. 02.01.2012 Straßensperrung Steinbild

In der Zeit vom 23.01.2012 bis 15.01.2013 wird die L 59 in Steinbild aufgrund des Neubaus einer Flutmuldenbrücke gesperrt sein.
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. 31.12.2011 Das Übliche von der Deutschen Bahn

Der Besuch eines Bekannten hat im Zug von Münster nach Lathen die Handtasche mit Geld (150 EUR) und Dokumenten vergessen. Das merkte der Besuch bei der Ankunft im Hümmlingdorf. Was tun? Bevor die Tasche geklaut wird, könnte man schnell in Leer Bescheid geben, damit der Zugführer einmal nachschaut - denkt man.

Aber Bahnhöfe haben heutzutage keine Telefonnummern mehr, nur noch interne. Also schnell das Fundbüro der Bahn angerufen; die Nummer gibt's im Internet - wie praktisch.

Leider kostet der Anruf dort 59 ct/min. Zwei Minuten dauert es allein, zu klären, dass das Fundbüro keineswegs beim Zugführer Bescheid geben kann, sondern nur die Verlustmeldung aufnimmt. Und wenn irgendwann ein passender Fund gemacht wird, wird man benachrichtigt.

Hilfe bei der Schadensbegrenzung gibt es nicht, aber 5 EUR für das Gespräch wurde schnell gezahlt. Man sollte glauben, dass die Mitarbeiter im Callcenter der Deutschen Bahn exzellente Löhne erhalten, denn immerhin kostet eine Stunde Telefonieren 35,4 EUR. Nach dem DB Dialog-eigenem Tarifvertrag bekommt ein Call-Center-Mitarbeiter ein Brutto-Monatsgehalt von 1.338,33 EUR, das entspricht ungefähr einem Stundenlohn von 7,78 EUR, ist also weniger, als die Forderung der Gewerkschaften für den Mindestlohn.

Der Call-Center-Mitarbeiter produziert also ca. 27,6 EUR pro Stunde, damit die Bahnvorstände Geld genug für den Stuttgarter Bahnhof als Freundschaftsgabe an die Baukonzerne zusammenkriegen. Der Service für den Bahnfahrer geht trotzdem gegen Null.
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. 30.12.2011 Tunscherengalerie von Heinz Thien

Zur Tunscherengalerie auf Lathen-Online Jetzt ist es natürlich schon fast zu spät, um sich Anregungen für die Tunschere zu holen. Dies ist jedenfalls in der Tunscherengalerie von Heinz Thien auf Lathen-Online noch möglich.

Und vielleicht findet der eine oder andere Wippinger auch, dass genug Zeit ist, um eine Tunschere auszubringen: Jetzt, wo in der Halle doch keine Silvesterfete stattfindet?
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. 28.12.2011 Glosse: Woran erinnert mich der Hirsch bloß?

Flyer "Hirsche in unseren Wohnzimmern" Weihnachten war gerade unterm Baum entschieden worden, da flatterte mir schon wieder ein Werbeflyer vor die Füße, genauer: er fiel aus dem Innenteil des EL-Kuriers . Ein treu-dämlich dreinblickender Hirschkopf mit mächtigem Geweih an einem Papphaken hängend erheischte meine Aufmerksamkeit. Nachdem ich zwei, dreimal kurz gestutzt und mich dann endlich von meiner Verblüffung erholt hatte, begann ich zu überlegen, welche Firma es denn nun auf meine Jahresendbestände abgesehen haben könnte. Mein erster Verdacht ging in Richtung Jagdzubehörausrüster, der mir ein Abonnement von „Wild und Hund“ nebst Jagdunfallversicherung andrehen wollte. Wenn ich nur wüsste, woran mich dieser wirklich selten dusslige Hirsch erinnerte.

Nun fasste ich das merkwürdig kleinkarierte Tapetendesign näher ins Auge und vermutete dahinter die Einladung zu einer Butterfahrt mit anschließender unterhaltsamer Abschlussveranstaltung im Landgasthof „zum Hirschen“. Altermäßig passe ich nämlich randscharf in die entsprechende Zielgruppe.

Aber: Rätsel über Rätsel - Direkt unter dem dümmlich-unheimlichen Wiederkäuer dieser Schriftzug: „Mama und Papa wollen nur dein Bestes“. Fassungslosigkeit machte sich breit: Wer um Himmels Willen bedroht solchermaßen dreist unseren Nachwuchs?

Das Tapetendesign aus den fünfziger Jahren schlug mir alsbald tierisch aufs Gemüt und erinnerte dermaßen unangenehm an die gute alte Zeit, dass ich dem röhrenden Hirsch nur durch eine Flucht nach vorn entkam. Das hieß in diesem Fall: Umblättern.

Flyer "Hirsche in unseren Wohnzimmern" Dann die Auflösung: In einem Bekennerschreiben outeten sich die Verfasser: der Landkreis, der Wirtschaftsverband Emsland, die „Ems-Achse“, die Agentur für Arbeit, die hiesige Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer und das Medienhaus „Neue Osnabrücker Zeitung“. Wen habe ich in dieser Auflistung noch vergessen? Es kann doch unmöglich sein, dass diese Handvoll namhafter Institutionen es allein geschafft haben will, einen so unglaublich ansprechenden und hochkreativen Werbeeinfall zu generieren („generieren“ sagt man heute, im Ernst).

Nein, ganz so einfach ist es natürlich nicht, lieber Leser. Solch ein Projekt erfordert es, dass man Geld in die Hand nimmt und die „Fachliche Unterstützung eines multimedialen Medienbüros“ (vgl. EL- Kurier ) anfordert.

Nur so konnte es gelingen, die Werbe-Botschaft an die Zielgruppe zu bringen. Und jetzt fiel es mir auch wie Schuppen von den Augen: Die anvisierte Zielgruppe waren junge Leute, die darauf voll abgehen, nicht so alte Knacker wie unsereiner, der null Ahnung von Design, Layout usw. hat.

Im Verlauf des weihnachtlichen Familientreffens ergab sich noch die Gelegenheit, mit Vertretern ebendieser Zielgruppe Kontakt aufzunehmen und mir meinerseits “fachliche Unterstützung“ zukommen zu lassen. In der Tat: Was ich in meiner Verblendung als altmodischen popligen Werbekram abgetan hatte, ist in Wahrheit total angesagter Retro-Look.

Nachtrag: Soweit ich mich erinnere, hatte dieses Ding auch eine Botschaft. Diese zu dechiffrieren erlaube ich mir aber nicht. Bin doch garantiert wieder auf dem Holzweg. Für das neue Jahr gelobe ich Besserung.

Aber jetzt weiß ich endlich, woran mich dieses gehörnte Vielfraß erinnert: Ich bin mir absolut sicher, dass die Werbefuzzies vom “Medienbüro“ ihre besten Einfälle bei einigen Flaschen “Jägermeister“ hatten.
Prost!
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. 28.12.2011 Handel mit Böllern startet am 29. Dezember

Der Verkauf von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 darf am 29. Dezember beginnen und endet am 31. Dezember. Darauf weist die IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim hin.

Während Kleinstfeuerwerk der Kategorie 1 (z. B. Tischfeuerwerk oder Wunderkerzen) das ganze Jahr an Personen über 12 Jahre verkauft wird, darf Kleinfeuerwerk der Kategorie 2 (z. B. Raketen oder China-Böller) nur von Donnerstag bis Samstag und nur an Personen über 18 Jahre vertrieben werden. Auf diesen Zeitraum müssen die Verbraucher in der Werbung hingewiesen werden.

Mit der Umsetzung der europäischen Pyrotechnik-Richtlinie in deutsches Recht haben sich die Vorschriften zu Verkauf und Aufbewahrung pyrotechnischer Gegenstände geändert. Ausführliche Informationen können im Internet unter www.osnabrueck.ihk24.de, Dokument 9920 abgerufen werden.
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. 28.12.2011 Pegelonline: Wasserstände mobil abrufbar - Tagesaktuelles Informationssystem des WSA

Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes stellt ab sofort aktuelle Pegeldaten nicht nur als normale Webseite unter http://www.pegelonline.wsv.de, sondern auch optimiert für Smartphones unter der Adresse http://www.pegelmobil.de zur Verfügung.

Das heißt, die Benutzeroberfläche wird optisch und ergonomisch in das mobile Endgerät integriert. Auf den Seiten werden kostenfrei tagesaktuelle Messwerte der ca. 500 Binnen- und Küstenpegel der Wasserstraßen des Bundes bereitgestellt. Pegeldaten, Darstellung von Zeitreihen sowie eine Kartenansicht können ausgewählt werden.

Die Messdaten (z.B. Wasserstände) werden mehrfach täglich veröffentlicht und liegen im Bereich der Deutschen Küste sogar in einer Aktualität von wenigen Minuten vor.
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. 28.12.2011 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in dieser Woche an folgenden Stellen:
Donnerstag, 29. Dezember 2011: Lehrte, Twist
Freitag, 30. Dezember 2011: Klein Berßen, Herzlake
Samstag, 31. Dezember 2011: keine Angaben
Sonntag, 1. Januar 2012: keine Angaben
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. 26.12.2011 Blicke der Deichkönigin auf das Emsland

Unter dem Namen "Deichkönigin" gibt es bei Youtube einen Kanal mit über 30 kurzen Videoclips mit Ansichten aus dem Emsland. Das besondere: Die Clips zeigen ein "Deprimierendes Emsland".

So zeigt der Clip mit dem Titel "Deprimierendes Emsland: Sommerliches Vogelkonzert in Klein Hesepe" ohne Kameraschwenks einen Hänchenmaststall mit den verdunkelten Fenstern und etwas umgebendes Buschwerk. Zu hören sind dabei Vogelgezwitscher und die Laute der Tiere aus dem Inneren des Maststalls.

Der Clip "Deprimierendes Emsland: Dörpen-Vierzehn Transrapids" zeigt die Transrapidschleife in Kluse und einige vorbeifahrende Autos. "Deprimierendes Emsland: Loveparade in Vormeppen" betitelt ein Filmchen über das Antreten einer Schützenkompanie. Deprimierendes Emsland: Pazifismus zwischen Sögel und Lathen" zeigt die bei der alten Ortsstelle Wahn stehenden ausgeschlachteten Panzer. Und so geht es weiter. Es sind etwas andere Ansichten vom Emsland. Die Filme selbst zeigen nichts außergewöhnliches; die ironischen Titel sind es, die einen stutzen lassen. Das Video "Deprimierendes Emsland: 8. Mai. Wesuwe." zeigte einige grölende/singende junge Männer auf einem Schützenfest, dem Titel nach am 8. Mai, dem Gedenktag an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und die Befreiung vom Faschismus. Auch hier lässt erst der Titel stocken.

Zum Ems-Zeitungsartikel vom 21.12.2011 Wie die Kommentare auf Youtube zeigen, fühlen sich nicht wenige von der Deichkönigin denunziert. So schreibt "TheEmslaender" "An dem was du geschrieben hasst erkennt man das du überhaupt nicht an der Teilnahme der hiesigen Gemeinschaft interessiert bist". Und das ist es, was an diesen Videos als so verstörend betrachtet wird. Hier wrd einfach der Konsens verweigert, Heile-Welt-Positionen einzunehmen.

Örtliche Politiker, viele Vereine und die Wirtschaftsverbände versuchen, einen Lokalpatriotismus zu erzeugen, der Kritik am Bestehenden nicht mehr zulässt. Das Zukleistern von bestehenden Interessengegensätzen z. B. zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, war immer schon eine gängige Methode, um herrschende Verhältnisse abzusichern, sei es die deutsche Arbeitsfront der Nazis oder die "Konzertierte Aktion" der Großen Koalition 1968. Auch das "Mir san mir!" der Bayern gehört in diese heimattümelnde Kategorie. Der Versuch Stoibers, in Bayern mit dem Slogan "Laptop und Lederhose" die Ortsverbundenheit zu instrumentalisieren für die Liberalisierung der Wirtschaft mit ihrer Folge der verstärkten sozialen Unsicherheit, ist noch Vielen im Gedächtnis.

Ähnliches versucht gerade der Landkreis Emsland im Verein mit den Wirtschaftsverbänden mit der seltsamen Aktion „Mama und Papa wollen nur Dein bestes“, bei der die Eltern einen Türanhänger mit einem Hirschen an die Tür ihrer zu Weihnachten heimkehrenden Kinder hängen sollen, um sie zum Bleiben im Emsland zu veranlassen. Es glaubt wohl niemand an den Erfolg dieser Aktion. Aber die Verbände und die Politiker zeigen mal wieder, dass sie was tun. Was sie tun (nämlich Steuergelder in Druckerzeugnisse verwandeln) ist egal, die Hauptsache ist, dass sie Tatkraft zeigen. Und es soll über eine diffuse Solidarisierung aller Emsländer ein dumpfes Regionalbewusstsein erzeugt werden.

Dass die Deichkönigin da nicht mitmacht, können ihr viele nicht verzeihen.
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. 26.12.2011 Schöne Wörter aus dem Hümmlinger Wörterbuch. Heute: Wienaechten

Hümmlinger Wörterbuch auf der Grundlage der Loruper Mundart von Heinrich Book und Hans Taubken, Verlag des Emsländischen heimatbundes, Sögel, 2006, ISBN 978-3-88077-142-0 Wienaechten n. Weihnachten, Weihnachtsfest
Wienaechtsboom m. Pl. -bööme Weihnachtsbaum
Wienaechtskeersse f. Pl. -n Weihnachtskerze, Kerze am Weihnachtsbaum
Wienaechtstied f. Weihnachtszeit, die Zeit um Weihnachten

Obiger Auszug stammmt aus dem Hümmlinger Wörterbuch auf der Grundlage der Loruper Mundart von Heinrich Book und Hans Taubken, Verlag des Emsländischen Heimatbundes, Sögel, 2006, ISBN 978-3-88077-142-0.

