{"id":13314,"date":"2023-07-27T23:08:41","date_gmt":"2023-07-27T21:08:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/?p=13314"},"modified":"2023-07-27T23:08:43","modified_gmt":"2023-07-27T21:08:43","slug":"fast-70-prozent-der-krankenhaeuser-sehen-ihre-existenz-gefaehrdet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/2023\/07\/fast-70-prozent-der-krankenhaeuser-sehen-ihre-existenz-gefaehrdet\/","title":{"rendered":"Fast 70 Prozent der Krankenh\u00e4user sehen ihre Existenz gef\u00e4hrdet"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><a href=\"https:\/\/www.dkgev.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" width=\"365\" height=\"262\" src=\"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Defizituhr-Deutsche-Krankenhausgesellschaft.jpg\" alt=\"Defizituhr der deutschen Krankenhausgesellschaft\" class=\"wp-image-13316\" srcset=\"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Defizituhr-Deutsche-Krankenhausgesellschaft.jpg 365w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Defizituhr-Deutsche-Krankenhausgesellschaft-300x215.jpg 300w, https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Defizituhr-Deutsche-Krankenhausgesellschaft-150x108.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 365px) 100vw, 365px\" \/><\/a><figcaption>Auf der Homepage der Deutschen Krankenhausgesellschaft zeigt eine Defizituhr fortlaufend aktualisiert die Schulden der Krankenh\u00e4user in Deutschland<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>69 Prozent der Kliniken sehen ihre Existenz kurz- und mittelfristig gef\u00e4hrdet, fast kein Krankenhaus kann seine Ausgaben aus den laufenden Einnahmen decken. Gro\u00dfe Zweifel hegen die Kliniken daran, dass die Krankenhausreform in wesentlichen Feldern Verbesserung bringen w\u00fcrde. Das ist das <a href=\"https:\/\/www.dkgev.de\/dkg\/presse\/details\/fast-70-prozent-der-krankenhaeuser-sehen-ihre-existenz-gefaehrdet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ergebnis einer Blitzumfrage<\/a> des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).<\/p>\n\n\n\n<p>Nur 11 Prozent erwarten, dass sie durch die Krankenhausreform mehr Personal gewinnen k\u00f6nnen. Immerhin begr\u00fc\u00dft die Mehrheit der Krankenh\u00e4user, dass die Fallpauschalen durch Vorhaltepauschalen erg\u00e4nzt werden sollen; eine langj\u00e4hrige Forderung der DKG wird damit umgesetzt. Keinerlei Hoffnungen setzen die Krankenh\u00e4user in die Versprechen des Bundesgesundheitsministers, die Reform werde f\u00fcr weniger B\u00fcrokratie und weniger wirtschaftlichen Leistungsdruck sorgen. Zwei Drittel halten die Ank\u00fcndigung der \u201eEnt\u00f6konomisierung\u201c f\u00fcr ein leeres Versprechen, und sogar 91 Prozent erwarten keinerlei Entlastung bei der B\u00fcrokratie.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu erkl\u00e4rt der Vorstandsvorsitzende der DKG, Dr. Gerald Ga\u00df: \u201eEs bleibt fraglich, wie viele Krankenh\u00e4user die Reform unter den jetzigen schweren wirtschaftlichen Bedingungen \u00fcberhaupt erleben werden. Aber auch die politisch propagierten Ziele der Reform werden absehbar nicht erreichbar sein. &#8230; Wenn Krankenh\u00e4user regional schlie\u00dfen m\u00fcssen, werden die Pflegekr\u00e4fte im Regelfall nicht einfach wie ein Wanderzirkus in das n\u00e4chste gro\u00dfe Krankenhaus weiterziehen. Bisherige Schlie\u00dfungen von Standorten haben gezeigt, dass sich die Pflegekr\u00e4fte vielmehr neue Arbeitgeber in der N\u00e4he ihres Wohnortes suchen. <\/p>\n\n\n\n<p>Dazu passt eine <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2023\/07\/PD23_295_212.html\" target=\"_blank\">Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes <\/a>(Destatis) von heute, die feststellte, dass die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsvertr\u00e4ge in der Pflege gegen\u00fcber dem Vorjahr um 7 % oder 4 100 (2021: 56 300 Neuvertr\u00e4ge) gesunken ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Deutsche Krankenhausgesellschaft <a href=\"https:\/\/www.dkgev.de\/dkg\/presse\/details\/die-untaetigkeit-der-politik-gefaehrdet-weitere-ausbildungsplaetze-in-der-pflege\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">kommentierte diese Entwicklung <\/a>als besorgniserregend: &#8222;Wir brauchen dringend eine Trendumkehr. Doch aktuell besteht die Gefahr, dass die Zahl der Auszubildenden in den kommenden Jahren sogar weiter sinkt. Unsere konkrete gro\u00dfe Sorge ist, dass regionale Krankenpflegeschulen infolge von Klinikschlie\u00dfungen und\u00a0-insolvenzen selbst schlie\u00dfen m\u00fcssen. Die Krankenpflegeschulen sind unmittelbar an Krankenh\u00e4user angedockt und stehen in deren Tr\u00e4gerschaft. Wenn das Krankenhaus schlie\u00dft, ist auch die Krankenpflegeschule betroffen. Damit fallen nicht nur Ausbildungspl\u00e4tze f\u00fcr Pflegekr\u00e4fte weg, die sp\u00e4ter im Krankenhaus arbeiten sollten. Dem regionalen Arbeitsmarkt geht auch eine Vielzahl junger Fachkr\u00e4fte verloren, die in der Region gebraucht werden, sei es in den Langzeitpflegeeinrichtungen oder in der ambulanten Krankenpflege. Die Politik muss handeln und darf der Schlie\u00dfung von Krankenhausstandorten und Krankenpflegeschulen jetzt nicht einfach tatenlos zusehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Genau darauf weist das B\u00fcndnis Klimarettung schon lange hin. Es <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/stoppen-sie-lauterbachs-katastrophale-reformplaene-fuer-eine-echte-krankenhausrevolution\" target=\"_blank\">sammelt noch immer Unterschriften gegen Lauterbachs katastrophale Reformpl\u00e4ne.<\/a>  [<em>jdm<\/em>]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>69 Prozent der Kliniken sehen ihre Existenz kurz- und mittelfristig gef\u00e4hrdet, fast kein Krankenhaus kann seine Ausgaben aus den laufenden Einnahmen decken. Gro\u00dfe Zweifel hegen die Kliniken daran, dass die Krankenhausreform in wesentlichen Feldern Verbesserung bringen w\u00fcrde. 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