Abend dreht sich alles um den Schriftsteller Levin Schücking. Wir erfahren Interessantes über sein Leben und sein Wirken und widmen uns unter anderem seiner Novelle „Wippinger Thekla“.

Freuen Sie sich außerdem auf plattdeutsche Geschichten: Maria Hermes und Zintus Sievering tragen unterhaltsame Geschichten vor. Die von Zintus Sievering vorgetragenen plattdeutschen Geschichten stammen aus seiner eigenen Feder. Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen und gemütlichen Abend mit Euch! [Stefan Kellner]

Ein ganz besonderes Erlebnis für den weiblichen Fußballnachwuchs aus Renkenberge und Wippingen

Der weibliche Fußballnachwuchs aus Renkenberge und Wippingen 2026

Einmal ganz nah dran sein an den Fußballprofis – diesen besonderen Wunsch konnten sich die Mädchen der Jugendmannschaften der Spielgemeinschaft Renkenberge/Wippingen am Sonntag, den 01. November 2026, erfüllen.

Beim Frauenfußballspiel des SV Meppen gegen den FC Ingolstadt durften sie als Einlaufkinder mit den Spielerinnen auf den Platz laufen und echte Stadionatmosphäre erleben.

Möglich gemacht hat dieses besondere Erlebnis  eine Bewerbung der SG Jugendabteilung beim SV Meppen.

Wunsch dahinter: Allen aktiv spielenden Mädchen einmal die Möglichkeit zu geben, ein wenig Profifußball-Luft zu schnuppern und sie damit in ihrer Begeisterung für den Fußball zu bestärken – in der Hoffnung, dass sie dem Sport auch weiterhin mit viel Freude und Leidenschaft treu bleiben.

Dass die Aktion nicht nur bei den jungen Fußballerinnen für Begeisterung sorgte, zeigte sich auch auf den Zuschauerrängen. Ein Fanclub von fast 70 Personen aus Renkenberge und Wippingen war mit nach Meppen gereist, um die Mädchen zu begleiten und gemeinsam einen besonderen Fußballtag zu erleben.

Mädchen- und Damenfußball haben in Renkenberge und Wippingen schon lange einen festen Platz und werden seit jeher mit viel Engagement gefördert. Umso schöner ist es, dass auch der weibliche Fußballnachwuchs inzwischen gut vertreten ist und mit viel Begeisterung auf dem Platz steht.

Ein rundum gelungenes Erlebnis, das den Mädchen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird und hoffentlich zusätzlich motiviert, weiterhin mit Freude am Ball zu bleiben! [Christoph Schwering]

Am nächsten Wochenende Kirchenwahlen

Flyer zur Wahl des Pfarrgemeinderates 2026
Flyer zur Wahl des Pfarrgemeinderates

Am 7. und 8. November finden in den katholischen Kirchengemeinden die Wahlen zum Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand statt. Die Wahl steht unter dem Leitwort "verändert handeln - engagiert bleiben". Auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Immanuel werden die Kandidaten in den einzelnen Kirchengemeinden des Verbundes vorgestellt.

Flyer zur Kirchenvorstandswahl 2026
Flyer zur Kirchenvorstandswahl

Es war wohl in allen Gemeinden schwierig, mehr Menschen für die Mitarbeit in den kirchlichen Gremien zu gewinnnen. Bei der letzten Wahl vor vier Jahren kandidierten in Wippingen noch jeweils 7 Personen. In diesem Jahr möchten fünf Frauen im Pfarrgemeinderat das Gemeindeleben mitgestalten. An der Arbeit im Kirchenvorstand, dem "Verwaltungsorgan" der Kirchengemeinde, sind sechs Personen interessiert. [jdm/Flyer: PG Immanuel]

Der Nikolaus kommt!

Flyer Nikolausverein 2026

In diesem Jahr möchte der Nikolaus traditionell am Samstag, den 05. Dezember wieder viele Kinder Zuhause besuchen.

Anmeldungen hierfür nehmen wir vom Nikolausverein am Mittwoch, den 18. November und am Donnerstag, den 19. November, jeweils in der Zeit von 16:30 –18:00 Uhr im Gemeindezentrum entgegen.

Der diesjährige Grundbeitrag für den Besuch des Nikolauses beträgt 5,- € pro Haushalt. Weitere Infos gibt es dann vor Ort oder bei Karin Kuper, Tel. 914118. [Maria Grefer]

Rudernachwuchs aus dem Nordwesten trainiert auf dem Küstenkanal bei Dörpen

Auf dem Küstenkanal zwischen der Schleuse Dörpen und der Brücke in Dörpen-Haar kann man zurzeit viele Ruderboote mit jungen Ruderer/innen sehen. Es handelt sich um Nachwuchssportler aus Vereinen im Nordwesten Niedersachsens, die sich zum Team NordWest e.V. zusammengeschlossen haben, um den Ruderleistungssport gemeinsam zu fördern. Ziel der angehenden Leistungssportler ist die Teilnahme an nationalen und internationalen Regatten.

In Dörpen trainieren vornehmlich Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren, haben wir von einer Betreuerin erfahren. Bei ihren Fahrten auf dem Küstenkanal werden sie von ihren Betreuern in einem Motorboot begleitet und erhalten von hier Hinweise zur Verbesserung der Rudertechnik. Untergebracht sind die jungen Ruderer/innen im Vereinsheim des Wassersportvereins Dörpen. Vom Anleger am Stichkanal sind es nur wenige Meter bis zum Küstenkanal. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Die Bremer Stadtmusikanten auf dem Weg nach Indien

Wenn Worte zu Bildern werden und Kinder zum Lernen begeistern

  • Ohne Begeisterung gibt es kein Lernen

Seit geraumer Zeit liest man immer wieder Nachrichten aus skandinavischen Ländern, die darüber berichten, dass man die Gestaltung des Schulunterrichts ändern will. Man ist zu der Überzeugung gelangt, dass die Digitalisierung des Unterrichts beim Lernen eher hinderlich sei und will wieder zurück zu Büchern, Papier und Bleistift. Besonnene Stimmen weisen zurecht daraufhin, dass die Wahl der Lehrmittel nicht ausschließlich sein darf. Für den Lehrer gilt zu entscheiden. Wann ist es besser auf Computer, Laptops, das Internet und Lernprogramme zurückzugreifen, und wann sollte man Bücher lesen und Aufgaben handschriftlich anfertigen lassen? – Mit der „richtigen“ Antwort ist es wie bei den Führungsstilen. Soll man einfach anordnen, soll man eine Vorgehensweise diskutieren oder soll man die Schüler einfach machen lassen? - Es kommt darauf an. Die für unser Schulsystem typische Diskussion darüber lässt eines außer Acht. Gleichgültig, welches Lehrmittel als das „Richtige“ befunden wird, gilt es für einen Lehrer zuallererst, den Kindern Lust auf das anstehende Thema zu machen. Denn ohne sie wird Lernen sehr schnell zu einer für Kinder ekeligen Dressur. An zwei Beispielen soll eine altbewährte Methode vorgestellt werden, mit der man Kinder begeistern kann. - Geschichten erzählen. -