Hallo-Wippingen.de wünscht frohe Festtage.
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. 22.12.2011 Naturschutzverein im Eilverfahren gegen Schweinestall in Osnabrück erfolgreich

Ein bemerkenswertes Urteil hat das Verwaltungsgericht Osnabrück gestern gefällt. Es hat dem Antrag des Umweltforums Osnabrücker Land e.V., das auch Mitglied des Aktionsbündnisses gegen den Maststallbau ist, stattgegeben, der sich gegen die Erweiterung eines Sauen- und Ferkelstalles im Landkreis Osnabrück gewandt hatte. Der Naturschutzverein hatte geltend gemacht, die dem Landwirt vom Landkreis Osnabrück erteilte Änderungsgenehmigung zur Erweiterung seiner Sauen- und Ferkelhaltung um ca. 75 Sauen und 1320 Ferkel verletze umweltrechtliche Vorschriften. Der Landkreis hatte die sofortige Vollziehung der Genehmigung angeordnet. Das Gericht gab dem Naturschutzverein Recht und stellte im o.g. Beschluss die aufschiebende Wirkung seines Widerspruchs wieder her.

In der Begründung sind zwei Aspekte interessant: Erstens wird der Naturschutzverband als berechtigt betrachtet, die Verletzung umweltrechtlicher Vorschriften umfassend vor Gericht geltend machen. Die deutsche Gesetzgebung engt das Recht der Naturschutzverbände stark ein und verlangt, dass ein Geschädigter nachgewiesen wird. Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes sagt aber, dass ein Umweltverband direkt die Verletzung von Umweltgesetzen und -normen anprangern kann.

Weiter führt das Gericht an, dass vom erweiterten Sauen- und Ferkelstall überhöhte Ammoniakemissionen ausgingen. Diese belasteten eine zusätzliche Fläche von 0,7 ha Wald und damit seien Schäden für diesen Wald nicht auszuschließen. Dies gilt auch für viele andere Maststallprojekte. Mehr in der Pressemitteilung des Verwaltungsgerichtes Osnabrück vom 22.12.2011...
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. 20.12.2011 Ausgeschiedene Gemeinderatsmitglieder in Wippingen, Kluse und Renkenberge geehrt

Ems-Zeitung vom 20.12.2011 Ems-Zeitung vom 20.12.2011 Ems-Zeitung vom 20.12.2011
Die ausgeschiedenen Gemeinderatsmitglieder wurden in den jeweiligen Gemeinderatssitzungen zum Jahresabschluss für ihre ehrenamtliche Tätigkeit geehrt und feierlich verabschiedet.
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. 20.12.2011 Baumfällarbeiten in Dörpen nördlich des Mittelweges

Als vorbereitende Maßnahme für die geplante Neuerschließung des Dörpener Industriegebietes über den Mittelweg wurde am 15.12.2011 mit Baumfällarbeiten zur Freimachung der zukünftigen Straßentrasse begonnen. Mehr auf www.doerpen.de...
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. 20.12.2011 Schließungszeit Dünenbad

Aufgrund der jährlichen Wartungsarbeiten wird das Dünenbad in der Zeit vom 20.12.2011 bis voraussichtlich einschl. 26.12.2011 geschlossen bleiben. Das Dünenbad ist zwischen den Feiertagen wie folgt geöffnet:
27.12.2011 14.00 - 21.00 Uhr
28.12.2011 06.30 - 08.00 Uhr, 10.00 - 21.00 Uhr
29.12.2011 06.30 - 08.00 Uhr, 10.00 - 21.00 Uhr
30.12.2011 10.00 - 21.00 Uhr
Am 31.12.2011 und 01.01.2012 ist das Bad geschlossen. Vom 02.01.2012 bis 04.01.2012 gelten die bekannten Ferienöffnungszeiten.
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. 19.12.2011 Am 2. Weihnachtstag gibt es um 20 Uhr Theater in Renkenberge

Ems-Zeitung vom 17.12.2011 Flyer der Theatergruppe Renkenberge Eine Mischung aus Spannung und Humor verspricht eine Krimikomödie, die die Theatergruppe der Landjugend Renkenberge ab dem zweiten Weihnachtstag in Renkenberge und Lathen aufführen wird.

Die Komödie von Wilfried Reinehr mit dem Titel „Tote laufen nicht davon“ dreht sich um einen ermordeten Bankchef, dessen Leiche verschwunden ist. Es gibt mehrere Verdächtige. Und plötzlich taucht der vermeintlich Tote höchstlebendig wieder auf . . .

Der Aufführungsreigen startet am 26. Dezember um 16 Uhr (für Kinder) und um 20 Uhr (Premiere mit Tanz) im Gemeindehaus Renkenberge. Dort wird das Stück außerdem am 7. Januar um 20 Uhr (wieder mit Tanz) und 8. Januar um 18 Uhr zu sehen sein. Schauplatz der Aufführungen in Lathen ist das Haus des Gastes. Dort bringt die Theatergruppe die Komödie am 28. und 29. Januar jeweils um 19.30 Uhr auf die Bühne. Karten für die Aufführungen in Lathen gibt es im Vorverkauf beim Friseurteam Marita Kock, bei Bürobedarf Stubben sowie im Haus des Gastes.
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. 18.12.2011 Verfassungsschutzamt bezahlte Naziterroristen direkt

Der Thüringer Verfassungsschutz hat erstmals eine Zahlung an die Zwickauer Neonazis, denen zehn Morde zur Last gelegt werden, eingeräumt. Das berichtete heute die "Bild am Sonntag". Das habe laut BamS ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes am 6. Dezember 2011 vor der geheim tagenden Kontrollkommission des Thüringer Landtages berichtet.

Nach Aussagen des Verfassungsschützers wusste seine Behörde aus abgehörten Telefonaten, dass Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt damals dringend Geld für neue Pässe brauchten. Man habe darauf gesetzt, mithilfe der Geldzahlung Hinweise auf den Aufenthaltsort sowie die Tarnnamen der Rechtsterroristen zu erhalten. Daher habe der Verfassungsschutz im Jahr 2000 dem NPD-Funktionär Tino Brandt das Geld übergeben, der unter dem Decknamen „Otto“ als V-Mann für die Behörde arbeitete. Brandt sollte das Geld an das seit 1998 gesuchte Neonazi-Trio weiterleiten.

Das Trio habe sich tatsächlich neue Pässe beschafft. Weil der Thüringer Verfassungsschutz die Meldeämter in Sachsen nicht eingeweiht hatte, konnte die rechte Terrorgruppe damit jedoch unerkannt untertauchen.

Der Thüringer Verfassungsschutz kaufte zur Finanzierung des Neonazi-Trios auch das antisemitische Brettspiel „Pogromly“ für jeweils 100 Mark an, schreibt die Zeitung weiter. Mindestens drei Exemplare des Hetz-Spiels, dessen Verkaufserlös an die Terrorzelle floss, habe NPD-Mann Brandt an Mitarbeiter des Thüringer Verfassungsschutzes verkauft.

Das Bundeskriminalamt als zuständige Verfolgungsbehörde hat die jahrelange mörderische Tätigkeit der Rechtsextremen nicht erkannt und versucht jetzt durch die Forderung nach der schnellen Einführung einer Neonazi-Datei zu punkten. Diese soll helfen, Netze unter den Neonazis aufzudecken. Dies ließe sich bestimmt schnell erreichen, wenn die Mitarbeiterdateien der Verfassungsschutzämter umbenannt würden in "Neonazi-Datei". Der größte Teil des rechten Sumpfes wäre dann schon erfasst.
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. 17.12.2011 Denkmal zum Verlust der Werte

Denkmal über den Verlust der Werte Denkmal über den Verlust der Werte Geradezu liebevoll ordentlich hat jemand diesen Abfall im Wippinger Wald deponiert. Hier wurde nichts hastig vom Anhänger geschoben; hier wurde nicht riskiert, dass die asbesthaltigen Platten kaputt gehen.

Derjenige, der dies ablagerte, wusste noch genau, was es ihn gekostet hat, diese Baumaterialien zu erwerben. Da gab es die Hoffnung, mit dem Bau dieses Stalles Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen. Die Investition war nicht gering, aber sie schien sich bezahlt zu machen.

Und jetzt ist die Erkenntnis gereift, dass es sich um Gegenstände ohne jeden Wert - ohne jeden Tauschwert handelt. Im Gegenteil: Ihre Entsorgung kostet sogar Geld. Der Weg zur Mülldeponie ist zu schmerzhaft; stattdessen hat sich hier jemand sein privates Denkmal zum Verlust der Werte gebaut.

Denkmal über den Verlust der Werte Die systematische Entwertung aller Dinge ist ein Merkmal der kapitalistischen Wirtschaft. Nicht der Gebrauchswert ist entscheidend, sondern der Tauschwert. Bei der Hausratversicherung lautet der entscheidende Begriff "Wiederbeschaffungswert". Wertvoll ist nur, was sich verkaufen lässt, was Profit bringt. Wer oder was dazu nicht beitragen kann, hat keine Daseinsberechtigung mehr. Ist Ballast, unproduktiv, Pflegefall, Hartz IVler.

Unser Denkmalserbauer handelte aber illegal; er hätte alles zur Deponie bringen müssen, die in ihrem Namen das Wort "Müll" nicht mehr führt, sondern mit einem Wertstoffhof verbunden ist. Alles was unsere Müllwagen abholen, wird nicht mehr deponiert, sondern direkt in die Müllverbrennungsanlage gefahren und damit unseren Augen entzogen. Denn eine Deponie könnte sich durch hohe Müllberge auch zu einem Denkmal entwickeln für unsere Lebensweise, die die natürlichen Ressourcen unwiederbringlich verbraucht und zerstört und der Natur nur in Sonntagsreden einen eigenen Wert abseits von Gewinnerwartungen zubilligt.
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. 16.12.2011 NABU fordert neue Untersuchung der Gesundheitsgefahr durch Mastställe - Zweifel an Position des Landkreises zum Keimgutachten

Ems-Zeitung vom 16.12.2011 Der Naturschutzbund (NABU) befürchtet, dass der Landkreis entgegen seiner Ankündigung die Fragen der von Mastställen ausgehenden Keimbelastungen und dadurch mögliche Gesundheitsgefahren für Anwohner „nicht ausreichend berücksichtigt“. Das geht aus einer Pressemitteilung des NABU hervor.

In der vergangenen Woche war der Bau zweier Hähnchenmastställe in Wippingen erörtert worden. Dabei wurden speziell die Keim- und Brandschutzgutachten von den Gegnern hinterfragt (wir berichteten).

„Wir begrüßen es sehr, dass der Landkreis Keimgutachten fordert. Jedoch müssen die auftauchenden Fragen auch konsequent bis zum Ende abgearbeitet werden. Aber ob das wirklich geschieht, erscheint zurzeit zweifelhaft“, so Katja Hübner, Mitarbeiterin des NABU-Regionalverbandes Emsland/Grafschaft Bentheim.

Dabei geht es dem NABU besonders um die Frage nach der von Ställen ausgehenden Keimbelastung. Die Naturschützer sind überzeugt: „Wird die Anlage genehmigt, bedeutet dies, dass die Menschen in der Umgebung nicht nur kurzzeitig, sondern dauerhaft der entsprechenden Konzentration an Bioaerosolen ausgesetzt sind.“ Außerdem seien mittlerweile „zahlreiche Staphylokokken-Stämme und insbesondere solche aus Tierhaltungsanlagen gegen Antibiotika resistent“.

Die vorliegenden Antragsunterlagen sind nach Auffassung des NABU und anderer Naturschutzverbände keine ausreichende Grundlage, um diese zu erwartenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen beurteilen zu können. Die Naturschützer fordern vor allem ein aussagekräftigeres Keimgutachten. Zur Frage einer fehlenden Berechnungsmethode für die Ausbreitung von Bioaerosolen verweist der NABU auf die Tierärztliche Hochschule Hannover. Diese habe die Ausbreitung im Jahr 2007 untersucht. Außerdem sei unverständlich, warum nicht an vergleichbaren, bereits vorhandenen Ställen gemessen werde, um die zu erwartende Belastung in Wippingen prognostizieren zu können.

„Wir fordern, dass das Keimgutachten aufgrund vorhandener Ausbreitungsrechnungen und aufgrund von Messungen an bestehenden Ställen überarbeitet wird“, betonte Hübner in dem Schreiben des NABU. Die Frage, welche Auswirkungen das Vorhaben möglicherweise auf die menschliche Gesundheit habe, müsse im Rahmen des Genehmigungsverfahrens umfassend geklärt werden.
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. 16.12.2011 Mit Stempel und Unterschrift - Spannendes Quellenstudium online

Zum Online-Portal "Mit Stempel und Unterschrift" 30 historische Dokumente der NS-Zwangsarbeit und Entschädigungspraxis zwischen 1945 und 2003 erschließt das neue Internet-Portal mit-stempel-und-unterschrift.de.

Das Online-Angebot richtet sich an SchülerInnen, Studierende und Lehrende und will zum kritischen Quellenstudium anregen. Die Unterlagen sind für die Auszahlungen der Stiftung EVZ an ehemalige ZwangsarbeiterInnen genutzt worden. Zu jedem Dokument stehen Lehrmaterialien zur Verfügung, die mit Arbeitsblättern, Fragen, Hintergrundgeschichten, quellenkritischen Anmerkungen, Interpretationen und Weblinks das Portal ergänzen.

mit-stempel-und-unterschrift.de funktioniert intuitiv und ermöglicht
• das Üben von Quellenkritik und Interpretation
• eigenständige Rekonstruktion von Vergangenheit
• entdeckendes Lernen
• reflektiertes Geschichtsbewusstsein

mit-stempel-und-unterschrift.de versucht das Los der Zwangsarbeiter durch beispielhafte Darstellung von Einzelschicksalen näherzubringen.
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. 14.12.2011 Kein Bock auf Nazis - Kostenlose Schülerzeitung

Schülerzeitung "Kein Bock auf Nazis" Die Kampagne "Kein Bock auf Nazis" produziert gerade eine neue Ausgabe ihrer kostenlosen Schülerzeitung. Gerade in Zeiten des Naziterrors möchte die initiative der Arbeitsgemeinschaft Musiker Gegen Rechts weiter mobil gegen Rechts machen!

