Der im Mai 2026 verstorbene Leeraner Ehrenbürger Albrecht Weinberg durfte als Kind während der Nazi-Zeit nur noch die Jüdische Schule in der Ubbo-Emmius-Straße besuchen. Deswegen zog die Familie Weinberg von Rhauderfehn nach Leer. Der Vater war Viehhändler und Schlachter. Die Eltern Flora (geb. Grünberg, Jg. 1886) und Alfred Weinberg (Jg. 1889) wurden 1942 von Berlin aus ins KZ Theresienstadt gebracht und von dort im Oktober 1944 in das KZ Auschwitz, wo sie von den Nationalsozialisten umgebracht wurden. Albrecht Weinberg überlebte - wie seine beiden Geschwister - den Holocaust.
Sechzig Jahre nach dem Exil in Amerika kehrt er in seine alte Heimat Ostfriesland zurück. Nicht, weil er Deutschland noch einmal sehen will, sondern weil er fast blind ist und auf Hilfe angewiesen ist. In Leer kommt er am vermeintlichen Ende seines Lebens an — und findet dort etwas, womit niemand mehr gerechnet hat: einen Neubeginn an der Seite von Gerda Dänekas, einst seine Pflegerin, nun seine Freundin und Mitbewohnerin. Zusammen sind sie die älteste WG Deutschlands.
Filmtrailer
Der Dokumentarfilm "Albrecht Weinberg - Es ist immer in meinem Kopf" zeigt das Leben von Weinberg. Im Film beginnt Albrecht zu erzählen: von seinem Leben, von „Mama“ und „Papa“, von dem, was bleibt, wenn alles verloren ging. Der Zuschauer erlebt, wie Schüler neben dem alten Mann im Rollstuhl hinknien und in Tränen ausbrechen, weil die Wucht seiner Geschichte kaum auszuhalten ist. Albrecht trägt das Grauen in seinem Kopf und im Herzen ein kindliches Vertrauen gegenüber den Menschen, die ihm begegnen. Zugewandt, liebevoll, immer neugierig und offen.
Selbst ein ehemaliger Wehrmachtssoldat, der ihm begegnet, kann daran nichts ändern. Albrecht weint, er lacht, er fährt mit dem Leeraner Bürgermeister Karussell und erinnert sich an jedes Detail einer Vergangenheit, die nicht vergehen darf. Bis zuletzt bleibt seine größte Angst das Vergessen.
Albrecht Weinberg starb am 12. Mai 2026 im Alter von 101 Jahren. Er hinterlässt Hunderte Freunde und Weggefährten sowie seine beste Freundin Gerda, die nun nicht mehr mit Albrecht, aber mit seinem Film durch Deutschland reist – gegen das Vergessen.
Werden New-Orleans-Jazz und Rote Bohnen mit Reis den nächsten Korn- und Hansemarkt in Haselünne bestimmen? Die Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft hat heute bestätigt, dass sie sich in Verhandlungen mit der Sazerac Company, INC., einem Hersteller von alkoholischen Getränken mit Sitz in New Orleans, USA, über ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot zum Erwerb sämtlicher ausstehender Aktien von Berentzen befindet. Berentzen werde den Kapitalmarkt und die Öffentlichkeit über den Fortgang entsprechend den rechtlichen Anforderungen informieren.
Die ursprünglichen Eigentümerfamilien sind schon 2008 ausgestiegen. Die 9,6 Millionen Aktien befinden sich zu 81 % in Streubesitz, 2,1 % sind Eigenaktien. Nur die Lazard-Gruppe mit 7% und die Schweizer Aevum Fondation de Prévoyance mit 9,9 % verfügen über einen größeren Bestand an Stammaktien. Der Wert des Unternehmens wird mit rund 33 Millionen Euro beziffert. Nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg über das Interesse der Amerikaner berichtet hatte, war der Aktienkurs um sieben Prozent gestiegen.
Knapp zwei Drittel des Konzernumsatzes von 163 Millionen Euro wird mit Spirituosen erwirtschaftet, der Rest entfällt auf Saft, Limonade und Wasser. Um die Eigenmarke Mio Mio, einem Cola/Orangenlimo-Getränk, ist ein Rechtsstreit mit der Paulaner-Brauerei anhängig. Es geht dabei darum, dass Berentzen das Design von dem Spezi-Getränk geklaut haben soll.
Berentzen hat 430 Mitarbeiter an sechs Standorten. Sazerac Company, INC gehört laut Wikipedia William Goldring und seiner Familie. Das Unternehmen mit Sitz in New Orleans, Louisiana, betreibt neun Brennereien, hat 2.000 Mitarbeiter und operiert in 112 Ländern. Es ist eines der beiden größten Spirituosenunternehmen in den Vereinigten Staaten, mit einem Jahresumsatz von etwa 1 Milliarde Dollar, der aus dem Verkauf von etwa 300 Getränkemarken besteht. [jdm]
Vor der Sitzung ließ der Ausschuss sich die Schule von Schulleiterin Ellen Wilkens zeigen
Der Ausschuss für Schulen und Soziales des Samtgemeinderates hatte heute seine Sitzung in der Grundschule Wippingen. Dies war für einige Wippinger der Anlass, die öffentliche Sitzung zu besuchen und sich für die Belange der Grundschule stark zu machen. Besucher sieht man bei den Ausschussitzungen sonst eher selten.