  • Mogli – Der beste Reiseführer durch Indien

Im Geografie-Unterricht einer 7. Klasse ist „Indien“ das Thema. Im Erdkundebuch wird das Land anhand von Überschriften wie Bevölkerung, Geschichte, Klima, Flora und Fauna u.a. in zusammengefasster Textform vorgestellt. Am Ende des Kapitels stehen Fragen, die die Schüler unter Nutzung des Buches in schriftlicher Form beantworten sollen. Wie die Erfahrung zeigt, ist die Begeisterung für diese Arbeit nicht sehr groß. Das Thema interessiert sie nicht, und mit der Hand schreiben mögen sie schon gar nicht. Da taucht dann sehr schnell die Frage auf, warum sie das machen sollen. Die typischen Lehrer-Antworten sind dann autoritär und töten jede Motivation, sich mit dem Thema beschäftigen zu wollen. „Weil ich das sage“ oder „weil es in der nächsten Klassenarbeit drankommt“. Eine solche Situation stand mir in einer 7. Klasse Gymnasium bevor. - Zur Einführung hatte ich „das Dschungelbuch“ von Rudyard Kippling mitgebracht und las den Kindern die Geschichte von Rikki-Tikki-Tavi vor. Sie handelt von einem Mungo, der in Indien zum Schutz gegen Giftschlangen in Haushalten gehalten wird. Rikkis Aufgabe bestand darin, die Kinder des britischen Haushaltes vor einem Kobrapaar zu beschützen, das in Haus und Garten Schrecken verbreitete. In der Handlung tötet der Mungo beide Schlangen in einem wilden Kampf und vernichtet deren Brut. Für die Schüler, die das Dschungelbuch nur in der süßen Disney-Version kannten, war es ein ganz neue Erfahrung. Dass ich ihnen auch einen Youtube Clip über Mungos und Kobras gezeigt habe, war selbstverständlich. Sie wollten noch mehr Geschichten aus dem Kipplingbuch hören. Ich habe es ihnen versprochen. Die Tür zu Indien und ihrem Erdkundebuch wurde weit aufgestoßen. Sie begannen, zu verstehen und selbstständig zu denken. Geschichten, die sie berührt hatten, waren der Türöffner. Es waren keine passiven Animationserlebnisse auf dem Handy, sondern innere Bilder, die durch das Erzählen oder dem Vorlesen von Geschichten in ihnen aufgeblüht waren. Man könnte sie Fantasie nennen.

  • Die Bremer Stadtmusikanten – der Beginn einer Reise

Diese wichtige Entwicklung des menschlichen Hirns beginnt schon im Kindergartenalter. Eltern wissen darum, vor Allem, wenn Ihnen selbst als Kinder vor dem Einschlafen vorgelesen wurde. Leider ist dieses Ritual immer mehr eingeschlafen. Stattdessen bedient man sich digitaler Krücken, um Kinder aus der Welt des Tages in den Schlaf zu befördern. Ein Clip mit ihren digitalen Helden auf dem Laptop sind die idealen Sandmännchen. Wir haben sie in meiner Familie auch benutzt. Trotzdem haben wir immer wieder auch vorgelesen. Nicht zuletzt verlangten die Kinder danach. Als ich einmal wieder an der Reihe war, habe ich ihnen die Geschichte von den Bremer Stadtmusikanten erzählt. Ich konnte Märchen erzählen, ohne sie vorzulesen, weil ich in meiner Jugend alle gängigen Märchenbücher immer wieder gelesen hatte. Die Zwillinge, damals 5 Jahre alt, hingen an meinen Lippen, wenn ich mit verstellter Stimme die Helden der Gechichte sprechen ließ. - Beim nächsten Mal war meine Frau wieder der Geschichtenerzähler. Die Zwillinge bestanden auf die Bremer Stadtmusikanten. Als es zum Happy-End kam, geschah das Unausweichliche. Im Buch heißt es: Nachdem die Räuber aus ihrem Haus vertrieben wurden, beschlossen die Tiere, in dem Räuberhaus zu bleiben und lebten dort bis zu ihrem Ende. Protest von den Kindern. Das stimmt nicht. Sie sind nach Bremen weitergezogen, wo sie herzlich aufgenommen wurden und als Musikanten bis zu ihrem Ende bleiben durften. Das war meine Version, die ich ihnen als Bremer erzählt hatte. Das Ende der Buchgeschichte hatten sie kategorisch abgelehnt. Meine Version fand später ihre Bestätigung.

Bei einem Besuch in Bremen hatte ich ihnen das Denkmal der Stadtmusikanten gleich neben dem Rathaus gezeigt. Kommentar des einen Zwilling: Siehste Mama, sie waren doch hier. Die Moral von der Geschicht. Erzählte Geschichten schlagen jedes Buch. Das bezieht sich nicht auf die Richtigkeit von Inhalten, sondern allein auf die Begeisterung, die ein begeisteter Erzähler bei ihnen auslöst. In diesem Sinne werden wir weder mit Digitaltrechnik noch mit Bücher lesen und handschriftlichen Ausarbeitungen klügere Kinder bekommen. Es reichen erwachsene Bezugspersonen wie Eltern, Großeltern und Lehrer, die davon beseelt sind, Kindern Geschichten zu erzählen. Lernen könnte ein Selbstläufer werden, den es nur noch zu moderieren gilt. - Könnte! - Der Konjunktiv ist auch hier, wie bei allen Vorhersagen menschlichen Verhaltens, angebracht. Es kann gelingen, muss aber nicht. Ein Versuch ist Kindern Geschichten erzählen, um sie zu begeistern, allemal wert. Er ist ein Zeichen von Liebe, und davon können sie nicht genug bekommen. [Ulrich Scholz/erstveröffentlicht auf Ulrichs Newsletter]

Brettspielabend im Emsland Archäologie Museum

Das Emsland Archäologie Museum lädt am Dienstag, 13. Oktober 2026, von 17:30 bis 20 Uhr zu einem lockeren Spieleabend unter dem Motto „Grabungskelle trifft Spielbrett“ ein.

Beim Brettspielabend können Besucherinnen und Besucher jeden Alters Archäologie und Geschichte auf unterhaltsame Weise entdecken. Ob erfahrene Spielerinnen und Spieler oder neugierige Einsteiger, alle sind herzlich willkommen. Verschiedene Brett- und Kartenspiele laden dazu ein, gemeinsam historische Themen zu entdecken und spielerisch in vergangene Zeiten einzutauchen.

