Kraniche auf einem abgeernteten Maisfeld in Neudörpen

Schon seit Anfang Februar sind Kraniche auf dem Weg in ihre Brutgebiete. Die meisten der rund 400.000 Kraniche, die von Südwesten kommen, ziehen über Deutschland hinweg in ihre Sommerquartiere nach Skandinavien und ins Baltikum, erfährt man auf der Nachrichtenseite des WDR.

Zurzeit machen einige Kranichfamilien offenbar einen Zwischenstopp im nördlichen Emsland.

Kraniche bei Neudörpen
Kraniche beim Start

So konnte man gestern drei Kleingruppen der Tiere auf den Äckern in der Nähe der Wippinger Dever südlich von Neudörpen sehen, bzw. zunächst ihre lauten Trompetengeräusche hören. Allerdings sind die durchziehenden Kraniche relativ scheu und starten bei Annäherung von Menschen. In der Nacht lagen die Temperaturen laut DWD-Wetterstation Dörpen wieder bei minus 1,5 °C. Kälte sei für Kraniche aber kein größeres Problem, erfährt man im WDR-Bericht weiter. Anders als eine geschlossene Schneedecke, weil sich die Vögel im Winter unter anderem von Mais- und Getreideresten ernähren, die dann schwerer zu finden seien. [HM/estveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]