Aber schon bei der Einwohnerfragestunde zu Beginn der Sitzung wiesen Silvia Klaas und Lydia Kaiser darauf hin, dass die Räumlichkeiten in mehrerer Hinsicht Mängel aufwiesen und nach ihrer Ansicht Handlungsbedarf besteht. Beim vorhergehenden Rundgang durch die Schule hatten sich die Ausschussmitglieder einen Eindruck von den wenig einladenden Verwaltungsräumen im Obergeschoss und von Schimmelbildung beim Seiteneingang verschaffen können. Dass das Gebäude schon etwas älter ist, war im Obergeschoss allein schon mit der Nase wahrnehmbar.
Katrin Telenga, als Elternsprecherin Mitglied des Ausschusses, formulierte einen Antrag, der die Verwaltung auffordert, eine Überprüfung und umfassende Bestandsaufnahme der räumlichen Situation in der Grundschule Wippingen vorzunehmen, um räumliche Probleme und Engpässe zu identifizieren. Dabei solle man sich nicht auf die aktuelle Situation beschränken, sondern prüfen, ob die vorhandenen Räumlichkeiten den heutigen und auch den künftigen zu erwartenden Anforderungen an eine zeitgemäße Grundschule noch gerecht werden. Es sei zu klären, welche zusätzlichen Räume bzw. Flächen für Unterricht, Betreuung, Ganztagsangebote, Besprechungen und sonstige schulische Angebote benötigt werden. Wie werden die Räumlichkeiten derzeit genutzt? Hier gebe es Vieles, was eher behelfsmäßig gehandhabt werde. Es müsse eine tragfähige und zukunftsorientierte Lösung für die räumliche Situation der Grundschule entwickelt werden, anstatt lediglich auf einzelne akute Probleme zu reagieren.
Wippingens Bürgermeister Martin Hempen - ebenfalls Mitglied des Ausschusses - wies darauf hin, dass der Samtgemeinderat sich schon früher mit dem Brandschutz im Dachgeschoss und dem fehlenden Notausgang beschäftigt habe, aber keine Konsequenzen erfolgt sind.
Schulleiterin Ellen Wilkens konkretisierte nach der Sitzung, dass es die räumlichen Gegebenheiten im Moment schwer machten, Gruppenarbeit und Einzelarbeit zu organisieren. Telenga beschrieb, dass die mangelhafte Lüftung der Klassenräume es notwendig mache, die Fenster während des Unterrichts zu öffnen, was dann den Lärm der spielenden Kindergartenkinder direkt in den Klassenraum trage. Der muffige Geruch im Obergeschoss lasse einen fragen, was sich wohl alles hinter den Tapeten und Vertäfelungen befinde.
Der Ausschuss hat den Antrag angenommen und wird ihn auf einer der nächsten Sitzungen behandeln. Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken erklärte, der Antrag müsse jetzt in Ruhe sauber abgearbeitet werden. [jdm]
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Historischer Schlepper „Alk“ auf dem Küstenkanal (Foto: J. Schirsching)
Am 10.08.2026 wurde der historische Schlepper „Alk“ vom Motorschlepper „Kap Horn“ über den Küstenkanal nach Dörpen gebracht und hier am Kai der Dörpener Umschlaggesellschaft für den kombinierten Verkehr mbH (DUK) festgemacht. Nach unseren Recherchen kann man davon ausgehen, dass der Schlepper nicht kurzfristig Dörpen wieder verlassen wird.
Laut Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim lag die „Alk“ im Liegeverbot der Bundeswasserstraße Küstenkanal und hat dort ein sog. Verholgebot bekommen, also die Aufforderung den Liegeplatz zu verlassen. Der Eigner beauftragte dann ein Schleppunternehmen, das nicht fahrtüchtige historischen Schiff nach Dörpen zu bringen.
Der Schlepper „Alk“ ist bei Freunden historischer Schiffe bekannt, und Neuigkeiten werden in entsprechenden Kreisen ausgetauscht. Somit verwundert es nicht, dass das Schiff bei der Fahrt auf dem Küstenkanal von einen sogenannten „Schiffsspotter“, also einem an Schiffen interessierten Fotografen fotografiert wurde. Das uns für die Veröffentlichung freigegebene Foto entstand am 08.08.2026 auf dem Küstenkanal. Die Fahrt von Oldenburg nach Dörpen dauerte also mindestens zwei Tage.
Die Polizeiinspektion teilt uns noch mit, dass der Schlepper laut Auskunft des Eigners in Dörpen repariert werden soll; danach soll er in die Niederlande gefahren werden. Am Liegeplatz im Hafen Dörpen geht nach Ansicht der Polizei keine Gefahr von dem Schiff aus, und damit besteht kein polizeilicher Handlungsbedarf.
Der Hafenbetreiber DUK hat allerdings keine Liegegenehmigung erteilt und wird auch nicht eine Reparatur des Schiffes im Hafen Dörpen erlauben, haben wir von dort erfahren. Der Eigner habe sich nicht beim Hafenbetreiber gemeldet, und auf Anrufe reagiere er nicht. Das überrascht uns nun wiederum nicht, denn auch andere Beteiligte in dieser Sache tun sich schwer, den Eigner zu erreichen. Der historische Schlepper „Alk“ wird also nach unserer Einschätzung noch länger im Hafen Dörpen liegen, denn in der verfahrenen Situation wird wohl kaum ein Schleppunternehmen einen Auftrag zum Abtransport annehmen. Auch ein neues, polizeiliches Verholgebot dürfte nicht einfach umzusetzen sein, wenn der Eigentümer nicht mitspielt und keine Gefahr von dem Schlepper ausgeht. [HM/Foto: J. Schirsching/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum.de]
wir bitten um Einsendung der Termine zur Veröffentlichung im Wippinger Veranstaltungskalender 2027 bis zum 03.10.2026 per E-Mail an: heimatkalender@ewe.net oder Abgabe bei Marlies Berling.