Passend zur aktuellen Sonderausstellung „Auf den Spuren der Wahrheit. 2000 Jahre Verbrechensaufklärung“ gibt es auch eine Auswahl an kniffligen Karten- und Knobelspielen rund um das Thema Detektivarbeit. Mehr dazu [Landkreis Emsland]

Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Aschendorf-Hümmling im Wippinger Heimathaus

Vorstand KHV mit Wippingern
Der Vorstand des KHVs mit Wippinger Vertretern v. l.: Martin Hempen, Klaus Abeln, Hans Grönloh, Anna Heidtmann, Heinz Schulte, Gerd Conens

Circa 80 Vertreterinnen und Vertreter von 33 Heimatvereinen hatten sich am Donnerstag, den 8. Oktober 2026, im Heimathaus Wippingen eingefunden, um an der Generalversammlung des Kreisheimatvereins teilzunehmen. Vor der Versammlung hatten Interessierte die Möglichkeit sich die Mühle durch Mühlenwart Heinz Schulte zeigen zu lassen. Bürgermeister Martin Hempen und Heimatvereinsvorsitzender Klaus Abeln begrüßten die Teilnehmer in Wippingen.

Blick in die Generalversammlung des Kreisheimatvereins
Blick in die Generalversammlung des Kreisheimatvereins

Der halb hochdeutsch, halb plattdeutsche Jahresrückblick des Vorsitzenden Gerd Conens bezog sich auf das Geschäftsjahr 2025, das war das Jahr, in dem der Kreisheimatverein (KHV) sein 75jähriges Jubiläum feiern konnte. Mit Freude nannte Conens die Highlights des Jubiläumsjahres und bedankte sich insbesondere bei den Niederlangenern für die Ausrichtung der Jubiläumsfeier.

Einen besonderen Schwerpunkt des Rechenschaftsberichtes bildeten die Renovierungen der beiden Mühlen in Hüven und Wippingen. Das war nicht nur wegen der finanziellen Größenordnung verständlich, sondern die Erhaltung der Mühlen im Altkreis Aschendorf-Hümmling ist wesentlich ein Verdienst des Kreisheimatvereins.

Wippinger Mühle - Kappenverschindelung
Wippinger Mühle

Die Geschäftsführerin Anna Heidtmann nannte in ihrem Kassenbericht die Aufwendungen. In Wippingen stand die Neueindeckung des Achtkants und der Mühlenkappe mit handgespaltenen Eichenschindeln an. Es wurden neue Fenster mit Eichenrahmen und Kupfereinfassung eingesetzt und am Mühlenfuß gab es eine Kupferaufkantung. Dafür mussten Genehmigungen eingeholt werden und Planungskosten übernommen werden.

Arbeiten an der Wippinger Mühle
Arbeiten an der Wippinger Mühle

Die Gesamtkosten von ca. 149.345 € (incl. MWSt) wurden durch LEADER-Mittel in Höhe von 50.000 € aufgebracht, ergänzt durch 20.000 € der Bingo – Umweltstiftung, von 19.750 € vom Landkreis Emsland, 19.750 € von der Gemeinde Wippingen, 20.000 € von der Volksbank Emstal und 19.350 € von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Der Heimatverein Aschendorf-Hümmling als Besitzer der Mühle brauchte hier selbst nur 495 € aufwenden. Die Maßnahme wird in den nächsten Tagen mit den letzten Schindeln auf der Kappe abgeschlossen werden.

Arbeiten an der Hüvener Mühle

Bei der Hüvener Mühle musste doppelt so viel investiert werden, weil doch schon lange nichts mehr gemacht wurde. Im Einzelnen handelte es sich um folgende Arbeiten: Austausch Rähmbalken, Umdeckung Dachfläche, neue Wasserradwelle, neues Wasserrad, neue Galerie, neue Flügel, neuer Blitzschutz, ökologische Aufwertung des Umfeldes, barrierefreier Wanderweg, Genehmigungs- und Planungskosten.

Hüvener Mühle
Hüvener Mühle

Die Kosten von 311.000 € wurden auch hier durch LEADER-Mittel in Höhe von 83.000 € aufgebracht, die ergänzt wurden durch die 50.000 € der Bingo–Umweltstiftung, den 25.000 € vom Landkreis Emsland, den 12.500 € der Gemeinde Hüven, den 12.500 € von der Samtgemeinde Sögel, den 45.000 € der Niedersächsischen Sparkassenstiftung/Emsländische Sparkassenstiftung und den 50.000 € der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Der Heimatverein Aschendorf-Hümmling musste hier eine Eigenleistung von 33.000 € aufbringen. Auch diese Maßnahme wird in den nächsten Tagen abgeschlossen werden.

Der Kreisheimatverein verfügt nur über wenige Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen. Die Haupteinnahmequelle ist ein fester Zuschuss des Landkreises Emsland, der allerdings über Zuschüsse an die Mitgliedsvereine weitergeleitet wird. Conens berichtete, dass der Bürgerverein Aschendorf für ein Digitalisierungsprojekt einen Zuschuss erhalten solle. Gleiches gilt für den Heimatverein Börger, der neues Geschirr für seine Heimathäuser braucht. Der Heimatverein Sustrum Moor plant, eine historische Schiffsschaukel, wie sie früher auf Jahrmärkten gang und gäbe war, zu erwerben. Das wird vom KHV unterstützt. Die Heimatvereine der Samtgemeinde Lathen möchten einheitliche Stelen mit Hinweisschildern aufstellen; auch hier gibt der KHV seinen Zuschuss.

An den Zuschussanträgen der Heimatvereine Bockhorst und Papenburg zeigte Conens auf, welche Kriterien für Zuschüsse gelten. Deren Zuschussanträge für die Miete für ein Heimathaus und für Flyer könnten nicht befürwortet werden, weil keine Neubauten und Druckerzeugnisse bezuschusst werden „Sonst bekommen wir für jeden Heimatkalender einen Zuschussantrag.“ Die Absicht in Papenburg einen Stelenweg zur Geschichte der Stadt zu erstellen fand aber durchaus Unterstützung. Bei dem Bockhorster Antrag auf Unterstützung für die Anschaffung eines Containers bestehe noch Klärungsbedarf.

Per Akklamation wurde Hermann Ubbenjans aus Börger in den Gesamtvorstand aufgenommen. Er ist schon lange im Heimatverein Börger aktiv, erforscht die Geschichte von Börger und leitet die Familienforschung beim Heimatverein Börger.

Korinthenstuten

Die Bedeutung des Kreisheimatvereins liegt wohl weniger in seinem direkten Wirken über eigene Investitionen, sondern in seiner Funktion als Dachverband. Der Kontakt der Vereine untereinander wird gefördert und auf den Treffen werden aktuelle Themen, Probleme und gemeinsame Aktionen besprochen und untereinander abgestimmt. So war denn auch für Conens genauso wichtig wie die Versammlung selbst, dass die Teilnehmer sich die Zeit nahmen, im Anschluss noch im informellen Austausch miteinander in Kontakt zu treten.

Der Heimatverein Wippingen schenkte allen TeilnehmerInnen zum Abschied einen Krintenstuten vom Mühlenbäcker und zeigte damit, dass er ein guter Gastgeber sein wird für den Tag der Heimatvereine am 07.09.2027. Conens meinte, das dürfe für Wippingen kein Problem sein, weil ja dafür praktisch schon alles vorhanden sei. [jdm/Fotos Kreisheimatverein (9)]

Heimatverein: Einladung zum Literaturabend – Levin Schücking – Leben und Werk

Der Heimatverein Wippingen lädt herzlich zu einem besonderen Literaturabend ein.

