{"id":357,"date":"2018-12-09T13:31:43","date_gmt":"2018-12-09T12:31:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/?page_id=357"},"modified":"2018-12-09T17:01:11","modified_gmt":"2018-12-09T16:01:11","slug":"historisches","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/historisches\/","title":{"rendered":"Historisches"},"content":{"rendered":"<p>Die heutige Gemeinde Wippingen ist die l\u00e4ngste Zeit ihrer Geschichte zweigeteilt gewesen. Bevor sie im Jahre 1939 zu einer Verwaltungseinheit zusammengelegt wurde, bestand sie aus den Gemeinden <a href=\"#ostwippingen\">Wippingen-Ost<\/a> und <a href=\"#westwippingen\">Wippingen-West<\/a>.<img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.hallo-wippingen.de\/images\/muehle.jpg\" alt=\"Wippinger M\u00fchle\" width=\"129\" height=\"191\" \/><\/p>\n<p>Die Schwierigkeit der <a href=\"#zusammen\">Zusammenlegung der beiden Gemeindeteile<\/a> lag darin begr\u00fcndet, da\u00df von alters her Wippingen-West zum Gerichtsbezirk D\u00fcthe \/ <a href=\"http:\/\/www.lathen.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lathen<\/a> und zum Kirchspiel Steinbild, Wippingen-Ost zum Gerichtsbezirk <a href=\"http:\/\/www.soegel.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">S\u00f6gel<\/a> \/ H\u00fcmmling und zum Kirchspiel S\u00f6gel geh\u00f6rte.<br \/>\nZum ehemaligen Gerichtsbezirk D\u00fcthe \/ Lathen z\u00e4hlten bis zur S\u00e4kularisation (Aufkl\u00e4rung und Aufhebung oder \u00c4nderung der geistlichen Besitzverh\u00e4ltnisse) etwa 1803 die alten Kirchspiele Lathen und Steinbild mit D\u00f6rpen, zum ehemaligen Gerichtsbezirk S\u00f6gel \/ H\u00fcmmling die Kirchspiele S\u00f6gel und <a href=\"http:\/\/www.werlte.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werlte<\/a>.<\/p>\n<p>In der hannoverschen und danach preu\u00dfischen Zeit wurden die ehemaligen Gerichtsbezirke D\u00fcthe\/Lathen und, Aschendorf mit <a href=\"http:\/\/www.papenburg.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Papenburg<\/a> zum Altkreis Aschendorf vereinigt. Der alte Gerichtsbezirk S\u00f6gel wurde der Altskreis H\u00fcmmling. Die Grenzen zwischen Wippingen-West und Wippingen-Ost waren gleichzeitig die alten Markengrenzen zwischen Steinbild \/ Ahlen und S\u00f6gel \/ <a href=\"http:\/\/www.werpeloh.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werpeloh<\/a>. Die Marken bestanden aus gemeinsam genutztem Besitz aus Wiesen, Weiden, W\u00e4ldern und Moorgr\u00fcnden; sie waren also ein wichtiger Bestand einer Gemeinde. Aus diesem Grunde gab es immer wieder erhebliche Auseinandersetzungen \u00fcber die Markengrenzen, die zum Teil auch gerichtlich ausgetragen wurden. Um Grenzverletzungen durch die Nachbargemeinden zu verhindern, wurden diese Markengrenzen h\u00e4ufig durch Ansiedlung von Bauern in der N\u00e4he der Grenze gesichert. So k\u00f6nnte die Sicherung der Markengrenzen ein Grund f\u00fcr die Besiedlung gewesen sein, Wippingen-West von Ahlen aus, Wippingen-Ost von Werpeloh aus.<\/p>\n<p>Hinweise auf das Alter einer Gemeinde k\u00f6nnen Flurnamen geben. Viele alte Gemeinden f\u00fchren ihre Ortsnamen auf eine alte Flurbezeichnung zur\u00fcck. Nur weinige alte Fluren sind mit Menschen besiedelt worden, ihre Namen stellen aber die Verbindung zu den Menschen her, die die Fluren benutzt haben. Bereits im Jahre 1534 taucht in Urkunden sowohl f\u00fcr Wippingen-Ost als auch West der Name &#8222;tor Wyppinge&#8220; auf.