Herzlich willkommen sind auch Ideen zu Beiträgen. Bitte sendet uns auch eine Info, wenn sich Ansprechpartner geändert haben. Vielen Dank für eure Unterstützung — wir freuen uns auf eure Meldungen und kreativen Beiträge.
Herzliche Grüße Euer HkT, Jana, Heike und Marlies [Marlies Berling]
Auch in diesem Jahr lädt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit zum Tag des offenen Denkmals ein. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ liegt am Sonntag, 13. September, der Fokus auf Denkmalen, die uns Menschen wie Netzwerke verbinden und damit Gesellschaft möglich machen.
Das können Ankerpunkte für Versorgung oder Verkehr wie Brücken, Schiffe, Kraftwerke, Behörden, Schulen oder Krankenhäuser sein. Im übertragenen Sinn ruft das Motto aber auch dazu auf, sich am Tag des offenen Denkmals selbst zu vernetzen – mit Besuchern, Denkmalschützern und Denkmaleigentümern. Im Landkreis Emsland können insgesamt 19 regionale historische Bauwerke besichtigt werden. Darunter sind auch folgende historische Wahrzeichen in Trägerschaft des Landkreises Emsland: Gedenkstätte Esterwegen, Schloss Clemenswerth, Gymnasialkirche, Alte Rheder Kirche.
Am nächsten Dienstag, dem 15. September findet um 15 Uhr eine öffentliche Sitzung des Schulausschusses der Samtgemeinde in der Grundschule Wippingen statt. An dieser Sitzung kann jeder Interessierte teilnehmen.
Die Wippinger Bücherei feiert am 23.09.2026 von 15 bis 17 Uhr das 30. Jubiläum des kleinen Raben Socke mit einem tollen Nachmittag rund um Bücher, Geschichten und jede Menge Spaß. Anmeldungen sind bis zum 19.09.2026 erforderlich. [Kathrin Richert]
Unser Pfarrgarten soll in der Adventszeit wieder zu einem magischen Ort für das ganze Gemeinde werden – und dafür brauchen wir eure Kreativität! Ob als Familie, Verein, Nachbarschaft, Clique oder allein: Werdet Teil dieses Gemeinschaftsprojekts und verschönert Wippingen in der Weihnachtszeit.
Wichtige Eckdaten:
Vorbereitung: Kurze Besprechung für alle Teilnehmenden am 07.11.2026 um 11:00 Uhr im Pfarrgarten.
Aufbau & Fertigstellung: Vom 23.11. bis 26.11.2026 im Pfarrgarten.
Eröffnung: Ab dem 27.11.2026 ist der Krippenweg für alle geöffnet.
Abbau: Nach Neujahr bis spätestens 15.01.2027.
So macht ihr mit.
Für weitere Informationen und Anmeldung meldet euch bei: Christel Sievers, Tel.: 015155593898. Wir freuen uns auf eine leuchtende Adventszeit und viele tolle Krippen! Euer Team vom Wippinger Heimatmuseum [Marlies Berling/Christel Sievers]
Das Wippinger Heimatmuseum lädt zum dritten Tag des alten Handwerks ein. Am 6. September von 13 bis 17 Uhr gibt es auf dem Heimathof wieder viele Angebote und Mitmachaktionen. Und Kaffee und Kuchen im Heimathaus dürfen natürlich auch nicht fehlen. [Christel Sievers]
Am Samstag ist es soweit! Wir feiern 20 Jahre Zeltlager Renkenberge-Wippingen und ihr seid alle herzlich eingeladen.
Egal, ob ihr früher selbst mitgefahren seid, aktuell dabei seid oder einfach mal vorbeischauen möchtet. Kommt vorbei, trefft alte und neue Gesichter und feiert mit uns dieses besondere Jubiläum.
Ob tagsüber in Renkenberge oder ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle: Wir freuen uns auf einen unvergesslichen Tag mit euch! Euer Zeltlagerteam! [Marcel Ganseforth]
Seit ca. 10 Tagen liegt der historische Schlepper Alk im Dörpener Hafen
Seit über einer Woche liegt an der östlichen Kai des Dörpener Hafens ein Schlepper mit dem Namen „Alk“, der offensichtlich nicht gerade der jüngsten Generation dieses Schiffstyps zuzuordnen ist. Die Herkunft aus der Epoche der 1920er-Jahre sieht man am typischen Steilkiel, der dem Schiff ein markantes, historisches Aussehen verleiht – eine Kielform, die bei der Hyperion-Klasse der Aida-Kreuzfahrtschiffe eine Renaissance erlebt.
Eine Nachfrage bei der Dörpener Umschlaggesellschaft für den kombinierten Verkehr mbH (DUK), die die Hafenanlage betreibt, ergab, dass das Schiff nicht angemeldet wurde und somit auch nicht mit Zustimmung der DUK hier festgemacht hat. Unsere erste Überlegung, dass der Schlepper vielleicht als maritimes Schauobjekt für das Dörpener Hafenfest Ende August 2026 in den Hafen geholt wurde, erwies sich leider als falsch.