Donnerstag, 5. November 2026
Beginn: 19:00 Uhr
Heimathaus Wippingen

An diesem Abend dreht sich alles um den Schriftsteller Levin Schücking. Wir erfahren Interessantes über sein Leben und sein Wirken und widmen uns unter anderem seiner Novelle „Wippinger Thekla“.

Freuen Sie sich außerdem auf plattdeutsche Geschichten:
Maria Hermes und Zintus Sievering tragen unterhaltsame Geschichten vor. Die von Zintus Sievering vorgetragenen plattdeutschen Geschichten stammen aus seiner eigenen Feder.

Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen und gemütlichen Abend mit Euch! [Stefan Kellner]

Kartoffelernte bei strahlendem Wetter

Heiner Voskuhl auf dem McCormick
Roder
Das Schleuderrad erzeugt Staub

Nach einem Ok-Zeichen von Martin Sievers setzte Heiner Voskuhl seinen McCormick mit dem Kartoffelroder in Gang. Die Schaufel (Rodeschar) grub sich in den Sand der Kartoffelreihe, hob die Kartoffeln an und die rotierenden Zinken des Schleuderrads verteilten, eine Staubwolke erzeugend, den Inhalt der Rodeschar auf dem Acker hinter dem Gefährt.

Darauf warteten die Kinder bei der heutigen Kartoffelernte auf dem Acker neben Jansen Haustechnik gespannt. Sobald die ersten Kartoffeln freigelegt waren, wurde eifrig gesammelt. Auch die Kleinsten waren schon dabei, wobei hier die Beschäftigung mit einer einzigen Kartoffel schon etwas länger dauern konnte. Hermann Riedel und Martin Sievers begleiteten das Fahrzeug bei jeder Fahrt mit Argusaugen, um jeden Unfall auszuschließen.

Kartoffelweiher
Angela Radtke, Anneliese Riedel

Die Kinder entleerten ihre Eimer in den Kartoffelweiher, der die Kartoffeln nach Größe sortierte und mit dem die Kartoffeln abgesackt wurden.

Die Frauen des Oldtimerclubs und der Gruppe "Das blühende Leben" hatten sich am Freitag schon zusammen gesetzt, um Unmengen Kartoffeln zu schälen und durch Reiben in Küchenmaschinen den Teig für Kartoffelpfannkuchen herzustellen. Hinzu kam das Schälen von Äpfeln für den Apfelmus, der unbedingt zu Kartoffelpuffern serviert werden muss.

Anita Gerdes, Hildegard Kossen
Anita Gerdes, Hildegard Kossen
Dorothee Grote, Stefanie Bicker

Die Besucher der Kartoffelernte waren vorzugsweise Eltern mit ihren Kindern, aber gegen Mittag kamen auch andere und die Großelterngeneration dazu, um sich die Kartoffelpuffer schmecken zu lassen. Nicht wenige ließen sich auch Pfannkuchen für Zuhause einpacken. Das Braten in den großen Pfannen in sehr heißem Fett machte die Pfannkuchen sehr knusprig und lecker. Das spätsommerliche Wetter war fast schon zu schön. Teilnehmer erinnerten sich, dass sie in den vergangenen Jahren nicht selten in bitterer Kälte die Kartoffelernte erlebt haben. [jdm]

Traditionelle Herbstkirmes in Börger vom 03. – 05.10.2026

Am ersten Oktoberwochenende feiert die Gemeinde Börger wieder ihre diesjährige Herbstkirmes. Zu den Höhepunkten zählen die klassischen Programmpunkte wie der ‚Kirmes-(S)pass‘ am Samstagnachmittag, der traditionelle Festumzug am Sonntag um 13.30 Uhr mit den geschmückten Festwagen sowie den Fuß- und Kindergruppen, die vom Jagd- und Naturkundehaus Börger zum Festplatz ziehen.

Am Samstagabend steht zudem die 3. Classic Rock Night auf dem Programm, wobei die überregional bekannte Gruppe "Pick Up" (Foto) den Schützenplatz in eine Bühne für die größten Rock-Hits der vergangenen Jahrzehnte verwandelt. Die Musiker präsentieren bekannteste Rock-Songs und sorgen mit ihrer energiegeladenen Show für beste Stimmung. Bereits vor dem Hauptact wird Singer/ Songwriter Christian Jansen als Support-Act das Publikum auf den Abend einstimmen und für den passenden musikalischen Auftakt sorgen. Der Eintritt beträgt 5 Euro. [jdm]

Papstreise: Warnung vor KI als Geschäftsmodell und Forderung nach Diplomatie

Bei seiner Frankreichreise ging Papst LEO XIV. in seiner Ansprache vor dem Diplomatischen Korps auf zwei Schwerpunkte der letzten Enzyklika Magnifica Humanitas ein (siehe auch https://www.hallo-wippingen.de/wp/2026/06/enzyklika-als-gegenentwurf-zur-deutschen-politik/).

Ausgehend von einem Lob der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die schon Papst Johannes Paul II. als »wahren Meilenstein auf dem Weg des moralischen Fortschritts der Menschheit« bezeichnet habe, warnte er vor den Gefahren der KI. Um unser Menschsein inmitten des „Maschinenparadieses“, das unseren Alltag zunehmend bestimme und beeinflusse, nicht zu verlieren, sei es dringend erforderlich, den Geist zu einer ethischen Urteilsfähigkeit zu erziehen, die in der Lage sei, das moralisch Gute zu erkennen. Eine wirklich freie Gesellschaft lege keine Einheitlichkeit auf, sondern schütze die Vielfalt der Gewissen, beuge autoritären Auswüchsen vor und fördere einen ethischen Dialog, der das soziale Gefüge bereichere. Dieser Dialog sei im heutigen Frankreich umso dringlicher, als Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Herkunft gefordert seien, zusammenzuleben und ihren jeweiligen Beitrag zum Aufbau der Gesellschaft zu leisten.

Heute bestehe die Versuchung, sich von der Wissenschaft eine Lösung und einen Trost für all unser Leid zu erwarten. Dabei bestehe oft die Gefahr, dass man einer Illusion erliegt. Wenn Wissenschaft und Technik nicht vom Gewissen geleitet würden, könnten sie unmittelbare Lösungen anbieten, die den Wünschen und Leiden der Menschen scheinbar gerecht würden, die sie jedoch in Wirklichkeit ernsthaft von dem Guten abbringen könnten, nach dem sie sich tief im Innersten sehnen. Mit Besorgnis stelle er fest, wie Gesellschaften derzeit in die falsche Richtung abdrifteten und Gefahr liefen, Wissenschaft und Technik in gewinnorientierte Unternehmungen zu verwandeln, die genetische Manipulationen, Leihmutterschaft, den Handel mit Organen oder das Angebot eines geplanten Todes förderten.