<\/p>\n<p>1557 wurden die Wippinger H\u00f6fe unter Ahlen aufgef\u00fchrt unter Hinzuf\u00fcgen der Flurbezeichnung &#8222;tor Wippinge&#8220;. Ebenfalls aus dem Jahre 1557 wird bei Wippingen-Ost unter Werpeloh der Erbk\u00f6tter Reinert &#8222;tor Wippinge&#8220; angegeben.<\/p>\n<p>Es ist somit ganz sicher, dass bereits um 1500 die Flurbezeichnung &#8222;tor Wippinge&#8220; f\u00fcr beide Teile Wippingens galt. Man kann aber davon ausgehen, dass auch in Wippingen die Ansiedlung der alten Bauernh\u00f6fe (Vollbauernstellen) wie an anderen Orten bereits vor 1200 geschah.<\/p>\n<h3>Deutung des Namens &#8218;Wippingen&#8216;<\/h3>\n<div align=\"justify\">\n<p>Die Deutung des Namens l\u00e4\u00dft mehrere M\u00f6glichkeiten offen und mu\u00df deshalb wohl vorerst im dunkeln bleiben. In \u00e4lteren Aufzeichnungen wird der Name Wippingen von dem Wort &#8222;Wippe&#8220; abgeleitet. Wie eine Wippe sich nach zwei Seiten neigt, so neigte sich hier die Waage der Interessen auf der Grenze zwischen H\u00fcmmling und Emsland nach zwei Gemarkungen, nach zwei Kirchenspiele und nach zwei Kreisen. Dies ist sicherlich eine Interpretation im nachhinein, die sich auf die heute gegebenen Voraussetzungen st\u00fctzt. Dass die Menschen bei der Namensgebung den inhaltlichen Vergleich zwischen Wippe und Waage gezogen haben, ist wohl auszuschlie\u00dfen.Die andere Deutung findet sich in der Chronok der Samtgemeinde D\u00f6rpen von A. Busemann. In der niederdeutschen Mundart weisen Namen, die mit &#8222;Wi&#8220; oder &#8222;Vie&#8220; beginnen, auf nasse fruchtbare Orte hin. Die Endung &#8222;ingen&#8220; h\u00e4tte dann keine weitere Bedeutung.In Westsachsen kann die Endung &#8222;ingen&#8220; die Nachsilbe f\u00fcr den Namen eines Ortes sein, an dem die Nachkommen eines vorgenannten Mannes wohnen. &#8222;Wipp&#8220; k\u00f6nnte aus dem Personennamen &#8222;Wippo=W\u00fcpp&#8220; als Kosename von Willibald entstanden sein. Dies w\u00fcrde die Ansiedlung einer Sippe bedeuten.<\/p>\n<p>Zwar haben viele Ortsnamen auf &#8222;ingen&#8220; in der Vorsilbe einen Personennamen, man kann diese Endung aber auch anders deuten. So lassen sich in Westfalen viele &#8222;ingen&#8220;=Namen von &#8222;enghe&#8220;=Weide ableiten. Im Altenglischen bedeutet &#8222;ing&#8220; ebenfalls Weide. Auch im Osten der Niederlande hat &#8222;ing&#8220;, herkommend von &#8222;eng&#8220;, die Bedeutung Ackerland, Feld, Weidegrund. Wenn &#8222;ingen&#8220; als Weideland gedeutet wird, kann &#8222;Wipp&#8220; nicht mehr von einem Personennamen abgeleitet werden. In dem Bereich von Westfalen bis Pommern kommt das pr\u00e4historische Wort &#8222;Wipper&#8220; als Flu\u00dfname vor. Ihm zugrunde liegt das Wort &#8222;wip&#8220;=Moder, Wasser, Feuchtigkeit. Wenn man diese beiden Wortteile zusammenlegt, k\u00f6nnte man Wippingen als Flurnamen f\u00fcr &#8222;feuchte Weidegr\u00fcnde&#8220; deuten. Flurnamen enthalten immer eine Angabe dar\u00fcber, wie unsere Vorfahren den jeweiligen Raum bei ihrem ersten Aufsuchen vorgefunden oder wie sie ihn sich gestaltet haben. Wenn man davon ausgeht, dass die Grundlage f\u00fcr eine Besiedlung u.a. Grasland war, so waren diese Voraussetzungen zum Beispiel im Bereich der sogenannten Butterwiesen durchaus gegeben.