Die Zeitung kann über ihr Webformular bestellt werden: http://keinbockaufnazis.de/bestellung. Dort gibt es (gegen acht Euro für Porto, Verpackung usw.) 250 Exemplare der achtseitigen Zeitung.

Zahlreiche Promis wie "Die Ärzte", "Fettes Brot" und "Die Toten Hosen" informieren in der Zeitung über und gegen den Neonazismus. Ein Schwerpunkt der neuen Ausgabe liegt auf Infos zu Blockadeaktionen gegen rechte Demonstrationen.

Die Zeitung ist achtseitig, komplett farbig, das Layout ist sehr ansprechend. Sie eignet sich zum Beispiel zum Verteilen und Auslegen in Schulen und Jugendklubs, kann aber auch für Projekttage oder bei Szeneveranstaltungen verschiedener Jugendkulturen und ähnliches nützlich sein. Neben zahlreichen Tipps, wie SchülerInnen aktiv gegen rechts werden können, werden viele antifaschistische Initiativen und Projekte vorgestellt. Inhaltliche Beiträge befassen sich mit den Entwicklungen im Rechtsrock, dem veränderten Style der Neonaziszene und den rechten Versuchen, in soziale Bewegungen zu intervenieren.

Die Verschickung der Zeitung erfolgt Anfang Januar. "Kein Bock auf Nazis" ist ein ehrenamtliches Projekt des Apabiz (Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum) aus Berlin. Die Zeitung ist komplett über Spenden finanziert. Mehr Infos unter www.keinbockaufnazis.de.
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. 13.12.2011 Sitzung des Gemeinderates Wippingen am 16.12.2011

Einladung zur Gemeinderatssitzung am 16.12.2011 Am Freitag, den 16.12.2011 findet um 19 Uhr im Gemeindezentrum Wippingen eine Sitzung des Rates der Gemeinde Wippingen statt.

Auf der Tagesordnung stehen neben den Regularien nur drei ernsthafte Themen:
  • Bekanntgabe der der Berichte über die Rechnungsprüfung für die Haushaltsjahre 2009 und 2010, sowie Beschluss und Entlastung.
  • Über- und außerplanmäßige Ausgaben
  • Bericht und Mitteilungen des Bürgermeisters: Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) für die Errichtung und den Betrieb einer Bauschuttrecyclinganlage auf dem Grundstück Flurstück 18 der Flur 14 der Gemarkung Wippingen durch die Firma Hackmann Straßenbau GmbH und Co. KG, Neudörpener Straße 1, 26892 Wippingen.
Danach wird es dann gesellig: Der Gemeinderat verabschiedet die drei im neuen Gemeinderat nicht mehr vertetenen Mitglieder Annegret Baalmann, Wilhelm Borchers und Ludger Haskamp. Nach Beendigung der Sitzung wird es wohl noch geselliger, wenn es zur Weihnachtsfeier geht. Aber das ist dann nicht mehr öffentlich.

Übrigens wurde die Einladung zu dieser Ratssitzung nicht im neuen Rats- und Bürgerinformationssystem veröffentlicht. Wäre ja schön, wenn das in Zukunft bei den "richtigen" Sitzungen der Fall wäre.
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. 11.12.2011 Gerhard Kromschröder - Expeditionen ins Emsland

Buchcover Gerhard Kromschröder, Expeditionen ins Emsland, Edition Temmen, 2011 Als »Stern«-Reporter hat Gerhard Kromschröder die Welt bereist, war Augenzeuge im bombardierten Bagdad, deckte Politskandale auf, lebte jahrelang in Kairo. Jetzt ist er zu seinen Wurzeln zurückgekehrt: ins Emsland. Dort, wo vor fast 50 Jahren seine journalistische Karriere begann, hat er sich nun erneut auf den Weg gemacht, um diesen unverwechselbaren Landstrich ein Jahr lang aus nächster Nähe mit der Kamera zu erkunden. Die Fotografien, die er von seinen Entdeckungsreisen ins heutige Emsland mitgebracht hat, erweisen sich dabei mit ihrem eigenwilligen Blick auf Land und Leute als erhellende visuelle Kultur- und Sozialgeschichte mit einem Sinn für die Kuriositäten des Alltags. Darunter findet sich auch ein Foto vom Wippinger Schützenfest.

Der Schriftsteller Gerhard Henschel, aufgewachsen in Meppen, steuert ein instruktives Vorwort bei. Im Vorwort bezeichnet er das Buch als einen "farbigen Stummfilm aus Standbildern mit surrealen und komischen Akzenten". "Expeditionen ins Emsland" ist im Verlag Edition Temmen erschienen.

Foto aus: Gerhard Kromschröder, Expeditionen ins Emsland, Edition Temmen, 2011 Florian Sendtner schreibt in der Süddeutschen Zeitung vom 5.12.2011 über diesen Bildband: "Die Amerikaner haben ihre Flagge am Mond gehisst, die Chinesen haben die ihre in den Meeresboden gerammt. Da ist es nur recht und billig, dass an der Uferpromenade des AKW-Speichersees Geeste ein überlebensgroßes Softeis daran gemahnt, dass auch diesen Ort schon einmal Menschen betreten haben. Ebenso zweckmäßig das Münzfernrohr: Für den zwar unwahrscheinlichen, aber doch immerhin möglichen Fall, dass jemand vorbeikommt, der wissen möchte, ob vielleicht in anderen Galaxien oder auch am gegenüberliegenden Ufer ein überdimensionaler Hotdog eingepflanzt ist."
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. 11.12.2011 Verkehrsüberwachung

In der kommenden Woche finden an folgenden Stellen Geschwindigkeitskontrollen statt:
Montag, 12. Dezember 2011: Ostenwalde, Hebelermeer
Dienstag, 13. Dezember 2011: Wettrup, Werlte
Mittwoch, 14. Dezember 2011: Varloh, Bückelte
Donnerstag, 15. Dezember 2011: Wippingen, Lengerich
Freitag, 16. Dezember 2011: Mundersum, Lorup
Samstag, 17. Dezember 2011: Herzlake
Sonntag, 18. Dezember 2011: Esterwegen
Darüber hinaus kann auch in weiteren Orten des Landkreises „geblitzt“ werden.
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. 11.12.2011 Erörterungstermin zum Wippinger Maststallantrag am 08.12.2011

Hinweisschild im Kreishaus Bisher fiel im Emsland der anberaumte Erörterungstermin zu einem Genehmigungsantrag für einen Maststall vollständig aus, weil keine Einwendungen erhoben wurden. Es gibt zwar eine weit verbreitete Ablehnung dieser Ställe, aber es schien angesichts der Gesetzeslage aussichtslos zu sein, überhaupt eine Einwendung zu erheben.

Bei der Erörterung des Wippinger Antrags am letzten Donnerstag sah dieses anders aus. Es gab über 100 Einwendungen von Einzelpersonen und Verbänden. Fast alle Einwender ließen sich durch den Berliner Rechtsanwalt Peter Kremer vertreten. Kremer hatte im vergangenen Jahr bei der Erörterung eines Maststallantrags in Bockhorst die Genehmigungsmaschinerie zum Stoppen gebracht. Fachlich zugearbeitet hatte ihm der Emissionsschutzgutachter Knut Haferkamp. Den Auftrag für die Erarbeitung der Einwendungen hatte der Naturschutzbund erteilt. Ihre Vertreterinnen Katja Hübner und Jutta Over beteiligten sich auch mit eigenen Aussagen an der Erörterung. Katja Hübner hatte in Vorbereitung der Einwendung auch die Existenz der vom Aussterben bedrohten Pflaumenflechte im benachbarten Wald festgestellt.

In der Erörterung gab es bei einer großen Reihe von Einzelpunkten unterschiedliche Auffassungen zwischen der Genehmigungsbehörde und dem Rechtsanwalt Kremer (siehe die gute Zusammenfassung der Ems-Zeitung vom 09.12.2011). Da der Landkreis den Genehmigungsantrag ja bereits als genehmigungsfähig einstuft (sonst wäre es gar nicht zur Veröffentlichung gekommen), kam es vor allem zum Austausch von Argumenten zwischen Kremer und dem Landkreis, der durch die Verantwortlichen der Fachbereiche Umwelt, Bauen, Recht und Gesundheit vertreten war.

Zwei der wichtigsten Unterschiede liegen in der Bewertung des Brandschutzkonzeptes und des Keimgutachtens. Das vorgelegte Brandschutzkonzept ändert nach Meinung der Einwender nichts an der bisherigen Situation. Es beschreibt einfach nur die bisherige Praxis ohne eine neue Idee, wie denn die Tiere tatsächlich im Brandfalle gerettet werden können. Die Betreiberseite behauptet einfach, es könne wegen der geringen Brandlast zu keinem Brand kommen, der die Tiere gefährden könne. Vorsorgeeinrichtungen, wie eine Sprinkleranlage oder kleinere Brandabschnitte werden nicht erwogen.

Auch das Keimschutzgutachten verdient diesen Namen nicht. Da es bisher keine wissenschaftlich anerkannten Ausbreitungsmodelle für die austretenden Keime gibt, wurde vom Gutachterbüro hilfsweise die Staubemission herangezogen. Nach Ansicht von Kremer ist dies unzureichend, weil überhaupt nicht belegt ist, dass die Keime an diese Stäube gebunden sind oder sich genauso wie die Stäube verhalten.

Daneben gab es noch einige weitere bedeutende Differenzen. So beträgt der Stickstoffeintrag im benachbarten Wald nach Gutachteransicht voraussichtlich maximal 4 Kg. Das entspricht zufällig genau dem Immissionsgrenzwert. Kremer war dagegen der Auffassung, dass hier die Emission der Festmistlagerplatte nicht berücksichtigt wurde und damit eine Grenzwertüberschreitung zu erwarten ist. Dieser Stickstoffeintrag wiederum gefährde die Existenz der geschützten Pflaumenflechte, da sie sehr empfindlich darauf reagiere. Der Landkreisvertreter Ludger Pott vom Wasser und Bodenschutz hingegen sah eine Gefährdung der Pflanze nur, wenn sie selbst vollständig durch Baumaßnahmen zerstört werden würde.

Nach Auskunft von Pott müssen Festmistlagerplatten mit einer Plane abgedeckt werden, bei auf dem Acker gelagerten Festmist sei dies nicht der Fall, weil man hier davon ausgehe, dass der Mist nach spätestens 3 Wochen auf dem Acker verteilt sei und eingearbeitet sei. Bauamtsvertreter Tengen berichtete, dass man die Einhaltung dieser Vorgabe "einmal vor Jahren" kontrolliert habe.

Umstritten war auch die Bedeutung der "Notbelüftung" durch zwei zusätzliche Ventilatoren an der Giebelseite. Nach Aussage des Planers Johannes Kuper aus Dörpen sei diese nur für den absoluten Notfall vorgesehen. Als Notfall beschrieb er Situationen an besonders heißen Tagen, wenn die Schlachtgröße fast erreicht sei. Kremer erwähnte Untersuchungen, nach denen an durchschnittlich 10 Tagen die Abluft ungefiltert durch diese "Notbelüftung" aus dem Stall gepumpt werde.

Die Zuwegung zum Maststall soll über die Straße "An der Beeke" von der Kreisstraße her erfolgen. Es gilt hier eine Beschränkung auf 12 to. Der Anwalt des Betreibers Thedieck erklärte, die Beschränkung werde akzeptiert und eingehalten. Ob es eine Ertüchtigung der Straße auf Kosten des Betreibers geben werde oder eine private Zuwegung über den Acker werde die Zukunft zeigen. Es sei ja auch möglich, dass die Beschränkung irgendwann entfalle.

Der Landkreis will laut Ems-Zeitung vom 10.12.2011 über den Bauantrag „im ersten Quartal 2012“ entscheiden. Er kann eine Genehmigung mit Auflagen erteilen. Die Frage ist dann, ob diese Auflagen vom Antragsteller akzeptiert werden und von den Einwendern als ausreichend betrachtet werden können.
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. 08.12.2011 Luftaufnahmen von Wippingen

Helmut Kaiser mit seiner Drohne Helmut Kaiser mit seiner Drohne Über den Wolken ist die Freiheit bekanntlich grenzenlos. Ganz so hoch kommt das insektenartige Fluggerät zwar nicht, aber 300 Meter über den Dächern von Wippingen reichen dem Piloten, um eindrucksvolle Bilder aus der Vogelperspektive zu schießen. Bilder und Videos gibt es seit einigen Wochen in Youtube unter dieser Adresse: http://www.youtube.com/watch?v=3gkfZ0XrYqk&feature=related.

Der Pilot, Helmut Kaiser, steht übrigens mit beiden Beinen auf der Erde; "Luftaufnahmen mit einer unbemannten Flugdrohne" hat er seinen Film genannt. Den zweiten Film gibt es hier: http://www.youtube.com/watch?v=YoJancZVYDQ&feature=related.
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. 05.12.2011 Erörterungstermin zu den geplanten Wippinger Mastställen am Donnerstag ab 10 Uhr im Kreishaus

Der Erörterungstermin zur Errichtung und zum Betrieb von 2 Hähnchenmastställen mit insgesamt 83.900 Plätzen im Elsebrook in Wippingen findet am 8. 12. 2011 ab 10.00 Uhr nicht wie vorgesehen im Sitzungszimmer 2, sondern im Sitzungssaal (1. OG) des Kreishauses in 49716 Meppen, Ordeniederung 1, statt.

Sollte die Erörterung am 8. 12. 2011 nicht fristgerecht abgeschlossen werden können, wird sie an den darauffolgenden Werktagen (nicht samstags) zur gleichen Zeit am selben Ort fortgesetzt.

