{"id":13625,"date":"2023-08-24T22:19:42","date_gmt":"2023-08-24T20:19:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/?p=13625"},"modified":"2023-08-25T18:13:42","modified_gmt":"2023-08-25T16:13:42","slug":"buendnis-fuer-solidarische-pflegevollversicherung-mehrheit-der-bevoelkerung-unterstuetzt-den-vorschlag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/2023\/08\/buendnis-fuer-solidarische-pflegevollversicherung-mehrheit-der-bevoelkerung-unterstuetzt-den-vorschlag\/","title":{"rendered":"B\u00fcndnis f\u00fcr solidarische Pflegevollversicherung: Mehrheit der Bev\u00f6lkerung unterst\u00fctzt den Vorschlag"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.phoenix.de\/pflegekosten-a-3230163.html?ref=suche\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/schneider-paritaetische.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13633\" width=\"233\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/schneider-paritaetische.jpg 933w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/schneider-paritaetische-300x268.jpg 300w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/schneider-paritaetische-768x686.jpg 768w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/schneider-paritaetische-150x134.jpg 150w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/schneider-paritaetische-400x357.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 233px) 100vw, 233px\" \/><\/a><figcaption>Berichterstattung von Phoenix \u00fcber die Bundespressekonferenz<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Derzeit m\u00fcssen Pflegebed\u00fcrftige im ersten Jahr ihres Aufenthaltes in einem Pflegeheim durchschnittlich rund 2.700 Euro pro Monat selbst aufbringen. Davon entfallen allein auf die pflegerische Versorgung rund 1250 Euro. Der Rest setzt sich zusammen aus Kosten f\u00fcr Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. <\/p>\n\n\n\n<p>Laut einer repr\u00e4sentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des B\u00fcndnisses f\u00fcr eine solidarische Pflegeversicherung geht nur eine kleine Minderheit von 14 Prozent davon aus, diese Kosten im Pflegefall selbst stemmen zu k\u00f6nnen. F\u00fcr jeden Normalverdiener bedeutet eine Heimunterbringung letztlich ein Abrutschen in die Sozialhilfe. Das gilt auch f\u00fcr die Ehepartner der Pflegebed\u00fcrftigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret sind die Heimkosten zun\u00e4chst aus dem Verm\u00f6gen des betroffenen Ehepaars zu decken. Hier gilt eine Verm\u00f6gensfreigrenze von 10.000 \u20ac; also alles an Besitz mit einem Wert von \u00fcber 10.000 \u20ac muss f\u00fcr die Heimkosten genutzt werden. Erst dann \u00fcbernimmt der Staat die Heimkosten; allerdings muss das Einkommen bis zur Sozialhilfegrenze ebenfalls f\u00fcr die Heimkosten genutzt werden. Die eigene Wohnimmobilie wird geschont, solange sie vom nichtpflegebed\u00fcrftigen Ehepartner genutzt wird. Erst nach dessen Tod wird von den Erben der Ersatz der gezahlten Sozialhilfe verlangt. Pflegebed\u00fcrftigkeit ist also ein erhebliches Risiko f\u00fcr Betroffenheit von Armut.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/2023_aufruf-pflegevollversicherung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/aufruf-pflegebuendnis-710x1024.jpg\" alt=\"Aufruf f\u00fcr eine solidarische Pflegevollversicherung\" class=\"wp-image-13626\" width=\"178\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/aufruf-pflegebuendnis-710x1024.jpg 710w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/aufruf-pflegebuendnis-208x300.jpg 208w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/aufruf-pflegebuendnis-768x1107.jpg 768w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/aufruf-pflegebuendnis-1066x1536.jpg 