<\/p>\n<\/div>\n<p><a name=\"westwippingen\"><\/a><\/p>\n<h3>Wippingen West<\/h3>\n<div align=\"justify\">\n<p>Die Ausf\u00fchrung \u00fcber Wippingen-West stammen zum gro\u00dfen Teil aus dem Nachla\u00df von Dr. Hermann Frerker aus Lathen. Dr. Frerker hat sich \u00fcber viele Jahre intensiv mit der Geschichte Lathens besch\u00e4ftigt. Da Wippingen-West zum ehemaligen Gerichtsbezirk D\u00fcthe \/ Lathen geh\u00f6rte, stie\u00df er bei seinen Nachforschungen auch auf die Spuren dieses Raumes. Wenige Jahre vor seinem Tode hat er seine Aufzeichnungen dankenswerter Weise der Gemeinde Wippingen zur Verf\u00fcgung gestellt.Seit dem Jahre 1534 gibt es eine belegbare schriftliche \u00dcberlieferung von Wippingen. Nat\u00fcrlich gab es die Bezeichnung Wippingen West zu dieser Zeit noch nicht. Die geographische Festlegung eines Ortes erfolgte damals nach seiner Zugeh\u00f6rigkeit zu seinem Kirchspiel und seinem Gerichtsbezirk. Nach einer Steuerliste aus dem Jahre 1534 wurde Wippingen-West unter dem Namen &#8222;Burschop tor Wyppinge&#8220; gef\u00fchrt. In einem Teil der Steuerlisten des 16. Jahrhunderts wurden die H\u00f6fe unter Ahlen aufgef\u00fchrt. Inwieweit der Ort Wippingen-West im 16. Jahrhundert bereits politisch selbst\u00e4ndig war, ist nicht sicher zu beurteilen.Die erhaltenen Akten des 16. Jahrhunderts stammen aus dem <a href=\"http:\/\/www.archive.nrw.de\/home.asp?sta-muenster\">Staatsarchiv M\u00fcnster<\/a>. Sie enthalten Angaben \u00fcber den Personenstand, \u00fcber Zahl und Art der H\u00f6fe, \u00fcber Eigenbeh\u00f6rigkeit, \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe des Landbesitzes und \u00fcber den Viehbestand.<\/p>\n<p>Es existiert eine Urkunde aus dem Jahre 1534 [<i>Ploichschattinge im Emeslande anno 1534 (Fstm. M\u00fcnster, Landesarchiv 487a, Nr. 14)<\/i>].<br \/>\nDiese enth\u00e4lt eine sogenannte <b>&#8222;Pflugschatzung&#8220;<\/b>, bei der die Steuerh\u00f6he nach der Anzahl der steuerpflichtigen Pfl\u00fcge festgelegt wurde.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.hallo-wippingen.de\/images\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n<img class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.hallo-wippingen.de\/images\/dorfinfo\/pflugschatzung-west-th.gif\" alt=\"\" \/><\/a><br \/>\nDieser kurze Bericht \u00fcber Wippingen nennt nicht nur Namen, Er gibt auch Einblick in die gesellschaftliche Schichtung innerhalb der Bev\u00f6lkerung der damaligen Zeit.<\/p>\n<p>Unter &#8222;ploge burschop tor wyppinge&#8220; werden die Erben &#8222;Herman tor wyppinge&#8220; und &#8222;Robbe tor wyppinge&#8220; genannt. Die sogenannten Vollerben sind der siedlungsgeschichtlich \u00e4lteste Bestand an H\u00f6fen, die in die Zeit vor 1200 n.Chr. zur\u00fcckreichen d\u00fcrften. Durch Teilung konnten aus den Vollerben Teilerben hervorgehen. Es finden sich also nur zwei alte Bauernh\u00f6fe, die ein ganzes Erbeanteil als Gerechtsame (Vorrecht, Berechtigung) in der Wippinger Mark hatten. Diese beiden Erben befanden sich laut der H\u00e4userliste des 18. Jahrhunderts etwa in dem R\u00e4ume Heyenhorst.<\/p>\n<p>Hier d\u00fcrfte also der \u00e4lteste Teil der Ansiedlungliegen. Diese Feststellung sagt nichts \u00fcber das Alter der <b>Sonderburg<\/b> und <b>Strotburg<\/b> aus, sondern bezieht sich nur auf o.g. Steuerliste. Aus Herman tor wyppinge wurde m\u00f6glicherweise der sp\u00e4tere Heyenhof. Dann wird ein &#8222;Erffkotter (Erbk\u00f6tter) Herman Nycker&#8220; genannt. Erbk\u00f6tter waren b\u00e4uerliche Betriebe, die in den Besitz etwa eines vom Hofe abgehenden Sohnes \u00fcbergingen. Ihre Gr\u00fcndungen sind j\u00fcngeren Datums und k\u00f6nnen etwa in die Zeit von 1200 &#8211; 1400 n.Chr. angesetzt werden. Bei Herman Nycker handelt es sich um den sp\u00e4teren Hof Kossen, heute Gerdes-Leissing.