Der Erörterungstermin ist öffentlich. Teilnehmen kann jedermann, reden dürfen nur Einwender.
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. 05.12.2011 Vattenfall stoppt Milliardenprojekt zur unterirdischen Speicherung von CO2

Der Energiekonzern Vattenfall hat seine Pläne für das erste deutsche Milliarden-Projekt zur unterirdischen Speicherung des Klimakillers CO2 abgesagt. Grund sei die Hängepartei um das Gesetz zur Abtrennung und Speicherung von Kohlendioxid bei Kohlekraftwerken (CCS-Technologie), teilte Vattenfall heute mit. Der Konzern wollte in Jänschwalde bei Cottbus ein Demonstrationskraftwerk errichten. Die 1,5 Milliarden Euro teure Anlage sollte bis 2016 Betrieb gehen und 300 Megawatt Strom produzieren.

Die Bundesregierung wollte die neuartige CCS-Technologie erproben lassen, wegen des Widerstands einiger Bundesländer liegt das Vorhaben aber auf Eis. Bei der CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) wird das CO2 von Kohlekraftwerken nicht mehr in die Atmosphäre geblasen, sondern abgetrennt und unterirdisch gespeichert. Die Kohlekraftwerksbetreiber wollen sich mit der CO2-Speicherung eine klimafreundliche Fassade schaffen. Es handelt sich aber um ein untaugliches Mittel und ist besitzt unberechenbare Risiken für die Umwelt (z.B. für das Grundwasser, die Tektonik) und für Anwohner.
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. 05.12.2011 Abfallwirtschaft aus einer Hand – Neuer Service des Landkreises Emsland

Mit Beginn des neuen Jahres steht allen Haushalten eine Neuerung bei der Abfallentsorgung ins Haus. Wurden die Abfallgebühren bisher von den Städten, Samtgemeinden und Gemeinden eingezogen, übernimmt zum 01.01.2012 der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland diese Aufgabe. Für die anschlusspflichtigen Haushalte ergeben sich dadurch grundsätzlich aber keine Veränderungen. Auch die Abfallgebühren, die bereits seit 2005 stabil sind, ändern sich nicht. Jeder Haushalt erhält vom Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland lediglich einen neuen Gebührenbescheid, der nur die Abfallgebühren enthält. Die bisher vom Landkreis Emsland mit dem Gebühreneinzug beauftragten Städte, Samtgemeinden und Gemeinden erteilen zusätzlich einen Änderungsbescheid, in dem nur noch die gemeindlichen Abgaben (z.B. Grundsteuer, Hundesteuer, Straßenreinigung) aufgeführt sind.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland wartet zudem mit einem neuen Serviceangebot auf. Bereits ab dem 01.12.2011 können Grundstückseigentümer den kostenlosen Behälterbringdienst in Anspruch nehmen. Unter der zentralen Rufnummer 05931/44-600 oder auch per Email unter tonnentausch@awb-emsland.de nimmt der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland Aufträge zum Tausch und zur Lieferung von Abfallbehältern entgegen. Entsprechende Bestellformulare stehen im Internet unter www.awb-emsland.de zur Verfügung. Die bestellten Abfallbehälter werden dann zeitnah ausgeliefert. Auch um die im Falle eines Behältertausches bisher genutzten Abfallbehälter kümmert sich der Abfallwirtschaftsbetrieb. Diese werden nämlich bei Auslieferung der neuen Behälter wieder mitgenommen. Mit der Einführung des Behälterbringdienstes entfällt die bisherige Ausgabe der Abfallbehälter bei den Städten, Samtgemeinden und Gemeinden.

Bei allen Fragen zum Abfallgebührenbescheid oder zum Behälterbringdienst steht der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland ab dem 01.12.2011 unter der zentralen Telefon-Nummer 05931/44-600 oder per Email unter tonnentausch@awb-emsland.de zur Verfügung.
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. 04.12.2011 Friedensschafherde verweilt in Sögel

Vom 2. bis 4. Dezember gastierte eine 100-köpfige Herde von blauen Schafen in Sögel auf dem Ludmillenhof. Warum das Aktionskünstlerpaar Bertamaria Reetz und Rainer Bonk aus Köln und Rheinberg ihre Blauschafeherde ausstellt, kann man auf ihrer Homepage erfahren.

Man kann die Schafe auch bei der Sögeler Gemeindeverwaltung für 120 Euro erwerben. Die Blauschafe sind ca. 60cm hoch, 80 cm lang und 30 cm dick. Sie wiegen in etwa 8 kg, und lassen sich unproblematisch in jedem Kofferraum transportieren. Sie haben eine ausgezeichnete Witterungsbeständigkeit. Das brillante, blaue Fell ist lichtecht und bleicht auch bei intensiver Sonneneinstrahlung nicht aus. Die Blauschafe sind in ihrer Haltbarkeit vergleichbar mit dünnwandigen Terra–Kotta Figuren
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. 04.12.2011 In eigener Sache

Wegen Wartungsarbeiten unseres Providers gibt es zurzeit einige Probleme mit dem vollständigen Dateitransfer. Wir bitten um Verständnis.
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. 04.12.2011 Wenn die Götter ihre Tage haben (Teil 1)

Welcher Plattdeutschsprecher sagt noch im Alltag "Gaunsdag"; wer sagt stattdessen "Middewäke"?

Am Beispiel der Wochentage zeigt Zintus in seinem Beitrag auf, wie hochdeutsche Lehnwörter langsam im Plattdeutschen die ursprünglichen Begriffe verdrängen. Zum Artikel...
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. 04.12.2011 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in der kommenden Woche an folgenden Stellen:
Montag, 5. Dezember 2011: Niederlangen, Esterwegen
Dienstag, 6. Dezember 2011: Mundersum, Spelle
Mittwoch, 7. Dezember 2011: Lorup, Emmeln
Donnerstag, 8. Dezember 2011: Rütenbrock, Apeldorn
Freitag, 9. Dezember 2011: Twist, Lathen
Samstag, 10. Dezember 2011: Sögel
Sonntag, 11. Dezember 2011: Emsbüren
Weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet sind möglich.
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. 03.12.2011 OVG hebt den BImSchG-Vorbescheid zum Trianel-Kohlekraftwerk-Lünen auf - Wirkung mehrerer Emitenten in Verbindung ist zu prüfen

Gut 2 1/2 Jahre - nach der Aussetzung des Verfahrens (zwecks Klärung der Klagebefugnisse von Umweltverbänden durch den EuGH) - hat heute der 8. Senat des OVG von NRW der Klage des BUND stattgegeben und den immissionsschutzrechtlichen Vorbescheid der Bezirksregierung Arnsberg aufgehoben.

Dies muss als schwere Niederlage für Trianel gesehen werden, weil nun keine Betriebsgenehmigung erteilt werden kann, selbst wenn das Kraftwerk, auf Basis von - von der BezReg Arnsberg - erteilten Teilgenehmigungen fertig gebaut werden sollte. Damit steht auch Trianel - nach E.ON mit seinem Schwarzbau - mit einem Bündel rechtswidriger Genehmigungen da.

Das OVG greift mit seiner Entscheidung die Unlogik des Irrelevanzkriteriums der TA-Luft an. Das ist die eigentliche Grundsatzentscheidung, welche geeignet ist, die Rechtsprechung - und die Gesetzgebung - für die Planung und die Genehmigung von umweltschädigenden Großprojekten auf ganz neue Füße zu stellen.

Das OVG führte aus, dass für seine Entscheidung hauptsächlich das Überschreiten von Belastungs-Schwellen ursächlich war, weil auch die Projekte E.ON-Datteln4 und Evonik Herne5 mit ihren verursachenden Immissionen in Summe anzusetzen sind. Alle drei Emitenten würden zusammen zu einer Versauerung beitragen, wobei die zulässige Belastung der Umwelt überschritten wird.

Die Aufhebung des Vorbescheides bedeute lt. dem Richter Prof. Dr. Seibert nicht, dass das Kraftwerk nicht genehmigungsfähig sei. Eine solche Genehmigungsfähigkeit habe der Vorhabenträger nachzuweisen. Dies könnte im Zuge einer Neuprüfung bzw. durch Einholen einer Sondergenehmigung auf europäischer Ebene (Europäische Kommission) geschehen.

Entgegen den Praktiken bei der Anwendung der TA-Luft (auch bekannt als “Irrelevanzkriterium”) sei laut FFH-Richtlinie auch die summierende Wirkung mehrerer Emitenten in Verbindung zu prüfen.

Die bisherige Praxis hatte bewirkt, dass nicht die absolute Verschmutzung der Luft geprüft wurde, sondern nur ob die hinzukommende Luftverschmutzung einen bestimmten Schwellenwert überschritt. Mehr unter Aufpunkt.de oder Justiz-Online.
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. 03.12.2011 Neuanmeldung für das Kindergartenjahr 2012/2013

Zum Flyer des Kindergartens Für die Aufnahme von Kindern in den Katholischen Kindergarten Wippingen zum 01. August 2012 können Eltern ihre Kinder jetzt anmelden. Der Anmeldetermin ist am 12.12.2011. Um Wartezeiten zu vermeiden sollten Sie einen Termin unter der Nummer 04966/313 vereinbaren. Die Kinder sollten beim Anmeldetermin dabeisein. Mehr im Flyer....
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. 03.12.2011 Internet in der Kommunalpolitik: Abgeordnetenwatch in Wiesbasden unerwünscht - Samtgemeinde Dörpen hat jetzt Bürgerinformationssystem

Abgeordnetenwatch.de ist ein Internetportal, auf dem "Bürger fragen - Politiker antworten". Der öffentliche Dialog schafft Transparenz und sorgt für eine Verbindlichkeit in den Aussagen der Politiker. Denn alles ist auch Jahre später noch nachlesbar. Daneben werden auf abgeordnetenwatch.de das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten und ihre Nebentätigkeiten öffentlich.

Abgeordnetenwatch möchte dieses Angebot jetzt auf die kommunale Ebene ausdehnen. Doch nicht bei allen ist das gewünscht. Die CDU-Fraktion im Rathaus von Wiesbaden droht gar mit juristischen Schritten. Mehr bei Spiegel-Online.

Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 10.11.2011 Aufgrund der Neufassung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) war eine Überarbeitung der Hauptsatzung der Gemeinde Wippingen erforderlich, die auf der letzten Ratssitzung am 10.11.2011 beschlossen wurde. Jetzt heißt es dort: "3) Weiterhin werden die Bekanntmachungen nach Nr. 1 und 2 zur zusätzlichen Unterrichtung im Internet unter der Adresse www.doerpen.de veröffentlicht.".

Und das passiert jetzt auch! Die Samtgemeinde hat ein Rats- und Bürgerinformationssystem online gestellt. Wer also das Protokoll der letzten Ratssitzung oder der letzten Samtgemeinderatssitzung lesen möchte, hat jetzt die Möglichkeit.
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. 01.12.2011 Drei Teilmaßnahmen der Dorferneuerung fertig

Ems-Zeitung vom 01.12.2011 Die Ems-Zeitung berichtete heute über die Fertigstellung von drei Teilmaßnahmen der Dorferneuerung.
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. 30.11.2011 Subventionen für Industrie – Handwerk muss blechen - Handwerkskammer kritisiert, dass Großverbraucher kein Netzentgelt mehr zahlen müssen

Neue Milliarden-Subventionen erhalten die Industrie und einige Strom-Großverbraucher ab Januar 2012. So hat es die Bundesregierung mit dem „Gesetz zur Neuregelung energiewirtschaftlicher Vorschriften“ beschlossen. „Das ist eine krasse Wettbewerbsverzerrung zu Lasten unzähliger Handwerksbetriebe in ganz Deutschland“, kritisiert der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, Dr. Heinz-Gert Schlenkermann.

Die Regierungskoalition hat diese Gesetzesänderung bereits im Juli kurz vor der Verabschiedung in das Energiepaket gepackt, welches im Rahmen des Atomausstiegs beschlossen wurde. Selbst in Fachkreisen blieb dies zunächst unbemerkt. Erst jetzt haben überregionale Zeitungen berichtet, dass einige hundert Großverbraucher ab 2012 keine Entgelte für Stromnetze mehr bezahlen müssen. Der Einnahmeausfall soll auf Kleinverbraucher umgelegt werden. „Diese Umverteilung der Kosten geht zu Lasten der kleinen und mittleren Betriebe und der Privatverbraucher“, stellt Schlenkermann fest. Für den Mittelstand bedeute das eine drastische Wettbewerbsverzerrung.

Während bisher lediglich von einer minimalen Umverteilung die Rede war, ergaben Recherchen, dass Handwerksbetriebe und Privathaushalte im kommenden Jahr durch diese Operation massiv belastet werden. Die Preiserhöhung beträgt demnach mehr als drei Prozent. Auf einen Drei-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden komme so eine Erhöhung um über 26 Euro zu. Wer mehr als 100.000 Kilowattstunden verbrauche, müsse nur zu einem geringen Teil für die Ausfälle aufkommen. Großabnehmer zahlen überhaupt nichts, während kleinere Betriebe und Privatkunden den Rest tragen. Die Netzentgelte erhöhten sich für sie um 0,75 Cent pro Kilowattstunde.

„Die Industrie massiv zu entlasten und allein die Kleinverbraucher die Zeche zahlen zu lassen, ist eine Dreistigkeit, die bisher ohne Beispiel ist", kritisiert der Kammer-Hauptgeschäftsführer.
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. 30.11.2011 Metal-Konzert im Jugendzentrum Papenburg

Am Samstag, dem 03.12. heißt es für das Jahr 2011 zum letzten Mal „Addicted to death“.

Für die Jungs der bekannten Metalband „Burial Vault“, die zusammen mit der Konzert-AG um den JUZ-Leiter Andreas Dallmann für die Organisation dieser Konzertreihe verantwortlich zeichnen, steht mit diesem Metalkonzert ein kleines Jubiläum an: zum zehnten Mal stehen Bands aus dem Metalbereich auf der Bühne im Jugendzentrum Papenburg.