Nach Rücksprache mit der Wasserschutzpolizei konnte die Pressestelle der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim mitteilen, dass das Schiff bekannt sei und der Eigner eine Frist erhalten habe, um das Traditionsschiff zu reparieren, da es laut seinen Angaben wohl defekt wäre. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt verweist auf unsere Nachfrage an den Hafenbetreiber, also an die DUK, die für die Nutzung des Hafens zuständig sei.
Da der Schlepper unser Interesse geweckt hatte, haben wir weiter recherchiert. Am 13.06.2007 titelte die Nordwest-Zeitung aus Oldenburg „‘Alk‘ vor Schrottpresse retten“. Der Motorschlepper „Alk“ sei mit seinen (damals) 83 Jahren eine echte Rarität, denn auf der Unterweser (wo der Schlepper im Einsatz war) gebe wohl keinen vergleichbaren Schlepper mehr, der über eine Binnen- und Seezulassung verfüge und der dazu noch von einer direktgekuppelten Diesel-Hauptmaschine MWM RHS 348 SU mit 525 PS bei 375 U/min aus den 1960er-Jahren angetrieben werde. Deshalb wollten einige Mitglieder des Schiffervereins im Vegesacker Museumshaven den Schlepper retten und vor der Verschrottung bewahren.
Weiter berichtete die Zeitung, dass der Motorschlepper „Alk“ im Jahr 1924 auf der Meyer-Werft in Papenburg gebaut wurde, damals allerdings unter den Namen „Assistent 1“. Das ist allerdings nicht richtig, wie man einer Mitteilung der Meyer-Werft an uns entnehmen kann, denn Baunummer 357 wird in den Werftunterlagen als „Bali“ geführt, dies war der erste Name des Schleppers. Das Archiv der Werft enthüllt folgende Informationen:
Als ursprünglicher Schiffstyp wird „Hafenschlepper“ angegeben, der von einer Dampfmaschine angetrieben wurde. Die Probefahrt und die Überführung nach Emden erfolgten im März 1924. Bis 1939 war der Schlepper im Hamburger Hafen im Dienst, wurde dann aber nach Laboe „abkommandiert“. Nach Kriegsende erhielt der Eigner den Schlepper zurück.
Im Jahr 1950 wurde das Schiff nach einem Verkauf in „Assistent I“ umbenannt. 1951 erfolgte dann schon ein Weiterverkauf an einem Schleppbetrieb an der Weser. Auch hier wurde das Schiff wieder an einen anderen Betrieb verkauft.
Anfang der 1960er-Jahre sank der Schlepper nach einer Kollision mit einem Motorschiff auf der Hunte. Der Schlepper wurde gehoben und im Jahr 1965 wieder instandgesetzt. Dabei erfolgte ein Umbau zum Motorschlepper und die Umbenennung in „Alk“. Im Jahr 2004 erwarb dann die BBV (Bremen) den Schlepper. 2007 kaufte ein Privateigner aus Wien die „Alk“ aus der Insolvenzmasse der BBV, es folgte im Jahr 2008 noch ein kurzes Gastspiel mit einem Privateigner aus Berlin, im gleichen Jahr kaufte der Kapitän Jürgen Saathoff das Schiff -und überführte es nach Cuxhaven. In den Jahren 2008/2009 erfolgte eine Renovierung und Teilinstandsetzung der Hauptmaschine, begleitet mit der Umbenennung auf den Namen „Jupiter“.
Im Jahr 2012 kaufte Offenbacher Elektroingenieur und Buten-Bremer Michael Kreienberg das Schiff von der Verwertungsgesellschaft des Bundes Vebeg und benannte es wieder in „Alk“ um. Der frühere Eigner Kreienberg hat uns auf Nachfrage freundlicherweise mit Hintergrundinformationen versorgt. „Ich kenne die ‚Alk‘ aus meiner Kindheit. Mein Ziel war, den Schlepper mit seiner einzigartigen Provenienz vor der Verschrottung zu bewahren und im Museumshaven Vegesack aufzulegen, Letzteres hat leider nicht geklappt“, so der gebürtige Bremer Kreienberg. Weiter führt er aus: „Das Augenmerk lag auf Erhalt der Historizität. Es sind in diesem Zuge bis zuletzt erhebliche Mittel in das Unterwasserschiff geflossen, schon allein, um die Schiffssicherheit zu gewährleisten. Die ‚Alk‘ dokumentiert nicht nur einen spannenden Zeitstrahl durch die Schiffbaugeschichte sowie Leistungsschau des deutschen Maschinenbaus, sondern fungierte auch als Ideengeber für ein vom DPMA erteiltes Verfahrenspatent zur Ertüchtigung vorhandener Schiffsbetriebstechnik in Form einer Kraft-Wärme-Kopplung, und so schließt sich der Kreis zwischen maritimer Geschichte und Innovation.“
Bevor der historische Schlepper nach Dörpen kam, lag er etwa drei Monate in Oldenburg. Weiter haben unsere Recherchen ergeben, dass das Schiff mit dem Schlepper Kap Horn über den Küstenkanal nach Dörpen verbracht (verholt) wurde. Nach unseren Informationen soll das Schiff vom derzeitigen niederländischen Eigner umgebaut werden. Soweit es uns möglich ist, werden wir die weitere Entwicklung in dieser Sache mit Interesse weiter verfolgen. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]
Anlässlich der „Langen Nacht der Museen“ geht es auf eine geführte Radtour durch die Region! Entdeckt gemeinsam Viel Schönes, Interessantes und Unbekanntes. Am Samstag, 29. August 2026, von 09:00 Uhr bis ca. 15:30 Uhr. Die Streckenlänge beträgt ca. 46 km.
