Neue Ausgabe des Newsletters der chinesischen Botschaft
Nach dem Besuch Trumps in der Volksrepublik China bewertete die deutsche Presse die Ergebnisse so: „Freundliche Bilder, große Worte, doch belastbare Ergebnisse blieb der Gipfel von Peking zwischen Trump und Xi bisher schuldig.“ oder „Viel Handfestes ist bislang nicht bekannt.“ oder „Die USA verlieren an Glaubwürdigkeit, Xi Jinping setzt die Agenda.“
Angesichts der möglichen Konfrontation zwischen den USA und China ist jedoch allein die Tatsache, dass miteinander gesprochen wurde, schon bedeutend. Das sieht auch die chinesische Botschaft in Deutschland so. „Diplomatie auf Ebene der Staatsoberhäupter war stets der ‚Kompass‘ und ‚Stabilitätsanker‘ der chinesisch-amerikanischen Beziehungen. Während des Treffens führten Staatspräsident Xi und Präsident Trump einen intensiven Meinungsaustausch über wichtige Fragen, die beide Länder sowie die Welt betreffen. Dabei konnten sie in vielen Punkten einen neuen Konsens erzielen.,“ heißt es in der Sonderausgabe von „Chinah“ vom Juni 2026.
Das Jahr 2026 markiere den Beginn von Chinas 15. Fünfjahresplans sowie den 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA. Staatspräsident Xi habe betont, dass die Verwirklichung des großen Wiederauflebens der chinesischen Nation sowie das Ziel, Amerika wieder groß zu machen, durchaus parallel verlaufen, sich gegenseitig fördern und der Welt zugute kommen könnten. Präsident Trump habe erklärt, die Beziehungen zwischen den USA und China seien die wichtigsten bilateralen Beziehungen der Welt und beide Länder müssten ihre Zusammenarbeit verstärken, um eine bessere Zukunft für die Welt zu schaffen.
Die Sonderausgabe von „Chinah“ beschäftigt sich ausschließlich mit dem Treffen der beiden Staatsoberhäupter sowie der Entwicklung der chinesisch-amerikanischen Beziehungen. [jdm]