Als erstes tritt „Hate Embraced” auf. Die Band aus dem Emsland steht für extrem schnellen Melodic-Metalsound, den die vier Musiker seit 2007 ständig weiter perfektionieren.

Aus Ostfriesland kommen die Musiker von „Left Hand Past (East Frisia)“. Andreas Dallmann hierzu: „Der Stil der Band ist gekennzeichnet durch harte Beats, schnelle Gitarrenläufe und einen satten Gesang.“

Die Münsteraner Band „Invictum“, die regional schon zu den Großen ihres Genres zählen, haben sich Melodic-Deathmetal auf ihre Fahnen geschrieben. Stilistisch orientieren sich die vier Jungs an so bekannten Bands wie „At The Gates“. „Wer gerne den Sound aus dem skandinavischen Metalbereich hört, sollte sich diese Band nicht entgehen lassen“, erläutert der Leiter des Jugendzentrums. Hörproben der Bands gibt es wie immer auf mySpace. Die Türen des JUZ öffnen sich um 21:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 4 Euro. Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es unter www.juz-papenburg.de und 04961-992002.
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. 29.11.2011 Klimaschutzkonferenz in Durban muss Ergebnisse bringen - Klimaerwärmung lässt Meeresspiegel steigen

Zur BUND-Homepage zum Thema Durban 2011 In einem Leserbrief in der Ems-Zeitung von heute ist eine Frau Irmgard Holthaus aus Ostercappeln erstaunt über die Aussagen von Prof. Stefan Rahmsdorf, der äußerte, er rechne bis Ende des Jahrhunderts mit einem Meeresspiegelanstieg von einem halben bis zu 1,50 Meter. "Eine ähnliche Entwicklung dürfte es in der Deutschen Bucht geben.“ Die Erderwärmung schreite weltweit ungebremst fort. EZ-Kommentator Constantin Binder folgerte aus diesen Aussagen, dass dringend etwas gegen die Klimaerwärmung getan werden müsse.

Frau Holthaus versucht Rahmsdorf als unqualifiziert zu denunzieren. Sie behauptet einfach, Rahmstorf sei für einseitige und übertriebene Aussagen bekannt. Rahmsdorf ist aber vielfach für seine Forschungen ausgezeichnet und durchgehend an renommierten Universitäten tätig und jetzt am Potsdam Institut für Klimforschung.

Frau Holthaus hält die ganze Klimadiskussion für überflüssig und behauptet einfach irgendwelche Zahlen. Ihr Gewährsmann ist Prof. Nils-Axel Mörner. Mörner ist bereits im Ruhestand. Das Institut INQUA (International Union for Quaternary Research), an dem er zuletzt forschte, löste seine Forschungskommission auf und distanzierte sich von seinen Thesen. Mörner ist überzeugt, dass der Mensch einen Instinkt zur Auffindung von Wasser, Metallen u.a. hat und glaubt an die Wünschelrute.

Die Klimaerwärmung und die Folgen sind leider real und lassen sich durch Kinderglaubenssätze nicht wegreden. EZ-Kommentator Binder hat recht, wenn er Konsequenzen fordet. Auf der Klimakonferenz in Durban muss deshalb ein Kyoto-Nachfolgeabkommen vereinbart werden und von möglichst vielen Ländern mit hohen CO2-Emissionen unterschrieben werden. Mehr Infos zu Durban auf der BUND-Hompage.
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. 28.11.2011 Generalversammlung Landjugend 2011

Die Generalversammlung der Landjugend fand in diesem Jahr zum zweiten Mal im Jugendtreff statt. Der 1. Vorsitzende Burchard Speller freute sich, auch zahlreich erschienene “Neulinge“ des Treffs begrüßen zu können. Begleitet wurde der Abend u.a. von Katharina Koop aus dem Dekanatsvorstand und Barbara Klapprott als Gemeindevertreterin.

Im Rückblick auf die verschiedenen Aktionen das Jahr 2011 wurden interessante Daten und Fakten in die Erinnerung gerufen. Anschließend gab es den Blick auf die Kasse, der ergab, dass es ein positives Jahr für die Landjugend war, obwohl Einiges in die Renovierung des Treffs gesteckt geworden ist.

Nach dem Kassenbericht stellten die Teilnehmer den Jahresplan für das kommende Jahr 2012 vor. Auch hier wurden viele neue, interessante Aktionen vorgestellt, wie z.B. das Kickertunier, wozu die ganze Gemeinde eingeladen sein wird. Zum Ende der Generalversammlung kam dann wohl der wichtigste Teil, die Neuwahlen. Dieses Jahr traten Tobias Schmunkamp, Stefan Bentlage und Michael Robin aus dem Vorstand aus. Da der Vorstand mit vielen Leuten besetzt ist, konnte man es sich erlauben, nur zwei neue Mitglieder zu verpflichten. Aus den diesjährigen Wahlen gingen Christian Düthmann und Mirco Hackmann als neue Vorstandsmitglieder hervor. Anschließend klang die Generalversammlung mit einer Weihnachtsfeier aus.
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. 28.11.2011 Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… - Adventsfeier der katholischen Frauengemeinschaft am Donnerstag

Logo des kfd Logo des kfd Besinnlich und ohne Stress im Kreise von vielen Frauen wollen wir alle Wippinger Frauen (auch Nichtmitglieder) zu unserer diesjährigen Adventsfeier einladen.

Wir beginnen am Donnerstag 01.12.11 um 19.00 Uhr mit einem Gottesdienst und feiern anschließend in der Mehrzweckhalle.
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. 28.11.2011 Erinnerung: Übermorgen Sondervorstellung des Films "Taste The Waste"

Sondervorstellung in Meppen Vom Wahnsinn der weggeworfenen Lebensmittel handelt der Film "Taste The Waste", der am 30.11.2011 im Meppener Kino "Germania Lichtspiele" um 19.45 Uhr gezeigt wird. Der Eintritt beträgt 5 €.

Veranstalter sind die Tafeln in Zusammenarbeit mit der Kinobetreiberfamilie Muckli.
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. 28.11.2011 Der Verfassungsschutz bittet um Ihre Mithilfe: Wer kennt diesen Mann?

Titanic-Titelbild
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. 28.11.2011 Heimat- und Veranstaltungskalender bietet viel Interessantes

Heimatkalender Der Wippinger Veranstaltungskalender 2012 ist gedruckt und kann jetzt erworben werden. Auch in dieser Auflage sind den Kalendermachern die Themen nicht ausgegangen; viel ist passiert im zu Ende gehenden Jahr.

Aber auch ein wenig in der weiter zurück liegenden Vergangenheit wurde gekramt. So war die Eröffnung des Kindergartens und der erweiterten Mehrzweckhalle vor 40 Jahren ein Thema der Bilder-Rückschau. "Dönkes van dit und dat" sorgen für Auflockerung. Und dem Hauptzweck eines Veranstaltungskalenders wurde mit dem Eintrag aller wichtigen Wippinger Termine auch Genüge getan.

Wie in den vergangenen Jahren kann der Kalender wieder bei den bekannten Wippinger Geschäftsttellen erworben werden:
Timmers Dorfladen
Raiffeisen-Warengenossenschaft Wippingen
Filiale der Volksbank Emstal
Elektro-Benten
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. 28.11.2011 50 Stunden betteln mit Glühwein und Wurst

Vom 02. Dezember ab 13.00 Uhr bis 04. Dezember um 18.00 Uhr findet wieder eine Bettelaktion zu Gunsten der Rumänien-Hilfe von helping hands auf dem Dörpener Marktplatz statt.
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. 28.11.2011 Fotonachlese vom Weihnachtsmarkt

Hier finden Sie eine Nachlese zum gestrigen Weihnachtsmarkt in Wippingen.
Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011 Wippinger Weihnachtsmarkt 2011
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. 28.11.2011 Verkehrsüberwachung

Geblitzt wird in dieser Woche an folgenden Stellen:
Dienstag, 29. November 2011: Salzbergen, Lorup
Mittwoch, 30. November 2011: Neulehe, Herzlake
Donnerstag, 1. Dezember 2011: Haselünne, Salzbergen
Freitag, 2. Dezember 2011: Lathen, Lingen
Samstag, 3. Dezember 2011: Werlte
Sonntag, 4. Dezember 2011: Spelle
Weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet sind möglich.
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. 23.11.2011 Demonstration gegen Castortransporte am 26.11.2011 im Wendland

Castordemo am 26.11.2011 im Wendland Bundesumweltminister Norbert Röttgen will bei der Suche nach einem Atommülllager angeblich einen Neustart. Aber obwohl inzwischen klar ist, dass der Standort geologisch ungeeignet ist und nur aus politischen Motiven heraus ausgewählt wurde, soll Gorleben nicht als Endlager ausgeschlossen werden. Schlimmer noch: Die Erkundung in Gorleben soll einfach weitergehen. Der BUND fordert: ein echter Neustart bei der Atommülllagersuche muss auf Gorleben verzichten!

Mit jedem Castortransport ins Wendland steigt die Gefahr, dass Gorleben de facto zum Endlager wird. Deshalb ruft der BUND zu der Großdemonstration am kommenden Samstag nach Dannenberg auf. Kommen Sie am 26. November ins Wendland! Alle Informationen zu Ablauf und Anreise gibt es hier.
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. 23.11.2011 Akademieabend in der Papenburger HÖB am 1.12.2011

Nach dem Reaktorunfall im japanischen Fukushima im März dieses Jahres ist die Diskussion um die Energieversorgung der Zukunft voll entbrannt. Die 17 deutschen Atomkraftwerke sollen schneller vom Netz genommen werden als ursprünglich geplant. Die Bundesregierung hat Ende Mai den Ausstieg aus der Kernenergie für 2021/2022 beschlossen. Nach dieser Entscheidung werden nun die Details und Folgen dieser Entscheidung festzulegen bzw. zu definieren sein. Fest steht, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien vorangetrieben werden soll.

Welche Auswirkungen dieser Umbau des Energiesystems haben wird, darüber wird derzeit gestritten. Sicher ist, dass dafür die Netze ausgebaut und neue Stromtrassen gelegt werden müssen. Wie viele neue Stromtrassen werden erforderlich sein? Werden zusätzlich noch andere Energieträger wie Kohle- oder Gaskraftwerke gebaut werden müssen, um eine Stromlücke zu schließen? Wie können die Klimaziele erreicht werden? Wie wird sich der Strompreis entwickeln? Mit wie viel Widerstand in der Bevölkerung beim Ausbau der Erneuerbaren Energien ist zu rechnen? Wie hoch sind die Energieeinsparpotenziale tatsächlich?

Diese Fragen will die Historisch-Ökologische Bildungsstätte im Rahmen eines Akademieabends am 01.12.2011 von 19 bis 21.30 Uhr mit Vertretern aus Wissenschaft und der Energiewirtschaft diskutieren.

Als Referenten werden dabei sein:
Dr. Jochen Luhmann, Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie GmbH
Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e. V.
Jörg Kerlen, RWE Power AG, Essen

Die Gebühr beträgt 10,00 Euro. Anmeldung und nähere Informationen: Historisch-Ökologische Bildungsstätte, Spillmannsweg 30, 26871 Papenburg, Telefon: 0 49 61 / 97 88 – 0, Fax: 0 49 61 / 97 88 – 44, E-Mail: info@hoeb.de.
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. 22.11.2011 Der 18. Band der „Emsländischen Geschichte“ ist erschienen

Der 18. Band der „Emsländischen Geschichte“  (ISBN 978-3-9814041-3-5) Die Studiengesellschaft für emsländische Regionalgeschichte (www.studiengesellschaft-emsland-bentheim.de) teilte dem Heimatverein Wippingen heute mit, dass ein neuer, der 18. Band der „Emsländischen Geschichte“ (ISBN 978-3-9814041-3-5) fertiggestellt wurde. Verbunden ist diese Nachricht mit einer Einladung an alle Interessierten, an der öffentlichen Präsentation dieses Werkes teilzunehmen, und zwar am 27. November um 14.30 Uhr im Lingener Emslandmuseum.

Und natürlich wird dafür geworben, dieses 495 Seiten starke Buch auch zu kaufen, zum Preis von 24 EUR. Wer schnell ist und es bis zum 25. Nov bestellt, kann es für 21 EUR erwerben. Eine Bestellung ist per Mail möglich unter wry@rylander.de oder auch telefonisch unter 05961-4092. Hier die Inhaltsangabe des Gesamtwerks.
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. 21.11.2011 Nächsten Sonntag, am 1. Advent, Weihnachtsmarkt in Wippingen

Flyer zum Wippinger Weihnachtsmarkt Nächsten Sonntag, am 27.11.2011, ist schon der 1. Advent. Da heißt es nicht nur, die erste Kerze anzuzünden, sondern sich auch warm anzuziehen, um ab 14 Uhr auf dem Wippinger Weihnachtsmarkt weihnachtliche Gefühle zu entwickeln.

Kerze Dass die Atmosphäre des Marktes im Heimathaus und auf dem Heimathof bei der Wippinger Durchfahrtsmühle besonders anheimelnd ist, ist eine durch Erfahrung belegte Tatsache. Die vielen Stände mit Kaffee und Kuchen, Glühwein, Honig, Kerzen, Holunder- und Kirschlikören, Pommes, Käse, frisches Brot, Eierlikör und/oder Waffeln sind wieder da. Natürlich kommt auch der Nikolaus (um 16 Uhr). Und die Musik zum Fest liefert tapfer der Kälte trotzend die Schützenkapelle Wippingen.