Gerechtigkeit, gesunde Vernunft und Rücksicht auf die Menschenwürde erforderten dringend, dass der allgemeine Rüstungswettlauf aufhöre; dass ferner die in verschiedenen Staaten bereits zur Verfügung stehenden Waffen auf beiden Seiten und gleichzeitig vermindert werden; dass Atomwaffen verboten werden; und dass endlich alle auf Grund von Vereinbarungen zu einer entsprechenden Abrüstung mit wirksamer gegenseitiger Kontrolle gelangen. Es verbreite sich zunehmend die irrige Überzeugung, der Besitz von Atomwaffen sei ein Garant für Sicherheit, was zu einem neuen, kaum kontrollierbaren Wettrüsten führe (vgl. Enzyklika Magnifica humanitas, 194). Friede sei jedoch kein Kräftegleichgewicht, sondern werde jeden Tag durch Dialog und Gerechtigkeit geschaffen.

Er ermutige, sich niemals mit der Option des Krieges abzufinden und diese für „unvermeidlich“ zu halten, sondern unermüdlich den Dialog und die Diplomatie zu pflegen, um friedliche Gesellschaften zu bewahren, in denen die Würde und die Rechte des Einzelnen und der Völker geachtet werden. [jdm]

Dokumentarfilm „Albrecht Weinberg – Es ist immer in meinem Kopf“ im November im Kino Papenburg

Der im Mai 2026 verstorbene Leeraner Ehrenbürger Albrecht Weinberg durfte als Kind während der Nazi-Zeit nur noch die Jüdische Schule in der Ubbo-Emmius-Straße besuchen. Deswegen zog die Familie Weinberg von Rhauderfehn nach Leer. Der Vater war Viehhändler und Schlachter. Die Eltern Flora (geb. Grünberg, Jg. 1886) und Alfred Weinberg (Jg. 1889) wurden 1942 von Berlin aus ins KZ Theresienstadt gebracht und von dort im Oktober 1944 in das KZ Auschwitz, wo sie von den Nationalsozialisten umgebracht wurden. Albrecht Weinberg überlebte - wie seine beiden Geschwister - den Holocaust.

Sechzig Jahre nach dem Exil in Amerika kehrt er in seine alte Heimat Ostfriesland zurück. Nicht, weil er Deutschland noch einmal sehen will, sondern weil er fast blind ist und auf Hilfe angewiesen ist. In Leer kommt er am vermeintlichen Ende seines Lebens an — und findet dort etwas, womit niemand mehr gerechnet hat: einen Neubeginn an der Seite von Gerda Dänekas, einst seine Pflegerin, nun seine Freundin und Mitbewohnerin. Zusammen sind sie die älteste WG Deutschlands.

Filmtrailer

Der Dokumentarfilm "Albrecht Weinberg - Es ist immer in meinem Kopf" zeigt das Leben von Weinberg. Im Film beginnt Albrecht zu erzählen: von seinem Leben, von „Mama“ und „Papa“, von dem, was bleibt, wenn alles verloren ging. Der Zuschauer erlebt, wie Schüler neben dem alten Mann im Rollstuhl hinknien und in Tränen ausbrechen, weil die Wucht seiner Geschichte kaum auszuhalten ist. Albrecht trägt das Grauen in seinem Kopf und im Herzen ein kindliches Vertrauen gegenüber den Menschen, die ihm begegnen. Zugewandt, liebevoll, immer neugierig und offen.

Selbst ein ehemaliger Wehrmachtssoldat, der ihm begegnet, kann daran nichts ändern. Albrecht weint, er lacht, er fährt mit dem Leeraner Bürgermeister Karussell und erinnert sich an jedes Detail einer Vergangenheit, die nicht vergehen darf. Bis zuletzt bleibt seine größte Angst das Vergessen.

Albrecht Weinberg starb am 12. Mai 2026 im Alter von 101 Jahren. Er hinterlässt Hunderte Freunde und Weggefährten sowie seine beste Freundin Gerda, die nun nicht mehr mit Albrecht, aber mit seinem Film durch Deutschland reist – gegen das Vergessen.

Der Film läuft auch in den Kinos im Emsland und Ostfriesland. Im Kino Papenburg läuft er vom 05.11.2026 – 11.11.2026, davon am 10.11. und 11.11.26 in der Reihe FILMBAR. Mehr Infos zum Film bei https://mindjazz-pictures.de/filme/albrecht-weinberg/. [jdm]

Berentzen verhandelt Übernahmeangebot der Sazerac Company, INC.

Berentzen Wildkirsche und Korn

Werden New-Orleans-Jazz und Rote Bohnen mit Reis den nächsten Korn- und Hansemarkt in Haselünne bestimmen? Die Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft hat heute bestätigt, dass sie sich in Verhandlungen mit der Sazerac Company, INC., einem Hersteller von alkoholischen Getränken mit Sitz in New Orleans, USA, über ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot zum Erwerb sämtlicher ausstehender Aktien von Berentzen befindet. Berentzen werde den Kapitalmarkt und die Öffentlichkeit über den Fortgang entsprechend den rechtlichen Anforderungen informieren.

Die ursprünglichen Eigentümerfamilien sind schon 2008 ausgestiegen. Die 9,6 Millionen Aktien befinden sich zu 81 % in Streubesitz, 2,1 % sind Eigenaktien. Nur die Lazard-Gruppe mit 7% und die Schweizer Aevum Fondation de Prévoyance mit 9,9 % verfügen über einen größeren Bestand an Stammaktien. Der Wert des Unternehmens wird mit rund 33 Millionen Euro beziffert. Nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg ‌über das Interesse der Amerikaner berichtet hatte, war der Aktienkurs um sieben ‌Prozent gestiegen.

⁠Knapp zwei Drittel des Konzernumsatzes von 163 Millionen Euro wird mit Spirituosen erwirtschaftet, der Rest entfällt auf Saft, Limonade und Wasser. Um die Eigenmarke Mio Mio, einem Cola/Orangenlimo-Getränk, ist ein Rechtsstreit mit der Paulaner-Brauerei anhängig. Es geht dabei darum, dass Berentzen das Design von dem Spezi-Getränk geklaut haben soll.

Berentzen hat 430 Mitarbeiter an sechs Standorten. Sazerac Company, INC gehört laut Wikipedia William Goldring und seiner Familie. Das Unternehmen mit Sitz in New Orleans, Louisiana, betreibt neun Brennereien, hat 2.000 Mitarbeiter und operiert in 112 Ländern. Es ist eines der beiden größten Spirituosenunternehmen in den Vereinigten Staaten, mit einem Jahresumsatz von etwa 1 Milliarde Dollar, der aus dem Verkauf von etwa 300 Getränkemarken besteht. [jdm]

Tragfähige und zukunftsorientierte Lösung für die Grundschule entwickeln

Schulausschuss
Vor der Sitzung ließ der Ausschuss sich die Schule von Schulleiterin Ellen Wilkens zeigen

Der Ausschuss für Schulen und Soziales des Samtgemeinderates hatte heute seine Sitzung in der Grundschule Wippingen. Dies war für einige Wippinger der Anlass, die öffentliche Sitzung zu besuchen und sich für die Belange der Grundschule stark zu machen. Besucher sieht man bei den Ausschussitzungen sonst eher selten.