Stationen und Programm: Heimathaus Sögel: Miniatur-Ausstellung „Sögel um 1900“ & plattdeutsches Morgengebet Hüvener Mühle (Hüven): Brotzeit mit Mühlenbrot, Schinken und Honig sowie Besichtigung der Mühle mit einem Mühlenführer Natur.Entdecker.Platz (Groß Berßen): Vorstellung des Areals mit Remise, Wildblumenwiese, Streuobstwiese und Glockenturm Mühlenruine Stavern: Begehung & kleiner Umtrunk Batakhaus & Geo-Pfad (Werpeloh): Mittagessen sowie Besichtigung des Batakhauses und des geologischen Pfades Schloss Clemenswerth (Sögel): Vielfältiges Rahmenprogramm für Groß und Klein mit Konzerten (u. a. des Vocal Clubs Sögel)
Kosten 20 € pro Person (inkl. Brotzeit an der Hüvener Mühle und Mittagessen am Batakhaus). Der Betrag wird vor Tourbeginn eingesammelt. Der Eintritt zu den besuchten Einrichtungen während der Radtour ist kostenlos – um eine Spende an die jeweiligen Einrichtungen wird gebeten.
Eine Anmeldung ist bis zum 26.08.2026 erforderlich unter 05952 206-400 oder tourist-info@soegel.de. Organisiert und durchgeführt von der Sögel Marketing GmbH. [Marlies Berling]
Die Gedenkstätte Esterwegen nimmt an der Langen Nacht der Museen im Emsland und der Grafschaft Bentheim am 29. August 2026 teil. 40 Einrichtungen bieten über 100 Veranstaltungen. Sondertouren mit Rad und Bahn sind organisiert.
Die Gedenkstätte Esterwegen, Hinterm Busch 1, 26897 Esterwegen, bietet Ihnen zur Langen Nacht der Museen einen Blick hinter die Kulissen des historischen Gedenkortes. Sie können Fragen stellen, für die sonst keine Zeit bleibt. Wie sieht der Arbeitsalltag in einer Gedenkstätte aus? Kann ich mich einbringen? Was gibt es für Dokumente und Objekte?
Kostenfreie Führungen um 14 Uhr und 16 Uhr, geöffnet von 10 – 18 Uhr. Um Anmeldung zur Führung wird gebeten unter: info@gedenkstaette-esterwegen.de. Programm der Langen Nacht der Museen für alle teilnehmenden Einrichtungen. [Gedenkstätte Esterwegen]
Am Mittwoch, 19. August, startet das Emsland Archäologie Museum wieder mit der beliebten Workshop-Reihe „Mitmach-Mittwoch im Museum“. Ab 15 Uhr können Kinder zwischen 8 und 13 Jahren spielerisch in die Welt der Steinzeit eintauchen. Beim Basteln, Experimentieren und Ausprobieren erfahren die jungen Entdeckerinnen und Entdecker, wie Menschen in der Vorzeit lebten, jagten und ihre Umwelt nutzten. Dabei lernen sie typische Techniken und Materialien kennen und können selbst kreativ werden.
Die Workshop-Reihe findet mehrmals im Jahr statt und widmet sich jeweils wechselnden Themenschwerpunkten. Jede Einheit ist in sich abgeschlossen, sodass ein einzelner Besuch möglich ist und keine Vorkenntnisse oder vorherige Teilnahmen erforderlich sind. Weitere Termine: 21. Oktober und 16. Dezember. Teilnahme: 4 Euro. Anmeldung sowie weitere Infos zu dieser und anderen Veranstaltungen unter 05931 6605 oder info@archaeologie-emsland.de. [Landkreis Emsland]
Lieder aus dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus präsentiert Michael M. Lang, hauptberuflich Jurist in Köln, im Rahmen eines musikalisch untermalten Vortrages am Sonntag, 30. August 2026, um 15.00 Uhr, in der Gedenkstätte Esterwegen, Hinterm Busch 1. Es gibt seltene Originalaufnahmen zu hören. Diese machen deutlich, wie die Lieder des Widerstandes um die Welt gingen.
Durch die Emigration vieler Musikschaffender nach 1933 bildete sich eine große Szene von Kulturschaffenden, die eigene Lieder und Texte aus dem Widerstand im nationalsozialistischen Deutschland vertonten. Michael Lang sammelt seit Jahrzehnten diese historischen Tondokumente, äußerst seltene Schellackplatten wie auch Rundfunkaufnahmen aus der Zeit, die er vorstellen möchte.