Die Verlosung hat auch das typische Wippinger Kennzeichen: Jedes Los gewinnt! Die Adventsausstellung schließlich ermöglicht es jedem, sein Haus adventlich zu gestalten und für einen bunten und individuellen Christbaumschmuck zu sorgen.
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. 20.11.2011 Schöne Wörter aus dem Hümmlinger Wörterbuch. Heute: Mall

Hümmlinger Wörterbuch auf der Grundlage der Loruper Mundart von Heinrich Book und Hans Taubken, Verlag des Emsländischen heimatbundes, Sögel, 2006, ISBN 978-3-88077-142-0 mall Adj.arg, verrückt, sonderbar.'N mallen Keerl ein verrückter Mann. Häi günk et mall aen er tobte sehr, war überaus erregt. Büst du mall? bist du verrückt?. Häi was upp't Malle er war äußerst erregt. Häi hünk dat malle Fell hen Buuten d.h. er führte sich unbeherrscht auf, benahm sich sonderbar aggressiv;

vermallen: durchbringen, vergeuden: Häi haeff sien heeile Gelt vermallt!
fentemall: Adj. versessen auf Burschen, Freier (über Mädchen gesagt)
kinnermall: Adj. versessen auf Kinder, sehr kinderlieb
staopelmall: Adj. ganz verrückt
wichtermall: Adj. versessen auf Mädchen. Subst.: 'N Wichtermallen ein Schürzenjäger
Mallbräägen m. unsinnig handelnde Person (Schimpfwort); meist auf Frauen bezogen: Sunn Mallbräägen van Wief
uutmalldäiern schwaches Verb, sich extravagant ausstaffieren, übertrieben modisch kleiden.
Malle n. Verrücktheit, Niedergang, Misslingen: Häi driff daet Waek in't Malle er bringt die Angelegenheit zum Scheitern, zum Misslingen. Upp't Malle maoken in Aufregung versetzen, aufstacheln.
Mallechait f. Scherz, Torheit
Malleräie f. Albernheit
Mallerjann m. alberner Kerl, Possenreißer (Schimpfwort)
Malljaogeräie f. wüstes Treiben
mallkoppet Adj. jähzornig
Mallmäöle f. Pl. -n Karussell

Obiger Auszug stammmt aus dem Hümmlinger Wörterbuch auf der Grundlage der Loruper Mundart von Heinrich Book und Hans Taubken, Verlag des Emsländischen Heimatbundes, Sögel, 2006, ISBN 978-3-88077-142-0.
Heinrich Book schreibt im Vorwort zu seinem Wörterbuch, er habe anfangs versucht, auch die Herkunft der Wörter zu erkunden. Dann habe er aber das Uferlose eines solchen Unterfangens erkannt und einsehen müssen, dass ihm als Nichtfachmann dafür verschiedene Voraussetzungen fehlten.

Reizvoll ist dieses Thema aber sicher. Vor allem, wenn man auch als Laie hier vermuten kann, dass es sich bei "Mall" um ein Lehnwort aus dem Französischen (mal=krank, malheur=Unglück) handeln könnte. Diese Wörter stammen noch aus der "Franzosentied".
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. 19.11.2011 Realeinkommen in den letzten 10 Jahren gesunken - CDU trotzdem gegen Mindestlohn

"Die Lohnuntergrenze wird durch eine Kommission der Tarifpartner festgelegt und soll sich an den für allgemein verbindlich erklärten tariflich vereinbarten Lohnuntergrenzen orientieren." Dieser nebelige Satz ist der sogenannte Mindestlohnbeschluss des CDU-Parteitags.

Der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts, Thomas Straubhaar, kritisierte in der heutigen Ems-Zeitung den Beschluss der CDU und meinte: "Viel klüger sind Kombilohn-Modelle."

Und damit hat Straubhaar die Arbeitsteilung zwischen CDU und Wirtschaftsverbänden deutlich gemacht: Die CDU tut so, als ob sie den Geringverdienenden helfen will und die Wirtschaft tut so, als ob dieser Beschluss tatsächlich was ändern würde.

Zunächst zu Straubhaars Kombilohn: Das Arbeitslosengeld II (Hartz IV) ist ein einziges Kombilohnmodell. Menschen, die vom Lohn nicht leben können, bekommen vom Staat ein klein wenig dazu. Das Ziel von Hartz IV wurde erreicht; die Funktion der Kombilöhne wurde schon lange entlarvt (siehe auch Hallo-Wippingen 01/2002). Die Löhne sind allgemein im Sinkflug begriffen. Das soll nach Straubhaar so bleiben.

Gerade das ist aber das Problem. Merkel hat angesichts der weltweiten Proteste gegen die Auswirkungen der Finanzkrise Sorge, dass solche Proteste auch in Deutschland aufflammen könnten. Schlimmer noch: Noch funktioniert die Demagogie, die aus den griechischen Opfern der Euro-Einführung lustig sich verschuldende Südländer macht. Was wäre, wenn sich die Arbeitenden im Euroraum solidarisierten?

Quelle: UZ vom 18.11.2011 Die Gewerkschaften und auch der schwache Arbeitnehmerflügel der CDU sind sich einig, dass dieser CDU-Beschluss keinen Schutz für Geringverdiener einleitet.

Nach einer Studie des DIW haben die Arbeitnehmer von 2000 bis 2010 real durchschnittlich 2,5% an Kaufkraft eingebüßt. Die Studie nahm die Löhne von 2005 aus Ausgangspunkt und rechnete von dort fünf Jahre zurück und fünf Jahre nach vorn. Die Inflation wurde herausgenommen, so dass die Kaufkraft der einzelnen Jahre vergleichbar wurde. Das durchschnittliche Bruttoeinkommen aller abhängig Beschäftigten lag laut DIW-Berechnung im Jahr 2005 bei 2087 Euro. Fünf Jahre später habe es real nur noch 1941 Euro erreicht. D.h. die Summe auf dem durchschnittlichen Lohnzettel ist heute höher, man hat aber real den Gegenwert von 146 € weniger im Monat.

In der ersten Hälfte des Jahrzehnts hatten vor allem Empfänger geringer Monatsgehälter weniger in der Tasche. Wer ohnehin schon besser verdiente, konnte zwischen 2000 und 2005 dagegen noch zulegen. In den letzten fünf Jahren mussten aber fast alle Arbeitnehmer real sinkende Monatsverdienste hinnehmen, nur die Höchstverdiener nicht.

Wenn also feststeht, dass alle (außer den großen) Einkommen ständig sinken und der Lohn der Menschen mit den kleinsten Einkommen besonders stark sinkt, kann die Notwendigkeit eines Mindestlohns nicht mehr bestritten werden. Merkel sah die Notwendigkeit, den Arbeitnehmern Sand in die Augen zu streuen, aber die CDU konnte es einfach nicht übers Herz bringen, die Ackermänner und Großmänner in die Gefahr zu bringen, dass ihre Millionengehälter gesenkt werden könnten. Von RWE-Chef Großmann weiß man ja seit den drei Michelinsternen für das Osnabrücker Restaurant, dass er pro Gericht mindestens vier Tageslöhne der unteren Lohngruppen ausgibt. Und das hat der CDU-Beschluss mindestens gesichert.
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. 19.11.2011 Heute abend Winterschützenball

Heute abend lädt der Schützenverein Wippingen zu seinem Winterschützenball ein. Die Festlichkeit beginnt um 19.30 Uhr mit der gemeinsamen und vom Schützenverein mitgestalteten Vorabendmesse in der Kirche. Im Anschluss begleitet die Kompanie den König Torsten Düthmann mit seiner Königin und dem gesamten Gefolge in die festlich geschmückte Halle.

Die gesamte Gemeinde ist herzlich eingeladen. Auch Schützenvereinsmitglieder ohne Ehrenamt können in Uniform erscheinen.
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. 18.11.2011 Die Funktion des Terrorismus für die Herrschenden

Dass die Nazi-Terroristen der NSU vom Inlandsgeheimdienst Verfassungsschutz nicht nur nicht entdeckt, sondern wahrscheinlich sogar gefördert wurden, könnte man damit erklären, dass von 1955 bis 1972 Hubert Schrübbers Verfassungsschutzpräsident war und zum Rücktritt gezwungen wurde, nachdem seine Tätigkeit in der NS-Justiz während der Zeit des Nationalsozialismus bekannt wurde. Unter Schrübbers sollen auffällig viele hohe Positionen im Bundesamt mit ehemaligen SS- bzw. SD-Angehörigen besetzt worden sein.

Vielleicht könnte man auch mutmaßen, dass der Verfassungsschutz einfach seine V-Leute über die Maßen geschützt hat, um seine Informationsquellen und seine Daseinsberechtigung nicht zu gefährden. Hundert V-Leute des Verfassungsschutzes sind in der NPD aktiv; es erscheint fast fraglich, ob die NPD ohne die V-Leute noch aktionsfähig bleiben könnte, zumal diese meist in Vorständen aktiv sind.

Ein Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes soll nicht nur beim Mord der rechtsextremen Terror-Gruppe NSU in Kassel im Internetcafé gesessen haben, in dem Halit Y. erschossen wurde, sondern auch bei sechs weiteren der bisher bekannten neun rassistischen Morde in der Nähe gewesen sein. Schon 2006 wurde gegen den Verfassungsschutz-Mitarbeiter ermittelt und im Zuge dessen auch Waffen in seiner Wohnung gefunden. Allerdings galt seinerzeit als "entlastend", dass er "nur" bei sechs der neun Morde in der Nähe war - das Verfahren wurde 2007 eingestellt.

Der ehemalige Chef des Thüringer Verfassungsschutzes (bis 2000), Helmut Roewer, hielt sich V-Leute aus der Naziszene. Heute schreibt er für einen rechten Verlag. Nach sechs Jahren im Amt wurde er im Jahr 2000 vom Dienst freigestellt. Er stolperte über einen V-Mann aus der Thüringer Naziszene, der mit seinem Honorar rechte Propaganda finanzierte.

Schily, der ehemalige Innenminister (erst Grüne, dann SPD) und Scharfmacher des Überwachungsstaates log nach dem Anschlag der Terrorgruppe "NSU" in Köln im Jahr 2001, der Anschlag sei nicht rechtsradikal motiviert. Nach Bekanntwerden der NSU-Taten in der vergangenen Woche sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Michael Hartmann, er warne davor "bereits jetzt voreilig von einem Rechtsterrorismus in Deutschland zu sprechen". Anlass zur Kritik an den Sicherheitsbehörden sah Hartmann nicht. "Ich sehe keine Anhaltspunkte dafür, dass der Verfassungsschutz hier eine gefährliche Entwicklung verschlafen hat." Erst Tage später konnten sich die Regierung und die Bundesanwaltschaft dazu durchringen, von Rechtsterrorismus zu sprechen. Es waren ja auch nur "Ausländer" ermordet worden und nicht die Luxuskarossen der Reichen in Berlin angezündet worden. Hier hatten die Regierungspolitiker keine Probleme, einen Linksterrorismus festzustellen.

Der Rechtsterrorismus wird von den Herrschenden heute wie 1933 gebraucht als Waffe gegen jeden Widerstand gegen die Krisenfolgen. Man braucht ihn, um sagen zu können "Wenn ihr uns nicht folgt, dann kommen diese." Die täglichen Übergriffe der Neonazis (dokumentiert bei Konkret) schaffen Angst. Die Behauptung, rechts und links seien gleich, soll jeden Widerstand gegen den Sozialabbau, gegen den Raubbau des Kapitals an den natürlichen Ressourcen und gegen den Demokratieabbau stigmatisieren und den Herrschenden ihre Gefolgschaft sichern.

Die Regierenden schlagen gegen den Rechtsterrorismus deshalb auch nicht vor, z. B. den Verfassungsschutz, der die Verfassungsfeinde füttert, abzuschaffen, sondern diesen Apparat auszubauen und demokratische Rechte weiter abzubauen. Wenn die Herrschenden von einer Verbesserung der Versorgung der Kranken sprechen, wissen die Arbeitenden, dass damit der Arztbesuch teurer wird - also das Gegenteil passiert. Wenn die Herrschenden von Bekämpfung des Rechtsterrorismus sprechen, wissen wir, dass ...
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. 18.11.2011 Stellenangebote der Samtgemeinde und Gemeinde Dörpen

Die Samtgemeinde Dörpen schreibt zum 01. August 2012 folgende Ausbildungsstellen aus:
  • Ausbildungsplatz für den Beruf einer/eines Verwaltungsfachangestellten
  • Ausbildungsplatz für den Beruf einer Fachkraft für Abwassertechnik
Nähere Informationen zu dieser Stellenausschreibung erhalten Sie hier.

Die Gemeinde Dörpen schreibt zum 01. August 2012 folgende Ausbildungsstellen aus:
  • Ausbildungsstelle für den Beruf einer/eines Fachangestellten für Bäderbetriebe
  • Ausbildungsstelle für den Beruf einer/eines Gärnters/Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
Nähere Informationen zu diesen Stellenausschreibungen erhalten Sie hier.

Die Samtgemeinde Dörpen hat eine Praktikantinnenstelle/Praktikantenstelle für den Bereich Pädagogik oder Sozialpädagogik in Teilzeitform eingerichtet. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
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. 18.11.2011 Ehejubiläen melden

Alle Ehepaare, die im Laufe des Jahres 2012 ihre goldene, diamantene oder eiserne Hochzeit feiern, werden gebeten, dies bei der Samtgemeindeverwaltung Dörpen, Bürgerbüro, Hauptstr. 25, 26892 Dörpen, Telefon 04963/402-113 mitzuteilen, damit die Ehrung rechtzeitig vorgenommen werden kann.
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. 18.11.2011 Landkreis zeigt Flagge: „Nein zu Gewalt an Frauen“

Zum Internationalen Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“ weht am kommenden Freitag, dem 25. November, auch vor dem Meppener Kreishaus wieder eine Fahne der Organisation „Terre des Femmes“. „Frei leben – ohne Gewalt“ – so steht es in großen Lettern auf der Flagge, die nicht nur beim Landkreis Emsland, sondern auch vor mehreren Rathäusern in der Region gehisst wird. Rund um den Gedenktag machen die Gleichstellungsbeauftragten, oftmals in Kooperation mit anderen örtlichen Einrichtungen, auf das Thema aufmerksam. Bereits am morgigen Samstag wird im Rahmen des Meppener Wochenmarktes ein Aktionsstand aufgebaut. Eine Übersicht über die Veranstaltungen der kommenden Woche gibt es unter www.emsland.de.
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. 16.11.2011 Die Pille zum Aufs-Brot-Schmieren - Unilever Becel pro.activ - Abgespeist, denn Etketten lügen wie gedruckt!

