{"id":4206,"date":"2020-10-27T21:28:58","date_gmt":"2020-10-27T20:28:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/?p=4206"},"modified":"2020-10-27T22:11:56","modified_gmt":"2020-10-27T21:11:56","slug":"studie-mehr-als-jedes-zweite-haehnchen-aus-europas-groessten-gefluegel-schlachtereien-mit-antibiotikaresistenten-erregern-belastet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/2020\/10\/studie-mehr-als-jedes-zweite-haehnchen-aus-europas-groessten-gefluegel-schlachtereien-mit-antibiotikaresistenten-erregern-belastet\/","title":{"rendered":"Studie: Mehr als jedes zweite H\u00e4hnchen aus Europas gr\u00f6\u00dften Gefl\u00fcgel-Schlachtereien mit antibiotikaresistenten Erregern belastet"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.germanwatch.org\/sites\/germanwatch.org\/files\/2020%20Studie%20%27H%C3%A4hnchenfleisch%20im%20Test%20auf%20Resistenzen%20gegen%20Reserveantibiotika%27%2C%20Germanwatch.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/studie-huehnerfleisch-724x1024.jpg\" alt=\"Zur Studie Antibiotika im H\u00fchnerfleisch\" class=\"wp-image-4208\" width=\"181\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/studie-huehnerfleisch-724x1024.jpg 724w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/studie-huehnerfleisch-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/studie-huehnerfleisch-768x1086.jpg 768w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/studie-huehnerfleisch-106x150.jpg 106w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/studie-huehnerfleisch-400x566.jpg 400w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/studie-huehnerfleisch.jpg 1240w\" sizes=\"(max-width: 181px) 100vw, 181px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Mehr als jede zweite H\u00e4hnchenfleischprobe (im Durchschnitt 51 Prozent) aus den drei gr\u00f6\u00dften Gefl\u00fcgelkonzernen Europas ist mit Resistenzen gegen ein oder sogar gegen mehrere Antibiotika gleichzeitig belastet. Im Schnitt schleppt mehr als jedes dritte H\u00e4hnchen (35 Prozent) sogar antibiotikaresistente Krankheitserreger mit Resistenzen gegen Notfall-Antibiotika (Reserveantibiotika) in die Lebensmittelkette ein. Dies sind die alarmierenden Ergebnisse einer <a href=\"https:\/\/www.germanwatch.org\/sites\/germanwatch.org\/files\/2020%20Studie%20%27H%C3%A4hnchenfleisch%20im%20Test%20auf%20Resistenzen%20gegen%20Reserveantibiotika%27%2C%20Germanwatch.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">heute ver\u00f6ffentlichten Studie<\/a> im Auftrag der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/germanwatch.org\/de\" target=\"_blank\">Germanwatch <\/a>und von \u201e<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.aerzte-gegen-massentierhaltung.de\/\" target=\"_blank\">\u00c4rzte gegen Massentierhaltung<\/a>\u201c. Der Stichprobentest umfasste 165 H\u00e4hnchenfleischproben der drei Konzerne, gekauft in Deutschland, Frankreich, Polen, den Niederlanden und Spanien.<\/p>\n\n\n\n<p>Die h\u00f6chste Kontaminationsrate wiesen die Proben des Gefl\u00fcgelkonzerns <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/PHW-Gruppe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">PHW<\/a> mit Verwaltungssitz in Visbek (Gesch\u00e4ftssitz steuersparend in Liechtenstein) auf: Bei 59 Prozent der H\u00e4hnchenfleischproben wurden antibiotikaresistente Krankheitserreger gefunden. Damit waren die gefundenen Resistenzraten noch h\u00f6her als bei j\u00fcngsten H\u00e4hnchenfleischuntersuchungen deutscher Beh\u00f6rden, bei denen rund die H\u00e4lfte der Proben kontaminiert war. Zum Konzern PHW geh\u00f6ren unter anderem die Marken Wiesenhof und Drobimex (Polen). Jede vierte PHW-Probe schleppt <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.infektionsschutz.de\/erregersteckbriefe\/mrsa.html#c988\" target=\"_blank\">MRSA <\/a>in die Lebensmittelkette ein. Dabei weist jede dritte H\u00e4hnchenfleischprobe des PHW-Konzerns (Stammsitz in Deutschland) Resistenzen gegen Reserveantibiotika auf. Diese sollten laut Weltgesundheitsorganisation WHO f\u00fcr Menschen vorbehalten sein, da sie im Notfall ben\u00f6tigt werden, wenn herk\u00f6mmliche Antibiotika bereits nicht mehr wirken. Die EU-Kommission will in diesen Wochen entscheiden, ob diese Notfall-Antibiotika mit h\u00f6chster Priorit\u00e4t f\u00fcr Menschen weiter in der Massentierhaltung eingesetzt werden d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Europa sterben j\u00e4hrlich 33.000 Menschen, weil Antibiotika nicht mehr wirken. Tier\u00e4rzte in der EU verbrauchen mehr Antibiotika f\u00fcr Tiere als die Humanmedizin f\u00fcr kranke Menschen. Der massive Antibiotikaeinsatz insbesondere in der industriellen Tierhaltung ist neben der Ansteckung in Krankenh\u00e4usern und nicht fachgerechter Anwendung von Antibiotika einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die Zunahme der Resistenzen. Aufgenommen werden k\u00f6nnen antibiotikaresistente Krankheitserreger zum Beispiel bei der Fleischzubereitung, wenn resistente Erreger etwa beim Fleischschneiden auf K\u00fcchenutensilien oder Rohkost gelangen. [<em>jdm\/PM \u00c4rzte gegen Massentierhaltung<\/em>]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als jede zweite H\u00e4hnchenfleischprobe (im Durchschnitt 51 Prozent) aus den drei gr\u00f6\u00dften Gefl\u00fcgelkonzernen Europas ist mit Resistenzen gegen ein oder sogar gegen mehrere Antibiotika gleichzeitig belastet. Im Schnitt schleppt mehr als jedes dritte H\u00e4hnchen (35 Prozent) sogar antibiotikaresistente Krankheitserreger mit Resistenzen gegen Notfall-Antibiotika (Reserveantibiotika) in die Lebensmittelkette ein. 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