Das Material reicht von den Moskauer Aufnahmen Ernst Buschs über die Songs der internationalen Brigaden in Spanien, die Kompositionen der Arbeiterbewegung in den USA bis hin zur Musik der Resistance in Frankreich. Zur Sammlung von Lang gehören auch Aufnahmen des Moorsoldatenliedes, das im Konzentrationslager Börgermoor am 27. August 1933 erstmals aufgeführt und wenige Tage später verboten wurde. [Gedenkstätte Esterwegen]
Eine Geschichte über persönliche Niederlagen und dem Ukrainekrieg
Der Redakteur einer Online-Zeitung (gemeint ist Hallo-Wippingen.de, jdm) , der ab und zu Beiträge von mir veröffentlicht, tat sich schwer mit meinem letzten Beitrag, einem Gedicht mit dem Titel „Das Glühwürmchen“. Er gestand, dass er schon immer Schwierigkeiten mit Gedichtsinterpretationen hatte. Mit seinem Eingeständnis ist er nicht allein. Wer erinnert sich nicht an seine Schulzeit, in der im Fach Deutsch Gedichtsinterpretationen oder im Fach Kunst Bildinterpretationen abverlangt wurden. In der Regel war diese Aufgabe immer mit dem Satz überschrieben: Was will der Künstler uns sagen? – Die Antworten waren vorfabriziert. Es galt, die Biografien der Künstler und die Zeitgeschichte, in der sie ihre Kunstwerke angefertigt hatten, in ihnen wiederzuerkennen. Da viele Schüler zu beiden Kriterien wenig Zugang hatten, weil sie sie nicht interessieren und die „richtigen“ Antworten auf die Frage obendrein benotet wurden, also mit Zwang verbunden waren, sank das Interesse und damit das Lernen gegen Null.
Eigentlich müsste die Aufgabenstellung lauten: Was sagt Dir das Gedicht oder das Bild? – Damit besteht die Chance, dass eigene innere Bilder angesprochen werden, die beim Interpretieren Bestätigung finden aber auch durch Verknüpfen zu neuen Bildern führen können. - Lernen pur! - Nehmen sie das klassische Zitat aus Goethes Faust.
Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor;
Bestätigt nicht Faust das, was viele Schüler sich in ihrer Aversion gegen Schule fragen? Warum muss ich das alles wissen? Die Standardantworten der Leistungsgesellschaft kennen sie. Faust ist ihnen mit viel Erfolg gefolgt, und trotzdem stellt er am Ende fest, dass er so klug ist als wie zuvor. Er bezeichnet sich als einen armen Tor (altes deutsches Wort für Dummen/ Einfältigen). Der Deutschlehrer könnte jetzt fragen, ob die Erkenntnis von Faust ein Argument gegen Schule, Wissensaneignung und Fleiß sei. Bei aller Aversion gegen Schule werden die meisten das verneinen. Sie können Form und Inhalt wohl unterscheiden. Bleibt die letzte entscheidende Frage, warum Faust sich trotz seiner Bildungskarriere als armen Tor bezeichnet.
Der Schlüssel zur Beantwortung dieser Frage liegt in der Schülerfrage “Warum muss ich das alles wissen?“. Sie zweifeln. Faust ist voller Zweifel. Wer zweifelt, der stellt Fragen. Die Antworten, die einen weiterbringen, wird man im Außen nicht finden, sondern nur bei sich selbst. Warum hat mein Partner mich verlassen? – Warum ist Putin in die Ukraine einmarschiert? – Kann Krieg wirklich ein probates Mittel der Außenpolitik sein? – Ist militärische Abschreckung ein Garant für Frieden? - Selbstzweifel sind in der Psychotherapie ein wichtiger erster Schritt, um zu einem inneren Frieden zu kommen. In der Politik gelten sie als Schwäche. Auf der Strecke bleibt die Menschlichkeit. An meiner Interpretation des „Glühwürmchens“ soll das deutlich werden.
Der Protagonist in meinem Gedicht folgt seinem Glühwürmchen, das ihm durch sein Leuchten die Erfüllung seines Lebenstraumes verheißt. Ein glückliches Leben in Familie mit seinem geliebten Partner. Als es verlöscht, bekommt er Angst und sucht nach einem neuen Glühwürmchen. Es zeigt sich ihm, und er läuft ihm nach. Auch das verlischt irgendwann. Am Ende sitzt er einsam am dunklen Wald-Weiher und verzweifelt. Würde er das Verzweifeln durch Selbstzweifel ersetzen, käme er auf die Weisen der Menschlichkeit. Liebe, Verzeihen, Toleranz und Demut, die er in seinen Partnerschaften hatte vermissen lassen. Sie hätten vielleicht das Ende der Partnerschaften nicht verhindert aber sicherlich nicht das Verlöschen des Glühwürmchens. Das Gegenteil der Weisen von Menschlichkeit sind Angst, Unnachgiebigkeit, Intoleranz und Selbsterhöhung.
Die Politik des Westens gegenüber Russland im Ukrainekonflikt ist ein Klassiker dieser Unmenschlichkeit. Die Unfähigkeit zum Selbstzweifel im politischen und militärischen Handeln hat nicht nur zu den Unmenschlichkeiten eines Krieges geführt, sondern die Völker Europas in wirtschaftliche Not gestürzt. Es gibt kompetente Warner vor dieser Politik, wie Frau Krone Schmalz und der Philosoph David Precht, die immer wieder Menschlichkeit ermahnen. Sie kommen „brav“ in Talkshows zu Wort, ihre Botschaft bleibt unverhallt, so scheint es. Das Leuchten des Glühwürmchens der verantwortlichen Politiker, Moral und Recht, ist schon längst erloschen. Man sitzt am dunklen Weiher und wärmt sich am Feuer des Krieges. Damit das nicht ausgeht, rüstet man und droht. Die Nato hat Russland inzwischen zu einer Langzeitbedrohung erklärt. Das ist das Ende unseres Glühwürmchens, das uns leuchtet. Sein Name ist Menschlichkeit. Ohne Selbstzweifel wird es nie wieder leuchten.