<br \/>\nLyfft\u00fcchter&#8220; (Leibzucht) waren Frederick und Johan tor wyppinge. Es handelt sich um Altbauern, die sich auf ihr &#8222;Altenteil&#8220; zur\u00fcckzogen, deren Besitz aber beim Stammhof verblieb.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hallo-wippingen.de\/images\/urkunde1537.gif\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n<img src=\"http:\/\/www.hallo-wippingen.de\/images\/dorfinfo\/urkunde1537-th.gif\" align=\"right\" border=\"0\" hspace=\"16\" vspace=\"10\" \/><\/a><\/p>\n<p>In einer anderen Urkunde aus dem Jahre 1537 [<i>Domkapitel M\u00fcnster IV 6, Nr.2 Bd.5<\/i>], in der auch der Name &#8218;Wippingen&#8216; erscheint, wurden nochmals die beiden Erben Herman und Robbe genannt.<\/p>\n<p>Im Buch &#8222;Die Gemeinde Wippingen&#8220; [<i>ISBN 3-927099-24-1<\/i>] sind noch weitere Dokumente aus den Jahren 1545,1557,1660,1760 und 1777 aufgef\u00fchrt, die noch n\u00e4her auf die einzelnen Hofstellen und Steuerlisten eingehen.<\/p>\n<\/div>\n<p><a name=\"ostwippingen\"><\/a><\/p>\n<h3>Wippingen Ost<\/h3>\n<div align=\"justify\">\n<p>\u00dcber Wippingen-Ost stehen bisher wenige schriftliche Unterlagen zur Verf\u00fcgung. Das \u00e4lteste Dokument stammt wie bei Wippingen-West aus dem Jahre 1534. In den Listen der &#8222;Renten und Erbschatzung des Emslandes 1534&#8220; findet man unter &#8222;Humelyngen Werplo Buerschop&#8220; die H\u00f6fe &#8222;Oldich tor wyppinge&#8220; und &#8222;Sander tor wyppinge&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hallo-wippingen.de\/images\/dorfinfo\/erbschatzung-ost-th.gif\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n<img src=\"http:\/\/www.hallo-wippingen.de\/images\/dorfinfo\/erbschatzung-ost-th.gif\" align=\"right\" border=\"0\" hspace=\"20\" vspace=\"10\" \/><\/a><\/p>\n<p>Diese beiden H\u00f6fe kann man als Vollbauernstellen einstufen, so da\u00df auch ihre Entstehung in das 12.Jahrhundert zu verlagern ist. M\u00f6glicherweise ist Oldich tor wyppinge den heutigen Hofstellen Meyer\/D\u00fcttmann, vormals Haskamp , zuzuordnen. Die Spur des Sander tor Wyppinge f\u00fchrt eventuell zur <b>Sonderburg<\/b>, der heutigen Hofstelle Pieper.<\/p>\n<p>Mit der Geschichte des <b>Hirtenjungen Haskamp<\/b> beginnt jede \u00e4ltere Chronik \u00fcber Wippingen. Sie ist zwar nicht urkundlich belegbar, ihr geschichtlicher und geographischer Hintergrund erscheinen jedoch durchaus realistisch.<\/p>\n<p><i><br \/>\n&#8222;Zu jener Zeit sandten die Hausv\u00e4ter von Werpeloh ihren Kuhhirten namens Haskamp an die \u00e4u\u00dferste westliche Grenze ihrer Feldmark. Den ganzen Sommer mu\u00dfte der Hirte hier mit dem Vieh verbringen. Allm\u00e4hlich lernte er das sch\u00f6ne und fruchtbare St\u00fcck Erde sch\u00e4tzen, und es reifte in ihm der Plan, sich hier auszusiedeln. In der Mu\u00dfezeit, und diese hatte er mehr als genug, fing er an, den Boden zu kultivieren, ohne jedoch sein Vorhaben zu verraten. Bald entstand auch eine H\u00fctte, und der sparsame und strebsame Hirte erstand sich das erste Vieh. Jetzt k\u00fcndigte er den Werpelohern den Dienst und siedelte mit Weib und Kind nach der neuen Plaatze.