1066w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/aufruf-pflegebuendnis-104x150.jpg 104w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/aufruf-pflegebuendnis-400x576.jpg 400w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/aufruf-pflegebuendnis.jpg 1217w\" sizes=\"(max-width: 178px) 100vw, 178px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das B\u00fcndnis f\u00fcr eine solidarische Pflegeversicherung, dem die Gewerkschaften Ver.di und der DGB, sowie mehrere Sozialverb\u00e4nde angeh\u00f6ren, forderte schon am 29. Juni in einem <a href=\"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/2023_aufruf-pflegevollversicherung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">gemeinsamen Aufruf eine solidarische Pflegevollversicherung<\/a>. Die jetzige Konstruktion der Pflegeversicherung werde den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Die meisten Menschen (eine gro\u00dfe Mehrheit von 76 Prozent) untersch\u00e4tzten vollkommen, was sie im Falle von Pflegebed\u00fcrftigkeit in einem Heim zahlen m\u00fcssten.<\/p>\n\n\n\n<p>Konfrontiert mit den realen Zahlen sprach sich in der Umfrage eine deutliche Mehrheit von 81 Prozent f\u00fcr eine Pflegevollversicherung aus &#8211; auch unter den Anh\u00e4nger*innen der SPD (79 Prozent), der Gr\u00fcnen (82 Prozent), der CDU (78 Prozent) sowie der FDP (76 Prozent).<\/p>\n\n\n\n<p>Ver.di Bundesvorstandsmitglied Sylvia B\u00fchler sagte bei der heutigen <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.verdi.de\/themen\/nachrichten\/++co++3cabcf64-4270-11ee-894c-001a4a160129\" target=\"_blank\">Pr\u00e4sentation der Umfrage-Ergebnisse <\/a>in der <a href=\"https:\/\/www.phoenix.de\/pflegekosten-a-3230163.html?ref=suche\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bundespressekonferenz<\/a>: \u201eDeshalb brauchen wir eine Pflegevollversicherung, die alle pflegebedingten Kosten \u00fcbernimmt \u2013 egal ob station\u00e4r, teilstation\u00e4r oder zu Hause gepflegt wird. Das Konzept von ver.di hei\u00dft Solidarische Pflegegarantie. Indem man die Einnahmebasis der Pflegeversicherung erweitert, ist eine Finanzierung gut m\u00f6glich. Dazu m\u00fcssen alle Einkommensarten, also auch Eink\u00fcnfte aus Kapitalverm\u00f6gen herangezogen und die gesamte Bev\u00f6lkerung solidarisch einbezogen und die private und gesetzliche Pflegekasse zusammengef\u00fchrt werden\u201c. Letztlich m\u00fcsste jeder Beitragszahler f\u00fcr eine solche Pflegeversicherung lediglich 5 \u20ac zus\u00e4tzlich im Monat aufbringen. <\/p>\n\n\n\n<p>Kathrin Sonnenholzner, Pr\u00e4sidentin der Arbeiterwohlfahrt (AWO): \u201eUns l\u00e4uft die Zeit f\u00fcr die Rettung der Pflege davon \u2013 es ist buchst\u00e4blich f\u00fcnf nach zw\u00f6lf. Wenn wir uns nicht in den kommenden Monaten mitten im Kollaps des Pflegesystems wiederfinden wollen, m\u00fcssen wir endlich weg von kosmetischen Ref\u00f6rmchen hin zu einem echten Systemwechsel \u2013und zwar sofort!\u201d. Auch <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/fileadmin\/user_upload\/Seiten\/Presse\/docs\/stimmen-aus-Buendnis.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">die Vertreter der anderen Verb\u00e4nde betonten die Dringlichkeit des Vorschlags<\/a>. [<em>jdm<\/em>]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Derzeit m\u00fcssen Pflegebed\u00fcrftige im ersten Jahr ihres Aufenthaltes in einem Pflegeheim durchschnittlich rund 2.700 Euro pro Monat selbst aufbringen. Davon entfallen allein auf die pflegerische Versorgung rund 1250 Euro. Der Rest setzt sich zusammen aus Kosten f\u00fcr Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. 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