Auf der Suche nach einem Beweis, dass es den Menschen wirklich gibt und nicht nur eine Einbildung des Hirns ist, ist der französische Philosoph Descarte fündig geworden. Er kommt in seinem berühmten Satz zum Ausdruck: Cogito ergo sum. Ich denke, also bin ich. Nun bedeutet das lateinische Verb cogitare nicht nur denken, sondern auch zweifeln. Unser Glühwürmchen könnte Beweis unser Existenz sein, wenn wir das Descarte-Zitat entsprechend übersetzen würden: Ich zweifle, also bin ich. Im Zweifel würde sich unsere Existenz offenbaren und die heißt Menschlichkeit. [Ulrich Scholz, erstveröffentlicht auf Ulrichs Newsletter]
Auch in diesem Semester gibt es wieder in Leer drei Stadtspaziergänge "Nie wieder ist JETZT" mit Michael Jacob. Die Spaziergänge dauern ca. 90 Minuten. Je nach Möglichkeit schließt eine abschließende Gesprächsrunde an. Denken Sie an wetterangepasste Kleidung.
Der im Mai 2026 verstorbene Leeraner Ehrenbürger Albrecht Weinberg durfte als Kind während der Nazi-Zeit nur noch die Jüdische Schule in der Ubbo-Emmius-Straße besuchen. Was erlebte er auf seinem Schulweg in den Jahren 1936-1938? Welchen Anfeindungen waren die jüdischen Kinder ausgesetzt? Nach Ende der Sommerferien soll daran erinnert werden. Wir laufen den ehemaligen Schulweg von Albrecht Weinberg entlang und begeben uns auf Spurensuche.
Kursnr.: 2621520105, Beginn: Fr. 14.08.2026 , 16:00 - 18:15 Uhr, Kursort: Treffpunkt: Bremer Str. 70 (vor dem Gebäude), Gebühr: 5,00 € Gebühr vor Ort in bar zu entrichten (inkl. MwSt.) Anmeldung erforderlich bei VHS Leer, Tel: 0491-92992-0, info@vhs-leer.de oder online. [jdm]
Die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen aber auch nicht anders. Albert Buntenbroich, deutscher Satiriker
Am Weiher gekuschelt vom Waldesrand Die Ewigkeit Zeuge im Sternenband
von der göttlichen Stille wie betrunken ein Menschlein ganz einsam in sich versunken
voller Sehnsucht nach Liebe, Wärme und Licht, wartet auf eine Stimme, die zu ihm spricht.
Und dann auf einmal im magischen Reigen, ein Glühwürmchen, lautlos durchbricht es das Schweigen,
wie vom Schicksal geführt tanzt es auf und nieder unser Menschlein verzückt, das Leben hat ihn wieder
folgt es dem Lichtlein in die dunkle Nacht es gibt ihm Hoffnung, hat über ihn Macht
Und dann ist der Zauber mit einem Male vorbei Der Weiher, die Stille, man hört einen Schrei
Glaube und Hoffnung, auf nichts ist Verlass und das, was bleibt, ist einfach nur nass
Es funkeln die Sterne noch immer überm Wald Das Glühwürmchen ist verloschen, dem Menschlein ist kalt
U.S.
Die Veröffentlichung eines Sammelsuriums von Veröffentlichungen auf sozialen Netzwerken hatten mich dazu getrieben, ein scheinbar persönliches Erlebnis noch einmal aufzulegen.
Dabei ist das Glühwürmchen überall präsent. Das Verlöschen und in der Kälte sitzen wird allseits wahrgenommen, aber kaum als Problem der eigenen Wahrnehmung begriffen. Die Ausprägungen hier zu diskutieren, würde den Rahmen eines Diskurses sprengen.
Als Nils Bohr in den 20er Jahren an der Universität Göttingen vor einem erlauchten Publikum zu seinem Atommodell vortrug, waren viele enttäuscht. Anstatt erleuchtende wissenschaftliche Erklärungen abzugeben, hatte er über ein Glühwürmchen vorgetragen. Seine Ausführung waren voller Zweifel über seine Theorie. [Ulrich Scholz/erstveröffentlicht auf Ulrichs Newsletter]
Das Dekanat Emsland-Nord lädt herzlich zu "Schritte, die tragen" - einem gemeinsamen Weg für Menschen in Zeiten der Trauer und des Abschieds - ein.
Gemeinsam gehen wir ein Stück des Weges - schweigend oder im Gespräch, aufmerksam für die Natur und für das, was gerade Raum braucht. Schritt für Schritt entsteht Raum für Erinnerungen, für Begegnungen und für das, was gerade da ist.
Samstag, 29. August 2026, 9:30 Uhr bis ca. 12:00 Uhr. Treffpunkt: St. Franziskus-Kirche, Werpeloh. Strecke: Werpeloh – Sögel (ca. 6,2 km). Die Teilnahme ist kostenlos.