Aber schon bei der Einwohnerfragestunde zu Beginn der Sitzung wiesen Silvia Klaas und Lydia Kaiser darauf hin, dass die Räumlichkeiten in mehrerer Hinsicht Mängel aufwiesen und nach ihrer Ansicht Handlungsbedarf besteht. Beim vorhergehenden Rundgang durch die Schule hatten sich die Ausschussmitglieder einen Eindruck von den wenig einladenden Verwaltungsräumen im Obergeschoss und von Schimmelbildung beim Seiteneingang verschaffen können. Dass das Gebäude schon etwas älter ist, war im Obergeschoss allein schon mit der Nase wahrnehmbar.

Katrin Telenga, als Elternsprecherin Mitglied des Ausschusses, formulierte einen Antrag, der die Verwaltung auffordert, eine Überprüfung und umfassende Bestandsaufnahme der räumlichen Situation in der Grundschule Wippingen vorzunehmen, um räumliche Probleme und Engpässe zu identifizieren. Dabei solle man sich nicht auf die aktuelle Situation beschränken, sondern prüfen, ob die vorhandenen Räumlichkeiten den heutigen und auch den künftigen zu erwartenden Anforderungen an eine zeitgemäße Grundschule noch gerecht werden. Es sei zu klären, welche zusätzlichen Räume bzw. Flächen für Unterricht, Betreuung, Ganztagsangebote, Besprechungen und sonstige schulische Angebote benötigt werden. Wie werden die Räumlichkeiten derzeit genutzt? Hier gebe es Vieles, was eher behelfsmäßig gehandhabt werde. Es müsse eine tragfähige und zukunftsorientierte Lösung für die räumliche Situation der Grundschule entwickelt werden, anstatt lediglich auf einzelne akute Probleme zu reagieren.

Wippingens Bürgermeister Martin Hempen - ebenfalls Mitglied des Ausschusses - wies darauf hin, dass der Samtgemeinderat sich schon früher mit dem Brandschutz im Dachgeschoss und dem fehlenden Notausgang beschäftigt habe, aber keine Konsequenzen erfolgt sind.

Schulleiterin Ellen Wilkens konkretisierte nach der Sitzung, dass es die räumlichen Gegebenheiten im Moment schwer machten, Gruppenarbeit und Einzelarbeit zu organisieren. Telenga beschrieb, dass die mangelhafte Lüftung der Klassenräume es notwendig mache, die Fenster während des Unterrichts zu öffnen, was dann den Lärm der spielenden Kindergartenkinder direkt in den Klassenraum trage. Der muffige Geruch im Obergeschoss lasse einen fragen, was sich wohl alles hinter den Tapeten und Vertäfelungen befinde.

Der Ausschuss hat den Antrag angenommen und wird ihn auf einer der nächsten Sitzungen behandeln. Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken erklärte, der Antrag müsse jetzt in Ruhe sauber abgearbeitet werden. [jdm]

Schlepper „Alk“ nun seit einem Monat in Dörpen

Historischer Schlepper „Alk“ auf dem Küstenkanal (Foto: J. Schirsching)
Historischer Schlepper „Alk“ auf dem Küstenkanal (Foto: J. Schirsching)

Am 10.08.2026 wurde der historische Schlepper „Alk“ vom Motorschlepper „Kap Horn“ über den Küstenkanal nach Dörpen gebracht und hier am Kai der Dörpener Umschlaggesellschaft für den kombinierten Verkehr mbH (DUK) festgemacht. Nach unseren Recherchen kann man davon ausgehen, dass der Schlepper nicht kurzfristig Dörpen wieder verlassen wird.

Laut Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim lag die „Alk“ im Liegeverbot der Bundeswasserstraße Küstenkanal und hat dort ein sog. Verholgebot bekommen, also die Aufforderung den Liegeplatz zu verlassen. Der Eigner beauftragte dann ein Schleppunternehmen, das nicht fahrtüchtige historischen Schiff nach Dörpen zu bringen.

Der Schlepper „Alk“ ist bei Freunden historischer Schiffe bekannt, und Neuigkeiten werden in entsprechenden Kreisen ausgetauscht. Somit verwundert es nicht, dass das Schiff bei der Fahrt auf dem Küstenkanal von einen sogenannten „Schiffsspotter“, also  einem an Schiffen interessierten Fotografen fotografiert wurde. Das uns für die Veröffentlichung freigegebene Foto entstand am 08.08.2026 auf dem Küstenkanal. Die Fahrt von Oldenburg nach Dörpen dauerte also mindestens zwei Tage.

Die Polizeiinspektion teilt uns noch mit, dass der Schlepper laut Auskunft des Eigners in Dörpen repariert werden soll; danach soll er in die Niederlande gefahren werden. Am Liegeplatz im Hafen Dörpen geht nach Ansicht der Polizei keine Gefahr von dem Schiff aus, und damit besteht kein polizeilicher Handlungsbedarf.

Der Hafenbetreiber DUK hat allerdings keine Liegegenehmigung erteilt und wird auch nicht eine Reparatur des Schiffes im Hafen Dörpen erlauben, haben wir von dort erfahren. Der Eigner habe sich nicht beim Hafenbetreiber gemeldet, und auf Anrufe reagiere er nicht. Das überrascht uns nun wiederum nicht, denn auch andere Beteiligte in dieser Sache tun sich schwer, den Eigner zu erreichen. Der historische Schlepper „Alk“ wird also nach unserer Einschätzung noch länger im Hafen Dörpen liegen, denn in der verfahrenen Situation wird wohl kaum ein Schleppunternehmen einen Auftrag zum Abtransport annehmen. Auch ein neues, polizeiliches Verholgebot dürfte nicht einfach umzusetzen sein, wenn der Eigentümer nicht mitspielt und keine Gefahr von dem Schlepper ausgeht. [HM/Foto: J. Schirsching/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum.de]

Termine 2027 für Wippinger Veranstaltungskalender – Bitte bis zum 03. Oktober einsenden

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Liebe Wippinger Gruppen und Vereine,

wir bitten um Einsendung der Termine zur Veröffentlichung im Wippinger Veranstaltungskalender 2027 bis zum 03.10.2026 per E-Mail an:
heimatkalender@ewe.net oder Abgabe bei Marlies Berling. 

Herzlich willkommen sind auch Ideen zu Beiträgen. Bitte sendet uns auch eine Info, wenn sich Ansprechpartner geändert haben. Vielen Dank für eure Unterstützung — wir freuen uns auf eure Meldungen und kreativen Beiträge.

Herzliche Grüße
Euer HkT, Jana, Heike und Marlies [Marlies Berling]

Tag des offenen Denkmals: Wertvolle Wahrzeichen öffnen am 13. September ihre Türen

Auch in diesem Jahr lädt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit zum Tag des offenen Denkmals ein. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ liegt am Sonntag, 13. September, der Fokus auf Denkmalen, die uns Menschen wie Netzwerke verbinden und damit Gesellschaft möglich machen.