&#8220;<br \/>\n<\/i><\/p>\n<p>Diese \u00dcberlieferung f\u00fchrt uns zur\u00fcck in die Zeit der &#8222;Hudewirtschaft&#8220;, in der der Haupterwerb der Bauern in der Viehzucht gelegen hat. Man begn\u00fcgte sich damit, das unkultivierte Land durch Rinder und Schafe abzuh\u00fcten. Diese Wirtschaftsweise, kleine Ackerfl\u00e4chen zu bearbeiten und das Vieh auf ausgedehnten &#8222;Huden&#8220; weiden zu lassen, bestimmte in unserer Gegend bis in die Neuzeit das Gesicht der b\u00e4uerlichen Betriebe. Zur Bl\u00fctezeit der Hudewirtschaft schl\u00f6ssen sich die Bauern zu &#8222;Herdeschaften&#8220; oder &#8222;H\u00e4skuppen&#8220; zusammen, hielten sich gemeinsam einen Hirten, der die Tiere der verschiedenen Herdenbesitzer gemeinsam h\u00fctete. Auf die Deutung &#8222;H\u00e4s&#8220; = Herde l\u00e4\u00dft sich der Hofname &#8222;Has&#8220;-kamp zur\u00fcckf\u00fchren. In einer Steuerliste von 1545 taucht der Name &#8222;De Herdeskampesche&#8220; auf (weibliche Form von Herdeskamp). Auch in diesem Hofnamen ist ein inhaltlicher Bezug zum Namen Haskamp gegeben.<\/p>\n<p>Schafe konnten zuerst auf der Hude gehalten werden. Im Laufe der Jahrhunderte schufen sie aus den \u00dcbergangsmooren mehr und mehr kahle, besonders grasw\u00fcchsige Fl\u00e4chen und ebneten somit der Rinderhaltung die Wege. Was lag n\u00e4her, als da\u00df die Werpeloher Bauern ihren Kuhhirten auf solche Grasfl\u00e4chen schickten. Sie fanden diese guten Weidegr\u00fcnde m\u00f6glicherweise jenseits der Wanderd\u00fcnen nahe des Dorfes und des dahinter nach Westen sich erstreckenden Niederungsmoores in der Gegend der heutigen Butterwiesen.<\/p>\n<p>Auch der Name <b>Sonderburg<\/b> l\u00e4\u00dft sich nicht genau festlegen. Zum ersten Mal taucht er in einer Steuerliste des Kirchspiels S\u00f6gel aus dem Jahre 1741 auf. In einem Erkl\u00e4rungsversuch wird &#8222;Sondern&#8220; oder &#8222;Sundern&#8220; von aussondern abgeleitet. Gemeint sind hiermit ausgesonderte Fl\u00e4chen. Ein St\u00fcck Land von nicht bekannter Gr\u00f6\u00dfe wurde aus dem Markengebiet ausgesondert und verkauft.<br \/>\nEine zweite Deutung fu\u00dft auf den Namen des in der Steuerliste von 1534 erw\u00e4hnten Sander tor wyppinge. Im Volksmund spricht man von der &#8222;Sanderborg&#8220; oder &#8222;Sannerborg&#8220;, und noch um die Jahrhundertwende hie\u00df das Haus der Familie Pieper &#8222;Sannerere&#8220;.<\/p>\n<p>In einer Urkunde des Jahres 1777 ist von einem &#8222;Prinzipalhaus&#8220; auf der Sonderburg die Rede. Inwieweit es sich hier um einen Adeligensitz und wer in solchem Falle der jeweilige adelige Besitzer war, oder ob es sich bei der &#8222;Burg&#8220; um eine Festung handelte zur Sicherung einer Grenze oder eine Fluchtburg zum Schutz der Bev\u00f6lkerung, ist schwer feststellbar.<\/p>\n<p>Unter den Burgen des Emslandes z\u00e4hlt die Sonderburg zu den sogenannten &#8222;Gr\u00e4ftenh\u00f6fen&#8220;. Das sind Bauernh\u00f6fe, die durch einen Wall, einen Graben, durch Gestr\u00fcpp oder nur durch eine g\u00fcnstige Lage im weiten Moor gesch\u00fctzt waren. In den 20er Jahren hat man beim Haus der Familie Pieper einen unterirdischen Gang oder Weg gefunden, der zur Putte f\u00fchrte. \u00c4ltere Leute konnten noch den Lauf des Grabens zeigen, der um die Anlage f\u00fchrte. Von alledem ist heute nichts mehr zu sehen. Erhalten ist allein ein alter Eichenbalken mit der Jahreszahl 1696.<\/p>\n<p>Zu erkennen auf dem Balken ist au\u00dferdem noch eine Hausmarke. Die Marken sind urspr\u00fcnglich aus den Bed\u00fcrfnissen des b\u00e4uerlichen Lebens entstanden. Sie dienten zur Kennzeichnung des Eigentums, um z.B. die beweglichen Werkzeuge und Ger\u00e4te vor Verwechselungen zu sch\u00fctzen. Die Hofmarke war sp\u00e4ter ein Zeichen des Hofnamens, die mit dem Hof jeweils nur auf den Hoferben \u00fcberging, sozusagen am Hof klebte. Sie blieb selbst dann daran haften, wenn dieser durch Einheirat oder Verkauf in fremde H\u00e4nde \u00fcberging.