Bei evtl. Rückfragen gerne melden beim Team Trauerbesuche, Karin Kuper, 04966 918032, oder dem Dekanat Emsland-Nord, Sabine Hunfeld-Jansen, 0160 3287319, s.hunfeld-jansen@bistum-os.de. [Karin Kuper]
Am Freitag, den 14.08.2026 lädt der Kulturförderverein der Samtgemeinde Dörpen ab 19:00 Uhr zu seinen nächsten Open Air Konzert ein: Walchumer Sommernachtstraum auf dem Heimathof Walchum Hasselbrock, Bischofsweg 15, 26907 Walchum. Auf der Bühne: Die Headless BigBand. [jdm]
Am Samstag, den 25.07. ab 19:30 Uhr verwandelt sich der Mühlenhof wieder in die stimmungsvollste Konzertbühne des Emslands. Freut Euch auf einen unvergesslichen Sommerabend mit Live-Musik, kühlen Getränken und leckeren Snacks!
Den stimmungsvollen Start in den Abend übernimmt die Schützenkapelle Wippingen. Mit ihren mitreißenden Klängen sorgt sie pünktlich zum Sonnenuntergang für die perfekte Einstimmung.
Im Anschluss übernimmt die Band Sonic & Smoke die Bühne. Mit einer packenden Live-Performance, energiegeladenen Rock- und Pop-Klassikern sowie aktuellen Hits reißen sie das Publikum garantiert mit und sorgen für beste Stimmung. [Marlies Berling]
Die KLJB Wippingen lädt die ganze Gemeinde herzlich zum Beachvolleyball-Turnier am 1. August ein!
Los geht es um 13 Uhr auf dem Sportplatz. Alle Infos zum Spielmodus und zur Anmeldung findet ihr direkt auf unserem Flyer.
Meldet euer Team gerne bis zum 27. Juli an. Wer nicht selbst mitspielt, ist natürlich genauso herzlich zum Anfeuern, Grillen und Mitfeiern bei der Aftershowparty willkommen. [Gretel Frericks]
Wenn sich die historische Mühle im Abendlicht dreht und die ersten Klänge über den Mühlenhof ziehen, beginnt ein ganz besonderer Sommerabend.
Am Samstag, den 25.07. ab 19:30 Uhr verwandelt sich der Mühlenhof wieder in die stimmungsvollste Konzertbühne des Emslands. Freut Euch auf einen unvergesslichen Sommerabend mit Live-Musik, kühlen Getränken und leckeren Snacks!
Den stimmungsvollen Start in den Abend übernimmt die Schützenkapelle Wippingen. Mit ihren mitreißenden Klängen sorgt sie pünktlich zum Sonnenuntergang für die perfekte Einstimmung.
Im Anschluss übernimmt die Band Sonic & Smoke die Bühne. Mit einer packenden Live-Performance, energiegeladenen Rock- und Pop-Klassikern sowie aktuellen Hits reißen sie das Publikum garantiert mit und sorgen für beste Stimmung.
Kommt vorbei, bringt Eure Freunde mit und genießt mit uns einen lauen Sommerabend voller Musik und guter Laune! Tickets bekommt ihr online unter doerpen-kultur.de oder vor Ort unter anderem im Dorfladen Uhlen. Wir freuen uns auf Euch. [Marlies Berling]
Im April 2026 wurde das DIZ Emslandlager in Papenburg im Rahmen des Förderprogramms SWITCH der Stiftung Niedersachsen mit einer von drei Förderungen ausgezeichnet. Auf dieser Grundlage entwickelt das DIZ derzeit ein interaktives, digitales Lernformat, das historische Orte nationalsozialistischer Verfolgung in Papenburg auf neue Weise erfahrbar macht. Ziel ist es insbesondere, junge Menschen über digitale und ortsbezogene Zugänge für die Geschichte der Emslandlager zu sensibilisieren und zur aktiven Auseinandersetzung anzuregen.
Die nächste Woche steht in Wippingen im Zeichen der Ortsteilpokalwoche, die an diesem Wochenende mit dem Schießturnier „Glücksschießen“ im Schützenhaus beginnt.
Danach geht es weiter: Tennisturnier am Dienstag, Doppelkopfturnier am kommenden Freitag und das Fußballturnier am nächsten Samstag. Weitere Infos im Flyer.
Kommt vorbei, unterstützt euren Ortsteil und freut euch auf spannende Spiele, gute Stimmung und sportlichen Wettkampf! [Marlies Berling]
Konzerte, Lesungen und Aufführungen – für diese und weitere Veranstaltungen steht die neu sanierte Aula des Hümmling-Gymnasiums in Sögel ab sofort wieder offen. Die Erneuerung der Akustikdecke im Zuschauersaal der Aula, die nach einer routinemäßigen Überprüfung durch einen Sachverständigen im September 2025 gesperrt werden musste, konnte jetzt abgeschlossen werden.
Die neue Decke ist eine Gipskartondecke (OVA-Akustikdecke), die in enger fachlicher Abstimmung mit einem Akustikbüro aus Oldenburg erstellt wurde. So konnte sichergestellt werden, dass die ursprüngliche gute Beschallung und Akustik in der Aula bestehen blieb. Die vorhandene LED-Beleuchtung ist auf den neusten energetischen Stand gebracht worden. Sie wurde zusätzlich mit einer so genannten digitalen DALI-Lichtsteuerung ausgestattet, die einen gezielten Einsatz von Licht für unterschiedliche Bedarfe ermöglicht. So können verschiedene Lichtstimmungen, Beleuchtungsstärken, Szenen und Zonen fest eingestellt und entsprechend abgerufen werden. [Landkreis Emsland]