Das können Ankerpunkte für Versorgung oder Verkehr wie Brücken, Schiffe, Kraftwerke, Behörden, Schulen oder Krankenhäuser sein. Im übertragenen Sinn ruft das Motto aber auch dazu auf, sich am Tag des offenen Denkmals selbst zu vernetzen – mit Besuchern, Denkmalschützern und Denkmaleigentümern. Im Landkreis Emsland können insgesamt 19 regionale historische Bauwerke besichtigt werden. Darunter sind auch folgende historische Wahrzeichen in Trägerschaft des Landkreises Emsland: Gedenkstätte Esterwegen, Schloss Clemenswerth, Gymnasialkirche, Alte Rheder Kirche.

Die Wippinger Mühle ist dann auch von 14 bis 18 uhr zu besichtigen. Das genaue Programm sowie weitere Infos hier.

Rabenstarker Nachmittag in der Bücherei – 30 Jahre Rabe Socke

Die Wippinger Bücherei feiert am 23.09.2026 von 15 bis 17 Uhr das 30. Jubiläum des kleinen Raben Socke mit einem tollen Nachmittag rund um Bücher, Geschichten und jede Menge Spaß. Anmeldungen sind bis zum 19.09.2026 erforderlich. [Kathrin Richert]

2. Wippinger Krippenweg – Jetzt informieren und mitmachen

Unser Pfarrgarten soll in der Adventszeit wieder zu einem magischen Ort für das ganze Gemeinde werden – und dafür brauchen wir eure Kreativität! Ob als Familie, Verein, Nachbarschaft, Clique oder allein: Werdet Teil dieses Gemeinschaftsprojekts und verschönert Wippingen in der Weihnachtszeit.

Wichtige Eckdaten:

  • Vorbereitung: Kurze Besprechung für alle Teilnehmenden am 07.11.2026 um 11:00 Uhr im Pfarrgarten.
  • Aufbau & Fertigstellung: Vom 23.11. bis 26.11.2026 im Pfarrgarten.
  • Eröffnung: Ab dem 27.11.2026 ist der Krippenweg für alle geöffnet.
  • Abbau: Nach Neujahr bis spätestens 15.01.2027.
  • So macht ihr mit.

Für weitere Informationen und Anmeldung meldet euch bei: Christel Sievers, Tel.: 015155593898. Wir freuen uns auf eine leuchtende Adventszeit und viele tolle Krippen! Euer Team vom Wippinger Heimatmuseum [Marlies Berling/Christel Sievers]

Tag des alten Handwerks am 6. September

Das Wippinger Heimatmuseum lädt zum dritten Tag des alten Handwerks ein. Am 6. September von 13 bis 17 Uhr gibt es auf dem Heimathof wieder viele Angebote und Mitmachaktionen. Und Kaffee und Kuchen im Heimathaus dürfen natürlich auch nicht fehlen. [Christel Sievers]

Das Zeltlager feiert 20-jähriges Bestehen

Am Samstag ist es soweit! Wir feiern 20 Jahre Zeltlager Renkenberge-Wippingen und ihr seid alle herzlich eingeladen.

Egal, ob ihr früher selbst mitgefahren seid, aktuell dabei seid oder einfach mal vorbeischauen möchtet. Kommt vorbei, trefft alte und neue Gesichter und feiert mit uns dieses besondere Jubiläum.

Ob tagsüber in Renkenberge oder ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle: Wir freuen uns auf einen unvergesslichen Tag mit euch!
Euer Zeltlagerteam! [Marcel Ganseforth]

Hafen Dörpen: Historischer Schlepper „Alk“ am DUK-Kai hat eine abwechslungsreiche Geschichte

Motorschiff Alk im Dörpener Hafen 08/2026
Seit ca. 10 Tagen liegt der historische Schlepper Alk im Dörpener Hafen

Seit über einer Woche liegt an der östlichen Kai des Dörpener Hafens ein Schlepper mit dem Namen „Alk“, der offensichtlich nicht gerade der jüngsten Generation dieses Schiffstyps zuzuordnen ist. Die Herkunft aus der Epoche der 1920er-Jahre sieht man am typischen Steilkiel, der dem Schiff ein markantes, historisches Aussehen verleiht – eine Kielform, die bei der Hyperion-Klasse der Aida-Kreuzfahrtschiffe eine Renaissance erlebt.

Eine Nachfrage bei der Dörpener Umschlaggesellschaft für den kombinierten Verkehr mbH (DUK), die die Hafenanlage betreibt, ergab, dass das Schiff nicht angemeldet wurde und somit auch nicht mit Zustimmung der DUK hier festgemacht hat. Unsere erste Überlegung, dass der Schlepper vielleicht als maritimes Schauobjekt für das Dörpener Hafenfest Ende August 2026 in den Hafen geholt wurde, erwies sich leider als falsch.

Nach Rücksprache mit der Wasserschutzpolizei konnte die Pressestelle der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim mitteilen, dass das Schiff bekannt sei und der Eigner eine Frist erhalten habe, um das Traditionsschiff zu reparieren, da es laut seinen Angaben wohl defekt wäre. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt verweist auf unsere Nachfrage an den Hafenbetreiber, also an die DUK, die für die Nutzung des Hafens zuständig sei.

Da der Schlepper unser Interesse geweckt hatte, haben wir weiter recherchiert. Am 13.06.2007 titelte die Nordwest-Zeitung aus Oldenburg „‘Alk‘ vor Schrottpresse retten“. Der Motorschlepper „Alk“ sei mit seinen (damals) 83 Jahren eine echte Rarität, denn auf der Unterweser (wo der Schlepper im Einsatz war) gebe wohl keinen vergleichbaren Schlepper mehr, der über eine Binnen- und Seezulassung verfüge und der dazu noch von einer direktgekuppelten Diesel-Hauptmaschine MWM RHS 348 SU mit 525 PS bei 375 U/min aus den 1960er-Jahren angetrieben werde. Deshalb wollten einige Mitglieder des Schiffervereins im Vegesacker Museumshaven den Schlepper retten und vor der Verschrottung bewahren.

Weiter berichtete die Zeitung, dass der Motorschlepper „Alk“ im Jahr 1924 auf der Meyer-Werft in Papenburg gebaut wurde, damals allerdings unter den Namen „Assistent 1“. Das ist allerdings nicht richtig, wie man einer Mitteilung der Meyer-Werft an uns entnehmen kann, denn Baunummer 357 wird in den Werftunterlagen als „Bali“ geführt, dies war der erste Name des Schleppers. Das Archiv der Werft enthüllt folgende Informationen:

Als ursprünglicher Schiffstyp wird „Hafenschlepper“ angegeben, der von einer Dampfmaschine angetrieben wurde. Die Probefahrt und die Überführung nach Emden erfolgten im März 1924. Bis 1939 war der Schlepper im Hamburger Hafen im Dienst, wurde dann aber nach Laboe „abkommandiert“. Nach Kriegsende erhielt der Eigner den Schlepper zurück.

Im Jahr 1950 wurde das Schiff nach einem Verkauf in „Assistent I“ umbenannt. 1951 erfolgte dann schon ein Weiterverkauf an einem Schleppbetrieb an der Weser. Auch hier wurde das Schiff wieder an einen anderen Betrieb verkauft.