<\/p>\n<p>Um das Jahr 1770 mu\u00df die Besitzung verkauft worden sein. Eine Urkunde \u00fcber den Verkauf, die den Besitzer ausweisen k\u00f6nnte, gibt es nicht. M\u00f6glicherweise war es ein Adeliger von Langen zu Westkreyenburg. Auf einer Grabinschrift von 1741 in der Klosterkirche von Corvey hei\u00dft es: &#8222;Im Jahre des Herrn 1741, am 10. Dezember verstarb der sehr angesehene und adelige Herr, Herr Hermann Heinrich Ignaz Engelber,<br \/>\nvon Langen, Herr zu Kreyenburg, Fresenburg, Arkenstede, Holte, Kamphaus und &#8222;Wippingen&#8220;.<br \/>\nDie K\u00e4ufer des Besitzes waren: Wilm Schroer, Johan Timmen, Heinrich Piper, J\u00fcrgen Hunt, Johan Wilmes, Steffen Deters, Claes Meyer und Wilm Haskamp.<\/p>\n<\/div>\n<p><a name=\"zusammen\"><\/a><\/p>\n<h3>Die Gemeinde Wippingen entsteht<\/h3>\n<p><a name=\"teilungost\"><\/a><br \/>\nDie Bildung der Gemeinde Wippingen aus den beiden Teilgemeinden war ein z\u00e4her Proze\u00df. Durch die Markenteilung nahm die Losl\u00f6sung von Werpeloh und Ahlen kon-krete Formen an. Sie fand ihren Abschlu\u00df in der politischen Einigung am 01.10.1939.<\/p>\n<h4>Markenteilung zwischen Werpeloh und Wippingen-Ost<\/h4>\n<p>Die Mark bestand zum gr\u00f6\u00dften Teil aus Sandboden, zum geringen Teil aus Niede-rungsmoor und anmoorigen B\u00f6den. Seit Ende des 17. Jahrhundert erfolgte die Nut-zung in der Weise, da\u00df auf dem Moore \u00c4cker f\u00fcr den Buchweizen- und Haferanbau, vereinzelt auch einige Wiesengr\u00fcnde auf lange Zeit verpachet wurden. Einzelne Gebiete wurden im Sommer gemeinschaftlich mit Vieh beweidet. Zu einer bestimmten Stunde trieben die Besitzer das Vieh an einer bekannten Stelle zusammen, um von einem Hirten gemeinsam zur Weide gef\u00fchrt zu werden.<\/p>\n<p>Im Laufe der Zeit entstanden unter den Beteiligten immer wieder Streitigkeiten \u00fcber die Nutzung der gemeinsamen Mark, da jede Gemeinde ihre Angelegenheiten nach Gutd\u00fcnken regelte. Die Wippinger beschwerten sich, als die Gemeinde Werpeloh Grundst\u00fccke verkaufen wollte, die in der N\u00e4he der Wippinger Mark lagen und ver-suchten, den Kaufabschlu\u00df zu verhindern. Die Werpeloher wandten sich darauf an den Landesherrn, der daraufhin verordnete: <i>&#8222;&#8230;so wird bis dahin denen Beambten im Emsland denen Wippingern alle T\u00e4tlichkeiten zu untersagen und zu verh\u00fcten hiermit anbe-fohlen.&#8220;<\/i><\/p>\n<p>1778 hatte die Gemeinde Werpeloh erneut Grund zur Beschwerde. Man war im Laufe der Zeit immer mehr dazu \u00fcbergegangen, in den entfernten Mooren in der N\u00e4he des Ortes Wippingen Buchweizen\u00e4cker anzulegen. Hiermit waren die Wippinger nicht einverstanden und vernichteten die Frucht. Als bekannt wurde, da\u00df die Wippinger im folgenden Jahr wieder die Absicht hatten, die Saat zu vernichten, wandten sich die Bauern von Werpeloh nochmals an den Landesherrn mit der Bitte,<br \/>\n<i>&#8222;denen Wippingern h\u00f6chstens zu verbieten das sie mit solcher Frevel That einhalten und das liebe Korn nicht wiederum erschlagen und denen armen Leuten ihr m\u00fchsames Arbeit nicht fruchtlos machen.&#8220;<\/i><\/p>\n<p>1787 kam es zu einer rechtlichen Auseinandersetzung. In einem notariellen Vergleich wurde in den strittigen Punkten Einigung erzielt. Unter anderem kam man zu folgen-den Vereinbarungen: &#8222;Wenn die Werpeloher au\u00dferdem noch Gr\u00fcnde verkaufen&#8230;, so sollen die Wippinger von dem zu zahlenden Kaufschilling zusammen einen f\u00fcnften Teil und die Gemeinde Werpeloh vier f\u00fcnfte Teile erhalten.