Slowenische Papierfabrik ist insolvent
Die slowenische Papierfabrik Vipap Videm Krško hat am 25. Februar einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Von der Insolvenz sind 160 Mitarbeiter betroffen. Die Zukunft des Unternehmens war seit Mitte Dezember ungewiss, als die Geschäftsführung aufgrund finanzieller Schwierigkeiten die Produktion einstellte. Die Papierfabrik in Krško wurde 1939 gegründet. Sie erzielte in 2024 einen Umsatz von 53,3 Mio. Euro, was einem Rückgang von 10,5% gegenüber 2023 entspricht. Der Nettoverlust erhöhte sich in diesem Zeitraum von 1,7 Mio. Euro auf 6,6 Mio. Euro. (Quelle: Holz-Zentralblatt)
Laut Wikipedia war Vipap Videm Krško der größte Papierproduzent in Slowenien und auch einer der größten Lieferanten von Zeitungs- und Zeitschriftenpapier in Mittel- und Südosteuropa. Jährlich wurden mehr als 200.000 Tonnen Papier produziert. (Zum Vergleich: UPM Nordland Papier produziert über 800.000 Tonnen pro Jahr.) Neben Zeitungspapier, Zeitschriftenpapier und Papier für Prospekte lag der Schwerpunkt des Unternehmens auch auf der Produktion von Verpackungspapieren. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]