Christel Sievers
Christel Sievers beim Abräumen im Pfarrer-Schniers-Haus

Museumsleiterin Christel Sievers konnte mal wieder sehr zufrieden mit dem von ihr und ihrem Team veranstalteten Tag des alten Handwerks sein. Christel berichtete, dass 20 Helfer den Tag gestalteten. Hinzu kommen die Aussteller, die Tag natürlich prägten.

Auch in der Remise gab es Kaffee und Kuchen

Im Veranstalterteam habe sich die Arbeitsteilung wie von selbst ergeben, so dass alles entspannt ablief. 50 Torten waren im Angebot; hinzu kamen noch die Schnittchen für die, die nicht so auf Süßes stehen. Und um den Ansturm zu bewältigen, gab es neben der Kuchentheke im Heimathaus zwei weitere Kuchenbuffets in der Remise und im Pfarrer-Schniers-Haus.

Der Oldtimerclub, die Schmiede von Matthias Schulte, das Basteln mit Naturmaterialien für die Kinder, das Maria Deters anbot, die Führungen durch die Mühle durch Heinz Schulte, der Mühlenbäcker Bernd Timmer mit seinen Mühlenbroten und Rosinenstuten, ein Eisstand, Alois Lüllmann mit der Vorstellung der Imkerei, die Spinnergruppe aus Emsbüren. die Papiermacher aus Dörpen, das Vituswerk mit Bioprodukten, Nicole Albers aus Niederlangen-Siedlung mit Produkten vom Alpaka: Sie alle trugen zur Buntheit des Marktes bei.

Beate Schulte
Der Apfelmaische wird mit dem Ballon der Saft herausgepresst

Beate Schulte aus Hasselbrock demonstrierte mit ihren Helfern, wie aus Äfeln der Apfelsaft gepresst wird. in einem Muser werden die Äpfel zerhackt. Die Masse wird dann in die Presse gegeben. Ein Ballon in der Mitte der Presse wird mit Wasser gefüllt und drückt aus der Apfelmasse den Saft heraus.

Auf ihrem Stand wurde Apfelsaft in roter Farbe angeboten, den sie aus einer Partie von Äpfeln, deren Fruchtfleich rot ist, gepresst hatte.

Heike Smolinski mit ihrer Tochter Ella, Anne Theisling mit ihren Kindern Milo und Marie, sowie Nina Hugenberg, zeigten an ihrem Stand selbstgemachte Ringelblumensalben, Metallfackeln, deren Brennmaterial aus in Wachs getränkten Toilettenpapierrollen besteht. Neben Dekoartikeln waren auch einige Holzschnitzerein zu sehen. [jdm]