Jetzt bei Unilever beschweren! Auf der Homepage von Abgespeist.de... „Becel pro.activ“ senkt nachweislich den Cholesterinspiegel, so Hersteller Unilever. Dafür sorgen zugesetzte „hochwirksame Pflanzensterine“, sofern man täglich brav die sündhaft teure Margarine aufs Brot schmiert. Was Unilever verschweigt: Es gibt Hinweise auf bedenkliche Nebenwirkungen der Pflanzensterine, die längst nicht ausreichend erforscht sind. Vielleicht verursachen sie auf ähnlichem Wege das, was sie eigentlich verhindern sollen – Ablagerungen in Gefäßen und damit ein erhöhtes Risiko für koronare Herzkrankheiten.

Menschen mit erhöhtem Cholesterinspiegel sollten keinesfalls durch Selbstmedikation mit Becel pro.activ an ihren Blutwerten herumdoktern, sondern einen Arzt aufsuchen. Und für Menschen ohne erhöhten Cholesterinspiegel sind solche „Lebensmittel“ so oder so nicht zu empfehlen. Fordern Sie Unilever deshalb jetzt auf, den Verkauf im Supermarkt unmittelbar einzustellen und eine Zulassung als Arzneimittel zu beantragen. Inklusive entsprechender Forschung, was Risiken und Nebenwirkungen angeht.

Auf der Seite von www.Abgespeist.de können Sie sich bei Unilever über die lügenhafte Werbung beschweren.
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. 16.11.2011 „Der Froschkönig“ auf Meppener Theaterbühne - Theatermärchen mit Froschgesang und Palastmusik

Am Mittwoch, den 23. November um 16.00 Uhr zaubert das Theater Mimikri die Geschichte des Froschkönigs nach dem Märchen der Gebrüder Grimm auch für Familien auf die Bühne. Der arme Frosch! Eigentlich ist er ja ein...na?...genau! Aber das weiß ja niemand. Er kann einem wirklich leid tun. Doch in der Haut der Prinzessin Anna möchte wohl auch niemand stecken, denn, wer hat noch nichts versprochen, das er hinterher bereut hat?

Und Vater König? Der will gerecht sein, wie es sich für einen ordentlichen netten König gehört. So hält er zum Frosch… und Anna? Sie steht alleine da: Sie ekelt sich fürchterlich vor dem grüngoldglitschigen Riesenkerl. Auch die Dienerschaft und die Palastkapelle drehen durch. Wird der Frosch es schaffen Annas Freundschaft zu gewinnen? Nur sie kann ihn erlösen und retten. Doch bis dahin gibt es im prunkvollen Palast, im verzauberten Garten und in Annas Zimmer noch viel Musik und viel Aufregung... Schauspiel, Masken-, Figurenspiel und die Musik, sowie ein farbenprächtiges Bühnenbild gehen eine zauberhafte Verbindung ein.

Dadurch wird das Märchen zum Musical , eins, das sich an den Kern der im Grimmschen Märchen überlieferten Handlung hält. Die jungen und älteren Besucher dürfen sich auf ein pralles, facettenreiches und fröhliches Märchen freuen. Gutes Theater für die ganze Familie!

Eintrittskarten gibt es bei der erhalten Sie zum Preis von 6,00 € für Kinder und Erwachsene bei der Theatergemeinde Meppen, Markt 43, 49716 Meppen (Tel.: 05931-153-378), unter www.theater-meppen.com sowie an der Abendkasse. Weitere Informationen: www.mimikri.de.
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. 16.11.2011 Wochenmarkt in Dörpen

Morgen ist wieder wie jeden Donnerstag der Wochenmarkt in Dörpen auf Parkplatz neben dem Rathaus. Der Wochenmarkt in Walchum findet jeweils am Mittwoch beim Einkaufszentrum am Wald statt.
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. 13.11.2011 Renkenberge: Bojer beginnt vierte Amtszeit - KLJB hat neuen Vorstand

Bericht der Ems-Zeitung vom 11.11.2011 Bericht der Ems-Zeitung vom 12.11.2011 In Renkenberge wurde Heiner Bojer für eine vierte Amtszeit als Bürgermeister gewählt. Die KLJB hat einen neuen Vorstand. Die Ems-Zeitung berichtete.
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. 13.11.2011 IHK Emsland: Lang-LKW bundesweit zulassen - Bremen lehnt Versuch ab

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat den Start des Feldversuchs Lang-LKW jetzt für das Frühjahr 2012 terminiert. Die Bundesregierung hat eine entsprechende Ausnahmeverordnung veröffentlicht.

Hierzu Eckhard Lammers, für den Verkehrsbereich zuständiger Geschäftsführer der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim: "Mit der Ausnahmeverordnung darf noch nicht das letzte Wort zum Streckennetz gesprochen sein. So verhindern die nicht am Feldversuch beteiligten Bundesländer die Benutzung von Autobahnabschnitten auf ihrem Gebiet. Damit fehlen für die Unternehmen aus unserer Region entscheidende Transitmöglichkeiten in NRW und rund um Bremen." Die IHK werde sich weiterhin für eine flächendeckende Freigabe aller Autobahnen im Bundesgebiet stark machen, so Lammers.

Das Land Bremen wird sich nicht am Feldversuch mit Lang-Lkw beteiligen. Einen entsprechenden Antrag der CDU lehnte die Bürgerschaft ab. SPD, Grüne und die Linken warnten vor Sicherheitsrisiken und hohen Kosten. Für einen Gigaliner müssten Kreisverkehre, Brücken und Bahnübergänge zum Teil umgebaut werden. Das fürchten Politiker von Grünen, SPD und Linken. Die Grünen lehnen den Feldversuch strikt ab. Neben Sicherheitsproblemen fürchten sie erhebliche Umbauten an Kreisverkehren, Bahnübergängen, Brücken und Parkplätzen. Es habe bereits einen Versuch mit Gigalinern gegeben. Dies zu wiederholen, bringe keinen neuen Erkenntnisgewinn. Die SPD erklärte dass beim Einsatz von Gigalinern noch mehr Verkehr von der Schiene auf die Straße verlegt werde. „Wer die Gigaliner will, programmiert einen Verkehrsinfarkt“, befürchtete auch der Abgeordnete der Linken, Klaus-Rainer Rupp. Die umstrittenen 25-Meter-Laster werden ab Frühjahr getestet – doch nur die Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Sachsen, Thüringen, Hessen und Bayern gaben ihre Zustimmung. Für den Versuch hat der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag Transitregelungen von Nordrhein-Westfalen und dem Land Bremen verlangt, damit diese Lang-LKW die Autobahnabschnitte der A1 und A27 in Bremen und Bremerhaven mit Zufahrt zu den Häfen durchfahren können.
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. 13.11.2011 IHK Emsland: Geldwäschegesetz zu bürokratisch

Das von der Bundesregierung geplante Geldwäschegesetz war jetzt Thema im Finanz- und Steuerausschuss der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim. „Wichtig ist, dass die geplanten Regeln für die Unternehmen handhabbar sind", erklärte Ludwig Momann, stellvertretender Ausschussvorsitzender. Dies sei allerdings nur der Fall, wenn ein übermäßiger Bürokratieaufbau vermieden werde. „Hier liegen in dem Gesetzentwurf noch Defizite“, so Momann.

So ist u. a. vorgesehen, dass z. B. Händler verschärften Überprüfungs- und Dokumentationspflichten unterliegen. Außerdem sollen diese, sofern sie mehr als neun Mitarbeiter beschäftigen, einen Geldwäschebeauftragten bestellen. „Wenn die Politik an dieser Auflage überhaupt festhalten will, dann ist eine Beschränkung auf sehr große Unternehmen und für Geldwäsche anfällige Branchen sinnvoll“, so der Tenor im IHK-Gremium. Dies habe auch der DIHK in seinen Stellungnahmen gegenüber dem Bundesfinanzministerium gefordert. Der Bundestag wird voraussichtlich noch in diesem Jahr über den Gesetzentwurf entscheiden. Die IHK bittet dazu erneut auch die regionalen Bundestagsabgeordneten um Unterstützung.

Geldwäscheexperten gehen davon aus, dass in Deutschland zwischen 40 und 60 Milliarden Euro krimineller Gelder gewaschen werden. Vor der EU-Kommission hat sich Deutschland schon zwei Vertragsverletzungsverfahren eingehandelt. Bei der Diskussion um Geldwäschegesetze ging es in der Vergangenheit darum, eine Balance zwischen einer Datensammelwut und einer effektiven Kontrolle der Geldströme zu finden. Die deutschen Regelungen wurden kritisiert, weil sie einerseits den Normalbürger unter Generalverdacht stellen, andererseits großen Steuersündern Schlupflöcher bieten.

Der neue Gesetzentwurf verlangt, dass beim Tausch von Euro in E-Geld künftig der Einzahler überprüft werden muss. Diese Regelung unterbindet die Möglichkeit, über Prepaidkarten wie Paysafecard anonym Geld einzuzahlen, mit dem etwa kostenpflichtige Anonymisierungsdienste im Internet bezahlt werden können.
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. 13.11.2011 Kriegsgräbersammlung

Die diesjährige öffentliche Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge findet in der Samtgemeinde Dörpen in der Zeit vom 01.11.2011 – 12.12.2011 statt.
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. 13.11.2011 Antibiotika für praktisch jedes Masthähnchen

85 Prozent der niedersächsischen Betriebe mit Masthähnchen geben ihren Tieren Antibiotika. Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU) kommentierte dies mit einem Satz, der zeigt, dass er kombinieren kann: „Einen Missbrauch im Einzelfall kann ich nicht ausschließen“. Ein weiteres Ergebnis der landesweiten Erhebung der Landkreise in 82 Hähnchenbetrieben zwischen Oktober und Dezember 2010 war: Je enger die Tiere zusammenlebten, desto häufiger bekamen sie die Arznei.

Jetzt möchte Lindemann eine Strategie zur Reduzierung des Arzneimittels erstellen lassen. Unter anderem werde geprüft, ob durch Filteranlagen in Ställen Keime abgehalten werden könnten und so Tiere seltener erkrankten. Die Filteranlagen filtern die Luft, die nach draußen geht, um die Tiere und Menschen außerhalb des Stalls zu schützen. Was hat so eine Filteranlage mit den Hühnern im Stall zu tun?

Die Tiere haben am Ende der Mastperiode fast keinen Platz mehr, sich zu bewegen, sie leben in ständigem Stress durch die große Zahl. Überlebt haben sie nur, weil sie ständig mit Medikamenten gefüttert werden. Die als Futtermittelzusatzstoffe für Geflügel zugelassenen Kokzidiostatika stellen eine Sonderform der oben genannten Antibiotika dar. Hähnchen in Mastställen sind ohne diese Medikamente nicht lebensfähig. Sie leben ständig auf ihrem eigenen Kot; die Darmparasiten müssen deshalb ständig in Schach gehalten werden. Kühe und Schweine auf der Weide meiden es, Gras zu fressen, das mit ihrem Kot verunreinigt ist. Die Hähnchen leben in ihrem Kot. Tierschützer vermuten übrigens, dass die Antibiotika auch eingesetzt werden, weil die Tiere dann schneller zunehmen. Erlaubt ist in Deutschland die Antibiotika-Gabe in der Zucht nur zur Behandlung kranker Tiere.

Die Ems-Zeitung berichtete gestern über die Einwendungen gegen den geplanten Maststall in Wippingen.
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. 12.11.2011 Martinssingen (Older generation)

Etwas ungewöhnliche Martinssänger waren am gestrigen Martinstag unterwegs. Das Kipp-Kapp-Kögel-Lied war leicht umgedichtet. Trotz lautem Sangesvortrag war nicht alles zu verstehen, aber die Hauptzeile war deutlich: "Kriewe ok einen in?"

Gute Laune hatten die Sänger und Sängerinnen sicher auch schon bei der Vorbereitung. Die Laternen waren jedenfalls sehr originell.
Wippinger Martinssänger Wippinger Martinssänger Wippinger Martinssänger Wippinger Martinssänger Wippinger Martinssänger
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. 11.11.2011 Gerdes und Düthmann wiedergewählt - Barbara Klapprott 2. stellvertretende Bürgermeisterin

v.l.: Hermann Wocken, Heinz-Hermann Düthmann, Barbara Klapprott, Hermann Gerdes, Andreas Hövelmann| Foto: Eva Köbbemann Harmonisch verlief die konstituierende Sitzung des neuen Wippinger Gemeinderates. Davon zeugen nicht nur die Tatsache, dass sämtliche Beschlüsse einstimmig gefasst wurden, sondern auch die Inhalte der Beschlüsse.

Hermann Gerdes stellte fest, dass keine Fraktionsbildung angezeigt worden sei. Somit werden die Gemeinderäte trotz unterschiedlicher Parteizugehörigkeit kollegial zusammenarbeiten. Diesem Arbeitsstil ist auch der Beschluss verpflichtet, auf die Bildung eines Verwaltungsausschusses zu verzichten. Somit werden alle Anliegen ohne Vorberatungen in einem Ausschuss direkt im Rat besprochen.