Anfang der 1960er-Jahre sank der Schlepper nach einer Kollision mit einem Motorschiff auf der Hunte. Der Schlepper wurde gehoben und im Jahr 1965 wieder instandgesetzt. Dabei erfolgte ein Umbau zum Motorschlepper und die Umbenennung in „Alk“. Im Jahr 2004 erwarb dann die BBV (Bremen) den Schlepper. 2007 kaufte ein Privateigner aus Wien die „Alk“ aus der Insolvenzmasse der BBV, es folgte im Jahr 2008 noch ein kurzes Gastspiel mit einem Privateigner aus Berlin, im gleichen Jahr kaufte der Kapitän Jürgen Saathoff das Schiff -und überführte es nach Cuxhaven. In den Jahren 2008/2009 erfolgte eine Renovierung und Teilinstandsetzung der Hauptmaschine, begleitet mit der Umbenennung auf den Namen „Jupiter“.

Im Jahr 2012 kaufte Offenbacher Elektroingenieur und Buten-Bremer Michael Kreienberg das Schiff von der Verwertungsgesellschaft des Bundes Vebeg und benannte es wieder in „Alk“ um. Der frühere Eigner Kreienberg hat uns auf Nachfrage freundlicherweise mit Hintergrundinformationen versorgt.
„Ich kenne die ‚Alk‘ aus meiner Kindheit. Mein Ziel war, den Schlepper mit seiner einzigartigen Provenienz vor der Verschrottung zu bewahren und im Museumshaven Vegesack aufzulegen, Letzteres hat leider nicht geklappt“, so der gebürtige Bremer Kreienberg. Weiter führt er aus: „Das Augenmerk lag auf Erhalt der Historizität. Es sind in diesem Zuge bis zuletzt erhebliche Mittel in das Unterwasserschiff geflossen, schon allein, um die Schiffssicherheit zu gewährleisten. Die ‚Alk‘ dokumentiert nicht nur einen spannenden Zeitstrahl durch die Schiffbaugeschichte sowie Leistungsschau des deutschen Maschinenbaus, sondern fungierte auch als Ideengeber für ein vom DPMA erteiltes Verfahrenspatent zur Ertüchtigung vorhandener Schiffsbetriebstechnik in Form einer Kraft-Wärme-Kopplung, und so schließt sich der Kreis zwischen maritimer Geschichte und Innovation.“

Bevor der historische Schlepper nach Dörpen kam, lag er etwa drei Monate in Oldenburg. Weiter haben unsere Recherchen ergeben, dass das Schiff mit dem Schlepper Kap Horn über den Küstenkanal nach Dörpen verbracht (verholt) wurde.
Nach unseren Informationen soll das Schiff vom derzeitigen niederländischen Eigner umgebaut werden. Soweit es uns möglich ist, werden wir die weitere Entwicklung in dieser Sache mit Interesse weiter verfolgen. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Geführte Radtour „Lange Nacht der Museen“ am 29.08.2026

Screenshot

Anlässlich der „Langen Nacht der Museen“ geht es auf eine geführte Radtour durch die Region! Entdeckt gemeinsam Viel Schönes, Interessantes und Unbekanntes. Am Samstag, 29. August 2026, von 09:00 Uhr bis ca. 15:30 Uhr. Die Streckenlänge beträgt ca. 46 km.

Stationen und Programm:
Heimathaus Sögel: Miniatur-Ausstellung „Sögel um 1900“ & plattdeutsches Morgengebet
Hüvener Mühle (Hüven): Brotzeit mit Mühlenbrot, Schinken und Honig sowie Besichtigung der Mühle mit einem Mühlenführer
Natur.Entdecker.Platz (Groß Berßen): Vorstellung des Areals mit Remise, Wildblumenwiese, Streuobstwiese und Glockenturm
Mühlenruine Stavern: Begehung & kleiner Umtrunk
Batakhaus & Geo-Pfad (Werpeloh): Mittagessen sowie Besichtigung des Batakhauses und des geologischen Pfades
Schloss Clemenswerth (Sögel): Vielfältiges Rahmenprogramm für Groß und Klein mit Konzerten (u. a. des Vocal Clubs Sögel)

Kosten 20 € pro Person (inkl. Brotzeit an der Hüvener Mühle und Mittagessen am Batakhaus). Der Betrag wird vor Tourbeginn eingesammelt. Der Eintritt zu den besuchten Einrichtungen während der Radtour ist kostenlos – um eine Spende an die jeweiligen Einrichtungen wird gebeten.

Eine Anmeldung ist bis zum 26.08.2026 erforderlich unter 05952 206-400 oder tourist-info@soegel.de. Organisiert und durchgeführt von der Sögel Marketing GmbH. [Marlies Berling]

Lange Nacht der Museen

Plakat Lange Nacht der Museen

Die Gedenkstätte Esterwegen nimmt an der Langen Nacht der Museen im Emsland und der Grafschaft Bentheim am 29. August 2026 teil. 40 Einrichtungen bieten über 100 Veranstaltungen. Sondertouren mit Rad und Bahn sind organisiert.

Die Gedenkstätte Esterwegen, Hinterm Busch 1, 26897 Esterwegen, bietet Ihnen zur Langen Nacht der Museen einen Blick hinter die Kulissen des historischen Gedenkortes. Sie können Fragen stellen, für die sonst keine Zeit bleibt. Wie sieht der Arbeitsalltag in einer Gedenkstätte aus? Kann ich mich einbringen? Was gibt es für Dokumente und Objekte?

Kostenfreie Führungen um 14 Uhr und 16 Uhr, geöffnet von 10 – 18 Uhr. Um Anmeldung zur Führung wird gebeten unter: info@gedenkstaette-esterwegen.de. Programm der Langen Nacht der Museen für alle teilnehmenden Einrichtungen. [Gedenkstätte Esterwegen]

Emsland Archäologie Museum: Steinzeit zum Anfassen für Kinder

Am Mittwoch, 19. August, startet das Emsland Archäologie Museum wieder mit der beliebten Workshop-Reihe „Mitmach-Mittwoch im Museum“. Ab 15 Uhr können Kinder zwischen 8 und 13 Jahren spielerisch in die Welt der Steinzeit eintauchen. Beim Basteln, Experimentieren und Ausprobieren erfahren die jungen Entdeckerinnen und Entdecker, wie Menschen in der Vorzeit lebten, jagten und ihre Umwelt nutzten. Dabei lernen sie typische Techniken und Materialien kennen und können selbst kreativ werden.

Die Workshop-Reihe findet mehrmals im Jahr statt und widmet sich jeweils wechselnden Themenschwerpunkten. Jede Einheit ist in sich abgeschlossen, sodass ein einzelner Besuch möglich ist und keine Vorkenntnisse oder vorherige Teilnahmen erforderlich sind. Weitere Termine: 21. Oktober und 16. Dezember. Teilnahme: 4 Euro. Anmeldung sowie weitere Infos zu dieser und anderen Veranstaltungen unter 05931 6605 oder info@archaeologie-emsland.de. [Landkreis Emsland]