<\/p>\n<p><i>&#8222;Kein Wippinger oder Werpeloher soll sich unterstehen, fremdes Vieh anzunehmen, in die gemeinsame Mark zu treiben und zu weiden, es sei denn, da\u00df er an die Werpeloher und an die Wippinger f\u00fcr ein Rindvieh j\u00e4hrlich 27 St\u00fcber und f\u00fcr ein Schaf viereinhalb St\u00fcber entrichtet und bezahlt. Von dem Geld erhalten die Wippinger 1\/5 und die Wer-peloher 4\/5.<br \/>\nLetztlich wird vereinbart: Wenn die Mark von anderen Nachbarsd\u00f6rfern betrieben und geweidet w\u00fcrden oder auf ihnen auf ihrer Mark zu nahe kommen, so soll einer dem anderen solches vorher kundtun. Sowohl die Werpeloher als auch die Wippinger sollen sich wegen dieses Punktes in als au\u00dferhalb des Gerichts behilflich sein und alle Angriffe auf gemeinschaftliche Kosten abwehren.&#8220;<\/i><\/p>\n<p>Die Grenzfestsetzung gegen\u00fcber Wippingen war besonders schwierig, weil die besse-ren Wiesen- und Weidegr\u00fcnde, auf welche beide D\u00f6rfer Anspruch erhoben, sich in der N\u00e4he von Wippingen befanden. Schlie\u00dflich kam vor dem Amte H\u00fcmmling ein Ver-gleich zustande, der von beiden Gemeinden 1856 anerkannt wurde. Bis die Teilung der Mark durchgef\u00fchrt und abgeschlossen wurde, dauerte es noch Jahrzehnte.<\/p>\n<p><a name=\"teilungwest\"><\/a><\/p>\n<h4>Markenteilung zwischen Ahlen-Steinbild und Wippingen-West<\/h4>\n<p>Die Teilung der &#8222;Ahler-Steinbilder-Wippinger Mark&#8216; wurde 1867 eingeleitet, offiziell abgeschlossen wurde die Teilung am 25 Januar 1886, wie folgende Urkunde belegt.<br \/>\nWegen der kompliziertheit der Besitzverh\u00e4ltnisse in Bezug auf L\u00e4ndereien, Gew\u00e4sser und Wege dauerte sie in Wirklichkeit bis \u00fcber die Jahrhundertwende hinaus.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hallo-wippingen.de\/images\/images\/dorfinfo\/teilung-steinbild-wippingenwest.gif\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n<img class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.hallo-wippingen.de\/images\/dorfinfo\/teilung-steinbild-wippingenwest-th.gif\" align=\"middle\" border=\"0\" hspace=\"16\" vspace=\"10\" \/><\/a><\/p>\n<p><center><i><br \/>\nDer nachstehende, in der Sache, betreffend<br \/>\ndie Teilung der Mark von Ahlen-Steinbild-<br \/>\nWippingen, Kreis Aschendorf, zwischen den Interessenten<br \/>\nabgeschlossenen und unterm 25. Januar 1886 best\u00e4tigten<br \/>\nRece\u00df, welcher w\u00f6rtlich, wie folgt lautet:<br \/>\nLanddrostei, Bezirk Osnabr\u00fcck<br \/>\nAmt Aschendorf<br \/>\nRece\u00df<br \/>\nbetreffend<br \/>\ndie Teilung der Ahler-Steinbilder-Wippinger<br \/>\nMark.<br \/>\n<\/i><\/center><a name=\"vereinigung\"><\/a><\/p>\n<h3>Die politische Vereinigung (1939)<\/h3>\n<p>Wippingen-West entwickelte sich schon im 18. Jahrundert aus der Gemeinde Ahlen heraus zu einer eigenen Gemeinde, w\u00e4hrend die Ost-Wippinger noch bis 1866 politisch zur Gemeinde Werpeloh geh\u00f6rten, obwohl sie wiederholt den Versuch unternommen hatten, die Selbst\u00e4ndigkeit zu erlangen.<\/p>\n<p>In einem Gesuch von 1855 hei\u00dft es zur Begr\u00fcndung, da\u00df die Gemeinde \u00fcber &#8222;eigene Handspritzen verf\u00fcgt&#8220;, &#8222;die n\u00f6tigen Anstalten gegen ansteckende Krankheiten unter Menschen und gegen Viehseuchen eingerichtet&#8230; am Schwartenberg aufgefundene Tote auf eigene Kosten eingeholt zur Erde bestattet hat&#8220; und &#8222;aus 28 H\u00e4usern besteht, gro\u00df und wohlhabend ist, alle Pflichten zu \u00fcbernehmen&#8220;.