In offener Abstimmung wurde Hermann Gerdes dann unter Leitung des Alterspräsidenten Hermann-Josef Pieper einstimmig zum Wippinger Bürgermeister wiedergewählt. Gerdes hob in einer kurzen Dankesrede die gute Zusammenarbeit im bisherigen Gemeinderat hervor und äußerte die Erwartung, dass dies auch so bleibe. Die Anwesenheit von Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken und des Ersten Samtgemeinderats Andreas Hövelmann wertete Gerdes als Zeichen, dass man auch mit der Dörpener Verwaltung für Wippingen und die Samtgemeinde fruchtbar zusammenarbeiten werde. In einem Rückblick zählte er die Erfolge der letzten Wahlperiode auf: Im neuen Gewerbegebiete seien die ersten Betriebe angesiedelt worden und es sei gelungen, weitere Grundstücke für das Gewerbegebiet zu kaufen. Die Grundschule habe durch die Zusammenlegung mit der Grundschule Renkenberge eine feste Basis bekommen. Wippingen sei in die Förderung des Dorferneuerungsprogramms aufgenommen worden und die ersten Maßnahmen seien realisiert worden. Nicht zuletzt biete Wippingen Bauflächen an zu konkurrenzlos günstigen familienfreundlichen Preisen. Das Sporthaus zeige exemplarisch die Förderung der Vereine durch die Gemeinde. Sie und die ehrenamtlich Tätigen sorgten davor, dass wir in Wippingen Gemeinschaft erleben könnten und er drückte deshalb den Ehrenamtlichen ausdrücklich seinen Dank aus.

Anschließend wählte der Gemeinderat einmütig Heinz-Hermann Düthmann zum 1. Stellvertreter des Bürgermeisters. Er, wie auch Gerdes, legten den Amtseid als ehrenamtliche Beamten ab, da sie auch die Aufgabe eines Gemeindedirektors und dessen Stellvertreters übernehmen.

Barbara Klapprott erklärte sich dann zur Kandidatur als 2. stellvertretende Bürgermeisterin bereit und wurde einstimmig gewählt.

Der Gemeinderat musste auch über die Geschäftsordnung und einige Satzungen beschließen. Durch eine Gesetzesänderung sind Gemeinden jetzt verpflichtet, ihre öffentlcihen Bekanntmachungen auch im Internet zu veröffentlichen. Wippingen hat noch keine offizielle Homepage. Deshalb wurde beschlossen, dass es bei der Bekanntmachung im amtlichen Bekanntmachungskasten bleiben soll und vorläufig zusätzlich eine Veröffentlichung auf www.doerpen.de erfolgen soll. Zum Bericht in der Ems-Zeitung vom 12.11.2011...
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. 11.11.2011 Sondervorstellung des Films "Taste The Waste" in Meppen

Sondervorstellung in Meppen Flyer zum Film "Taste The Waste" 15 Mio Tonnen Lebensmittel werden jährlich in Deutschland weggeworfen. das Essen, das wir in Europa wegwerfen würde zweimal reichen, alle Hungernden dieser Welt zu ernähren. Valentin Thurn hat für den Film "Taste The Waste" den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen. Jeder zweite Kopfsalat wird aussortiert, jedes fünfte Brot wird ungekauft entsorgt.

Diese Verschwendung von Lebensmittel ist auch für das Weltklima bedeutend, weil zur Erzeugung dieser nicht verwendeten Lebensmittel Unmengen der klimaschädlichen Gase CO2 und Methan produziert werden.

Die Tafeln in Deutschland versuchen mit unverkauften Lebensmitteln, der Abfall (engl.: "Waste") zu werden droht, die Armut von immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft zu lindern. Kein Wunder, dass dieser Film den Nerv der Mitarbeiter der Tafeln trifft.

Lebensmittelabfälle - Filmszene aus "Taste The Waste" Die Tafeln haben deshalb in Zusammenarbeit mit der Kinobetreiberfamilie Muckli eine Sondervorstellung des Films geplant. Am 30.11.2011 wird "Taste The Waste" (eng.: "Koste den Abfall!") im Meppener Kino "Germania Lichtspiele" um 19.45 Uhr gezeigt. Also den Termin jetzt schon im Terminkalender notieren. Der Eintritt beträgt 5 €.
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. 11.11.2011 NABU bittet um finanzielle Unterstützung im Kampf gegen Massentierhaltungsanlagen

Vor dem Hintergrund des intensiven Engagements gegen Massentierhaltungsanlagen bittet der NABU-Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim alle Gegner von Massentierhaltungsanlagen um finanzielle Unterstützung. „Die Beauftragung von Rechtsanwalt Peter Kremer und Immissionsschutzgutachter Knut Haverkamp im Fall der geplanten Hähnchenmastanlage in Wippingen war nur möglich, weil wir auch gezielt Spenden von anderen Vereinen und Privatpersonen hierfür erhalten haben,“ so Katja Hübner, Mitarbeiterin des NABU-Regionalverbandes. „Ich möchte auf diese Weise allen Spendern herzlich danken und zu weiteren Spenden aufrufen“, so Hübner.

Denn nur wenn ausreichend Finanzmittel zur Verfügung stehen, können kostenaufwendige Gerichtsverfahren bestritten werden. Spenden, die unter dem Stichwort „Aktionsbündnis“ auf das Konto des NABU-Regionalverbandes (Nr. 1060015888, Sparkasse Emsland, BLZ 26650001) eingehen, fließen direkt in Aktionen gegen Massentierhaltungsanlagen. „Außerdem sind diese Spenden steuerlich absetzbar,“ wirbt Hübner weiter um Unterstützung.
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. 11.11.2011 Anja Friedrich unterstützt Waisenheim in Kenia

Anja Friedrich Die auch einigen Wippingern bekannte Anja Friedrich aus Oldenburg arbeitete in ihrem Urlaub in einem Waisenheim in Mombasa/Kenia und sammelt jetzt Geld für ein Heim. NWZ-Online und Ostfriesen Zeitung berichteten darüber.
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. 09.11.2011 Umfangreiche Einwände im ersten Stallgenehmigungsverfahren mit Brand- und Keimschutzgutachten

Standort des beantragten Maststalls Im Rahmen des ersten Stallgenehmigungsverfahrens mit Brand- und Keimschutzgutachten haben unter Federführung des NABU-Regionalverbandes Emsland / Grafschaft Bentheim 10 Vereine und Verbände sowie etwa 100 Privatpersonen umfangreiche Stellungnahmen abgegeben und massive Bedenken geäußert.

Der Landkreis Emsland hat seit einem Jahr seine Genehmigungspraxis für Stallbauanlagen geändert und fordert für große Anlagen Keim- und Brandschutzgutachten. Jetzt befindet sich die erste Stallanlage mit Keim- und Brandschutzgutachten – ein geplanter Hähnchenmaststall mit 83.900 Plätzen in Wippingen-Elsebrook - im Genehmigungsverfahren. „Wir erwarten, dass in diesem Verfahren die Standards im Umgang mit Keim- und Brandschutzfragen gesetzt werden, die auch in zahlreichen weiteren Genehmigungsverfahren Anwendung finden werden. Deshalb haben wir uns sehr intensiv mit den Antragsunterlagen auseinandergesetzt, uns mit anderen Vereinen wie BUND und Tierschutzbund sowie zahlreichen Privatpersonen zusammengetan und auch professionelle Unterstützung von Rechtanwalt Peter Kremer und Immissionsschutzgutachter Knut Haverkamp in Anspruch genommen,“ so Katja Hübner, Mitarbeiterin des NABU-Regionalverbandes Emsland / Grafschaft Bentheim.

Zum einen hat Rechtsanwalt Kremer im Namen der Einwender beantragt, wegen fehlender Antragsunterlagen den geplanten Erörterungstermin am 8. Dezember abzusagen und die Antragsunterlagen ggf. nach ihrer Vervollständigung neu auszulegen. Zum anderen hat seine rechtliche Überprüfung der Antragsunterlagen ergeben, dass die Anlage nicht genehmigungsfähig ist, da zahlreiche Rechtsvorschriften dem entgegenstehen.

Insbesondere werden folgende Punkte bemängelt:
  • Die Immissionsprognose sowie das darauf aufbauende Keimgutachten sind u.a. wegen Mängeln bei der Ausbreitungsberechnung fehlerhaft und nicht verwendbar.
  • Eine Geruchs-Immissionsprognose fehlt.
  • Das Keimgutachten ist grob fehlerhaft, weil an keiner Stelle auf die spezifische Gefährlichkeit von Bioaerosolen eingegangen wird und keine Prognose im Hinblick auf die zukünftige Belastung der Anwohner mit Keimen und Endotoxinen vorliegt.
  • Das Brandschutzkonzept versucht gar nicht erst, eine Rettung der Tiere im Brandfall zu erreichen, was dem im Grundgesetz verankerten Tierschutzgedanken und den Vorgaben der Niedersächsischen Bauordnung widerspricht.
  • Die geplante Haltungsform der Masthähnchen ist mit den Vorgaben des Tierschutzrechtes unvereinbar.
  • Die Anlage ist bauplanungsrechtlich unzulässig, da eine Privilegierung des Vorhabens nicht besteht und durch das Vorhaben öffentliche Belange beeinträchtigt werden.
  • Es wurde keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt, obwohl dies erforderlich gewesen wäre.
„Wir hoffen sehr, dass die sehr umfangreichen Ausführungen insbesondere zu Keim- und Brandschutzfragen dazu führen werden, dass der Landkreis Emsland Anträge auf Massentierhaltungsanlagen nicht mehr bzw. nur noch sehr restriktiv genehmigt,“ so Hübner. „Wir rechnen allerdings damit, dass wir ggf. auch gerichtlich gegen Genehmigungen des Landkreises vorgehen müssen,“ so die diplomierte Landespflegerin weiter. „Aber das, was wir in einem solchen Verfahren wie in Wippingen erreichen, wirkt sich auch auf alle weiteren Verfahren positiv aus. Deshalb lohnt sich unser Engagement gleich mehrfach,“ ist die Mitarbeiterin des NABU überzeugt.
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. 06.11.2011 Klarinetten-Konzert mit Lulzim Bucaliu - Klassik? Virtuos, ernst & lustig

Am Montag, 7. November 2011, setzt die Theatergemeinde Meppen ihr Konzertprogramm mit Werken von Jean Francaix (1912 – 1997), Quintett für Klarinette und Streichquartett, Joseph Haydn (1732 – 1809), Lärchenquartett, und Johannes Brahms (1833 – 1897), Quintett für Klarinette und Streichquratett fort. Dies wird mit 'Klassik ? – Virtuos, ernst und lustig' bezeichnet und in dessen Mittelpunkt steht der Klarinettist Lulzim Bucaliu.

Im Konzert wird er von Mitgliedern des Emslandensembles begleitet. Dessen Mitglieder repräsentieren eine neue Generation von Musikern: Sie zählen inzwischen über die Grenzen des Emslandes hinaus als renommiertes Solisten-Ensembles. So wurde das Streichquartett im Jahr 2004 mit dem chilenischen Kritikerpreis ausgezeichnet.

Eintrittskarten zum Preis von 17,00 € (Jugendliche 5,00 €) gibt es an allen Vorverkaufsstellen der Theatergemeinde Meppen sowie unter www.theater-meppen.com.
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. 06.11.2011 Generalversammlung Landjugend wird verschoben

Der Landjugendvorstand gibt bekannt, dass die Generalversammlung nicht wie geplant am 11.11.2011 stattfinden kann, da einige aus dem Vorstand mit nach Clemenswerth fahren und dort die Firmlinge betreuen. Auch könnten wir an diesem Tag nicht die Neulinge einladen, da sich diese auf der Firmfahrt in Sögel befinden.

Aus diesem Anlass, verschieben wir die Generalversammlung auf den 25.11.2011. Diese findet um 20:00 Uhr im Jugendtreff statt. Hierzu laden wir alle Interessierten, die Landjugendmitglieder und besonders die Neulinge ein. Anschließend lädt der Vorstand zur Weihnachtsfeier.
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. 04.11.2011 Beansprucht ein Lkw die Straße 100.000-mal so stark wie ein Pkw? Antwort: Ja

MAN TGA Die Idee einer PKW-Maut in Deutschland wird vom Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer befürwortet. Er rechne fest mit einer Maut für die Nutzung von Autobahnen, sagte er. Investitionen in die Infrastruktur seien dringend notwendig. Viele Menschen halten diese Argumentation für richtig.

Aber ist die Pkw-Maut ein gerechtfertigtes Mittel zur Finanzierung? Geht es nur um den tatsächlichen Schaden, den ein Pkw im Vergleich zum Lkw an der Straße anrichtet, dann dürfte ein Personenwagen für die Bruchteile eines Cents quer durch die Republik fahren.

Peter Ramsauer geht es um das durchgängige Prinzip der Politiker der großen deutschen Parteien: Wie kommt das Geld der Arbeiter in die Taschen der Unternehmer? Der ständig steigende Lastkraftverkehr ist nicht nur ein Zeichen verfehlter Verkehrsplanung, sondern macht auch ganz real die Straßen und die Autobahnen kaputt. Ramsauer möchte diese Reparaturen nicht von den Unternehmern, deren LKW ursächlich sind, zahlen lassen, sondern von den PKW-fahrenden Menschen, die an der Zerstörung der Straßen fast keinen Anteil haben.

Die Ingenieure kennen die Wirkung des Vierte-Potenz-Gesetzes. Es besagt, dass die Beanspruchung einer Straße mit der vierten Potenz, in Abhängigkeit von den Achslasten, steigt.

Ein Rechenbeispiel von Zeit-Online zeigt: "Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15^(4), also 15x15x15x15, das ist 50.625.Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100.000-mal so stark."
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. 04.11.2011 Gemeinderatssitzung am nächsten Donnerstag um 20 Uhr

Einladung zur Gemeinderatssitzung Am Donnerstag den 10.11.2011 findet um 20 Uhr im Gemeindezentrum Wippingen die konstituierende Sitzung des Wippinger Gemeinderates statt. In der ersten Sitzung des Gemeinderates in neuer Besetzung geht es um einige Regularien, z. B. darum ob es einen Verwaltungsausschuss geben wird (eher nicht). Aber vor allem geht es um die Neuwahl des Bürgermeisters und seiner Stellvertreter. Mit Überraschungen rechnet niemand; offen bzw. noch nicht bekannt, ist, wer die Aufgabe der bisherigen 2. stellvertretenden Bürgermeisterin Anne Baalmann übernehmen wird.

Wer Lust hat, den neuen Gemeinderat bei der Arbeitsaufnahme zu begleiten, ist zur öffentlichen Sitzung eingeladen.
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