Antikriegstag 2026: Friedensfähig statt kriegstüchtig! – DGB lädt zur Kundgebung zum Antikriegstag
In einer Pressemitteilung wirbt der DGB-Kreisverband dafür, den Antikriegstag gemeinsam auf der Begräbnisstätte Esterwegen zu begehen.
„Die internationalen Entwicklungen erfüllen den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften mit größter Sorge. Das Weltgeschehen wird zunehmend geprägt durch die Großmachtansprüche der USA, Chinas und Russlands. Für deren Durchsetzung schrecken sie auch vor der Anwendung und Androhung militärscher Gewalt nicht zurück. Wir erheben unsere gewerkschaftliche Stimme dagegen und halten unbeirrbar an unserem Grundsatz fest: „Nie wieder Krieg!“
Wir brauchen keine Politik, die dem Recht des Stärkeren und einer permanenten „Kriegstüchtigkeit“ das Wort redet, sondern eine Sicherheitspolitik, die die Freiheit schützt und sich zum Ziel setzt, die sozialen, ökonomischen und politischen Ursachen von Krieg und Gewalt zu beseitigen. Wir treten als Gewerkschaften ein für eine Politik der Friedensfähigkeit, in deren Mittelpunkt die zivile Friedenssicherung durch Diplomatie, Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und eine faire Handelspolitik steht.
Zum Gedenken und Mahnen findet am Sonntag, den 06.09.2026, um 18.00 Uhr, an der Begräbnisstätte KZ Esterwegen (an der B 401) die Mahnveranstaltung und Kranzniederlegung statt. Nach einer Begrüßung durch den DGB-Kreisverbandsvorsitzenden, Andreas Kuper, gibt es eine von Rede Corinna Bittner, Leiterin Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager. Zur musikalischen Untermalung werden Dita&Patrick spielen.“ [PM DGB]