<\/p>\n<p>Dem Bem\u00fchen, die Selbst\u00e4ndigkeit zu erlangen, standen nicht nur die Abh\u00e4ngigkeit von Werpeloh und Ahlen-Steinbild im Wege, sondern auch die Zugeh\u00f6rigkeit zu den verschiedenen Kreisen Aschendorf und H\u00fcmmling. Erst als diese beiden Altkreise mit Wirkung vom 01. Oktober 1932 aufgel\u00f6st und zum neuen Kreis Aschendorf-H\u00fcmmling zusammengeschlossen wurden, war der Weg zur politischen Einigung frei.<\/p>\n<p>1938 teilte der Landrat den beiden Gemeinden mit, da\u00df sie zur &#8222;Vereinfachung und Verbilligung der Verwaltung&#8220; zu einer Gemeinde vereinigt werden sollten. Durch Erla\u00df des Oberpr\u00e4sidenten der Provinz Hannover wurden sie mit Wirkung vom 01.10.1939 zusammengeschlossen unter dem Namen Wippingen.<\/p>\n<p>Kurz vor der offiziellen Vereinigung werden die Ost- und West-Wippinger vom Landrat aufgefordert, bei einem gemeinsamen Stra\u00dfenbauprojekt zusammenzuarbeiten.<\/p>\n<p><i>&#8222;Die Gemeinde West-Wippingen wird in den n\u00e4chsten Tagen mit der Durchf\u00fchrung der Erdarbeiten f\u00fcr den Stra\u00dfenbau von Wippingen nach Neud\u00f6rpen, soweit sie im Gemeindbezirk Wippingen liegt, beginnen. Ich empfehle der Gemeinde Ost-Wippingen, sich an diesen Arbeiten in vollem Umfange zu beteiligen, als wenn die Zusammenlegung schon jetzt in Kraft w\u00e4re. Ich halte dieses f\u00fcr notwendig, weil in den kommenden Jahren an den Wegen in Ost- Wippingen sehr viele Arbeiten zu leisten sein werden, um ordnungsgem\u00e4\u00dfe Wegeverh\u00e4ltnisse zu erlangen. Auch ist zu pr\u00fcfen, ob nicht der von S\u00fcden nach Norden f\u00fchrende Weg, welcher mit Geb\u00e4uden stark besetzt ist, mit einer Steinbahn ausgebaut werden mu\u00df. Schlie\u00dflich kommen noch die Arbeiten an dem Ausbau des Weges von Ost-Wippingen nach Werpeloh in Frage. Im Interesse einer gediegenen Zusammenarbeit beider Ortsteile und F\u00f6rderung derselben auf dem Gebiete der Aufschlie\u00dfung ersuche ich die beiden B\u00fcrgermeister, sich wegen der Durchf\u00fchrung der Erdarbeiten von Wippingen nach Neud\u00f6rpen gegenseitig ins Benehmen zu setzen, in dem Willen und Bestreben, schon von jetzt ab in den beiden Gemeinden die bestm\u00f6gliche Arbeit an dem Ausbau der Wege f\u00fcr beide Ortsteile zu beginnen zum Wohle der neuen zusammengelegten Gemeinde.&#8220;<br \/>\n<\/i><\/p>\n<p><i>Quelle: Chronik der Gemeinde Wippingen ISBN 3-927099-34-1 (Josef Kimmann)<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die heutige Gemeinde Wippingen ist die l\u00e4ngste Zeit ihrer Geschichte zweigeteilt gewesen. Bevor sie im Jahre 1939 zu einer Verwaltungseinheit zusammengelegt wurde, bestand sie aus den Gemeinden Wippingen-Ost und Wippingen-West. Die Schwierigkeit der Zusammenlegung der beiden Gemeindeteile lag darin begr\u00fcndet, da\u00df von alters her Wippingen-West zum Gerichtsbezirk D\u00fcthe \/ Lathen und zum Kirchspiel Steinbild, Wippingen-Ost [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/357"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=357"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/357\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":373,"href":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/357\/revisions\/373"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hallo-wippingen.de\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=357"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}