Am 28. Juni findet in Berlin eine zentrale Kundgebung gegen die totale US-Blockade Kubas und zur Solidarität mit Kuba statt.

Die Trump-Administration hat mit ihrer im Dezember 2025 veröffentlichten Nationalen Sicherheitsstrategie eine grundlegende Neuausrichtung der US-Politik gegenüber Lateinamerika vollzogen. Darin wird die „westliche Hemisphäre“ erneut zur exklusiven US-Einflusssphäre erklärt. Seit der Entführung des Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Nicolás Maduro, und seiner Frau Cilia Flores, Anfang des Jahres verschärft die US-Administration die Aggressionspolitik gegen Kuba massiv.

Mit einer De-Facto-Ölblockade will die US-Regierung den Kollaps der kubanischen Ökonomie herbeiführen. Seit mehreren Wochen steht nun auch eine US-amerikanische Militärintervention gegen Kuba im Raum. Ziel ist das Ende des Sozialismus als Voraussetzung der Wiederherstellung kapitalistischer Verhältnisse auf Kuba. Trump droht ganz offen damit Kuba zu übernehmen und betrachtet Kuba bereits als 51. Bundesstaat.

Mit dieser Energieblockade verursachen die USA bewusst eine humanitäre Krise, die sich auf alle Lebensbereiche der Kubaner:innen auswirkt – auf die Strom- und Wasserversorgung, die Ernährung, den Transport und den öffentlichen Verkehr. Betriebe, Schulen und Universitäten können nur sehr eingeschränkt ihre Aufgaben erfüllen. In den Krankenhäusern warten Hunderttausende auf eine notwendige Operation. Mit dieser Politik der USA wird bewusst in Kauf genommen, dass Menschen leiden, dass ihr Leben bedroht ist.

Trotz aller Angriffe und Schwierigkeiten leistet Kuba seit über 60 Jahren Widerstand und verteidigt bis heute die Errungenschaften der Revolution: ein kostenloses Gesundheits- und Bildungssystem, internationale Solidarität und das Recht auf eine souveräne Entwicklung. [PM/jdm]